Hubdachkabine Teil 4 - Dach

  • In die Stirnseiten der Wände je eine Öse, diese durch einen straffen Drahtbügel verbunden. Muss man halt vor dem Durchkrabbeln aushängen.
    Quasi so ähnlich wie diese Fanghaken, mit den man daheim die Schuppentür 20cm offen hält.


    gruß Uwe

  • Jippiyear: die Hochzeit hat geklappt (gerade rechtzeitig zum Treffen) - die Oberschale paßt über die Unterschale, als hätte ich das so geplant :wink:


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Hallo
    sieht doch toll aus!
    Was deine Zentrierkegel angeht würde ich zum "Norelerm" Katalog greifen aber bis man als Privatman das dann zu Hause hat, kann mans sich auch drehen lassen, kennst du niemanden der in der Industrie arbeitet ?


    MFG S

  • Schon wieder: Traraaaaaa :!: Die Hubvorrichtung hubt! :D:D:D:D:D:D Alle Theorie hat sich als Praxistauglich erwiesen!


    Jetzt kann man sich auch vorstellen, daß man in einer solchen Minikabine ganz gut wohnen kann.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang


    P.S.: ich habe mir die Zentrierbolzen drehen lassen...

  • Hallo Wolfgang,
    Glückwunsch zu dem scheinbar schönen Treffen und dem Hubdach!!


    Ich bin noch voll in der Bauphase, sonst wäre ich mal gekommen und hätte mich teeren und ferdern lassen, wie es einige machen wollten! :wink:


    Ich baue meinen Wohnwagen auch mit einerm kleinen Hubdach, so wie die von Eriba. Hast du ne Idee, wie ich die Führung und Arretierung realisieren kann? Hubhöhe ist ca. 30 cm.
    Ich dachte eher an eine händische als hydraulische, pneumatische Lösung.


    Nächstes Jahr, wenn mein Wohnwagen so lange hält, komme ich auch nach Bodenheim!


    Gruß
    Steffen

  • Hallo Wolfgang,


    da die Kabine jetzt "hubt" und Du ein Jahr Zeit hast etwas Mobiliar einzubauen stell ich Dir die Frage ob Du nächstes Jahr dann auch rund um die Uhr auf dem Treffen bist oder immernoch Heimschläfer spielst????


    Gefällt mir gut die ganze Hubkonstruktion.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Zitat von Picco

    Jaja...schön mit dem Hubdach protzen und keine eigene Kurbel haben...
    ...tztztz... 8)

    Wofür brauche ich eine Kurbel, wenn ich einen Claudio hab'?


    Viele Grüße an meine drei Schweizer, ohne die das Treffen einfach nicht DAS TREFFEN wäre...
    Leerkabinen-Wolfgang


    P.S.: @Christopher - keine Ahnung, die Zeit wird's zeigen. Wenn ich fest am Platz bleibe, habe ich weniger Möglichkeiten zu Servicedienstleistungen. Aber dafür mehr Zeit zum Palavern...

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Zitat von SteffenLeb

    ...sonst wäre ich mal gekommen und hätte mich teeren und ferdern lassen, wie es einige machen wollten! :wink:


    Hallo Steffen,
    Wenn Du da Wert drauf legst, können wir das ja nächstes Jahr nachholen! :wink::lol:
    Spaß beiseite, wir sind noch auf ein Bier "in der Tropfsteinhöhle" mit dem prima Klima verabredet. Das wäre schön, wenn wir das beim Leerkabinentreffen trinken könnten. Außerdem denke ich, Dein Projekt interessiert doch einige. Ich fände es nett, auch Dich mal persönlich kennen zu lernen, wie viele andere aus dem Forum.


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • So, auch von mir gibt's ein kleines Update: die Hubpumpe ist jetzt montiert und die Wanddurchführung für die Kurbel in Form einer 230V-Anschlußdose eingebaut und wärmegedämmt:

  • Solange das Fahrerhaus noch nicht ausgeschnitten ist, wird die Kabinenvorderwand mit einer passenden Platte verschlossen. Da ich bei abgelassenem Dach dann nicht in die Kabine gelangen kann, muß ich das Dach von Aussen anheben können. Dazu habe ich - wie oben beschrieben - eine Stromsteckdose eingebaut und in die ein Loch gebohrt, durch das ich eine lange Kurbelstange einführen kann. Um eine leichte Führung der Stange zum Pumpenanschluß zu gewährleisten, habe ich ein Kabel-Leerrohr zwischen Pumpenwelle und Steckdosenkastenloch gelegt. Jetzt ist das Treffen der Welle völlig unproblematisch und das Dach läßt sich von Aussen leicht heben und senken.
    Nebeneffekt: endlich steht der genau Einbauort des Boilers fest und ich kann den auch montieren.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • ... etwa 55kg (ohne Fenster)...


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo, Forum,


    es ist 'mal wieder Zeit für ein Update: nichts ist passiert in den letzten Wochen, dafür war mein Leben einfach zu sehr durcheinander geraten und außerdem war's zu kalt. Gestern sollte es endlich weiter gehen und das Dach auf den Hubstützen fixiert werden. Dumme Sache nur, daß sich ein altes Sprichwort wieder bewahrheitet hat: wer mißt, mißt Mist! Die Hubstützen sind nicht ganz perfekt parallel zueinander ausgerichtet, sie Verkanten sich beim Einfahren :-( Auch vier Stunden Justiererei hat das Problem noch nicht enggültig gelöst: das Dach rutscht immer noch etwas auf den Stützen hin und her. GRRRR!!!! Mal sehen, ob ich am WE noch einmal dazu komme, die Stützen nachzujustieren - langsam drängt die Zeit: das Leerkabinen-Treffen naht! Außerdem will die Küche fertig gestellt werden und das zweite Bett muß noch etwas nachgearbeitet werden, ich will dach erstmals mit Euch auf dem Stellplatz nächtigen... Streß!!!!


    Liebe Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    ...ich will dach erstmals mit Euch auf dem Stellplatz nächtigen... Streß!!!!

    Hallo Wolfgang,
    Wenn das Dach schon Stress macht, dann richtig :oops::D
    duck und wech...


    Ne jetzt mal im Ernst,
    ich drücke Dir gaaaanz fest die Daumen, dass Du das bis dahin noch hinkriegst!


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Leerkabinen-Wofgang hat geschrieben:
    „Die Hubstützen sind nicht ganz perfekt parallel zueinander ausgerichtet, sie verkanten sich beim Einfahren. Auch vier Stunden Justiererei hat das Problem noch nicht enggültig gelöst: das Dach rutscht immer noch etwas auf den Stützen hin und her. GRRRR!!!!“



    Hallo Wolfgang.


    Der Hub hatte doch schon mal funktioniert?! Toll, nachahmenswert. Aber was ist da los jetzt, das sind ja sehr betrübliche Erfahrungen! Regen aber auch zu einigen Gedanken über die Auswahl des richtigen Hubsystems beziehungsweise dessen Verbauung an, die ich mal zur Diskussion stellen möchte. Du verwendest ja eine einfach wirkende Hydraulik. Der Hersteller – hier Ergo – tut nichts zur Sache, die Zahlen beziehen sich aber auf dessen Systeme.


    Verstehe ich Deine Schilderung richtig, so hat das „Verkanten“ 2 mögliche Ursachen: Querkraft und Biegemoment können zur Reibung in den Linearantrieben selbst führen, und/oder der Dachdeckel findet Widerstand am Kabinenunterteil, z. B. durch Schleifen der Dichtung oder des GFK-Materials, oder gar durch Festhängen. Beim Absenken muss dieser Widerstand fast ausschließlich durch das Gewicht des Dachdeckels überwunden werden, da trotz Abwärtskurbeln nur eine max. Rückstellkraft von 10 - 20 N je Zylinder entsteht (Vakuum gegen Normalluftdruck). An den Stellen, wo der Widerstand nicht überwunden wird, stoppte der entsprechende Zylinder und es entsteht beim Weiterkurbeln das erwähnte Vakuum. Das merkt man beim Betätigen der Handkurbel fast nicht, auch optisch ist es bei einem so großen System wohl nur selten erkennbar. Der Dachdeckel verzieht sich, es kommt zum „Verkanten“ bis hin zum Festsetzen des Deckels. Und die Gefahr entsteht, dass durch das Vakuum Luft in das Hydrauliksystem eindringt, mit der Folge aufwändiger Entlüftung.


    Ich würde daraus schließen, dass auf jeden Fall Querkraft und Biegemoment auf die Zylinder vermieden werden müssen. Wie Du auch, denke ich natürlich zuerst einmal an genaues Justieren. Aber wird das dauerhaft helfen? Wenn man die Zylinder am Kabinenunterteil und die Hubstempel am Dachdeckel jeweils fest montiert, werden die unterschiedlichen Temperaturausdehnungen und Kabinen-Verschränkungen - ich stelle mir da Werte im cm-Bereich(?) vor - immer für deutliche Querkräfte und Momente sorgen. Die stellen auch noch eine andere Gefahr dar: die max. zulässigen Werte sind relativ klein (450N bzw. 230Nm am Beispiel eines 400 mm-Hubstempels). Leicht könnte es zur Beschädigung des Gleit- und Dichtsystems bis hin zum Verbiegen des Stempels kommen.


    Abhilfe könnte da eine schwimmende Lagerung der Hubsysteme schaffen, zum Beispiel könnte die Befestigung des Stempels am Dachdeckel mit größerem Spiel erfolgen. Die Führung des Dachdeckels würde dann weitgehend von den Bürstendichtungen oder anderen Führungselementen übernommen. Diese sollten aber nur eine geringe definierte Reibung erzeugen, dass die Absenkung des Dachdeckels nicht blockiert wird. Hier wäre also Aufwand zu treiben, der u. U. den Nutzen der kostengünstigen, fertig käuflichen, einfach montierbaren Hydraulik aufheben könnte. - Ganz fest auch von mir Daumendrück für eine gute Lösung. - Ich selbst hab noch nichts eingekauft , Dein Erfahrungsbericht war Anlass, auf jeden Fall den hier schon öfters behandelten Spindel-Hubtrieb zu bedenken – mit Diskussion in einem separaten Thread(?).


    Gruß Lutz.

  • Hallo, Lutz,


    das Dach ist endlich richtig montiert! Ich habe das ganze Messen irgendwann aufgegeben und die Schwerkraft genutzt: die Kabine mit Hilfe der Kabinenstützen ins Lot gestellt, dann das gleiche mit jeder einzelnen Hubstütze für sich - und zum Schluß die Höhe der Hubstützen so justiert, daß auch das Dach 'im Wasser' steht. Und plötzlich haben sich alle Probleme aufgelöst: auch ohne daß die Hubstützen mit dem Dach verschraubt sind, bewegen sich die Stützenenden nicht mehr gegenüber dem Dach.
    Und da Dach und Wände aus dem gleichen Sandwichmaterial bestehen, wird auch die Temperaturausdehnung überall gleich sein, so daß auch Temperaturänderungen dem ganzen Gefüge keine Probleme bereiten sollten. Ich habe deshalb jetzt die Stützen mit dem Dach fest verschraubt, kann aber notfalls im Falle, daß meine Überlegungen nicht stimmen, die von Dir vorgeschlagene Gleitplatte nachrüsten.
    Jetzt bin ich erst einmal Happy, daß die Dachproblematik - zumindest bis auf Widerruf - gelöst ist! Deshalb habe ich auch gleich am Innenausbau weiter gemacht ...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Wolfgang.
    Große Mitfreude :D . Wie schön, wenn die theoretischen Überlegungen durch Deine Praxiserprobung widerlegt werden. Ich glaube, nach Sufu bist Du am weitesten fortgeschritten beim praktischen Einsatz von solchen selbsführenden Hydrauliken beim Dachanheben. Bin begierig auf die Fortschritte und Erkenntnisse bis zum Treffen. Weiter so schöne Erfolge!
    Gruß Lutz

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