Beiträge von Urs

    600W dürften für ein Führerhaus etwas wenig sein.

    Da bin ich gleicher Meinung. Ich hatte einen Traktor an welchem Türen nachträglich montiert wurden. Dazu musste eine Defroster-Anlage eingebaut werden. Das wurde mittels Elektrolüfter in der von dir angepeilten Grössenordnung bewerkstelligt. Das reichte gerade um ein Anlaufen der Scheiben halbwegs zu unterbinden, aber wirklich warm wurde es damit nicht.

    Wasser unter Druck kann mehr Temperatur aufnehmen bevor es kocht als ohne Druck.

    Jetzt hast du ein Loch in Kühlkreislauf und somit kommt es nicht mehr zum passenden Druckaufbau.

    Dazu kann es sein dass durch die Undichtigkeit Luft ins System kommt und diese Luftblasen können die Kühlleistung auch reduzieren bis ganz lahm legen.

    Einfach den Wärmetauscher tauschen und fertig.

    Wäre auch meine Empfehlung, ausser du warst zuvor mit der Heizleistung schon nicht zufrieden, aber dann wirst du wohl mit 600W als Ersatz auch nicht glücklich werden.


    Gruss

    Urs

    einen Moniceiver bekommst du für um 300€

    Ui, die scheinen wirklich im Preis massiv gefallen zu sein. Als ich vor ein paar Jahren eine Alternative zum Joying gesucht habe waren die brauchbaren welche meine Anforderungen zumindest auf dem Papier erfüllt haben irgendwo von 500.- Chf aufwärts angesiedelt und solche mit DAB+ waren recht selten und meistens über 700.-. Das scheint sich nun geändert zu haben...vielleicht sollte ich mir da doch noch was schickeres einbauen bevor es wie Mrmomba voraussagt genz untergeht... ;)

    Meine letzte Erfahrung mit Android Autoradios liegt nur max. 2 Jahre zurück....

    Und hat sich mit einer Rauchwolke aufgelöst.

    Ach, ja, da war noch was. Mein Joying wurde auch relativ warm. System-Apps zeigten da wenn ich es recht im Kopf habe regelmässig interne temperaturen von über 80 Grad (auch bei winterlichen Aussentemperaturen)...aber abgeraucht ist er nie. Naja, vielleicht war das Problem mit dem Touchscreen auch ein Chip der dann irgendwann den magischen rauch ausgespuckt hat.


    Damals fand ich die ersten Blaupunkt moniceiver echt schick - und die liefen auch ganz gut . Aber ja ..

    Die hatten im Kern auch ein Android.

    Es würde mich wundern wenn die anderen namhaften Hersteller nicht auch auf Android oder irgend ein anderes Unix/Linux-Derivat als OS zurückgreifen würden. Finde ich persönlich auch nicht schlecht...kommt halt immer darauf an wie es mit welcher Hardware zusammen implementiert wird.


    Gruss

    Urs

    Ich bin von den Android Geräten wenig begeistert, dann liebe ein klassischer Moniceiver von einem bekannten Hersteller (Kenwood, Sony, Alpine..)

    Das Problem bei denen ist halt dass sie recht geschlossen und proprietär sind. Einfach weitere Funktionen durch hinzufügen von Apps ist in den meisten Fällen sehr begrenzt oder gar nicht möglich. Dafür ist es getestet und funktioniert...und ganz billig sind die meistens auch nicht, aber irgendwas ist halt immer.

    aber eigentlich sollte das die Zukunft werden.

    Ja, die Hoffnung hatte ich auch mal. Aber inzwischen bin ich eher der Meinung dass das Thema Nachrüst-Autoradio immer mehr zum Nischenprodukt verkommt. Es werden ja immer mehr OEM-Autoradios mit allerlei Gedöns wie DAB+, NAVI und wie es so schön auf Neudeutsch heisst auf Connectivity getrimmt. Da kann dann auch mal das Handy auf dem OEM-Bildschirm gespeigelt werden und somit als Navi dienen usw. Mal davon abgesehen dass es in vielen Fahrzeugen nicht so Trivial ist das Autoradio zu ersetzen, erübrigt sich das ein Stückweit dadurch auch.

    Welches Gerät/Andriod Version hattest du?

    Ich hatte den Joying:

    SKU: JY­UL134N2

    . From Chinese warehouse

    . Pure Android 5.1.1 Lollipop Auto Stereo GPS navigation for universal vehicles

    . 10.1­Inch double 2 din Digital Capacitive Touchscreen

    . CPU: Intel SoFIA 3GR , 4 Cores

    . RAM: DDR3 2GB, Flash: EMMC 32GB

    . Resolution: 1024x600 display, support 1080P videos

    . With the new developed android 5.1 system

    . Support PIP, DVR, OBD2, DAB+, NFC, Bluetooth 4.0, RDS, etc.

    . DVR, DAB+, OBD2, Rear camera are not included


    Ich denke ich hab den so ungefähr ende 2016 gekauft. Vermutlich Anfang 2018 dann auf Android 6.0.0 oder 6.0.1 aufgerüstet. Danach schrumpfte das Touchscreen-Feld und ich konnte wichtige Einstellungen nicht mehr erreichen. Auch Ein Rückrüsten hat nichts gebracht und nach etliche Mails hin und her mit dem Support (...please send video...ach, ich kann es nicht mehr lesen...;) ), welche nichts gebracht haben hab ich das Thema beendet und es rausgerissen.


    Mit dem Android Betriebssystem waren die eigentlich immer 2 Versionen hintendran. Aber auf deren Homepage sind sie inzwischen immerhin bei Android 10 angekommen. Wobei das Android selber eher weniger das Problem war. Naja, bis auf das letzte verpfuschte Update und dem verpfuschten Bluetooth, aber letzteres hatte, wenn man gewissen Quellen im Netz glauben kann, wohl Joying versucht zu kastrieren damit man den (recht teuren) OBD-Dongle von Ihnen kaufen muss, welcher angeblich aber nicht mit normale Handys funktioniert haben soll...was genau da dran war weiss ich nicht.

    daß diese Radios allesammt in China produziert werden

    Davon gehe ich aus, ja. Aber dort bekommt man als Geschaftsmann/-frau genau das was man bezahlt und nicht mehr. Was ich damit meine: Man kann dort ein gutes WLAN-Modul verbauen lassen, was aber mehr kostet oder eben eins was gerade mal so tut. Das selbe beim GPS. Mein Handy von dazumal konnte bereits mit Gelileo, Baidu, Glonass und den ganzen anderen Systemen was anfangen (dass es damals praktisch nur GPS-Satteliten gefunden hat war ein anderes Thema). Aber auch das war nicht das Problem. Denn mein Garmin konnte auch nur GPS und hatte, montiert 30cm neben der Joying-GPS-Antenne, den wesentlich besseren Empfang...


    Und wenn ich auf der Joying Seite lese von "Android Auto, Only compatible with these phones which support both 5G Network and 5G WIFI" finde ich etwas komisch...keine Ahnung ob das eine Einschränkung von Android Auto ist oder ob da die Hardware am Schluss womöglich nur 5Ghz WLAN beherrscht?


    Das DAB war irgendwann so mühsam dass ich es in Norwegen durch ein Externes ersetzt habe und es da oben noch in den Ferien eingebaut habe. Die waren da grad dran die Analogen Radiofrequenzen abzustellen und als Vielradiohörer war das für mich untragbar.


    Dazu die veraltete Piraten-Navi-SW. Die konnte zwar Easy mit einer originalen Kaufversion oder einer anderen Navi App ersetzt werden, aber der fahle Beigeschmack zu viel bezahlt zu haben blieb.


    Desweiteren war eine Idee die, solche Leveler App (z.B. Clinometer und Womo Nivellierer) zu installieren. Da das Radio ja fest eingebaut ist, kann man die einmal kalibrieren und gut ist...denkste das Teil hatte gar kein Gyro-Sensor...da wurde eben an Kleinigkeiten gespart welche für den Verkäufer von Massenware sich summiert, für den Käufer aber unter dem Strich nur ärgerlich sind. Ich hatte je länger je mehr das Gefühl ein für den Verkäufer Preis- und Werbestrategisch optimiertes Gerät gekauft zu haben.


    Unter dem Strich mit DAB und Dashcam hab ich schon damals über 500$ plus Zoll und MWST liegen lassen. Für den Preis war es enttäuschend. Für die Hälfte hätte ich vielleicht über die Mankos darüber hinweg sehen können.

    und die Zuverlässigkeit des Systems mit der Qualität der Software steht und fällt.

    Das würde ich mit einem klaren JEIN kommentieren. Wie du aus meinen Erfahrungen entnehmen kannst ist es immer ein Zusammenspiel von Soft- und Hardware. Ich hatte mit beidem so meine Mühen. Aber ich muss schon auch sagen, vom Prinzip her hat es mir schon gefallen. Nur die Umsetzung blieb leider weit hinter meinen Erwartungen zurück (vielleicht waren auch einfach meine Erwartungen -für den Preis- zu hoch). Aber daran war auch nicht alles schlecht...so z.B der eingebaute Verstärker mit ESP welcher ganz passabel war oder das (mehr oder weniger) offene Android wo man praktisch jede App drauf laden konnte (nur rooten konnte man es nicht)...


    Aber wie geschrieben, das sind einige Jahre her und vielleicht hat sich da wirklich einiges getan...ich weiss es nicht. Da ich mit der Jetzigen Lösung vollends zufrieden bin hab ich mich auch nicht mehr mit dem Thema befasst. Die Jetzige Lösung sieht zwar nicht so schick aus aber für das was ich brauche funktioniert es bisher besser als erwartet um nicht zu sagen einwandfrei.



    Sorry hab grad keine besseren Bilder davon.


    Ein Weiterer Vorteil der jetzigen Lösung ist dass ich das Tablett am Abend auch mit nach hinten nehmen kann und darauf die Route für den nächsten Tag planen kann. Oder zum Updaten nehme ich es einfach mit nach Hause (hab kein WLAN in der Garage wo das Womo im Moment steht). Wollte ich die Karten oder das Betriebssystem am Joying aktualisieren musste ich es ausbauen, denn xx GB über 3G/4G/5G will man sich in der Schweiz eigentlich nicht antun ;)


    Sorry, ist jetzt wieder etwas lange geworden. Mein persönliches Fazit für dich: Wenn du die Möglichkeit hast, geh mal irgendwo mit so einem Teil ausgiebig spielen und entscheide dann ob es für dich den aufgerufenen Preis wert ist.


    Gruss

    Urs

    - Joying 10" Android Autoradio o.ä.

    Hatte ich bis vor gut einem Jahr drin. Hab es raus geschmissen. Wie ein Bekannter zu sagen pflegte: Die Dinger können alles, nur nichts richtig. Und genau so ist es.

    Ein paar Beispiele:

    -Im Hohen Norden streckte das Navi öfter mal alle viere in die Luft weil kein GPS-Empfang da war...das paralell laufende Garmin hatte keinerlei Probleme.

    -DAB+ Empfänger hatte öfter mal Empfangsprobleme, das auch an Orte wo ein "richtiges" DAB+ Autoradio noch nie ausgesetzt hat. Auch Versuche die Antenne durch bessere zu ersetzen (2x) haben wenig bis nichts gebracht. Desweiteren hatte es ab und zu kurze hässliche Aussetzer welche jedes Mal von einem eckligen Quieschen begleitet wurde. Eine Supportanfrage brachte zwar ein Update der App, gebracht hat es aber nichts, im Gegenteil, die Aussetzer tauchten eher vermehrt auf.

    -Navi: Es wurde mir mit vorinstalliertem IGO ausgeliefert, durfte aber nicht online upgedated werden. Mann musste jedes mal den Support bemühen und dort die Kaufquittung und Seriennummer vom Gerät angeben. Dann bekam man einen Link wo man eine (ziemlich sicher gehackte) Version herunterladen konnte. Es war nie die aktuellste Version.

    -Beim Support musste man immer hin und her Mailen. Positiv: Es gab überhaupt einen Support, aber so wirklich viel mehr als ein paar Updates bekam man da nicht als Hilfe. und man braucht Nerven um das hin und Her und "please send video"...

    -Die Bedienung über die Lenkradtasten war zwar vorhanden und funktionierte eher Rudimentär. Z.B. war die Navigation in den MP3 über das Lenkrad nicht möglich. Auch konnte man nach einem Update z.B. nicht von Radio zu DAB+ zu NAVI usw über das Lenkrad mehr wechseln...

    -Die Dashcam erstellt flv Dateien, welche wesentlich schwieriger sind zum Nachbearbeiten als z.B. mp4 (z.B. um Timelapse zu erstellen usw.)

    -Die Dashcam hat mir etliche (Marken-)SD-Karten geschrotet

    -Manchmal sprang die Dashcam nicht an, dann half nur Radio ganz ausschalten und wieder einschalten.

    -OBD auslesen mittels Bluetooth Dongle war nicht möglich da Bluetooth nicht richtig implementiert war und zusätzlich Passwörten nur mit 4 Stellen zugelassen hat. Ein WIFI-OBD-Dongle hat da abhilfe gebracht, aber auch da brach die Wifi-Verbindung immer wieder ab und konnte zum Teil nur mit Mühe wieder aufgebaut werden. Es hat mir sogar das Fahrzeug Mehrmals im Notlauf gesetzt... (Gleicher Dongle funktioniert einwandfrei sowohl am Handy als auch am Tablett).

    ...

    Vielleicht hat es in der Zwischenzeit Verbesserungen gegeben, aber unter dem Strich war das Zeug viel zu teuer für das was es geboten hat. Ich hab jetzt einen "normalen" Autoradio drin, glaub von JVC. DAB+, Radio usw über die gleiche Antenne gespiesen wie der Joying ist völlig unauffällig und kann komplett über die Lenkradfernbedienung gesteuert werden. Darüber fährt das Tablett, mittels Saugnapf-Halterung montiert, als Zweietnavi, OBD-Diagnosegerät, BMS-Überwachungssystem usw. mit.


    Gruss

    Urs

    Eigentlich messen doch so ziemlich alle BMS die Spannung jeder der Zellen und schalten entsprechend bei ÜBer-/Unterspannung ab. Das ist ja auch die Hauptaufgabe eines BMS, sonst tät es ja auch ein einfacher Spannungswächter vor der Batterie.

    Davon dass da die einzelnen Zellen überwacht werden würde ich auch aus gehen, zumal schon sehr viele (praktisch alle?) BMS bei dem mit den 7 Räubern das für wenig Geld bieten, aber vielleich wurde auch bei dem noch gespart und die Batterien sind deshalb günstiger als andere?

    Aber ohne weitere Infos oder einen Freiwilligen der eine solche Batterie aufmacht wissen wir es schlicht und einfach nicht.


    Gruss

    Urs

    Sorry hat etwas gedauert bis ich zum Antworten gekommen bin...war sehr beschäftigt...musste Ferien machen.. ;)

    Aber dafür gibt es doch das batterieinterne Balancing, damit diese Drift vermieden, bzw. rückgeführt wird. Bei funktionierendem Balancing sollte das also funktioneíeren, selbst wenn die Einzelzellen gewisse Abweichungen haben.

    Genau so sehe ich das auch. Dazu Einzelzellenüberwachung falls der Ballancer es nicht schafft die Zellen auf Kurs zu halten...sofern das BMS die Funktionen integriert hat...

    die hier verwendete Batterie hat weder eine Einzelzellüberwachung noch einen Balancer.

    Da ist mir noch nicht klar woraus du das mit einer solchen Sicherheit sagen kannst. Meines Erachtens haben wir im bessten Fall ein paar Hinweise welche nahelegen könnten dass dem so ist aber wirklich wissen tun wir das nicht. Du schreibst ja selber:

    Wir wissen zu wenig von der Batterie,

    Und das ist genau der Punkt. Das Datenblatt ist, gelinde gesagt, sehr dürftig. Sagt z. B. Auch nichts über die Temperaturüberwachung aus (wie gut oder schlecht auch immer die ausgeführt sein mag) welche auf der Homepage erwähnt ist. Darum würde es mich auch nicht wundern wenn die Person welche das Datenblatt gestaltet hat noch weitere Details "vergessen" hat. Ja die wird als Traktionsbatterie angepriesen, aber gleichzeitig auch als Womo-Aufbaubatterie auf der Homepage beschrieben...daraus kann man jetzt eigentlich schlussfolgern was man will.


    Aber vielleicht kann Peter ja mal bei den Kontakten die er bei der Firma hat nach Fotos vom internen Aufbau fragen oder zumindest mal die Begriffe Einzelzellüberwachung und Ballancing bei denen im Raum werfen und schauen was für ein Echo da kommt.


    Ohne weitere Details zum Aufbau ist es meines Erachtens nicht möglich eine weiter fundierte Aussage dazu zu machen.


    Gruss

    Urs

    Hallo zusammen,


    Bei mir hab ich die Verteiler aus Messingteile selber mit Hanf zusammengeschraubt und die einfachen Schlauchschellen benutzt. Dabei natürlich drauf geachtet sie nicht zu überdrehen. Schlauch ist glaub von Hawe (Trinkwassergeeignet, rot und blau). Der Schlauch ist flexibel aber doch recht hart und ging recht satt auf die Schlauchnippel. Schellen nie nachgezogen. Seit 8 Jahren keinerlei Probleme.


    Einzige Leckage die ich am Wassersystem bisher hatte entstand an dem roten Verbinder vom Truma Boiler, also das mit dem Kugelventil drin. Als ich dafür auf der Reise nach Norwegen beim nächstbesten Händler Ersatz kaufen wollte wusste man genau wovon ich sprach und ich hatte die Auswahl zwischen gleichem Bauteil (mit Schraubverbindung) und verbesserter Version (als Steckverbinder). Hab natürlich die verbesserte Version genommen. Das war im Februar 2017. Seitdem keine Leckagen mehr.


    Gruss

    Urs

    Wenn das Datenblatt stimmt, werden die Einzelzellen NICHT überwacht.

    Woraus schliesst du das?

    Das Datenblatt ist recht dürftig, daraus kann ich weder erkennen dass die einzelnen Zellen überwacht werden noch dass sie es nicht werden.

    Aus deren Homepage kann man entnehmen dass die Batterie Temperaturgeschützt ist, auch das ist aus dem Datenblatt so nicht wirklich erkennbar...wäre aber im Fall der Fälle noch eine zusätzliche Sicherheit.

    In der Parallelschaltung ist die Spannung der beiden BMS gleich und es wird nur abgeschaltet, wenn der Strom zu gross ist oder die Spannung in der Parallelschaltung zu weit absinkt. Eine defekte Zelle wird nicht gefunden und durch Ausgleichsströme belastet

    Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber im Moment sehe ich da noch nicht ganz woher die grössere Gefahr bei 2 Paralelle Batterien kommen soll. Nehmen wir an Batterie 1 hat ein Problem mit einer Zelle. Das kann 1. ein Zellschluss, 2. ein Zellunterbruch und 3. ein Abdriften der einen Zelle sein. Bei 1. kocht die Batterie so oder so. Bei 2. fliesst gar kein Ausgleichstrom da der Stromkreis durch Batterie 1 unterbrochen ist und bei 3. sind die Zellen unballanciert mit entsprechenden Folgen, egal ob Batterie 1 durch ein Ladegerät oder durch Ausgleichströme von Bat 2 geladen wird. Da wäre interessant zu wissen ob das BMS auch balamced, was leider weder aus dem Datenblatt noch aus den Angaben auf der Homepage entnehmbar ist.

    In der Schublade werden Handys, Fahrradakkus und Modellbauakkus geladen.

    Wobei das im Normalfall alles Li-Ion Akkus sind. Da mögen besondere Vorsichtsmassnahmen angebracht sein. Bei den hier besprochenen Lifepo sehe ich das Risiko einer Brandgefahr (Verkabelung und sonstige Periferie mal aussen vor) hingegen als recht überschaubar an. Natürlich kann auch bei einer Lifepo was sein, aber das konnte auch schon bei einer Bleibatterie sein dass die gekocht wurde...

    Zitieren sind die drei Punkte oben rechts im Beitrag.

    Oder man markiert einfach den Text den man zitieren will und schon tauchen 2 Schaltflächen "Zitat speichern" und "Zitat einfügen" auf.


    Gruss

    Urs

    Wenn eine Zelle defekt ist, sieht man das nicht in der Parallelschaltung, da die intakte Batterie die Spannung vorgibt.

    Wenn eine Zelle defekt ist wird das das entsprechende BMS dies erkennen und ein Laden verhindern...da ansonsten die anderen 3 Zellen überladen würden. Ob die Batterien eine überwachung auf Zellebene haben oder nicht weiss ich nicht, ich würde erwarten schon...Licht ins Dunkle könnte das Technische Datenblatt oder eine Anfrage beim Hersteller bringen.


    Gruss

    Urs

    Was passiert, wenn eine Zelle in einem Pack zu weit entladen ist, wer meldet einem Hauptschalter, dass ausgeschaltet werden muss?

    Niemand meldet da was. Die die ich kenne schalten sowohl bei Überspannung als auch bei Unterspannung ab, haben den Hauptschalter also integriert.

    Ja die Ausgleichsströme können ein Thema werden, aber ich glaub nicht dass es ein grosses Problem sein wird...es ist ja nicht so dass der Strom plötzlich auf x-hundert A steigt sondern kontinuierlich, dabei entlädt die eine Batterie und die andere lädt also gleichen sich die Spannungen wieder an und der Strom sinkt.

    Schalten die BMS auch bei Überstrom ab? Wenn ja entsprechend des Maximalstroms verkabeln und gut. Wenn nein können ganz Vorsichtige noch ein DC Sicherungsautomaten zwischen den Batterien verschalten.


    Ich glaube nicht dass das zum Problem wird. Aber um ganz sicher zu sein müsste man es wohl in einem Versuch testen...freiwillige vor...Peter? ;)


    Gruss

    Urs

    Hoi Peter,


    Erfahrungen mit paralell schalten von Lifepo hab ich nicht, aber ich sehe da auch kein Grund warum das nicht gehen sollte. Beim laden hast du ja dann 2 BMS welche dann abschalten wenn die jeweilige Batterie voll ist. Beim Entladen das selbe, wobei da allenfalls - gerade wenn relativ tief entladen wird-Ausgleichsströme zwischen den beiden Batterien fliessen werden. Aber auch da wird schlussendlich das BMS abschalten bevor die entsprechende Batterie tiefentladen wird.


    Ich sehe da eigentlich kein wirkliches Problem, aber wissen weiss ich es nicht.


    Sebastian Das was du beschreibst stimmt wenn man Batterien aus einzelne Zellen hat und da paralell an einem BMS erweitern will. Peter hat aber eine fertige 12V Batterie und möchte eine zweite daran anschliessen. Diese sind im normalfall verschweisst, haben intern jeweils ein BMS und man kommt weder an die einzelnen Zellen noch ans BMS ohne das äussere Gehäuse zu beschädigen. Sehen aus wie Bleibatterien und werden z. T. auch als 1:1 Ersatz von Bleibatterien angepriesen, wobei ich da immer noch skeptisch bin ob das dann je nach Anwendungsfall eine gute Idee ist.


    Gruss aus Slowenien

    Urs

    Gewicht ist für die Grösse doch ganz gut, Hätte jetzt auf mehr getippt, schön.

    Wenn das alles so schlimm wäre dürfte kein einziger hergerichteter LKW mit Festbeleuchtung auf der Strasse fahren.

    Dürfen sie in sehr vielen Fällen auch nicht...dass es in vielen Fällen geduldet ist, ist eine andere Geschichte...aber bitte dann auch nicht jammern wenn man dich (vielleicht in einem anderen Land) rausholt und zur Kasse bittet.

    Das ganze ist auch nicht schlimm, es waren bloss dezente Hinweise dass es streng genommen nicht legal ist. Aber jetzt von Handschellen schwafeln, sorry, da machst du es schlimmer als es ist...es waren nur gut gemeinte Ratschläge. Take it or leave it!

    ... ich kenne jemanden mit US-Pickup, da hat der Tüv verlangt das die Dinger vorne stillgelegt werden müssen.

    Gelbe Standlichter sind eigentlich nach ECE-Richtlinien in ganz Europa nur zur Seite erlaubt, nach vorne hingegen verboten, die 3 in der Mitte vorne und hinten sind auch in der richtigen Farbe nicht legal denn die ECE-R schreiben was von Paarweise oder so ähnlich, einzige Ausnahme das Bremslicht, darum ist eine einzelne Lightbar vorne eigentlich auch illegal...aber da sind wie wieder beim geduldet...bei euch in DE wohl mehr als bei uns in CH.

    Immer wieder interessant das mindestens einer schreit und gleich was findet was gar nix mit der Sache zu tun hat, aber ich geh da nicht weiter drauf ein.

    Nunja, so ganz nichts mit der Sache zu tun haben die Kommentare diesbezüglich auch wieder nicht. 2/5 der von dir eingestellten Bilder zeigen prominent die Christbaumbeleuchtung. Dass da der ein oder andere Kommentar diesbezüglich kommen könnte hätte doch irgendwie schon auch absehbar sein können, oder?


    Btw. Ich hab auch einen Ami. Das erste was ich daran gemacht habe ist die blöde Christbaumbeleuchtungen lahm zu legen, 1. weil sowieso illegal, 2. weil ich es nicht mag und 3. weil wenn schon Ami-Style Beleuchtung, dann auch so wie es im Amiland hin kommt...


    Bei Tageslicht gefällt mir dein Fahrzeug sehr, aber die Beleuchtung ist mir persönlich "too much". Bitte nicht falsch verstehen, Geschmäcker sind verschieden, wenn es dir gefällt und du mit den möglichen Konsequenzen umgehen kannst ist alles gut.


    Gruss

    Urs

    Mit der Kabine und Zwischenrahmen stehst du gerade mal am Anfang des Projektes...

    Diese ganze Zwischenrahmen/Kabinen Thematik nervt mich grade extrem. Ich wusste der Punkt an dem ich die Schnauze voll hab wird Kommen. Kenn ich schon vom letzten Ausbau (MB T1). Jetzt ist er da und ich hab heute zum ersten Mal dran gedacht den ganzen Müll zu verkaufen.

    An dem Punkt schon solche Zweifel? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber könnte das mit deiner Vorgehensweise was zu tun haben?

    Wie gesagt. Ich mache einfach mal. Amerikanisches denken. Nicht deutsches. Better done than perfect. Eher Tesla als VW. Und ich hab bestellt. Ich komme mit dieser Einstellung recht weit und behalte die mir bei. Dieses deutsche, langsame, überperfektionistische Denken war mir immer fremd.

    Es gibt Leute die Planen Jahrzehntelang bis ins kleinste Detail und es gibt Leute die bauen einfach mal drauf los (und zwischen diesen extremen gibt es unzählige Grautöne)...beide Extreme können zum Ziel führen, aber du musst halt jetzt die Zeit investieren welche andere im voraus planen und versenkst dabei womöglich noch einiges an Lehrgeld (nicht dass man das Risiko mit einer Jahrelangen Planung ganz verhindern könnte, aber sicher minimieren). Sorry, aber meiner Meinung nach hast du schlicht und einfach deine Hausaufgaben nicht gemacht und das rächt sich jetzt, aber das ist nur meine persönliche Meinung und das ist ja das schöne, jeder kann es machen wie er es will.

    Zum amerikanischem Denken: Ich hab ein US-Pickup als Basisfahrzeug aus den Staaten geholt. Das ständige Scheibchenweise hin und her emailen (ein Email mit 4 Fragen wurde ganz sicher nicht beantwortet, nein, man musste Frage für Frage mühsam stellen, dann nachhacken, dann wenn die endlich beantwortet war die nächste...also auch alles mühsam auf der Nase ziehen und das ging mir chon damals ziemlich auf den Senkel. Naja, damals war ich der der was wollte, darum hab ich mich da angepasst und das Spiel mitgespielt...

    Ich glaube hier ist am Start wohl allgemein Kommunikativ etwas schief gelaufen:

    @womoboxer, das können wir auch besser.

    Da bin ich voll bei dir, aber da der TE ja primär was von uns möchte, müsste auch mal ein bisschen mehr Input von ihm kommen. Der Urologe hat ja schon im 3. Post gefragt was es werden solle. Vielleicht hab ich's verpasst, aber das wissen wir immer noch nicht, eigentlich wissen wir immer noch so gut wie gar nichts über das Projekt. Angepeilte Reisedestinationen, wie lange in welcher Jahreszeit, Einsatzzweck, Kabinengrösse, Zwischenboden ja/nein, geplanter Ausbaustandard, wieviele Passagiere... ja nicht mal seinen Namen kennen wir. Unter diesen Voraussetzungen macht er denen die helfen wollen nicht gerade einfach konkrete Tips zu geben.

    du mußt nicht "angepisst" sein sondern Informationen liefern und vielleicht nicht immer kleinscheibchenweise auf Anfrage .

    Das ist genau der Punkt. beginner Leider lässt du dir nachwievor alles aus der Nase ziehen. Darum packe ich meine Glaskugel auch mal wieder weg, wünsche dir viel Erfolg und halte mich hier in Zukunft wieder zurück.


    Gruss

    Urs

    Hallo,

    Z.B. von unten nach oben:

    1,5mm GFK Schicht

    19mm Holzplatte

    30mm Isolierschaum

    19mm Holzplatte

    Du wirst einiges an Zuladung haben, trotzdem, das dürfte recht schwer werden.

    Die Holzplatte als Bodenplatte hätte natürlich auch den Vorteil, dass man Möbel etc gut drin verschrauben kann.

    Ja, den Vorteil hätte es, aber warum möchtest du das tun? Auch da hat sich kleben bewährt und unter dem Strich sehe ich mehr Vorteile beim kleben als beim Schrauben. Langlebigkeit und Stabilität z. B. und es kann der Kabine auch noch zusätzliche Stabilität geben.

    Müsste ich mir sorgen wegen Schimmel und/oder Feuchtigkeitseintrag an den Schrauben machen?

    Eher weniger, ansonsten kann man ja das Loch noch mit einem flexiblen Kleber/Dichtmittel vorbehandeln bevor man die Schraube durch steckt und anzieht.


    Da Gewicht bei dir eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint (verliere das Thema trotzdem nicht aus den Augen! ) hätte ich noch eine Möglichkeut wie du es umsetzen könntest (so ist es bei mir gemacht worden):

    Von unten nach oben:

    1.5mm GFK

    37 Schaum

    1.5mm GFK

    In den Schaum wurden 3 Stahlplatten eingelassen, ungefähr 20x150x1cm. Darin jeweils 3 M16 oder M20 (oder ähnliche) Schrauben runter in den Zwischenrahmen. Bei mir ist es so umgesetzt dass ich oben am Schraubenkopf ran komme, könnte man aber auch von unten verschrauben und Gewinde in den Platten bohren, ohne ganz durch das Sandwich zu bohren. Ob es Sinn macht? Ich glaube nicht, denn wie Mrmomba geschrieben hat wirst du weitere Kältebrücken wie Fenster usw haben...da werden die Schrauben vernachlässigbar sein. Sind zumindest bei mir bisher kein Problem.

    Dann stellt sich auch die Frage wie du die Installationen ausführst. Wenn eh ein Zwischenboden geplant ist dann könnte man darin die Schrauben auch noch zusätzlich isolieren (wirklich als nötig erachte das aber nicht).


    Gruss

    Urs

    Ich schüttle immer den Kopf wenn die Leute von Verbesserungen in Sache schwanken bei härteren Federn oder strammeren Dämpfern reden. Würden sie im gleichen Atemzug von dem gehoppel schreiben wäre das ja okay.

    Dämpfer und Federn können durchaus was bringen, aber sie dürfen halt nicht einfach härter sondern gemacht werde sondern auf das Gewicht und den Einsatzzweck abgestimmt sein. Und genau da bei der richtigen Auslegung fangen die Schwierigkeiten an.

    Ich hab ja auch andere Dämpfer drin und es ist wie Tag und Nacht. Aber ich hatte das Glück in den Staaten Leute zu finden welche sich hauptberuflich mit dem Bauen und Abstimmen von Fahrwerken beschäftigen (hauptsächlich für Offroadfahrzeuge bis hin zu Rennfahrzeuge in der Wüste... Baja California und so...) . Ich musste denen das Gewicht und die Abmessungen und mein gewünschtes Fahrverhalten angeben und dann wurden die Zug- und Druckstufe der Dämpfer entsprechend angepasst bzw. mit den entsprechenden Einstellungen beim Hersteller bestellt...waren aber auch nicht ganz billig, aber unter dem Strich jeden Cent wert . Die kann man dafür auch nachträglich ändern wenn man möchte aber da kommt dann wieder die mangelnde Erfahrung zum Tragen.


    Gruss

    Urs

    Auch ich finde dass es schön geworden ist.


    Ich bin gespannt auf die Gewichte.


    Ebenso gespannt bin ich wie sich die Fenster im Alkoven auf lange Sicht bewähren. Ich hätte angst dass die durch den nicht unerheblichen Luftdruch darauf irgendwann mal undicht werden, aber wissen weiss ich es nicht.

    Worauf du dich einstellen solltest ist dass du da öfter mal Insekten wegkratzen musst.

    Wenn du einen bösen TÜVler bekommst, oder einen informierten Polizisten bekommst du mit den rot/weißen Lichtern ein Problem.

    Und mit den 5 gelben auf dem Dach und ziemlich sicher mit den 5 roten hinten oben (oder zumindest mit den 3 in der Mitte) ...


    Gruss

    Urs