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  2. Holledauer

Beiträge von Holledauer

  • Hilfsrahmen für Hilux single cab

    • Holledauer
    • 24. April 2026 um 21:08

    bei mir geht der Radkasten 60 mm in die Kabine. Mein Zwischenrahmen ist aus 50x50 Rechteckrohr und der liegt auf einer 12 mm Gummischeibe. Macht also insgesamt 122 mm über der Anschraubebene der Pritsche. Bei TÜV gab es bzgl. Freigang der Räder keinerlei Diskussionen, der wurde noch nicht mal gemessen. Insgesamt war der TÜV in meinem Fall völlig undramatisch.

    Deine Zwischenrahmen funktioniert meiner Meinung nach so nicht. Der muss torsionssteif sein, und das ist dein Entwurf gar nicht. Ich würde zum einen aus Rechteckprofil bauen und nicht mit L- oder U-Profilen. Und dann musst du eine Art "Leiterstruktur" bauen, sonst wird das nichts. Bei dir wird sich der Rahmen prima um das mittlere U-Profil verdrehen, und genau das willst du nicht.

    Grüße Lars

  • Hilfsrahmen für Hilux single cab

    • Holledauer
    • 23. April 2026 um 07:56

    das Schlagloch, das Torsion im Fahrzeugrahmen verursacht, möchte ich mal sehen! Sowas sollte nach meinem Verständnis das Fahrwerk erledigen, ohne zusätzlich Flexibilität vom Rahmen zu brauchen.

    Der Zwischenrahmen vom Iveco ist bestimmt torsionssteif, wobei du das dem Querprofil im Foto ja gar nicht ansehen kann. Die Torsionssteifigkeit kommt hauptsächlich durch steife Verbindung zwischen linken und rechtem Längsträger. Aber so eine Federlagerung wie auf dem Foto kannst du beim Hilux/Pickup nur mit einer aufwändigen Schweißkonstruktion umsetzen, da du von den Aufnahmepunkten der Pritsche ausgehen solltest und die Aufnahmen der Federelemente nicht "einfach" an den Längsträger setzen kannst.

    Ich habe mich lange mit dem Thema auseinandergesetzt, bis ich gebaut habe, aber alles, was über eine elastische Lagerung mit Gummischeiben hinausgeht, halte ich für techn. Overkill. Keep it simple! Falls du dir eine high end Lagerung auf einem Pickup anschauen willst, versuch mal, etwas über die Lösung von Eilers Fahrzeugtechnik herauszufinden. Die bieten eine auch ansonsten schöne Kabine für Pickups an, die eine 3-Punkt Lagerung mit Drehpunkt hinten hat. Hatte ich mir mal auf einer Messe angeschaut, konnte aber nicht genau sehen, wie das gemacht ist, ohne zu offensichtlich unters Auto zu kriechen.

    Grüße Lars

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Holledauer
    • 22. April 2026 um 10:44
    Zitat von Ducato-Heere

    Stelle mir echt die Frage, ob sich der Aufwand mit der Einbindung in den Motorkreislauf irgedwann auch mal "rechnet" oder ob man nicht einfach währen der Fahrt mit Diesel heizt, genau wie wohl auch die Fortbewegung stattfindet...

    Der Aufwand, eine Wasserheizung in den Motorkreislauf einzubinden ist doch sehr überschaubar und aus meiner Sicht auch sinnvoll.

    Was braucht man? Doch zwingend nur den Wärmetauscher und ein paar Kühlmittelschläuche. Dann bindet man den WT so bzw. da in den Motorkreislauf ein, wie das die Einbauanleitung einer x-beliebigen Standheizung vorgibt. Ich habe mich da an der fahrzeugspezifischen Einbauanleitung für die Eberspächer Hydronic S3 orientiert. Als "Kür" kann man noch eine separate Pumpe in den Abgriff bauen.

    Was bringt das?

    • Man kann während der Fahrt die Kabine oder auch nur das Brauchwasser mit Abwärme aus dem Motor heizen. Kein so oft diskutiertes Takten der Diesel-Wasserheizung!
    • Wenn man sich die "Kür" mit der 2. Pumpe angetan hat, kann man damit sowohl nach einer Fahrt die Restwärme vom Motor für die Kabine nutzen, indem man beim abgeschalteter Heizung neben der Hauptpumpe für die Kabinenheizung auch die 2. zusätzliche Pumpe laufen lässt. Man kann bei laufender Dieselheizung (=im Stand) den Motor vorheizen, wenn man die 2. Pumpe zuschaltet. Und man kann, wenn man Sorge um das Takten der Dieselheizung hat sogar die 2. Pumpe nur dafür laufen lassen um Energie der Heizung zu "verbraten", indem man den Motor mit heizt, ohne das zu brauchen.

    Für mich überwiegen die Vorteile und bei vorhandenem handwerklichen Geschick sehe ich nur sehr überschaubare Risiken. Denn was soll passieren, außer dass die Eingriffe in den Motorkühlkreislauf undicht werden?

    Grüße Lars

  • Markise Thule 3200 an GFK-Wand schrauben

    • Holledauer
    • 22. April 2026 um 07:35

    Hallo zusammen,

    ich habe meine Markise mittlerweile montiert;) und auch schon im Einsatz gehabt, ohne hier bisher Rückmeldung gegeben zu haben...

    Da es mir zu "windig" war, nur die Flat Adapter zu kleben, habe ich mir ein L-förmiges Aluprofil, das aber im senkrechten Schenkel oben die gleiche Kontur wie der Flat Adapter hat, kanten lassen. Das Profil geht über die gesamte Länge der Markise, so läuft nichts hinter der Markise an der Wand runter. Das Profil habe ich mit Ramsauer 640 an die Wand geklebt. Den Kleber habe ich auch ansonsten verwendet, aber jeder andere MS Polymerkleber sollte auch gehen. Die Markise wird dann nur in die obere Kontur des Profils eingehängt und dann von unten durch den waagerechten Schenkel des L gegen das Gehäuse der Markise verschraubt. Hält bisher perfekt.

    Grüße Lars

  • Hilfsrahmen für Hilux single cab

    • Holledauer
    • 20. April 2026 um 09:01

    Hallo Harry,

    ich fürchte, ich konnte deinen Gedanken nicht zu 100% folgen. Trotzdem folgende Anmerkungen dazu, die meinem Verständnis zum Thema wiedergeben:

    • Der Zwischenrahmen hat nicht die Funktion, den Fahrzeugrahmen zu versteifen! Er soll nur eine torsionssteife Basis für die Kabine sein. Die Kabine hat durch ihr Kastenprofil selbst selbst natürlich auch eine (nennenswerte?) Torsionsteifigkeit.
    • Um möglichst wenig Torsion vom Fahrzeugrahmen in den Zwischenrahmen einzuleiten macht es Sinn, den Zwischenrahmen elastisch zu lagern.
    • Deinen Lösungsgedanken mit Gleitbuchsen und parallelen Dämpfer halte ich für technischen Overkill.

    Ich habe für meine Kabine einen Zwischenrahmen bauen lassen. Den dadurch geringfügig höheren Schwerpunkt halte ich für vernachlässigbar. Der Vorteil vom Zwischenrahmen ist aber, dass man zum einen das Thema Stößdämpfer Demontage ohne Eingriff in den Kabinenboden lösen kann und das man zum anderen daran auch andere Dinge befestigen kann. In meinem Fall sind das Treppe, Kotflügel, Staukästen und die Heckleuchten. Insbesondere die Treppe hat beim Begehen einen ordentlich Hebel bzgl. der Befestigungspunkte. Die würde ich nicht ohne Versteifungen im Kabinenboden "einfach drunterkleben"!

    Mein Zwischenrahmen ist auf Gummischeiben gelagert, die ich von der TourFactory gekauft habe. Die lagern so auch Zwischenrahmen/Kabine beim Landcruiser und das scheint durchaus praxiserprobt zu sein. Ein Schwanken der Kabine konnte ich bisher nicht feststellen.

    Grüße Lars

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Holledauer
    • 14. April 2026 um 13:28
    Zitat von Jan-aus-EF

    Das geht mir leider auch so. ||

    Ich habe:

    • a) zu wenig Ahnung von den Heizthemen (in meinen bisherigen Kasten-Ausbauten gab es nur nen normalen Boiler und Luftheizung)
    • b) keine Ideen, wie ich meine Wünsche in simplerer Form umsetzen kann

    Meine Wünsche wären:

    Wassergeführte Heizung + Fußbodenheizung + Tankheizung (weil außenliegend) + Wärmetauscher (anstelle Boiler - weil ich selten viel warmes Wasser benötige, geduscht wird meist draußen oder Katzenwäsche)

    Ich behaupte mal, dass ich zu Beginn meines Ausbaus schon durchaus handwerkliches Geschick und auch technisches Verständnis hatte. Heizungsbauer war ich zuvor nicht. Habe aber in dem Gewerk viel gelernt...

    Meine Erkenntnisse:

    • Wasserheizung ist super - dringende Empfehlung.
    • Ich hatte zunächst parallele Heizkreise geplant, hat aber nie wirklich funktioniert. Erst als ich auf 1-Kreis-System umgebaut habe, hat es funktioniert.
      --> damit schließt sich (bei mir) eine FB-Heizung aus. Ich zweifele auch an, dass man die bei der geringen Bodenfläche wirklich brauchen bzw. schätzen wird.
      Ich vermute, die parallelen Kreise funktionierten auch deshalb nicht, weil der Durchfluss eigentlich viel zu hoch für die benötigte Heizleistung ist. Aber die Pumpe der Standheizung pumpt nun mal "wie blöd".
    • ich habe einen 10l Elgena Boiler mit Kühlflüssigkeits-WT und 200W 12V Heizstab verbaut. Der Boiler ist das erste Glied in meiner Reihenschaltung.
      Funktioniert prima. Im Sommer heize ich das Wasser mit Solarertrag und im Winter durchs Heizungswasser. Ich würde mir das mit dem Durchlauferhitzer nicht antun, zumal die die Leistung dafür nicht herbringst, siehe einen meiner vorherigen Posts.
    • Ich habe mir zur Glykolbeständigkeit keine Gedanken gemacht - war evtl. leichtsinnig. Ich habe mit 20er Verbundrohr gebaut. War aufwändig. Beim nächsten Mal würde ich mit Komponenten aus dem John Guest System bauen. Das ist viel leichter zu verarbeiten und nach Rücksprache mit dem Fachhandel für Temperaturen bis 90°C geeignet. Glykol wäre zu klären.
  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Holledauer
    • 13. April 2026 um 08:04

    eine Anmerkung zum Plattenwärmetauscher A: Die Pumpe A der Heizung sitzt, zumindest bei meiner Eberspächer Hydronic, im Rücklauf. Und dort würde ich auch den Wärmetauscher platzieren, im RL der Kabinenheizung direkt vor der Pumpe. Das ist aus meiner Sicht bzgl. Verlusten sinnvoller, denn wenn es draußen a-kalt ist und du nur die Kabine heizen willst, bist du u.U. froh, nicht noch den WT (sinnlos) aufheizen zu müssen, bevor Heizleistung im Innenraum ankommt.

    Bei den restlichen Themen bin ich mittlerweile raus. Auch im Rückblick auf mein Bauprojekt halte ich das für viel zu komplex und stelle mir vor, dass das nur schwer im begrenzten Bauraum einer Kabine real unterzubringen ist. Aber das kann auch an meinen handwerklichen Fähigkeiten liegen:rolleyes:

  • Hilfsrahmen für Toyota GRJ79SC

    • Holledauer
    • 9. April 2026 um 12:57

    Hallo Joachim,

    da hast du ein cooles Projekt geplant. Ich wollte auch erst auf einen GRJ79 bauen, letztlich ist es leider am Budget gescheitert und ich wurde "nur" ein Hilux.

    Im Netz gibt es oft die Aufbaurichtlinien / body builder´s guide. Habe ich für meinen Hilux auch genutzt, darin sind zig nützliche Informationen, u.a. auch bemaßte Skizzen vom Rahmen und den Anbindungspunkten der Pritsche. Evtl. ist das schon das Dokument, das du suchst.

    Zum Zwischenrahmen muss du selbst was konstruieren oder in Auftrag geben. Da wird es im Netz nichts geben, da das ja auch von Abmessungen der Kabine abhängt. Aber kontaktiere mal Hemut Ginster / die tourfactory. Die haben früher mal Zwischenrahmen für den Landcruiser verkauft.

    Viel Erfolg und einen guten Projektstart!

    Grüße Lars

  • Duschewanne mit Loch für Whale Gully Pumpe

    • Holledauer
    • 3. April 2026 um 08:37
    Zitat von Kreiseltaucher

    Der Boden der Wanne muss also zur Mitte hin abfallend sein. Die Unterkontruktion für eine solche Wanne ist dadurch natürlich aufwendiger, zumal ich beim Duschen ja lieber in der Wanne stehe möchte als auf einem Rost welches auf dem Rand der Wanne aufliegt. Wie habt ihr das gelöst ?

    Auch deshalb habe ich eine solche Wanne nicht gebaut. Aber wenn du eine Unterkonstruktion braucht, könntest du eine „Negativform“ bauen. Z.B. einen flachen Kasten mit dem Außenmaßen bauen, mit Trennfolie auskleiden und dann mit Epoxidharz ausgießen. Dann, wieder mit Trennfolie die Duschwanne drauf und aushärten lassen. Dieses Epoxy-Teil dann wieder freilegen und als Lagerung für die Wanne nehmen.

    Oder aus einem Kunststoffblock die Kontur CNC-fräsen lassen.

    Ziemlich aufwändig…

  • Wohnkabine für einen Hilux in Australien

    • Holledauer
    • 18. März 2026 um 14:58

    Beim Gewicht bin ich ziemlich entspannt.

    Rechtlich habe ich durch das Ironman Fahrwerk 3500 kg zGG.

    Technisch wird dadurch der Rahmen vom Hilux nicht stärker, das übliche und bekannte Argument bei Auflastungen. Aber zum einen überschreite ich die 3150 kg, auf die der Toyota Ing. das Auto angeblich ausgelegt hat, selbst mit vollem Wassertank und allem, was mit muss, um max. 5%. Und wenn das das Auto, beim mind. 80% Straßeneinsatz und höchstens 20% Schlechtweg/Offroad nicht aushält, dann machen die Toyota Ings für ein 4x4 Nutzfahrzeug irgendwas ganz anders, als wir das in der PKW-Entwicklung eines deutscher Herstellers machen.

    In Australien gibt es z.B. dieses Fahrzeug auf Hilux-Basis fertig zu kaufen. Wird dort mit 3620 zGG angegeben, und der Schlechtweganteil in Australien ist garantiert um Faktoren höher, als nahezu jeder hier bei uns in Europa sein Auto einsetzen wird. Ähnliches habe ich auf dem südamerikanischen Markt auch schon gefunden, und sogar Europäer trauen sich sowas kommerziell anzubieten.

    Irgendwie bin ich da weiterhin schmerzresistent:/

  • Wohnkabine für einen Hilux in Australien

    • Holledauer
    • 18. März 2026 um 11:24
    Zitat von S t e f a n

    Na, das wird ja ein Trumm bei 2.40m Auflagelänge. Das geht ja nur mit einem single cab. Und als Querschläfer braucht man innen ja auch 2m Breite, ist Mann nicht nur 1.58m groß.

    Ein Hilux ist eine super Wahl - aber solch große Kabine. Aua.

    Das nur mal meine Gedanken zur geplanten Kabine und einem Pickup als Basis.


    Gruß Stefan

    ich habe mich ja "getraut", sowas zu bauen. Ich glaube, es kommt immer aufs Nutzungsprofil an. Wir wollten ein kompaktes Auto, das pistentauglich ist, auch mal an den Strand, die Dünen oder in die Berge kommt und neben 4x4 auch ausreichend Bodenfreiheit hat. Und es soll mittelfristig auch fernreisetauglich sein. So sind wir beim Hilux hängen geblieben. Schlafkomfort war bei uns Prio 1, 160 cm breites Festbett, keine Umbaulösungen. Und der Innenraum soll geräumig/luftig sein.

    Die Kabine ist bzgl. "umbauten Raum" recht groß, aber die Luft darin wiegt ja nichts und ich behaupte mal, die 50 cm zusätzliche Kabinenlänge ggü. extra cab wiegen max. 30 kg mehr. Dafür ist die Karosserie leichter. Die Länge der Kabine ist so gemacht, dass der Böschungswinkel hinten identisch zum Hilux mit Pritsche ist.

    Unser Auto wiegt komplett aufgebaut, Dieseltank voll, inkl. Basisausstattung (Stühle, Tisch, Küchenausstattung), aber ohne Wasser und ohne Fahrer/Beifahrer 2940 kg, 1580 kg hinten / 1360 kg vorne. Dabei ist auch schon eine 300 Ah Batterie und ein 3 kW Wechselrichter und ein Fahrradträger am Heck. Und 5 Rädern 265/70R17, von denen jedes, ich war erst geschockt, 10 kg mehr als die Basisbereifung wiegt. Aus meiner Sicht sowohl bzgl. Gesamtgewicht wie auch Achslastverteilung absolut im Rahmen. Vielleicht kann unser Auto kein hartes Offroad, aber das war auch nie unser Ziel.

    Ich sehe kein "Aua"

    Grüße
    Lars

  • Wechselbrücke mit Wohnkabine - TÜV

    • Holledauer
    • 17. März 2026 um 21:00

    so wie Rudi das beschreibt, wollte ich das beim TÜV auch eintragen lassen. Mein TÜV-ler war aber der festen Überzeugung, dass die Ladung "Wohnkabine" werkzeuglos befestigt und gelöst werden muss. Auf die Diskussion Bordwerkzeug ist er nicht eingestiegen, war aber bei allen restlichen Themen sehr kooperativ.

    Ich habe dann letztlich die Umschlüsselung zum Womo machen lassen, auch weil mir das bzgl. Versicherungssumme klarer erschien. Bei Womo konnte ich bei meiner Versicherung einen Fahrzeugwert angeben. Bei LKW/Wechselpritsche ging das nicht.

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Holledauer
    • 9. März 2026 um 20:39
    Zitat von nunmachmal

    Ach, das Warmwasser. Habe da auch einiges versucht. Elgena-Boiler 6L während der Fahrt stark aufheizen und hoffen das morgens das Wasser noch warm ist.

    Dann einen viel zu großen Elgena EE eingebaut.

    Ich habe einen 10l Elgena Boiler mit 12V/200W Heizstab und Kühlwasser=Heizungswasser-WT. Funktioniert prima. Während der Fahrt habe ich aktuell noch die 12V Heizung an, die entweder vom Solarpanel oder der Lichtmaschine gespeist wird. Die Kopplung Heizungswasser mit Motorkühlung steht noch auf meiner to do Liste. So heize ich tagsüber den Boiler auf 85 Grad auf, und morgens ist das Wasser locker noch warm genug zum Waschen / duschen und abspülen.

    Ich würde es wieder so bauen.

  • Befestigung CFK-Wohnkabine auf Sprinter Fahrgestellt

    • Holledauer
    • 9. März 2026 um 16:52
    Zitat von holger4x4

    Meine Kabine ist auch mit M10 Schrauben an Rahmenauslegern verschraubt, immer 2 pro Ausleger, macht 20 Stück! Ob man die wirklich alle braucht?

    ich habe zwar nur 1x M10 pro Punkt und somit 6 Stück für die ganze Kabine, aber selbst das ist hoffnungslos überdimensioniert. Die Schwachstelle ist hier ja das Gewinde im Alu und nicht die Schraube, aber trotzdem müsste jede der Verschraubungen überschlägig 3 t tragen können. Das sollte reichen!

  • Befestigung CFK-Wohnkabine auf Sprinter Fahrgestellt

    • Holledauer
    • 9. März 2026 um 16:40

    Jan-aus-EF : Auch meine Kabine (2,6x2x2 m) ist mit im Boden einlaminierten, hochlegierten Alustreifen, 10 mm stark, in die M10-Gewinde geschnitten wurden, von unten verschraubt. Die Verschraubung ist starr gegen den Zwischenrahmen ausgeführt, den ich aber elastisch, ähnlich deinen Bilder, mit dem Rahmen des Hilux verschraubt habe. Eine Lösung ohne Zwischenrahmen habe ich mich nicht getraut, ich habe aber auch keinerlei versteifende Elemente im Sandwich der Bodenplatte.

    Kreiseltaucher Du hast also wirklich die Kabine mit der gleichen Gewindedimension wie die Staukästen befestigt:/?

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Holledauer
    • 9. März 2026 um 14:48

    Hi Jan,

    ich verstehe den Aufbau auf der Frischwasserseite nicht. Wofür sind die beiden Ausgleichsbehälter im Frischwasser? Und wofür die Rückschlagventile? Die habe ich beide nicht verbaut, mein System, sowohl Heizungs- wie auch Frischwasser-/Boilerkreis funktioniert trotzdem.

    Der zusätzliche Wärmetauscher auf der Frischwasserseite wird so nicht funktionieren. Das soll ja quasi ein Durchlauferhitzer werden. Und da brauchst du 4-6 kW, Pi mal Daumen. Wo kommen die her? Wenn die Heizung anläuft, wenn du warmes Wasser beziehen willst, geht die Leistung zunächst in den Glykolkreis und von dort erst über den Wärmetauscher ins Frischwasser. Nur hat deine Glykolflüssigkeit u.U. zunächst die gleiche Temperatur wie das Frischwasser, und dann überträgt der Wärmetauscher auch nichts.

    Langer Rede kurzer Sinn: Ich würde es nicht komplizierter als zwingend notwendig machen!

    Grüße
    Lars

  • Ob die TÜV bekommen?

    • Holledauer
    • 5. März 2026 um 08:58

    bei meinem Selbstbau, der allerdings gasfrei ist, war die TÜV-Abnahme auch kein Problem. Niemand hat nach Gutachten für das Sandwich etc. gefragt. Zu den Fenster O-Ton des Prüfers "Die Fenster haben SOGAR ein E-Prüfzeichen, oder?" worauf ich geantwortet habe "ich glaube schon", und die Sache war erledigt.

    Ich will hiermit nicht zum Pfuschen animieren, aber die Abnahme und Umschreibung zum Womo war in Realität (bei mir) weit weniger dramatisch, als sie oft beschrieben wurde.

  • Alde Installation - Heizkörper und FBH

    • Holledauer
    • 19. Februar 2026 um 15:09
    Zitat von JX5000

    Aber ich finde halt die Konvektoren und das ganze Zubehör auch echt teuer. Da sind ein paar Heizkörper mit Aluverbundrohr wie zu Hause deutlich billiger. Ich habe halt auch noch Material vom Hausbau über und es wäre ja sinnfrei das nicht zu nutzen.

    Du kannst ja trotzdem Verbundrohr für den Kreislauf nehmen. Und so teuer sind die Konvektoren von Alde nach meiner Erinnerung nicht. Jedenfalls nichts, was die Gesamtkosten eines Kabinenprojekts nennenswert beeinflusst. Ich möchte den verdeckten Einbau und auch den Heizkomfort der Wasserheizung in Verbindung mit Konvektoren nicht mehr missen, daher wären zumindest für mich auch Gebäsekonvektoren nur ein schlechter Kompromiss. Ist aber, wie so vieles, Geschmacksfrage.

  • Alde Installation - Heizkörper und FBH

    • Holledauer
    • 19. Februar 2026 um 08:43

    zum einen ging es doch bei der Ausgangsfrage darum, ob man an einer Alde 3030 Heizkörper aus dem Haushaltsbereich verbauen kann. Und das kann man meiner Meinung nach.

    Warum kann die Alde nur 3,8 kW erzeugen, wenn in den techn. Daten 5,5 kW stehen?

  • Alde Installation - Heizkörper und FBH

    • Holledauer
    • 19. Februar 2026 um 08:14

    klar kann man normale Heizkörper verwenden, warum nicht?

    Ich habe bei meiner Heizung auch einen kleinen Badheizkörper aus dem Haushaltsbereich und ansonsten Alde Konvektoren (aufgrund der Platzsituation) in einem offenen System verbaut. Das ganze als 1 Heizkreis, geregelt über ein normales Thermostatventil. Funktioniert bestens.

    Picco hatte mir bei meiner Kabine in der Planungsphase mehrere, parallele Heizkreis empfohlen, die ich aber letztlich wegen ungeklärter hydraulischer Effekte nicht zum Laufen bekommen habe. Daher habe ich auf 1 Kreis umgebaut. Bei einer größeren Kabine würde ich das aber auf jeden Fall mit parallelen Kreisen bauen. Und warum sollte man damit nicht 5 kW Heizleistung bekommen, wenn der hydraulische Abgleich passt?

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