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Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

  • Holledauer
  • 4. September 2024 um 14:12
  • pius
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    • 20. März 2026 um 20:56
    • #161

    wie heiss ist das Motorkühlwasser?
    Zum runterkühlen braucht es oberhalb der Extra Pumpe einen 2. Bypass, so werden die 2 Pumpenkreisläufe hydraulisch getrennt und das heisse Wasser runtergemischt.

    Der obere Bypass ohne Drossel.
    Der untere Bypass mit einer einstellbaren Drossel um das Mischverhältniss fix einzustellen oder ein 3- Wege Mischventil mit thermischem oder elektrischem Antrieb.

  • Jan-aus-EF
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    • 20. März 2026 um 21:16
    • #162

    Die Temp. des Motorkühlwassers sollte, lt. Urs in Beitrag #157, >100° sein.


    Meine Denke war, dass ich durch den einen Bypass im Plan und der dahinterliegenden "extra Pumpe" nun schon eine Sperre zum eigenen Kreislauf realisiert habe (wenn die Pumpe ausgeschaltet ist).
    Diese erste Pumpe würde ja auch ein Mischverhältnis erzeugen - wenn sie mal an, mal aus ist - und somit der Teil des Kühlkreislaufes hinter dem Bypass sich wieder abkühlt.

    Wozu sollte der zweite nötig sein ?

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • holger4x4
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    Bergisches Land
    • 20. März 2026 um 21:20
    • #163

    Hmm, ich hab keine Ahnung von dem Thema, aber es gibt doch viele Leute die den Motor Heizkreislauf für den Wohnaufbau eingebunden haben. Dafür muss es doch erprobte Lösungen geben und man muss nicht immer alles neu erfinden !?

    Gruß, Holger

  • Jan-aus-EF
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    • 20. März 2026 um 21:28
    • #164
    Zitat von holger4x4

    Hmm, ich hab keine Ahnung von dem Thema, aber es gibt doch viele Leute die den Motor Heizkreislauf für den Wohnaufbau eingebunden haben. Dafür muss es doch erprobte Lösungen geben und man muss nicht immer alles neu erfinden !?

    Genau das ist ja mein Gedanke auch Holger :)
    Deshalb frage ich ja hier nach - wie man die super Hitze zwar nutzen kann, aber ohne die Leitungen zu verbrennen (bei langer Fahrt).

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • Online
    Urs
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    Egliswil (AG)
    • 21. März 2026 um 10:38
    • #165
    Zitat von Jan-aus-EF

    Die Temp. des Motorkühlwassers sollte, lt. Urs in Beitrag #157, >100° sein.

    Kann >100°C sein, muss nicht. GM ist bekannt dafür etwas höhere Temperaturen zu fahren als andere, hat man damals wohl von Opel übernommen wo das bei gewisse Motoren auch so war. Es gibt aber auch Thermostate welche bei 75°C oder sogar darunter anfangen zu öffnen...wie das beim Hersteller mit dem Stern allgemein und bei deinem insbesondere ist, weiss ich nicht. Ebenso weiss ich nicht welche Temperaturen dann bei deiner Pumpe und Wärmetauscher wirklich ankommen würden...du hast ja über die Leitungen auch Verluste, welche in dem Fall wohl willkommen wären.

    Gruss

    Urs

    In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

  • mrmomba
    womobox-Guru
    Beiträge
    4.404
    • 31. März 2026 um 11:34
    • #166
    Zitat von Urs

    Kann >100°C sein, muss nicht.

    Wird aber passieren, gerade bei Stau im Sommer, wenig Fahrtwind, heiße Umgebung.

    Darum stehen die Systeme auch mit 0,5 - 1.2Bar (je nach Hersteller) unter Druck :)

    Finde ich auch gut, dass du da drauf hinweist - hätte ich sonst getan.

    Ebenso kann es sein, das im selben Modell, je nach Motor schon unterschiedliche Öffnungscharakter des Thermostat existieren. Damit sie eben keine Überhitzung erleiden. Ob es in diesem Zusammenhang auch noch verschiedene Kühler ( Reihen, Größen etc) gibt weiß ich jetzt aber nicht, beim T3 war es so.

    Gleichzeitig muss man daran denken, das eine Erhöhung der Kühlmittelmänge auch eine größere Ausdehnung mit sich bringen kann (Ausdehnungsbehälter Kühlkreislauf kann überlaufen)

    Ne nach Fahrzeugposition muss auch gewährleistet sein, dass die Entlüftung der höchste Punkt im Wasserkreislauf ist - sonst schwabt es raus.

    ......

    Sprich:

    Hier etwas genaues zu sagen wird sehr sehr schwer oder unmöglich.

    Schläuche kann man vermutlich am Besten die klassischen Kühlkreislauf-Schläuche nehmen, die sind für Druck und Temperatur ausgelegt.

    ....

    Außer Hinweise und bedenken kann ich nichts sachliches Dazu beitragen.

    5596-9c1f21f7b8c7fa5e47e4297fb7f4dc44cd25032b.webp

    Es Grüßt: MrMombatou
    ----

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    Einmal editiert, zuletzt von mrmomba (31. März 2026 um 11:42)

  • Jan-aus-EF
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    • 31. März 2026 um 13:51
    • #167

    Ich Danke dir für diese fachliche Ergänzung.


    Ich plane gedanklich auch aktuell mit richtigen Kühlkreislauf-Schläuchen und Schellen.
    Über die Anbindung muss ich mich noch beratschlagen: ob nun direkt eingebunden, wie oben in der Zeichnung = Erhöhung der Kühlmittelmenge. ODER nur einen Wärmetauscher dort einbinden, um den Kreislauf quasi identisch zu belassen = ein Tauscher mehr im System (aber vermutlich die sicherere Lösung)

    Erbauliche Grüße

    Jan

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  • Picco
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    • 1. April 2026 um 06:29
    • #168

    Hoi Jan

    Zitat von Jan-aus-EF

    (aber vermutlich die sicherere Lösung)

    Nicht nur vermutlich...

    Gruss

    Picco

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  • Jan-aus-EF
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    • 12. April 2026 um 18:06
    • #169

    Ich habe nun alles noch mal als Update gezeichnet:

    • nur ein Plattentauscher im Motorkühlkreislauf (ohne Pumpe - somit Kühlkreislauf unverändert in Länge und Druck)
    • Auslegung des gesamten (Glykol)-Heizkreislaufes (Hauptstrang) auch mit KFZ-Kühlkreislaufgummischläuchen und Schellen (sodass sie auch diese hohen Temperaturen abkönnen)
    • Ausnahme: Abzweige für Tank- und Fußbodenheizung (die bekommen 65° Leitungen, das sollte reichen?
    • zweiten Sub-Kreis für Tankheizung an Konzept der Fußbodenheizung angepasst
    • unten ist hauptsächlich der Wasserkreislauf / oben ist der Glykol-Heizkreislauf

    Fragen:

    • beim Heizen während der Fahrt: wird das warme Wasser dann von der Pumpe durch die Planar 5D (Wasserheizung) durchgeschoben oder braucht es dafür einen Bypass (Heizung wäre ja dann aus) ?
    • am Plattenwärmetauscher zum Wasserkreislauf: sollte hier ein Temp-Sensor hin, der die Pumpe des Heizkreislaufes notfalls unterbricht ? (Ich hab Angst, dass bei kalten Temperaturen und langer Fahrt mir doch irgendwie zu viel Hitze auf der Wasserseite, direkt an den Anschlüssen, ankommt (und die Leitungen dies nicht mitmachen, die sind wohl meist nur bis 65°), denn ich muss ja während arktischer Kälte den Wassertank (Unterflur) die ganze Zeit heizen.
    • für die Tank-Heizung hab ich Magnetventile vorgesehen ? Evtl. elektrisch schaltbar per Temp-Sensor (zw. 0° und 3° (oder 3° bis 5° Grad?)
    • für den Tank-Heizkreislauf hab ich die Pumpe entfernt; hier reicht es sicherlich, einfach das Ventil zu öffnen?
    • sollte der Tank-Heizkreislauf als erstes oder eher als letztes im Gesamt-Kreislauf kommen ? (bin mir unsicher, was energetisch sinnvoller ist - vermutlich ist es egal, weil nunmal die gleiche Menge an Energie nötig ist für alle Heizkreisläufe - egal in welcher Reihenfolge? Vermutlich sollte aber der Sub-Kreislauf mit dem höchsten Wärmeentzug als letztes kommen?)

    Soweit die letzten Fragen.


    Danke erneut für die hilfreichen Rückmeldungen von euch.

    Erbauliche Grüße

    Jan

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    Einmal editiert, zuletzt von Jan-aus-EF (12. April 2026 um 21:33)

  • Picco
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    • 13. April 2026 um 07:10
    • #170

    Hoi Jan

    Ich denke nicht dass das so funktionieren wird wie Du das willst.

    Folgendes gilt es zu bedenken:

    -Der Plattenwärmetauscher im Kühlkreislauf hat einen Widerstand, der den Wasserdurchfluss und damit auch die Kühlung des Motors negativ beeinflusst. Also unbedingt auf möglichst geringen Widerstand auf der Primärseite achten!

    -Ein Plattenwärmetauscher als Durchlauferhitzer wird so nicht genügend Leistung haben um genügend Warmwasser zuzubereiten. Um zu duschen musst Du ja einige Liter pro Minute von vielleicht 15°C auf mindestens 38°C erhitzen...eine Sparduschbrause hat rund 7 Liter pro Minute, so viel Warmwasser sollte pro Minute mindestens zu erzeugen sein. Und der Einbauort ist ja im Rücklauf, wo das Heizungswasser schon abgekühlt ist, da hast Du viel weniger Leistung als im Vorlauf direkt nach der Heizung.

    -Der Sinn des Ausgleichsbehälters zwischen Wassertank und Filter erschliesst sich mir nicht, so ein Behälter muss im Wasserbereich immer auf der Druckseite der Pumpe sein um Druckschwankungen bei der Entnahme auszugleichen.

    -Magnetventile haben meist nur geringe Querschnitte. Motorkugelhahnen sind da wesentlich besser geeignet. Allenfalls mit Endschaltern.

    Gruss

    Picco

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    • 13. April 2026 um 08:04
    • #171

    eine Anmerkung zum Plattenwärmetauscher A: Die Pumpe A der Heizung sitzt, zumindest bei meiner Eberspächer Hydronic, im Rücklauf. Und dort würde ich auch den Wärmetauscher platzieren, im RL der Kabinenheizung direkt vor der Pumpe. Das ist aus meiner Sicht bzgl. Verlusten sinnvoller, denn wenn es draußen a-kalt ist und du nur die Kabine heizen willst, bist du u.U. froh, nicht noch den WT (sinnlos) aufheizen zu müssen, bevor Heizleistung im Innenraum ankommt.

    Bei den restlichen Themen bin ich mittlerweile raus. Auch im Rückblick auf mein Bauprojekt halte ich das für viel zu komplex und stelle mir vor, dass das nur schwer im begrenzten Bauraum einer Kabine real unterzubringen ist. Aber das kann auch an meinen handwerklichen Fähigkeiten liegen:rolleyes:

  • Jan-aus-EF
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    • 14. April 2026 um 10:50
    • #172

    Danke ihr beiden:

    Das mit dem Widerstand im Kühlkreislauf muss ich mal erfragen. Es gibt ja Leute, die das schon gebaut haben, sicherlich muss ich nur den richtigen Wärmetauscher verwenden - dann sollte das hoffentlich passen.

    Den Ausgleichsbehälter hab ich hinter die Pumpe gepackt (war beim "Umbau" der Zeichnung ein Fehler). Danke!

    Den Wärmetauscher A hab ich nun in den Rücklauf gebracht, mit der Pumpe zusammen. :thumbup:

    Den Wärmetauscher B (für Durchlauf) hab ich nun wieder direkt hinter die Wärmeerzeuger gepackt - somit sollte genügend Leistung hier ankommen (wenngleich beim "nur Kabine heizen" auch dieser ständig mit erwärmt werden muss)


    Die Tankheizung bleibt als letztes in der Kette. Ist das sinnvoll ? (brauch am wenigsten Energie, läuft aber vermutlich am häufigsten)


    Zitat von Holledauer

    Auch im Rückblick auf mein Bauprojekt halte ich das für viel zu komplex und stelle mir vor, dass das nur schwer im begrenzten Bauraum einer Kabine real unterzubringen ist.

    Das geht mir leider auch so. ||

    Ich habe:

    • a) zu wenig Ahnung von den Heizthemen (in meinen bisherigen Kasten-Ausbauten gab es nur nen normalen Boiler und Luftheizung)
    • b) keine Ideen, wie ich meine Wünsche in simplerer Form umsetzen kann

    Meine Wünsche wären:

    Wassergeführte Heizung + Fußbodenheizung + Tankheizung (weil außenliegend) + Wärmetauscher (anstelle Boiler - weil ich selten viel warmes Wasser benötige, geduscht wird meist draußen oder Katzenwäsche)

    Erbauliche Grüße

    Jan

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  • Picco
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    • 14. April 2026 um 13:21
    • #173

    Hoi Jan

    Du schreibst der Plattenwärmetauscher als Durchlauferhitzer habe 15kW, woher kommen denn die 15kW? Und bei welchen Temperaturen und Durchflüssen Primär/Sekundär? Oder ist das einfach so eine Angabe des Verkäufers? Ein Wärmetauscher hat je nach Temperaturen und Durchflüssen völlig unterschiedliche Leistungen.

    Und nein, ich bin nicht der Meinung dass Deine Heizung genügend Leistung abgibt um damit direkt ausrechend Warmwasser machen zu können. Du musst Wasser von vielleicht 15°C auf rund 38°C erwärmen, um gescheit duschen zu können. Und zwar so viel wie Du an der Duschbrause benötigt.

    Gruss

    Picco

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    • 14. April 2026 um 13:28
    • #174
    Zitat von Jan-aus-EF

    Das geht mir leider auch so. ||

    Ich habe:

    • a) zu wenig Ahnung von den Heizthemen (in meinen bisherigen Kasten-Ausbauten gab es nur nen normalen Boiler und Luftheizung)
    • b) keine Ideen, wie ich meine Wünsche in simplerer Form umsetzen kann

    Meine Wünsche wären:

    Wassergeführte Heizung + Fußbodenheizung + Tankheizung (weil außenliegend) + Wärmetauscher (anstelle Boiler - weil ich selten viel warmes Wasser benötige, geduscht wird meist draußen oder Katzenwäsche)

    Ich behaupte mal, dass ich zu Beginn meines Ausbaus schon durchaus handwerkliches Geschick und auch technisches Verständnis hatte. Heizungsbauer war ich zuvor nicht. Habe aber in dem Gewerk viel gelernt...

    Meine Erkenntnisse:

    • Wasserheizung ist super - dringende Empfehlung.
    • Ich hatte zunächst parallele Heizkreise geplant, hat aber nie wirklich funktioniert. Erst als ich auf 1-Kreis-System umgebaut habe, hat es funktioniert.
      --> damit schließt sich (bei mir) eine FB-Heizung aus. Ich zweifele auch an, dass man die bei der geringen Bodenfläche wirklich brauchen bzw. schätzen wird.
      Ich vermute, die parallelen Kreise funktionierten auch deshalb nicht, weil der Durchfluss eigentlich viel zu hoch für die benötigte Heizleistung ist. Aber die Pumpe der Standheizung pumpt nun mal "wie blöd".
    • ich habe einen 10l Elgena Boiler mit Kühlflüssigkeits-WT und 200W 12V Heizstab verbaut. Der Boiler ist das erste Glied in meiner Reihenschaltung.
      Funktioniert prima. Im Sommer heize ich das Wasser mit Solarertrag und im Winter durchs Heizungswasser. Ich würde mir das mit dem Durchlauferhitzer nicht antun, zumal die die Leistung dafür nicht herbringst, siehe einen meiner vorherigen Posts.
    • Ich habe mir zur Glykolbeständigkeit keine Gedanken gemacht - war evtl. leichtsinnig. Ich habe mit 20er Verbundrohr gebaut. War aufwändig. Beim nächsten Mal würde ich mit Komponenten aus dem John Guest System bauen. Das ist viel leichter zu verarbeiten und nach Rücksprache mit dem Fachhandel für Temperaturen bis 90°C geeignet. Glykol wäre zu klären.
  • nunmachmal
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    • 14. April 2026 um 13:47
    • #175
    Zitat von Holledauer

    damit schließt sich (bei mir) eine FB-Heizung aus. Ich zweifele auch an, dass man die bei der geringen Bodenfläche wirklich brauchen bzw. schätzen wird.

    Auf die Fußbodenheizung, bei mir billig mit Warmlluft, wollte ich nicht verzichten. Meine Prinzessin liebt mich dafür.


    Gruß Nunmachmal, 🇦🇹 48.062739,13.899953

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Sebastian
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    • 14. April 2026 um 15:25
    • #176

    Hallo Jan,

    eine Wasserheizung ist was Feines, ich höre keinen Kessel oder die Pumpen, nur ein leises Knacken, wenn sich die Aluminiumheizkörper bei der Injektion von 70°C Heizungswasser recken. Ich habe den Aldekessel und alles so verschaltet, wie Alde das macht, in Reihe, geheizt wird über Schalten der Pumpe. Der Kessel hat immmer ein paar Liter warmes Wasser, was zum Duschen reicht. Wenn ich irgendwann mal auf gasfrei umstelle, kommt der Alde-Dieselkessel da rein.

    Da ich noch keine Gasprüfung habe, kann ich den Kessel nur mit 230V über den Wechselrichter betreiben, das hat bis 0°C Aussentemperatur immer gereicht. Während der Fahrt wird die Aufbaubatterie mit max. 70A geladen und Kessel/Heizung betrieben, so dass ich immer noch nicht darüber nachgedacht habe, wie ich den Alde-Wärmetauscher in den Fahrzeugkreislauf einbinde.

    Bei Dir muss der ganze Heizungskreislauf in Betrieb gehen, damit warmes Wasser kommt. Und die Leistungsangabe 15KW verbinde ich mit einem riesigen, schweren Plattenwärmetauscher.

  • Online
    Urs
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    • 16. April 2026 um 01:00
    • #177

    Noch eine Anmerkung zu metallischen Einbauten im Motorkreislauf: Als ich mein Mobil geplant habe, wollte ich anfänglich auch die Motorwärme fürs Heizen oder zumindest fürs Warmwasser nutzen. Da wurde mir dringend geraten auf das richtige Material zu achten... Man las von Fällen wo es (angeblich) zu Schäden gekommen sei nachdem verschiedene Metalle im System rein gebracht wurden. Irgendwie Kupfer-Wärmetauscher vor Teilen aus Zinkdruckguss (glaub es ging da um eine Wasserpumpe mit Pumpenrad aus Zinkdruckguss oder so ähnlich) und sobald Alu-Zylinderköpfe und -Blöcke ins Spiel gebracht wurden ging da schon mal (in anderen Foren) die Post ab... ;) Das nur als Gedanke im Raum geworfen, denn was wirklich da dran war und was bloss Mythos war hab ich schlussendlich nicht wirklich geklärt. Dazu könnte ja auch sein dass die heutigen Frostschütze (welche ja nebst Kühlen und Frostschützen auch schmieren und vor Korrosion schützen sollen) so gut sind dass dies kein Problem mehr ist (oder nie eins war)?

    Dass es da einige Mythen darum gab würde ich allerdings definitiv unterschreiben, denn vor 15-20 Jahren als GM das "neue" rote Frostschutz in den Staaten einführte geisterten unzählige Beiträge im Netz rum dass das nach kurzer Zeit einfach "kippt" und eine braune schleimige Pampe im ganzen Kühlkreislauf hinterlässt...mit krassen Bildern dazu... ( hmm, Frage nebenbei: Denkt Ihr ich sollte meinen roten Froschutz der nach allerspätestens 3 Jahren hätte kippen müssen, welcher dies aber auch nach 15 Jahren noch nicht mitbekommen hat trotzdem mal profilaktisch tauschen sollte? Bevor er das doch noch mitkriegt? ;) )

    Also entweder waren da ganz gute Service-Verkäufer am Werk oder aber es waren von Anfang an nur Diletanten am Werk, welche meinten "ich hab da noch das Grüne zeug was ich im alten Chevy rein geschüttet habe, das schütte ich auch im neuen rein" und wunderten sich dann dass rot und grün sich so gar nicht vertragen (das obwohl explizit auf der Verpackung stand dass die nicht mischbar seien). Und dann wurde wild spekuliert und das neue Zeugs verteufelt obwohl einfach nur "Fehler 40" (sitzt 40cm vor dem Bildschirm und kann nicht lesen ;) ) vorlag... Ich vermute letzteres, denn 20 Jahre später liest man komischerweise keinerlei solche Beiträge mehr... Ich hab die Warmwasserbereitung über den Motor dann auch wieder verworfen, ein Stückweit sicher auch aus der damaligen "Berichterstattung" und daraus resultierenden Angst ein womöglich "kippfreudiges" System nicht auch noch unnötig dazu zu animieren...wusste ja damals auch nicht dass das wohl nur ein Mythos ist..

    Das Hauptargument für mich dagegen war aber eher dass wenn ich mit meinem unendlich vorhandenem Unwissen bezüglich Kühlkreislauf an einem Kreislauf rum pfusche welches unter XX-Bedingungen von Skandinavien bis zur Wüste vom XX-Inschenören beim Fahrzeughersteller getestet und optimiert wurde (wird das heute überhaupt noch gemacht?), und das ins Auge geht dann stehe ich im dümmsten Fall mit überhitztem Motor oder leerem Kreislauf irgendwo in der Pampa! Ohne Warmwasser komme ich dann wohl eher Problemlos wieder in die Zivilisation, ohne Kühlkreislauf könnte das schon schwieriger bis gefährlich werden...je nach angepeilte Destinationen halt ein mehr oder weniger wichtiger Punkt. Da der ADAC mich (zum Glück ;) ) wohl eher nicht überall hin folgen würde wo ich hin bin, und noch hin will, war das für mich schon praktisch das KO-Kriterium.

    Und folgender Grund sprach auch für mich dagegen:

    Zitat von Holledauer

    halte ich das für viel zu komplex


    ...was aber jetzt nicht heisst dass das für dich Jan nicht der richtige Weg sein soll und darf... Es soll nur als zusätzlicher Input und als Anregung zum Nachdenken dienen und darf von dir auch gerne als "für mich irrelevant" verworfen werden. Es gibt ja Beispiele wo das umgesetzt wurde, nur zum konkreten WIE kann ich leider auch nicht wirklich was beitragen...sorry...

    Gruss

    Urs

    In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

  • Picco
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    • 16. April 2026 um 07:46
    • #178

    Hoi zämä

    Zitat von Urs

    Noch eine Anmerkung zu metallischen Einbauten im Motorkreislauf: Als ich mein Mobil geplant habe, wollte ich anfänglich auch die Motorwärme fürs Heizen oder zumindest fürs Warmwasser nutzen. Da wurde mir dringend geraten auf das richtige Material zu achten... Man las von Fällen wo es (angeblich) zu Schäden gekommen sei nachdem verschiedene Metalle im System rein gebracht wurden. Irgendwie Kupfer-Wärmetauscher vor Teilen aus Zinkdruckguss (glaub es ging da um eine Wasserpumpe mit Pumpenrad aus Zinkdruckguss oder so ähnlich) und sobald Alu-Zylinderköpfe und -Blöcke ins Spiel gebracht wurden ging da schon mal (in anderen Foren) die Post ab... ;)

    Das ist aus dem Sanitär-Bereich hinreichend bekannt und wird auch viel als Argument verwendet.
    Was dabei aber nicht berücksichtigt wird: Kühlkreisäufe sind im Gegensatz zu sanitären Anlagen eben Kreisläufe, edles Metall ist da immer vor und hinter dem unedlen Metall!
    Und in Heizungsanlagen haben wir dieses Problem nicht.
    Was wir aber haben ist ein Problem mit der Wasserqualität!
    Insbesondere bei Aluminium-Wärmetauschern in den Wärmeerzeugern kann ein falscher ph-Wert zu Lochfrass führen.
    Ich vermute dass das auch das Problem in den Alumotoren war.
    Mit richtig eingestelltem PH-Wert sind diese Probleme bei Heizungen nicht mehr vorhanden.
    Ich vermute dass dies bei Motoren nicht anders sein wird, zumindest bei geschlossenen Kühlkreisläufen.

    Noch was zu Begriffen im Heizungsbereich:
    -Kessel: Das ist ein Wärmeerzeuger mit Flamme (Heizkessel), jedoch kein Wassererwärmer und kein Speicher. Ich denke das ist in einem der vorherigen Beiträge verwechselt worden.

    Gruss

    Picco

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  • Jan-aus-EF
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    • 18. April 2026 um 20:40
    • #179
    Zitat von Picco

    Du schreibst der Plattenwärmetauscher als Durchlauferhitzer habe 15kW, woher kommen denn die 15kW? Und bei welchen Temperaturen und Durchflüssen Primär/Sekundär? Oder ist das einfach so eine Angabe des Verkäufers? Ein Wärmetauscher hat je nach Temperaturen und Durchflüssen völlig unterschiedliche Leistungen.

    Ich weiß es nicht genau. ein Freund hat mir das so mitgeteilt, der es so umgesetzt hat. Vielleicht hab ich da auch was falsch verstanden.

    Zitat von Picco

    Und nein, ich bin nicht der Meinung dass Deine Heizung genügend Leistung abgibt um damit direkt ausrechend Warmwasser machen zu können. Du musst Wasser von vielleicht 15°C auf rund 38°C erwärmen, um gescheit duschen zu können. Und zwar so viel wie Du an der Duschbrause benötigt.

    Es gibt doch Systeme zu kaufen, die Durchlauferhitzer beinhalten. z.B. Alde Flow. Die liefert wohl 3,5L / min. ... das wäre wohl normal für CampingDuschen (würde uns jedenfalls reichen). IMASS wurde hier im Forum auch schon mal erwähnt. Die liefern bei 10KW wohl 5L/min (allerdings mit Gas).

    Zitat von Sebastian

    Bei Dir muss der ganze Heizungskreislauf in Betrieb gehen, damit warmes Wasser kommt.

    Ich verstehe meinen Plan so, dass die Mischventile und Thermostate dafür sorgen, dass (wenn es drinnen ausreichend warme Luft hat) diese ParallelKreisläufe nicht anspringen - somit nur warmes Wasser erzeugt werden würde von einer der Heizquellen ?

    Zitat von Urs

    Noch eine Anmerkung zu metallischen Einbauten im Motorkreislauf: [...] Da wurde mir dringend geraten auf das richtige Material zu achten... Man las von Fällen wo es (angeblich) zu Schäden gekommen sei nachdem verschiedene Metalle im System rein gebracht wurden.

    Der Alde Wärmetauscher ist doch genau dafür konzipiert ... das dürfte also kein Problem sein. auch TigerExped wirbt mit seinen DuoBoil-Systemen für die Einbindung in den Motorkreislauf - und die Jungs testen die meisten Produkt echt noch selbst (auch außerhalb Europa oder im Winter).


    Und was das wegkommen Unterweg.

    Zitat von Urs

    Das Hauptargument für mich dagegen war aber [...] dann stehe ich im dümmsten Fall mit überhitztem Motor oder leerem Kreislauf irgendwo in der Pampa!

    Deshalb sollen zwei Kugelhähne (Ventile) vor/hinter den Wärmetauscher kommen, sodass im Stressfall der normale Kreislauf quasi unverändert weiter seine Arbeit verrichten kann. Alles was zu tun wäre: etwas Kühlflüssigkeit nachfüllen. Mehr mach ich derzeit in meinem T5 auch nicht (der irgendwo eine sehr kleine Leckage hat - die zu finden zu aufwändig wäre) → diese sind im Plan noch nicht drin, hat aber mein Automechaniker so vorgeschlagen (und bei sich seit einigen Jahren so im Einsatz, inkl. TigerExped DuoBoil)

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

    Einmal editiert, zuletzt von Jan-aus-EF (18. April 2026 um 21:01)

  • Jan-aus-EF
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    • 19. April 2026 um 09:30
    • #180
    Zitat von Sebastian

    Ich habe den Aldekessel und alles so verschaltet, wie Alde das macht, in Reihe, geheizt wird über Schalten der Pumpe.

    Hallo Sebastian,

    Wie funktioniert das denn in Reihe?

    Wird dann nicht immer der Boden und die Luft mitgeteilt, nur um warmes Wasser zu haben?

    Und wie kann man die Luft regeln, wenn es eigentlich warm ist aber der Boden etwas Wärme vertragen kann?

    Dafür hatte ich gedacht, braucht es parallele Kreisläufe - regelbar über die Mischventile…

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

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