wer nutzt Kapselkaffeemaschinen?

  • Ich packe den WR und beide Maschinen in ein Paket und schicke es zu Völkel, der macht einen Versuchsaufbau in seinem Labor.

    Die machen dann hoffentlich auch ein Video davon den du heir einstellst ;)


    Vom Bauchgefühl brauch ich einen stärkeren WR.

    Sieht danach aus...oder du schwenkst auf Tee um ;)


    Mit den gemachten Tests hast du ja alles andere ausgeschlossen. Ist aber schon irgendwie krass was das kleine Pümpelchen mit ein bisschen mehr Gegendruck da so für Schwankungen am Strom verursacht. Sieht so aus als ob da noch eine weitere Schutzschaltung im WR greift...


    Gruss

    Urs

    In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

  • Kurze Rückmeldung zum Luxusproblem: Ich hatte dem Verkäufer den 2KW- Wechselrichter, die alte 1,6KW Maschine die damit lief, und die neue 1,6KW Maschine die damit nicht lief zugeschickt. Gepolsterter Karton, Maschinen zusätzlich eingestrecht....

    Irgendein "Facharbeiter" bei DHL hat auf dem Karton scheinbar Polka getanzt, der Wasserbehälter der neuen (logisch, oder?) Maschine war gerissen.

    Die Typen in der Werkstatt vom Verkäufer haben ihn dann notdürftig mit Panzertape geflickt, war aber leider immer noch undicht, deren Labor stand unter Wasser mit der vielen Testerei.

    So, jetzt ratet mal warum der WR auf Störung ging.



















    Die neue Maschine zieht zwischendurch für 1-2 Sek. 3,4KW(!!!!!), Angabe sind 1,6KW!

    Ich investiere jetzt in einen 3KW Sinus-Wechselrichter von ihm (3KW Dauerlast; 1Min. 3300W; 1Sek. 6000W) (manche fliegen für das Geld mit der Familie 14Tage auf Malle). Batterie war bei ihm übrigens eine mit 120AH, Spannung viel da ebenfalls, wie bei mir auch, auf unter 12V zwischendurch.



    Ich habe über eine Stunde mit dem Verkäufer telefoniert und bin auch auf das Thema Lithiumbatterien gekommen (Meine Hardware würde das hergeben, ich müßte nur die Ladekennlinie am Batterielader ändern und einen DC-DC-Wandler für konstant 13,8V von der Lima einbauen. Ich schleiche da auch schon eine Weile drum rum, aber bin immer noch nicht überzeugt von dem Kram (mein oldschool-Syndrom).

    ER hat mit erzählt, daß er schon fast 6000 Batterien davon verkauft hat, 2 davon haben angefangen zu Qualmen (kurz vorm Brennen). Er selber hat ein großes Boot und hat aus diesem Grund die Lithiumbatterien wieder gegen Säurebatterien getauscht, genau meine Meinung.

    Ich könnte mich evtl. noch damit "anfreunden" wenn ich gut an die Batterien käme, um diese im Ernstfall in den Straßengraben zu werfen - aber unterwegs ist das ohne Grube fast unmöglich an meinem Womo. Batteriehauptschalter bringt ja nix, wenn die Batterie intern einen Fehler hat. Es sei auch so, daß irgendein Ereignis z.B. 2 Wochen vorher zu einem Defektbeginn geführt hat, das könnte man vergleichen mit einem Stein, den man vor 2 Wochen ins Rollen gebracht hat, und jetzt nicht mehr gestoppt werden könnte. Löschen is nich...

    Die Technik schreitet ja immer weiter voran, ich bleibe jetzt mal bei meinen 2x 180AH Säurebatterien.


    Sobald der Kram da ist werde ich laut geben....

  • Ok, 3,4kW Peak kann den Wandler natürlich in die Knie zwingen. Blöd dass man das halt nicht vorher weiß!

    Gruß, Holger


  • Interessant. Haben die auch getestet was den hohen Strom zieht? Also ich meine ob es die Pumpe oder die Heizung oder was auch immer war?


    Zum Thema Lithium: Ohne konkrete Hintergrundinfos gebe ich inzwischen nicht mehr soviel auf solche Geschichten. Denn es wird leider immer noch viel vermischt, das sehe ich schon in meinem Bekanntenkreis. Wenn ich da was von Lithium erzähle kommt eigentlich postwendend "ach du baust so Batterien die explodieren ins WOMO...Stichwort Samsung"...naja, LiIon und LiFePo sind halt nunmal zwei grundlegend verschiedene Geschichten. Achja, Tesla (und viele Andere E-Fahrzeuge) fahren (ausser in China) auch mit LiIon. Da soll es auch schonmal den einen oder anderen gegeben haben der abgefackelt ist. Herr Musk soll das inzwischen in den Griff haben, wenn man den Medien glauben will...den Feuerwehren machen die E-Autos das Leben allerdings sicher nicht unbedingt leichter, aber auch da Ist die Chemie nur eine Sache, das andere sind die ganz anderen Energiemengen und auch Spannungen als wir gemeine Womo-Fahrer es einsetzen. Und es soll auch schon Fahrzeuge mit Bleicbatterien gegeben haben welche abgefackelt sind ;)

    Und wir wissen ja nicht ob die besagten 2 Fälle LiFePo oder LiIon oder irgend eine andere Chemie war. Auch wissen wir nicht ob sie wirklich gebrannt hätten, oder einfach verpufft wären. Tests im Netz (z.T. von Feuerwehren ) zeigen dass man LiFePo schon massiv missbrauchen muss damit sie -immer noch recht kontrolliert- verpuffen, aber auch dann nicht wie LiIon durchgehen und zu brennen anfangen.

    Mal davon abgesehen wissen wir auch nicht was die Ursache der 2 Schäden war. Ich tippe mal auf Benutzerfehler, sparen beim Schutz der Zellen, Verdrahtungsfehler, schlichte Unwissenheit und dann überladen, ein Defekt am Ladegerät oder ein Kurzschluss in der Installation mit mangelnden Schutzeinrichtungen, ...?


    Andererseits hatte ich schon selber eine Bleibatterie die richtig kochte. Hatte auf einer Schüttelpiste einen Zellenschluss und das war's dann. Als das Licht beim Schalten jedes mal dunkler wurde hab ich mal die Haube aufgemacht...auf der Batterie hätte man Spiegeleier kochen können.

    Und dann hatte ich zwei weitere (einmal AGM, einmal Nass) die wegen eines defekts am Ladegerät fast gekocht wären...zum Glück war ich gerade da als das LAdegerät ausstieg und mit mehr als 16.5V zu laden anfing...trotzdem setze ich wo es Sinnvoll ist immer noch Blei ein, wie auch LiFePo, LiIon, NiCad usw...


    Sorry dass ich jetzt etwas abgeschweift bin, aber du hast ja die Steilvorlage dazu geliefert ;).


    Gruss

    Urs

    In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

  • alternativ die Kaffeemaschine wechseln ... so ein Leistungspeak wäre mir da nicht so geheuer, wird die Wechselrichter-Elektronik auch belasten.

    was für Lithium-Batterien sind das, die fast gebrannt haben? Lithium-Ionen oder Eisenphosphat? Die sind eigensicher und können maximal bei Kurzschluß so viel Wärme erzeugen, daß ein Brand entsteht, aber das geht mit Blei auch.

    Grüße aus der Südpfalz ... Jürgen

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    Sprinter 419 4x4 mit Ormocar Kabine aktuell noch im Selbstausbau - Mein Ausbaublog

  • Ok, 3,4kW Peak kann den Wandler natürlich in die Knie zwingen. Blöd dass man das halt nicht vorher weiß!

    ich habe wieder was gelernt. Es wäre halt schön, wenn der Hersteller das angeben würde.

  • alternativ die Kaffeemaschine wechseln ... so ein Leistungspeak wäre mir da nicht so geheuer, wird die Wechselrichter-Elektronik auch belasten.

    was für Lithium-Batterien sind das, die fast gebrannt haben? Lithium-Ionen oder Eisenphosphat? Die sind eigensicher und können maximal bei Kurzschluß so viel Wärme erzeugen, daß ein Brand entsteht, aber das geht mit Blei auch.

    das weiß ich leider nicht was für ein Typ es genau war. ich denke mit dem Alter steigt die Gefahr :/:?:

  • Problem offensichtlich gelöst. :thumbup:

    Der 3KW Wechselrichter zieht durch.

    Ich habe am neuen eine Fernbedienung angebaut, damit die Ein- und Ausschalterei komfortabler ist. Den Vorgänger hatte ich durch das "Fenster" hinten am Möbel geschaltet, direkt am WR. Durch die Fernbedienung ist auch die Kontrolle beim Verlassen der Kabine einfacher (LED-Anzeige an der FB). Der neue WR ist 75mm höher als der vorige, daher mußte ich Distanzen drehen für die Befestigung der Abtrennung in der Sitzkiste.


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    Filmchen:


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  • Hallo,

    ich bin kein Freund dieser im Wechselrichter integrierten Soft-Schalter. Leider kostet ein ordentliches bistabiles Relais fast so viel wie der Wechselrichter (Philippi FBR265 oder besser Blue Sea RBS), alternativ einen manuellen. Habe bei Dir am Foto schon einen gesehen, das ist wohl der Batteriehauptschalter? Zumindest so einen würde ich noch in die Wechselrichter-Zuleitung machen.

    Grüße aus der Südpfalz ... Jürgen

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    Sprinter 419 4x4 mit Ormocar Kabine aktuell noch im Selbstausbau - Mein Ausbaublog

  • Bau das Ding nicht so zu, der erzeut Abwärme die auch weg will. Das Mini-Lüftungsdings da im Boden reicht nicht.

    Gruß, Holger



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  • Nachdem Hartwig hier ja Probleme mit dem Wandler hatte, dachte ich mir probier doch dein Setup mal aus ob da vielleicht ähnliche Probleme auftreten.

    200Ah LiFeYpo + Fraron 2000W Wandler + Panasonic Backofen + Mikrowelle 1600W. Alles Gut, keine Probleme 8)

    Gruß, Holger


  • Hast du die Möglichkeit so eine Kapselkaffeemaschine zu testen? Das Problem sind ja die kurzzeitig auftretenden Spannungsspitzen. ich könnte mir sogar vorstellen, daß ein Billigwechselrichter das gar nicht registriert und funktioniert :?:

  • Nee, hab keine Kapselmaschine.

    Aber du hast doch jetzt auch eine funktionierende Lösung mit dem größeren Wandler.

    Gruß, Holger


  • Für mich wäre interessant ob ein Billigwandler das packt....vlt. gibt's ja jemanden....

    Kannst ja beim Treffen mit deiner Maschine von Mobil zu Mobil gehen um zu testen.

    Ich hätte gerne einen Cappuccino.


    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Den kleinen Tchibo Vollautomaten haben wir schon länger im Wohnmobil, weil ich auf Kapseln aus verschiedenen Gründen verzichten wollte. Weniger Müll und weniger Packvolumen für den Kaffee. Und keine Sorge, ob man irgendwo die benötigten Kapseln bekommt.

    Funktioniert super. Inzwischen haben wir davon die 3. Maschine.

    Nicht weil die anderen kaputt gegangen wären, sondern weil es erst nur die Version ohne Dampfdüse oder Milchaufschäumer gab, dann eine mit Dampfdüse und nun auch eine mit Milchaufschäumer.

    Die eine ist vom Wohnmobil dann in Astrids Büro gewandert und die andere hat zu Hause den großen Vollautomaten ersetzt, als der kaputt gegangen ist.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)


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