Beiträge von Urs

    Auch von mir ein Herzliches Willkommen hier.


    Zum Fenster einbauen kann ich folgendes sagen: Die 2 im Alkoven hab ich vom Kofferbauer beim Bau einbauen lassen, 3 weitere hab ich selber ausgeschnitten und eingebaut.

    2 davon sind nicht wie ursprünglich geplant eingemittet und die gleichen 2 waren massiv undicht...du darfst 2x raten welche 2 das waren. Von daher; "Selbst ist der Mann!" und das kommt von mir als Laien auf dem Gebiet. So eine Hexerei ist das auch nicht. Natürlich ist es dabei hilfreich wenn man keine 2 linken Hände hat. Und wenn man dazu noch ein Massband/Doppelmeter/sonstiges Längenmessgerät sicher bedienen kann und damit auch 2 oder 3x nachmessen kann sollte die Gefahr dass dabei zu kleinen Fenster übrig bleiben auch minimiert sein ;)


    Nebst Preis solltest Du gerade bei den etablierten Leerkabinenherstellern auch nach Lieferfristen fragen. 1.5-2 Jahre scheinen da wohl eher die Regel als die Ausnahme...


    Nebst den "normalen" Womo-(Leer-)kabinen-Herstellern gibt ja auch noch die Kühlkofferhersteller welche wie man liest wohl eher humanere Lieferfristen haben und zum Teil auch Preiswerter sein dürften. Aber auch da gibt es Nachteile, allenfalls Gewicht, kein Interesse an ein Individualbau usw. Und ob das die Lösung ist um auf dein angepeiltes Tiefrahmenfahrzeug zu bauen ist auch fraglich, da die ja eher auf tragfähige Chassis bauen und somit in den seltensten fällen Teil der tragenden Karosserie sein dürften, müsste man vorgängig mit den Herstellern klären.


    Bezüglich Aufbau ist es auch ratsam das ganze *vor* dem unterschreiben irgendwelcher Kaufverträge mit dem Tüv deines geringsten Misstrauens das ganze Projekt zu besprechen um böse Überraschungen zu vermeiden. Dabei nicht vergessen das Zeithorizont mit einfliessen zu lassen, nicht dass da plötzlich neue Gesetze kommen und das Teil ist dann nicht mehr Zulassungsfähig, wärst nicht der erste dem das passiert...


    Zur Materialwahl tendiere ich auch zu GFK-Sandwich, aber auch da solltest du dich einlesen und dann entscheiden welches Material für dich das geeignetste ist.


    Gruss

    Urs

    Das war aber wohl kaum so wie hier mittels Labornetzteil geladen, oder?


    Natürlich kann immer was schief gehen. Mir hat ein Ladegerät auch schon 2 Bleibatterien fast gekocht weil darin ein Transistor wegen Korrosion (in einem Gerät was für Marineapplikation beworben wurde!) den Geist aufgegeben hat und somit die Spannung nicht mehr regeln konnte...

    Trotzdem bin ich nachwievor der Meinung dass wie hier mittels Labornetzteil geladen wird das Risiko zwischen mehr als nur überschaubar und nicht existent einzustufen ist, aber das ist nur meine persönliche Meinung.


    Gruss

    Urs

    Kann ich bestätigen, beim Bau hatte ich die Schrankwände auch am Abend mit etwa 5mm zum Gfk eingepasst und mit Keilen fixiert. Am nächsten Tag lagen alle am Boden und der Spalt war auf über 1cm angewachsen.


    Gruss

    Urs

    Zur Achslastberechnung gibt es eine schöne Excel-Tabelle wo man die entsprechenden Fahrzeugdaten und die Gewichte eingeben kann und es wird die entsprechenden Achslasten errechnet. Zu finden unter http://reisemobilist.de/Downloads.html unter Beladungsrechner.


    Ladebrücke entfernen: Wenn nur 2x im Jahr gemacht werden soll sehe ich da auch keine Probleme. Weiss ja nicht wie die Anbindung beim Lux ausgeführt ist, aber das dürfte sich von Pickup zu Pickup nicht wesentlich unterscheiden. Bei meinem Chevy würde ich behaupten dass das, Kran/Seilzug/Stapler oder 4 starke Kollegen vorausgesetzt, in weniger als einer halben Stunde erledigt werden kann; 8 Schrauben Lösen, 2 Stecker für Leuchten abziehen und 3 Schrauben für Tankstutzen und abheben.


    Tankstutzen: Den hab ich mir auch zuerst unter dem Koffer gehängt. Schien mir der geeignete Ort zu sein. Es hatte etwas wenig aber es hatte Gefälle, also müsste es gehen, dachte ich...falsch gedacht. Auf der ersten Tankstelle ging es noch so (mehr schlecht als recht), aber die 2. war ganz leicht zur Tanksäule hin abfallend und da ging es dann nicht mehr. Also kurzerhand den Stutzen in den Koffer hoch verlegt, was das einzig richtige war. Lange Rede kurzer Sinn, achte darauf dass du genug Gefälle hast sonst wirst du es verfluchen.


    Zum Wechseln, wäre es vielleicht eine Idee an jedem Aufbau einen Tankstutzen anzubringen und an geeigneter, gut zugänglicher Stelle eine Schnellkupplung einzubauen? Aus meiner beruflichen Laufbahn kenne ich verschiedene solche Kupplungen von Stäubli.com (Luft, Wasser, Glykol und Hydraulik bis 250Bar Nenndruck). Mir haben die immer einen sehr guten und wertigen Eindruck hinterlassen. Die haben wohl auch eine für Treibstoff im Programm, aber die kenne ich persönlich nicht. Ohne die Preise dafür zu kennen gehe ich allerdings davon aus dass das wohl eher nicht die billigste Lösung wird, aber da gibt es ja auch noch andere Hersteller. Wichtig ist halt dass sie den Fluss so wenig wie möglich behindert, also am bessten ohne eingebauten Rückschlagventil oder entsprechend grösser dimensioniert, ansonsten wirst du sie wieder verfluchen.


    Gruss

    Urs

    Vor x-Jahren gab es mal am Gotthard so eine Geschichte mit einem LKW. Soweit ich mich noch erinnern kann hatte der einen (nicht eingetragenen) Zusatztank dran gemacht und wurde dann deswegen gebüsst. Bin mir allerdings nicht mehr sicher ob wegen ADR-Verstösse oder Mwst/Zoll-hinterziehung oder beidem.


    Aber wenn es in die Papiere eingetragen wird dürfte sich das dann vermutlich erledigt haben.


    Es liebs Grüessli us dr verschniite Schwiiz

    Urs


    PS:<Klugscheissermodus ein> Schwyz wird eher nur für den Kanton Schwyz als für die ganze Schweiz gebraucht. Schwiizertütsch für Schweiz wäre dann eher Schwiiz, Schwiz oder sogar Schwitz oder fast nach belieben auch eine andere abgewandelte Form davon...<Klugscheissermodus aus> ;););)

    ein Problem mit dem Nachtanken haben wir bei 300 ltr. Heizöl nicht.

    Ist das streng rechtlich gesehen dann nicht ein Gefahrguttransport mit den entsprechenden Vorgaben und Einschränkungen, also ADR Auflagen Einhalten, nicht in Wasserschutzgebiete fahren usw.?

    Auch ist es in einigen Ländern ja verboten volle Reservekanister mitzunehmen oder es ist auf 20 oder 25l begrenzt. Ob das auch hier zur Anwendung kommt, keine Ahnung. Dazu könnten dann noch z.B. bei Fahrten in die Schweiz Mwst und Zoll anfallen und wenn ihr es nicht deklariert und erwischt werdet allenfalls noch eine Anzeige...Aber vielleicht bin ich da auch auf dem Holzweg.


    Gruss

    Urs

    Schwein gehabt😏 Wäre es anders, wäre es für den Picco ja auch irgendwie suboptimal😉


    Noch was zur Sicherheit. So wie Du Picco hatte ich auch Bedenken das unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Diese Bedenken waren im nachhinein völlig unbegründet. Ganz ohne Schutzmassnahmen bist du ja nicht unterwegs da du ja die Spannung am Netzteil vorgibst. Sobald diese erreicht ist fällt de Strom zusammen und die Zellen können gar nicht überladen werden. Mein Tip diese auf 4V zu stellen würde noch etwas Luft für allfällige Messungenauigkeiten bieten und wie oben geschrieben bringt es ja eh nichts bis an die grenze zu gehen.

    Das einzige Risiko was ich sehe ist wie Holger dass das Netzteil abraucht. Da es die ersten 10 h überstanden hat würde ich das Risiko aber als überschaubar einstufen. Das Netzteil wird ja auch zumindest rudimentäre Schutzeinrichtungen haben... sofern nicht das billigste vom billigsten Chinaschrott...PS: Ich hab meine auch mit einem preiswerten (aber nicht billigen) Chinateil geladen.


    Nur so zum abschätzen der Ladezeit: Meine Winsten waren zu 45% vorgeladen. Ich musste also fast 600 Ah da rein pumpen bis sie voll waren, also bei 10A Ladestrom 60h im rechnerischem Idealfall. In der Realität war es länger da nicht die ganze Zeit mit den vollen 10A geladen wurde, wegen Ladeverluste und weil sie die spezifizierte Kapazität übertroffen haben.


    Gruss

    Urs

    Zuerst 2 Fragen:

    Die 5A fliessen auch? (Vermutlich schon)

    Die Spannung womit und wo gemessen? Also mit einem separaten Messgerät direkt an den Batteriepolen gemessen?


    Die Spannung sagt eigentlich bei Lipo fast nichts über den Ladezustand weil die Ladekurve nur wenn voll entladen oder voll geladen einen signifikanten Sprung macht. Dazwischen bleibt sie über einen weiten Bereich fast konstant auf Nennspannung, also 80-90% der Ladezeit wird sich die Spannung nur minimal ansteigen und dann recht schnell auf die eingestellte Ladespannung steigen.


    Dem kleinen Einbruch würde ich erstmal keine grosse Bedeutung beimessen. Wir reden da von gerade mal 20mV.

    Ich würde da weiter laden bis sie voll sind...das wird schon noch. Bei 5A und unbekanntem Ladezustand bei Auslieferung kann das dauern.


    Ladespannung von 4.25V wird die maximale Spannung sein die die Zellen ab können. Die würde ich allenfalls auf 4V reduzieren und dann laden bis der Strom auf um die 50mA gesunken ist. Du verlierst dabei eben weil die Spannung am Schluss schnell ansteigt nur wenig verfügbare Energie, belastest den Akku dafür aber weniger am Limit.


    Gruss

    Urs


    PS: Der Holger war wieder mal schneller 😏

    Ok, die Dachspoiler sind ein Argument. Allerdings verstehe ich die eher so dass sie dafür da sind um die Luft über bzw seitlich vom Sattelaufbau zu leiten und so zu verhindern dass die Luft sich zwischen Zugmaschine und Sattelaufbau verwirbelt. Das wäre ja dann irgendwie beim Alkoven hinfällig...

    Laut meinem TÜVler ist die Tür auf der Fahrerseite nicht als Wohnmobil zulassungsfähig...


    Gibt es irgend einen Paragraphen oder sonstige belastbare Fakten dazu? Man liest ja dazu diemetral entgegengesetzt so ziemlich alles, so auch dass es laut einem anderen Tüv-Prüfer kein Problem sein soll. Einzig bei hinten angeschlagener Tür und nach vorne aufgehend scheinen die Meinungen eher einig zu sein dass das nicht gehe, aber auch da hab ich bisher keinen Paragraphen gesehen der das explizit verbieten würde.

    Bitte nicht falsch verstehen, auch wenn es nicht verboten ist würde ich es nie machen, es interessiert mich nur. In Schottland durfte ich erfahren wie unpraktisch das ist, z.B. in einem Dorf natürlich auf der linken Seite paralell zur Strasse parkiert, in einem kleinen Laden eingekauft und dann das Zeug ins Auto laden war auf einer recht vielbefahrenen Strasse mit der Türe zum Verkehr hin irgendwie nicht so spassig.

    Das Rein- und Rauskommen schien uns machbar, aber es wäre sicher gut, das nochmal zu prüfen.

    Vielleicht so anbringen dass es seitlich verschoben werden kann?

    Mein Arbeitsplatz wird vorne in der Doppelkabine sein.

    Ja, sorry, hattest du ja bereits geschrieben. Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;)


    Wo verstaut ihr die Matratze und das Bettzeug für die Sitzgruppe am Tag?


    damit kämen wir bei der Gesamtfahrzeuglänge auf etwas über 6 m plus Fahrradträger. Damit sind wir für normale Parkplätze eh schon raus und können es dann auch direkt ein Stückchen länger und komfortabler machen.

    Aus meiner Erfahrung passen 6m noch ganz gut auf einem Parkplatz, wobei da Smart-Parkplätze natürlich aussen vor sind (also fast alle innerstädtischen Parkplätze in Italien z.B. ;) ) und es sollte dahinter noch so einen Grünstreifen ohne allzu hohem Gebüsch haben. 2.10m breite passen auch noch, wobei schon da wenn irgendwelche alternativen bestehen niemand links und rechts von mir parkiert.

    Aber wie du schreibst würde ich in dem Fall den gewonnenen Comfort der Möglichkeit des parkierens auf *einem* Parkplatz auch den Vorzug geben.

    Allerdings geht ein längeres Fahrzeug auf Kosten der Offroad-Tauglichkeit, Stichwort hinterer Böschungswinkel und ausscherender Heck oder bei grösserem Radstand kleinerer Rampenwinkel und grösserer Wendekreis. Da bin ich bei Krabbe, ein Offroad-Fahrzeug wird das nicht, wobei man da wieder mal Offroad bzw. Leichtes Gelände definieren müsste.


    Zur Höhe hat Krabbe schon eine gute Übersicht gegeben welche Einschränkungen wann zu erwarten sind. Fazit daraus, eigentlich hat man immer die falsche Höhe ;) . Wo ich etwas anders sehe sind die 3.20m Ich würde da doch eher die Grenze bei 3m setzen. Einerseits wegen der Frankreich-Maut-Thematik und andererseits weil ich ab und zu mal 3.00m Höhenbegrenzungen gesehen habe. Ob dann 3.20 oder 3.40 spielt danach meines Erachtens keine so grosse Rolle.

    Was ich da noch ergänzen würde ist das Thema Offroad oder besser Schotter-/Natursträsschen. Viele dieser Strecken sind von Bäumen und Gestrüpp gesäumt. Da fahren relativ viele Landcruiser/Landrover usw. Somit ist auch das Gestrüpp auf deren Höhe abrasiert, also irgendwo bei 2.50 bis 2.70m. Ich komme da auch (meistens) mit 3.05m Höhe noch gut durch, es ist aber doch anstrengender, da man nie weiss wie dick der Ast ist der sich da vielleicht hinter den Blättern versteckt. Darum würde *ich* mein Fahrzeug heute auf 2.50m bauen...aber das geht entweder auf Kosten vom Comfort oder Offroadfähigkeit (Bodenfreiheit).


    Aber natürlich wäre ich da in den Alpen auf nicht durch den Tunnel zum Mt. Jafferau hoch durchgekommen. Hatte ich mit dem Fahrzeug auch nie vor.

    Den Tunnel kann man umfahren (musste man sogar da im 2016 wegen Einsturzgefahr gesperrt), war schon oben und ich denke da wärst du, zumindest bei trockener Witterung, ohne grössere Probleme hoch gekommen, aber wir schweifen ab.


    Ich würde immer auf beiden Seiten ein Fenster einbauen, idealerweise noch in Kombination mit einer Dachluke.

    Ich denke das Widerspricht sich mit dem Wunsch da Stauraum zu integrieren. In Bezug auf Offroadtauglichkeit wäre es eher kontraproduktiv, aber da es eh kein Offroadfahrzeug wird...

    Wobei zu bedenken wäre dass ein hoher Schwerpunkt auch auf der Strasse nicht Sicherheitsfördernd ist.


    Dachluken stehe ich auch skeptisch gegenüber. Höherer Wärmeeintrag im Sommer, Tropfsteinhöhle bei tieferen Temperaturen. Dem gegenüber steht eine bessere Lüftungsmöglichkeit und mehr Licht...muss man für sich abwägen.

    Von der Form würde ich den Alkoven noch etwas anpassen, denn die gerade Frontwand sieht nicht nur mäßig aus, sie ist aerodynamisch auch unvorteilhaft.

    Von der Optik mal abgesehen, bist Du da sicher dass die Aerodynamik sich durch Abschrägungen wesentlich verbessert. Ich meine mal gelesen zu haben dass da die im Wind stehende Fläche zum Tragen kommt und nicht die Form...kann aber auch sein dass ich was missverstanden hab. (Aerodynamik und damit Sprittverbrauch wären zusätzliche Kriterien um tiefer zu bauen, was aber nicht ohne andere Einschränkungen zu haben ist)


    Gruss

    Urs

    Ich denke das wird ein spannendes Projekt. Freue mich schon darauf wie es weiter geht. Das mit dem Kreppband finde ich eine super idee, aber bedenkt dass Wände, Schränke usw. in 3D es enger werden lassen. Mir wurde damals geraten das ganze mit Schachteln, Dachlatten, Bettdecken und dergleichen die 3. Dimension nachzubilden.


    Ich werfe mal ein paar Gedanken und Bedenken in den Raum.

    Bei 6 Personen und als Arbeitsplatz wird es etwas eng werden. Gerade bei Regenwetter vielleicht zu eng? Aber da ihr ja schon Camper-Erfahrung habt wisst ihr sicher worauf ihr euch einlasst?


    Das Eck bei der Küche zum Tisch: Kommt man da gut rein und raus, auch wenn die Kids mal etwas grösser werden?


    Wie ist das mit der Türe auf der Verkehrsseite? Ist das jetzt zulässig oder nicht?


    Gruss

    Urs

    Streng genommen ist es an vielen Orten untersagt eine Tankflasche selber zu befüllen, ja, wobei da die Regelungen auch mal wieder ändern und irgendwie für mich völlig unübersichtlich sind. Ich sehe das inzwischen recht entspannt, da es schlussendlich egal ist ob der Tank eine Flaschenform oder sonst irgend eine Form hat, die nötigen Sicherheitselemente natürlich vorausgesetzt. Und wo kein Kläger auch kein Richter...


    Um meinen zu Tanken (Benzin) muss ich auch die seitliche grosse Klappe aufmachen. Hat sich noch nie jemand in irgend einer Form dafür interessiert oder sich gar daran gestört, obwohl da genau die Tankflasche gut zu sehen ist. Und wenn sich doch mal jemand dran stören sollte fährst Du dann halt zur nächsten Tankstelle...sofern du es verantworten kannst


    Einziger Nachteil einen Tankstutzen hinter einer grossen Klappe zu haben ist dass man etwas mehr Platz zur Tanksäule um die Klappe aufmachen zu können braucht.


    Und nein, ist kein Aufruf es so zu machen.


    Gruss

    Urs

    Du meinst in CH kaufen und nach EU bringen? Das wird wohl nichts, denn an der EU-Grenze wartet der EU-Zöllner und dann wird der in deinem Land gültige Mwst-Satz plus Zoll fällig. Wenn der CH-Händler mitmacht kannst Du die CH-Mwst bei Export dann zurückfordern. Einzige (legale) Möglichkeit um nicht die EU-Mwst+Zoll zu zahlen den ich kenne wäre wenn ihr das Fahrzeug als Umzugsgut mit über die Grenze nehmen könntet.

    Einfach mal über die (grüne) Grenze bringen wird, mal davon abgesehen dass es ein teuerer Spass würde wenn sie dich erwischen, auch nicht funktionieren. In CH ist es unmöglich ein ausländisches Fahrzeug zuzulassen ohne die entsprechenden vom Zoll abgestempelten Papiere. Ich gehe davon aus dass das in umgekehrter Richtung ähnlich sein wird.

    Da müsste das Fahrzeug in CH schon extrem günstig oder ein Exot den es in der EU so nicht gibt sein damit sich das rechnet.


    Gruss

    Urs


    PS: Hier zulassen ist eigentlich auch nur rechtens wenn ihr den Wohnsitz hier habt. Klar könntet ihr es auf einen Bekannten hier zulassen und dann so nutzen, aber ob die Versicherung da mitmacht (Stichwort Häufigster Lenker)? Und auch wenn, wenn ich so lese was unsere detschen Kollegen für ihre Womos an Versicherung zahlen wäre spätestens das das KO-Kriterium. Und ob es das Wert wäre an jeder Grenze/Polizeikontrolle zu erklären warum man in einem Fahrzeug Sitzt welches auf jemand anderem zugelassen ist...ich weiss nicht?

    Herzlich willkommen hier.

    Gibt es hier noch zufällig Schweizer, die mir einen Anhaltspunkt geben können, ob ich in der Schweiz (wegen der geringeren MwSt.) günstiger an ein Neufahrzeug käme?

    Ja, Schweizer gibt es hier schon, ich bin einer davon ;) Ob sie dir helfen können steht auf einem ganz anderen Blatt Papier, aber ich versuch's mal.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen dass die Suche nach dem passenden Basisfahrzeug frustrierend sein kann, kenne ich nur zu gut aus eigener Erfahrung und ich hatte "einfachere" Anforderungen (z.B. an die Anzahl Sitzplätze) und Rahmenbedingungen (keine Reisebeschränkungen...).

    Wie du selber sicher weisst ist die Schweiz trotz tiefer Mwst (und bei Fahrzeugen über 3.5T nicht relevanten Zollkosten) alles andere als eine Billigpreisinsel. Meiner Erfahrung nach hatte man das Gefühl dass ein 30 bis 40%-der-Schweizer-hat's-ja-Aufschlag (inkl Zoll+Mwst und Umrechnungskursbereinigt) gegenüber dem restlichen Mitteleuropäischem Ausland gerechtfertigt sei, Egal ob Mercedes, VW, Ford, Iveco, Bremach, MAN, Gazelle,...um nur ein paar meiner möglichen Kandidaten zu nennen. Und Egal ob neu oder gebraucht.

    Bei meinem Chevy, welcher in den Staaten neu zum Listenpreis von 33-38t$ angeboten wurde war man sogar der Meinung dass 65-80tChf gerechtfertigt wären, also schlappe 100%+ Aufschlag. Das war auch der Grund warum ich meinen Chevy schlussendlich selber direkt über den Teich geholt habe. Die kosten dafür waren, nebst einiges an Zeitaufwand und einiger grauer Haare, übersichtlich.

    Das selbe beim PKW. Da sagte man mir doch allen ernstes ins Gesicht dass das Fahrzeug weggehen würden wie warme Weggli und man es nicht nötig hätte mir auf ein Neufahrzeug welcher ab Werk mit einem 2. Satz Felgen aber ohne 2. Satz Reifen kam, die passenden Reifen dazuzugeben, auch nicht zum Einkaufspreis, ja nicht mal einen Franken günstiger als der Listenpreis. Daraufhin hab ich den Kauf da abrupt abgebrochen und hab mich in DE eingedeckt, mit einem wesentlich hochwertigeren Fahrzeug, mit Listenpreis ca 30% höher als das CH-Fahrzeug und das für weniger Geld als mich das CH-Fahrzeug gekostet hätte. Habe es selber importiert und zugelassen, was verglichen mit dem Chevy ein Pappenstiel war.

    Die Erfahrungen liegen zwar schon einige Zeit zurück (knapp 10 Jahre beim Chevy, ca. 5 beim Pkw) aber angesichts der aktuell aufgerufenen Preise in der Branche (z.B. Chf 1250-1430.- für ein Service mit Getriebeölwechsel =O:cursing: !) lassen mich nichts gutes erahnen. Ein Schelm wer da glauben würde dass die faktisch geschlossenen Grenzen nicht auch noch zur Preisgestaltung beitragen...


    Was ich allerdings nicht weiss ist wieviel Steine den Selbstimporteuren inzwischen in den Weg gelegt werden. Bei Fahrzeugen aus Europäischer Produktion oder mit Europäischen Papieren (COC) dürfte das noch übersichtlicher als bei einem Ami sein und die gerade herrschende Transportproblematik dürfte einen Containerplatz um was aus den Staaten zu holen auch nicht verbilligen.


    Lange Rede kurzer Sinn: Sorry für die Düstere Prognose, aber Ich denke von der Vorstellung hier in CH ein günstiges oder gar preiswertes Fahrzeug zu bekommen solltest du dich verabschieden und die allseits bekannte Situation erleichtert leider einen Direktimport auch nicht unbedingt. Aber vielleicht bin ich nur an die falschen Leute geraten und täusche mich und es gibt doch den einen Schweizer den ich noch nicht getroffen habe...


    Zum Fahrzeug selber kann ich nicht viel beitragen. Ich kenne mich ein wenig in der 3.5-7.5t-Klasse aus aber spätestens bei 6 Sitzplätzen muss ich passen.


    Gruss

    Urs

    Ich hab den Anschluss auf dem Ersten Bild und keine Probleme damit. Hab noch einen Filter drin da ich befürchtete dass die Kappe nicht unbedingt vor Staub schützt. War bisher unbegründet, der Filter ist auch nach mehreren Jahren absolut sauber. Es schadet aber sicher nicht den etwas geschützt einzubauen, also vielleicht nicht gerade im Radkasten oder hinter den Rädern.


    Dazu 3 Adapter, Dish, ACME und Bajonett wobei letzterer eher selten zum Einsatz gekommen ist. Damit bin ich bisher problemlos durch Europa gekommen.

    Es soll da noch einen Euronozzle geben, ist mir bislang nicht untergekommen, ich war aber auch schon länger nicht unterwegs Gas tanken von daher weiss ich auch nicht inwieweit der inzwischen allenfalls verbreitet ist.


    Gruss

    Urs

    In der Anleitung Abbildung 3 & 4, Seite 16 ist nur je eine Masse von der Fahrzeugbatterie auf den Eingang und eine weitere vom Ausgang zur Aufbaubatterie. Im Gegensatz dazu hat es auf den Bildern unter dem Produkt selber noch von beiden Batterien jeweils + und - mit "used separately" angeschrieben. Damit wird wohl die Bord- und Aufbauelektrik gemeint sein.


    Idealerweise verkabelst du den wie auf den Schaltplan, also plus und minus direkt von der Batterie und dann weiter auch mit + und - auf die Aufbaubatterie, also nicht über die Karosserie.

    Ist das nicht möglich kannst Du für den Eingang auch den Minus von einem guten (!) Massepunkt an der Karosserie abnehmen.

    Den Ausgang musst du auch + und - verkabeln denn auf Seite 7 Steht:

    "Batterie-Isolation und Batterieladegerät in einem" also sind die wohl wirklich getrennt. Ob du die beiden Massen irgendwo zusammenhängst oder nicht wird wohl für das Laden keine Rolle spielen.


    PS:

    Zitat aus der Anleitung: Wenn der Ladekonverter die volle Ladung sendet, ist der Stromverbrauch auf der

    Eingangsseite um 50% höher.

    =O nicht gerade berauschender Wirkungsgrad.


    PPS: Die Hochwasser-Batterie gibt es nur auf der Homepage, in der Deutschen Anleitung heisst sie flooded ;)


    Gruss

    Urs