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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
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  3. Ausbau: Installation und Technik
  4. Frischwasser und Abwasser

Trinkwasser / Grauwasser Kombitank

  • iwiki
  • 28. März 2026 um 22:28
  • iwiki
    Junior
    Beiträge
    23
    • 28. März 2026 um 22:28
    • #1

    Hallo


    Ich möchte mal eine vielleicht für einige kuriose Idee zur Diskussion stellen. Mir wäre daran gelegen zu erfahren ob sowas schon mal jemand gemacht hat bzw. auch gerne warum eben gerade nicht.


    Fakt ist dass in einem Wohnmobil bei Fahrtantritt die Frischwassertanks voll und die Abwassertanks leer sind. Und Fakt ist auch, dass sich ziemlich equivalent zum Verbrauch an Frischwasser das gesammelte Abwasservolumen erhöht. Gehen wir der Einfachheit halber mal davon aus, dass dies 1 zu 1 erfolgt und lassen den Verbrauch durch Trinken und das hineinleeren von zusätzlichen Flüssigkeiten in das System mal bei Seite.

    Dieser Theorie folgend benötigen wir also für die Speicherung ein bestimmtes Volumen. Meist ist es so dass dieses Volumen doppelt in Form von Tanks mitgeführt wird. => Platz und Gewicht.

    Was wäre wenn der Tank gleichzeitig für Frisch und für Grauwasser verwendet werden könnte in dem der Tank eine Membran hat die die Frischwasser von der Abwasserseite trennt. Wir kennen so etwas beispielsweise von Bodenreinigungsmaschinen. Wobei dort die Tanks oben offen sind was in diesem Fall natürlich nicht ginge.

    Die Drücke wären auch zu beachten. Hier würde sich ein weitere Vorteil ergeben. Man könnte die Membran sozusagen beim Frischwassertanken, das ja meistens unter Druck passiert, "vorspannen". Das würde für die Entnahme bereits einen Vordruck ergeben der die Pumpe entlastet oder vielleicht sogar überflüssig macht. Das Grauwasser könnte in den von der Membran freigegeben Bereich drucklos einlaufen.


    Ich hoffe ich konnte verständlich machen worauf ich hinaus will und was der prinzipielle Aufbau sein könnte.

    Welche Gründe gibt es warum das am Ende nicht funktioniert und es niemand macht?


    Bin gespannt auf die Diskussion.


    LG

  • Online
    Picco
    Moderator
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    • 29. März 2026 um 08:13
    • #2

    Hoi zämä

    Solche Gedanken habe ich mir auch schon gemacht, habs aber dann doch verworfen.
    Aus folgenden Gründen:
    -Weil die Membran oder die Gummiblase auch eine Osmose vom Grauwasser ins Trinkwasser ausschliessen müsste. Welche Membran kann das zuverlässig über Jahre?
    -Weil zumindest der Trinkwasserbereich gut zu reinigen sein muss und das durch die Membran wohl schwierig wird.

    Gruss

    Picco

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  • holger4x4
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    Bergisches Land
    • 29. März 2026 um 09:18
    • #3

    Und wehe die Membran ist mal undicht..... ;(

    Leere Tanks wiegen ja fast nix (zumindest die Industrietanks im Bereich bis 100L) und für Abwasser findet sich meistens leicht ein Platz unter der Kabine am Fahrgestell. Also ist das Problem nicht wirklich so groß. Was man vielleicht machen könnte wäre eine geschlossene Abwasserlunge innerhalb des Frischwassertanks unterzubringen. Da stellt sich dann wieder die Frage Trinkwassertauglichkeit des Materials.

    Gruß, Holger

  • VWBusman
    womobox-Guru
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    Nord-Schwarzwald
    • 29. März 2026 um 10:09
    • #4

    Hallo,

    der Gedanke Platz zu sparen durch eine Doppelnutzung ist verführerisch aber beim Wasser sollte man doch auf Nummer sicher gehen das eine Undichtigkeit nicht gleich größeren Schaden anrichtet - und sei der Schaden nur verunreinigtes Trinkwasser.

    Wenn man den Abwassertank unter das Fahrzeug platziert ist der Platzgewinn schon vorhanden.

    Gruß Christopher

  • nunmachmal
    womobox-Guru
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    selbst gebaut
    • 29. März 2026 um 10:35
    • #5

    Wenn, dann einen Trinkwassersack einfach in einen Tank stopfen und anschließen.

    Natürlich muss Tank und Sack von den Abmessungen harmonieren.

    Duch die Reinigungsöffnung könnte der Sack regelmäßig gewechselt werden.

    Es ist aber schon schwierig einen passenden Tank für seinen Ausbau zu finden, jetzt noch die Suche nach einem dazu passendem Sack?


    Gruß Nunmachmal, 🇲🇪 41.905867,19.257922

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • iwiki
    Junior
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    23
    • 29. März 2026 um 17:51
    • #6

    Hallo,


    Danke für die rege Teilnahme :)

    Bei Druckausgleichsbehältern wie sie bei Heizungen verbaut sind, gibt es Membranen, die auf der einen Seite mit Luft beaufschlagt werden. Ich bin jetzt mal so naiv und glaube, dass durch etwas wo keine Luft durchgeht auch keine Bakterien durchkönnen. Das Problem sollte daher technisch wohl lösbar sein. Was meint ihr dazu.

    Ich sehe das "Volumenthema" deshalb weil ich im WOMO selbst keinen zusätzlichen Platz habe und eben unter dem Fahrzeug der Platz begrenzt ist. Aktuell habe ich 65l Frischwasser im WOMO unter dem Waschbecken und einen Abwassertank von 35l auch im beheizten Bereich. Zusätzlich habe ich unter dem Fahrzeug für ca. 100l Platz den ich derzeit mit einem ca. 65L Grau-Wassertank belegt habe der nicht optimal geschnitten ist und vom Tank im WOMO durch eine Pumpe gefüllt werden kann wenn der erste Tank voll ist.


    Ideal wäre also diesen Tank gegen eben den gerade zu diskutierenden zu tauschen. Damit hätte ich auf dem verfügbaren Platz ca. 160l Frischwasser bzw. 135l Grauwasser.
    Gewichtstechnisch steht das Ganze gegenüberliegend zum Dieseltank und zum Platz für Trinkwasser in Flaschenform.
    Das Wasser im Leitungssystem ist vorwiegend zum duschen und abwaschen gedacht und daher in der Regel auch leicht gechlort. (je nachdem wo ich unterwegs bin)

  • Womo-Halle-Malaga.de
    womobox-Guru
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    • 29. März 2026 um 18:02
    • #7

    Du brauchst irgend einen Plan, einen Schaden und somit schleichend beginnende Vermischung rechtzeitig diagnostizieren zu können. Es wäre sonst ein Spiel mit dem Feuer.

  • holger4x4
    womobox-Guru
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    Bergisches Land
    • 29. März 2026 um 18:37
    • #8

    Das sehe ich auch so, und dicht bedeutet ja auch nicht automatisch trinkwassergeeignet ! Und der Druckausgleichsbehälter ist rund, aus Metall und steht unter Druck. Wie kann man das vernünftig in einen eckigen PE-Tank integrieren? Ich hab dazu keine Idee die dauerhaft funktionieren wird.

    Gruß, Holger

  • Online
    Picco
    Moderator
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    Rorschacherberg / Schweiz
    • 30. März 2026 um 06:44
    • #9

    Hoi zämä

    Es gibt auch Druckexpansionsgefässe für Trinkwasser, die werden bei Druckerhöhungsanlagen benötigt.
    Z.B. die hier (klick mich)

    Aber das Reinigungsproblem und das Problem der Osmose bleibt.

    Gruss

    Picco

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  • holger4x4
    womobox-Guru
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    Bergisches Land
    • 30. März 2026 um 09:09
    • #10

    Aha, was es alles gibt! Die Membran wird sich aber nur in einem gewissen Bereich in der Mitte bewegen, und nicht von 1%-99%, und schon garnicht bei drucklos einlaufendem Abwasser. Und so einen stehenden runden Tank unterbringen ist ehr nicht so einfach wenn man Platz sparen will.

    Gruß, Holger

  • nunmachmal
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    selbst gebaut
    • 30. März 2026 um 11:49
    • #11

    Ich verstehe die Umstände, welche man sich hier macht, nicht.

    Ich nehme einen 100 Liter Tank und führe durch die Reinigungsöffnung einen 100 Liter Trinkwassersack ein. Den Anschluss des Wassersack nach außen durchführen und über diesen Anschluss füllen und entnehmen.

    Über einen weiteren Anschluss am Tank wird das Abwasser in den Tank eingeleitet und abgelassen.

    Anstatt mühsamer Reinigung wird der Wassersack regelmäßig erneuert.

    Finde ich einen einfache, saubere Sache.


    Gruß Nunmachmal, 🇲🇪 41.896476,19.287811

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  • Womo-Halle-Malaga.de
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    1.020
    • 30. März 2026 um 14:00
    • #12

    Kann mir vorstellen, dass so ein Sack - wenn nicht press befüllt - beim Fahren so zerrt, dass er am Loch abreißt.

  • nunmachmal
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    • 30. März 2026 um 16:38
    • #13
    Zitat von Womo-Halle-Malaga.de

    Kann mir vorstellen, dass so ein Sack - wenn nicht press befüllt - beim Fahren so zerrt, dass er am Loch abreißt.

    Wenn der Sack annähernd die Größe des Tanks wohl nicht. Wenn er zu klein ist, könnte unter Umständen der Sack am schlecht gemachten Anschluß zerren.

    Die stärkste Kraft dürfte wohl das Bremsen sein. Dann empfiehlt sich der Anschluß vorne.

    Gruß Nunmachmal, 🇲🇪 41.896476,19.287811

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  • Krabbe
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    • 31. März 2026 um 11:37
    • #14

    Um die Gefahr einer Verunreinigung des Trinkwassers auszuschließen, könnte ich mir ein System mit zwei Wassersäcken in einem gemeinsamen Behälter vorstellen. Da könnte man dann noch einen Sensor im den Behälter einbauen, der Alarm gibt, wenn es außerhalb der beiden Säcke feucht wird.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • iwiki
    Junior
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    23
    • 31. März 2026 um 23:07
    • #15

    Hallo


    Die Druckexpansionsgefäße hatte ich eher als Beispiel angeführt um zu zeigen dass es möglich sein sollte ein dichtes System zu bauen das auch über Jahre dicht hält.

    Die Idee mit den Wassersäcken kommt recht gut an das Ziel heran. Wobei ich glaube dass es zwischen den Säcken schon wegen Kondenswasser und dergleiche feucht sein wird. Was aber am Ende ja nicht tragisch sein sollte....

    Für mich stellt sich die Frage wie sich das System verhält wenn man versucht den einen Sack zu füllen und der sich dann über den anderen legt bzw. den anderen nicht exakt verdrängt. Können die Säcke dadurch beschädigt werden? wäre eventuell dann so etwas wie eine verschiebbare Stauwand zwischen den Säcken die Lösung um geordnete Verhältnisse zu schaffen.


    LG

  • Womo-Halle-Malaga.de
    womobox-Guru
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    • 1. April 2026 um 07:51
    • #16

    Klar, die technische Umsetzung ist eine interessante Herausforderung, wenn man so etwas sucht. Für mich selbst geht es zu viele Unbekannte zu lösen.

    Viel eher würde mich die Einschränkung stören, dass ich bei vollem Abwassertank kein Frischwasser tanken kann. Auf unseren Reisen ist es meist so dass wir mit leerem Wassertank vom Stellplatz starten und schauen, wo wir neu Frischwasser kommen können. Tankstelle, Dorfbrunnen oder was auch immer als nächstes erreichbar ist.

    Natürlich ist mir klar, dass wir von unserem Campingverhalten nicht auf andere schließen können.

    Zu technischen Umsetzung vielleicht eine Anregung:

    Es werden keine zwei einzelnen Blasen in einem Tank verbaut, sondern der Tank wird horizontal halbiert, mit einem umlaufenden Flansch verschraubt. Zwischen diesen Flansch wird ein Gummimembran geschraubt. Jetzt hat man unten das Grauwasser, oben das Frischwasser, und keine Blasen die in dem Tank herumpurzeln. Der Membran muss eben recht flexibel sein.

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