Wohin mit der Leerkabine

  • Hallo, ich bin mittlerweile so von dem ganzen Leerkabinen-Thema angefixt, dass ich auf lange Sicht sowas auch will. Ok, ich hab nichtmal meinen jetzigen Kastenwagen halbwegs fertig, aber ich dachte so nach der halben Lebenszeit kann man ja schon mal gemütlich mit der Planerei anfangen und so spinne ich jetzt schon vor mich hin.


    DER Nachteil von Absetzkabinen ist für mich der Platzbedarf. Ich wohne halt irgendwo im 5. Stock in München und hab nichtmal ein Stellplatz für mein Auto. Wo soll man da eine Kabine hintun? Denn wenn schon Absetzkabine, dann würde ich zwei verschiedene haben wollen, eine für den Alltag (windschnittiger Riesenkofferraum) und eine für längere Reisen.


    Meine Idee war nun, einen Hänger zu bauen, der die selbe Aufnahme hat, wie das Basisfahrzeug. So kann man eine Kabine auf dem Basisfahrzeug, eine auf dem Hänger haben und sie dort evtl. sogar nutzen. Ist das eine umsetzbare Idee?


    Probleme die mir sofort einfallen ist der Überstand über die Hängergrundfläche durch den Alkoven, die Gewichtsverteilung auf dem Hänger (Stützlast) und die unterschiedliche Höhe der Aufnahme.
    Ich geh einfach mal davon aus, dass der Unterhalt eines Hängers günstiger ist als eine so große Stellfläche zu mieten. Und warum soll ich das Ding nicht im öffentlichen Raum parken, wenn das alle WoWa-Besitzer genauso machen.


    Eure Gedanken dazu würden mich mal interessieren.

  • Hallo, Frank,


    da hat ja noch jemand meine Ideen... Muß los, aber später mehr.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Wenn man von den Anschaffungskosten mal ab sieht, dann ist das bestimmt
    eine gute Variante. Aber zwei Kabinen, einen Hänger und ein Auto umbauen.
    da hätte die Plannung wohl schon im Mutterleib beginnen müssen :D:D .


    Wenn es dir der Kabinenbau so angetan hat, würde ich mir einen Wohnkabinenhänger bauen und den an deinen Kastenwagen anhängen.
    Alltag bleibt der Kasten und in den Urlaub nimmst du den Hänger mit.
    Da kannst du den sogar mit dem Kastenwagen kombinieren.


    Wie geschrieben meine Meinung.


    Alex

    ... es gibt kein zurück ...

  • Hoi Mangiari


    Zitat von mangiari

    ...nach der halben Lebenszeit...


    Du bist auch 40? Oder bluffst Du nur? 8)


    Ich habe meine Kabine bei einem Umzugsunternehmen abgestellt.
    Die vermieten m2-weise für Einlagerungen von Möbeln und haben auch eine Halle für Fahrzeuge usw.
    Die sind recht günstig.
    Frag doch mal nach, sowas hat's in München sicher auch.


    Gruss


    Picco

  • Hi,


    ich denke das geht schon mit einem Anhänger. In den USA scheint das garnicht so ungewöhnlich zu sein, wie hier auf dem Bild welches ich aus dem Pickup-Wohnkabinen-Forum geklaut habe.


    Die bessere Lösung (auch wegen Vandalismus usw.) ist das abstellen auf einem Industriegelände, Halle oder Scheune. Dann mußt du halt mal ein paar km fahren.

  • Sei vorsichtig, einen Anhänger längere Zeit im öffentlichen Verkehrsraum zu parken ist nicht zulässig.


    Ich habe meine Kabine auch bei einem Umzugsunternehmen in der Halle stehen. Es gibt hier in der Gegend aber auch ausreichend Landwirte, Handwerker und Privatleute, die Stellplätze für Wohnwagen vermieten. Teils im Freien, teils unter Dach. Meiner Meinung nach gehört ein Stellplatz bzw. die Stellplatzmiete einfach mit zu den laufenden Kosten eines Wohnmobils.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Ich wohne in einem reinen Wohngebiet und mich würde es selber stören wenn mein "weißer" Riese ständig vor der Türe stehen würde. Von den Nachbarn mal ganz abgesehen...


    Meiner steht auf einem Firmengelände. So kann ich ihn auch wenn ich mal länger nicht fahre ohne Probleme abmelden und so neben bei Steuer/Versicherung sparen...


    Aber ne Wechselkabine hört sich gut an, besonders wenn man mal alleine zum Moppedfahren unterwegs ist und bei nächsten Mal mit der Familie in den Sommerurlaub will...


    Schöne Grüße
    Joh.

    Just do it - self

  • Wie wärs mit einem Wohnungswechsel?


    Hätte hinsichtlich Parkplatz, Stellplatz, "Ausbauplatz" doch evtl. einige Vorteile.

    Grüße vom QM.

  • Ok, also das mit der halben Lebenszeit bezog sich natürlich auf die Lebenszeit des Bus. Es nervt mich gerade dass ich nur 'ne Baustelle und keine gescheite mobile Unterkunft habe. Drum dacht ich mir, ne Kabine kannst schon gemütlich zu bauen anfangen, während Du noch mit dem Bus in die Berge fährst.


    Dass man einen Anhänger nicht ewig stehen lassen kann ist klar. Das ist aber auch kein Problem, weil ich doch meist an wenigstens einem Wochenende im Monat unterwegs bin. Wenn's mal ganz doof läuft, ja gut, dann schiebt man ihn halt einen Block weiter. Meinen Bus stell ich ja auch auf der Straße ab, und hier stehen auch immer wieder Werbe-Anhänger rum, die nun wirklich gar nichts auf öffentlichen Parkplätzen zu suchen haben sollten. Was Stellplätze angeht, wenn die in der Stadt so einfach zu haben wären, dann würde ich nicht ständig fast 100km zu meiner Busbauhalle fahren :evil:


    Ich wollte das aber in der Tat nicht nur als fadenscheinige Abstelle, sondern der Anhänger sollte schon so gebaut sein, dass man ihn mit der Ladung auch vernünftig ziehen und genauso benutzen kann, als wenn das ganze auf dem Basisfahrzeug wäre. Das ist dann eine absolut modulare Lösung, die man auch bei Fahrzeugwechsel sofort wieder verwenden kann (mit Anhängerkupplung). Ich denke der Hänger müsste dazu so gestaltet sein, dass er ohne eine Last trotzdem vorne ein Volumen hat, eben das was beim Basisfahrzeug die Kabine ist. So dass es mit Kabine eine ordentliche Einheit ergibt, kein windiges Huckepack. Da muss man sich halt überlegen wie man das Gewicht günstig verteilt. Aber das muss man ja für das Basisfahrzeug auch.


    Wo und wie ich wohne bis es mal so weit ist, kann ich natürlich noch überhaupt nicht einschätzen. Deshalb geh ich einfach mal von den derzeitigen Bedingungen aus. Meine Lebenspartnerin ist nicht wirklich auf wohnen auf dem Land aus, so wird's wohl auch nix mit der Doppelgarage :D
    Nebenbei bin auch ich keiner der sich lange bindet, deshalb wohn ich ja immer mal hier und mal da, mal in Wohnungen und mal in Kastenwägen.

  • Zitat von mangiari

    Meine Idee war nun, einen Hänger zu bauen, der die selbe Aufnahme hat, wie das Basisfahrzeug. So kann man eine Kabine auf dem Basisfahrzeug, eine auf dem Hänger haben und sie dort evtl. sogar nutzen. Ist das eine umsetzbare Idee?


    Probleme die mir sofort einfallen ist der Überstand über die Hängergrundfläche durch den Alkoven, die Gewichtsverteilung auf dem Hänger (Stützlast) und die unterschiedliche Höhe der Aufnahme.


    Hallo Mangiari,
    Think big! Der Hänger müßte so lang sein, wie die Kabine mit Alkoven. Unter den Alkoven könntest Du eine Staubox bauen. Die unterschiedliche Höhe der Aufnahme würde ich mit einem Unterbau lösen, der die Aufnahme auf Fahrgestellhöhe bringt. Dort könntest Du evtl. Deine Kajaks kompostieren, wenn Du die nicht benutzt. Das Problem, das ich auch sehe, ist die Stützlast. Da heißt es gut austarieren, dass sowohl die Stützlast vom Hänger als auch die Achslasten beim Fahrgestell passen.
    Und die Geschichte mit dem Parken würde ich auch eher entspannt sehen. Das Ding alle 2 Wochen Umparken dürfte nicht der Act sein, wenn Du nicht gerade 6 Wochen auf Tour bist. Dann allerdings....


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Ja so in etwa hab ich mir das auch gedacht. Und das mit der Stützlast könnte man hinbekommen wenn man schwere Sachen mit massiven Klippschienen befestigt. Oder auch einfach mehrere redendante Wassertanks, die je nach Beladung dann herumgepumpt werden, bis die Stützlast passt.


    Zitat von Balu

    Das Ding alle 2 Wochen Umparken dürfte nicht der Act sein, wenn Du nicht gerade 6 Wochen auf Tour bist. Dann allerdings....


    Dann muss er halt ausnahmsweise mal bei den Eltern auf den Hof...

  • Hallo mangiari,


    Nach meinem Wissen darfst du einen Anhaenger maximal eine Woche unbewegt im oeffentlichen Verkehrsraum stehen lassen :!:


    Ich habe mir ja eine (Absetz-) Kabine fuer ein Anhaengerfahrgestell gebaut.
    Allerdings mit Aufstelldach und ohne Alkoven, das macht's natuerlich einfacher mit der Positionierung auf dem Anhaenger. :P
    Die Kabine ist auch so ausgelegt dass wir sie bei Bedarf auf geeignete Transporterfahrgestelle aufsetzen koennen...da bei uns die Vorteile durch den Anhaenger noch ueberwiegen, werden wir das aber wohl so schnell nicht machen :wink:


    Da ich noch immer keine Stuetzen an der Kabine haben, besitze ich noch immer meinen alten Platform-Anhaenger um Baumaterialien zu transportieren.
    Ich wohne in Koeln, habe gluecklicherweise eine Garagenauffahrt wo die Anhaenger stehen koennen...aber es kommt schon mal vor dass die auch mal mehrere Tage vor der Tuer am Strassenrand bzw auf einem oeffentlichen Parkplatz stehen.
    Ich hatte nun schon dreimal :?: Kreidestrich-Markierungen am Anhaengerlaufrad :!: Ich nehme mal an das der Vorstadtpolizist hier etwas lange Weile hat - oder vielleicht hat den auch jemand benachrichtigt :evil: , na egal, ich schiebe den Haenger dann immer einen Tick weiter.
    Auf dem Parkplatz gegenueber stehen meist 4-6 Wohnmobile, oft wochenlang nicht bewegt...das stoert offensichtlich keinen :roll:


    Also, speziell in der Innenstadt solltest du einplanen den Anhaenger regelmaessig zu bewegen :idea:


    Grus Ronald

  • Hallo Frank,


    jetzt finde ich auch endlich ein paar Minuten Zeit, meine diesbezügliche Planung vorzustellen.


    Wie Du weißt, plane ich eine (kleine) Alltags- und eine (Alkoven-)Urlabuskabine. Mit der Alltagskabine könnte ich vielleicht dieses Jahr, spätestens nächstes Jahr fertig werden. Aus verschiedenen Gründen gibt's das neue Basisfahrzeug aber erst 2010. Also werde ich mir einen Hänger zulegen, auf den die Kabine erst einmal aufgesetzt und hinter meinem PKW hergezogen wird.


    Irgendwann wird es dann das neue Basisfahrzeug geben, die Alltagskabine da drauf wandern und die Urlaubskabine entstehen. Diese wird nur für kurze Entfernungen (bei mir innerhalb der halle, ich der ich die Kabine abstellen werde) auf den Hänger kommen, ansonsten wird sie auf's Basisfahrzeug gesetzt und die kleine Kabine kommt auf den Hänger. Da wir eine Freundin haben, die finanziell nicht so ganz gut situiert ist, werden wir (so ist geplant) die kleine Kabine hinter dem Basisfahrzeug mit der großen Kabine her ziehen bis ins Urlaubsgebiet, dort die Kabine samt Freundin und Nachwuchs abstellen und mit Basisfahrzeug und Urlaubskabine alleine weiter Urlaub machen.
    Klar ist, das dazu der Hänger eine übermäßig lange Deichsel bekommen muß, was hinter dem PKW bestimmt komisch aussieht, aber was solls.


    Da die große Urlaubskabine nie große Entfernungen oder Geschwindigkeiten auf dem Hänger erleben wird, habe ich auch keine Bedenken mit einem Hänger, der größenmäßig eher auf die kleine Kabine abgestimmt ist. Ein Gegengewicht zum Alkoven durch Wasser etc. im Heckstauraum zur Unterschreitung der erlaubten Stützlast sollte kein Problem darstellen. Es muß halt nur ein Hänger mit rund 1000kg Nutzlast werden, aber ich habe ja auch ein- oder zweimal im Jahr eine Tonne Holzpellets zu verfrachten...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo nochmal,


    also warum willst du eigentlich einen Alkoven :?::?::?:


    Soweit ich mich erinnere
    - hast du auch jetzt nur 2 oder 3 (Gurt-) Sitzplaetze,
    - brauchst du nur 2 Schlafgelegenheiten,
    - legst du Wert auf ein unauffaelligen Auesseres (keine Womo-Erscheinung)
    - hat dein Ducato auch "nur" ca. 3,5m Innenlaenge im Wohnbereich


    Da bietet es sich doch foermlich an als Kabine einen z.B. 4*2*2m grossen Kasten zu nehmen. Damit faellt das Fahrzeug weiterhin nicht gleich als Womo auf und du behaelst deine obigen Gegebenheiten wiehtgehend bei.
    Die Positionierung auf dem Anhaenger ist auch wesentlich erleichtert.
    Weniger Platz als heute hast du darin sicherlich nicht und ein geignetes Basisfahrzeug mit bentsprechender fahrgestelllaenge findest du als Einzel- oder Doppelkabine wohl auch recht problemlos.


    Gruss Ronald

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