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Beiträge von mrmomba

  • 2 - 3 Jahre autark+winterfest im Camper leben - wer hat Erfahrung?

    • mrmomba
    • 8. September 2026 um 13:02
    Zitat von S t e f a n

    Das mit dem Verharzen und Verkleben der Dieselheizung verstehe ich nicht. Wann ist das der Fall?

    Wenn man ein extra Tank am Wohnwagen hat und vergisst diesen zu entleeren.... Nach 6 Monate Standzeit war es dicht.

    Will damit sagen: bei Gas hast du das nicht... Aber... Es gibt halt für alles für uns wieder.

    Und das mit der Dieselheizung ist halt selbst verschuldet gewesen.

    Auf jedne Fall kam am Ende kein Sprit mehr in die Brennkammer... Und da sie eh zu stark war, habe ich hauptsächlich Strom genommen, da Freistehend kein Thema mehr war.

    .........................

    Uli177 Meine Gewichte und Erfahrungen sind halt Tatsachen ... Aber es sind nun mal nur darauf beschränkt was ich in der Hand gehalten habe oder kenne. Da liegt aber auch die Stärke in diesem Forum, das viele Halt unterschiedliche Erfahrungen und Wissen haben. Da steuern andere Mitglieder andere Tatsachen bei, und so wird ein Bild aus dem Puzzler voller, halber Tatsachen.

    Mein Profil hat sich aber auch gewandelt. Vom T3 und Touren, oder Bora und Touren zu (Eriba) Wohnwagen mit maximal 24h Standzeit, zu Eriba mit Campingplatz... Und jetzt noch was größeres und Campingplatz... Einfach weil es die Lebensumstände so brauchen.

  • 2 - 3 Jahre autark+winterfest im Camper leben - wer hat Erfahrung?

    • mrmomba
    • 6. September 2026 um 23:09
    Zitat von mafer

    Das Zebra ist autark gebaut und auch arktiserfahren in Kanada

    Hallo mafer ,

    Es tut mir Leid. Du bist bei mir irgendwie unterm Radar gewesen, aber als du das schriebst, war sofort der Ahaaa Moment da.

  • 2 - 3 Jahre autark+winterfest im Camper leben - wer hat Erfahrung?

    • mrmomba
    • 6. September 2026 um 20:55

    Hallo Peter,

    Auch ich habe mir deine Wunschliste (oder Lastenheft) durchgelesen - und mir kommen die Zweifel, dass das alles für 50.000€ und ca. 4Tonnen machbar ist.
    Ich will dir deine Gedanken (oder das Lastenheft) nicht schlecht reden. Ich sehe auch nicht, dass du unbedingt willst, das wir dir dein Auto suchen sollen.

    Autark 3-4 Tage: Das ist im Sommer deutlich leichter als im Winter. Im Winter wirst du ausschließlich von deinem "gebunkerten Strom" leben können. Mit Solar würde ich da nicht planen. Ich komme im Sommer ca. 1 Tag mit 1024WH Akku für alles was man im Sommer braucht hin (allerdings alles 230V - Umwandlungsverlust immer gegeben) ♎Gehen wir von 1024WH = 1 Tag aus => 4096WH => 40KG nur der Akku, für "knapp, nicht überfluss"
    Zusätzlich kommt das Einlagern von Heizungsenergie, inkl. "Notfalllösung" (Mit Notlösung habe ich keine Erfahrung).
    Meine Dieselheizung hatte ein 10L Tank war aber nach 2 Tagen leer. War mit 900W kleinste Heizleistung für meine Eriba aber zu Leistungsstark. ♎Schätzungsweise 5L Tag => 20L => 35KG mit Tank
    Mir fällt bis auf nunmachmal auch gerade keiner ein (der hier dauerhaft aktiv ist), der eine gewisse Autarki bei -15°C wirklich kann - und Skandinavien ohne Allrad im Schnee bereist. Möglicherweise musst du aber dafür so ein Wohn/Reiseverhalten wie er an den Tag legen.
    Gleichzeitig empfand ich die Dieselheizung (ja ich habe sicherlich was falsch gemacht) als Wartungsintensiver als eine Gasheizung. (Die aber andere Nachteile hat) verklebte Leitung weil Diesel zu alt wurde, Entlüften weil der Tank leer war. Hörbare Pumpe je nach Montageort). Dennoch gehe ich davon aus, das Dieselheizung die bessere Alternative ist. Zusätzlich aber eine Stromheizung! (Alleine mit Strombeheizter Fußboden ist ein Traum, weil es genau 1mm Aufbauhöhe mehr aus macht.)
    Mir ist kein normaler Hersteller bekannt, der dein Winterwunsch erfüllen könnte.

    Wiederverkauf: Eine Größe mit der du nicht rechnen kannst, gehe beim Wiederverkauf erstmal von 1000€ aus. 3 Jahre in einem Wohnfahrzeug was für die Belastung nicht ausgelegt ist, ist verschleißtechnisch (der Wohneinrichtung) was andere Fahrzeuge in 6-9 Jahre haben werden. Es wird sich schneller abwohnen. (MEINE MEINUNG; keine Fakten)

    "Großzügige LiFePO₄-Batterie, leistungsfähige Solaranlage, Ladebooster, Wechselrichter und Ladegerät"
    Hier wirst du sehr schnell sehr viel Geld los. Ich habe für ca. 3600? (Kann mich nicht mehr Erinnern) ein Victron Multiplus 2 (3KW) + 5KWH Akku + Venus + MPPT Tracker + 6x 400WP Solar etc. verbaut. ♎Mit ein Gewicht von deutlich! Über 200KG (6*25KG ohne Montage f. PV, + 40KG Akku, + 20KG MP2 + viel Kleinkram und Kabel). Da jetzt noch Klimaanlage und Warmwasserboiler dazu kommt, wird der MP2 vermutlich zu klein sein.
    PS.: mein 14KWh Speicher wiegt ca. 140KG...
    Anderes Problem ist hier: "Hervorrangend Autark, Beheizt, Klimatisiert. Komfortable, Gedämmt": für den einen ist das hier: ein guter Schlafsack und ein Teelicht als Heizung, für den anderen Wärmepumpe mit Wassergeführter Fußboden und Wandheizung. Du verstehst wo ich drauf hinaus will ;)
    Meine Erfahrung: 25mm und 40mm Dämmung im Fußboden sind nach spätestens einen Tag alle "ekelig" Kalt (ohne FB-Erwärmung). Macht man dann noch die Heizung an: Eisfuß und Glühbirne! Bäääh!

    Mit der Klima hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du den Sommer mit extremen Überdauern willst, aber was ist im Winter? Ich denke, du solltest bei -5 Grad auch die Steckdose suchen. (Keine Erfahrung nur meine Gedanken) Immerhin will man vermutlich mehr Wohnen und Leben als Reisen?
    ??
    Auch die "Standardkleidung" unterscheidet sich von Sommer zu Winter massiv. Zuhause merkt man es i.d.R. nicht. Im Wohnwagen schon. Im Sommer sinds bei mir ein Fach im Oberschrank für alles. im Herbst weiß ich gar nicht wohin mit meinen Sachen... (+ Mehrere Menschen)

    Auch die Praxistaugliche Dusche: damit sind ca. 80x100cm Wohnraum irgendwie Weg. ♎+40L Alleine an Wasser für einmal duschen (ca. 55KG inkl. Tank) + Boiler (oder Warmwasserbereitung wie auch immer)
    Ebenso die Küche, die keine große Anforderung haben soll, aber im Grunde winkst du mit "schwierigen Anforderungen" für ein Wohnfahrzeug - da es da nicht sooo viel Backofen gibt. Backofen+Induktion ist nun auch nicht sehr leicht. Einbaubackofen + Herd: ♎ ca. 50KG:

    -------
    Ich kann dir leider kein Fahrzeug nennen! Würde aber für "WOHNEN und LEBEN" ein Wohnanhänger nehmen, für "Heute hier, morgen dort" ein Wohnmobil. Immerhin: Wohnmobil: Einkaufen Fahren, alles abbauen, in der Werkstatt 2 Tage stehen = Obdachlos... Alles was zuhause mit einem Fahrzeug geht ohne dein Haus abzubauen, wird dann wohl zukünftig anders sein.

    Da musst du dir vielleicht noch 2 oder 3 Mal Gedanken drüber machen, wie du diese 3 Jahre verbringen willst. Ich kann es nicht beurteilen was wichtig ist.

    Der "ewige Kampf" zwischen Wohnanhänger und Wohnmobile mit den Vor- und Nachteil wird es immer geben...
    GGf. solltest du da eine Tabelle machen...
    Wunsch | Anhänger | Fahrzeug |

  • Dach undicht? - Iveco Eurocargo FF 1998

    • mrmomba
    • 6. September 2026 um 12:58

    Es sieht schon nach Gewebe in der Bruchstelle aus. Da ist weißes Zeug drin. Sieht nicht wie typisches Rostloch aus.

    Für Kondenswasser sieht das aber nach sehr viel Feuchtigkeit aus, und oben hast du Blaulichter und eben diese Siecoen, die undicht werden können.

    Außerdem fließt Wasser auch immer irgendwie nach unten, ich gehe davon aus, das Wasserschäden auch unten in der Kabine versteckt sind.

  • 2 - 3 Jahre autark+winterfest im Camper leben - wer hat Erfahrung?

    • mrmomba
    • 5. September 2026 um 21:43

    Picco vielleicht noch den Grund (noch öffentlich) erwähnen 😁, dann macht es das verständlich.

    Ich mach das eben:

    Der Forumsbetreiber kann von den Bildbesitzer ordentlich Feuer bekommen.

    Darum ist unser Moderatorenteam so genau hinterher.

    Danke, Team ;)

  • 2 - 3 Jahre autark+winterfest im Camper leben - wer hat Erfahrung?

    • mrmomba
    • 4. September 2026 um 16:51

    Ich möchte jetzt auch noch mein Senf dazu geben. Nicht weil ich auch-so-viel Erfahrung habe, aber ein anderen Blickwinkel drauf bringen möchte, weil für mich das Thema Autark seeeeehr in das Hintertreffen geraten ist.

    1. Frage: Wenn Ihr in euren 4 Wänden wirklich einzieht, wollt ihr dann jeden, oder jeden zweiten Tag fahren? Ich kann mir vorstellen, dass es nach einem halben Jahr eher in die Richtung geht, dass man mehr an einem Platz steht und der Alltag normaler wird...

    Sollte also nicht jeder Tag das Fahrzeug genutzt werden, würde ich ein Maximum auf Komfort legen, weniger auf Autarkie. Komfort, pflegeleicht, Ausfallsicher. Natürlich sollte ein Standheizung rein, die vor allem für ganz kalte Tage passt, aber ich würde Landstrom als feste Größe einplanen. Gerade im Herbst und Winter. Elektrische Fußbodenheizung, vielleicht auch ne elektrische Wandheizung in der Sitzgruppe. Wasserboilder für warmes Wasser. Strom für Backofen usw. Was einem in den Sinn kommt. Vielleicht auch ne Splittklima.
    UMBAUEN - Bett zur Sitzgruppe, oder Hubbett und dann irgendwas zu blockieren käme mir nicht in den Sinn. Hab Mal ne ordentliche Grippe und dann noch die Diskussion Sitzgruppe (oder Herd)belegt mit Bett. Nein Danke...

    Dann sollte es auch eine Dreckschleuse geben, wenn man ohne Vorzelt in seiner Wohnung lebt. Im Sommer ist immer alles total einfach. Dann kommt aber Herbst und Winter, Kleidung nimmt mehr Platz weg, Schuhwerk wird immer dreckiger, Jacken immer Nasser. Der Grundriss vom Faßbender-Camper ist der Inbegriff für No-Go . Zack rein ins Wohnzimmer und alles erstmal Versaut. Dann mit triefender Jacke quer durch den Camper, Pardon, durch die Wohnung, um es im Bad aufzuhängen? Neeeee! Wohin überhaupt mit nassen Sachen? Wohin mit dreckiger Kleidung? Wohin mit gewaschener, Nasser Kleidung?

    Der Platz vor der Wohnung verschwindet, nass-kaltes Herbstwetter lädt auch nur noch teilweise ein vor der Wohnung zu sitzen, außer man hat ein Schnellaufbaureisezelt + Beheizung. Wird sonst schnell klamm. Somit ist man Recht schnell sehr eingeschränkt im Platz. Vielleicht würde es helfen, wenn man ganz hinten im Camper ein Querbett mit Slideout durch die Heckklappe realisiert? Dann gewinnt man vielleicht im Innenraum noch Mal 100-120cm. Muss aber zusätzlich isoliert werden....

    Naja zusammengefasst... Für mich sollte das Leben im Camper so einfach wie möglich sein.... Darum gehört 230V für mich auch einfach dazu + Landstrom.

  • Meine DC und AC Planung

    • mrmomba
    • 3. September 2026 um 08:49

    Ich habe AAB genutzt, die haben auf ihrer Webseite passende Datenblätter zum Thema Spannung und Strom im AC und DC Bereich.

    Auch wird man schnell feststellen, dass Automaten in dem Bereich gar nicht sooo viel Strom im DC Bereich bezahlbar abkönnen - möglicherweise wäre ein klassische DC Stecksicherung mit Hautschienenmontage einfach günstiger und Hochstrom fähiger.

    Aber vielleicht gab es auch Anpassung in den letzten 3 Jahren, habe so lange nicht mehr geschaut.

  • Eingangstreppe Thule Double Step .... Laufzeit

    • mrmomba
    • 28. August 2026 um 16:38
    Zitat von Kreiseltaucher

    Und jetzt ? Motor ausbauen und direkt an Batterie prüfen

    Würde ich nicht ohne Sicherung machen.. wer weiß, was dann brennt.

  • Eingangstreppe Thule Double Step .... Laufzeit

    • mrmomba
    • 27. August 2026 um 12:08

    Naja, ich meine man stellt sich hin, geht vom Führerhaus und den Wohnbereich um sich eine Jacke zu holen (oder sonstiges) und verlässt dann den Wagen durch die hintere Tür...

    Also durchaus eher etwas plausibleres :P

    ...

    Sonst hätte ich noch ein Argument:

    Elektro Roller Erkennung, die stehen doch immer sehr nah und dicht vor Türen

  • Alkovensandwichkabine mit festem Hubdach für Mercedes G-Klasse W463 lang

    • mrmomba
    • 25. August 2026 um 09:47

    Ich habe das wichtigste vergessen: gute Besserung! Ich hoffe du bist ohne Schäden von dem Hundebiss davon gekommen

  • Alkovensandwichkabine mit festem Hubdach für Mercedes G-Klasse W463 lang

    • mrmomba
    • 24. August 2026 um 12:55

    Den cerbo muss ich mir auch Mal genauer anschauen. Für ein Ferienhaus mit Inselspeichersystem. Wäre natürlich super, wenn der cerbo ein Shelly direkt steigern könnte um kurzfristig Landstrom zu beziehen für Akkupflege, gerade im Winter

  • Welches Solarmodul auf Womo

    • mrmomba
    • 11. August 2026 um 13:04
    Zitat von Uli177

    Wenn, dann müssten sie bei jedem Wetter deutlich besser sein,

    Jetzt nur eine Vermutung: mehr Parallelität und mehr Dioden um schlechter gestellte Bereiche auf einem PV-ModuL überspringen zu können, daher dann bessere Leistung bei schlechtem Licht. Wenn optimale Ausrichtung der Module zur Sonne, nehmen sich sogar Pole-Kristall zu Mono-Kristall ganz wenig (und selbst die Dünnschichten stehen ... Nur maßgeblich schlecht hinten an)

    ... https://www.victronenergy.se/knowledge-arti…ich-solar-panel

    Z.B. ein Eintrag

  • T1/Bremer Postkoffer aus dem hohen Norden

    • mrmomba
    • 26. Juli 2026 um 11:39

    Hallo und willkommen hier!


    Ooohaaa jetzt haben wir ein Pico und ein Poco hier .. (ja aus Sticheleigründen habe ich dieses Mal bewusst ein C vergessen :P;))

    Welche Vorteile erhofft ihr euch von dem Bremer, die der LKW nicht hat?

    Und welche Nachteile hat der LKW die der Bremer nicht haben soll?

    Ich bin durchaus neugierig - da ihr ja wirklich Lebenserfahrung aus 1. Hand berichten könnt.

    Ich wünsche euch viel Spaß hier im Forum!

  • Erdung metallische Gegenstände ?

    • mrmomba
    • 26. Juli 2026 um 11:34
    Zitat von FraBer

    Achtung!
    Ich beziehe mich auf die DIN 100-600
    nicht auf die 0100-721
    [...]

    Viele Grüße
    Frank

    Hi, danke irgendwie ist mir das an dem Tag nicht aufgefallen.

    Würde mich aber jetzt auch auf die Diskussion ausklinken - mangels Fachwissen und Kompetenz :) mich hatte es einfach nur interessiert wie der Wortlaut war ...

  • Erdung metallische Gegenstände ?

    • mrmomba
    • 24. Juli 2026 um 19:34

    Ich komme mit der Formulierung noch nicht ganz klar:


    Also vor weg: sicherlich macht es wirklich Sinn, ein kleines Kabel mehr zu ziehen, da es wohl eher um Potentialausgleich geht.


    Ausführung des Schutzpotentialausgleichs

    Die Metallkonstruktion von Caravans und

    Motorcaravans ist vom Erdpotential ge-

    trennt. Nach DIN VDE 0100-721 Abs.

    722.411 müssen metallene Rahmenteile

    oder am Rahmen befestigte Konstruktions-

    teile mit der Haupterdungsschiene inner-

    halb des Caravans verbunden sein.


    Das ließt sich für mich so, dass es so sein muss, wenn das Waschbecken direkt Kontakt zum Rahmen hat.


    Quelle: https://www.google.com/url?sa=t&sourc…n4tgPOjb-ra2WJ-

  • Erdung metallische Gegenstände ?

    • mrmomba
    • 22. Juli 2026 um 21:22

    bei "bestehenden" Fahrzeuge die ich bereits hatte, habe ich zumindest nichts dergleichen Offensichtlich gesehen.

  • Mrmombas + Seine Frau und ihre neues Übergangswohnzeug

    • mrmomba
    • 14. Juli 2026 um 11:49

    Fünf Millimeter, die mich jedes Mal genervt haben!

    Bei unserem Wohnwagen war es dieses Mal der Gaskasten.

    Der Gaskasten ist schlicht zu niedrig. Das merkt man allerdings erst dann, wenn man das erste Mal eine 11-kg-Gasflasche wechseln möchte.

    Die Flasche passte zwar hinein... ...aber eben nur mit viel Geduld.

    Schräg einsetzen? Keine Chance – dafür fehlte die Tiefe. Seitlich kippen? Ebenfalls unmöglich, weil die Scharniere der Gaskastenklappe genau im Weg sind.

    Also blieb nur eine Möglichkeit: Die Gasflasche möglichst senkrecht und nahezu millimetergenau in den Gaskasten einfädeln. Und mit millimetergenau meine ich wirklich millimetergenau.

    Es fehlten gerade einmal fünf Millimeter. Bei >20KG sind 5mm schon echt eine Herausforderung.

    Diese fünf Millimeter sorgten regelmäßig dafür, dass man mit der Flasche irgendwo an der Klappe, deren Scharnieren oder auch an der Frontklappendichtung hängen blieb.

    Irgendwann war klar: Das muss einfacher gehen.

    Also wurde zunächst genau vermessen, wie die Gasflasche später im Gaskasten stehen muss und wie viel Platz tatsächlich benötigt wird.

    Erst danach konnte der Ausschnitt angezeichnet werden. Auch hier war wieder Millimeterarbeit gefragt, denn vor der Rückwand musste noch genügend Platz bleiben, damit überhaupt mit der Stichsäge gearbeitet werden konnte.

    Zum Glück lagen von einem älteren Projekt noch passend abgekantete Metallprofile herum. Diese wurden so angepasst, dass sie den neuen Ausschnitt links, rechts und hinten stabilisieren. Die Vorderseite blieb bewusst offen. Sollte jemals Gas austreten, kann es weiterhin ungehindert nach unten aus dem Gaskasten entweichen.

    Die Profile wurden eingeklebt und zusätzlich verschraubt.

    Danach wanderte das zuvor ausgeschnittene Bodenstück praktisch unverändert wieder zurück – allerdings eine Etage tiefer.

    Das Ergebnis klingt fast lächerlich. Die Gasflasche steht jetzt nur wenige Zentimeter tiefer. Aber genau diese paar Zentimeter machen aus einem nervigen Gefummel einen völlig entspannten Flaschenwechsel.

    Natürlich mussten die Sägekanten noch abgedichtet werden. Das wurde mit Dichtmasse und Farbe gelöst. So unscheinbar dieser Umbau auch aussieht – er gehört schon jetzt zu den Änderungen, über die ich mich wahrscheinlich jedes Mal freue, wenn eine Gasflasche leer ist.

    Auf dem Foto sieht der Platz deutlich mächtiger aus, als er wirklich ist. Das ist interessant. Aber so kann es täuschen.

    Nächsten Schritte: Passende Halterung für unten anfertigen, damit die Gasflasche noch etwas "Strammer" sitzt. GGf. mit ein Sachverständiger die Umtragung auf 1x 11KG statt 2x11KG vornehmen lassen.

    FRAGE:

    Darf ich eine Abtrennung im Gaskasten einbauen, so dass ich diesen zusätzlich als Stauraum für "Schmutziges" offiziell Nutzen darf?
    Ich denke an eine Wand, welche den Konturen folgt + einen "Gasablauf (große Öffnung)" vor der Wand. Auf der anderen Seite kämen Staukisten mit Stromkabel etc. hinein. Oder sollte ich es so machen, wie es normal jeder Camper macht - einfach machen...
    Wie sieht die Chance aus da Erfolg zu haben?

  • Neu hier

    • mrmomba
    • 13. Juli 2026 um 22:53

    Willkommen!

    Dann ist das wichtigste ja schon erledigt.
    Und ... ein schöner Lack macht das Essen nicht warm und ein Bett nicht bequemer! In Optik kann man viel Geld investieren - aber nur in technischen Umsetzungen lohnt es sich im ersten Moment wirklich.

    Hast du konkrete Fragen?
    Probleme?
    Oder den Wunsch nach Ideen?

  • Eingangstreppe Thule Double Step .... Laufzeit

    • mrmomba
    • 13. Juli 2026 um 22:48
    Zitat von Anton

    Nur selber denken und selber aufpassen verschwindet mehr und mehr aus den Köpfen.

    Hi,

    Ich glaube das hast du falsch verstanden - oder eben mich falsch verstanden.

    Ein Mensch würde hier aufpassen, eine technische Steuerung halt nicht. Auch KI ist nur die Summe von Trainings und Lernmaterial (Okay um KI Geht es nicht)

    Darum haben auch automatisierte Prozesse und Maschinen so viele Sensoren. Menschen können viele Sachen autonom, Software aber nicht.
    Und durch die ganzen Sensoren werde halt mögliche Fehler minimiert. Aber auch der Mensch hat seine Grenzen - und da kommt nun mal gut-geschriebene Software mit all den Sensoren ins Spiel - die können in der Regel länger in gleicher Qualität Ergebnisse liefern, statt Konzentrationsschwächen zu erliegen... ABER!

    Um ein Schritt zurück auf die Trittstufe zu gehen.
    Es geht mir da um die Absicherung der Automatisierung. Wenn der Mensch das Licht an macht und die Stufe ausfahren will (automatisiert), dann ... sollte das nicht passieren.

  • Eingangstreppe Thule Double Step .... Laufzeit

    • mrmomba
    • 13. Juli 2026 um 14:48

    Wäre es nicht ratsam auch ein Distanzmesser passend zu verbauen?

    Wäre doof, wenn die Stufe gegen eine Boardsteinkante donnert, weil man abends im dunklen das Licht haben möchte, nach dem man aus einer Wirtschaft kommt ...

    Dieser Distanzmesser könnte dann auch gleich noch ein totwinkelassistent werden.

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