Hubdachkabine Teil 4 - Dach

  • Es ging mir auch mehr um die Größenordnungen und nicht so sehr um Deine Kabine. Du hast die Leitungen nur im Dach eingeschäumt, wo tatsächlich nur Beleuchtung in Frage kommt, keine anderen Verbraucher, oder?

  • Und nun die Seitenansicht der Dachplatte nach Abtrennung der überstehenden GfK-Plattenteile. Man sieht die KATASTROPHE: aus irgend einem Grund hat die Verklebung in einem Bereich von etwa 30*40cm nicht funktioniert - RUBÄHHHHH!!! :cry::cry::cry::cry::cry:


    Hat jemand eine Idee, wie ich das Dach noch retten kann? Oder kann ich mit der Dachplatte noch einmal von vorne anfangen?


    Viele hilfesuchende Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    wenn die Verklebung nur im Randbereich nicht gehalten hat kannst Du doch mit einer Spritze nochmal Kleb zwischen die Materialien bringen und dann das ganze mit zwei Platten ( z.B. Holz ) und Schraubzwingen verspannen und aushärten lassen.
    Ist die Verklebung flächig misslungen könntst Du eventuell mit kleinen Löchern nachträglich Kleb einspritzen oder aber über eine lange Kanüle den Kleber soweit wie möglich zwischen die Platten spritzen.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hoi Wolfgang


    Zuerst mal mein Beileid! :(


    Ist es denn überhaupt möglich das GFK flach zu drücken oder ist da zuviel Material für die Strecke? :?
    Wenn Du's Flachdrücken kannst Kleber rein und beschweren, wie Christopher geschrieben hat (oder Vakuum...)
    Ansonsten wüsst ich nichts ums zu retten :oops:

  • Danke für Euer Beileid und Eure Unterstützung! Leider ist das mit dem Einspritzen von Kleber ein Problem: Sika klebt wie die pest - dort, wo das Zeug klebt, bekommt man es nicht mehr auseinander. So habe ich nur etwa 2-3mm maximalen Bastand zwischen GfK-Platte und Holz bzw. Styrodur. Und auch wenn das Sika 521 relativ dünnflüddig ist - so dünnflüssig, um es auf 40cm Tiefe in einen so schmalen Schlitz hineinzubekommen, ist es leider nicht.
    Und Löcher in die GfK-Platte zu bohren, gefällt mir auch nicht gerade. Aber das bringt mich auf einen Gedanken: vielleicht kann ich die Löcher von innen bohren, so daß die Außenplatte unbeschädigt bleibt...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Wolfgang,


    das tut mir leid für dich - da machst du dir soviel Arbeit & gedanken und dann sowas :x


    Für die Spaltverklebung ist Sika glaube ich nicht so gut geeignet (wegen der Zähigkeit).
    Ich würde da einen viel dünneren Kleber suchen.
    Etwas in der Art von z.B. Holzleim läuft ja schon merklich besser in schmale Spalte und kann dort dann mit entsprechenden Hilfmitteln auch noch ganz gut verteilt werden.


    Kopf hoch,
    Gruß Ronald

  • Hi, Ronald,


    genau so einen dünnflüddigen Kleber suche ich - nur muß er auf getrocknetem Sika 521 wie auch auf Holz und Styrodur haften... Und das ist problematisch! Ich bin für alle Anregungen dankbar!


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Bohr von innen ein Loch bis ans Dach, irgendwo gegen die Mitte des Daches aber dort, wo die Verklebung nicht hält, ev. ne Gewindehülse rein, Schlauch aufschrauben, Sika erwärmen und einspritzen bis es aus dem Spalt rausläuft, Gewindeschraube raus und pressen. Das Loch kannste nachher flicken.

  • Bin mir nicht sicher ob ich mich richtig ausdrücke,
    aber kann da nicht noch ein Problem auftauchen? :?


    Wenn man quasi eine "Blase" im GFK hat und diese runterdrückt,
    müßte sich das Matrial doch stauchen können, da es an der Stelle ja länger ist und seitlich wo es geklebt hat, ja fest ist.


    Ergibt sich dadurch nicht ein Risiko, dass sich eine so behandelte Platte danach verzieht?

    Grüße vom QM.

  • Der Abstand zwischen GfK und Styrodur/Multiplex beträgt nur etwa 2mm, eher noch weniger. Da ist der Krümmungsradius so gering, daß es wohl keine Probleme mit dem Aufdrücken geben sollte. Jedenfalls kann ich den im Bild oben sichtbaren Schlitz mit den Händen zudrücken und die halbe Blase noch mit.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • hallo Wolfgang,
    ich denke das Problem läßt sich au7f folgende Weise lösen :


    Du nimmst einen 50cm langen Bohrer oder entsprechend dicken Stahldraht - zB in der Dicke von Stahlmattengewebe für Stahlbeton - spannst diesen Draht (Bohrer) in die Bohrmaschine und bohrst mehrere Löcher direkt in den Spalt von GFK und Styrodur - Du mußt auf alle Fälle bis ins Zentrum der Blase kommen und Kontakt zum GFK halten -
    dann nimmst Du einen dünnen PE , Latex , schlauch , auch Fußbodenheizungsrohr , und bläst mit der Druckluftpistole ein Gemisch aus PU-Kleber (honigartige Konsistenz oder dünner) mit Wasser aus dem Blumenzerstäuber in die diversen Löcher , bis überall eine entsprechende Menge drin ist.
    Dann presst Du das Ganze mit hohem (!) Druck wieder in Form.-- fertig !


    funktioniert perfekt.


    Allerdings sind Deine Pelletsbeutel auf eine große Fläche schon ein bischen dünn :lol: ich habe bei meinen Sandwichplatten den 1,8 to KIA draufgestellt und das hat´s noch an einer Stelle ein klein wenig gehoben.
    viel Glück


    LG
    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • Zitat von urologe

    ...und bläst mit der Druckluftpistole ein Gemisch aus PU-Kleber (honigartige Konsistenz oder dünner) mit Wasser aus dem Blumenzerstäuber in die diversen Löcher


    Hi, Ralf,


    welcher Kleber ist entsprechend dünnflüssig? Das ist im Augenblick Dreh- und Angelpunkt meiner Problemlöseideen. Aber der Tip, einfach etwas Platz zu schaffen, um mit einem Rohr in den Spalt zu kommen, der ist super. Warum kommt man selbst nicht auf den Gedanken? Obwohl: die Antwort kann ich schon liefern: weil man so ungerne etwas wieder bewußt 'kaputt' macht - sei es, um eine Klappe einzubauen, sei es um Kleber überall hin zu bekommen...


    Viele (langsam wieder hoffnungsvollere) Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • hallo Wolfgang,


    ich nehme für diese "Spezialaufgaben"
    Ruderer 4012 P1 - aber die liefern nur in größeren Mengen (normalerweise an Audi, BMW und Konsorten)
    ich würde aber auch wieder etwas brauchen - schick mir eine PN


    alternativ habe ich letztens bei SVB einen ähnlichen Kleber bestellt , weil ich nur 2 Flaschen brauchte :


    http://www.svb.de/out/1/html/0/catalog/s_304.pdf
    ich habe den aber noch nicht ausprobiert..


    Der Ruderer ist ideal für Flächenverklebungen , insbesondere weil er aufschäumt und dadurch evtl Unebenheiten ausgleicht.


    LG
    Ralf

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Hi, Ralf,


    welcher Kleber ist entsprechend dünnflüssig? Das ist im Augenblick Dreh- und Angelpunkt meiner Problemlöseideen.


    Hallo Wolfgang,


    eine weitere Alternative wäre, zunächst den Spalt mit einem kleinen Keil vorsichtig etwas zu weiten. Dann einige dünne Röhrchen (Trinkhalmdicke) so weit wie möglich hineinschieben, damit die Luft heraus kann, wenn der Kleber hineinfließt. Neben den Röhrchen einen nieder-viskosen selbstverlaufenden Sandwichkleber (z.B. Körapur 648, ein 2-K-Polyurethan-Kleber) langsam hineinfließen lassen bei senkrecht stehender Platte. Wenn der Spalt gefüllt ist, die Röhrchen langsam herausziehen und nochmal Kleber nachfüllen. Dann die Platte im Problembereich gut pressen.


    Gruß
    Hero

  • Wie ich es drehe und wende, das, was ich mir zusammen gebastelt habe, ist einfach nicht zu reparieren. Und bevor ich Pfusch baue, baue ich lieber neu...


    Also: Beginn des zweiten Anlaufs zur Dachkonstruktion...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    im "professionellen" Kabinenbau sind die Styrodurplatten alle mit Nuten (geschätzt 3mm) im Abstand von geschätzt 10cm versehen damit sich beim "Backen" der Wand der Kleber verteilen, als auch die Luft entweichen kann.


    Dann sollte es eigentlich nicht zu solchen Hohlstellen kommen wo kein Kleber hingekommen ist, bzw. auch Beulen geben an Stellen wo zuviel Kleber war.


    Das ganze natürlich von Hand zu machen wird recht heftig...ginge ja nur mit der Oberfräse...


    Wenn du dir mal einen Con..... genau ansieht werden dir die Nuten an der Seitenwand die von Oben nach Unten laufen auffallen..drückt sich ganz leicht durch die Aluaußenhaut durch.


    Grs Torsten

  • Hatte ich noch ganz vergessen....falls doch mal mehr Leute mitfahren wollen...den passenden Wohnwagen zu deinem Mobil gibt es schon:





    Passt auch farblich gut zum T5. Und endlich mal nen Wohnwagen der auch Parkhaus tauglich ist !


    :roll:

  • Zitat von Torsten Schneider

    Hallo Wolfgang,


    im "professionellen" Kabinenbau sind die Styrodurplatten alle mit Nuten (geschätzt 3mm) im Abstand von geschätzt 10cm versehen damit sich beim "Backen" der Wand der Kleber verteilen, als auch die Luft entweichen kann.

    Hi, Torsten,


    ich verwende aus genau diesem Grunde Styrodurplatten vom Bauhaus, die haben eingeprägte Vertiefungen, die aussehen wie Abdrücke von einem Kreuzschlitz-Schraubenzieher. Die Verteilung des Klebers war auch nicht das Problem - das war ein viel profaneres: PU-Kleber benötigen in aller Regel Feuchtigkeit zum Aushärten. Ich habe auch schön brav eine Sprühpistole mit Wasser gefüllt und griffbereit neben die Platte gestellt. Dummerweise stand sie da unberührt am nächsten Tag immer noch.... :oops: Kann man nur sagen: selbst dran blöd! Bis zum heutigen Tag ist die Verbindung noch immer nicht fest! Also: nie die Feuchtigkeit beim Kleben vergessen - sonst: siehe Wolfgang's Dachkonstruktion...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang


    P.S.: der Anhänger gefällt mir! Allerdings werde ich später eher meine kleine Kabine auf einen Hänger und eine größere auf den T5 setzen...

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

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  • Zitat von urologe

    hallo Wolfgang,


    ich nehme für diese "Spezialaufgaben"
    Ruderer 4012 P1 - aber die liefern nur in größeren Mengen (normalerweise an Audi, BMW und Konsorten) ......
    LG
    Ralf


    Hallo .
    Dann wäre das doch eine mögliche Bezugsquelle LINK

    Gruss ; Klaus

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