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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
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Wassertank Eigenbau

  • MountainHarry
  • 10. Mai 2026 um 17:09
  • MountainHarry
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    • 10. Mai 2026 um 17:09
    • #1

    Einfügung Leerkabinen-Wolfgang:

    dieser und die folgenden Beiträge hatte Harry an RE: Leichtbau-Frischwassertank? angehängt. Ich denke aber, dassces sinnvoller ist, hieraus einen eigenen Thread zu machen, weil die Fragen doch von der dortigen Thematik abweichen...


    Hallo miteinander,

    auch bei mir steht jetzt die Planung von von Grauwasser- und Frischwassertank an. Dabei kam ich unabhängig von diesem Thread auf eine ähnliche Lösung wie Wolfgang und bin bei der Lösung von Detailfragen hier gelandet (hätte ich ja gleich hier schauen können 🤣).

    Leider bin ich aus dem THread nicht ganz schlau geworden hinsichtlich der Lösung von Wolfgang und Sebastian.

    Leerkabinen-Wolfgang

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Primern und Beschichten mit dem bekannten Flüssigkunststoff,

    Was ist das? Auch schreibst Du über ein GFK-Waben-Sandwich, dass Du als Deckel benutzt hast für den/die Tanks. Könntest Du mir bitte eine Bezugsquelle nennen?

    Wie führt man den Ablauf durch die Bodenplatte (2 Stk. diagonal) aus, so dass:

    • gedichtet nach innen und aussen (Wasserdurchfahrten (Querschnitt, MAterial, Gummidichtung auf GFK kleben?)
    • aussen frostsicher gedämmt
    • frostsicherer Ablaufhahn

    Meine Idee ist, dass das Abwasser aus der Küche ausserhalb (dedämmt) über den Boden geführt wird (vielleicht mit elastischen Kühlerschläuchen, falls Bodenberührung), dann mit Tank verbinden (kommunizierende Röhre) und einen Abzweig zum Auslauf hinten unter dem Fahrzeug. Vielleicht vom Küchensiphon einen "Heizdraht mit Temperaturfühler" bis zum Ablassventil schieben. Theoretisch sollte das Wasser unter 4°C leichter werden und zurück Richtung Oberfläche fließen (wo es dann wärmer ist, da innerhalb der Kabine). Füllstandskontrolle könnte auch über ein transparentes Rohrstück unter der Spüle erfolgen. Be- und Entlüftung für den Tank über 2 Silikonschläuche, die innerhalb des GFK-Sandwich-Deckels liegen und im Gehäuse der TTT enden. Die wird sowieso abgesaugt (Geruch).

  • MountainHarry
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    • 10. Mai 2026 um 17:17
    • #2

    In den Deckel des Grauwassertanks will ich eine Edelstahl-"Duschtasse" einlassen. Leider nur ein Ablauf, aber ich denke, dass man sowieso mit einem Schieber das Wasser aus dem Duschbereich in die Tasse schieben muß. Die "Duschtasse" ist eigentlich: "PYRAMIS CT Abtropffläche / Tropfmulde aus Edelstahl / Ausschnittsmaß Ø 430 mm / Rundbecken Spüle". Ein bisle klein. Müßte von unten noch gedämmt und über mindestens ein PE-Rohr-Stück unterstützt werden. Der Deckel rechts ist eine Service-Öffnung (wie https://www.bootshop-online.shop/de/zubehoer/al…47&combi_id=669). Tür weiß ich noch nicht.

    Nebenan ist die TTT zu sehen, die über einen Auszug und Drehmechanismus ins Bad geschoben wird. Eimer geht mit, Urinbehälter bleibt (über "flexibles" Rohr verbunden) im TTT-Gehäuse.

  • MountainHarry
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    • 10. Mai 2026 um 17:22
    • #3

    Den Trinkwassertank will ich begehbar als Fußboden der Sitzgruppe gestalten. Ist ein wenig klein (nur ca. 70l), aber vielleicht noch separat zusätzlichen Tank für reines Trinkwasser?

    Sebastian Ich habe noch nicht kapiert, wo und wie Du einen Tank aus Kohlefaser gebaut hast. Wäre das was für den Trinkwasserspeicher für mich?

  • Jan-aus-EF
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    • 11. Mai 2026 um 10:56
    • #4

    Hallo MountainHarry,


    schön, dass sich noch jemand dem Thema CFK annehmen möchte. Sebastian ist hier in der Runde der Vorreiter. Ich bin bereits seit erster Novize :D

    (möchte ebenfalls eine Kabine aus CFK bauen, den Tank natürlich auch).

    Ab Eintrag #62 geht es auch um dieses Thema, hier in diesem Thread.

    Deine ganze Wasser-Logik hat sich mir jedoch nicht ganz erschlossen, aber muss ja nicht Gegenstand hier werden. Schön wäre allerdings, davon in einem Ausbautagebuch (später) zu lesen.


    ps: schön, dass noch einer mit Fusion360 seine Planung macht, sind wir schon zu Zweit (wenn also auch hier mal Bedarf auf How-To-Austausch besteht, gern)

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • Sebastian
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    • 11. Mai 2026 um 16:07
    • #5
    Zitat von MountainHarry

    Den Trinkwassertank will ich begehbar als Fußboden der Sitzgruppe gestalten. Ist ein wenig klein (nur ca. 70l), aber vielleicht noch separat zusätzlichen Tank für reines Trinkwasser?

    Sebastian Ich habe noch nicht kapiert, wo und wie Du einen Tank aus Kohlefaser gebaut hast. Wäre das was für den Trinkwasserspeicher für mich?

    Hallo Mountainharry, meine Tanks sind Teil des massiven Zwischenrahmens, wahrscheinlich kein Vorbild für deine Ansprüche. Einen Tank kann man aus Sandwichplatten, z.B. mit Kohlefaserschichten zusammenkleben, die Stösse überlaminieren und einen Sandwichdeckel aufkleben. Ich habe zusätzlich einen Pumpensumpf und eine HT-Muffe einlaminiert. Darin steckt ein Rohr mit Kappe und Belüftungsschlauch. Ich habe die Innenseite mit trinkwassergeignetem Harz eingestrichen, zusätzlich Farbpaste, damit man in dem schwarzen Tank den Dreck besser sieht. Zum Entleeren kann ich durch die Revisionsöffnung das Rohr herausziehen. Ungefähr hier findet sich das in meinem Bautagebuch: Link

    2 Mal editiert, zuletzt von Picco (12. Mai 2026 um 05:48) aus folgendem Grund: Link angepasst mit url-Befehl

  • MountainHarry
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    • 11. Mai 2026 um 19:50
    • #6

    Jan-aus-EF Hinsichtlich Austausch Fusion 360 gerne. Bin absolut kein Profi, aber sich austauschen zu können, ist wirklich wertvoll. Wenn Du willst, können wir unsere Konstruktionen ja teilen (wenn ich wüßte, wie es geht ;)).

    Sebastian obiger link geht irgendwie nicht

  • Jan-aus-EF
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    • 11. Mai 2026 um 20:53
    • #7
    Zitat von MountainHarry

    Sebastian obiger link geht irgendwie nicht

    nimm diesen Link: kapazitive Tankmessung und Abschlussarbeiten am Rahmen (im obigen war noch der HTML-Code mit drin :))

    Erbauliche Grüße

    Jan

    Sprinter-Kabine in Planung - noch als Traum, denn nichts ist unmöglich :/

  • Leerkabinen-Wolfgang
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    • 18. Mai 2026 um 21:18
    • #8

    Hallo lieber Harry,


    ich hatte diesen Thread ja abgeteilt und dann nicht weiter bearbeitet. Sorry.

    Um vielleicht etwas klar zu stellen: meine Tanks bestehen aus dem Kabinenboden und der -seitenwand, dem (Sandwich-)Radkasten sowie den Stegen im Doppelboden, auf denen der Laufboden aufliegt und einem fest aufgeklebten/auflaminierten Deckel, der gleichzeitig Duschboden bzw. Unterbau für die TTT ist. Diese bestehenden Bauteile wurden nochmals mit CfK und trinkwassergeeignetem Harz stabilisiert und abgedichtet. Der Abwassertank zeigt auch, dass dieses Konzept nach fast 10 Jahren funktioniert, wenn das CfK ordentlich verarbeitet worden ist.

    Der Deckel des Frischwassertanks ist bei HappyHobo gleichzeitig der Duschboden, d.h. hier lastet mein ganzes Gewicht auch einmal auf der Fläche eines Fußballens. Um das auszuhalten, habe ich eine ordentliche Schwallwand in den Tank integriert, die den Duschboden gut stützt. Genau hier ist nicht einwandfrei laminiert worden, so dass der Tank am Übergang Schwallwand zu Radkasten undicht war. Zur Abdichtung bei unbekanntem Fehlerort - ohne das Bad wieder auseinander reißen zu müssen - hatte ich den Tank mit Flüssigkunststoff ausgepinselt. Aufgrund der Position der Undichtigkeit und dem Problem, durch die Revisionsöffnung um die Schwallwand herum zu kommen, habe ich diese Undichtigkeit nicht gesehen und erst recht nicht repariert bekommen.

    Erst nach dem Aufschneiden des Duschbodens habe ich jetzt den Schwachpunkt gefunden und mit einer neuen Lage Flüssigkunststoff beseitigt. Zum ersten Mal hatte ich dieses Wochenende weder in HappyHobo noch drumherum irgendwo Wasser...


    So, nun zu dem, was ich bei Dir als Frage wahr genommen habe: egal wie Du Dir den Tank bauen willst: wenn Du die CfK-Deckschicht im Tankinneren fehlerfrei verlegst und zum Schluss evtl. den Deckel mit eingedicktem Harz aufklebst, kannst Du einen dauerhaft (wie gesagt: bei mir mittlerweile über 9 Jahre) dichten Tank hin bekommen. Der Flüssigkunststoff ist dann gar nicht notwendig!


    Viele Grüße

    (Ex-Leerkabinen-)Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    erstes Juni-WE (05.-08.06.2026): Weinfest - Stellplatz nicht nutzbar

    vierter Sept.-Samstag (26.09.2026): Weinprobe in den Weinbergen

    ???: 26. Leerkabinen-Treffen


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  • Leerkabinen-Wolfgang
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    • 18. Mai 2026 um 21:31
    • #9
    Zitat von MountainHarry

    Was ist das? Auch schreibst Du über ein GFK-Waben-Sandwich, dass Du als Deckel benutzt hast für den/die Tanks. Könntest Du mir bitte eine Bezugsquelle nennen?

    Kann ich leider nicht, das ist leider ein Geheimnis desjenigen, der mir die Kabine 'zusammen gedengelt' hat.


    Zitat

    Wie führt man den Ablauf durch die Bodenplatte (2 Stk. diagonal) aus, so dass:

    gedichtet nach innen und aussen (Wasserdurchfahrten (Querschnitt, MAterial, Gummidichtung auf GFK kleben?)

    aussen frostsicher gedämmt

    frostsicherer Ablaufhahn

    Ich bin jetzt nicht sicher, wie Du Dir den Tank vor stellst. Aussenliegend aber gedämmt? Als eigenes Fertigelement (z.B. fertiger PE-Tank) mit Armafkex o.ä. drumherum? Hier brauche ich mehr Input...


    Zitat

    Meine Idee ist, dass das Abwasser aus der Küche ausserhalb (dedämmt) über den Boden geführt wird (vielleicht mit elastischen Kühlerschläuchen, falls Bodenberührung), dann mit Tank verbinden (kommunizierende Röhre) und einen Abzweig zum Auslauf hinten unter dem Fahrzeug. Vielleicht vom Küchensiphon einen "Heizdraht mit Temperaturfühler" bis zum Ablassventil schieben. Theoretisch sollte das Wasser unter 4°C leichter werden und zurück Richtung Oberfläche fließen (wo es dann wärmer ist, da innerhalb der Kabine). Füllstandskontrolle könnte auch über ein transparentes Rohrstück unter der Spüle erfolgen. Be- und Entlüftung für den Tank über 2 Silikonschläuche, die innerhalb des GFK-Sandwich-Deckels liegen und im Gehäuse der TTT enden. Die wird sowieso abgesaugt (Geruch).

    Auch hier: ausserhalb aber über dem Boden???

    Vergiss Kommunizierende Röhren: wenn Du kein vernünftiges Gefälle in den Leitungen hast, sammeln sich hierin Krümel etc. vom Spülen, quellen auf, setzen sich fest, verklumpen... Damit hast Du nicht lange Spass. Und auf thermischen Austausch würde ich auch nicht setzen: wenn es klappt, ist das Wasser unten so kalt, dass es im Ablauf vor dem Hahn gefrieren kann. Und auf jeden Fall sollte der Ablasshahn im frostfreien Bereich sein, sofern Du an Wintercamping denkst, sonst friert er Dir ruck zuck kaputt!


    Viele Grüße

    (Ex-Leerkabinen-)Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

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    ???: 26. Leerkabinen-Treffen


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  • MountainHarry
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    • 24. Mai 2026 um 18:02
    • #10

    Sorry, dass ich mich nicht gemeldet habe. Bin in Spanien mit meinem Bike.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Hier brauche ich mehr Input...

    Der Boden der Kabine ist der Boden des Tanks. Entleerung durch 2 diagonal angebrachte Durchführungen (wegen Schiefstand der Kabine), die außerhalb der Kabine zusammengeführt werden...

    Die Kabinenrückwand und die linke -seitenwand, zwei Innenwände (Seitenwände der Duschkabine) und ein auf dem Boden laminierter, ca. 15 cm hoher Sockel bilden ein 5-Eck (alles GFK-Sandwich) und die seitlichen Wände des Tanks.

    Als Deckel wird eine, möglichst dünne GFK-Waben-Sandwich-Platte (suche ich noch ein Produkt;)) im Abstand von 10 cm parallel zum Boden mit den "Seitenwänden" wasserdicht verklebt (will vorher 90°-Profile ankleben und den Deckel "auflegen").

    Der Deckel des Abwassertanks ist der Boden der Duschkabine und bekommt einen, möglichst versenkten, Abfluss (in den darunter liegenden Tank mit Siphon). Ausserdem eine große Wartungsöffnung.

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