Welche Kabinenlänge ist optimal ?

  • Hallo,


    meine Planung läuft und läuft und läuft. Ich hatte mir eigentlich eine Kabinenlänge von 2,50 Meter überlegt. Welche länge haltet ihr für Ideal auf einem T5 Doka. Ich meine damit weniger um gut drin hausen zu können, sondern eher der Pritsche/des fahrens wegen. Darf die Kabine überstehen oder sollte sie besser mit Ende der Ladefläche abschließen ?



    Gruß Manfred

    Ausbau ist fertig, wird aber hoffentlich eine ewige Baustelle bleiben.
    Unter http://www.marifeee.de, Link "Wohnkabine Selfmade" gibt es ein paar Bilder.

  • Zitat von Manfred1

    ...Ich meine damit weniger um gut drin hausen zu können, sondern eher der Pritsche/des fahrens wegen. Darf die Kabine überstehen oder sollte sie besser mit Ende der Ladefläche abschließen ?
    Gruß Manfred

    Hallo Manfred,
    Du solltest Dir klar werden, was Du mit Kabine willst. Komfort beim Wohnen oder parken auf der Parkuhr. Wenn Du den Schwerpunkt auf möglichst viel Wohnraum legst, dann nutze den möglichen Überhang aus. Wenn Du noch auf Parkuhren und sonstigen Parkplätzen stehen willst, dann gehe nicht über das T5- Maß hinaus.
    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Zitat von rocknroll

    alles über 8 m hat sich als groß genug herausgestellt.


    :shock::lol:


    mach ihm keine Angst :D
    ich empfinde unsere 5,60m als üppig -
    es ist nicht eine Frage der Größe sondern in erster Linie des geschickten Grundrisses :!:
    und der richtet sich nach Deinen persönlichen Bedürfnissen.
    LG
    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • Zitat von urologe

    ...es ist nicht eine Frage der Größe sondern in erster Linie des geschickten Grundrisses :!:
    und der richtet sich nach Deinen persönlichen Bedürfnissen.

    So sehe ich das auch!
    Mit dem richtigen Grundriss passen für uns weniger als 3m wie ein Maßanzug :D
    Einem Freund von uns mit riesigem Tandemachser Wowa ist das viel zu eng, zugegebenermaßen. Aber so ist das nun mal mit den Bedürfnissen.
    Der eine mag einen "Tanzsaal", der andere was kleines wendiges, wo man in alle Ecken kurven kann.
    Irgendwas ist immer! :roll::lol:


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Hallo Manfred,


    je nach Kabinenversion ( Einzel- oder Doppelkabine ) würde ich die Kabinenlänge machen. Wenn Du ca. 30cm über das original Pritschenmaß gehst solltest Du
    genügend Wohnraum haben.
    BEi der Doppelkabine kann der Alkoven dann etwas länger werden.
    Wenn Du kiene Fahrräder am Heck transportieren willst und auch keinen Anhänger, mit aufgesetzter Kabine, ziehen willst geh auf das maximale Maß was VW zulässt.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Nachtrag:


    Du kannst auch die Kabine etwas höher machen und dann den Vorteil eines doppelten Bodens nutzen.
    Da kannst Du dann etwas Kabinenlänge einsparen wenn Du ein gewisses Längenmaß nicht überschreiten willst.
    In einem doppelten Boden kannst Du auch gut die etwas schwerere Technik ( z.B. Batterieen, Wassertanks,....)
    unterbringen und hast dadurch Platz in den Sitzdruhen.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallo,


    das mit der subjektiven richtigen Größe ist mir schon klar. Es soll ja auch Menschen geben die glauben im Hotel hat man mehr Luxus als beim Camping.


    Was ich meinte war die optimale Länge für das Fahrzeug, soll ein T5 Doka Pritsche werden. Es gößerer Überhang wirkt sich doch sicherlich auf das Fahrverhalten und die Belastung der Hinterachse aus. Wieviel PS würdet ihr empfehlen. Bei der Gesamtlänge sehe ich bis 6 m kein Problem. Jetzt fahre ich ca. 5,50 Länge.


    Gruß Manfred

    Ausbau ist fertig, wird aber hoffentlich eine ewige Baustelle bleiben.
    Unter http://www.marifeee.de, Link "Wohnkabine Selfmade" gibt es ein paar Bilder.

  • Hallo Manfred,


    was die PS betrifft solltast Du am bessten mal verschiedene Leistungsstufen probe fahren.
    Nur so kannst Du Dir ein Bild machen was für Dich das besste bzw. der passende Motor ist.


    Die Meinungen über "genügend" Leistung gehen sehr stark auseinander. Auch das empfinden der Leistung ist bei jedem anders.
    Was für den einen gut motorisiert ist ist für den anderen eine lahme Krücke oder anders herum.


    Die Leistungsstufe ist bei der Anschaffung natürlich auch nicht ganz uninteressant da sich die Preise doch stark ändern wenn die Leistung
    steigt.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Du kannst ja nie eine Doka mit der vollen Beladung einer Woka beim Händler Probefahren!
    Wenn es der Geldbeutel hergibt würde ich schon die maximale Motorisierung wählen, weniger nur wenn du wirklich der ruhige Typ bist der mit 100 über die Bahn tuckert. Ich bin mit meinen 143PS bei gut 3to zu frieden. Aber mehr schadet ja nicht unbedingt.
    Beim T5 unterscheiden sich die beiden oberen Motorisierungen laut Herstellerangabe nur um 0,1L, also ist nur der Anschaffungspreis und die pers. Vorlieben das Thema.

    Gruß, Holger


  • Zitat von Manfred1

    Ein gößerer Überhang wirkt sich doch sicherlich auf das Fahrverhalten und die Belastung der Hinterachse aus.


    Das hängt viel mehr von der Innenaufteilung und Gewichtsverlagerung ab, als von der Außenlänge!
    Viel Schweres nach vorne, viel Leichtes (und Luft) nach hinten... Und es ist besser für's Fahrverhalten, alles Kleinzeug in die Kabine zu kriegen, als dann hinterher mangels Platz hinten eine Riesen-Staukiste mit viel Gewicht d'ranzuhängen (wie so oft zu sehen).

  • Zitat von dare2go

    Das hängt viel mehr von der Innenaufteilung und Gewichtsverlagerung ab, als von der Außenlänge!
    Viel Schweres nach vorne, viel Leichtes (und Luft) nach hinten... Und es ist besser für's Fahrverhalten, alles Kleinzeug in die Kabine zu kriegen, als dann hinterher mangels Platz hinten eine Riesen-Staukiste mit viel Gewicht d'ranzuhängen (wie so oft zu sehen).


    Ganz genau !
    Unsrer Kabine hat eine Bodenlänge von 2,80 m und der Grundriß ist halt genau auf unsere Bedürfnisse abgestellt. Mit geringerer Bodenlänge hätte der Grundriß so nicht funktioniert. Ich habe beim Ausbau darauf geachtet ein Möglichst ausgewogene Gewichtsverteilung hinzubekommen. Unser T5 hat 131 PS und läuft mit voller Besatzung und Kabine so knappe 150 km/h auf der Bahn wenn man es will . Ich will es nicht ;)
    Unsere Reisegeschw. beträgt ca. 100 km/h. Voll bestückt fährt sich unsere Kombi vollkommen easy und man hat nicht das Gefühl dass das Fahrzeug in irgendeiner Weise überfordert wäre. Wenn ich den T5 nochmals kaufen würde, dann eventuell doch mit der stärkeren Maschine. Die 131 PS sind vollkommen ausreichend, aber Leistung kann nie schaden ;-))

  • OkOK....
    Erstmal hastu du eine technische begrenzte länge des Koffer, das richtet sich nach deinem Fahrgestell.
    sollte der Koffer sehr weit hinten raus ragen mußt du in den Kurven mehr aufpassen mit den hinteren Ecke.
    Koffer sollte so breit wie das Fahrerhaus sein min.! Breite ist eine Frage des Geschmacks und der Basis,
    Bei 250cm hörts halt auf( 255cm). Obwohl ich rießige Räder habe versuche ich gesammt unter 360cm in der Höhe zu kommen.
    Die Abstufungen sind meisnten 4m, 3,80m, 3,60m, 3,40m, 3,20m usw.
    Um so tiefer ums so besser kommst du irgendwo drunter durch.
    Eine Seitentüre gibt meistens besser Raumaufteilungen und du sparrst dir für den Bau ca 0,8qm wo du drinnen zubauen kannst.
    Eine Tunnelkonstruktion/Hecktüre, hat nach meiner Erfahrung mehr Nachteile wie Vorteile.
    Lg

    Klinsi ist Schwabe.............

  • Hallo in die Runde,


    es geht hier um einen T5 Doppelkabine, Radstand 3400 mm.
    Aufbaurichtlinie 2011 http://vwn-aufbaurichtlinien.d…_T5_Aufbaurichtlinien.pdf
    Da steht geschrieben: "Der hintere Überhang der Aufbauten darf 43% des Radstandes nicht übersteigen".
    Das bedeutet für Fahrgestell mit Doppelkabine, max.Aufbauaussenlänge bei 43% Überhang, gleich 2212 mm.
    Zum Vergleich:
    Fahrgestell mit Fahrerhaus, Radstand 3000 mm, max. Aufbauaussenlänge 2692 mm.
    Fahrgestell mit Fahrerhaus, Radstand 3400 mm, max. Aufbauaussenlänge 3264 mm.
    Fahrgestell mit Doppelkabine, Radstand 3400 mm, max. Aufbauaussenlänge 2212 mm.


    Gruss
    Rene_W

  • Wie wärs mit Magneten engenäht auf die Abdichtung? Die von Supermagnete.de sollten dafür fast zu stark sein, aber schau doch selber, bis 50mm haben die im Standardsortiment und bis vor kurzem konnte man ncoh auf Mass bestellen. Unten ne Dichtlippe hin und obendrauf die Magnete eingenäht, des könnte doch gut halten.

  • T4 und T5 Doka haben ja mehr oder weniger ähnliche Abmessungen.
    Meine Kabine hat 2,70 m Bodenlänge und mit kurzen Vorderwagen ("alte" T4-Front) und Rammschutz vorn hab ich ziemlich genau 6 m Fahrzeuglänge (5,95 m eingetragen). Ich wollte auf jeden Fall unter 6 m bleiben, einfach auch wegen der Fähren in Skandinavien und finde 6 m Länge ein recht gutes Maß für den T4 mit Aufbau. Das ist noch gut zu handeln und rangieren.
    Die Bodenlänge hätte nach ca. 3 bis vieleicht 5 cm länger sein können, die könnte ich noch näher an das Fahrerhaus ran.
    Von der Gewichtsverteilung macht der Überhang keine Probleme, insbesondere da der T4 (und T5) ja eh durch den Motor eher frontlastig ist und ein gewisses Gewicht auf der Hinterachse gut brauchen kann.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe,


    hast du einen T4 Doppelkabine, Radstand 3320 mm?
    Beim T4 gilt, der hintere Überhang der Aufbauten darf 40% des Radstandes nicht übersteigen.
    Das bedeutet für Fahrgestell mit Doppelkabine, max.Aufbauaussenlänge bei 40% Überhang, gleich 2476 mm.
    Wie kommt es, dass du 2,70 m Bodenlänge haben kannst?


    Gruss
    Rene_W

  • Und vergesst vor lauter wie lang darf die Kabine sein nicht das Gewicht, die Gewichtsverteilung und Höhe der Kabine. Ein Überhang mit entsprechendem Gewicht (z.B. Fahrräder auf dem Heckträger) zieht durch die Fliehkraft gewaltig in den Kurven. :roll:


    Grüßle
    Andreas


  • Weil mir 2,476 m zu wenig gewesen wären? ;)


    Ne, im ernst: Wenn Du Dir mal die Serienwohnmobile auf T4-Basis anschaust, oder die T4-Kabinen von Bimobile, Tischer oder Nordstar, dann haben die auch alle mehr Bodenlänge, als dass, was in den Aufbaurichtlinien drinsteht.
    Der aaS (aka TÜV-Prüfer), der mir das eingetragen hat, der hat nicht danach gefragt was in den Aufbaurichtlinien drinsteht. Er kann da ja nach eigenem ermessen auch von Abweichen, dann muss nur er den Kopf dafür hinhalten. Ich kenne aber auch noch mehrere T4 Doka mit Kabine mit ähnlichen Längen.
    Argumentieren kann man das ganze ja auch noch: Die Aufbaurichtlinien gehen von einem Kofferaufbau eines LKW aus, der ggf. auch komplett beladen wird bzw. bei dem die Gewichtsverteilung auch recht ungünstig sein kann und nicht näher definiert ist. Bei meinem Wohnmobilausbau ist die Gewichtsverteilung ja mehr oder weniger durch den Ausbau vorgegeben. Es wäre fahrdynamisch natürlich fatal, wenn man bei einem solch langem Überhang zwar die Achslasten einhält, das Hauptgewicht aber sehr weit hinten wäre. (Stichwort für die Physiker und Ingenieure: Steiner-Anteil).
    Abgesehen davon, zumindest in D müßte ich die Wohnkabine ja auch nicht zwingend in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen, da es eine Absetzkabine ist. Da in D Ladung auch seitlich überstehen darf (anders als m. W. in der Schweiz) dürfte ich die Kabine auch einfach als Ladung fahren. Und für Ladung gelten die Vorgaben der Aufbaurichtlinie nicht.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Eben, Aufbaurichtlinien sind eben nur Richtlinien. Also rechtlich gesehen ohne bedeutung. wenn man nun noch einen Alkhoven hat, dann kann man den überhang ja deutlcih erhöhen. Die ganze technik wie wasser, und batterien etc. auch vorne hin, dann hat man noch mehr überhang zur verfügung....
    Ich fände ideal eine einfachkabine mit kurzem Radstand, und Alkhoven. Das ganze noch recht klein gehalten, und man hat das perfekte altagsauto, was man aber vollständig zum wohnen nutzen kann....

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