Beiträge von Krabbe

    Ja, das ist weiterhin als Verkaufsfahrzeug eingetragen Ist ja auch korrekt. Ich verkaufe Musik und emotionale Erlebnisse :)

    Das mit der Fahrzeugart würde ich nicht ganz so locker sehen.

    Du hast mit Deinem ausklappbaren Bodenelement und den weiteren Veränderungen in meinen Augen eindeutig eine fahrbare Bühne aus dem Fahrzeug gemacht und schreibst hier ja auch von einem Umbau zu einer mobilen Bühne.


    Durch das Ändern der Fahrzeugart erlischt die Betriebserlaubnis. Und damit ist im Zweifel nicht zu Spaßen.

    Und was hindert Dich einfach die Fahrzeugart ändern zu lassen?

    Hi,


    zunächst einmal wäre die Frage, was denn die derzeitige eingetragene Fahrzeugart ist?

    Ich vermute irgendetwas mit sonstiges Fahrzeug Verkaufsfahrzeug oder so?


    Wenn Du die Fahrzeugart änderst (bzw. nun schon geändert hast), dann müsste das eigentlich geändert werden.


    Eine Änderung der Fahrzeughöhe und des geänderten Leergewichts müsste auch erfolgen.


    Der TÜV interessiert sich dann natürlich für den Gesamteindruck, insbesondere solche Dinge wie scharfe Außenkanten, Splitter- und Brandschutz schaut sich der Prüfer an.

    ich muss zugeben, ich habe das Forum verzweifelt nach deinem Ausbaubericht durchsucht - gibt's den hier gar nicht?

    Klaus hat das gute Stück lange vor der Gründung dieses Forums gebaut. Da konnte er hier noch keinen Ausbaubericht schreiben.

    Danke für den Tipp. Warum eher suboptimal?

    Weil Du damit eine punktförmige Belastung in die Deckschicht einbringst. Diese ist aber aufgrund der Dicke und der flächigen Verklebung eher für flächige Belastungen geeignet, wo die Last verteilt wird.

    Wie viele Schrauben Du setzt ist egal. Im Endeffekt soll ja die Klebenaht halten.

    Die Befestigung mit einzelnen Schrauben ist bei Sandwich eh suboptimal.


    Ich würde zur Befestigung von Hängeschränken Winkel oder Holzleisten ohne zusätzliche Schrauben verkleben und daran dann die Schränke verschrauben.

    Hallo und willkommen hier im Forum.


    Interessantes Projekt. Ich würde den Alkoven nur etwas anders formen, so in der Art von meinem Krabbavan 1. Das sieht dann m. E. nach gefälliger aus. Krabbavan 1


    Hat das Mobil genug Zuladung und passt das mit den Achslasten?


    Zu den Fragen:

    Wie hoch? Maximale Gesamthöhe 4,0 m.

    Fahrverhalten: Kann ich nicht zu sagen, da ich das Fahrzeug nicht kenne.

    Zu den beiden anderen Fragen kann ich auch wenig beitragen. Im Regelfall schauen die Prüfer aber nicht auf die Elektrik.

    Über das Laden der Batterie mit Solar bzw. einen angeschlossenen Wechselrichter würde ich mir weniger sorgen machen.

    Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Batterie Bestandteil der Typgenehmigung ist. Hier besser den Prüfer fragen.


    ...würde ich CE-geprüfte Produkte…

    Das CE-Zeichen hat im Regelfall nichts mit einer Prüfung zu tun, sondern ist eine reine Selbsterklärung des Herstellers, dass die relevanten Vorschriften eingehalten werden.

    Ausnahme: Z. B. Gasverbrauchseinrichtungen oder PSA, wo dann zum CE noch eine Nummer angehängt ist.

    Wo siehst Du das Problem bei der Verwendung von Spanngurten?

    Grundsätzlich habe ich nichts gegen die Verwendung von Spanngurten. Die richtigen Spanngurte richtig eingesetzt sind hervorragend zur Ladungssicherung geeignet.


    Aber da muss dann aber eben das Ladungssicherungskonzept und die Anwendung stimmen.


    Einfach bei einem Plattformanhänger (wie in den ersten Bildern zu sehen) zwei Gurte drüberschmeißen ist keine ausreichende Ladungssicherung.


    Denn „Gurte drüber…“ wäre, wenn es richtig gemacht wird, erst einmal Ladungssicherung durch niederzurren. Dabei geht es um die Erhöhung der Reibung.

    Bei Dir hast Du aber dadurch, dass Dein Kabinenboden aus Filmplatte besteht, schon den Worst Case, was die Reibung angeht. In den Tabellen finde ich die Paarung Filmplatte -Siebdruckplatte auf Anhieb nicht, ich würde dafür aus dem Bauch aber einfach mal einen Reibbeiwert von 0,1 ansetzen.

    Wenn Du Deine Kabine mit 800 kg bei einem My von 0,1 mittels Niederzurren sichern willst, dann brauchst Du dafür grob überschlagen 8 Spanngurte, wenn Du keine Langhebelratschen hast

    ist keine schöne "Übergangslösung", aber auf jeden Fall eine Sichere.

    Leider nein, dass, was Du da auf dem Bild zeigst, ist so, wie es aussieht, keine vernünftige Ladungssicherung und nicht sicher.


    Du hast die Kabine zwar im Bild nicht auf einem reinen Plattformanhänger, von dem oben noch die Rede war, sondern auf einem offenen Anhänger mit Bordwänden, so dass hier zumindest teilweise von Ladungssicherung durch Formschluss ausgegangen werden könnte, wenn es keine Ladelücken zwischen Kabine und Bordwänden gäbe. Dies ist auf dem Bild aber nicht genau zu erkennen, für mich sieht es so aus, als ob die Kabine nicht rundum anliegt und die Vorraussetzungen für Formschluss nicht gegeben sind.


    Wenn kein Formschluss vorliegt, wäre das Konzept mit Gurten über der Ladung also Niederzurren.

    Abgesehen davon, dass die zwei Gurte nicht ausreichend wären, wäre die Verwendungsweise der Gurte wie dargestellt unzulässig bzw. nicht zum Niederzurren geeignet:

    a) Es sieht auf dem Bild so aus, als hättest Du die Haken eines zweiteiligen Gurtes ineinander gehakt, um einen umreifenden Gurt zu erhalten. Das ist unzulässig, da die Haken unzulässig belastet werden. Abhilfe kannst Du hier z. B mit einer kurzen Endlosschlaufe als Verbindungsmittel schaffen.

    b) Du hast die Gurte über die Bordwände gezogen. Da diese nachgeben (können) kannst Du so keine definierte Vorspannkraft aufbringen, was zum Niederzurren aber unabdingbar ist.

    c) die Gurte sehen auf dem Foto recht schmal aus, was mich an der möglichen Vorspannkraft zweifeln lässt.



    Bezüglich des Formschluss könntest Du aber mit passenden Holzbalken, die Du zwischen Kabine und Bordwände legst, Abhilfe schaffen.


    Absichern musst Du 0,8 g nach vorn, 0,6 g zur Seite und 0,5 g nach hinten.

    Bei 800 kg Masse der Kabine also 640 daN nach vorn, 480 daN zur Seite und 400 daN nach hinten. (Kippmoment nicht betrachtet).


    Sofern Dein Anhänger nach 2017 und nach DIN EN 12642:2017 gebaut wurde, müssten die Bordwände folgende Festigkeiten aufweisen: Font 40 % der Nutzlast, Seitlich 30 % der Nutzlast und nach Hinten 25 % der Nutzlast. Ich schätze das Anhängerleergewicht mal auf 500 kg, die Nutzlast also auf 1500 kg.


    Zusammen mit dem angenommenen Reibbeiwert von 0,1 sind bei Formschluss durch den Anhängeraufbau, wenn er die oben genannten Festigkeiten hat, also folgende Kräfte abgesichert:

    680 daN nach vorn, 530 daN zur Seite und 455 daN nach hinten. Das würde dann also reichen, wenn der Reibbeiwert von 0,1 zutreffend ist.


    Ich würde aber trotzdem reibbeiwerterhöhende Ladungssicherungsmatten unterlegen.

    Damit wäre dann ggf. auch eine Ladungssicherung mittels Niederzurren möglich.

    Ei Gude und willkommen bei den Verrückten.


    Wie Holger schon fragt: Was schwebt Dir denn so vor?

    Und ggf. welchen Einsatzzweck verfolgst Du und hast Du schon Wohnmobilerfahrung?

    In Punkto Fahrgestell muss ich erst mal meine Hausaufgaben machen, da mein Horizont bei 3,5 t endete, aber ich bin ja offen für alles.

    Mein Crafter ist von VW als 4,0 t ausgeliefert worden, Achslasten 2100 kg vorn und 2380 kg hinten.

    Derzeit hat er (bei gleichen Achslasten) 4,4 t (Mit Auflastungsgutachten i. V. m. VB Luftzusatzfederung an der HA). Möglich ist jetzt auf Grundlage des vorhandenen Gutachtens noch eine Auflastung auf 4,6 t bei 2510 kg Hinterachslast.


    Das alles mit Einzelbereifung.

    Ich frage mich, was Du für Einsatzzwecke planst und warum so kompliziert.

    Mir wäre das Ganze zu aufwändig.


    Und die Sache mit dem Belüften wird so nicht ganz funktionieren, denn die Filter werden voll Wasser stehen bleiben. Zumindest wenn Du übliche Filtergehäuse mit Filterkartuschen verwendest.

    Ob die Pumpe das Wasser auch vernünftig durch das Filtergehäuse ansaugt würde ich vorher auch probieren.


    Dann ist die Frage, was für ein Konzept Du mit den beiden Filtern verfolgst.

    Ich bin der Meinung, dass man entweder sauberes Trinkwasser in den Tank füllen, und dann das Wasser auch im Tank keimarm halten sollte. Oder gleich den Tank mit irgendwelchem Wasser füllt und dies nachher zu Trinkwasser macht. Von Konzepten, bei denen das Trinkwasser im Tank geplant verkeimen darf um es später wieder zu filtern halte ich persönlich aber nicht viel. Aber wenn man so arbeitet, dann muss man meiner Meinung nach das Wasser vorher nicht aufwändig Filtern. Aber wie gesagt, persönliche Meinung. Ich würde aber dann auch beide Seiten streng voneinander trennen. Also nicht den selben Filter zum Filtern beim Befüllen und Entnehmen verwenden.


    Eine dauernd angeschlossene Druckleitung zur Versorgung kenn ich aus der Theorie zwar von Dauercampern oder US-Mobilen, sehe dafür aber (bei meinen Nutzungsszenarien) kein Erfordernis. Wenn ein direkter Wasseranschluss am Stellplatz vorhanden ist und ich dort länger bleibe, kann ich auch alle paar Tage den Tank mit dem Wasseranschluss ganz normal auffüllen. Wenn ihr zukünftig im Süden überwintern wollt und wisst, dass ihr dauerhaft auf einen Campingplatz geht, der Euch Wasseranschlüsse an der Parzelle zur Verfügung stellt, dann mag eine solche Option aus gründen der Bequemlichkeit verlockend sein. Wenn es aber kein konkretes Nutzungsszenario gibt und die Option nur nice to have ist, würde ich darauf verzichten.


    Wasser aus Quellen, wo ich nicht sicher bin, ob es gutes Trinkwasser ist, geht bei mir über zwei Filterstufen, bevor es in den Tank kommt. Einmal ein Feinfilter um Partikel auszufiltern und anschließend ein Aktivkohlefilter. Dazu habe ich ein Doppelfiltergehäuse, was ich einfach beim Befüllen außen an der Kabine anhänge. Das kann dann auch jedes mal geöffnet und komplett getrocknet werden.

    Das gefilterte Wasser wird dann noch mit Chlordioxid behandelt und im Tank keimarm gehalten.


    Wasser aus sicheren Trinkwasserquellen kommt dann auch mal so in den Tank. Im Notfall tut es da auch das ganz billige Trinkwasser aus dem 5l-Flaschen aus dem Supermarkt. Dafür würde ich immer eine Einfüllmöglichkeit vorsehen. Das ginge bei Dir ja ggf. über den Saugschlauch.


    Wenn ich Dein Konzept richtig verstehe, dann geht es dabei ja in erster Linie darum, die verbaute Pumpe als Saugpumpe zum befüllen des Tanks zu verwenden, sowie zur Wasserentnahme im Wohnmobil. Dafür sind dann die Umschalt- und Rückschlagventile erforderlich.

    Wenn Du einfach eine separate (Tauch)Pumpe einpacken würdest, um das Wasser ggf.irgendwo heraus zu pumpen, dann könntest Du Dir die ganze aufwändige Konstruktion sparen. Und wärest m. M. n. flexibler.

    Ja danke, mir geht es wieder gut. Es war nur eine Erkältung.


    Was meinst Du mit Geduld für LKW-Staus?

    In Baustellen bist Du mit dem Wohnmobil meist zu breit, um da links zu fahren. Unabhängig vom Gewicht.

    Und ansonsten stelle ich mich eben nicht in LKW-Staus.

    Bei immer mehr Überholverboten für über 3,5 t sind Wohnmobil in Deutschland inzwischen auch ausgenommen.


    Und ich kann aus meiner bisherigen Erfahrung sagen, dass sich der 2l Biturbo mit den 4,x t sehr gut schlägt. Natürlich hätte ich vom Bauchgefühl auch gerne 3,0 l. Aber davon habe ich meine Entscheidung nicht abhängig gemacht.

    Hallo Andre,


    willkommen hier.

    Ja, wir sind hier gnadenlos, wenn es darum geht jemandem Illusionen bezüglich des Gewichts zu nehmen. 🤣


    Das schlimme ist nur: Diejenigen wissen wovon sie reden und reden alle aus Erfahrung …


    Über 3,5 t ist aber garnicht so schlimm. Und den nötigen Führerschein dürftest Du ja auch haben.

    Ah ok, also ein Offroad-Campinganhänger soll es werden.


    Warum 15 mm Multiplex, wenn es eh noch einen Verstärkungsrahmen geben soll?

    Da kannst Du m. M. locker auf 8/9 mm runter gehen, eigentlich würden 6 mm dicke reichen. Zumal Du ja noch GfK aufziehen willst.

    Das ist meiner Meinung nach deutlich überdimensioniert und zu schwer.

    Moin Peter und willkommen bei den Verrückten.


    Was genau soll es denn werden? „Offroad-Camper“ kann von klein bis ganz groß ja alles sein.


    Basis, Aufbauart, Größe, …?