Beiträge von Anton

    Das erinnert mich an meinen Fensterputzer...

    Hallo


    Picco, guck dir die Bilder von der Ahr an, ich glaube das hat mit Fensterputzerschaden nix mehr zu tun. :cursing:


    Dir Daniel wünsche ich das Beste! Wir sind normaler Weise 2, 3mal im Jahr im Ahrtal, wenn ich das jetzt sehe, zereißt es mir das Herz! Immerhin konnten wir etwas helfen und haben für einen Hilfstaransport einiges gespendet. Gut angekommen ist es auch und das direkt bei den Geschädigten ohne Umweg über eine Organisation.


    Wolln wir hoffen, das es nicht zu lange dauert bis wir das Ahrtal mal wieder besuchen können. Und wir reden wohl von Jahren, nicht von Monaten. ;(


    Alles Gute


    Anton

    Zumindest ne zeitlang wurden zur Herstellung dieser Fasern zerschredderte Einweg-Plastikflaschen verwendet! :saint:

    Die Margen werden weiter hinten erzielt. DAs ist aber in den allermeisten Fällen so. ?(

    Hallo


    ein nettes Thema, wenn auch Off Topic!


    wir beschäftigen uns ja berufsbedingt mit diesen Themen, aber wer glaubt neues Basismaterial aus rcyeikelten PET Flaschen ist günstiger wie Neumaterial aus neuem Öl, liegt leider falsch.


    Aber es stimmt schon, die Margen werden weiter hinter gemacht, nicht umsonst versuchen mittlerweile viele Hersteller B2C zu verkaufen. Ganz einfach weil sie sich das Geld was sonst beim Handel hängenbleibt, auch noch einsacken.


    Viele Grüße aus dem überspülten Sauerland


    Anton

    ob das nun ein gutes, schlechtes, oder gar "alternatives" konzept ist, bleibt dahingestellt, ist auch letztlich wurscht. für meine art den wagen zu nutzen funktioniert es jedenfalls ;)

    es gibt also durchaus einige wege die nach rom führen. es gibt meist nicht nur den einen.

    Hallo


    gut gemacht Jan, genau die richtige Einstellung!


    Und alle die meinen man baut für die Ewigkeit sei gesagt, das auch Andere vor ihnen geglaubt haben das Alles ewig oder zumindest 1000 Jahre hält. :huh:


    Leider, oder zum Glück, sind beide wieder "Out of Buisness"


    Die einen nach ein paar hundert, die anderen schon nach 12 Jahren.


    Alles Gute


    Anton

    ......die Plattenstöße werde ich fälzen und mit Epoxydharz verkleben.

    Hallo Holger,


    wie dick ist denn Deine Außenplatte? Wenn möglich würde ich nicht fälzen sondern einen Nut / Federverbindung machen. Damit hast du nicht das Problem das du die Platten in zwei Richtungen pressen musst. Du brauchst sie dann nur zum zusammenfügen spannen, in der Höhe passt es dann durch die Feder weil die Stöße in der Höhe nicht verutschen können.


    Alles Gute


    Anton

    Ich will die äußeren Platten und die inneren Platten mit dem Ständerwerk verleimen bzw. verkleben. Das würde mit durchgehender dampfdichter Dämmung nicht funktionieren. So hoffe ich einen sehr steifen Kofferaufbau zu erhalten.

    Hallo


    bei mir sind nur die äußeren Platten mit dem Ständerwerk verleimt/verklebt. Die Ausfachungen mit XPS sind an der Außenwand nur im Randbereich geklebt. Die innere 6mm Platte hab ich nur geschraubt. So habe ich vielleicht kein perfektes mobil, aber ich kann es am ende seines Lebens Problemlos auseinander nehmen und die Materialien Holz / XPS getrennt entsorgen. Einzig bei der Dachhaut ist das nicht möglich.


    Ich hab noch den alten Aufbau aus GFK Sandwitsch als Sondermüll hier rumstehen. Der dient jetzt als Kompressorraum und Lagerplatz für Rasenmäher und co. Dafür ist er gerade noch gut genug. Aber ansonsten ist der völlig fertig, nach ca. 20 Jahren Gebrauchsdauer.


    Frohes Bauen


    Anton

    Hallo Leute,


    nach der netten diskussion über Dampfsperren oder nicht ( RE: Dampfsperre ja oder nein.... )


    Es wäre doch mal schön Erfahrungsbereichte zu den verschiedenen Wandaufbauten hier einzustellen.


    Keine Diskussion ob richtig oder falsch. Keine Disskusion ob es funktioniern kann oder nicht.


    Einfach in wenigen Worten den Aufbau beschreiben und ob es ein Eigenbau ist oder vom Hersteller .... . Dann die Nutzung: selten, gelegntlich, häufig, viel oder dauerhaft. Im Sommer oder im Winter oder besser in kalten oder Warmen Klima. Welche Heizung. Was für Fenster.


    Zum Schluß bitte angeben: wie lange wird das Fahrzeug schon benutzt und Probleme / keine Probleme


    Ich fang mal an.


    Wände von innen nach außen: 6mm Birkensperrholz geölt , 40mm XPS, 9mm Siebdruckplatte.


    Dach von innen nach außen: 6mm Birkensperrholz geölt, 400 XPS, 6mm Sperrholz mit GFK überlaminiert.


    Boden von oben nach unten: 13mm Fichte Dreischichtplatte, Teilweise Luft, 40 XPS, 18mm Siebdruckplatte.


    Nutzung: Gelegntlich im Winter hier in Mitteleuropa, im Sommer nur selten. Ab und an als Gästezimmer. Luftheizung. Echtglasfenster mit Holzrahmen.


    Eigenbau


    Funktioniert seit 3 bis 4 Jahren ohne Probleme. Kein Schimmel, kein Gammel, kein Gemuffel.


    Also auf geht's


    Anton

    Hallo Holger


    ja, so ist das mit dem Anrichten und Lostreten ! :S


    Und im zweiten zitierten Satz bestätigs Du durch die Blume, das vieles doch eine Glaubensfrage ist.


    Die Einen glauben, obwohl sie mit ihrem Glauben nicht ganz unrecht haben, das alles was nicht nach den neusten Kenntnissen der Bauphysik gebaut wird, hält auch nicht bzw. rottet unweigerlich vor sich hin.


    Ander fahren ihre selbstgebauten Autos schon seit 30 Jahren und mehr, haben sie in Zeiten gebaut wo die Bauphysik noch in den Kinderschuhen stecke und haben immer noch keine Probleme mit vorzeitiger Materialaufgabe.


    Wieder Andere Fahren Autos von renomierten Herstellern die in der Bauart auch vor sich hin gammeln müssten, sie tun es aber wie zum Trotz trotzdem nicht.


    Und da wären wir beim drittenSatz: Nichts wird für die Ewigkeit gebaut!


    Die Perfekte Lösung habe ich auch nicht, aber ich habe innen mehr oder weniger "offen" gebaut und die äußere Siebdruckplatte nur dick lackiert, und das Dach mit GFK belegt. Ich würde es wieder tun. Entgegen aller Meinungen das das nicht funktionieren kann. :huh:


    Wenn man mal überlegt wie z.B. ein Hymer Vollintegrieter der vor 30 Jahern mit 30mm wasseraufnahmefähigem Styropor isoliert (igitt iggtt) und mit getackerten Leisten zusammen gebaut wurde, aber immmer noch fährt, obwohl er innen Presspappe und außen Aluminiumblech hat, dann kann es nur besser sein wenn heute mit modernen Materialien und sorfältiger Verarbeitung ein ähnlicher Wandaufbau gemacht wird.


    Und damit wären wir wieder bei Deinen 20 Jahern... 8)


    Viel Spaß mit der vollständigen Verwirrung


    Anton

    Nur jetzt daraus die richtige Entscheidung treffen.....

    Hallo,


    Nun gut - einen hab ich noch! :whistling:


    Die Ideale Lösung und wahrscheinlich nicht zu toppen:


    Innen eine Instalationsebene die man mit dämmen kann, dann eine Dampfbremse, keine Sperre, dann die Dämmung aus Holzfaserdämmplatte und außen eine hinterlüftete Vorhangfassade.


    Das ist auch mein Traum beim Womo, nur leider viel zu dick. Obwohl, bei guter Materialauswahl sollte man mit 100mm Wandstärke auskommen. Vielleicht mach ich das beim nächsten Womobau.8)


    Alles Gute


    Anton

    Hallo


    danke Urs für die schönen Diagramme!


    Ansonsten trifft Deine Signatur die Sache auf den Punkt!


    Und wenn man noch nicht richtig krank ist hat man dich nur noch nicht richtig untersucht! ?(


    Ich bin hier raus, ist mir zuviel Theorie, ich bin da mehr der Parktiker. Es ist warm und gemütlich, oder eben nicht. Auf welchen Weg ich dahin komme ist mir zimlich egal. Und ich bau nicht für die Ewigkeit, das habe ich mir längst abgewöhnt. Vielleicht ist morgen schon Ewigkeit und dann hab ich mir die Frikadelle umsonst vor's Knie genagelt! :)


    Alles Gute und stets gutes Klima im Womo


    Anton

    Hoi Anton

    Die relative Feuchte der Luft wird verringert, die Wassermenge in der Luft bleibt dieselbe.
    Massgebend ist aber die relative Feuchte und nicht die Wassermenge, da Luft mit unter 50% relativer Feuchte weitere Feuchte aufnehmen kann und durch den Überdruck, der bei Aussenluftbeimischung entsteht, nach aussen entweicht, somit Feuchtigkeit aus dem Auto wegführt.

    Hallo


    danke Picco! Aber so muss ich doch wieder Lüften, ober wo bleibt der Überdruck?


    Auch an Dich ein Dank, Michael!


    Ich freue mich das wir dieses Thema so ausfühlich behandeln!


    Unsere AirTop hat den Sensor für die Temperaturüberwachung in der Luftansaugung der Heizung . Die Regelt erst richtig schön wenn auch am Einbauort die gleiche Temperatur vorherscht wie in der Kabine. Unser Vorteil: Der Keller wird so mitgeheizt und Abwassertank und Co. liegen im Warmen. Nachteil: Anfangs pustet die Heizung etwas zu viel. Aber das wäre permanet der Fall wenn wir (kühle) Außenluft ansaugen würden. Oder es müsste ein separater Innensensor her. Den gibt es auch, aber dann würde wieder der Keller nicht richtig geheizt oder er müsste auch mit an der Ausströmenden Warmluftführung hängen.


    Ein Teufelskreis.... :S


    Alles Gute


    Anton

    Hallo


    Picco, Du meinst also das die Luft beim durchstörmen durch eine Lufheizung um etwa die Hälfte an Luftfeuchtigkeit abnimmt, oder hab ich das falsch verstanden?


    Und Michael: Die Alde Heizung arbeitet mit Außenluft zur Verbrennung, aber doch nicht zum Heizen. Oder doch?


    Bitte klärt mich auf! Beide...


    Freu mich schon


    Anton

    Hallo


    wenn wir es schon so genau nehmen, dann müssten wir im Imobilienbau auch eine Instalationsebene vorsehen.


    Denn sonst gibt es bei jedem Durchbruch, z.B. Schalter, Kabel und Leitungen, eine Undichtigkeit die wiederum Feuchtigkeit in die Wand diffudieren lässt. Eine Luftdichte Hohlraumdose die in dei Wand eingelassen wird funktioniert auch nicht, denn die nimmt zuviel der Dämmstärke weg, was an dem Punkt wieder zu Problemen führt, da die ausgerechneten Dämmwerte nicht mehr eingehalten werden.


    Wir bauen Autos, keine Häuser, odrr!?


    Hoi zämä


    .... und die Heizung einen Aussenluftanteil hat, dann dürfte es keine Probleme geben.

    Auch da scheiden sich die Geister. Bein einem Gespräch mit Webasto hat mir der Mitarbeiter von einer Außenluftzufuhr abgeraten. Damit saugt man sich feuchtem Wetter nur noch mehr unnötige Feuchtigkeit in die Kabine. Denn die Luft wird ja nur erwärmt, nicht getroknet. Und bei einer Warmwasserheizung funktioniert Außenluftzufuhr auch nicht.


    Es hilft nur - Lüften!


    Alles Gute


    Anton

    Hallo


    Alternative: selber bauen!


    Die Keile unterm Hanomag hatten etwa 15-17cm Höhe, waren ca. 75cm lang und waren zum Verstauen auf die Hälfte klappbar. Gekostet haben sie zwei stunden Arbeit und etwa 15 Euro Material. Die 5 To. vom Hanomag machten keine Probleme, da hätte ich auch noch 2 To. mehr drauf gepackt.


    Das der Keil auf dem einen Foto gebrochen Aussieht täuscht. Der Untergrund war zu weich und so ist der Keil halt - zusammengeklappt. Er hat bei der Aktion aber keinen Schaden genommen.


    Alles Gute


    Anton

    Hallo


    ja ja, es wird nicht besser! :(


    Eine ähnliche Disskusion hatten wir ja auch hier:



    Stellplatzsuchende Grüße


    Anton

    Hallo


    Stimmt - Physik ist Physik! :S


    Aber wenn man ein Mobil vernüftig nutzt und innen keine Dampfsaunaverhältnisse vorherschen lässt, wird so ein Teil auch ohne Dampfsperre viele Jahre halten.


    Du hast Recht Picco, lüften ist das Geheimniss! Man kann das gut bei älteren Häusern sehen wo die Leute meinen mit schönen neuen dichten Kunstofffenstern dem Haus etwas gutes zu tun.

    Promt kommt der Schimmel weil der sonst immerwährende Luftaustausch über die neuen Fenster nicht mehr funktioniert.


    Und doch bleibt der U-Wert Rechner ein nützliches, aber eben auch ein mehr oder weniger theoretisches Hilfsmittel.

    So steht es bei dem Rechner den ich ab und an verwende, das ist der den auch Michael verlinkt hat, das immer das größte Unheil ausgerechnet wird und es sich in der Praxis meistens positiver gestaltet als dort angenommen. So mit ist man i.d.R immer auf der sicheren Seite.


    Den Rechner habe ich übrigens auch beim Umbau unsere alten Bude benutzt. Die angenommen Werte aber nicht zu meinem Vorteil verändert. Ich will hoffen somit alles richtig gemacht zu haben und das das Haus noch ein paar Jahrzehnte hält. Aber ich habe auch ein Beispiel nach dem die Konstruktion laut Rechner nicht funktionieren dürfte. Die letzte Geschoßdecke zum ungeheizten Dachboden ist seit Jahren von oben mit recht dampfdichetn 25mm OSB Platten über einer Dämmschüttung belegt. Von unten ist da keine Dampfsperre. Beim Umbauen mussten wir die Decke an mehreren Stellen öffnen. Was soll ich sagen: alles furtze trocken.


    Alles Gute


    Anton

    Hallo


    wie gesagt, die Verfechter der Bauphysik melden sich. 8)


    Sie haben ja auch recht. Wenn man dann so wie der U-Wert Rechner streng nach Glaser geht.


    Aber auch das sind "nur " angenommene Werte über den Jahreszyclus. Wenn einem da ein Wert nicht passt, lässt es sich leicht an die gewünschten Gegebenheiten anpassen, einfach in dem ich ein wenig die Temperatur oder die Luftfeuchtigekeit oder die Zeiträume verändere. Und das alles bei einer Imobilie, nicht bei einem Fahrzeug. Theoretisch mag das alles Stimmen, aber in der Praxis stellt sich vieles doch anders da.


    Wie kann es sonst sein, das es 30 Jahre alte Wohnwagen mit Dauernutzung gibt die noch nicht verrottet sind und die aus Zeiten stammen, in denen sich kaum einer einen Kopp wegen Dampfsperren gemacht hat.


    Was mich immer wieder erstaunt ist der Umstand, das auch renomierte Aufbauer onhe Dampfsperren arbeiten und die Kabinen trotzdem funktionieren.


    Dazu nur dieses eine Beispiel: https://www.bimobil.com/bimobil-system/kabinenaufbau/


    Alles Gute


    Anton

    Hallo


    Glaubensfragen und Bauphysik - viel mehr auseinander geht nicht!


    Die Frage wie immer: wie wird das Fahrzeug genutzt?


    In warmen Klima für ein paar wochen Urlaub oder, das andere Extrem, in kaltem Klima als Daueraufenthaltskiste?


    Wir haben auch keine Dampfbremse, geschweige denn Sperre, und keine Probleme mit Kondensat das die Struktur zerstört oder zu Schimmelbildung führt. Wir nutzen das Fahrzeug aber auch immer nur für max. 10 bis 14 Tage am Stück, aber vor allem im Winter. Wir sind Lüftungsfanatiker und ich glaube da liegt der Trick. Egal wie kalt, auch nachts ist irgentwo eine Lucke oder ein Fenster auf. Wenn es mal deutlich unter Null geht, lassen wir auch nachts die Heizung laufen.


    Wie gesagt: Glaubensfragen und Bauphysik - viel mehr auseinander geht nicht!


    Die die anderes glauben oder die Bauphysiker unter uns melden sich sicher noch zu Wort. ;)


    Alles Gute


    Anton

    Hallo


    nun bin ich nicht so der GFK Spezialist, aber ich denke der Kleberauftrag war zu dünn bzw. die Kleberaupe nicht dick genug.


    Dann kann der Kleber die Spannungen nicht aufnehmen und der Kleber reißt ab. Somit kommt es zu den gezeigten Beulen.


    Das hatte ich beim Hanomag mit Holz außen auch, auch da habe ich zuwenig auf die richtige Kleberstärke geachtet. 1,5 bis 2mm sollte die Kleberaupe auch nach dem trocknen noch haben. Das kriegt man gut mit Kunstoff - Unterlegscheiben in entsprechender Stärke hin. Wenn es sowieso schon lose ist, würde ich die Alubleche wieder abnehmen und nur kleben, ohne Nieten. Die werden auf Dauer wahrscheinlich sowieso undicht.


    Alles Gute


    Anton