Beiträge von urologe

    Servus Jens ,

    auch wenn ich es selbst bewußt so gemacht habe , gebe ich zu bedenken , daß das eigentlich nicht lege artis ist , auch wenn es die tourfactory so machen sollte .

    Die Sandwichplatten werden mit einem flexiblen Kleber miteinander verklebt und zur Sicherheit und Verstärkung oben und unten mit breiten L-Profilen flexibel verklebt , damit sie bei Temperaturschwankungen sich ausdehnen können , ohne daß eine Struktur reißt .

    Wenn Du jetzt statt flexibel verklebten Innenwinkeln die Ecken auslaminierst , bekommst Du eine sehr feste Verbindung , die sich bei Temperaturveränderung auch lautstark durch Knacken bemerkbar macht .

    Diese feste Verklebung hält bei mir jetzt seit vielen Jahren und über 180 000km und ist auch absolut trocken - aber handwerklich richtig ist das eigentlich nicht !

    Ich habe auch alle Innenwände satt einlaminiert , vielleicht ist das der Grund , daß es gut ging .

    Nur zur Überlegung .


    LG

    Ralf

    Also zur Lage:

    In unserem Bereich gibt es wieder fließendes Wasser

    Das ist jetzt schon ungewollter ! schwarzer Humor ....


    aber jetzt zurück zu dem Inhalt Deines threads . Laß Dich nicht entmutigen .

    Ganz wichtig : Falls die Versicherung Dein Projekt doch als Totalschaden einstufen sollte , mußt Du unbedingt die Reparatur der Leerkabine vor Weiterbau dem TÜV-Sachverständigen vorführen und Dir die ordnungsgemäße Reparatur und Herstellung der Verkehrsfähigkeit bestätigen lassen , da mit Auszahlung der Versicherungssumme im Totalschadenfall a l l e weiteren Schäden ausgeschlossen sind . Mit dem Gutachten des TÜV Sachverständigen beginnst Du also wieder ein neues Fahrzeug , auch wenn es "nur" von Dir repariert ist .

    LG

    Ralf

    Servus Daniel ,

    Bei allem Ärger ,den Du und Deine Familie hattest , mußt Du noch froh sein überhaupt eine Versicherung zu besitzen , die zumindest teilweise eintritt . Ich hoffe , das trifft auch auf evtl Schäden bei Dir zuhause zu .

    Aber was ist so schlecht an einer Bewertung : Totalschaden ? Hier kommt es doch nur darauf an , wieviel der Gutachter (kulanterweise ? ) an Stunden Eigenarbeit Dir zugesteht . Die Einbauten sind sicher nicht das große Problem , da Du da Rechnungen vorweisen kannst und keine Diskussion über eine evtl Wiederverwendbarkeit besteht . Ich würde bei der Leerkabine eher hoffen , daß siew als Totalschaden anerkannt wird , wegen zur Zeit nicht sichtbarer Mängel . Du behälst die Kabine für einen geringen Restwert und kannst in aller Ruhe austrocknen lassen , in der Sonne (hoffentlich) einmal richtig aufheizen , um Risse etc zu begutachten und später wieder reparieren . Den Dich betreuenden TÜVler würde ich in der jetzigen Phase eher nicht mit dem Schaden konfrontieren....

    Ihr habt doch guten Wein an der Ahr - den würde ich vielleicht in einer entscheidenden Stunde mit dem Versicherungs-Vertreter/Gutachter zusammen genießen und zu einer erfreulichen Einschätzung der mißlichen Lage kommen . Ich drücke Dir da jedenfalls die Daumen .

    NB für die Versicherung ist das ein absoluter Bagatellfall , das wird in der Regel positiv abgewickelt .

    LG

    Ralf

    Ich würde ihn nicht wegwerfen . Wenn es sich um ein gutes Werkzeug handelt und nur der Vierkant durch falsche Handhabung abgedreht wurde , muß doch nur das Kopfteil ersetzt werden und das Drehmoment mit einem Testgerät überprüft werden - das Testgerät hat jede gute Werkstatt und macht dir das für einen Fünferl für die Kaffeekasse .

    Der Fehler isr doch , daß man insgeheim immer denkt , der Drehmomentschlüssel würde bei eingestelltem Drehmoment "hohl" drehen , tut er aber nicht , sondern knackst nur ganz leise und dreht danach unvermindert weiter - und wenn dann eine nicht eingeplante Rohrverlängerung unterstützt , hält auch der beste Stahl irgendwann nicht mehr .

    350Nm sind auch schon eine ganze Menge für weniger als 3/4 Zoll .

    Servus Manfred ,

    ich habe neben meinen 5m langen Klebemodulen noch 2 Stck à 2m , die ich nur nutze , um sie bei bewußtem Schattenstand außerhalb auslegen zu können - zwar bisher nie gebraucht , aber...

    Wäre es in Deinem Fall nicht auch sinnvoll über eine nicht geklebte , mobile Lösung nachzudenken ? Während der Fahrt hast Du doch eh genügend Ladung via Lichtmaschine , also würde es reichen über ein ausreichend langes Kabel und eine Außensteckdose die leichten , flexiblen Module bei Stillstand auszulegen und sie bleiben auch noch sauber . Die flexiblen Module liegen bei mir unter der Matraze , also kein Transportproblem .

    Vielleicht auch eine Überlegung wert . Du mußt natürlich einen Regler zwischen den Steckdosenanschluß außen einplanen .

    LG

    Ralf

    merci Sven ,

    aber diese Version des TE macht die Konstruktion noch schwerer !

    zumal ein , wie Du richtig sagst , ein Vorgehänge kein primär konstruktives sondern additives Element ist .

    Und jegliches Dämm-Material , das zum Ausstopfen im Hausbau genutzt wird , ist , wie schon gesagt ,

    im mobilen Bereich kontraproduktiv , da durch die Vibrationen nicht ortsfest .

    aber es würde vielleicht auch helfen , wenn derjenige , dem geholfen werden soll , sich selbst äußert .

    merci Sven

    LG

    Ralf

    deine stahlkonstruktion halte ich für stabil genug.

    welche Stahlkonstruktion meinst du ?

    ich sehe in dem beschriebenen Aufbau nur Holz und Aluminium . Beides in meinen Augen überproportional dick und unglaublich schwer , ohne wesentlich stabiler als eine einfache Sandwichkabine zu sein .

    Schreib doch bitte , wie schon ein anderer vernünftiger Leser schrieb , wie ein Erwachsener mit Groß/Kleinbuchstaben , ansonsten bist du bei mir auf dem ignore-Bereich .

    Gruß

    Ralf

    Sorry für die lange Pause ,

    erst habe ich viel am Mobil gearbeitet und dann den eigenen thread nicht mehr gefunden :/ .


    Durch Zufall habe ich einen Klasse Quick-link zur Gewichtsbestimmung diverser Stoffe gefunden ,

    der m.E. sehr hilfreich beim Planen des Ausbaus hilft . Auf Knopfdruck das Gewicht/qm aller für den Kabinenbau interessanten Stoffe ,

    zumindest für die Überschlags-Kalkulation gut zu gebrauchen .


    https://www.schreinerwissen.de/kg.php :!:


    LG

    Ralf

    Servus Taubi ,

    von einem Phoenix 7500er kommend liegt die Komfort-Meßlatte bei Hund und Frau schon sehr hoch :love: - da mußt du schon ein sehr geiles Fahrzeug bauen und die Veränderungen brauchen , sonst kann das schnell zu einer Enttäuschung führen , gerade weil Ihr darin wohnt . Der Fahrkomfort ist deutlich unterschiedlich , der Ein- und Ausstieg ist beschwerlicher , insbesondere für den Hund . Hat die Frau den Lkw-Führerschein ? sonst wird es ein dauerndes Bangen um die Beladungsgrenze unter 7,5 to. Soll das Reisespektrum wirklich so anders werden als bisher sodaß man einen Allrad-Lkw braucht ? wenn ja , wird der Komfort-Unterschied noch größer , je nachdem wie schwer der Hund ist , braucht er eine Einstieghilfe , ansonsten kann er nicht mehr so einfach selbständig einsteigen . Wenn keine anspruchsvollen Pisten geplant sind , warum dann Allrad mit der entsprechenden Höhe und zusätzlichem Gewicht ? Ich will dir das keinesfalls ausreden , nur zu Bedenken geben , das ausführlich mit deinen Mitreisenden/Mitbewohnern zu diskutieren , bevor du mit viel Aufwand und Geldfluß anfängst zu bauen . Ich kann mir nichts schöneres vorstellen , als meinen selbst gebauten Lkw , jeder Kilometer ist Freude und Urlaub pur - aber zum dauerhaften Wohnen ? no way !

    Gruß

    vom urologen


    aber , wenn Lkw , dann jetzt ! so jung wirst du nie mehr und in meinem Alter beginnst du langsam daran zu denken , den umgekehrten Weg zu gehen...

    Nomade ,

    ich würde dir einen Besuch bei einem Wohnwagenhändler oder falls Düsseldorf mal wieder aufmacht dort zu Kabe gehen und mir deren Konzept genau anschauen bzw erklären lassen .

    Deren Ansage :

    minus 45 bis plus 50 Grad ist schon eine Hausnummer , was bei korrekter Dämmung und intelligenten Lösungen geht .


    Die Sprache nervt , aber mit Untertiteln geht es , so als Einstand :

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    Ich bin sicher , daß es auch Videos der Integrierten mit der gleichen Temperaturbereichsansage gibt .

    edit hier :

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    Kabe sind allerdings auch als Gebrauchte nicht günstig . Jonson kann dir bezüglich Wohnen im Kabe über 2-3 Jahre Auskunft geben , der schwört aber auf Holzofen , was nicht so mein Fall wäre .

    Beiträge vollständig lesen (nötigenfalls mehrfach), hilft auch:

    Wintercamper im verglasten Kasten/Bus kenne ich keine, ...

    ich auch nicht :) , vielleicht kennen wir zu wenige , odrr sooo .

    wie Du weißt , bezog sich meine Antwort doch in erster Linie auf die Platzverschwendung bei einem Fahrzeug ohne Durchgang . Bei einem Integrierten muß also nur die Windschutzscheibe und die Seitenscheiben "notdürftig" von innen und außen gedämmt werden , um ein Kondensieren an den Scheiben zu unterbinden . Der Rest der Fahrzeugkabine sollte eigentlich werksmäßig gedämmt sein , es sei denn es ist ein Original-Bundeswehr-Fahrzeug oder Feuerwehr , etc . dann muß eben die gesamte Blechkonstruktion mit Armaflex oÄ subtil gedämmt werden . Selbstverständlich geht das , sonst könnte kein Trucker im Fahrzeug übernachten . Stichwort ist hier subtil gedämmt und das ist zugegebenermaßen eine Herkulesaufgabe , sonst wird es eine gedämmte Rostlaube .

    Wenn ich im Fahrzeug leben müßte ( was jenseits meiner Vorstellungskraft ist...) , würde ich um jeden Quadratmeter mehr kämpfen, ohne das Fahrzeug zu verlängern und da bieten sich die 2-3 qm Führerhaus zusätzlich an - mit allen Vor- und Nachteilen . Das ganze Unterfangen ist ein einziger Kompromiss.

    und ja , ich habe die Beiträge gelesen und konnte sie ohne externe Betreuung mental positiv verarbeiten -

    es geht hier doch nicht um eine bestimmte Meinung zu festigen , sondern dem ts die Problematik aus verschiedenen subjektiven Sichtweisen darzustellen .

    Gruß

    Ralf

    Das einfach verglaste Fahrerhaus wird aber bei entspechender Temperaturdifferenz zur Tropfsteinhöhle, so viel Heizen kannst Du nicht (oder wenn, dann mit abenteuerlichem Energieverbrauch, das wird dann die Dieselheizung).

    da widersprichst du aber dem Trend zum Wintercamping -

    wenn du im Mobil leben und permanent arbeiten willst , geht das sowieso nicht völlig autark , also ist das mit den Erfahrungswerten der Wintercamper vergleichbar , die nicht alle in der "Tropfsteinhöhle" ertrinken . Die Feuchtigkeit fällt nun mal an und muß nach außen transportiert werden und durch (kühlere) trockene Luft ersetzt werden - ohne permanentes Lüften und Heizen geht das nicht und ist am günstigsten mit der Dieselstandheizung zu bewerkstelligen (incl. Bayernlüfter) .

    und die belastbaren Erfahrungen ? wer sollte die denn hier im Forum haben ?

    ein Ausbau , in dem vielleicht mancher drin leben würde ist da wenig hilfreich.

    Wenn Du einen älteren Sprinter hernimmst, ohne Allrad und Untersetzung - würdest Du nochmals grössere Reserven für die hinsichtlich autarkie wirklich wichtigen Sachen gewinnen: Tankgrössen, Isolieriung, Heizung / Kühlung

    Da der TO ja schrieb , daß er sein Heim nicht viel bewegen will , würde ich aus Gewichtsgründen den Allrad auch als erstes streichen - hintere Sperre und Schneeketten sind aber bei vorwiegendem Aufenthalt im Norden Europas hilfreich.


    ich halte einen durchgang vom fahrerhaus zum koffer für absolut verzichtbar.


    noch mehr gilt das für integrierte. wozu sollte man den ganzen führerhausglaskasten aufwändig und wenig effektiv mit vorhängen isolieren und heizen, in dem man sich eh nicht aufhält? fürs raumgefühl beim camping und reisen ganz nett

    das sehe ich ganz anders . Er lebt in seinem Auto , da verschenke ich doch nicht leichtfertig 20% des vorhandenen Raums . Bei einem Integrierten sind die beiden Sitze entweder Bürositzplätze oder Teil des Esszimmer/Küchebereichs und habe alle Annehmlichkeiten wie Radio, Klimaanlage (mit entsprechenden Umbauten auf Standbetrieb) . Bei einem teilabgetrennten Büro kann die Klima diesen Teil problemlos mit kühlen und die Standheizung mit aufheizen .