Welches Beplankungsmaterial wird empfohlen

  • Hallo zusammen,


    habe mich gerade angemeldet, da ich aktuell einen Hänger, der aus ITEM-Aluprofilen aufgebaut ist, plane.


    Der Hänger wird meistens draußen stehen und der Aufbau ist ca. 1,9 x 4,5 m von der Fläche und die Seitenwände sind ca. 1,3 m hoch.

    Das Ganze ist in drei Teilflächen unterteilt. So dass das maximale Maß der Deckenplatten 1,9 x 1,5 m ist und die Seitenwände 1,3 x 1,5 m sind.

    Die Heckklappe und die Vorderwand sind ca 2 m x 1,3 m


    Statt einer Plane möchte ich eine feste Beplankung.


    Siebdruckplatten sind relativ schwer und zumindest fürs Dach möchte ich die nicht.


    Jetzt bin ich hier: https://www.plattenzuschnitt24…3mm.html?sdnptid=73382295


    auf DiBond-Platten gestoßen, die mir z.B. in 3 mm geeignet erscheinen.


    Isolierwirkung ist nicht wichtig, soll halt nur lange halten und UV und Wetterbeständig sein


    Folgende Fragen:


    1. Ist 3 mm genug oder sollte es dicker oder kann es auch 2 mm dick sein?


    2. Es gibt dort eine "3 mm Aluverbundplatte weiß" oder eine 3 mm oder "Alu Dibond Weiß" auch in 3 mm. Letztere ist erheblich teurer, in der Beschreibung finde ich aber keinen Unterschied. Zahlt man da den Namen Dibond oder gibt es einen relevanten Unterschied?


    3. Kann man diesen Shop empfehlen oder gibt es bessere/günstigere Bezugsquellen?


    4. Ist es richtig, dass man die entgrateten Kanten nicht mehr bearbeiten muss?


    5. Gibt es sonst noch Tipps, Infos oder Alternativen?


    Bin für jeden Tipp dankbar


    Michael

  • Odi

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Hi,


    als Beplankung kann man schon Dibond Platten nehmen. Ich würde dann für ein Dach aber Querträger aus Aluminium drunter bauen.

    Was ich für nicht gut halte, ist das Dach zu stückeln. Du kannst hier auch eine dünne Sandwichplatte nehmen (20mm), oder mit Unterkonstruktion einfach eine Bahn GFK Rollenware aufkleben.

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
    all.jpg

  • Hallo Michael,


    Siebdruckplatten sind relativ schwer und zumindest fürs Dach möchte ich die nicht.

    Wie Klaus schon schreibt: 4 mm Betoplan ist eine Alternative. Das ist quasi 4 mm „Siebdruck“, halt nur mit zwei glatten Seiten.

    Aber Alu-Verbundplatte ginge natürlich auch.

    1. Ist 3 mm genug oder sollte es dicker oder kann es auch 2 mm dick sein?

    3 mm sollten es schon sein.

    2. Es gibt dort eine "3 mm Aluverbundplatte weiß" oder eine 3 mm oder "Alu Dibond Weiß" auch in 3 mm. Letztere ist erheblich teurer, in der Beschreibung finde ich aber keinen Unterschied. Zahlt man da den Namen Dibond oder gibt es einen relevanten Unterschied?

    Dibond ist ein Markenname. Und Marke = teuer.

    4. Ist es richtig, dass man die entgrateten Kanten nicht mehr bearbeiten muss?

    Ja, da das ja eine Kunststoffplatte ist, die mit dünnem Alublech überzogen ist, passiert da nichts.

    5. Gibt es sonst noch Tipps, Infos oder Alternativen?

    Zum Shop kann ich nichts sagen, aber Alu-Verbundplatten sind im „normalen“ Handel zu teuer.

    Geh mal zum Messebauer um die Ecke und frag den, ob er Dir das Zeug besorgt.

    Die können momentan jeden Euro brauchen und verwenden auch Dibond. Beziehen das aber deutlich günstiger.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Super und schnelle Tipps hier, vielen Dank.


    Das Betonplan ist ja super günstig, aber wird doch nicht so steif sein, wie die Aluverbundplatte. Ist das genau so wetterfest wie Siebdruck?


    Die 80°C sollten meines Erachtens reichen, das Alu hält ja mehr aus, die Farbe ist weiß und die sonnenbeschienen Seite hat ja "Freiluft". Da hätte ich jetzt nicht so eine Angst. PE hält auch noch etwas mehr aus als die 80°C, da sind noch ca. 25 °C Luft, vor allem, da ja auf dem Dach außer dem Eigengewicht keine Last drauf ist. Das Hexapan ist sicher besser aber auch sicher viel teurer.


    Querträger sind vorgesehen und wenn es durchhängt, kann man sogar nachträglich noch welche drunterschrauben.


    Den Namen will ich nicht bezahlen, da habe ich hier schon mal eine Info bekommen, die bares Geld wert ist.


    Den Tipp mit dem Messbauer werde ich mal ausprobieren, kenne zwar keinen, aber die Düsseldorfer Messe ist ja nur 20 Minuten weg von mir, da sollten sich welche finden lassen.

  • Ja, Betoplanplatte ist genau so wetterbeständig wie Siebdruckplatte. Wie geschrieben, das ist das gleiche Material, nur halt beide Seiten glatt.


    Von der Steifigkeit tun sich 4 mm Betoplan und 3 mm Aluverbundplatte nicht viel, würde ich sagen. Betoplan ist schon recht steif.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Da hast du recht.

    Eine an den Rändern offene Betoplanplatte sieht nach 5 Jahren genau so aus wie eine Siebdruck oder Seekieferplatte.

    Gruß Ralf

  • Wobei es (insbesondere, was die wetterbeständigkeit der Schnittkanten angeht) bei Siebdruckplatten (wie natürlich auch Betoplan) deutliche Qualitätsunterschiede gibt.


    Die Ladefläche vom Krabbavan1 war nach 15 Jahren noch völlig intakt, trotz unversiegelter Schnittkanten.

    Bei einem Motorradanhänger, den ich mit Freunden gebaut hatte, war die erste Siebdruckplatte nach 4 - 5 Jahren hin.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo


    Siebdruck und Betoplan kauft man aus Birke, am besten aus finnischer Herstellung. :thumbup:


    Bei uns leigen seit Jahren Plattenrest draußen im Wetter und die Enkelkinder brauchen sie zum spielen im Sandkasten.

    Die sehen an den Kanten immer noch aus wie neu.


    Bei einem Fahrzeug würde ich die offenen Kanten trotzdem abdecken oder vernüftig verseigeln. Besser isses...


    Die Asiatischen Platten aus billigem Rotholz taugen nur auf Feuer. Aber dafür sind sie dann totzdem zu teuer. :thumbdown:


    Viele Grüße


    Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Naja 4mm Betoplan ist doch nicht steif genau so wenig wie 3mm Dibond. Wenn bei der Unterkonstruktion gespart werden soll würd ich da zumindest ne Wabenplatte drunter machen

    En Gruas


    Peter


    Dodge Ram 1995 Long bed, 2500, Cummins

  • Ich hab mal ein Hardtop aus 4 mm Betoplan gebaut.

    Das Dach war 1500 mm breit und ich glaube 2100 mm oder 2200 mm lang und freitragend.

    Es hat sich zwar ein klein wenig in der Mitte durchgebogen, das was aber eher kein Problem.

    Mit einem Träger in der Mitte wäre das überhaupt kein Thema gewesen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • willst du auf dem Dach stehen oder andere Dinge transportieren? Die abgebildeten Profile sind massiv und sehr schwer. Die gleiche Abmessung gibt es in light. Oder du gehst auf ein 30er oder 20er Profil.


    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Stehen will ich nicht auf dem Dach, aber innen auch Sachen befestigen. Soll eben solide sein.


    Ggf. soll über die Profile mal ein Dachträger montierbar sein.

  • Also ich wollte meine Fahrradbühne in den Profilen führen. 850mm Auszug und 2 E-Bike's und meine Wenigkeit (95kg) beim aus- und einsteigen. Bin dann auf Schwerlastauszüge ausgewichen. Für mein Aufstelldach angedacht und nachdem ich es in der Hand gehabt habe auf 20mm zurück gegangen.

    Die gesamte Bewegungsenergie geht über das 20x20 Profil.

    Glaube mir, das verlinkte Profil ist schwer. Ja es ist stabil und nichts was du dran hängen kannst, schafft es das zu verbiegen.


    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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