Beiträge von Urs

    Nö. Woher soll der höhere Druck auch kommen? Du reduzierst ihn hinter der Pumpe/Expansionsgefäss für das gesammte restliche Wassersnetz.

    Normalerweise bekommt der Boiler noch ein Überdruckventil welcher ablässt wenn der Druck durch erhitzen steigt.


    Vielleicht hast du auch im Kopf dass das Warmwasser zurüch ins Kaltwasser fliessen kann? Dafür macht man in der Kaltwasserleitung zum Boiler ein Rückschlagventil und gut ist's.


    Gruss

    Urs

    Grundsätzlich sollte das soweit funktionieren, bis auf die Abschaltung der Ladung, dazu komme ich noch weiter unten. Ansonsten nur noch ein paar Anmerkungen meinerseits:


    Wieso die Diode nach dem Not-Ein? Meines Erachtens könntest du die auch weg lassen, stören tut sie nicht wenn gross genug dimensioniert aber bringen bringt sie dir eigentlich auch nichts.


    Ob Abschaltung bei 2.7 oder 2.8V macht den Braten nicht Feiss. Wenn ich es recht im Kopf habe schreibt Winston (und auch andere LIFEPO-Hersteller) 2.5V als absolut niedrigste Spannung bevor die Zellen beschädigt werden. Wichtig ist halt dass dann wirklich absolut kein Strom mehr verbraucht wird, denn bedingt durch die Lade/Entladekurve welche unter ungefähr 3V und über ungefähr 3.4V sehr steil ist, hast du von 2.8V auf 2.5V ein paar Wenige Ah im einstelligen Bereich zur Verfügung.


    OVP von 3.79V finde ich recht hoch. Inzwischen geht der Trend da eher gegen 3.65 oder für ganz konservative gar zu 3.55V, eben weil die LAdekurve da sehr steil ist. Wenn ich es Recht im Kopf habe wurden zwischen 3.55 bis 3.65 gerade mal 6Ah zusätzlich geladen...darauf kann man im Normalfall zugunsten der Lebensdauer gut verzichten.

    Die Frage welche ich schon am Anfang des Posts angetönt habe: Wie lädst du das ganze und wie schaltest du die Ladegeräte ab wenn die Zellen eben die 3.55-3.65V erreichen?


    Die Messungen der einzelnen Zellspannungen bei 3.35V herum bringen nicht mehr viel. Hier bedingt durch die in diesem Bereich sehr flache Entladekurve. Somit kann da bei fast gleicher Spannung der Zellen ein nicht unerheblicher Energieunterschied vorhanden sein. Darum balanced man auch über 3.4 oder 3.45V weil man darunter unter Umständen eher das Gegenteil bewirken kann. Das Delta von 20mV bei 3.55V herum wird dein BMS beim nächsten Laden ziemlich sicher noch ein wenig ausbalancieren. Meiner balanced nicht unter einem Delta von 10mV zwischen den Zellen, auf welches Delta die Litrade balancen weiss ich nicht...aber 20mv kannst Du vernachlässigen.


    Was dir Bewusst sein sollte ist dass die Bistabilen Relais beim ausstecken vom BMS im letzten Schaltzustand verharren werden, also im Normalfall beide auf ein. Ist in deinem Speziellen Fall wohl kein Problem da du ja den Stromkreis nachher über die Beiden Schalter zum ausschalten trennen kannst.


    Gruss

    Urs

    Die Leitungswiderstände überwiegen beim Einschaltstrom mit Sicherheit

    Natürlich spielen die Leitungs- und die weiteren Übergangswiderstände auch eine Rolle. Aber da die Batterie da in Serie hängt und entladene Kondensatoren zum Einschaltzeitpunkt faktisch ein Kurzschluss darstellen macht es durchaus einen Unterschied ob da Blei oder Lifepo an dem sonst identischen Stromkreis hängt.


    nur legt man so ein System nach Datenblatt bzw. Herstellerangaben aus und erfindet die Welt nicht neu

    Ja klar legt man das nach Datenblatt und Hersteller aus... wenn man eine Anlage neu aufbaut...in einer idealen Welt.

    In der realen Welt gibt es öfter Gründe (ob legitime oder nicht sei dahingestellt) warum das nicht gemacht wird. Entweder sind keine richtigen Technischen Unterlagen vorhanden oder es wird oft das eingesetzt was bereits vorhanden ist und (mit Blei) ja einwandfrei funktionierte. Das hat nichts mit die Welt neu erfinden wollen zu tun.

    Wenn der Hersteller des Einschaltstrom nicht im Datenblatt angibt, muß man ihn erfragen

    Am 26 Dezember schrieb ich genau dazu folgendes:

    Ob das bei den Victrons ein Thema ist weiss ich nicht. Hab mal die Bddienungsanleitung überflogen und auf die schnelle nichts dazu gefunden. Vielleicht mal bei Victron nachfragen?


    Für die Schaltorgene stehen die Ein- und Abschaltströmd deren Datenblatt.

    Das ist meiner Erfahrung nach in der Hausinstallation und bei Industriekomponenten wohl mehrheitlich der Fall. Bei Kfz-Nachrüst- oder Camping Gerümpel eher selten. Und wenn sind da oft geschönte oder unvollständige Datenblätter erhältlich.

    Aber das ist nichtmal das Problem. Du und ich werden Datenblätter lesen. Glaub mir, wir werden die Minderheit sein. Mal davon abgesehen muss man die darin enthaltenen Daten auch verstehen und interpretieren können, was ohne das entsptechende Fachwissen auch nur zum Teil gelingen dürfte. Ich will jetzt niemandem zu nahe treten, aber so oft wie man in Foren von Ah statt A und umgekehrt, von Strom statt Spannung oder Leistung oder Energie usw liest zweifle ich dass dann genügend Hintergrundwissen vorhanden ist um ein Datenblatt in allen Details richtig zu interpretieren...und vielleicht auch mal zu hinterfragen ob das zu Marketingzwecken z. B. durch weglassen von relevanten Daten geschönt wurde.

    Ich würde bei einem Markengerät, das nach den jeweiligen Normen gebaut wurde zunächst mal davon ausgehen, das ein geeigneter DC Schalter, der für den Nennstrom ausgelegt ist, auch den Einschaltstrom beherrscht.beherrscht

    Bei einem Schalter das zum Gerät gehört ja. Beim aussuchen eines Schalters oder Relais um eine Funktion zu realisieren woran der Hersteller vielleicht nicht gedacht hat, oder aus welchem Grund auch immer, sind wir wieder beim Datenblatt finden, lesen und interpretieren. Klar kann man da wieder mit die Welt neu erfinden oder nicht nach Herstellervorgaben usw argumentieren. Leider sieht die reale Welt sehr oft, und gerade hier bei den verrückten Womo-Eigenbauern, etwas anders aus. Wäre das nicht so würden wir alle mit Weissware wie sie ab Werk kommt unterwegs sein.


    Aber egal, das ganze war nur als Tip gedacht da das wohl in (engliscen) Foren ab und zu ein Thema war...take it or leave it.


    Gruss

    Urs

    1. Ich hab da so meine Erfahrungen ;)

    2. Wie bringst du ein Brett welches nach unten, nach hinten und nach oben mit Klebeband bestückt ist in Position und drückst es dann an allen 3 Seiten an?

    3. U-Profil ist natürlich eine Möglichkeit. Aber mit Sika kann man auch gut 8mm oder an Orte wo man es nicht sieht sogar grössere Klebefugen erstellen, dan reissen sie aus meiner Erfahrung auch nicht.


    Gruss

    Urs

    Ich denke solche Klebstreifen können ganz gut funktionieren. Ein paar Bedenken zu einigen Anwendungsfällen hätte ich da aber noch.

    1. Was wenn die Wand oder die Schrankwand krumm sind, also die Teile nicht Paralell zueinander sind. Bis zu einem gewissen Mass wird das Band das wohl auffangen aber bei mehr als vielleicht 1 oder 1.5mm?

    2. Eine Wand vom Boden zur Decke oder von der Küchenarbeitsplatte zur Decke damit einzukleben erscheint für mich unmöglich

    3. Wie verhält sich das bei Wärmeausdehnung des Koffers? Die oben genannte Schrankwand von der Küchenarbeitsplatte habe ich am Abend eingepasst und so verkeilt das ich sie am nächsten Tag kleben konnte, so zumindest der Plan. Klebespalt ungefähr 5mm. Am nächsten Morgen lag die Wand am Boden. Und ich konnte sie nicht aufstellen da der Spalt inzwischen zu klein war... Das Dach hat sich also mehr als 5mm verzogen nur wegen der Temperatur und unterschiedlicher Sonneneinstrahlung vom Abend zum nächsten Morgen.


    Gruss

    Urs

    Das Projekt WomoLin ist auch aus diesem Grund ins leben gerufen worden.

    Ja, gerade in den letzten 2-3 Jahren sind da einige Interessante Projekte am Horizont aufgetaucht. Das war vor 10 Jahre als ich meine Anlage geplant habe noch anders.

    Seit 2012 Respekt!

    Das muss ich noch etwas relativieren. Die DC Module (1xPowermodul,1xPanelmodul) sind seit ende 2012 im Einsatz (wobei ich da noch gut 2 weitere Jahre am Womo gebaut habe bevor ich damit auf Reisen hab können. Das Touchpannel und die Keypads gab es da noch nicht. Ursprünglich hätte das PSM-Display von Philippi zur Steuerung herhalten sollen. Eins hab ich gekauft, weitere hätten folgen sollen... Die beiden Systeme wurden auf den farbigen Philippi-Werbeprospekten als vollständig zueinander kompatibel angepriesen. In der Praxis sah das dann zumindest bei mir ganz anders aus. Das und weitere Qualitätsprobleme bei diversen Philippiprodukten zwangen mich nach alternativen umzuschauen. Inzwischen waren wir wenn ich es recht im Kopf habe so knapp im Jahr 2015 angekommen wo das ETA 7" Display und die Keypads auf dem Markt kamen. Das traf sich gut... leider dauerte es noch etliche Monate bis die wirklich physisch verfügbar waren. Wenn ich's recht im Kopf habe war es irgendwo anfang bis mitte 2016 bis ich die bekommen und eingebaut habe.


    Gruss

    Urs

    Die Daten da auf der oben verlinkten Seite sind auch etwas missverständlich...gelinde gesagt. Hab jetzt mal das offizielle Datenblatt von Finder rausgeholt. Hmm, daraus ist, wie Du Holger geschrieben hast, klar ersichtlich dass der eigentlich nur Steuerseitig für 12V DC gedacht ist, Lastseitig ist nur die Rede von 230/400V AC.

    Und auch klar spezifiziert ist der Strom, nämlich auf max. Dauerstrom 16A und max Einschaltstrom 30A bei 230/400V AC. Da lese ich weder was von 20A noch was von 100A/5ms wie auf der verlinkten Seite oben...woher die die Daten wohl haben?

    Was die Teile bei DC schalten können, steht eh nicht im Datenblatt.

    Was den Schluss nahe legt dass sie für DC nicht geeignet/spezifiziert sind, aber ja, sie werden wohl x-mal schalten, vemutlich sogar 20A, nur wird niemand für x guten Gewissens eine Zahl angeben und schon gar nicht garantieren können.

    Also wenn man sowas will, dann versuch macht kluch :-) und vielleicht noch ein Ersatzteil mitnehmen. Könnte klappen ;-)

    Darauf wird es hinauslaufen. Und bei 20A vielleicht die Zahl an mitgenommenen Ersatzteilen allenfalls exponentiell erhöhen ;)


    Gruss

    Urs

    Gute Idee das in einem eigenen Fred auszulagern.


    Ich werfe da mal ETA Powerplex in die Runde.


    Hab ich seit ungefähr 2012 bei mir installiert. Meine Erfahrungen:

    -Hardware ist gut, aber eigentlich viel zu teuer (Ich hab nur 2 DC-Module, ein 7" Touchscreen und 3 Tastermodule, die anderen Module kenne ich nicht)

    -Ist eine art SPS wo sowohl digitale als auch Anloge Ein- und Ausgänge in weiten Grenzen frei miteinander verknüpft werden können.

    -Die einzelnen Module kommunizieren über CAN. Mittels CAN-USB Adapter lädt man auch die Programmierung auf die Module

    -Programmierung ist nicht immer ganz trivial, aber mit ein wenig logischem Denken bringt man es hin. SPS Programmier-Kenntnisse sind nicht Voraussetzung, können aber für das Verständniss helfen

    -Dimmen über PWM

    -Elektronisch programmierbare Sicherungen (Strom und Zeitverzögerung)

    -Die Lastausgänge haben zusätzlich "normale" Flachstecksicherungen welche im Fall der Fälle (wenn man z.B. einen schrott Programmiert hat ;) ) umgesteckt werden können um den Verbraucher direkt einzuschalten

    -Software ist proprietär und nicht offen. War von Anfang an relativ buggy. Es gab zwar immer wieder Updates sowohl der SW als auch der FW wo die gröbsten Fehler beseitigt wurden aber so richtig zufridenstellend war es eigentlich nie. Auch dauerte es bis zu einem halben Jahr bis ein Update kam. Vor ein paar Jahren wurde mir dann mitgeteilt dass die neue SW kostenpflichtig sei. Kostenpunkt 500€. Ich habe noch eine 60 Tage Testlizenz bekommen welche einige aber nicht alle Fehler die ich hatte bereinigte um das Projekt noch (halbwegs) fertigstellen zu können.

    -Support: Da ist man auf einen MA angewiesen welcher nicht immer einfach zu erreichen ist. Erreicht man ihn ist er sehr kompetent.


    Mein persönliches Fazit: Eigentlich ein guter Ansatz aber zu teuer. Und ich hatte das Gefühl dass man eher auf Firmen aus wollte welche x solche Projekte mit deren Komponenten im Jahr aufbauen als auf Privatkunden wie mich. Kein System für Elektrotechnik-Laien.


    Gruss

    Urs

    Klar ist es "interessant" aber was zieht man für einen Nutzen aus dieser Diskussion

    Das müssen die Entwickler wissen. Ob sie daraus was ziehen und nutzen ist schlussendlich allein deren Entscheidung.

    Wenn man allerdings eine Umfrage startet und dann mitteilt dass man andere Antworten erwartet hat von anderen Leuten dann muss man sich selber an der Nase nehmen, denn dann hat man entweder die falschen Fragen gestellt, die falschen Leute gefragt oder ist aus irgend einem, uns unbekannten, vielleicht legitimen Grund, nicht offen für die Antworten die gekommen sind.


    Dass die falschen Leute sich angesprochen fühlten kommt wohl daher dass du schon Deine Anlage ins Spiel gebracht hast, welche ich persönlich auch unter folgender Kategorie einordnen würde (wie wohl noch sehr viele Anlagen hier, meine inklusive):

    Wobei das alles Bastellösungen oder Flickenteppiche sind, die dem Nachbarn nicht nützen.

    Dazu kommt noch die doch sehr allgemein gehaltenen Fragestellung. Auch wurde bei der Zielgruppe mit "der moderne Wohnmobilfahrer/-bauer" extrem allgemein gehalten was halt auch viel Spielraum lässt. Ist das nicht erwünscht hätte man das von vornherein einschränken müssen.


    Aber eigentlich wissen wir immer noch nicht wer denn die "richtigen" Leute gewesen wären welche hätten antworten sollen. Der 0815 Womo-Fahrer der schon froh ist wenn das Licht angeht wenn er den Schalter betätigt? Oder soll das ein Grosserien-Teil werden was im Weisswaresegment zum Einsatz kommen soll? Oder...? Oder...? Oder...?


    Nach den letzten Posts von dir hab ich das Gefühl dass das Projekt weiter ist als uns hier Informationen zugänglich gemacht werden. Wollte man vielleicht die Bestätigung dass man auf dem richtigen Weg ist? Was nun so in der Form wie offenbar erwartet nicht gekommen ist? Keine Ahnung...wir wissen es nicht.


    Auch ich finde es falsch die Diskussion einfach abwürgen zu wollen. Vielleicht würde ein bisschen mehr und konkreter Input zum Projekt die Diskussion in eine Richtung lenken wovon die Entwickler mehr profitieren könnten...vielleicht auch nicht...aber damit muss man in einem Forum wohl leben.


    Gruss

    Urs

    Ist halt schon komisch dass sogar GWL, also ein grosser Reseller sich immer mehr von den ursprünglichen Spezifikationen von Winston in Richtung konservativ entfernt bzw relativiert, sei es bei der Spannung, sei es bei den Temperaturen. Irgend einen Grund wird das haben.


    Meine Meinung ist nachwievor dass Winston gute Zellen sind, aber unter dem Strich auch nur Lifepo-Zellen sind. Also nichts wesentlich anderes als andere Lifepo-Zellen von anderen Herstellern auch. Und fast alle Hersteller von BMS oder fertigen 12V-Batterien verhindern das Laden unter 5 Grad und ausser Winston selber schreiben alle mir bekannten Hersteller im Datenblatt dass darunter nicht geladen werden darf. Im Winston Datenblatt von GWL stand früher was von Discharging minimal temperature - 45 Grad. Zur minimalen Ladetemperatur haben sie sich schon damals ausgeschwiegen. Inzwischen steht da nur noch eine einzige Temperatur, namlich die maximal continouos operating temperature von 65 Grad, zu den minimalen Temperaturen schweigen sie sich inzwischen komplett aus. Auch das wird Gründe haben.


    Aber zum Glück kann das jeder handhaben wie er es für richtig hält und will.

    Zur Einbaulage gibt es unterschiedliche Informationen, hier https://shop.gwl.eu/important-informations-for-batteries/ steht:

    ... obwohl sich mir der Grund dafür nicht erschließt. Es ist ja kein flüssiger Elektrolyt in den Zellen.

    Ende 2015 war man bei GWL noch der Ansicht dass optional unter gewissen Umständen seitlich Hochkant gehe, aber niemals seitlich liegend. Aber schon damals wurde der stehende Einbau empfohlen: guckst du

    Im 2019 haben sie das dann noch etwas relativiert und es ist nur noch empfohlen sie stehend einzubauen (aber wenn man nich nur das Bild anschaut sondern zwischen den Zeilen liest könnte man zum Schluss kommen dass auch nicht direkt ausgeschlossen ist sie hochkant liegend zu verbauen, halt auf eigene Gefahr): guckst du


    Irgendwo hab ich gelesen dass das Elektrolyt doch Flüssig sei und durch Kapilarwirkung an die einzelnen Platten gelangt, was bei seitlich liegend eben nicht mehr funktioniere. Anhand der Bilder in den obigen Links könnte das eine plausible Theorie sein. Ob das stimmt oder nicht weiss ich nicht, aber ist nicht auch in der Betriebsanleitung zu transportschäden was dazu drin dass wenn die Zellen feucht seien sie nicht verbaut werden dürfen? Und in deinem Link ist ja auch von do not use cardbord... und electrolyte flow die rede... Also doch mehr oder weniger flüssig?


    Gruss

    Urs

    Wenn über längere Zeit im Winter genutzt werden soll ist ein isolierter und beheizter Kasten wohl die Wahl. Ob dann elektrisch über Thermostat auf z. B. 5Grad oder über die Aufbauheizung muss man entsprechend der verschiedenen Parameter wie Aussentemperatur, dauer der Frostperiode, Nutzung in der Zeit, Gegebenheiten im Fahrzeug, zur Verfügung stehende Energie (Form und Menge) usw festlegen.

    Was man dabei bedenken sollte: Wenn die Zellen in der Zeit wo sie nicht benutzt werden auskühlen können braucht es eine ganze weile bis die wieder durchgewärmt sind, also mal eben eine Stunde heizen und dann volle pulle laden wird vielleicht ein gutes Gefühl geben, den Stress auf die Zellen aber in keinster Weise reduzieren.


    hab bei 30A Ladestrom etwa 6° Temperaturerhöhung gemessen (200Ah LiFeYpo, mittig zwischen den Zellen gemessen)

    Interessante Erfahrung. Hätte ich weniger erwartet ist doch der Innenwiderstand von Lifepo sehr gering und demnach auch die Verlustleistung über die Zellen.


    Guck mal in die Beschreibung der Batterie, manche können bei tiefen Temperaturen noch mit vermindertem Strom geladen werden.

    Da wäre ich vorsichtig. Es kommt halt drauf an welche Temperatur gemeint ist, macht es doch einen Unterschied ob da die Temperatur der Luft um die Zellen oder das Gehäuse der Zellen oder die Innentemperatur (woran wir im Normalfall nicht dran kommen) gemeint ist. Und genau damit spielen einige Hersteller meines Erachtens, allen voran Winston mit ihren - 45 Grad.

    Da die Zellen doch einiges an thermische Masse haben gilt auch beim Abkühlen das gleiche wie beim Heizen der Zellen: Ein paar wenige Stunden bei Minusgrade wird den Zelleninneren wohl noch nich allzu sehr abkühlen eine oder 2 Wochen bei minus 15 Grad ohne externe Batterieheizung aber sehr wohl.


    Als Faustregel gilt dass die Zellen sich bei den gleichen Temperaturen wohl fühlen wie wir.


    Was natürlich auch noch eine Rolle spielt ist der Strom. 2 oder 3A von der Solaranlage dürften wohl weniger Schaden anrichten als 60 oder 100A (oder mehr) von irgend einer Quelle. Wie gross der Schaden dann wirklich ist, dazu hab ich bisher keine belastbaren wissenschaftlich fundierte Daten gefunden.

    Die meisten Anbieter empfehlen wenn keine lifepo ladetechnik vorhanden ist, mit dem normalen Säure Batterie Modus zu laden.

    Die Spannung ist in weiten Grenzen egal da die Zellen über die längste Zeit des Ladezyklus zwischen 3.25 und 3.45V (also 13-13.8V Batteriespannung) herumdümpelt und sie bei 3.55 bis 3.65V (also 14.2-14.6V) als voll gilt. Also schon mit einem 13.8V Ladegerät bringt man die auf über 95%, wegen des balancierens ist etwas höher besser aber das balancieren lasse ich hier jetzt mal aussen vor.

    Auch wenn man mit 14.8V oder gar 15V lädt spielt es erstmal keine Rolle, wichtig ist nur dass der BMS das Ladegerät abschalten kann sobald die erste Zelle 3.55 bis 3.65V (je nachdem wie konservativ man fährt) erreicht hat.


    Gruss

    Urs

    Für mich würde ich folgende Punkte wünschen:

    -Modular

    -Skalierbar

    -Niedriger Eigenverbrauch

    -Bewährte Technologien

    -Reparierbar auch wenn es die Firma mal nicht mehr gibt

    -Open Source Software

    -Zugriff auf die Daten und Einstellungen über Bluetoth und/oder Wifi

    -Schalten über Bluetooth/Wifi

    -Wenn Cloud-Dienste eingesetzt werden müssen die komplett abschaltbar sein und die volle Funktionalität muss auch ohne Cloud verfügbar sein

    -Jeder Ausgang im Fehlerfall manuell schaltbar

    -Einfach bedienbar (für den Endnutzer)

    -dennoch frei konfigurierbar (für den Poweruser/Technikinteressierten)

    -Taster als Schaltmöglichkeit, dabei sollte kurzes, langes und doppeltes tasten unterschiedliche Schaltvorgänge auslösen

    -Klemmen wo man auch 2 Drähte/Litzen anschliessen kann

    -Signale und Ausgänge bis 10A Federklemmen/keine Schraubklemmen, darüber grosszügig dimensionierte Anschlussklemmen.

    -evtl. Module dezentral montierbar, dann über robustem Bus verbunden (CAN?)


    Einige Module welche ich mir vorstellen könnte:

    -Sicherungsautomaten oder gar programmierbare elektronische Sicherungen

    -Strommesshunt

    -Hochstromrelais oder elektronische Pendants mit FET usw.

    -Möglichkeit solche extern verbaute Relais anzusteuern (auch Bistabile Relais)

    -Gestaffelte Unter- und Überspannungsabschaltung (für lifepo Steuerbar über BMS)

    -Ein- und Ausschalt-Verzögerungsschaltung

    -Schalten über Temperatur, Licht, Feuchtigkeut, Wasserstandssensoren oder andere gängige Sensoren

    -Dimmer für LED

    -Frei konfigurierbare Ein- und Ausgänge (SPS-Funktionalität)

    -Datenlogger (Temp/Strom/Energie/Spannung...)

    -...


    Es gibt ja schon Lösungen in die Richtung, die Probleme da sind meiner Erfahrung nach sehr oft eine Kombination aus (zu) hohem Preis, halbpatzig implementierte Funktionen, abhängigkeit von max. 1 bis 2 Personen bei Supportbedarf, Reparatur nicht möglich/sinnvoll da vergossen, Einsatz von Spezialteile welche nicht im freien Markt erhältlich sind, nachträgliche Kosten für Softwarelizenzen usw.


    Weiss nicht ob ich nochmal in sowas investieren würde, im Moment tendiere ich persönlich eher dazu auf Komponenten aus der Industrie zu setzten und selber zusammenzustricken.

    So ein Projekt könnte bei uns hier schwierig haben, ist das Spektrum von so einfach wie möglich bis hin zu ausufernde technische Spielereien doch sehr breit und jeder hat andere Anforderungen. Sehr gespannt was daraus wird bin ich dennoch.


    Gruss

    Urs

    Was tun wir totbringenden über 3.5t Fahrer nicht alles um unseren schwächsten Verkehrsteilnehmern nicht zu gefährden. Da machen wir doch gerne noch weitere 793 Kleber am Auto, es ist ja schon so dass ja die allerwenigsten Fahrradfahrer, Mofafahrer, Rollerfahrer und Töfflibuben wissen dass man nicht rechts an einem rechts blinkenden Fahrzeug vorbei fährt...da werden solche Kleber natürlich wahnsinnig viel bewirken.


    Dabei ist es natürlich auch völlig nachvollziehbar dass ein 3510kg schweres Fahrzeug wesentlich mehr tote Winkel aufweist als ein vielleicht sogar grösseres mit 3490kg.


    Dazu sollte jeder >3.5t Fahrer verpflichtet werden Broschüren mitzuführen welche an jedem 2-Radfahrer abgegeben werden müssen. Diese sollten unbedingt bebildert sein. Darin sollten Erklärungen der toten Winkel und deren möglichen Auswirkung auf die Gesundheit des 2-Radfahrers enthalten sein. Dazu vielleicht noch Themen wie z.B. was eine am Strassenrand so unmotiviert vor sich hinstehende rot leuchtende Ampel oder so Blechtafeln wo STOP drauf steht oder nach unten zeigende Dreiecke bedeuten. Und die Broschüre sollte dann auch mal erklären warum ein Fussgängerstreifen eben Fussgängerstreifen und nicht Velo- oder Motorradstreifen heisst...denn da scheint das Wissen doch bei manch einem der schwachen Verkehrsteilnehmer Verbesserungspotential aufzuweisen...

    ...oder wir machen zu diesen Themen noch ein paar weitere Kleber am Auto welche das den armen unwissenden erklären...Platz dafür haben die meisten von uns ja noch genug...


    Gruss

    Urs


    PS: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten.

    Es könnte ja theoretisch passieren dass der Schlauch kaputt geht, und dann möchte man so schnell wie möglich abdrehen. Dann möchte ich nicht erst noch Werkzeug suchen.

    Dafür gibt es Schlauchbruchsicherungen, trotzdem würde ich es so bauen dass ich da so schnell und einfach wie möglich dran komme.

    Gibt es nicht auch eine Regelung für Fährüberfahrten wo der Gaskasten offen bleiben muß ?

    Ja, z.B. Genua-Sardinien wurde man vorher darauf hingewiesen dass die Flasche geschlossen sein müsse (wie bei fast allen Fähren) und die Klappe offen bleiben müsse. Ob man sich daran gehalten hat oder nicht interessierte dann keinen so wirklich, aber im Fall der Fälle gehe ich davon aus dass die auf der Fähre nicht Zimperlich mit einer Geschlossenen Klappe umgehen würden...

    Dazu gab es dann noch so einen roten Kleber den man an die Klappe machen musste, wobei ich grad nicht sicher bin ob letzteres auch Richtung Sardinien oder doch eher Schottland war.


    Weiss jetzt nicht wie die Fährbetreiber auf nur von Innen zugängliche Gaskasten reagieren würden wenn sie es denn wissen... Fahrende Wohnung offen lassen? Transportverweigerung? Irgendwelche anderen Auflagen? ...?


    Gruss

    Urs

    Stellt sich nur die Frage wann die Komponenten korrekt ausgewählt sind und wann nicht.

    Wenn ich einen Wechselrichter hätte würde ich wohl ein paar Messungen mit dem KO über einen Shunt machen und schauen welcher Strom da effektiv fliesst. Da ich den nicht habe und im Moment auch nicht dran denke einen zuzulegen lasse ich das mal sein. Da der Einschaltstrom gerade bei kapazitiven Lasten nicht unmassgeblich vom Innenwiderstand des Akkus abhängt sollte man im Hinterkopf behalten dass das was bei Blei mit relativ hohem Innenwiderstand bei Lifepo mit wesentlich kleinerem Ri nicht zwingend auch (längerfristig) funktionieren muss.


    Gruss

    Urs

    Ab 750KG müssen die ANhänger (Auflauf) Gebremst sein - ob das in DE oder sogar eine EU Richtlinie ist weiß ich nicht.

    Soweit ich weiss ist das eine ECE-Richtlinie, inwieweit da Nationale Gesetzgebung davon abweichen kann weiss ich nicht, aber auch wenn, gerade bei uns in den Bergen und bei einem leichten Zug-Fahrzeug ist man froh wenn auch die 750kg gebremst sind...bei höherem Gewicht gibt es meines Erachtens gar keine Diskussion.

    Ab 3.5t Anhängelast muss der Zug (zumindest hier in CH, aber ich denke das ist auch nach ECE, also Europaweit gültig) eine durchgehende Bremse haben, also meistens in Europa eine Luftdruckbremse, seltener auch eine hydraulische oder elektrische.

    Hoi zämä


    Wäre eventuell eine Zugfahrzeug/Sattelaufliegerkombination was für Euch?

    Ich kenn jetzt die Nachteile betreffend Camping nicht, fürs Gelände wärs sicher nicht geeignet, aber schlechte Wege könnte man damit sicher fahren und man könnte vorne auch z.B. einen DoKa-PickUp nehmen, den man zumindest bei uns in der CH auch als Sattelzug mit dem Führerschein 'B/BE' (bis 3,5t) fahren kann.
    So zum Beispiel (klick mich)

    Ja, die schönen Fifth-Wheels...aber dann doch bitte richtig und mit einem richtigen Zugfahrzeug ;)


    Aber im Ernst: Das war auch bei mir mal eine Überlegung. Man fährt dann damit in die Ferien, hängt den Fifth-Wheel irgendwo ab und fährt mit der leichten und kompakten Zugmaschine die interessanten Strecken in der Umgebung.

    So schön Auflieger sind, haben mir hier zwei Personen von dem vorhaben aber damals abgeraten: Aus guten Grund - Rangierbarkeit: während bei pofteinem Zentralachser noch einfaches Abkuppel + zurechtschieben und Ankuppeln geht, sieht die Welt beim Auflieger schon anders aus :-D

    Dabei darf man aber nicht ausser acht lassen dass man einen Fifth-Wheel mit dem Zugfahrzeug um die eigene Achse drehen kann da man das Zugfahrzeug auch problemlos im 90-Grad Winkel zum Hänger stellen kann, was bei einem Zentralachser ohne Kaltverformung eher nicht geht...aber ja, ein bisschen Platz braucht man auch dafür.

    Das, die Platzverhältnisse um sowas bei mir oder auch in den Ferien abzustellen und die Tatsache dass bei mir in den Ferien eher der Weg das Ziel ist, ich also eher kleinere Strässchen bevorzuge und nicht irgendwo eine Basis habe sondern eher mal drauf los fahre und da bleibe wo es mir gefällt sprachen dann doch zu sehr dagegen.


    Gruss

    Urs

    Jööö...:D:thumbup:


    Wenn du den Drucker jetzt anwirfst und fortzu die Teile zusammenklebst reicht es doch für den 1:1 bis Bodenheim 2021 ;)