Vorstellung: VW T4 Fahrgestell mit Einzelkabine & Alkoven Koffer

  • Hallo Leute,

    möchte mich kurz vorstellen und meinen „Plan“ (????) aufzeigen:

    Mein Name ist Walter, Camper seit 1975 mit Zelt, Wohnwagen, und 13 Jahre mit selbst ausgebautem T4 Hochdach unterwegs.

    T4 Lang und hoch zum WoMo umbauen – T4Forums Doku

    Ich habe zuletzt einen neuen Eigenbau wegen den „bekannten“ langwierigen Ausbauarbeiten gescheut, und meine Frau und ich haben uns deshalb vor zwei Jahren entschlossen einen neuen „fertigen“ Van zu kaufen, sind aber alles andere als zufrieden mit dem Teil,- Konstruktionsmängel, schlampige Montage und einen Händler der alles andere als bemüht ist die Mängel ordentlich zu beseitigen. Zwischenzeitlich haben wir uns entschlossen den Van (höchstwahrscheinlich) wieder zu verkaufen und wenn irgendwie möglich, doch noch einen Eigenbau, diesmal mit einer Wohnkabine zu realisieren.

    Folgende Vorstellung habe ich dazu:

    Basisfahrzeug: ein T4 Fahrgestell mit Einzelkabine und darauf eine Kabine mit Alkoven als Stauraum. Das Fahrzeug soll lediglich zwei Schlafmöglichkeiten haben und folgende Maße nicht überschreiten: 5,70m lang, 2,70m hoch und 2,05m breit. Die Rückwand der Einzelkabine sollte entfernt werden und in die Kabine integriert werden. Die Kabine soll zwar fest mit dem Fahrgestell verbunden sein, trotzdem aber ohne grösseren Akt vom Fahrgestell abnehmbar sein. Der Grund hierfür ist die begrenzte Einfahrthöhe von 2m meiner Werkstattgarage mit Grube in der das Basisfahrzeug bei evtl. grösseren Reparaturen eingefahren werden muss. Wir sind mit dem Kanu unterwegs, machen Gepäcktouren, zusätzlich auch Wandertouren und haben dementsprechend immer viel Gepäck dabei das untergebracht werden will, zudem sollen noch zwei Räder ans Heck. Die Kabine sollte mit folgenden Komponenten ausgestattet sein: Bett hinten quer (?), Ca. 1,95x1,40m, Nasszelle mit WC und Duschmöglichkeit, Gasheizung mit WW-Boiler. Zweiflammkocher mit Spülbecken, 2x11Kg Gas, Absorber mit60/70l, Frisch- u. Abwassertank ca. 80/60l. Nun habe ich mich erst seit Kurzem mit dem Ausbau einer Kabine befasst und hab natürlich jede Menge Fragen an euch, ich fang mal mit der Kabine selbst an:

    Wie umfangreich ist es eine Kabine mit fertigen Platten selbst zu bauen?

    Ist es überhaupt möglich das Fahrerhaus in den Aufbau zu integrieren?

    In den Aufbaurichtlinien zum T4 steht beispielsweise von 3cm Abstand des Koffers zur Fahrzeugkabine??? Ebenfalls ist dort zu lesen dass der Aufbau nicht kraftschlüssig mit der Kabine verbunden sein darf???

    Über hilfreiche Tipps und Vorschläge freue ich mich


    Gruß Walter

  • Hi und willkommen im Forum.

    Kabine integriert in die Kabine, zumindest verklebt und fest verbunden ohne Rückwand habe ich auch, das geht auch beim T4 (siehe Picco's Hinweis)

    Aber dann leicht abnehmbar, nein. Wie willst du das vernünftig dichten auf der großen Fläche. Also entweder abnehmbar, oder gedichtet.

    Warum denn T4? Die sind relativ alt und darauf eine neue Kabine bauen macht nicht so viel Sinn. Warum also kein T5/6 ?

    Gruß, Holger


  • Warum denn T4? Die sind relativ alt und darauf eine neue Kabine bauen macht nicht so viel Sinn. Warum also kein T5/6 ?

    Hallo


    zunächst: Willkommen Walter!


    Warum T4? :?:


    Weil die bei weitem besser waren als alles was sie an Bullis hinterher gebaut haben! Wenn es keine ausgenudelte Kiste ist,würde ich den auch T4 einem T5 / T6 vorziehen. 8)


    Viele Grüße


    Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Moin Anton,ich hatte auch einen T4 mit der fünf Zylinder Diesel Maschine ,und der war wirklich nicht schlecht .Meine Tochter fährt den T5 mit einen vier Zylinder ,und ich muss sagen ,der ist von dem Fahrerplatz her , und vom Fahren , von der Karosse an Rostanfälligkeit und der Innenlautstärke wirklich besser gewurden . Es ist nicht der grosse Diesel Motor mit 180 PS verbaut ,sondern der mit dem kleinern Turbo 130 ? PS ,und der läuft richtig gut . Evl.gibt es Motoren ,Getriebe Modelle die mehr Probleme machen ? Welches Modell meinst du denn ?

    Also ihrer läuft seit ein paar Jahren sehr zuverlässig mit jetzt über 200 Tkm .


    Es grüsst,der syt

    Leben ,und leben lassen !

    Einmal editiert, zuletzt von syt ()

  • Hallo syt,


    wir haben als Alltagsauto auch einen T5, schon den zweiten innerhalb der letzten 15 Jahre.


    Den jetzigen fahren wir schon fast 12 Jahre, er hat fast 300.000 auf der Uhr. Er hat den Motor mit 103 PS der für uns völlig reicht.

    Beim Anfahren fehlt ihm etwas Dremoment, man murkst ihn leicht mal ab, gerade im Anhängerbetrieb.


    Von der Reparaturanfälligkeit sind wir ganz zufrieden, aber er rappelt mittlerweile an vielen Ecken. Er ist aber auch nicht geschont worden, sondern war / ist ein echtes Nutzfahrzeug.


    Unser Junior fährt einen T4 mit fast 400.000 km. Der ist technisch OK, aber mittlerweile zimlich runtergeranzt. Der rappelt deutlich weniger trotz 100.000 mehr Laufleistung.


    Also ein guter T4, mit nicht zu vielen Km, wäre mir lieber als der T5. Das ist aber nur meine persönliche Meinung, sicher gibt es da auch andere Erfahrungen.


    Schönes Wochenende


    Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Mein Einwand ging weniger gegen den T4, sondern weil man eine neue Kabine auf ein Auto baut was vielleicht 20J auf dem Buckel hat und viele km. Man weis nie wie lange das hält, und was da für Folgekosten kommen. Wenn es blöd kommt, dann steht man 2 Jahre später vor einer weiteren großen Investition.

    Gruß, Holger


  • Servus Walter , Willkommen hier !

    du schreibst , die Einfahrthöhe ist nur 2m -

    wenn die Halle deutlich höher ist , würde ich alles daran setzen , die Einfahrthöhe zu korrigieren !

    Dein Plan,einen Integrierten absetzbar zu machen , führt eindeutig in Richtung permanente Baustelle und Regenschirm im Auto beim Frühstück .

    Ich verstehe den Wunsch , die Grube nutzen zu können - aber wie oft ?

    LG

    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • Odi

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung“ zu „Vorstellung: VW T4 Fahrgestell mit Einzelkabine & Alkoven Koffer“ geändert.
  • Zum Thema T4 ist auch zu bedenken, dass mache E-Teile bereits knapp werden. Ein Freund von mir, auch mit T4 Aufbau, hat das nach einem Blechschaden gerade erlebt, dass die Werstatt einige Probleme hatte, Teile zu bekommen.


    LG Wolfgang

  • Hallo Walter,


    viele Ideen, aber auch viele Probleme bzw. Dinge, die meiner Meinung nach so nicht sinnvoll durchführbar sind.


    Zur Grundlegenden Frage, wie aufwändig es ist, eine Kabine selber zu bauen: Das kommt ganz drauf an, wie Dein handwerkliches Können ist und welche Möglichkeiten Du hinsichtlich Arbeitsplatz, Helfer und Werkzeuge hast.

    Insgesamt ist es aber machbar und Du findest hier einige gute Baubeschreibungen. Z. B. die von Nunmachmal.


    Ja, VW gibt in den Aufbaurichtlinien die 3 cm an. Sie gehen dabei aber auch von einem Kofferaufbau aus, der eine Relativbewegung gegenüber dem Fahrzeug hat. Bei solchen Aufbauten bzw. bei Absetzkabinen sollte man auf jeden Fall ausreichend Abstand einhalten.

    Es gibt aber auch mehrere Serien-Alkovenaufbauten auf T4, bei denen der Aufbau fest mit dem Fahrerhaus verbunden ist. So etwas ist also möglich.

    Dabei muss dann aber der Aufbau fest mit dem Fahrerhaus / dem Rahmen verbunden werden. Damit ist dann Dein Wunsch nach einem abnehmbaren „Festaufbau“ obsolet. Diesbezüglich schließe ich mich meinen Vorrednern an: So etwas macht keinen Sinn bzw. ist in meinen Augen nicht sinnvoll ausführbar. Entweder Absetzkabine (mit Abstand zum Fahrerhaus), oder fester Aufbau, der mit dem Fahrerhaus verklebt (verschraubt, vernietet, …) ist.

    Natürlich kann ich nachvollziehen, dass Du das Fahrzeug in die eigene Werkstatt bekommen willst, denn natürlich muss man bei einem T4 heutzutage selber dran schrauben (können). Aber dazu kann man ggf. auch in eine Mietwerkstatt fahren o. ä.

    Die Frage bei einem Kompromiss ist nun mal immer, wo man am sinnvollsten Abstriche macht. Und meiner Meinung nach ist ein „absetzbarer Festaufbau“ das deutlich größere Problem.


    In wie weit es sinnvoll ist die Vordersitze in den Aufbau zu integrieren ist natürlich auch eine philosophische Frage. Für mich ist das derzeit keine Alternative, ich bin froh über eine klare Trennung mit fest verschließbarer Tür.

    Beim T4 sehe ich hier zwei Probleme: Den Höhenunterschied und das Du den Fahrersitz eigentlich bei gezogener Handbremse nicht gedreht bekommst. Andererseits wäre mir mit meinen fast 2 m das Fahrerhaus einer T4-Einzelkabine nicht lang genug.


    Ich sehe aber noch ein ganz großes Problem: Das zulässige Gesamtgewicht eines T4.

    „Früher“ konnte man von VW für Wohnmobile und Verkaufsfahrzeuge eine Freigabe auf 3,3 t für das 2WD-Fahrgestell bekommen (und 3,1 t für den Syncro).

    Mit 3,3 t beim 2 WD hat man beim T4 eine ausreichende Zuladung für einen Aufbau und das Gepäck, was Du befördern willst.

    Mit 2,81 t, die man beim T4 normalerweise maximal hat, kommst Du nicht hin.


    Ich habe zwar in letzter Zeit keine eigenen Erfahrungen mehr mit einer Freigabe auf 3,3 t gemacht, mir wurde aber vonmehreren Personen berichtet, dass es eine solche Freigabe nicht mehr von VW geben würde bzw. es Probleme gibt diese zu bekommen. Ich würde also vor dem Projektbeginn auf jeden Fall klären, ob eine Auflastung auf 3,x t noch möglich ist, und ob Du alle dafür erforderlichen Teile noch bekommst. (Verstärkte Felgen, verstärkte Radlager hinten, „braune“ Federn hinten, die dicksten Drehstäbe vorn, 26er Stabi hinten (wobei der 28er besser ist, dann aber auch den großen Stabi vorn), Faustsattelbremse vorn (1LE) und den dafür passenden HBZ.)

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Vielen Dank an euch für die zahlreichen Einschätzungen und Tipps. Die Bedenken zur Dichtigkeit haben mich schon mal dazu bewogen den Plan mit dem integrierten Fahrgastraum zu verwerfen, zudem noch dass der Fahrersitz bei angezogener Handbremse ja überhaupt nicht drehbar ist. Also wenn, dann doch eine Kabine die absetzbar ist, eben aus o. g. Gründen. Den T4 priorisiere ich deshalb, weil ich mich in der Technik zwischenzeitlich schon relativ gut auskenne und alle Reparatur und Wartungsarbeiten selbst durchgeführt habe, und meiner Meinung nach der T4 gegenüber neueren Modellen für den Selbstschrauber die Technik noch relativ überschaubar ist. Und wenn z.B. eine grössere Reparatur wie beispielsweise Kupplung o.Ä. ansteht möchte ich das schon in der eigenen Garage durchführen können und die Einfahrt von 2m lässt sich leider nicht erhöhen. Das Problem zGG hatte ich noch garnicht auf den Schirm, aber bei 15??Kg Leergewicht des Fahrgestells reichen offensichlich 2,8t zGG nicht aus??? Was wiegt eine ausgebaute Kabine in etwa so wie ich mir die vorstelle?

    Gruss Walter

    Ps.: bin gerade in schwedisch Lappland unterwegs und selten online, deshalb meine späte Antwort.

  • Wenn es denn 15xxkg sind, dann könnte das schon gehen, bei 18xxkg wird das schon sehr schwierig. Mit 7-800kg für eine ausgebaute Kabine musst du schon rechnen.

    Bedenke wenn du eine Kabine mit Alkoven baust, dann passt die wegen dem relativ niedrigen Fahrerhauses nicht so ohne weiteres auf andere Fahrgestelle.

    Gruß, Holger


  • Moin Walter,


    was eine Kabine so wiegt, kann man natürlich ohne weitere Angaben nur grob schätzen. Es kommt dabei natürlich auch auf Bauweise, Werkstoffe, handwerkliches Können, Maschinenpark und Geld an.

    Der eine baut eine Ultraleichtkabine aus teuren Hightek-Werkstoffen und mit hohlgebohrten Schrauben, der andere ganz robust und alles unter 5 mm Blechstärke läuft unter Alufolie.


    Aber mal eine ganz grobe Schätzung (Abweichungen eher nach oben):

    Die leere Sandwichkabine 400 kg

    Tür, Fenster und Dachluken +50-80 kg

    ggf. Hilfsrahmen 20-40 kg

    Befestigung der Kabine auf dem Fahrzeug, Halterungen für Stützen zum Absetzen der Kabine 20 kg

    Innenausbau 250 -300 kg (Alleine die Technik mindestens 100 kg, Polster und Matratzen 40-50 kg, …)


    Jetzt bist Du bei ca. 750 kg +


    Und denkst 1550 kg + 750 kg = 2300 kg, passt doch, da bleiben doch dann 500 kg?


    Markise und Solaranlage 50 -70 kg

    Wasser und Gas (in Aluflaschen) 115 kg


    Bleiben noch 330 kg Zuladung.

    Nun steigst Du mit Partnerin ein. Ich weis nicht, was ihr wiegt, aber ich bin schwerer als der Normmensch mit 68 kg. Also das Mehrgewicht aus Differenz von Dir mit Kleidung - die 75 kg Norm für den Fahrer plus die Frau mit schwerer Handtasche sind zusammen meist auch 1xx kg.

    Bleiben vielleicht noch 200 - 230 kg.


    Nun wieg mal Deine komplette Camping- und Fahrzeugausstattung, die immer im Wohnmobil ist. (Campingtisch, Campingstühle, Stromkabel, Wasserschlauch, Keile, Abschleppseil, Werkzeug, Sanitärflüssigkeit, Küchenausstattung, ….) Da kommen schnell 100 - 150 kg zusammen.

    Bleiben noch max. 100 kg Zuladung.


    2 x Fahrrad plus Kanu eingeladen, dann bleiben noch maximal 50 kg Zuladung.


    Bettwäsche für zwei, Handtücher, Kulturbeutel und etwas Kleinkram.


    Und nun bleibt keine Zuladung mehr für Kleidung, Wanderschuhe, Wanderführer etc. übrig.

    Und auf den Kühlschrank kannst Du eigentlich auch verzichten, weil Du ja eh keine Lebensmittel mehr mitnehmen darfst.

    So Sachen wie Fotoausrüstung oder Material für sonstiges Hobby wiegen auch noch.


    Und wenn Du denkst, dass das ja noch geht, weil Du nach der Rechnung jetzt „nur“ gut 100 kg überlasen bist - das waren alles groben Schätzungen, die auch gut mal nach oben abweichen können. 100 kg mehr als oben angegeben sind locker drin. Und Wohnmobile werden im Laufe der Zeit immer schwerer…


    Ich war auch mal der Meinung, dass ich bei meiner T4 Syncro Doka mit 2810 kg zul. Gesamtmasse auskomme… :D

    Am Ende reichten mir zu zweit vollbeladen für den Urlaub die 3300 kg, die ich hatte, so gerade aus. (Ok, das Fahrzeug hatte Allrad, AHK, dicken Buddich Rammschutz (35 kg), größere Reifen etc. etc.) und wir haben uns beim Beladen nicht eingeschränkt.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • ...das sieht so aus als ob sich mein Plan nicht so einfach (wenn überhaupt) umsetzen lässt. Wobei der Aufbau auf einen T5/6 m.E. dieselben Probleme mit dem Gewicht mit sich bringen würde. Die haben zwar ein höheres zGG, sind aber von Grund auf auch schon schwerer. Ich schätze dass ich bei einem T4 2WD mit 3,1to hinkommen sollte, schön wäre dies mit 1600Kg Achslast vorne und hinten, dann wäre das Problem Traglast der Felgen schon mal aussen vor. Abzuklären wäre natürlich die Beschaffung der Teile zur Auflastung und zu einem entsprechenden Gutachten.

    Eigentlich hätte ich überhaupt nicht gedacht dass es mit dem Gewicht Probleme gibt, mein ausgebauter T4 LR mit Hochdach hat 22??Kg gewogen, allerdings ohne Bad, kleinen Wasserkanistern und nur 2x5Kg Gas.

    Gruss Walter

  • Hab jetzt nochmals bezüglich des Gesamtgewichts gerechnet. Leergewicht des T4 Fahrgestells incl. Fahrer mit 75Kg = 1505Kg, wobei ich das Fahrernormgewicht noch um einiges unterschreite und meine Frau incl. Handtasche die 60Kg nicht reisst. :) Das Fahrgestell sollte zudem mit "nur" der 1LE-Bremse auf 2890Kg auflastbar sein und könnte so evtl. reichen, ansonsten die grosse Nummer auf 3,1/3,3to??? Ein HA Stabi sollte dennoch nachgerüstet werden, wobei diese Beschaffung recht schwierig und teuer werden würde. Ich muss, wenn ich vom Urlaub zurück bin mal meinen ganzen Kram nachwiegen den ich z.Zt. mit mir herumkarre und durchrechnen.

    Eine andere Frage hätte ich noch wegen der Aufbaulänge. In den Aufbaurichtlinien steht beispielsweise dass der Überhang maximal 40% des Radstandes betragen darf, und damit der Aufbau nur ca. 3,25m lang sein dürfte. Bezieht es sich bei diesem möglichen Überhang nur darum, um die Original Heckleuchten beizubehalten zu können? Kann der Aufbau prinzipiell bei entsprechend geänderter Heckbeleuchtung direkt am Aufbau auch problemlos länger sein?

    Danke und Gruss

    Walter

  • Mh i.d.r Steigt mit der Größe des Fahrzeuges auch die Größe und wünsche an Komfort.

    ...

    Wenn du eine Kabine quasi im Style eines Bullis baust, wird es mit den Gewichten wohl auch etwas weniger.

    ...

    Der Unterschied ist halt der Wunsch nach Komfort ( und eben auch, dass die Kabine in sich selbsttragend stabil ist, beim Bulli mit Panele diese Stabilität aber vom Fahrzeug selbst kommt. )

  • Hallo Walter,


    mit der Gewichtsproblematik bei T5/T6 hast Du recht. Das Fahrgestell ist deutlich schwerer, als das vom T4. Und die ganzen modernen Extras wiegen auch.

    Deshalb funktioniert ein Alkovenaufbau auf T5/T6 vom Gewicht her wenn, dann nur knapp. Und die ach so beliebten Alkoven-Aufbauten auf T5/T6 4Motion fahren eigentlich alle überladen durch die Gegend.

    Da wiegt das Fahrgestell ca. 2.000 kg und die haben bei 3.500 kg zgM oft nur noch 300 - 350 kg Zuladung. Auf dem Papier.

    Wenn da mehr steht, dann ist meist mit wenig Wasser gerechnet, das Fahrzeug hat nur 1x 5 kg Gas o. ä.

    Und das sind Aufbauten von Profis, die einen entsprechenden Maschinenpark haben und leichte Hölzer verbauen.


    Ich habe ja selber versucht mir so etwas schön zu rechnen, einen T6 4M mit Alkovenkabine, ähnlich wie ich sie auf dem Crafter habe. Ich war schon dabei mich selbst zu belügen: „Im Sommer brauchst Du ja nur eine Gasflasche, und im Winter können Campingstühle und -tisch zuhause bleiben…“

    Und ein Anbieter hat mich noch ermuntert noch das ein oder andere Extra einzubauen. Das dann auf dem Papier keine Zuladung mehr übrig bleibt wurde abgetan mit: „Ach, so fahren alle rum, das Fahrzeug hält das aus…“.

    Ich bin froh, auf den Crafter gewechselt zu haben. Zugegeben mit einigen Extras und gut ausgestattet, hat das Fahrzeug nun ein Leergewicht ( inkl. vollem Wassertank, 2x 11 kg Gas, …) von gut 3.700 kg. Das Fahrgestell wiegt aber nackt auch nur gut 2.000 kg…


    Zum Thema Stabi: Auf keinen Fall drauf verzichten. Ohne ist eine Alkovenkabine auf T4 m. M. und meiner Erfahrung nach unfahrbar. Ich habe es bei der ersten Ausfahrt damals ausprobiert. War keine wirklich gute Idee.


    Und zum Thema Überhang: Da kann man meist mit dem Prüfer reden. Die Hersteller gehen dabei ja von einem Kofferaufbau eines LKW aus, wo die Beladung und Lastverteilung wechselt. Beim Wohnmobil ist die Lastverteilung ja recht fix. Und wenn hinten nicht übermäßig viel Gewicht ist, sind auch 60 % Überhang fahrdynamisch egal.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • .......

    Eine andere Frage hätte ich noch wegen der Aufbaulänge. In den Aufbaurichtlinien steht beispielsweise dass der Überhang maximal 40% des Radstandes betragen darf, und damit der Aufbau nur ca. 3,25m lang sein dürfte. Bezieht es sich bei diesem möglichen Überhang nur darum, um die Original Heckleuchten beizubehalten zu können? Kann der Aufbau prinzipiell bei entsprechend geänderter Heckbeleuchtung direkt am Aufbau auch problemlos länger sein?

    Danke und Gruss

    Walter

  • Die Californias auf T4 sind 5,80 m lang, 30 cm länger als meiner bei dem die Aufbaulänge aus den VW Richtlinien um ca. 5 cm unterschritten wurde.

    Zusätzliche Heckbeleuchtung am Kofferende hatte ich angebracht, war aber nicht verlangt.

    Mit dem Gewicht bin ich trotz syncro bei 3 t gelandet was uns für normale Urlaubsreisen gerade eben reicht. Habe allerdings auch einiges an Werkzeug dabei.


    Wenn ich die Seikel Höherlegung (HA 1490 kg) entfernen würde könnte ich die alten Federn für die HA mit 2x800 km wieder einbauen und hätte dann zul.Ges.gew. 3,1 t, von VW bescheinigt

  • Mit dem Gewicht bin ich trotz syncro bei 3 t gelandet was uns für normale Urlaubsreisen gerade eben reicht. Habe allerdings auch einiges an Werkzeug dabei.

    Hallo Hans, sind die oben erwähnten 3t nun das Gewicht des beladenen Fahrzeugs samt Insassen oder nur das Leergewicht des Fahrzeugs incl. ausgebauter Kabine?

    Gruss Walter

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