Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    nur für diejenigen zur Info, die es noch nicht selbst gefunden haben. Die Anmeldung für das diesjährige Treffen in Bodenheim ist im Kalender weiterhin möglich:


    Bitte alle Ideen, Fragen etc. dort als Kommentar abgeben! Danke


    Euer Leerkabinen-Wolfgang

    Was haltet Ihr von der Anlage auf Peter's Bildern? das ist eigentlich genau das, was mir so vorgeschwebt hat. Beide Abläufe sind übrigens mit Spüleinrichtungen versehen.

    Bei den Flächenabläufen bleibt halt - je nach Ausführung - häufig Klopapier auf den befahrbaren Trägern oder auch nebendran liegen, außerdem ist es nicht ungewöhnlich, daß Wohnmobilisten bei den Flächenabläufen einfach mit offenem Ablaßhahn weg fahren, noch nicht einmal gespült wird manchmal. Bei einem zu verwendenden Schlauch passiert das eher seltener, da ist man einfach nicht so schnell 'vom Acker'.
    Ich will ja, dass die Anlage von den Bodenheimer Nicht-Wohnmobilisten auch (auf Dauer) akzeptiert wird - wenn ich da eine Lösung sehe, die funktioniert, die aber vielleicht nicht den Wohnmobilisten 'den Hintern hinterher trägt', dann ist das für die Lebensdauer des Stellplatzes bestimmt zuträglicher als umgekehrt... ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    Hi Holger,


    aus Sicht der Wohnmobilisten ist so ein überfahrbarer Ablauf bestimmt angenehmer. Aber der Stellplatz grenzt an ein Wohngebiet und ist zudem Startpunkt einiger Freizeitmöglichkeiten, deshalb besteht die Vorgabe, die Ver- und Entsorgung maximal unauffällig zu gestalten. Ich weiß, das ist nicht leicht, aber wenigstens versuchen muß ich es, diese Vorgabe umzusetzen.
    Wobei ich noch nie irgendwelche Probleme mit Ablaß per Schlauch hatte, selbst in meinem MaBu mit 180l Schwarz- und 300l-Grauwassertank. Mit Gummihandschuhen war das nie ein Problem...

    Viele Grüße

    Leerkabinen-Wolfgang

    Hi Ihr,

    die ersten Vorbereitungen für eine Ent- und Versorgungsstation an unserem Stellplatz in Bodenheim sind ja schon im letzten Jahr erfolgt. Derzeit sind wir an der Planung des Station selbst, wobei es keinen Bodenablaß geben wird, weil der Bereich der Ver- und Entsorgung nicht zubetoniert, sondern weitgehend naturnah (Rasengitter, Schotterrasen o.ä.) belassen werden soll. Da nicht jeder Wohnmobilist den Bodenablaß trifft und die Beseitigung von 'Hinterlassenschaften' schlechter Treffsicherheit bei der geplanten Bodenbeschaffenheit nicht trivial ist, soll ein Gülleablaß nur per Schlauch möglich sein. Kennt jemand noch Anbieter von leicht installierbaren Stationen, die diese Bedingungen erfüllen? Bislang habe ich nur CamperClean, Freizeit-Reisch und Elektro-Schickramm...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    Hi Fritz,

    diese Runde hatten wir 2017 oder so schon gemacht. Wobei wir drei Wochen benötigt haben um nur nach Tofino und Uculet zu kommen. So schön war die Ecke...
    Den Osten mit Toronto/Montreal/Ottawa und Algonquin Park war 2011 unser Ziel, jetzt steht wie gesagt der Bereich Calgary/Rocky Mountains auf dem Programm. Und irgendwann noch einmal Kanadas Nordosten, dann aber wohl mit HappyHobo, damit wir auch in unwegsamere Ecken kommen.

    Hi Fritz,


    schön zu lesen, dass Du immer noch (reise-)mobil bist! Und zudem Bilder undceinen Bericht von Deiner Reise mit gebracht hast, die so richtig Lust machen!

    Mal sehen, wann wir mal dort hin kommen - es gibt so viele Ziele, die wir noch sehen wollen...


    Viele Grüße und weiterhin schöne Reiseerlebnisse

    Leerkabinen-Wolfgang

    Hallo lieber Stefan,


    vielen lieben Dank für Deine Hinweise. Da wir HappyHobo nicht rüber bringen können, müssen wir halt mit irgend einem Kompromiss leben. Eine Befingung, an der kein Weg vorbei führt, ist ein vernünftiges Bett. Es muss ja nicht gleich die Maße wie in HappyHobo haben (2m lang, 2,1m breit und 85cm Luft über der Matratze), aber ein 'Kampfplatz' geht gar nicht.

    Diese Forderung reduziert die Auswahl moglicher Fahrzeuge sehr, und wenn dann noch die Forderung nach Fluchtsicherheit (Fahrerhausdurchgang, keine SlideOuts) hinzu kommt, bleibt einfach nur der C30 - auch wenn wir mit dem vielleicht einige Ecken nicht entdecken können.


    Wir haben den C30 jetzt gebucht (übrigens, wen's interessiert: 2 Personen, 21 Miettage mit Gabelflug über Toronto und km- und Versicherungsvollausstattung sowie notwendiger Ausstattung zur Nutzung knappe € 4900,-), Anfang Juni wird's los gehen. Wir werden jetzt einmal mit der Streckenplanung anfangen und dabei Deine Tips berücksichtigen, so gut das geht!


    Viele Grüße

    Leerkabinen-Wolfgang

    Hi Stefan,

    soweit wir erfahren haben, öffnen die Campgrounds in den Rockies Mitte bis Ende Mai, außerdem sollten dann die meisten Straßen schneefrei sein, ohne daß der Schnee ganz weg ist - deshalb wollen wir Anfang Juni hin.


    Und da uns ein großes Bett plus Fluchtsicherheit ganz wichtig sind, wird es wohl wieder der C30 von CruiseCanada werden: https://www.cruiseamerica.com/…als/our-vehicles/large-rv. Damit haben wir schon auf den beiden ersten Kanada-Touren gute Erfahrungen gemacht (auch Abseits von Asphalt, wenn auch nicht im Offroad-Bereich), mit den Schwächen können wir leben.

    Und wir werden den Wagen wohl 20 oder 21 Tage nehmen für eine Strecke, die nach ersten Schätzungen so um die 2000km lang sein wird. Viel mehr schaffen wir in so einer kurzen Zeit erfahrungsgemäß nicht, wir wollen ja mehr sehen als nur Straßen... ;)

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    Hi Ihr,

    Ende Mai soll es mal wieder mit dem Wohnmobil auf Tour gehen - allerdings nicht mit HappyHobo, sondern einem Miet-WoMo. Da wir Kanadas Osten (Toronto) und den Westen (Vancouver) bereits 'erfahren' haben, wollen wir uns dieses mal Alberta mit einer Rundreise von Calgary aus vornehmen. Hat jemand vielleicht ein paar Tipps für uns, insbesondere zu schönen, überschaubaren, nicht überlaufenen Stellplätzen?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    Hi Ihr alle,

    darf ich mich vorstellen, ich bin der Leerkabinen-Wolfgang... Einige vom 'Urgestein' des Forums dürften mich noch kennen ;)
    Diejenigen (oder die, die schon nach einer Hubdachkabine im Forum gesucht haben) dürften die Berichte über die Entstehung meines Kabinchens kennen:
    - Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände
    - Hubdachkabine Teil 2 - Kabinenboden
    - Hubdachkabine Teil 3 - Wände
    - Hubdachkabine Teil 4 - Dach
    - Hubdachkabine Teil 5 - Ausstattung

    Inzwischen ist klar, dass ich sie nicht mehr nutzen werde, noch nicht einmal als Hardtop anstelle meiner 'großen' Kabine, dafür sind wir einfach zu viel mit der 'großen' unterwegs (daher auch meine inzwischen sehr seltenen Frequentierung das Forums). Ich habe deshalb das Innenleben bereits weitestgehend abgegeben, nur der individuell angefertigte Tank und ein Fenster sind noch drin.

    Dieses 'Restkabinchen' kostet mich momentan nur 'Parkgebühren' bei einem Winzer, sprich ich werde sie entsorgen. Es sei denn, jemand von Euch würde sie gerne haben wollen: ich gebe sie gerne kostenlos (bzw. gegen eine Spende zur Ukrainehilfe) ab! Die Kurbelstützen brauche ich noch für die große Kabine, kann sie aber leihweise zur Verfügung stellen.


    Viele Grüße

    Leerkabinen-Wolfgang

    Hi Gerhard,


    hmmm, da hat es doch etwas länger gedauert, bis ich wieder über Deine Frage gestolpert bin...

    Aber besser spät als nie - hier meine Umsetzung einer Absetz-Kurbelstützenlösung:


    Im Boden der Kabine ist von der einen zur anderen Seite ein durchgehendes Quadratrohr 30x30mm eingelassen.



    In dieses Quadratrohr führe ich einen Vierkantstab ein, den ich an eine eine Rieco-Titian-Stütze anmontiert habe. Diese komische Abstandshalterkonstruktion ist eigentlich nicht nötig, aber die brauchte ich, um die kleine 'Hubdach-Alltagskabine' absetzen zu können - ohne diese Abstandshalterkonstruktion wäre es sehr schwierig gewesen, unter die Kabine zu fahren, ohne die Stützen umzumähen.



    Im oberen Bereich der Stützen kann ich diese mit einer eingelassenen Mutter verschrauben, um ein Abscheren bei Windlast o.ä. zu vermeiden.


    Funktioniert, aber würde ich heute etwas anders machen: diese langen Hebel durch die Abstandshalterkonstruktion und die ungünstige Montage des 'Abscherverhinderungsarmes' (letzterer ist so nicht auf meinem Mist gewachsen) sind ein Problem. Aber wie geschrieben: Die Grundidee funktioniert, und für die Multi-Usabiluty muß man halt Kompromisse eingehen.


    Viele Grüße

    Leerkabinen-Wolfgang

    Hallo Ihr Lieben,


    ich beneide Euch: wir sind schon wieder zurück. Wir waren bis letzte Woche dort, wo der Weihnachtsmann im Süden wohnt.


    Allerdings mit dm Flieger (Buuhhh!) und Mietwagen, weil Anja nur 2 Wochen Urlaub nehmen konnte. Aber wir werden noch einmal mit HappyHobo hin fahren, wenn wir etwas mehr Zeit dafür haben.


    Was die Ursprungsfrage dieses Threads an geht: dort oben haben alle Fahrzeuge Spikereifen (studded tieres) - und mit denen hatte ich auch keine Sorgen, mit 100km/h über vereiste und verschneite Straßen zu fahren. Vermutlich wären wir aber auch mit normalen Winterreifen überall hin gekommen, nurceben langsamer. Was aber bei den aktuellen Spritpreisen sowieso Gebot der Stunde ist...


    Aber gut war's. Eigentlich sehr gut. Unter Ignoranz der Nordlicht-Apps haben wir sogar eine erfolgreiche Nordlicht-Jagd zu vermelden! Von wegen 100% Bewölkungswahrscheinlichkeit...


    Allerdings muß ich zugeben, daß unsere Kamera mehr gesehen hat als unser Auge - das hat halt nur 1/25sec Belichtungszeit, nicht 15 oder gar 20sec...


    Viele Grüße

    Leerkabinen-Wolfgang



    P.S.: kleiner Hinweis am Rande: wegen Corona haben wir erst 10 Tage vor Abflug gebucht - da kosteten Mietwagen und Flug rd. 80% mehr als 15 Tage vor dem Abflug :(

    Hallo Udo!


    ich lese da was von Leichtbau - da bin ich natürlich voll dabei mit HappyHobo (->Suchfunktion ;) ...


    Bei meinem T5 DoKa mit Alkovenkabine habe ich extrem gewichtsorientiert gebaut - und bin bei 4 Personen-Eignung (Alkoven und umbaubare Sitzecke, 2,8m Bodenlänge) auch auf nur wenig über 3,2t Kampfgewicht gekommen. Aber so einen Leichtbau erkauft man sich auch mit einigen Nachteilen - am leichtesten wird dabei die Brieftasche! Hochfeste und dennoch leichte Baumaterialien (GfK mit geringem Harzanteil, CfK etc.) sind sch...teuer, leichte Materialien im Innenraum recht empfindlich - ich würde HappyHobo niemals komerziell vermieten!
    Und: selbst bei HappyHobo (aufgelastet auf 3.5t) wird es knapp mit den 3.5t, wenn wir wirklich zu viert mit vier Fahrrädern und dem weiteren zusätzlichen Gerödel für 4 Personen fahren würden. Allerdings: Verzicht auf Allrad und ein kleinerer Motor könnten noch einmal 150-200kg einsparen.

    Was Deine Gewichtseinsparungsideen angeht: Stromspeicher sind schwer (Blei) oder teuer (LiFePo) - Gas ist da deutlich effizienter: meine Alu-Gastankflasche für 14kg gas wiegt nur rd. 6kg - meine Gasanlage gesamt also etwa 25kg - etwa so viel wie ein 180Ah LiFePo-Akku. Aber ich komme damit viel, viel länger aus. Kocher, Kühlschrank, externer Gasgrill kann man dran hängen, - und wenn man merkt, daß warmes Wasser doch keine sooo schlechte Idee ist, kann man leicht erweitern.

    Also: man kann es schaffen, ein 4-Personen-Mobil unter 3.5t fahrfähig hin zu bekommen - aber um das zu schaffen, legt man ziemlich viele Scheine auf den Tisch. Ich schätze mal, zwischen 30% und 50% mehr als 'Standard'... Und man muß wirklich jedes Gramm in Frage stellen (wie heißt es von mir? ich hätte selbst 4mm Schrauben hohl gebohrt!)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    In HappyHobo sind Verstärkungen aus einem hochdichten Schaum (300kg/m^3) eingelegt. In den kann man genausogut Schrauben wie in z.B. Kiefer, ist aber nach wie vor hinsichtlich Feuchtigkeit an Orten, wo sie nichts zu suchen hat, auf der sicheren Seite.


    Nebenbei: die Kanten von Dach uns Wänden sind ebenfalls so verstärkt und an diesen Stellen nur miteinander verklebt. Das ist so stabil, daß ich keine massiven Kantenprofile gebraucht habe, sondern die Kanten nur mit einem dünnen CfK-Laminat vor der Witterung schützen mußte. Gewichtsoptimierung ;)


    Viele Grüße

    Leerkabinen-Wolfgang

    Hi Ihr,

    so langsam kristallisiert sich unsere nächste Tour heraus: Irgendwann von Mitte Februar bis Mitte März soll es für 3 Wochen in den hohen Norden gehen - die Lofoten sind angepeilt, alternativ Island ;)

    Das wäre jetzt die erste Wintertour mit HappyHobo, Eis und Schnee werden unsere Begleiter sein - insbesondere auch unter den Rädern. Und da ich schon einmal das 'Vergnügen' hatte, daß sich der Wagen (noch ohne Kabine) aus dem Stand mit vier gebremsten/blockierten Rädern in Bewegung gesetzt hat, sollten wir vielleicht Spikereifen fahren, denn anscheinend ist gerade im Frühjahr, wenn Schnee wechselweise fällt, antaut und wieder gefriert mit sehr glatten Straßen zu rechnen.

    Eine Möglichkeit, zu Spikes zu kommen, ist das Einschrauben von Spikes in bestehende Winterreifen. Allerdings scheinen die wohl für LKW-Reifen mit entsprechender Gummidicke gedacht zu sein - bei den 18mm langen Schrauben bin ich bei meinen Winterreifen 215/65 R16) wohl durch bis zur Karkasse.


    Einige von Euch sind ja schon im Winter 'da oben' gewesen - wie habt Ihr das mit den Spikes gemacht? Gibt es auch VW-Bus-geeignete Einschraubspikes?
    Wir werden vermutlich in Göteborg anlanden - hat jemand Adressen zu Werkstätten, die solche Art von 'Schrauberarbeiten' durchführen? Oder solche, bei denen ich mir Spikesreifen für die 3 Wochen ausleihen könnte? Angeblich ist auch das möglich...

    Weitere Fragen folgen bestimmt noch...
    Leerkabinen-Wolfgaang