Wie sicher ist Skandinavien??????

  • Hallo


    Ich selber war schon mehrfach mit meinem WOMO in Skandinavien, jedoch immer nur auf Campingplätzen (mangels Sanitärerausstattung in meinem alten Womo), dort hatte ich nie auch nur den Hauch eines Problems.


    dieses Jahr wollte ich auch wieder dort hin...und dann (erstmalig) auch mal "so" irgentwo mich hinstellen. Jetzt habe ich allerdings hier in einem anderen Thraed (schreibt man das so, ich hab´ keine Ahnung) gelesen das "der neue 79" schon mal in Norwegen beim wild-campen überfallen worden sei.


    Was habt ihr für Erfahrungen?


    iss´ sowas ein Einzelfall??


    gibt es Gegenden oder Orte wo die Gefahr größer ist?


    Vielleicht an Durchgangsstraßen oder in der Nähe von Turistenhochburgen?




    Gruß Rolf

    Gruß Rolf

  • Hab von Schwedenbewohnern gehört, dass dort immer mehr Osteuropäer einfallen und Beeren sammel (oder andere Wertgegenstände :-) ), vor allem aus Polen und den baltischen Staaten. Ob die auch bis Norwegen vorstoßen? Keine Ahnung, ist aber nicht mehr EU und daher bestimmt risikoreicher für die bösen Buben.


    Also besser irgendwo verstecken als an der Durchgangsstraße zu übernachten.

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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  • Hallo Rolf,


    ein Einzelfall sind Überfälle in Skandinavien leider nicht mehr. Mehrere Skandinavier berichten davon, das ost-/südosteuropäische Banden den Norden unsicher machen. Vereinzelt wird auch von "unfreundlichen" skandinavischen Jugendlichen berichtet, die Touristen nicht mögen und nachst schon mal bewusst Krach machen. Das habe ich leider auch schon erlebt.
    Ich bin kein Schisser, aber möchte doch schon beruhigt schlafen können. Daher such ich mir entweder Plätze, wo ich wirklich ganz alleine bin, weil mich keiner finden kann, oder ich stelle mich zu anderen Mobilen, um ein Stück weit die "Geborgenheit" der Runde zu nutzen.
    Alle paar Tage müssen wie dann mit dem Bulli eh auf Campingplätze, für die ich gerne eine Lanze brechen möchte, weil sie häufig sehr idyllisch liegen und auch nicht übertrieben teuer sind.


    Potentiell gefährlicher sind die Bereiche entlang der Hauptrouten, vor Allem der E6. Grundsätzlich würde ich zusehen , diese Strecken für die Übernachtung zu verlassen. Ich fahre fast nur Nebenstrassen. In den Haupttouristengebieten habe ich bisher in den letzten 13 Jahren auch keine schlechten Erfahrungen gemacht.


    Frank

  • Hallo Holger

    Zitat von holger4x4

    Ob die auch bis Norwegen vorstoßen? Keine Ahnung, ist aber nicht mehr EU und daher bestimmt risikoreicher für die bösen Buben.


    Richtig........
    Haben aber beim Schengener-Abkommen mit gemacht.....offene Grenzen und so.....die letzt zweimal, die wo ich da oben war, waren die Grenzhütten jedenfalls leer, Kontrollen werden wohl nur noch stichproben-mäßig durchgeführt.


    Hallo Frank


    Zitat von Frank H

    Alle paar Tage müssen wie dann mit dem Bulli eh auf Campingplätze, für die ich gerne eine Lanze brechen möchte, weil sie häufig sehr idyllisch liegen und auch nicht übertrieben teuer sind.


    Das kann ich nur bestätigen!!! und grundsätzlich wollte ich das eh nicht permanent machen, sondern nur "mal", so das ich durch aus überwiegent auf Campingplätzen stehe..



    .............hmmm, ihr meint also wenn dann möglichst da wo niemand einen Findet??.......aber im Fall des Falles wird man dort auch nich` gefunden..????????..........irgentwie zwiespältig....


    Was gibt es eigentlich für Möglichkeiten sich zu schützen??


    Wie sieht das eigentlich mit Wohnmobilställplätzen aus, wie man sie von hier kennt, (hatte die letzten male nich´darauf geachtet) gibts da so was??
    wenn ja wie häufig?


    Gruß Rolf

    Gruß Rolf

  • Hunde?
    Selbstschußanlage?
    Wenn du Angst hast,dann geh besser auf einen Campingplatz.Da schläft es sich dann entspannter.

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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  • Hallo,
    ich war im herbst letzten jahres 3 Wochen in Norwegen, wir wollten die meiste Zeit solo stehen, aber im Hinterland und in den Bergen waren die Möglichkeiten sehr gering irgend wo abseits zu stehen, Keine Parkplätze, Waldsücke oder sonstige Möglichkeit zum stehen. wenn dann in der Nähe von Häfen und strassen und da ware es nicht wirklich leise!
    4 Nächte sind wir auf kostenlosen Wohnmobilstellplätzen am Fjord gestanden, die hatten sogar Dusche und WC!
    Sind dann auf Campingplätze und haben dort egal was für eine Ausstatung jede Nacht für 2 Personen und ein Wohnmobil 25 € bezahlt!
    Trotz den teuern Kosten für alles, komme ich diees Jahr wieder!
    Einfach gigantisch diese Land.
    und das es keine Grenzkontrollen mehr gibt kann ich auch bestätigen, ausgeräumte Zollhäuschen überall!

    Grüße
    Danny

  • Hallo Danny


    Zitat von Danny-Mayer

    4 Nächte sind wir auf kostenlosen Wohnmobilstellplätzen am Fjord gestanden, die hatten sogar Dusche und WC!


    Das interessiert mich.....verätst du mir wo das war?


    holger4x4
    tolle Idee :o ........has´e dafür ne´n Bauplan :lol::lol: ....oder irgentwelche Restbestände..............von der Mauer.... :shock::shock::lol:


    Gruß Rolf

    Gruß Rolf

  • Generell halte ich Skandinavien für sehr sicher, aber Stress kann man natürlich überall bekommen. An Orten mit überdurchschnittlich viel Womo-Tourismus, sind die auch wirklich nichtmehr beliebt, da kann durchaus auch einfach mal ein schlecht gelaunter Anwohner zum Problem werden.


    Es ist ja beim Durchfahren recht schnell zu ersehen ob dort noch alles in Butter ist, oder ob schon Horden von geizigen deutschen Aldi-Bunker-Wohnmobilisten ihren Ruf verbreitet haben. Wenn an jedem zweiten Parkplatz ein Womo- oder Campning-verboten Schild steht, sämtliche Wege die von der Hauptstraße wegführen Einfahrt verboten sind...


    Da schau ich dass ich schnell woanders hin komm und werde sicher nicht irgendwo wild campen.


    Was vorsätzliche Überfälle von kriminellen Banden oder auch Einzelpersonen angeht, da hab ich natürlich den Vorteil, dass mein Bus zum einen nicht besonders nach Wohnmobil aussieht, und dass ich selbst aufgrund meiner Hobbys die Touristenhauptströme meide. Kaum jemand wird ne dreiviertel Stunde ne schlechte Passstraße hochgurken, um dann dort evtl. einen Kombi mit zwei biwakierenden russischen Alpinisten, ein paar durchgeknallte Engländer und eben mich anzutreffen.


    Ansonsten kann ich nur die Tipps empfehlen, die man auch sonst gerne in südlichen Gefilden einhält:


    - Wenn schon wild campen, dann erst zum schlafen gehen. Oft suche ich mir den Platz schon am spätnachmittag aus, stell mich dann aber noch woanders hin, z.B. vor den Supermarkt und koch dort Abendessen (mit geschlossenem Mobil). Erst nach dem Essen bei Dunkelheit wird dann das Schlafplätzchen angefahren, wobei ich drauf achte dass mir keiner folgt. Morgens bin ich dann schon wieder weiter, bevor viele Leute aufkreuzen.


    - Keine einfache Beute bereitlegen. Fertig gepackte Täschchen, Rucksäcke, CD-Booklets... Das ist leichte Beute. Wenn statt dessen alles einzeln in festen Möbeln verstaut ist, oder herumliegt, müssen Autoaufknacker erst mühsam suchen, was sie interessieren könnte. Die kommen ja nicht zum Unterhosen klauen.
    Selbst wenn sie dann Wertsachen finden und mitnehmen, ist das noch angenehmer, als wenn alles weg ist, auch Zeug, das die eh hinterher in die nächste Mülltonne entsorgen. Genauso sollte man auch seine Wertsachen verteilen. Perso und Reisepass an getrennten Orten (das eine immer dabei, das andere im Auto versteckt)... So ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer, dass man dann plötzlich ohne alles dasteht.


    - In Ländern von denen ich weiß dass es eine breite Maße an verarmten Kleinkriminellen gibt, habe ich auch immer eine kleine Extra-Brieftasche mit ein bisschen Kleingeld (so bis 20 Euro), die die armen Schlucker gerne haben dürfen, die Urlaubskasse und die Dokumente/Karten sind dann irgendwo besser versteckt. Den meisten kleinkriminellen geht's ja nicht drum Euch eins auszuwischen, die brauchen nur bissl was zum leben. Drum ist es mir am liebsten sie nehmen sich ein bissl was und richten ansonsten nicht zu viel Schaden an. In so Ländern wo das Einbruchsrisiko sehr hoch ist, würde ich eine Alarmanlage mit Bewegungsmelder installieren, Beifahrertür offen lassen und ins Handschuhfach so nen klein gefüllten Lockgeldbeutel. Der Typ macht dann die Beifahrertür auf, Alarmanlage geht an, dann guck er noch schnell ins Handschuhfach, findet was, ist zufrieden und haut ab.

  • War in den letzten Jahren öfter (viermal) in Norwegen, haben sehr oft frei gestanden oder für eine Dose Bier beim Bauern vor der Wiese. Es gab da nie Probleme. Von Rastplätzen entlang der großen Reiserouten würde ich mich fern halten (aber hauptsächlich wegen dem LKW-Lärm). Je weiter ich in die Wildnis gefahren bin, je sicherer habe ich mich gefühlt. In Norwegen hatte ich nie das Gefühl unerwünscht zu sein. Obwohl die Anzahl der WOMOS explosionsartig zugenommen hat. Die Polizei hat Nachts oft mach uns gesehen und freundlich gegrüßt (Parkplatz Holmenkollen in Oslo).


    Wenn ich natürlich jemandem die Zufahrt verstelle oder ein Dreckloch hinterlasse !!!?

  • Meine aktive Norwegenzeit liegt zwar jetzt mehrere Jahre zurück, aber als eingefleischter Norwegen-Fan muß ich doch einmal einen Stab für Norwegen brechen.


    Es gibt dort das sogenannte 'Jedermannsrecht' - solange man niemanden stört, darf man überall stehen (Privatgelände natürlich ausgenommen). Wenn man sich daran hält und außerhalb des Sichtbereiches von irgendwelchen Häusern bleibt, habe ich nie irgendwelche Probleme oder gar Ängste vor Überfällen gehabt.
    Wir stehen eigentlich immer frei, Campingplätze (selbst die sehr lockeren in Norwegen) sind uns ein absolutes Gräuel - wir sind am allerliebsten dort, wo niemand anderes ist. Solche Ecken gibt es eigentlich überall genügend (außer in Oslo oder im direkten Umkreis Bergen), und wo eigentlich nie 'Kunden' für potentielle Überfäller sind, kommen auch keine Bösewichte hin. Das Verhältnis Aufwand/'Ertrag' paßt dann nicht.


    In Frankreich ist ein Kollege überfallen worden, und das, obwohl sein Kastenwagen kaum Ähnlichkeit mit einem Wohnmobil hat. Aber er stand halt auf einem Autobahnrastplatz zwischen anderen Wohnmobilen, da findet sich für Übeltäter immer ein Fressen.
    Wir versuchen immer, kleine, überschaubare, abseits gelegene Stellplätze zu finden und hatten auf unseren bisherigen drei Frankreichtouren noch nicht einmal den Ansatz eines Problems.


    Warum ich diesen Exkurs zum Thema Frankreich bringe? Es kommt also wohl immer darauf an, welchen Stellplatz man sich aussucht. Wenn man sich irgendwo hinstellt, wo eigentlich immer ein paar Wohnmobile stehen, ist das Risiko wohl erheblich größer als an Ecken, wo nur ein- oder zweimal im Jahr ein Mobilchen steht... Das gilt für Frankreich genauso wie wohl (leider mittlerweile) auch für Skandinavien.


    Sobald wir wieder über ein WoMo verfügen, mit dem man (in technischer Hinsicht) unbesorgt auch in abgelegene Ecken fahren kann, werden wir uns wieder Richtung Norden auf den Weg machen - und das ohne Angst.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Moin!


    Ich mache seit 38 Jahren Urlaub im WoMo (in vielen Kontinenten, vielleicht 300 000 km) und habe bisher 2 x nicht gut geschlafen.
    Es war in Deutschland.
    Erstens.: Die Polizei suchte die Schleyer -Entführer und stand mit entsicherter MP vorm WoMo, war unangenehm und angsteinflößend. Zweitens: Eine Gruppe Männer feierte bei Campingfeuer und Bier, dann begann das Schießen auf Bierflaschen. Ich bin gegen 24 Uhr weggefahren.


    Ich habe u. a. Polen sowie die baltischen Staaten bereist (Skandinavien auch) und sehr selten einen Campingplatz genutzt (in den Großstädten schon). Die Erfahrungen waren nie negativ.


    Der entlegendse Schlafplatz ist aus meiner Sicht der sicherste. Wo niemand hinkommen wird, wird mich niemand finden. Im Konfliktfall hilft auch niemand. Jeder WoMo-Stellplatz ist auch bei Ganoven bekannt und ein potentielles Ziel.


    Wer aber Bedenken hat mit dem Schlafen in freier Naturan bzw. an einsamen Plätzen, der sollte auf den Campingplatz fahren, ansonsten ist der Urlaub kein Urlaub und jedes Geräusch in der Nacht führt zu unruhigem Schlaf. Wenn das Wildschwein sich am Auto scheuert steigt der Adrenalinspiegel, oder auch nicht.


    Mich stört aber die Planung schon am Morgen, am frühen Abend möchte ich wissen wo ich schlafen kann. Den Tag über will ich mich treiben lassen.



    Gruß


    Fritz

  • Hallo


    Nun, dass hört sich doch recht beruhigent an, ich denke ich werd das dann mal an einem ruhigen Plätzchen aus probieren, und je nach dem wie ruhig (beruhigt) wir schlafen werden.........


    Danke!


    Gruß Rolf

    Gruß Rolf

  • Hallo Rolf, da bin ich wieder :D ,
    in besagten 3 Monaten Skandinavien in 2007 haben wir nur 2 CP angefahren, weils nicht anders ging (Vogelinsel Runde; Pippi Langstrumpf in Vimmerby), sonst haben wir frei gestanden. Oft in kleinen Häfen (die Kinder haben dann morgens die Fischer beim Rausfahren/Reinkommen beobachtet), ca. 2mal auf Supermarktparkplätzen, ein paar Male in Städten, sonst in der Natur mit viel Ruhe und schöner Aussicht. Das Wohnmobil mit Dachbox und Fahrrädern auf dem Heckträger konnten wir nicht tarnen, ich habe aber nur einmal unruhig geschlafen: wir standen am Vätternsee allein in einer Sackgasse, die am Strand endete und nachts kamen angetrunkene Jugendliche, die ihre Autos mit laufender Musik abstellten und an den Strand gingen. Nach ca. einer Stunde waren sie wieder weg.
    Unsere Route war Mitte-Ostküste Schweden, Rovaniemi (Finnland) zum Nordkap und an Norwegens Küste runter und über Oslo-Lillehammer wieder nach Schweden.
    Alexander

    Schöner Wohnen!

  • Ich war jetzt auch schon ein paar Jahre nicht mehr in Skandinavien, aber früher gab es nie Probleme.
    Wir haben aber auch immer Stellplätze und "touristische Attraktionen" gemieden und möglichst viel Wildnis und Freiheit gesucht. Daher sind wir durch den skandinavischen Süden immer relativ schnell durch gefahren und standen oben immer sehr abseits ganz alleine. Meistens sind wir schon kilometerlange Schotterpisten gefahren und dann nochmal in einen kleinen Feldweg eingebogen und haben uns ein schönes Plätzen am See gesucht. Oft standen wir auch länger als einen Tag.
    Ich hoffe, dass sich nicht allzu viel verändert hat und würde das aber immer wieder so machen. Irgendwo geschützt hinter Bäumen abseits von großen Straßen ist die Chance schon sehr gering überfallen zu werden. Aber wenn man jetzt eher unsicher ist würde ich des ruhigen Schlafes wegen Campingplätze bevorzugen.

  • Hallo


    Ich bin ja jetzt auch schon wieder ein paar "Tage" da....


    ....und kann berichten das meine anfängliche Sorgen völlig unbegründet waren. :D wir Standen 12 von 17 nächten "so" irgent wo rum, ...es gab nie Probleme :!::D wir waren sogar positiv Überascht, als wir mitten in eine Ortschaft auf einem Parkplatz übernachtet hatten, die Dorfjugend als sie mitten in der Nacht mit ihren Autos so ihre Runden drehten, in dem Moment als sie bei uns vorbeikamen tatsächlich die Musik runter drehten... :!::) (OK gehört hat man´s immer noch...aber der Wille zählt :!::wink: )

    Gruß Rolf

  • Meine Schwester wohnt in Norwegen und meinte dass derzeit dort vermehrt mit Billigfliegern angereist wird, einen Tag Klautour und dann nichts wie heim. Da der Norweger an sich nicht so vorsichtig ist, da es solche Probleme früher nicht gab, lässt der schon mal seine Brieftasche auf dem Tisch liegen, wenn er auf's Klo geht. Jedenfalls muss es in den größeren Städten schon erheblich unangenehmer sein als noch vor ein paar Jahren.


    Ich denke Womos, die in der Pampa rumstehen sind aber immer noch sicherer als meinetwegen hier in Deutschland. Da stellst Deinen Bus ja auch vor der Haustür auf die Straße ohne Dir groß Sorgen zu machen.


    Ich würde aber das wild stehen auf jeden Fall auf sehr ländliche und ruhige Gegenden beschränken, wie ich das in allen europäischen Gegenden handhabe.


    Meiner Freundin haben sie übrigens auch schon mal vor ca. 6 Jahren in Schweden an einem sehr ländlichen Strand die Kamera aus der Badetasche geklaut. Klauen ist halt menschlich und Menschen gibt's überall...

  • Ich komme gerade vom Segeln in den Schären bei Stockholm. Da hat unser Bus 10 Tage unbeaufsichtigt im Hafen gestanden und nix passiert!


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Hallo,


    wir hatten vor 2 Jahren einen Einbruchsversuch in Südschweden. Wir hatten den Wagen auf einem Parkplatz an einer Sehenswürdigkeit abgestellt und faulerweise allerhand im Fahrerhaus liegenlassen (ein Hip-Bag mit Brieftasche, GPS). Zum Glück sind die Herrschaften durch ein anrückendes weiteres Womo gestört worden und der einzige Schaden war eine kaputte Dreeicksscheibe in der Tür. Beim einem schwedischen PKW nebenan war eine Handtasche weg.


    Seitdem achten wir beim Aussteigen auf ein 'uninteressantes Fahrerhaus' und und legen (fast immer) eine Sperrkette Tür zu Tür an, womit sich das Einsteigen nach dem Scheibe einschlagen verlangsamt.


    Unser Aufbau ist ja nicht Standard-Weißware und es sind an beiden Türen plan eingebaute Sicherheits-Wohnungstürschlösser sichtbar. Die 'Interessenten' wissen auf den ersten Blick nicht, wie gut die Verriegelung hier ist.


    Seither hatten wir keinen 'Besuch' mehr.


    In diesem Jahr haben wir mit den Bordunterlagen der Görborg-Fähre eine knallorange Infokarte der schwedischen Polizei bekommen. Neben dem üblich Hinweis, Campingplätze zu nutzen (statt Rastplätze) wird auch das Thema 'nichts sichtbar liegenlassen' besprochen. Stattdessen soll man die Merkkarte sichtbar hinlegen. Botschaft ist: "Wir wissen Bescheid - hier findest Du nichts".


    Ob das jetzt die tolle Lösung ist, weiss ich auch nicht, aber man hat begriffen, dass man an den großen Touri- und Verkehrachsen vor allem in Südskandinavien ein Einbruchsdiebstahlproblem hat.


    Trotzdem würde ich mir in Skandinavien weniger Sorgen machen als beispielsweise in Südfrankreich.



    Ergänzung zum Thema offene Grenzen:


    Wir sind in diesem Jahr aus Schweden/Finnland kommend an der Grenze vor Kautokeino herausgewunken worden (an der Grenze, wie vor Schengen-Tagen). Alle Luken und Klappen wurden geöffnet. Unter intensiv filzen verstehe ich zwar was anderes (ab Mitte der Kontrolle war das eher eine Fahrzeugbesichtigung 8) ), aber die Zöllner im hohen Norden wissen schon, was man gegen Langeweile tun kann.

    2016er Sprinter 319CDI (906.136) mit Al-Ko Tiefrahmen und Ormocar-Koffer, gasfreier Ausbau
    Mehr zu unserem Fahrzeug gibt es hier - unsere Reiseberichte aus Mittel- und Nordeuropa findet ihr hier.

  • Hallo zusammen,
    beim geparkten PKW und/oder Reisemobil öffnen wir stets die Handschuhfachklappe.
    An der Grenze bei Kautokeino wurden wir dieses Frühjahr auch "gefilzt": eine hübsche Zöllnerin machte ein paar Klappen auf, und das war's.

    Aus NRW grüsst Berny.
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    Renault Trafic Hochdach, langer Radstand, Selbstausbau 1992.

  • Ich fahre schon seit zig Jahren nach Skandinavien. Meine Erfahrung: absolut sicher. Die Geschichten von Osteuropäern, die angeblich das Land unsicher machen, kann ich nicht bestätigen. Natürlich gilt die übliche Erfahrung aus dem Rest von Europa: Hauptstrecken, viel befahren, sind anonym und beutereich, also eher Ziel von Leuten, die sich gern an dem "Reichtum" anderer bedienen. Sprich: E4, E6 sind die beiden größten Straßen, die einzigen echten Autobahnen, wenn überhaupt, dann wird es dort zu Vorfällen kommen.


    Meine einzige Erfahrung mit aufgebrochenem Auto: mitten in Stockholm. Das war allerdings 1987. Die Wahrscheinlichkeit, dass das irgendwelche Banden aus Osteuropa waren, liegt bei Null. Da war Schweden weder bei der EU, noch gab es Schengen und der Eiserne Vorhang war noch dicht.


    Wohl aber kenne ich das Problem mit lautstarken Jugendlichen, vor allem in der Nähe von mittelgroßen Städten wie Jönköping. Nichts zu tun, aber die Hormone kreisen. Da wird alles mögliche angestellt, was irgendwie Spaß macht. Zuletzt erlebt nicht auf einem freien Stellplatz, sondern am Rand von Mariestad auf einem Campingplatz. Dort war ein Wendeplatz vor dem dortigen Schwimmbad. Wurde gern für getunte Ami-Schlitten genutzt. Am Morgen danach sah der Strand schlimm aus: Einweg-Grills, leere Bierdosen, sonstiger Müll ... aber Klauerei gab es dort nicht.

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