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  4. Basisfahrzeug

2 - 3 Jahre autark+winterfest im Camper leben - wer hat Erfahrung?

  • Peter Meyer
  • 29. August 2026 um 14:32
  • Peter Meyer
    Junior
    Beiträge
    26
    Karteneintrag
    nein
    • 6. September 2026 um 13:45
    • #61

    Erstmal vielen Dank an das Forum für Eure sehr hilfreichen Beiträge!

    Ich habe ein Lastenheft mit meinen Anforderungen erstellt und stelle das mal hier ein. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes erschöpfend. Aber vielleicht sehe ich dann klarer und Ihr könnt mich besser beraten.

    1. Ausgangssituation und Ziel

    Gesucht wird ein Reisemobil für maximal 2 Personen (90% Alleinreisend- /lebend), das für das Leben im Fahrzeug für einen Zeitraum von 2–3 Jahren geeignet ist.

    Reisegebiet ist ganz Europa. Das Fahrzeug soll nicht nur für Campingplätze, sondern auch für freies bzw. autarkes Stehen geeignet sein.

    Das Fahrzeug soll beim Fahren und Wohnen möglichst wenig einschränken.

    Ein Alkoven ist grundsätzlich nicht gewünscht, es sei denn, er bietet für die konkreten Anforderungen einen außergewöhnlich großen praktischen Vorteil.

    2. Budget

    Maximales Gesamtbudget: 50.000 €

    Die 50.000 € sind eine absolute Obergrenze und umfassen alles, insbesondere:

    Fahrzeug

    Kaufnebenkosten

    notwendige Reparaturen

    Wartung

    technische Nachrüstung

    Ausbau-/Umbauarbeiten

    Zulassung bzw. sonstige Nebenkosten.


    Es steht kein zusätzliches Budget außerhalb der 50.000 € zur Verfügung.

    Der spätere Wiederverkaufswert ist sehr wichtig. Deshalb soll möglichst ein etabliertes, marktgängiges Fahrzeug mit nachvollziehbarer Historie und möglichst seriennaher Ausstattung gewählt werden.

    Ein älteres Fahrzeug mit höherer Laufleistung kommt grundsätzlich infrage, wenn Zustand, Technik und Preis stimmen.


    3. Nutzung und Personen

    2 Personen maximal

    Nutzungsdauer: 2–3 Jahre

    ganz Europa

    ganzjährig

    sowohl Sommer- als auch Winterbetrieb

    kein beruflicher Arbeitsplatz im Fahrzeug erforderlich


    4. Wintertauglichkeit

    Die Wintertauglichkeit hat hohe Priorität.

    Das Fahrzeug soll bis ungefähr −15 °C 3 - 4 Tage problemlos bewohnbar sein.

    Erwartet werden insbesondere:

    zuverlässige Heizung

    ausreichende Wärmeleistung

    gute Dämmung

    frostsichere Wasserinstallation

    frostsicherer Frischwassertank

    frostsicherer Abwassertank

    frostsichere Wasserleitungen

    Warmwasser auch bei Winterbetrieb.

    Ein beheizter Doppelboden wäre daher sehr wünschenswert bzw. sollte bei der Fahrzeugauswahl besonders berücksichtigt werden.


    5. Autarkie

    Ziel ist eine Autarkie von etwa 3 - 4 Tagen ohne Landstrom.

    Diese Autarkie bezieht sich auf den normalen Wohnbetrieb und nicht auf einen mehrtägigen Betrieb der Klimaanlage.

    Während dieser Zeit sollen unter anderem möglich sein:

    Kühlschrank

    Heizung

    Warmwasser

    Beleuchtung

    Smartphone-Laden

    Internet

    Wasserpumpe

    Trockentrenntoilette

    normales Kochen

    übliche elektrische Verbraucher.

    Die elektrische Anlage soll entsprechend großzügig dimensioniert werden.

    Solar und Batterie sollen eine möglichst hohe Alltagstauglichkeit ermöglichen.


    6. Klimaanlage

    Eine Klimaanlage ist gewünscht.

    Allerdings soll sie nicht Bestandteil der 3 - 4 tägigen Stromautarkie sein.

    Bei sehr heißen Wetterperioden – beispielsweise bei Temperaturen von etwa 35–40 °C und entsprechend warmen Nächten – soll gezielt ein Campingplatz mit Landstrom aufgesucht werden.

    Dort soll die Klimaanlage auch:

    mehrere Stunden am Tag

    und insbesondere nachts

    betrieben werden können.

    Die Klimaanlage muss daher nicht mehrere Tage ausschließlich aus der Aufbaubatterie betrieben werden.


    7. Wasser und Sanitär

    Gewünscht ist eine Wasserautarkie von etwa 3 - 4 Tagen für maximal zwei Personen.

    Erforderlich:

    richtige Dusche

    Warmwasser

    praktische, ausreichend geräumige Nass-/Badezimmerlösung

    Trockentrenntoilette.

    Eine Dusche soll tatsächlich komfortabel nutzbar sein und nicht nur eine Notlösung darstellen.

    .

    8. Schlafbereich

    Der Schlafbereich soll für maximal zwei Personen komfortabel sein.

    Anforderungen:

    möglichst Längsbetten

    kein gegenseitiges Übersteigen beim Ein-/Aussteigen

    komfortable Bettlänge für eine Körpergröße von 186 cm

    möglichst bequemer bzw. ebenerdiger Zugang zum Bett

    kein unnötig kompliziertes Umbauen des Schlafplatzes.

    Ein Grundriss mit zwei Einzelbetten ist daher besonders interessant.


    9. Bad

    Das Bad soll:

    praktisch

    ausreichend geräumig

    dauerhaft alltagstauglich sein.

    Eine echte Dusche ist erforderlich.

    Entscheidend ist, ob das Bad bei einer Körpergröße von 186 cm tatsächlich komfortabel nutzbar ist.


    10. Küche

    Eine vollwertige Küche ist nicht oberste Priorität.

    Gewünscht sind jedoch:

    großer Kühlschrank

    Backofen

    Möglichkeit zum Kochen mit Induktion.

    Die optimale Energiequelle für das Kochen ist noch nicht endgültig festgelegt und soll anhand des Gesamtkonzepts entschieden werden.


    11. Elektrik

    Das Fahrzeug soll für die geplante Autarkie eine leistungsfähige elektrische Anlage erhalten bzw. bereits besitzen.

    Voraussichtlich interessant:

    LiFePO₄-Aufbaubatterie

    großzügige Solaranlage

    Ladebooster

    leistungsfähiges Ladegerät

    Wechselrichter

    Die konkrete Größe von Batterie und Solaranlage soll erst nach Auswahl des Fahrzeuges und Ermittlung des tatsächlichen Verbrauchs festgelegt werden.

    Die Klimaanlage muss dabei nicht aus der Batterie betrieben werden, da sie bei Hitze überwiegend auf Campingplätzen mit Landstrom genutzt werden soll.


    12. Internet

    Zuverlässiges Internet ist gewünscht.

    Das Fahrzeug soll daher für eine möglichst gute mobile Internetversorgung geeignet sein.

    Eine konkrete technische Lösung ist noch nicht festgelegt (evtl. Starlink).


    13. Stauraum


    Der Stauraumbedarf ist etwas höher als normal, aber nicht extrem.

    Mitgeführt werden soll:

    persönliche Ausstattung für längere Reisen

    normale Kleidung und Vorräte

    übliche Reise-/Campingausrüstung

    Eine ausreichend große Heckgarage ist daher wünschenswert.


    14. Fahrzeuggröße

    Die Fahrzeuggröße soll sich aus den Anforderungen ergeben.

    Bevorzugt:

    möglichst nicht länger als 7,0 m

    bis etwa 7,5 m, wenn der zusätzliche Platz einen deutlichen praktischen Vorteil bringt.

    Das Fahrzeug soll trotz ausreichender Wohnfläche noch entspannt fahrbar und im europäischen Alltag nicht unnötig hinderlich sein.

    Ein Fahrzeug, das beim Fahren dauerhaft Stress verursacht, wird nicht gewünscht.


    15. Gewicht und Führerschein

    Der Führerschein wurde 1989 erworben.

    Fahrzeuge über 3,5 t sind daher grundsätzlich möglich; ein zulässiges Gesamtgewicht bis 7,5 t ist fahrerlaubnisrechtlich möglich.

    Eine Beschränkung auf 3,5 t ist deshalb nicht erforderlich.

    Ein Fahrzeug mit beispielsweise 4,0–4,5 t kann ausdrücklich in Betracht gezogen werden, wenn dies für Nutzlast, Winterausrüstung, Wasser, Gepäck und Autarkietechnik sinnvoll ist.

    Das tatsächliche Gewicht des fertig ausgestatteten Fahrzeugs soll bei der späteren Auswahl genau betrachtet werden.


    16. Antrieb

    Heckantrieb ist ausreichend.

    Allrad wird nicht benötigt.

    Das Fahrzeug muss keine Expeditionsfahrzeug-Eigenschaften besitzen.


    17. Ausstattung / Komfort

    Gewünscht bzw. erforderlich:

    Heizung

    Warmwasser

    richtige Dusche

    Trockentrenntoilette

    Klimaanlage

    großer Kühlschrank

    Backofen

    Markise

    Internet

    ausreichend dimensionierte elektrische Anlage

    ausreichender Stauraum.


    18. Fahrzeugalter und Laufleistung

    Das Fahrzeug muss nicht jung sein.

    Auch ein älteres Fahrzeug bzw. eine höhere Laufleistung ist akzeptabel, sofern:

    technische Substanz gut ist

    Wartungshistorie nachvollziehbar ist

    Aufbau trocken ist

    Motor/Getriebe/Fahrwerk in gutem Zustand sind

    der Preis ausreichend Spielraum für notwendige Modernisierungen lässt.

    Der technische Zustand ist wichtiger als ein möglichst junges Baujahr.


    20. Wiederverkauf

    Der Wiederverkaufswert hat sehr hohe Priorität.

    Deshalb werden bevorzugt:

    etablierte Hersteller

    verbreitete Modelle

    klassische und marktgängige Grundrisse

    möglichst serienmäßige Ausstattung

    keine extrem individuellen Eigenbaulösungen

    gute Dokumentation und Wartungshistorie.

    Ein Fahrzeug soll nach den geplanten 2–3 Jahren möglichst noch gut verkäuflich sein.


    Prioritäten:

    2 Personen

    2–3 Jahre Nutzung

    ganz Europa

    Winterbetrieb bis etwa −15 °C

    3 - 4 Tage Autarkie ohne Landstrom

    3 - 4 Tage Wasserautarkie

    beheizter Doppelboden

    ausreichend große Heckgarage

    geräumiges/praktisches Bad

    richtige Dusche

    Trockentrenntoilette

    komfortabler Schlafbereich für 186 cm (Längseinzelbetten)

    Heizung und Warmwasser

    großer Kühlschrank

    Backofen

    Klimaanlage für Landstrombetrieb

    Internet

    maximal ca. 7 m, notfalls 7,5 m

    Gesamtbudget maximal 50.000 €

    möglichst guter Wiederverkaufswert

    4–4,5 t zulässiges Gesamtgewicht möglich

    Dieselheizung

    großzügige Solar-/Batteriekapazität

    etablierter Hersteller

    gute Ersatzteilversorgung

    gute technische Dokumentation.


    Keine zwingenden Anforderungen:

    Allrad

    Neufahrzeug

    3,5-t-Grenze

    Alkoven

    besonders luxuriöse Küche

    Expeditionsfähigkeit.


    Falls dadurch Widersprüche zu meinen vorherigen Posts bestehen, bitte ich um Nachsicht. Ich stehe noch ganz am Anfang und musste mich erstmal orientieren.

    Das Lastenheft ist jetzt die Grundlage für alles weitere und kann bei sinnvollen Verbesserungsvorschlägen entsprechend angepasst werden.

  • Peter Meyer
    Junior
    Beiträge
    26
    Karteneintrag
    nein
    • 6. September 2026 um 13:55
    • #62
    Zitat von clubby

    Hallo Peter!

    Danke für den Grundriss! Wenn du sowas postest, dann schreib doch bitte die Modellbezeichnung, die Maße LxBxH, das Leergewicht, das zul. Gesamtgewicht und den Radstand dazu.

    Zum Grundriss die Vorteile: alles ist ohne großen Umbau benutzbar. ++. Querlüften ist möglich. Wenn du den Aufstieg zum Bett mit einem Brett mit Matratze ausfüllst, dann hast du ein Riesenbett. Bessere Wärmedämmung als in einem Kastenwagen.

    Nachteile: das Auto ist lang und hat einen langen Radstand was es nicht wendig macht und den langen Überhang, der, wenn es plötzlich steil hoch geht, das Heck leicht aufsetzen lässt. Zwischen Sitzbank und Kocher ist es sehr eng. Ebenfalls zwischen den Vordersitzen und dem verschiebbaren Tisch.

    Das ideale Auto gibt es nicht, es muss halt für DICH ein guter Kompromiss sein.

    Du schreibst von nicht optimalen Standardkomponenten, die du gerne austauschen würdest. Ich würde erst Mal meine Erfahrungen damit sammeln, vielleicht sind die ja für dich völlig ausreichend. Fahr los, lerne das Wohnmobil kennen und hab Spaß. Das ist immer besser als daheim rumzusitzen!

    Der Preis von Wohnmobilen ist hoch. Überleg mal was das Teil 2015 dem Erstkäufer abzüglich Rabatt wirklich gekostet hat und was er nach 11 Jahren für einen Wertverlust hat. Welchen Wertverlust wirst du haben?

    Schau Dir den Sprinter bezüglich Rost am Rahmen nahe Tank und den hinteren Federaufnahmen, sowie den Einstiegen vorne, an.

    Hoffe dir etwas geholfen zu haben.

    Viele Grüße,

    clubby

    Alles anzeigen

    Hallo clubby,

    danke fürs Deine Ideen zu dem Fahrzeug. Der ist immer noch zu haben, aber ich bin mir nicht sicher, ob er zu meinem gerade eingefügten Lastenheft passt. Die 50.000€ Grenze reisst er schonmal. Von daher wäre er eigentlich raus. Den Preis auf deutlich unter 50.000€ zu drücken wird nicht klappen. Eventuell ist der Händler zu einem Entgegenkommen bei anderen Notwendigkeiten in der Ausstattung bereit.

    Hier nochmal der Link:

    Campervans, Wohnmobile und Wohnwagen
    Wir sind ein führender Anbieter von Campervans, Wohnmobilen und Wohnwagen und stehen für eine große Vielfalt und hohe Qualität in der Welt des Caravanings. Als…
    www.fassbender-caravaning.de

    Viele Grüße,

    Peter

    Einmal editiert, zuletzt von Peter Meyer (6. September 2026 um 14:48)

  • Peter Meyer
    Junior
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    Karteneintrag
    nein
    • 6. September 2026 um 14:47
    • #63
    Campervans, Wohnmobile und Wohnwagen
    Wir sind ein führender Anbieter von Campervans, Wohnmobilen und Wohnwagen und stehen für eine große Vielfalt und hohe Qualität in der Welt des Caravanings. Als…
    www.fassbender-caravaning.de

    Der steht auch bei Fassbender in Oldenburg.

    Eventuell ein Kandidat???


    Grüße,

    Peter

  • Peter Meyer 6. September 2026 um 14:49

    Hat den Titel des Themas von „L2H3, Oldenburg/Bremen, Vollausbau autark+winterfest, wer hat Erfahrung?“ zu „2 - 3 Jahre autark+winterfest im Camper leben - wer hat Erfahrung?“ geändert.
  • holger4x4
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    • 6. September 2026 um 14:51
    • #64

    Das hört sich für mich erstmal nach einem mehr oder weniger normalen 7m Teilintegrieten an, vielleicht mit ein Paar Technik Upgrades. Das Einzige was nicht paßt: 95% haben nur Frontantrieb, 5% Werksallrad Crafter/Ford/Sprinter.

    Sowas gibt es, der hier hat aber ein Hubbett und keine festen Längsbetten. Zum Ende der Saison sollte sich vielleicht was finden lassen.

    Gruß, Holger

  • holger4x4
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    Bergisches Land
    • 6. September 2026 um 15:20
    • #65

    Heckantrieb auf Sprinter gibts auch noch, die sind dann aber alle schon min 20 Jahre alt. Das muss trotzdem nicht schlecht sein, bei guter Pflege. Beispiel 1 und Beispiel 2

    Gruß, Holger

  • Phil
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    selbst gebaut
    • 6. September 2026 um 17:35
    • #66

    Meines Wissens hat der optionale Frontantrieb beim Sprinter erst mit der 907 Baureihe einzuggehalten.

  • Anton
    womobox-Guru
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    Am Fuß der Homert
    • 6. September 2026 um 17:59
    • #67

    Hallo

    nun ja, ich will ja nicht meckern, aber ob es hilfreich ist fast die ganzen Anspruchskriterien unter fast jeder Kategorie immer zu wiederholen?

    Habe angefangen das alles zu lesen, aber so ab der Hälfte kamen immer nur Wiederholungen des muss es sein / darf es sein / könnte es sein....

    Da hab ich aufgehört und hatte auch keine Idee was den nun wirklich gewollt ist.

    Aber das hat es ja schon öfter hier gegeben. Die Fragestellenden möchten eine Antwort, die genau dem entspricht was sie hören wollen!

    Sorry, aber ob das wirklich hilft?

    Viele Grüße

    Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Peter Meyer
    Junior
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    Karteneintrag
    nein
    • 6. September 2026 um 19:29
    • #68

    So, nun nochmal eine zusammengefasste Version 😉


    Anforderungsprofil: Reisemobil für 2–3 Jahre Europareise

    1. Rahmendaten & Führerschein

    • Nutzung: Ganzjährig (Sommer/Winter), ganz Europa, max. 2 Personen (zu 90 % alleinstehend/alleinreisend), kein fester Büroarbeitsplatz nötig.
    • Führerschein: Erwerb 1989 (bis 7,5 t möglich). Kein Zwang zur 3,5-t-Grenze – eine Zulassung mit 4,0–4,5 t wird wegen der Nutzlast bevorzugt.
    • Fahrzeugtyp: Teilintegriert oder Integriert (kein Alkoven, außer bei überragendem praktischen Nutzen). Heckantrieb reicht, kein Allrad/Expeditionsfahrzeug nötig.
    • Maße: Bevorzugt bis 7,0 m Länge, maximal 7,5 m (muss handlich und entspannt fahrbar bleiben).

    2. Budget & Wiederverkauf

    • Gesamtbudget: Maximal 50.000 € absolut (inkl. Fahrzeugkauf, Kaufnebenkosten, Zulassung, Wartung/Reparaturen sowie Aus- und Nachrüstungen).
    • Wiederverkauf: Sehr hohe Priorität. Bevorzugt werden etablierte Marken, verbreitete Serien-Grundrisse und eine nachvollziehbare Historie (keine extremen Eigenbauten).
    • Alter/Laufleistung: Ältere Modelle mit hoher Laufleistung sind akzeptabel, sofern Substanz, Motor und Dichtigkeit passen und ausreichend Budget für Modernisierungen verbleibt.

    3. Wintertauglichkeit & Heizung

    • Temperaturbereich: Bis −15 °C für 3–4 Tage problemlos bewohnbar.
    • Anforderungen: Hervorragende Dämmung, Dieselheizung, Warmwasseraufbereitung sowie ein beheizter Doppelboden für eine durchgehend frostsichere Wasserinstallation (Frisch- und Abwassertank, Leitungen).

    4. Autarkie & Elektrik

    • Dauer: 3–4 Tage autark ohne Landstrom (für Wohnraum, Licht, Wasserpumpe, Kühlschrank, Kochen, Laden von Devices und Internet).
    • Ausstattung: Großzügige LiFePO₄-Batterie, leistungsfähige Solaranlage, Ladebooster, Wechselrichter und Ladegerät. Exakte Dimensionierung erfolgt nach Fahrzeugauswahl.
    • Klimaanlage: Vorhanden, jedoch ausdrücklich nur für den Landstrombetrieb (z. B. auf Campingplätzen bei Hotspots von 35–40 °C), nicht für die Batterieautarkie.

    5. Sanitär & Wasser

    • Wasserautarkie: Kapazität für 3–4 Tage.
    • Bad: Geräumige, komfortable Nasszelle (vollwertig nutzbar bei 186 cm Körpergröße) mit echter, praxistauglicher Dusche und verbauter Trockentrenntoilette (TTT).

    6. Schlafbereich & Komfort

    • Betten: Längseinzelbetten für stufenlosen, ebenen Zugang ohne Übersteigen. Bettlänge passend für 186 cm Körpergröße; kein Umbau erforderlich.

    7. Küche, Stauraum & Internet

    • Küche: Großer Kühlschrank, Backofen, Option auf Induktionskochen (finale Energiequelle abhängig vom Gesamtkonzept).
    • Stauraum: Ausreichend groß für Langzeitreisen (inkl. Ausrüstung und Kleidung), große Heckgarage erforderlich.
    • Zusatzausstattung: Markise, Vorbereitung für mobiles Internet (z. B. Starlink).

    Anton Falls Du weißt was ich hören will lass es mich wissen. Ich zumindest weiß es nicht.


    Viele Grüße,

    Peter

  • nunmachmal
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    • 6. September 2026 um 19:44
    • #69

    Hallo Peter, willkommen im Forum.

    Mir geht es ähnlich wie Anton. Sollen wir den Fahrzeugmarkt für dich nach einem passenden Fahrzeug durchsuchen?


    Gruß Nunmachmal, 🇸🇯 70.176108,28.713298

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Peter Meyer
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    • 6. September 2026 um 19:59
    • #70

    Wenn ich ein Fahrzeug habe, komme ich bei Detailfragen nochmal auf Euch zurück.


    Viele Grüße,

    Peter

  • Abweg
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    Sonstiges
    • 6. September 2026 um 20:08
    • #71

    Was die beiden erfahrenen Hasen wohl damit sagen wollen, dein Lastenheft ist umfangreich wie ein Puzzle und du musst dich da Stück für Stück durch arbeiten, wobei du hier für jedes Teil Unterstützung erhalten kannst.

    Ein komplett schlüssiges, auf dich und deine Wünsche und Bedürfnisse abgestimmtes Paket kann dir hier niemand vorlegen und selbst beim Profi wird´s nicht immer top, aber teuer.

    Dazu kommt noch der Lernfaktor, weswegen Reserve für Änderungen oder Fehlschläge vorhanden sein sollte.

    Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich mache, aber wenn ich´s lasse, werde ich es nie erfahren.

  • Peter Meyer
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    • 6. September 2026 um 20:22
    • #72

    Kann ich eigentlich irgendwo sehen was Ihr so für Fahrzeuge habt, oder in der Historie hattet?

  • VWBusman
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    Nord-Schwarzwald
    • 6. September 2026 um 20:31
    • #73
    Zitat von Peter Meyer

    Kann ich eigentlich irgendwo sehen was Ihr so für Fahrzeuge habt, oder in der Historie hattet?

    Viele der langjährigen User haben schon verschiedene Fahrzeuge gehabt - das kannst Du hier zumindest nur durch sehr viel lesen rausbekommen.
    Ich hatte vier VW Busse, Mercedes 609, VW T5 - Doka mit Absetzkabine, Mercedes Vario mit Holzkoffer, Knaus Teilintegriert.
    Bis auf den Knaus alle selbst ausgebaut und beim Vario sogar noch den Aufbau selbst gebaut. Der Knaus ist inzwischen sehr weit meinen Anforderungen angepasst worden und nicht mehr ganz Serienmäßig.

    Gruß Christopher

  • mrmomba
    womobox-Guru
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    • 6. September 2026 um 20:55
    • #74

    Hallo Peter,

    Auch ich habe mir deine Wunschliste (oder Lastenheft) durchgelesen - und mir kommen die Zweifel, dass das alles für 50.000€ und ca. 4Tonnen machbar ist.
    Ich will dir deine Gedanken (oder das Lastenheft) nicht schlecht reden. Ich sehe auch nicht, dass du unbedingt willst, das wir dir dein Auto suchen sollen.

    Autark 3-4 Tage: Das ist im Sommer deutlich leichter als im Winter. Im Winter wirst du ausschließlich von deinem "gebunkerten Strom" leben können. Mit Solar würde ich da nicht planen. Ich komme im Sommer ca. 1 Tag mit 1024WH Akku für alles was man im Sommer braucht hin (allerdings alles 230V - Umwandlungsverlust immer gegeben) ♎Gehen wir von 1024WH = 1 Tag aus => 4096WH => 40KG nur der Akku, für "knapp, nicht überfluss"
    Zusätzlich kommt das Einlagern von Heizungsenergie, inkl. "Notfalllösung" (Mit Notlösung habe ich keine Erfahrung).
    Meine Dieselheizung hatte ein 10L Tank war aber nach 2 Tagen leer. War mit 900W kleinste Heizleistung für meine Eriba aber zu Leistungsstark. ♎Schätzungsweise 5L Tag => 20L => 35KG mit Tank
    Mir fällt bis auf nunmachmal auch gerade keiner ein (der hier dauerhaft aktiv ist), der eine gewisse Autarki bei -15°C wirklich kann - und Skandinavien ohne Allrad im Schnee bereist. Möglicherweise musst du aber dafür so ein Wohn/Reiseverhalten wie er an den Tag legen.
    Gleichzeitig empfand ich die Dieselheizung (ja ich habe sicherlich was falsch gemacht) als Wartungsintensiver als eine Gasheizung. (Die aber andere Nachteile hat) verklebte Leitung weil Diesel zu alt wurde, Entlüften weil der Tank leer war. Hörbare Pumpe je nach Montageort). Dennoch gehe ich davon aus, das Dieselheizung die bessere Alternative ist. Zusätzlich aber eine Stromheizung! (Alleine mit Strombeheizter Fußboden ist ein Traum, weil es genau 1mm Aufbauhöhe mehr aus macht.)
    Mir ist kein normaler Hersteller bekannt, der dein Winterwunsch erfüllen könnte.

    Wiederverkauf: Eine Größe mit der du nicht rechnen kannst, gehe beim Wiederverkauf erstmal von 1000€ aus. 3 Jahre in einem Wohnfahrzeug was für die Belastung nicht ausgelegt ist, ist verschleißtechnisch (der Wohneinrichtung) was andere Fahrzeuge in 6-9 Jahre haben werden. Es wird sich schneller abwohnen. (MEINE MEINUNG; keine Fakten)

    "Großzügige LiFePO₄-Batterie, leistungsfähige Solaranlage, Ladebooster, Wechselrichter und Ladegerät"
    Hier wirst du sehr schnell sehr viel Geld los. Ich habe für ca. 3600? (Kann mich nicht mehr Erinnern) ein Victron Multiplus 2 (3KW) + 5KWH Akku + Venus + MPPT Tracker + 6x 400WP Solar etc. verbaut. ♎Mit ein Gewicht von deutlich! Über 200KG (6*25KG ohne Montage f. PV, + 40KG Akku, + 20KG MP2 + viel Kleinkram und Kabel). Da jetzt noch Klimaanlage und Warmwasserboiler dazu kommt, wird der MP2 vermutlich zu klein sein.
    PS.: mein 14KWh Speicher wiegt ca. 140KG...
    Anderes Problem ist hier: "Hervorrangend Autark, Beheizt, Klimatisiert. Komfortable, Gedämmt": für den einen ist das hier: ein guter Schlafsack und ein Teelicht als Heizung, für den anderen Wärmepumpe mit Wassergeführter Fußboden und Wandheizung. Du verstehst wo ich drauf hinaus will ;)
    Meine Erfahrung: 25mm und 40mm Dämmung im Fußboden sind nach spätestens einen Tag alle "ekelig" Kalt (ohne FB-Erwärmung). Macht man dann noch die Heizung an: Eisfuß und Glühbirne! Bäääh!

    Mit der Klima hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du den Sommer mit extremen Überdauern willst, aber was ist im Winter? Ich denke, du solltest bei -5 Grad auch die Steckdose suchen. (Keine Erfahrung nur meine Gedanken) Immerhin will man vermutlich mehr Wohnen und Leben als Reisen?
    ??
    Auch die "Standardkleidung" unterscheidet sich von Sommer zu Winter massiv. Zuhause merkt man es i.d.R. nicht. Im Wohnwagen schon. Im Sommer sinds bei mir ein Fach im Oberschrank für alles. im Herbst weiß ich gar nicht wohin mit meinen Sachen... (+ Mehrere Menschen)

    Auch die Praxistaugliche Dusche: damit sind ca. 80x100cm Wohnraum irgendwie Weg. ♎+40L Alleine an Wasser für einmal duschen (ca. 55KG inkl. Tank) + Boiler (oder Warmwasserbereitung wie auch immer)
    Ebenso die Küche, die keine große Anforderung haben soll, aber im Grunde winkst du mit "schwierigen Anforderungen" für ein Wohnfahrzeug - da es da nicht sooo viel Backofen gibt. Backofen+Induktion ist nun auch nicht sehr leicht. Einbaubackofen + Herd: ♎ ca. 50KG:

    -------
    Ich kann dir leider kein Fahrzeug nennen! Würde aber für "WOHNEN und LEBEN" ein Wohnanhänger nehmen, für "Heute hier, morgen dort" ein Wohnmobil. Immerhin: Wohnmobil: Einkaufen Fahren, alles abbauen, in der Werkstatt 2 Tage stehen = Obdachlos... Alles was zuhause mit einem Fahrzeug geht ohne dein Haus abzubauen, wird dann wohl zukünftig anders sein.

    Da musst du dir vielleicht noch 2 oder 3 Mal Gedanken drüber machen, wie du diese 3 Jahre verbringen willst. Ich kann es nicht beurteilen was wichtig ist.

    Der "ewige Kampf" zwischen Wohnanhänger und Wohnmobile mit den Vor- und Nachteil wird es immer geben...
    GGf. solltest du da eine Tabelle machen...
    Wunsch | Anhänger | Fahrzeug |

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    Es Grüßt: MrMombatou
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  • mafer
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    • 6. September 2026 um 21:47
    • #75
    Zitat von mrmomba

    uch gerade keiner ein (der hier dauerhaft aktiv ist)

    Das Zebra ist autark gebaut und auch arktiserfahren in Kanada und Lappland und habe auch kein Allrad, aber angetriebene Zwillingsreifen mit optionalen Ketten.

    Ich habe 2 Autoterm Luftheizungen (4+2 kW), 1100 Ah (bei 12 V) Aufbaubatterien mit Direktladung aus der Lima mit einem Ladestrom von meist um die 175 A . Außerdem habe ich hinten ein R-Roller mit 12kWh Batterie drauf, die ich zur Not ins Auto einspeisen kann.

    Mir ist am Dempster Highway in Kanada, natürlich fast am Ende die Heizung ausgegangen und nicht wieder angesprungen, trotz halbvollem Tank. Von dem fehlenden Geräusch bin ich aufgewacht und hatte mittelschwere Panik. 700km in menschenleerer Wildnis und das Display zeigte zeitweise -36°.

    Nach 300 km kam die einzige Tankstelle, da getankt und plötzlich sprang die Heizung wieder an und lief dann die nächsten 200 Tage ohne zu mucken. Wenn man in Europa unterwegs ist und HVO100 tankt, hat man keine Probleme mit den Autoterm-Heizung. Auch wenn sie dauerhaft auf Halblast laufen, verrußt da nix oder setzt sich zu. Und Dieselpest fällt auch aus.

    Batterien kosten nix mehr (ca. 1 € pro Ah). Statt eines Ladeboosters nehme ich eine zweite LiMa als Reserve mit und lasse die Lichtmaschine das machen, wofür sie gebaut wurde: Batterien laden. Statt eines Multiplus nehme ich einen Wechselrichter von Giandel (Cn), die sind ziemlich günstig, und meiner läuft jetzt seit 5 Jahren. Auch hier gilt: Redundanz ist nötig, wenn man sich weit außerhalb bewegt oder steht. Man sollte immer damit rechnen, dass die wenigen Straßen schnell mal zugeschneit sind und es dann gern auch einen Tag dauern kann, bis die Straße wieder befahrbar ist.
    Und Starlink ist in diesen Gegenden leider auch notwendig, weil da natürlich kein Mobilfunkempfang ist.

    Meine Empfehlung: Ein Iveco 50C15* oder 65C17, Baujahr vor 2019, der kann mit einigermaßen normalen Diagnosegeräten ausgelesen und von freien Werkstätten repariert werden und er hat wenig anfällige Elektronik. Besser das schwerere nehmen und nach dem Wiegen entsprechend ablasten. Das spart ein bißchen Steuern. Das Zebra wiegt vollgetankt und beladen ungefähr 5,5 to, als er beim Tüv zur Einzelabnahme war, wog er 4,4 to.

    Ich habe 350 Ltr Wasser an Bord, die reichen allein, bei sehr sparsamer Nutzung 2 oder mehr Wochen allein, zu zweit habe ich noch nie mehr als 1 Woche geschafft. Allerdings habe ich auch eine Zerhackertoilette, die mit Wasser spült.


    Ich kann mrmomba bestätigen, nach 4 Jahren mit etwa 75% Nutzung und zwei Atlantiküberquerungen, einem fast Absturz und knapp 200.000 km über gute und schlechte Wege und Gravelroutes, waren die meisten Möbel abgewohnt.

    Gruß Matthias

    *) 50 bedeutet 5 Tonnen, 15 entspricht 150 PS, wobei der größere Motor der bessere ist.

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  • holger4x4
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    • 6. September 2026 um 22:12
    • #76
    Zitat von mrmomba

    und mir kommen die Zweifel, dass das alles für 50.000€ und ca. 4Tonnen machbar ist.

    Das denke ich nicht, hab ja schon ein Paar Beispiele gepostet. Da ist auch noch Raum für Aufrüstungen.

    Was die Autarkie angeht sollte man dan schon etwas auf Redundanz setzen. Also zur vielleicht verbauten Truma Diesel noch eine Autotherm 2kW verbauen, dann muss man wenigstens nicht frieren. Tragbarere Gaskocher + Induktionskochplatte ... usw.

    Gruß, Holger

  • mrmomba
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    • 6. September 2026 um 23:09
    • #77
    Zitat von mafer

    Das Zebra ist autark gebaut und auch arktiserfahren in Kanada

    Hallo mafer ,

    Es tut mir Leid. Du bist bei mir irgendwie unterm Radar gewesen, aber als du das schriebst, war sofort der Ahaaa Moment da.

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    • 6. September 2026 um 23:20
    • #78
    Zitat von mrmomba

    Im Winter wirst du ausschließlich von deinem "gebunkerten Strom" leben können. Mit Solar würde ich da nicht planen.

    4096WH => 40KG nur der Akku, für "knapp, nicht überfluss"

    Meine Dieselheizung ... 35KG mit Tank ... Wartungsintensiver

    "Großzügige LiFePO₄-Batterie, leistungsfähige Solaranlage, Ladebooster, Wechselrichter und Ladegerät"
    Hier wirst du sehr schnell sehr viel Geld los. Ich habe für ca. 3600? (Kann mich nicht mehr Erinnern) ein Victron Multiplus 2 (3KW) + 5KWH Akku + Venus + MPPT Tracker + 6x 400WP Solar etc. verbaut. ♎Mit ein Gewicht von deutlich! Über 200KG (6*25KG ohne Montage f. PV, + 40KG Akku, + 20KG MP2 + viel Kleinkram und Kabel). Da jetzt noch Klimaanlage und Warmwasserboiler dazu kommt, wird der MP2 vermutlich zu klein sein.
    PS.: mein 14KWh Speicher wiegt ca. 140KG...

    Auch die Praxistaugliche Dusche: damit sind ca. 80x100cm Wohnraum irgendwie Weg. ♎+40L Alleine an Wasser für einmal duschen (ca. 55KG inkl. Tank)
    Backofen+Induktion ist nun auch nicht sehr leicht. Einbaubackofen + Herd: ♎ ca. 50KG:

    Alles anzeigen

    Ich versuche mal ein bisschen zu relativieren.

    • Im Winter klappt Solar super, wenn die Sonne scheint. Mein Ansatz wäre, immer da hin fahren, wo das der Fall ist. Dann hat man entweder Solar oder LiMa.
    • Meine 8kWh Batterie wiegt keine 50kg
    • Dieselheizung zieht ihren Sprit aus dem Fahrzeugtank, dann verharzt, verklebt, verpestet und entlüftet nix
    • Mein Elektrosetup mit 8kWh, 1320Wp, 4kW WR, Ladebooster und -regler,... wiegt alles in allem keine 150kg und kostet keine 1500€
    • Duschen braucht bei mir 2-4l Wasser, wenn ich sparen will. Nass machen, einschäumen, abspülen, fertig. Nein, das ist nicht komfortabel aber immerhin hinterher sauber
    • (Mini)Backofen + 2"flammiges" Induktionsfeld sind keine 10kg und kosten zusammen 100€

    Damit will ich keinesfalls sagen, Momba hätte keine Ahnung, erzählte Mist oder mache irgendwas falsch!
    Sondern daß es immer darauf ankommt, wie man selbst das lebt und realisiert, was für Luxus man braucht, wie man lebt usw.
    Mein Anfang war ein kleiner Bus mit Bett, Dieselheizung, Gaskocher, 1kWh Akku mit Ladebooster (für Geräte laden, Licht und Kühlbox), Boxio Waschbecken und eine TTT - fertig. Nichtmal Tisch oder Sitzgelegenheit, außer zum klappen für draußen. Duschen kalt+draußen aus dem Kanister, wenn's kein Meer oder sonstiges Gewässer für die Körperpflege gab. Alles was darüber hinaus geht ist purer Luxus - es gibt auch Leute, die sind zu Fuß mit Zelt unterwegs und happy!

    PS: Danke für die anschauliche Beschreibung und Anregung mit der elektro-Fußbodenheizung! Denke ich auf jeden Fall drüber nach bzw werde ich wahrscheinlich beherzigen, den Tipp!

    Lass mich, ich kann das! Oh, kaputt :(

  • willy
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    • 7. September 2026 um 06:24
    • #79

    Hoi Peter

    Eine grundsätzliche Überlegung:

    Für eine ordentliche Wintertauglichkeit sehe ich zu einem GFK-Aufbau mit abtrennbarem Fahrerhaus keine Alternative.
    Oder wenn Gewicht nicht so kritisch ist (7.5to) auch ein Koffer mit XPS-Isolierung oder PU innen (30-50mm), oder ein Holzkoffer.
    Wobei ich nicht wüsste, was ich bei minus 20°C im Wohnmobil machen wollte??? Langlauf? Ski Alpin?

    Speziell wenn man dauernd drin wohnt ist im Winter die Feuchtigkeit der Hauptfeind. Lüftung (Entfeuchtung) (Bayernluft) wird dann auch ein Thema sein.

    Die Blechbüchsen rosten von innen. Und man kann sie nicht richtig isolieren (meiner Meinung nach). Klar mit einer fetten Überschussheizung kann man schon mal ein paar Tage im Frost campen. Da geht auch ein unisolierter VW-Bus mit Glasfenstern und Eisblumen von innen.

    Und das mit der Autarkie, da wird man mit wenig Solar im Winter um einen fossilen Energieträger (Diesel, Benzin oder Gas) nicht herum kommen. Oder Strom anstecken (evtl. Adapter für die Ladesäule), oder jeden Tag fahren um mit dem Ladebooster die Batterie einigermassen wieder zu laden.

    Wie lange kann man für 50'000 € mit dem Zug fahren und in Hotels übernachten? Ok ist unsexy.

    Grüsse Willy
    _______________________________________________________
    in dubio prosecco ;) mens sana in campari soda ;)

    6 Mal editiert, zuletzt von willy (7. September 2026 um 06:38)

  • mafer
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    • 7. September 2026 um 06:45
    • #80
    Zitat von willy

    50'000 € mit dem Zug fahren

    wie lange kann man für 50 k€ laufen?

    Das Feuchtigkeitsproblem habe ich so gelöst, dass ich ein 30mm Rohr als Frischluftzumischung der Heizungsluft beimische. Das löst nicht den Frost von innen, im temp. abgetrennten Fahrerhaus, aber der Koffer ist trocken.

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