Beiträge von hero

    Hi Albatros(s),


    schönes Projekt, Glückwunsch. Der Anhänger ist anscheinend von Moself, richtig? Die Alu-Kantenprofile von Moser? Sind die Profile kältebrückenfrei? Kannst du das Fahrgestell des Hängers genauer beschreiben? Gewicht der Leerkabine, Gewicht des Anhängers? Viele Fragen


    Viel Spaß beim Weiterbau!
    Hero

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Dazu brauche ich allerdings z.B. Wände mit rd. 4,5kg/m² inkl. (CfK-)Kantenprofilen....


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang


    Hallo Wolfgang,
    GFK-Sandwich liegt aber meist bei 5-6 kg/m². Mit am leichtesten scheinen die Platten von Paneeltec zu sein. Die haben 4,9 kg/m² bei 1 mm GFK und einer Plattendicke von 25 mm. Kantenprofile und Kleber kommen dazu. Mit welchem Material schaffst du die 4,2 kg/m² inkl. Profile?


    Gruß
    Hero

    Für Trinkwasser würde ich keinen Alu-Tank verwenden.


    - Säurehaltige Tankreiniger und silberionenhaltige Wasserkonservierungsmittel (Micropur) können die Tankwände angreifen. Dadurch wird die Alu-Fläche rau, was die Ansiedlung von Keimen, Schleim, Algen begünstigt.


    - Gesundheitliche Schäden durch Alu-Aufnahme werden neuerdings diskutiert (Alzheimer, Krebs). Selbst wenn der Verdacht nicht bewiesen werden kann: vermeiden ist einfach.


    - Durch Spuren von Säure, Schwefel oder Salz im Wasser kann langfristig Lochfraß entstehen.


    Eloxiertes Alu wäre wohl besser, aber problematisch (oder gar nicht?) zu schweissen. So viel schwerer ist doch ein Edelstahltank nicht.


    Gruß
    Hero

    Du kannst z.B. den 1-K-PUR-Klebstoff COSMOPUR 810 nehmen (gibt's z.B. bei SVB). Der wird u.a. für Sandwichherstellung, also flächenmäßige Holz-Schaum-Verbindung verwendet. Nur für Lärchenholz sind diese Klebertypen nicht geeignet (lt. Datenblatt).


    Ergänzung: Nach dem Zusammenfügen 90 Min. pressen!


    Gruß
    Hero

    Gut gelungen, das neue Logo. Eine gute Idee ist die dezente Darstellung des Fahrgestells, um die Kabine in den Blickpunkt zu rücken.


    Für mich sieht es aber durch die Farbgebung so aus, als ob das Fahrerhaus bis Unterkante Fenster voll Wasser gelaufen wäre. Das ist wohl der transparenten Darstellung geschuldet. Jedenfalls stört mich irgendwie, dass das Fahrerhaus in einen oberen gelben und einen unteren blauen Teil zerschnitten wird. Vorschlag: Fahrerhaus einheitlich grau (jedenfalls weiterhin dezent) und evtl. die Anordnung von blau und gelb vertauschen, also blau nach oben.


    Hero

    Zitat von Nanook


    ich weiss auch nicht ob die 9mm ausreichen zur Befestigung der Möbel. Ausser man macht es wirklich mit Aluwinkeln und Sikaflex usw....


    Hallo Alex, wenn die Möbel an der Wand befestigt werden können, kommt man (fast) ohne Befestigung am Boden aus. Die Teile sperrren sich gegenseitig. Winkel am Boden braucht man nur bei "schweren Brocken", z.B. bei einem 200-Liter-Wassertank.
    Gruß
    Hero

    Zitat von Nanook

    Hm, das mit dem druckfest klingt schon einleuchtend, aber wenn ich das mit Zwischenstreben mache - dann wäre der Druck ja nicht direkt auf dem Armaflex.


    Hallo Alex,
    wenn du die "Zwischenstreben" aus Holz beim Bodenaufbau konstruktiv nicht brauchst, dann machen sie keinen Sinn. Für Verschraubungen durch den Boden mit dem Fahrgestell könnten sie sinnvoll sein, aber auch da reicht es normalerweise, Distanzhülsen zu verwenden, um ein Zusammendrücken des Bodens zu verhindern. Daher auch meine Empfehlung: durchgehend Styrodur, darauf 9 mm Sperrholz: weniger Gewicht, durchgehende Bodendämmung. Eine 15 mm Bodenplatte halte ich für unnötig überdimensioniert. Wenn man den 9 mm zum Befestigen der Einrichtung nicht traut, kann man an kritischen Stellen Aluwinkel oder Holzleisten auf den Boden kleben (z.B. Sikaflex 252) und die Teile daran verankern.


    Gruß
    Hero

    Zitat von chevy


    Jetzt habe ich einen L200 Bj. 08 und bin stolzer Besitzer einer kleinen Biwak-Box (180kg leer). Die Box habe ich aus Slowenien und bin bis jetzt ganz zufrieden. Habe sie aber bis jetzt nur auf 3 Schlittenhunderennen getestet.
    ...
    PS: Bilder kommen noch….


    Hallo Chevy,
    ich grabe mal deinen alten Beitrag aus, weil mich deine weiteren Erfahrungen mit der BiwakBox interessieren. Hast du die Box noch?. Bilder?


    Gruß
    Hero

    Der Lux wird sich über weniger Gewicht freuen und die minimalistischen Konzepte sind nicht die schlechtesten. Pass aber bei dem Hardtop auf, dass es die Ladefläche wasserdicht abschließt. Habe neulich Klagen über undichte Hardtops gelesen. Auch original Toyota Hardtops für den Hilux sollen betroffen sein, aber auch andere. Das Bettzeug soll ja schließlich trocken bleiben. Kannst ja mal nach "Hilux Hardtop undicht" o.ä. googeln. Oder soll das Hardtop ein Eigenbau werden?


    Gruß
    Hero

    Wir benutzten/benutzen


    - ADAC Stellplatzführer: hat eine am Komfort orientierte Klassifikation der Plätze und enthält - soweit ich mich erinnere - keine kostenfreien Plätze. Für uns kommt es aber eher auf schöne landschaftliche Lage an und gerade weitgehend naturbelassene Plätze haben oft einen besonderen Charme.


    - Reisemobil Spar-Buch der Zeitschrift promobil: enthält gebührenfreie und günstige Stellplätze in Deutschland. Wegen dieser Spezialisierung sind viele Plätze nicht enthalten. Brauchbar als Ergänzung zum ADAC-Führer.


    - Bordatlas der Zeitschrift Reisemobil: 2 Bände. 1. Stellplätze in Deutschland, 2. Stellplätze in Europa. Erscheint jährlich in neuer Auflage. Für uns der umfassendste und durch die enthaltenen Gebiets-Übersichtskarten gut anwendbarer Führer. Unser Favorit!


    Gruß
    Hero

    Zum Wohlfühlen sollten Sitzpolster härter sein als Schlafpolster. Daher gibt es die verklebten Polster mit unterschiedlichen Härten auf beiden Seiten. Wir wollten allerdings beidseitig gleiche Härte und haben als Kompromiss gewählt (Herstellerangaben):
    Reisemobil-Matratze frolexus_Mobil, Höhe 12 cm, Härtegrad 3 (fest), 7 Jahre Garantie
    - Hochelastischer, atmungsaktiver Kaltschaumkern
    - Raumgewicht 43/37 H3 (fest)
    - Antiallergener, atmungsaktiver Tencel Bezugsstoff, Klimasteppjersey bis 60 Grad waschbar


    Die Polster sind Maßanfertigung direkt vom Hersteller und erstaunlich preiswert. Wir sind sehr zufrieden.


    Gruß
    Hero

    Gut, dass der Alkoven weg ist. Das kann der Optik und den Fahreigenschaften nur guttun.
    Noch eine Variante zum Einrichtungsplan: Im vorderen Bereich von der Eingangstür her wird man einen ziemlich beengten Raumeindruck haben wegen der hohen Stockbetten und der raumhohen Nasszelle gegenüber der Tür. Aus dieser Sicht und wegen der besseren Lastverteilung könnte man die Stockbetten hinten anordnen, daran anschließend nach vorn links die Nasszelle, dann die Sitzgruppe in L-Form oder als Dinette. Dadurch würde auch die Zugänglichkeit zur Sitzgruppe verbessert (bei der Hecksitzgruppe muss man sich immer an den Schränken vorbeiquetschen). Rechts Küchenblock wie geplant. Eingangstür auch wie bisher.


    Gruß
    Hero

    Zitat von sasisust

    Für mich ist es jedoch interessant eure Meinungen zu kennen und ich bin froh, dass es auch positive Stimmen gibt, ich hab es mir genau so vorgestellt wie es Peter gezeichnet hat den Stoss möchte ich auch noch abstützen auf der Wand zum Fahrerhaus ich hab`s versucht einzuzeichnen.
    Herzliche Grüsse Stefan


    Hallo Stefan,
    ein Profi-Kabinenbauer würde/sollte ein Anstückeln in der Dachfläche nicht machen. Die von Peter gezeichnete Verbindung von Sandwichplatten ist zwar möglich, ist aber eine zusätzliche unnötige Problemstelle für Undichtigkeiten. Rein mechanisch wird es schon halten. Der auf die Verbindung geklebte Streifen (Aufdopplung) stört aber, wenn man beispielsweise Längsschienen als Dachträger aufkleben will. Außerdem erfordern die Kantenprofile, die Dach und Seitenwände verbinden, dass die Aufdopplung nicht bis zum Rand der Platte reicht. Also hat man eine weitere Fuge zwischen Kantenprofil und Aufdopplung. Ich würde im Dachbereich die Anzahl der Verbindungsstellen und Klebefugen minimieren und wie schon vorgeschlagen die Rückwand und evtl. den Alkovenboden als separate Teile ausführen.


    Dein Argument mit dem Abstützen der Verbindung auf einer Zwischenwand leuchtet mir nicht ein. Bei einem freitragenden Alkoven wird der größte Teil der an der Verbindung angreifenden Kräfte nach vorn wirken, weniger nach unten. Diese Zug- und Scherkraft wird durch die Abstützung kaum aufgefangen. Wenn du aber den Alkoven mit dem Fahrerhausdach fest verbindest, musst du genau wissen, was du tust. Das geht nur dann gut, wenn der Fahrzeugrahmen mit Zwischenrahmen und Fahrerhaus eine ziemlich starre Einheit bilden und wenn du nur gute Straßen befährst, das Fahrgestell sich also kaum verwindet. Sonst wirst du früher oder später Risse im Alkovenbereich feststellen.


    Ich meine auch, dass die Bauweise der Kabine - also auch die Aufteilung in die einzelnen Platten - nur im Rahmen des Gesamtpakets Platten + Kantenprofile festgelegt werden sollte. d.h. welche Außenschicht bei den Sandwichplatten, welche Profile? GfK oder Alu? Die schönen Rundungen am Alkoven sind in der Ausführung handwerklich durchaus anspruchsvoll. Im Fall von Aluprofilen ist das für Hobbybauer kaum machbar. Bei den bekannten Mabu-Kabinen staunen selbst erfahrene Metallbauer, wie perfekt diese engen Radien bei den Alukanten realisiert wurden. In Gfk ist es einfacher, aber ziemlich aufwendig durch viele Einschnitte, Laminieren, Spachteln usw.
    Wenn du das kannst: wunderbar! Ansonsten ist der Bau des Alkovens aus mehreren durch Profile verbundenen Platten sinnvoller. Die Dachplatte würde ich aber wie gesagt aus einem Stück bauen.


    Gruß
    Hero

    Gratuliere zum neuen Reiseuntersatz.
    Auf dem Bild mit der Wasserpumpe ist mir aufgefallen, dass da kein Vorfilter montiert ist. Bei meiner Shurflo war der Filter im Lieferumfang. Den solltest du nachrüsten, um zu verhindern, dass durch Schmutzpartikel (Sand, Rost aus dubiosen Leitungen etc.) die Pumpe beschädigt wird.


    Gruß
    Hero

    Zitat von mb709

    Wir möchten uns als "Leerkabine" für unseren LKW einen Schnellbaucontainer SC 3000 SZ von BCS mit Fenstern und einer zweiflügeligen Hecktür anschaffen (Breite 2,10 m, Länge 3,10 m, Höhe 2,10 m) und diesen selbst ausbauen.


    Hallo mb709,
    ich kann dir einen fast neuwertigen Kofferaufbau SPIER ATHLET plus anbieten:
    Ca. L 3,60 x B 2,10 x H 2,15 m, Wände und Dach GFK-Sandwich 30 mm, Heckflügeltüren.
    Dazu feuerverzinkter Unterbaurahmen, seitl. Unterfahrschutz.
    Näheres zu Spier-Koffern: http://www.spier.de


    Der Koffer war nur kurze Zeit auf einem Sprinter (neu) mit Radstand 3665 mm montiert und befindet sich im Originalzustand.


    Gruß
    Hero

    Zitat von chrisi

    sind das die, die man auch unter Teppiche legt, damit siie nicht rutschen?


    Nein, ich glaube nicht. Es ist - ähnlich wie von Ralf beschrieben - schwarz, dünn, federleicht. Die Netzmatten, die ich für Teppiche kenne, sind deutlich dicker und schwerer.
    Gruß
    Hero

    Unter den Sitzpolstern haben wir auch dünne gitterartige Gummimatten. Die hat uns der Polsterer, der die Bezüge genäht hat, geschenkt. Die Matten sind nur aufgelegt, nicht befestigt. Ich war vorher skeptisch, aber die Polster werden dadurch gut gehalten, lassen sich auch leicht abnehmen, viel einfacher als bei Klett oder Knöpfen. Das ist uns wichtig, da die Sitzgruppe (Viererdinette) zum Bett umbaubar ist. Die Rückenpolster an der Sitzbank mit Gurten sind zwischen Sitzpolster und Kopfstützen-Polster eingeklemmt und bleiben dadurch in Position.
    Gruß
    Hero


    Hallo Korbi,
    mit einer leistungsfähigen Tauchpumpe funktioniert die Toilettenspülung einwandfrei. Ich betreibe die Toilettenspülung aus einem separaten Tank mit Tauchpumpe. Die restliche Wasserversorgung (Küche, Waschbecken, Dusche, Heißwasserbereitung über Truma Combi) geschieht über ein Druckwassersystem. Ein Hauptschalter ist dabei obligatorisch. Als zusätzliche Absicherung gegen Überschwemmung haben alle Wasserhähne einen Mikroschalter, der über ein zentrales Relais die Druckpumpe schaltet. Die Pumpe kann also nur laufen, wenn ein Hahn geöffnet ist.


    Gruß
    Hero

    Hallo Klaus,


    ich habe einen Koffer "Spier Athlet Plus " abzugeben. LxBxH ca. 365 x 215 x 220 cm.
    Material GFK-Sandwich 30 mm , solide Alu-Eckprofile, Heck-Flügeltüren. Verzinkter Unterrahmen für die Montage auf das Fahrgestell.


    Der Koffer ist in fast neuwertigem Zustand, absolut dicht, war nur wenige Wochen auf einem Sprinter montiert. Ca. 3 Jahre alt, wurde von mir bisher als Werkstatt für meinen Kabinenausbau verwendet. Bei Interesse bitte PN.


    Gruß
    Hero