Beiträge von holger4x4

    Wenn das der gleiche wie der hier ist, dann steht das 12DC/AC als Betriebsspannung. Dann heiß das, da ist ein Brückengleichrichter am Eingang und bei DC ist die Polarität dann egal. Das sollen sie dir aber besser bestätigen, sonst einmal falsch angeschlossen und BOOM!

    Ja, das sind die Normen nach denen geprüft wurde, weil das der Haupt-Anwendungsfall ist. Das heißt ja nicht, dass man damit kein DC schalten kann.

    Du hast schon Recht, die Anforderungen an das Kontaktmaterial ist anders und man würde für einen reinen DC Schalter anderes Kontaktmaterial verbauen.

    Wieviel Strom der DC über wieviel Zyklen schalten kann, bleibt somit im Dunkeln.

    Ja, zu Punkt 1: Ich erwarte nicht dass die Wände krumm sind, sonst gibts Ärger :-)

    Wenn doch, es werden ja zuerst die Aluwinkel angeklebt, die kann man auch etwas biegen und passen sich der Wand an. Das Holz wird danach angeschraubt und bildet dann ggf. einen Spalt an der krummen Stelle.

    2. warum soll das nicht gehen?

    3. ja, das hab ich am Kleiderschrank auch beobachtet. Dort wird dann ggf mit einem Alu U-Profil oben die Wand geführt. Das Klebeproblem und Ausdehnung hat man aber genauso wenn man mit Sika klebt.

    3M gibt eine Zugfestigkeit von 59N/cm² und eine Scherfestigkeit von 48N/cm², hier nachzulesen.


    Nehmen wir mal ein Hängeschränkchen 30cm hoch und 50 cm breit an, geklebt an den 4 Rückseiten platt auf die Wand.

    Das sind 160cm im Umfang * 1,5cm breite Aluleiste -> 240cm²

    Das macht also an Scherfestigkeit 11520N oder 1152 kg. Ob das reicht :love:


    Dazu kommt ja, dass keiner der Schränke einfach so an der Wand klebt, die sind ja mit dem Rest auch verbunden und stehen dann irgendwo auf dem Boden.

    Im Rahmen meines geplanten Projekts mache ich mir Gedanken üm die Möbelbefestigung am GFK Sandwich Koffer.


    Bisher verwendete und bewährte Methode:

    15x15mm ALU Winkel mit Sika 252 an die Wand geklebt und mit ein paar Spax positioniert, (halten tun die ja nix.)

    Dann die Möbelbauplatte am Winkel von der Seite angeschraubt, oder bei dem Bodenbrett der Hängeschränke mit Sika aufgeklebt, damit man nicht von unten Schrauben sieht.

    Das hält seit 12 Jahren problemlos, erzeugt nur eine gewisse Sauerei bei der Verarbeitung :saint:


    Der neue Plan:

    Warum nich das gleiche Konzept, aber die Winkel mit 16mm VHB Tape an die Wand kleben?

    Lässt sich einfacher verarbeiten und man hat eine definierte Dicke der Klebeschicht.

    33m Tape koste soviel wie 3 Kartuschen Sika 252.

    Das Tape muss ordentlich angedrückt werden, dafür also ein Werkzeug aus einer alten Stuhlrolle gebaut:


    und dann ein Testobjekt verklebt und 24h ruhen lassen:


    Nun folgt der Abreißtest mit einer Präzisions-Gasflaschenwaage :-) und dem Bohrständer:



    Mit der Federwaage kann ich bis ca 35kg ziehen.

    Bei 10-15kg hat es im Holz geknirscht und ich dachte schon, ob die Schrauben halten? Doch sie haben gehalten.

    Allerdings ist rechts ja auch viel enger geschraubt mit 2 Schrauben als ich das im Ausbau machen würde.

    Die Klebung hat den Zugversuch bestanden!

    Unter Vollast hat sich die Fuge gedehnt auf etwa 3mm (von 1.1mm):


    Es hat sich aber hier der Wandausschnitt verbogen (40mm Sandwich mit 1,5mm GFK).


    Nach Entlastung ist die Klebenaht wieder zurück in die Ausgangsposition.


    Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Einen A-B Vergleich mit einer Sika Klebung kann ich aktuell nicht machen, mangels Material.

    Aber ich denke die Festigkeit der Klebung mit VHB reicht dicke aus für die Möbelfixierung.

    Dazu kommt ja noch, dass keine Möbel nur an der Klebung hängen, sondern sich auch konstruktiv an anderen Teilen anstützen.


    Ich mach jetzt noch einen Dauerzugversuch mit einem Sack Katzenstreu von 10kg, ich erwarte aber nicht, dass da was passiert.


    P.S. Das Testobjekt ist mit 19mm VHB Tape (was anderes bekommt man nicht als kleine 3m Rolle) und 20mm Alu Winkel gebaut.

    Ich finde die Vorteile von LiFeYpo schon deutlich gegenüber Bleibatterien. Vor allem wenn man dauerhaft drin wohnt, sind Bleibatterien mit ihren Zyklen relativ schnell am Ende. Und wenn man die Batterie im Innenraum eingebaut hat, dann gibts bei dauerbewohnung auch kein Problem mit den negativen Temperaturen.

    ein persönliches Fazit: Eigentlich ein guter Ansatz aber zu teuer. Und ich hatte das Gefühl dass man eher auf Firmen aus wollte welche x solche Projekte mit deren Komponenten im Jahr aufbauen als auf Privatkunden wie mich. Kein System für Elektrotechnik-Laien.

    Das scheint mir auch so, wenn man die Webseite anschaut, ehr was für Klein-OEMs die sich keine eigene Entwicklung leisten können.


    Support ist immer das Problem bei den kleinen Firmen. Deshalb wäre aus meiner Sicht Open-Source der bessere Weg. Wenn es da mal eine Community gibt die das supportet, dann gehts auch weiter...

    Die Dinger sind ja für das 230V Netz, und da sind 16A für eine Phase halt Standard.

    20A Absicherungen gibt es eigentlich kaum, wir hatten das in unserem 50er-Jahre Haus für einen Herdanschluss, einphasig!

    Der nächste Step ist dann 32A, dann aber 3-phasig.

    Was die Teile bei DC schalten können, steht eh nicht im Datenblatt.

    Also wenn man sowas will, dann versuch macht kluch :-) und vielleicht noch ein Ersatzteil mitnehmen. Könnte klappen ;-)

    Habe leider keine Erfahrung mit LIN-BUS:
    Aber 15 Slaves sind schon ein hartes Limit. Zumindest wenn man mit einem BUS arbeitet: Weil bsp. 3 Lichter und 3 Schalter = 6 Slaves. Oder geht es mit Überprovisionierung von Adressen?

    Ja stimmt, das hatte ich nicht so auf dem Schirm.

    Man würde aber auch nicht unbedingt nur einen Schalter an einen LIN Knoten hängen.

    Sinn macht es da kleine Elektroniken zu machen mit z.B. 4 Schalteingängen, 2 Lastausgängen,.. und eben einem LIN Anschluss die man dann dezentral verteilt. Dazu dann eine Zentrale die die logischen Verknüpfungen macht.

    Im Auto sind typische LIN Knoten: ein Lichtschaltermodul mit bestimmt 10 Funktionen, ein Türsteuergerät (ZV,Fensterheber, Spiegelsteuerung), Scheinwerfermodul, Lenkradmodul mit Radiotasten, Anhängermodul,...

    Ich würde da auf automotive Standard Busse setzen, die sind auch störfest genug in der Umgebung, I2C macht da weniger Sinn.

    1. LIN-Bus: braucht nur eine Leitung, reicht für alles was relativ langsam ist, also Schalter und damit Licht oder andere Aktoren schalten, Temperatur und Dimmerwerte übertragen... 9,6-38kBit/s

    2. CAN: 2-Draht leitung verdrillt, braucht mehr SW Aufwand für Kommunikationslayer, dafür aber auch schneller, also auch zur Übertragung von Lifedaten geeignet.

    3. (automotive)-Ethernet: geht auch mit 2-Draht leitung verdrillt (spezielle Kablen, nix selbst verdrillt!), braucht mehr SW Aufwand für Kommunikationslayer, dafür aber bis GBit, also auch für digitale Bildübertragung.

    Für all das gibts Interface IC's, für LIN kostet sowas 20ct und da kommt nicht mehr viel an HW drumherum. CAN/Ethernet brauchen noch abgestimmte Filter usw, das ist nicht mehr so easy, zumindest bei Ethernet.

    LIN wäre also die erste Wahl für einfache Anwendungen, seit 25 Jahren erprobte Technologie.

    Das ist leider auch heute immer noch so, dass viele gute Handwerker sich im Internet nicht gut verkaufen können.

    Impressum und Datenschutzerklärung sollte man aber schon korrekt machen, sonst kanns Ärger geben.

    Die Technik in der Box muss ja auch nicht jeder verstehen, sondern nur die die auch selbst SW schreiben wollen.

    Es muss nur von außen "einfach" konfigurierbar sein. Wobei "einfach" auch bei Homeautomation schon relativ ist. Mögliche Tools/Frontends/Visualisierung wurden ja schon genannt.

    Ausgänge schalten kann man über Smartfets von z.B. Infineon. Die haben auch einen Current-Sense. Wenn man den zurückliest über A7D-Wandler, kann man damit eine programmierbare Abschaltschwelle realisieren, also quasi eine elektronische Sicherung.

    Das ist heute Standard in der Automobilelektronik und wird in jedem BCM so gemacht, vom Fiat500 bis Mercedes. PWM können die auch alle.

    Ruhestrom bekommt man auch in den Griff, im Sleep <1mA ist auch Standard, aufwecken über BUS Signale oder bestimmte Weckeingänge.

    Man könnte so eine BCM Hardware durchaus verwenden, nur kommt man als Otto-Normalo nicht an die Schaltpläne und den Zugang zur Software. also bliebe nur so ein Open-Source Projekt.