Für den Fall das die Einspeisung vom CP fehlerhaft ist, habe ich eine Kontrolleinheit die mittels Rot und Grün anzeigt ob Phase und N vertauscht oder korrekt anliegen.
Wie hast du das realisiert?
Fertiges Bauteil, Oder ne Led und ein Widerstand?
Für den Fall das die Einspeisung vom CP fehlerhaft ist, habe ich eine Kontrolleinheit die mittels Rot und Grün anzeigt ob Phase und N vertauscht oder korrekt anliegen.
Wie hast du das realisiert?
Fertiges Bauteil, Oder ne Led und ein Widerstand?
fertiges Bauteil
Wäre doch ein Fehlerstrom gegeben und zumindestens einer der beiden FI müsste auslösen.
Nein. Das ist schlichtweg ein Kurzschluss, und die Sicherung löst aus.
Sinnbildlich betrachtet muss der Fehlerstrom am FI vorbei fließen. Sonst löst er nicht aus. Bei Verbindung von zwei Phasen oder Phase Neutralleiter ist die Summe der Ströme gleich null, der FI löst nicht aus.
Wenn ich so genau nachdenke eigentlich logisch
Danke für den Wink.
Meine AC Planung sieht vor das ich Landstrom ausschließlich für die Ladegeräte nutzen werden. Alle anderen AC Verbraucher werden von einem Wechselrichter versorgt. Der Wechselrichter gibt ein TN Netz raus. Jetzt bin ich mir nicht sicher ob ich PE vom Landstrom und vom Wechselrichter gemeinsam auf DC Minus legen kann oder ob es da Probleme geben kann.
Deine Ausführung hat mich noch auf eine Idee gebracht:
Ich belasse meine Schaltung, wie skizziert. Allerdings werde ich an der Netzvorrangschaltung die Eingänge tauschen. Hintergrund: Sollte ein Campingplatz eine zu geringe Absicherung für mein Induktionskochfeld haben, brauche ich nur meinen Wechselrichter einzuschalten, der dann Vorrang hat. Mein Ladegerät hängt an der CEE Dose noch vor der Netzvorrangschaltung, daher wird die Batterie unabhängig davon geladen.
Szenario Autark: Wechselrichter bei Bedarf einschalten und AC Verbraucher nutzen
Szenario CP: "Landstrom" lädt über das Ladegerät die Batterie. Bei ausgeschaltetem Wechselrichter hängen die AC-Verbraucher am "Landstrom". Bei zu geringer Absicherung: Wechselrichter einschalten.
So werde ich mal starten. Vielleicht weicht die Netzvorrangschaltung auch einem zweipoligen Wechsler ![]()
Ich denke drüber nach, mit dem Landstrom und Ladegerät nur noch die Batterie zu speisen. Dann entfällt der ganze Sermon mit Netzvorrang und so weiter.
Hoi zämä
Ich denke drüber nach, mit dem Landstrom und Ladegerät nur noch die Batterie zu speisen.
Genau so hab ichs auch vor, und zwar mit einem Ladegerät mit wenig Leistung und einem mit viel Leistung, damit ich mich dem Stromangebot anpassen kann. Den 230V-Kühlschrank betreibe ich über einen eigenen Wechselrichter, der mittels des Kühlschrankthermostaten ein- und ausgeschaltet wird. Dadurch hab ich einen Sanftanlauf des Kompressors und keine StandBy-Verluste. Habs schon ausprobiert, nur noch nicht eingebaut weil ich ja die Kabine noch immer am Bauen bin...
Ich hab einfach 2 Kreise mit Netzstrom und WR, das sind 3x2Steckdosen. Dann kann ich mir aussuchen wie ich das mache. Kann auch die Kochplatte auf WR und den Ofen parallel auf Landstrom betreiben o.ä.
Ladegerät ist ein Victron 30A, das auch auf 15A umgeschaltet werden kann (Bluetooth). Eigentlich reichen die 15A. An Landstrom steht man über Nacht, 15A x 16h, das ist mehr als ich am Tag verbrauche.
Hoi zämä
Den 230V-Kühlschrank betreibe ich über einen eigenen Wechselrichter, der mittels des Kühlschrankthermostaten ein- und ausgeschaltet wird. Dadurch hab ich einen Sanftanlauf des Kompressors und keine StandBy-Verluste. Habs schon ausprobiert, nur noch nicht eingebaut weil ich ja die Kabine noch immer am Bauen bin...
Das finde ich eine gute Idee. Was ist das für Thermostat ? Meiner Meinung nach muss es ein rein mechanisch schaltendes sein. Die neuen Kühlschränke haben aber ja alle ziemlich viel Elektronik und ohne das Spannung anliegt schaltet da ja auch nichts
Dem Kühlschrank wird ja das Netz weggeschaltet. Du kannst da auch einen beliebigen elektronischen 12V Thermostat verwenden. Der schaltet dann den WR ein.
Dem Kühlschrank wird ja das Netz weggeschaltet. Du kannst da auch einen beliebigen elektronischen 12V Thermostat verwenden. Der schaltet dann den WR ein.
Wollte ich auch erst so machen, und dafür den Thermostat des Kühlschrankes nutzen. Blöd nur - dann hab ich kein Licht, wenn Motor aus. Hätte das dann auf 12V modifizieren müssen. Da der Kühlschrank ja sowieso alle paar Jahre raus fliegt, weil nicht mehr schön, hab ich das alles original gelassen. Wenn er auf Reise mal ausfällt, muß ich nicht erst noch basteln und den Vorräten beim Auftauen zusehen. Der WR braucht im Standby kaum Energie.
Stimmt, das mit dem Licht ist ein Punkt!
Ich denke drüber nach, mit dem Landstrom und Ladegerät nur noch die Batterie zu speisen. Dann entfällt der ganze Sermon mit Netzvorrang und so weiter.
Nicht so ganz, das IT Netz hast du immernoch. Was du dir dann aber wirklich wirklich sparst ist dieser Hickhack mit der Erdung.
Da kannst du hinter dem Wechselrichter direkt PE-N Brücken danach der FI und die Leitungsschutzschalter.
Also WR->PEN->FI/LS->LS->Verbraucher
Jetzt aber eine Frage an alle anderen.
Beim Wechselrichter spricht man ja nicht unbedingt von Phase und Neutral. Angeblich gibt's auch Wechselrichter mit 2 Phasen zur halben Spannung....
Wie mache ich da dann eine Erdung? Hat schonmal jemand so einen WR gesehen?
Beim Wechselrichter spricht man ja nicht unbedingt von Phase und Neutral
naja, ich würde mal sagen, man kann die Begriffe schon verwenden, in Ermanglung anderer passender. Irgendwie muß man ja eine Festlegung machen, wenn eine Phase mit PE verbunden ist. Ich würde die dann Neutralleiter nennen. Aber ja, passt korrekt nur zum Sternpunkt bei Drehstrom.
Auch superschlau Wikipedia schreibt zur Dreickeschaltung ein wenig Quark: "In Europa beträgt die Spannung im Niederspannungsnetz üblicherweise 400 V zwischen zwei beliebigen Außenleitern. Die einzelnen Außenleiter haben gegen Erde aufgrund des Verkettungsfaktors (U=230 V⋅3≈400 V) eine Spannung von 230 Volt."
Ja, kann sein, aber da es um Dreickschaltung geht, ist das hier garnicht nicht zutreffend.
Kleiner Ausflug: Trotz der Anwendung Dreieckschaltung im Trafo bei Hochspannungsleitungen (also eigentlich kein Sternpunkt und somit theoretsich potentialfrei gegenüber Erde) krabbelt es, wenn man die 110 kV-Leitung anfasst im Arm. Das hat aber ganz andere Gründe.
Zurück zum WR, der im Prinzip auf der 230V-Seite bei fast allen Modellen potentialfrei ist. Ich würde das so lassen nund mir keine extra Brücke gegen Masse ziehen. So hab ich den Effekt eines Trenntransformators, was ja per se eine anerkannte Schutzmaßnahme Schutztrennung gegen Berührungsspannung darstellt.
Hat er ab Werk diese Brücke - dann sollte man sogar FI nutzen. Es wäre ja nun möglich, entgegen dem Prinzip vom Trenntrafo eine Berührungsspannung gegen Fahrzeugmasse zu haben. Gut finde ich es aber nicht.
Ohne PEN Brücke hast du ja sonst keine Möglichkeit mehr als 1 Steckdose (Sicher) zu nutzen.
Ausser mit Isolationsüberwachung natürlich.
Der WR braucht im Standby kaum Energie.
Das stimmt zwar, aber ich hab bei mir zuhause zwei Kühlschränke zum testen an einen Wechselrichter mit Standby Funktion angeschlossen. Keiner von beiden hat es geschafft den Wechselrichter aus dem Standby "aufzudecken". Also hab ich die Lösung wieder verworfen.
Das stimmt zwar, aber ich hab bei mir zuhause zwei Kühlschränke zum testen an einen Wechselrichter mit Standby Funktion angeschlossen. Keiner von beiden hat es geschafft den Wechselrichter aus dem Standby "aufzudecken". Also hab ich die Lösung wieder verworfen.
Jeps deswegen müsste das extrem erfolgen, quasi ein kleines Löchlein oben eingebohrt, ein Temperaturfühler eingesteckt und eine "Logik" die bei zu hoher Temperatur den Wechselrichter entweder an den Strom schaltet (Dickes Relais) - oder an einem Logikeingang eine Spannung schickt.
Nicht dieses, ich brauche gerade mehr Leistung und der WR soll auf zauberhafte Weise wach werden.
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