IVECO Daily Kastenwagen: völlig verunsichert!!!

  • Wir hatten uns vorgenommen einen Iveco Daily Kastenwagen (BJ > 2000) langer Radstand und grosse Ladeflächenhöhe (H3, 2,10m) gebraucht zu kaufen. Uns ist es fast egal, ob S- oder C-Typ, Hauptsache XXL in Höhe und Länge der Ladefläche, PS-Stärke => 106 PS. ...haben aber immer noch keinen mit wenig Kilometern auf der Uhr gefunden.


    Wir haben jetzt gehört, dass diese Fahrzeuge erhebliche Probleme mit Motoren, Getrieben, Kupplungen und Hinterachsübertragungen haben sollen.


    Wer kann uns helfen?
    Wir sind völlig verunsichert, ob wir die richtige Wahl getroffen haben?
    Wer hat Probleme mit diesen Fahrzeugen?
    Wie sieht es mit den Besuchen an Tankstellen aus?
    Ist ein anderes Fahrzeug eher als Basis zu wählen?[/b]

  • Servus,
    da ich ebenfalls in der Planungsphase bin, möchte ich Dir mal meine Vorgehensweise erläutern.Im Gegensatz zu Dir stelle ich mir einen Koffer 4,70x2,00x2,10 auf den Hof. Baue Diesen aus und setze dann das Basisfahrzeug darunter.Das hat den Vorteil. daß das Auto nich ewig ungenutzt herum steht.Als Fahrzeug habe ich einen Mercedes 814 Vario,4250mm Radstand mit 136 PS im Auge. Wenn ich einen Allrad kriege, wäre ich am zufriedensten. Leider sind die aber sehr rar. Habe mir sagen lassen, das eine Diff.Sperre +Seilwinde ausreichend ist.Einen Allrad hat mir MB für ca. 40.000€ angeboten.Srengt leider mein Budget.Bei Fiat und co. kommt bei mir der Slogen, Fehler in allen Teilen, durch. Möchte hier aber niemanden auf die Füsse steigen. Wenn Du dann noch längere Auslands aufenthalte willst, bist Du mit was Solidem sowieso besser bedient.
    Grüße aus dem Chiemgau

  • ..und die Sprinter-Nutzer loben den Daily. Der Antriebstrang ist gesund und je nach Version bis 6,5t hzGG ausgelegt, mit jeder Menge Bosch- und ZF-Teilen.
    Aus der Erfahrung mit den (älteren) Daily 4x4 läßt sich zusammenfassen, daß die Fahrzeuge lange Zeit die einzige Alternative zwischen den kleineren Geländewagen und der "Spezialistenliga" von Bremach bis Unimog waren.


    Grüsse,
    Peter

  • Zitat

    Bei Fiat und co. kommt bei mir der Slogen, Fehler in allen Teilen, durch. Möchte hier aber niemanden auf die Füsse steigen. Wenn Du dann noch längere Auslands aufenthalte willst, bist Du mit was Solidem sowieso besser bedient.


    Selten so einen ausgemachten Blödsinn gelesen. :?


    Ich hatte selber schon 2 Dailys und die hatten nicht mehr oder weniger Probleme wie andere Fahrzeuge vorher.


    @ IvecoFan 48


    Was glaubst du wiso du gebraucht nur welche findest mit vielen Kilometern?
    Weil sie so unzuverlässig sind?


    Gerade das spricht doch für die Qualitäten des Fahrzeugs, und schau dir die gebrauchtpreise an, Dailys mit gleichen Kilometern und gleichem Alter werden durchs Band zu höheren Preisen gehandelt als zb. Sprinter.


    Kommt das davon das die so schlecht sind oder was?






    Ich glaub ich steh im Wald.

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Weil


    Flinker Italiener Aus Turin!!!


    sag ich da nur als treuer Fiat fahrer der seit 1979 immer Fiat oder Lancia fährt und das keine neuen sondern nur gebrauchte und mit nur einer ausnahme immer so ab 70 000 80 000 km laufleistung gekauft und dann mit wenigstens 180 000 km und mehr abgestoßen hat.


    Der rekord war gekauft mit 150 000 und vom tüv geschieden bei 390 000 km und fast 10 jahren in meinem besitz.


    Die scheidung kam weil der vorbesitzer in einer meister karosseriebau und lakiererei ne reperatur machen ließ (er traute fiat nicht :?) und die keine hohlraum versiegelung machten.


    Als ich es merkte war der schaden so groß das es nicht mehr lohnte bei dem alter die träger zu richten.


    Meine ex hatte mal nen passat und da fielen nach nur 5 jahren die türgriffe raus wegen rost.


    Okay wer nun sieht was wir zum Womo umbauen sieht einen MB 609, aber nur weil die ivecos zu teuer waren und der ein wirklicher treffer war.


    Mit echten 90 000km aus erster hand und nur von 2 leuten gefahren und jeder km dokumentiert Bj 86 für 5000€ mit 2 jahren garantie.
    Und das teil soll mal in den USA rumfahren wenn alles klappt und da ist MB etwas besser zu warten als Iveco.


    Denke das sollte doch auch mal was aussagen zu den blöden Sprüchen bzgl der robustheit von Fiat und Co.


    Tommy

  • @Ozi und Tommi:
    ich kann verstehen, daß man sich auf die Füße getreten fühlen kann, wenn etwas Negatives gegen etwas gesagt wird, das einem wichtig ist - aber bitte nicht so agressiv reagieren. In meinen Augen liegt schon ein gewisser Unterschied zwischen Fiat und Iveco, vielleicht haben die Schertzkekse ja negative Erfahrungen mit Fiat gemacht, die Ihnen die Assoziation mit dem bekannten Slogan nahe gelegt hat...


    Aber der 'wertvolle' Inhalt Eurer Berichte ist sehr hilfreich, darauf kann man seine eigene Meinungsbildung aufbauen.


    Sorry, wenn das mein Einschreiten etwas oberlehrerhaft wirkt, aber ich bin da ein gebranntes Kind, was einen Stil angeht, der etwas ruppiger ist - das ist schon einmal ausgeufert. Also: nix für ungut...


    Euer Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

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    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich


  • Hallo Ozy,


    das mit den höheren Preisen trifft nur für die Schweiz zu, da der Daily dort traditionell ein höheres Ansehen geniest.
    Als wir unseren Daily vor 2 jahren gekauft haben gab es zwei Gruppen: entweder gebaruchte Firmenfahrzeuge mit >350.000km oder 2 Jahre alte Leasingrückläufer oder Ex-Mietfahrzeuge mit <60.000km
    Wir haben uns für die zweite Variante entschieden und es nicht bereut. Gekauft haben wir es bei einem Iveco Händler vorher lief es bei Avis.
    Klar hate er ein paar Schrammen, aber bei mir werden es im Lauf der Jahre auch nicht weniger.
    Im übrigen gab es für das von uns gesetzte Budget entweder einen 2-3 jahre alten Sprinter mit extremen Laufleistungen oder einen 5 Jahre alten mit < 100.000km. Bei Iveco siehe oben.
    Bevor wir das Auto gekauft haben, habe ich jede menge daily Fahrer angesprochen, wie zufrieden sie mit ihrem Fahrzeug wären, keine einziger hat sich großartig beschwert, mal abgesehen von der schwachen Hinterachsfederung bei den S-Modellen oder der etwas klapprigen Innenverkleidung. Aber auch das lässt sich in den Griff kriegen.
    Ganz anders bei den von mir befragten Sprinterfahrerrn: ROST, massive Elektronikprobleme, häufig Injektoren defekt, Sprint Shift taugt gleich gar nicht susw.
    Wer sich mal im Sprinter Forum durchgelesen hat wird sich wundern wie wenig Ahnung ein Iveco Fahrer von seinem Auto hat, einfach weil er die Probleme nicht kennt, von denen ein Sprinterfahrer weis das jeder Iveco sie hat.
    Zum Beispiel hat einer von mehreren kapitalen Motorschäden bei einem Daily in seiner Firma berichtet. Auch wußte einer von seinem Kumpel in der Werkstatt, daß daimler die selben Injektoren hat wie Iveco, nur das Daimler selektierte bekommt, der Schrott geht quasi an SOFIM. Da wir und eine ander Firma in der gegend verschiedenene komponenten für die Injektoren fertigen kann ich dies ganz klar dementieren, und Bosch selektiert gleich zweimal nicht. Die Injektoren könnte DC glatt vergolden lassen.
    Ach ja, ein Problem hat der Daily Fahrer ganz sicher nicht, was nicht mal eingefleischte Damler verleugenen: R O S T.
    In letzer Zeit haben sich im Sprinter Forum im übrigen doch einzelen Daimler Fahrer geoutet, die auch den Daily umgestiegen sind, nach dem ihre Zitat "Scheißkarre" dauernd liegen geblieben ist. komischweiese haben sie weder Schläge bekommen, noch wurden Sie im Forum gesperrtt. Noch vor gar nicht allzu langer zeit wäre so was dort undenkbar gewesen.


    Von den Daily Fahrern die ich bisher getroffen habe konnten alle das Auto nur wärmstens empfehlen.


    Gruß
    Christoph


    P.S.: was ich noch vergessen habe: Die Dailys mit dem Sechsgang Getriebe sind teilweise im kalten Zusatnd recht hakelig und lassen sich teilweise nur schwer schalten. So bald es aber etaws wärmer wird lässt es sich butterweich schalten. Abhilfe kann z.B. auch ein anderes Öl schaffen. Aber da Iveco FAN ohnhin die 106PS Variante will hat er dort ohnhin das Fünfgang Getriebe das diesbezüglich besser sein soll.

  • Die IVECO Daily sind echte Arbeitstiere. Der 106 PS Motor dürfte 2,5 Ltr haben und eine Verteilereinspritzpumpe. Normal unkaputtbar !!!


    Bei Kurier-Diensten laufen die Dinger locker 300.000 KM und das unter Volllast. Bei sehr grosser Belastung (Anhängerbetrieb oder so) platzen gelegentlich die Lader.


    Bei Deinem 3,5 To-Auto kein Problem. Schau mal nach Rost und frag mal ein Sprinter-Fahrer ob ihm schon sein neuer Diesel abgebrannt ist ??? :lol:


    alles Vorurteile !


    wenn das Auto einigermassen gepflegt ist, gibt es nicht mehr Probleme wie bei jeder anderen Marke. Die Anlasser sind etwas anfällig (nur Marelli).

  • soweit ich weiß, gab’s den Iveco 4x4 mit 2,8 Ltr. ca. 120 PS ??! (das reicht völlig).


    wird ja nicht mehr gebaut (leider !). Das Problem ist das Drehmoment für die Getriebe.
    Aktuell gibt’s den Iveco mit max 3,0 Ltr und verstellbarer Laderschaufel. Die sollen aber etwas anfällig sein (?). Ich glaube nicht, dass das alte Getriebe und VTG den neuen Motor verkraftet.


    Warten wir auf den „ Neuen“ der soll ja kommen.


    Allrad : der Daily hat einen Leiterrahmen (wie LKW) ein Verteilergetriebe, hinten Starrachse mit Blattfeder und Vorn Drehstahlfederung. Ob das VTG perm. Allrad oder zuschaltbar weiß ich nicht.


    Mein Nachbar hat einen für die Baustelle, der lebt schon ewig . Wenn du keine anderen Infos bekommst klettere ich mal drunter.

    Einmal editiert, zuletzt von Heiner ()

  • naja 120 PS für an 3-3,5t er sinn hal aweng weng, ;)
    bin halt etwas verwöhnt in der Beziehnung (3t er mit 300 PS) :twisted:


    Interesant wäre halt, was für einen Allrad / Sperren / Untersetzung / möglich Reifen / Höherlegung etz. der Iveco hat


    Gruß
    Hermann

  • Zitat von Hermann

    naja 120 PS für an 3-3,5t er sinn hal aweng weng, ;)
    bin halt etwas verwöhnt in der Beziehnung (3t er mit 300 PS) :twisted:


    Interesant wäre halt, was für einen Allrad / Sperren / Untersetzung / möglich Reifen / Höherlegung etz. der Iveco hat


    Gruß
    Hermann


    Wahnsinn - und ich kämpfe mich mit meinen 5t und 92PS durch die Gegend...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • naja is ja nur ein kleiner PKW Motor


    von daher bin ich auch immer noch am Überlegen,
    ob man nicht lieber ne Zugmaschine als Basis nehmen soll,
    so wie die hier
    http://www.mobile.de/cgi-bin/d…lkw&id=11111111197173349&


    oder die
    http://www.mobile.de/cgi-bin/d…lkw&id=11111111203073609&


    die haben halt den Vorteil eines rel. kurzen Radstandes,
    einigermaßen vernünftigen Leistungsgewichts und relativ robust
    hab mich aber noch nicht schlau gemacht,
    wie es bei denen mit Ablastung und
    Umrüstung auf große Einzellbereifung ausschaut


    die Dinger sind halt meist auch noch recht teuer und
    Fernverkehrsfahrerhaus mit Allrad gibts so gut wie nicht


    Gruß
    Hermi[/url]

  • Salü Hermann


    Der Daily 4x4 hat einen Zuschaltallrad, das war damals "State-of-the-art" als er konstruiert wurde, das Verteilergetriebe ist von Borg-Warner und gilt als solide - zumindest kommen keine Klagen bis dato, die Hinterachse hat immer eine Diffsperre, die vordere kostete Aufpreis.
    Bereifung ist möglich bis 255/100-16 XZL von Michelin - da müssen aber gewisse Anpassungen an der Karosserie gemacht werden.
    Die Motorleistung ist mehr als ausreichend um den Daily flott zu bewegen, er ist relativ kurz übersetzt, Achse 5.22:1, das ergibt eine Endgeschwindigkeit von 115Km/h, Verbrauch dabei etwa 11 - 14 Liter je nach Aufbau, mehr eigentlich selten.


    Der Motor ist wie oben angeführt ein solides Stück Grauguss, er lässt einen eigentlich nie im Stich, die Motoren die in der 4x4 Reihe eingebaut waren sind 25 Jahre gereift bis sie vorletztes Jahr endgültig in Rente geschickt wurden.


    Der 4x4 Antriebsstrang wurde ursprüglich fürs Militär entwickelt, jene Modellvariante endet auf WM, statt nur W wie beim Zivilen.
    Das Fahrzeug wurde also nachträglich zivilisiert.


    Wenn man einen gebrauchten 4x4 sucht muss man einfach im Hinterkopf halten das die jüngsten Fahrzeuge auch schon 7 - 8 Jahre alt sind, das muss aber kein Hinderniss sein, ein Daily ist langlebig und sämtliche Teile auch für die ganz Alten (80er Jahre) sind noch Problemlos innert 24 Stunden lieferbar.



    @ Sambo


    ICH weiss das die Italiener gute Autos bauen. :lol:


    @ Wolfgang


    Wenn Leute solche Allgemeinplätze wie " FIAT ist scheisse" verbreiten dann geht mir einfach der Hut hoch.
    Wenn man andere Fabrikate schlechtreden muss damit das eigene mehr Glänzt dann fehlt mir der gedankliche Zusammenhang.
    DAS ist ein tiefes Niveau.

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Hallo Ozy,


    was heist Zuschaltallrad, ist die VA und HA dann starr verbunden?
    mit nur HA Sperre könnt ich dann schon leben, hab ich im mom ja auch


    haben die Dailys ne Geländeuntersetzung?


    gibt es eine Möglichkeit die Übersetzung im VTG zu ändern oder wie Aufwändig ist es einen anderen 5. Gang zu verbauen
    und welche andere Motoren passen denn, damit man mit 130/140 Mitschwimmen kann ohne dass man dabei aufm Zahnfleisch geht
    mit 100 Reisegeschwindigkeit kann ich mich glaub ich im mom noch nicht anfreunden.


    Was sind das denn für 2,5 2,8 3,0 Motoren, Zylinder, längs, quer ...
    ich hätte ja noch einen schönen 5 Zylinder Block hier rumliegen ....


    Weist du was man an Tankkapazität so im Daily hat?


    Sorry viele Fragen...


    Vielen Dank erst mal
    Hermann

  • Hallo, Hermi,


    soweit ich mich erinnere, hat der Daily von allen 3.5-Tonnern die geringste Nutzlast - m.a.W. seine Robustheit kommt u.a. daher, daß Material spendiert wurde, was das Leergewicht in die Höhe treibt. Und der Allrad-Antrieb kostet noch einmal Zuladung.


    Ich wage zu bezweifeln, daß Du bei Deinem Vorhaben mit der 3.5-Tonnen-Version des Daily hinkommen wirst - und wenn Du diese 'magische Grenze' überschreitest, ist eine Reisegeschwindigkeit von 130km/h und mehr sowieso Utopie. Mehr als 100km/h sind (in Deutschland) dann sowieso nicht mehr drin, in den meisten anderen Ländern fällst Du ebenfalls in die LKW-Klasse und bist an entsprechende Höchstgeschwindigkeiten gebunden.


    Das übliche Problem der eierlegenden Wollmilchsau, an dem ich auch schon gescheitert bin...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Zitat von Heiner

    Das Problem ist das Drehmoment für die Getriebe.
    Ich glaube nicht, dass das alte Getriebe und VTG den neuen Motor verkraftet.


    In der Tat hatten die Daily´s Getriebeschwierigkeiten bei den stärkeren Motoren. Wir hatten einen 50 C 13, der hat bei 130tkm ein neues Getriebe bekommen, auf Kulanz.


    Aktuell haben wir einen 65 C 17 mit der 3,0 Liter Maschine, Bombengerät.


    Aber auch ohne den 3 Liter Motor haben die Daily´s ab 2003 verstärkte Getriebe bekommen.


    Die "alten" Daily mit dem 2,5 ltr Motor haben wir bis ca. 500 - 600 tkm gefahren. Bei der Einspritzpumpe sollte man stets auf festen Sitz der Förderpumpe achten. Die Bolzen lösen sich schon mal und wenn erst einer weg ist, halten die restlichen das auch nicht mehr. Ansonsten, absolut problemlos.


    Hasenzahn

    derzeit mit Setra S 140 ES unterwegs

  • > @ Hermann


    Zuschaltbar bedeutet, kein Mitteldifferenzial im VTG , bei eingeschaltetem Allrad starre Verbindung zwischen Vorder- und Hinterachse. Der Daily hat eine Untersetzung im VTG.
    Hinterachse hat Sperre vorn ist 0ption.
    Vierzylinder Sofim Motor Direkteinspritzer mit Verteilerpumpe (Sofim gehört zu Fiat baut aber auch für Alfa ,Lancia usw, Zusammenarbeit mit PSA). Die älteren hatten 2,5 die neuern Motoren 2,8 Ltr. sitzt längs im Rahmen (Kurzhauber) , Übersetzung ändern vergiss es (möglich ist vieles) Der Daily ist aufgebaut wie ein Standard LKW und kein Rennwagen.


    Die neueren Motoren ab Bj. 2000 haben Common Rail Diesel, teilweise mit verstellbarer Laderschaufel bis 3,0 Ltr. und max 166 PS. Im Fiat Ducato und seinen Ablegern sind die Motoren quer eingebaut.


    …aber nimm die SZM , ist nicht sooo geländegängig aber grundsolide !!! :lol:


    PS. ablasten auf 7,5 To ist schwierig hat locker 7 To Leergewicht.

  • hmm mir is gerade eingefallen, Kumpel von mir hat ja einen



    is leiter bis Fr. weg, der hat mir eigentlich immer ganz gut gefallen,
    aber muß mir das Ding mal nochmal genau anschauen und Ihn interviewen ...


    soweit ichs im Kopf hab, hatte er aber jedes mal wenn er unterwegs war, war was mit der Kiste,
    hatte mir dabei immer gedacht, hab ich ein Glück mit meinem T4 :lol: #


    hmm und die 100 km/h Grenze gilt auch bei Womos? schade ...


    uups Heiner hat dazwischen gefunkt ...


    mein T4 is auch kein Rennwagen :wink:


    mein Gedanke war ja auch, z.B. einen höher drehenden 5 Zylinder Benziner rein zuschmeisen, die belasten dann die Getriebe nicht sooo stark und kann auch "schneller" unterwegs sein


    das mit dem Grundsolide war auch mein Gedanke bei den SZM Maschinen,
    aber ham die wirklich so viel Leergewicht :shock:
    is doch "nur" Fahrerhaus, Motor Getriebe Rahmen und nix groß drum rum *umpf*



    Gruß
    Hermann

  • Hallo Hermann,


    ich hab so ein Teil gebaut und gefahren, eine schöne Sache, was Leistung und Wendigkeit angeht, aber mit nicht zu verschweigenden Nachteilen.


    Die von Dir zitierten MAN sind ungeeignet, weil sie zu schwer sind und sich nicht auf 7,5 t ablasten lassen, jedenfalls nicht mit ausreichend Zuladung.
    Da müßtest Du auf Ateogobasis gehen oder älter (so etwa 1222 oder 1422), da gibt es SZM für Zuggewichte um 30 t mit Auflieger für den Möbeltransport oder für Textilien etc., die haben mehr Gewichtsreserven.


    Der größte Nachteil und für Deine Zwecke, meine ich, das Killerkriterium, ist deren extreme Kopflastigkeit, da sie ja für die etlichen Tonnen Auflast auf der Hinterachse konzipiert worden sind. Nicht von Ungefähr tragen sie Schaustellerzugmaschinen etliche Kubikmeter Betonklötze auf ihren Pritschen spazieren.


    Für den TÜV brauchts 32% Gewichtsanteil mindestens auf der Hinterachse. Bei meinem Ausbau konnte ich das nur erreichen, indem ich die hinten liegenden Tanks mit insgesamt fast 1000!!!! l Wasser füllte, die 2 x 130 AH Komfortbatterien nach hinten gelegt hatte (mit 50 qmm Leitungsquerschnitt für die Ladeleitung), und fürs Wiegen sogar den Reservereifen in die Dusche praktiziert hatte.


    Weil die Doofmänner von der Werkstatt nach dem Hinterachswiegen zu faul waren oder trotz schriftlicher Anweisung vergessen hatten, das Wasser abzulassen, hatte ich danach nur noch 73 kg Zuladung.


    Das Ergebnis war, dass ich meinen 10 t Hänger noch nicht mal im Flachen von einer feuchten Wiese gezogen bekam trotz Differenzialsperre hinten und 650 kg Stützlast durch den Tandem. Auch starke Steigungen auf Asphalt im Regen verursachten gelegentlich mal feuchte Hände, wenn ich mit dem Hänger dort drauf anfahren mußte.


    Sonst war das Ding sehr schön, hochgedrehte 280 PS aus dem 11 l - V 6 Sauger, kein Fahrtenschreiber, lange Achse, kein Begrenzer, 125 km/h bis zum Drehzahlbegrenzer vom Daimler. Verbrauch solo zwischen 16! und 20 l ja nach Fahrweise, mit Hänger ab 22 l bei BAB 92 bis 95 km/h bis 28 l (letzteres bei 85 km/ h Schnitt einschl. Pausen von Nancy bis Höhe Barcelona). Erträglich leise nach etwas mehr Dämmung und bequem mit ISRI - Sitzen auf den originalen luftgefederten Konsolen war er auch. Aber wie gesagt, keinen Hering am Schwanz vom Teller.......


    Ach ja, Kabine 4,04 x 2,50 und mit bierkastenhohem Doppelboden, wo auch die Tanks drin waren. Da war auch für uns zwei Raumökonomie angesagt. Wenn Du den Grundriß mal sehen willst, schick mir ne PN mit Deiner Mailaddy.

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