Beiträge von womo3

    Tankflaschen müssen !!! fest installiert sein. Somit ist neigen der Flasche beim Tanken ohnehin nicht möglich.


    Aber warum musse es denn eine Tankflasche sein? Zwischen Fahrzeugrahmen und Kabinenschürze ist normal reichlich ungenutzter Raum. Dort lässt sich gut ein Unterflurtank installieren, der dann noch wertvollen Wohn-oder Stauraum freigibt.


    LG Wolfgang

    Ich nutze schon ewig Gastanks und die großen Anschlüsse (in deinen Bildern oben rechts). Da passen die deutschen Pistolen direkt drauf. In der EU braucht man ansonsten zusätzlich einen Dish- oder Bajonet-Adapter. Die Anschlüsse mit dem kleinen Durchmesser halte ich mechanisch für fragwürdig. Falls baulich möglich, dann ist die Direktbefüllung ideal. Das geht z.B. wenn der Tank seitlich am Rahmen befestigt ist. Mit einer Klappe in der Schürze kommst du dann dirkt ran, ohne zusätzliche Fernbefüllung.


    LG Wolfgang

    Ich würde einfach mal den Kreislauf nur mit der Ebersbächer bauen, aber mit den 22mm standard Alurohren und EPDM Schlauch, wie das alle seit Jahrzehnten machen. Falls sich dann rausstellt, dass nicht genügend Durchstz da ist, kannst du immer noch eine zusätzliche Pumpe einbauen. Glaube ich aber nicht.


    LG Wolfgang

    Hallo Michael,


    es spricht nichts dagegen die Nebenausgänge vom Solarregler und Netzladergerät mitterls eines Kabels zur Startbatterie zu führen. Diese Ausgänge sind zumeist auf 1 - 2A begrenzt, sodass kein großer Kabelqueerschnitt benötigt wird. Wichtig ist eine Absicherung dieses Kabels nahe der Startbatterie.

    Ich bezweifle dass dein Booster einen solchen Ausgang hat. Der wird von der Lima/Startbatterie gespeist. Somit macht es keinen Sinn einen kleinen Teil wieder zurüchzuspeisen an die Statbatterie. Netzladegeräte für die Bordbatterie haben zumeist jedoch einen solchen Nebenausgang.


    LG Wolfgang

    O.k. dieses Material kenne ich auch, habe sowas bei uns im Haus auch schon verarbeitet. Unabhänig vom Durchmesser habe ich eine Anwendung davon für Warmwasserheizungen im Wohnmobil noch nicht gesehen. Einen Grund dafür kenne ich nicht. Evtl. liegt es an der doch deutlichen Verjüngung des Durchmessers an den Verbindern, was den Flußwiderstand in einem solchen Niederdrucksystem erhöht. Ist aber nur meine Spekulation.


    LG Wolfgang

    Auch wenn du behauprest meine Feststellung wäre falsch, um diese aber im nächsten Satz zu bestätigen, so bleibt doch folgendes festzhalten:


    Selbstverständlich entspechen alle heute verkauften Tanks der ECE R67-01 in Bezug auf Konstruktion und Test nebst der peripheren Bauteile. Eine verbindliche Aussage zu deren Befestigung gibt es aber darin nicht. Das war aber die Frage von Gunther und meine obige Aussage dazu.


    LG Wolfgang

    Hallo Krabbe,


    die ECE-R67-01 auf die du verwiesen hast, ist ausschlißlich für Fahrzeuge gültig, in deren Antriebssystem verflüssigte Gase verwendet werden.


    Zumindest bei flüchtiger Durchsicht habe ich auch nichts zur Befestigung der Tanks gefunden.


    Würde mich aber nicht wundern, wenn die relevanten Verbände bei Tanks das selbe Chaos anrichten, wie bei den Tankflaschen.


    LG Wolfgang

    Hallo Gunther,


    ich bezweifle, dass es spezielle Vorschriften gibt, für die Befestigung eines Gastanks. Die muss einfach für die Größe und das Gewicht des Tanks hinreichend stabil sein. Zusammen mit den Tanks werden passende Blechkonsolen, Gummi- und Edelstahspannbänder verkauft. Ob am Fahrzeug- oder Zwischenrahmen befestigt wird, macht nur bei flexibel gelagerten Offroadkonstrunktionen einen Unterschied.

    Ich habe mir für den Gastank Konsolen geschweißt, die am Fahrzeugrahmen befestigt sind. Daran wiederum o.g. Blechkonsolen und Spannbänder. Der TÜV hat sich für all meine Gastankbefestigungen noch nie interessiert. Das sehe ich auch als die Aufgabe des Gassachverständigen, der dir den Tank in das gelbe Buch einträgt.


    LG Wolfgang

    Hallo Gunther,


    nach meinem Verständnis muss ein Gastank in keinerlei Kasten eingebaut werden, sondern kann frei unter dem Fahrzeug befestigt werden. Lediglich wenn er im unmittelbaren Spritzbereich eines Rades, z.B. hinter dem Hinterrad befestigt wird, muss er gegen Steinschlag geschützt werden.


    Bei den aktuellen Tanks gibt es ja keine 10-Jahresprüfung mehr. Daher ist es im Eigeninteresse den Tank vor Steinschlag, Spritzwasser und Korrosion zu schützen. Ich habe meinen Unerfluhrtank daher nochmals Lackiert und verkapselt mit geeigneten Kuntstoffplatten, jedoch nicht gasdicht. Der Zugang geschieht durch eine Klappe in der Seitenschürze.


    LG Wolfgang

    Wenn eine flexible Lagerung des Hilfsrahmens realisiert werden soll, dann wird der normal hinten starr befestigt, und vorne flexibel durch Federlagerung oder nur mit seitlichen Gleitbacken. Benötigt wird eine solche Konstruktion allerdings nur für ernsthaften Geländeeinsatz. Für normalen Einsatz wird der Hilfsrahmen fest verschraubt, oder allenfalls mit kleineren Federn etwas Bewegung ermöglicht.

    Die Aufbauer realisieren einen Alkoven übrigens normal freitragend. Er wird mit dem Führerhaus lediglich mittels dünner Verblendungen verbunden.

    Es ist zwar durchaus möglich mit Siebdruckplatten zu bauen, würde aber Sandwich Material GFK-PU-GFK bevorzugen.


    LG Wolfgang

    Hallo Joachim,


    ich würde das überlappende Stück zwischen Anschlag Tür1 und Tür 2 in 27mm Leimholz ausführen. Dann können ordentbliche standard Metallscharnire stabil befestigt werden.

    Habe so etwas wie deine Tür 2 mit drei Scharnieren in der Stirnseite von 12mm Dreischichtholz mit 50mm Schrauben solide befestigt.


    LG Wolfgang

    Hallo Klaus,


    zu den Zellen kannich nichts sagen, kenne ich nicht. Das von die vorgeschlagene BMS würde ich nicht nehmen. Balancing beginnt erst bei 3,7V Zellspannung und der Zellausgleich ist auf 80mA begrenzt. Das ist dürftig. Normal fließen hierzu 1 - 3 A um auch wirklich etwas zu bewirken. Balancing sollte bei 3,4 bis 3,6V einsetzen.


    LG Wolfgang

    Liebe LiFe Freunde,


    ich finde es einerseits gut und richtig technische Daten kritisch zu hinterfragen und Marketing getriebene Aussagen einem Realitätscheck zu unterwerfen. Andererseits habe ich den Eindruck, dass diejenigen mit der geringsten eigenen Erfahrung mit diesen Zellen zum Thema Betrieb bei Kälte Panik verbreiten, die in der Praxis bisher so nicht brechtigt ist.


    Ich spreche hier ausschließlich über die gelben Winston Zellen, über alle anderen kann ich keine Aussagen machen. Die Winston Zellen sind nun über 10 Jahre auf dem Markt und genauso lange reicht die gemachte Erfahrung mit ihnen zurück. Ich würde meine Hand auch nicht ins Feuer legen, dass alle von den Chinesen gelisteten Parameter, speziell die -45 Grad, unter allen Bedingungen so zutreffen. Für unseren Einsatz im Womo hat sich das aber als irelevant erwiesen.


    Es gibt inzwischen Erfahrungen und Langzeittests von Winston Zellen die nun über 10 Jahre in unseren Breiten bei Umgebungsthemperatur betrieben und mit Solar- und Bleiladetechnik geladen werden. Bisher sind keinerlei Kapazitätseinbußen dabei festzustellen.


    Meine eigene Anlage ist inzwischen 6 Jahre alt. Habe auch noch sechs weitere gebaut. Ich war damit ganzjährig unterwegs, immer in den Bergen zum Skifahren (außer jetzt bei Corona) und wie einige wissen, auch mehrere Wochen jenseits des Polarkreises. Meine Zellen sind in einem isolierten Unterflur-Staukasten ohne besondere Heizung. Die gesamte Heckgarage ist im Betrieb beheizt, aber nur wenig Wärme kommt in den Staukasten ganz unten. Solar läd immer ungehindert, der Ladebooster hat einen Temperatursensor an den Zellen und reduziert die nominalen 45A bei tiefen Temperaturen. Mehr Vorkehrungen, oder gar eine zusätzliche Heizung halte ich für völlig überflüssig.


    Die bisherigen Erfahrungen deuten darauf hin, dass die Zellen unter obigen Einstzbedingungen deutlich länger als 10 Jahre uneingeschränkt zu nutzen sind. Die Ladung mit sehr hohen Strömen bei tiefen Minustemperaturen verursacht sicherlich gewissen Stress für die Zellchemie. Die dadurch verursachte mögliche Degradation bewirkt jedoch offenbar keinen Kapazitätsverlust, sondern eine Erhöhung des Innenwiderstandes. Dies wiederum würde dann eine niedrigere Zellspannung bei sehr hoher Belastung bewirken.


    Wer diesem möglichen Effekt im zweiten Betriebsjahrzehnt entgegenwirken möchte und seine Batterie vielleicht danach noch weitervererben will, der tu gut daran, sich mit allen Arten von Batterieheizungen zu beschäftigen. Alle anderen bauen sich ein Mal ein solches System und können es dann sich selbst überlassen.


    LG Wolfgang