Methoden der Ganoven - Erfahrungsberichte

  • Zitat von Rolf1


    Ansonsten ist ja noch bekannt, dass an französischen Autobahnraststätten im Süden und auch an den Hauptverkehrsrouten (E-Straßen) in Schweden die Ganoven mit Gas arbeiten, welches einem bei der Übernachtung am Rastplatz seeehhhr schläfrig macht, sodass man nichts mehrkt, wenn die einem das Fahrzeug komplett ausräumen. Die gleiche Masche gibts / gab es vor ein paar Jahren auf den Zugstrecken durch Ungarn (DE oder CZ nach RO), so Gas in die Schlafwagen geleitet wurde und dann das Gepäck geklaut wurde (ein Kumpel von mir ist dabei nicht gleich eingeschlafen und hat es rechtzeitig gemerkt - es war eine Person in Bahnuniform, die dann weggehuscht ist.)


    Rolf1


    Das Thema spaltet ja die Geister, ob es das tatsächlich gibt oder es ein Mythos ist um die eigene Leichtsinnigkeit zu rechtfertigen. Wäre mal interessant ob das jemand wirklich erlebt hat und man das auch nachweisen konnte :?::?::?::?:


    Die Argumentation dass die Menge an Gas die man reinpumpen müsste um ein Fahrzeug zu fluten (Gas ist ja schwerer als Luft) vor allem um die Leute die im Alkoven liegen zu erreichen, so enorm ist, dass die Ganoven ja mit mehreren Kanistern anrücken müssten und dass dann bei der Menge am nächsten Tag nichts mehr nachzuweisen ist, ist ja doch sehr zweifelhaft.


    Was ich mir vorstellen könnte ist dass wenn die schon eingestiegen sind die dann die Schlafenden mit einem Tuch etc. betäuben, Chloroform etc. aber auch dann müsste man doch Rückstände bei der Person nachweisen können, ist doch z.B. Chlroroform als Betäubung bei Tieren, welche zum anschließenden Verzehr gedacht sind, aufgrund der Rückstände, verboten.

  • Zitat von Börni

    Mich würde ja interessieren in welcher Sprache die dich angequatscht haben? Deutsch, Englisch, Französich?

    Ich wurde auch mal auf einem Autobahn-Parkplatz von so einem Typen angequatscht. Der sprach Deutsch mit italienischem Akzent. Allerdings wollte der mich nicht berauben, sondern mit einer wirren Geschichte (geklaute?) Klamotten von einer Messe verschenken und ich sollte im Gegenzug Kohle für Sprit für die Heimfahrt nach Italien herausrücken.
    Ich habe dankend abgelehnt...


    Die Nummer, dass irgendwelche Leute versucht haben, mich anzuhalten, indem sie recht hektisch auf die Reifen deuteten, habe ich auch schon mehrmals durch. Aber da habe ich mich auf meinen gesunden Menschenverstand verlassen und bin weitergefahren, weil das Auto absolut unauffällig fuhr. - War auch nichts, wie ich später auf einem Parkplatz feststellen konnte.
    Doof war nur, als mich solche mal mit Gewalt auf einer kleinen Landstraße ausbremsen wollten und ich nur durch ein gewagtes Überholmanöver "entkam".


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Zu dem Thema Gasüberfälle:
    Wenn das alles so einfach wäre, dann bräuchte man zum Narkotisieren im Krankenhaus kein Studium. Was mich auch noch stutzig macht, dass noch nie einen Todesfall bei einer solchen Aktion gegeben hat. Die Diebe müssten als wahre Meister sein im Dosieren ihrer Mittel (welche eigentlich genau?), da sie nur grob abschätzen können, wie groß der Innenraum ist, sie keine Ahnung haben, wo (auf welcher Höhe) Personen schlafen und welche Konstitution sie haben. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Säugling schon tot ist, ehe es einen kräftigen Menschen überhaupt umhaut. Genau wie ich ein Problem damit habe, dass es auf der einen Seite Gaswarner gegen Narkosegase gibt, die zuverlässig warnen sollen, auf der anderen Seite weiß kein Mensch, was die Gauner für "Mittelchen" einsetzen.


    Wenn ich diese Fakten zusammenzähle, tue ich mir schwer, an Gasüberfälle zu glauben.
    Aber ich lerne gerne dazu!


    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Zitat von Balu

    Zu dem Thema Gasüberfälle:
    Wenn das alles so einfach wäre, dann bräuchte man zum Narkotisieren im Krankenhaus kein Studium. Was mich auch noch stutzig macht, dass noch nie einen Todesfall bei einer solchen Aktion gegeben hat. Die Diebe müssten als wahre Meister sein im Dosieren ihrer Mittel (welche eigentlich genau?), da sie nur grob abschätzen können, wie groß der Innenraum ist, sie keine Ahnung haben, wo (auf welcher Höhe) Personen schlafen und welche Konstitution sie haben. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Säugling schon tot ist, ehe es einen kräftigen Menschen überhaupt umhaut. Genau wie ich ein Problem damit habe, dass es auf der einen Seite Gaswarner gegen Narkosegase gibt, die zuverlässig warnen sollen, auf der anderen Seite weiß kein Mensch, was die Gauner für "Mittelchen" einsetzen.


    Wenn ich diese Fakten zusammenzähle, tue ich mir schwer, an Gasüberfälle zu glauben.
    Aber ich lerne gerne dazu!


    Gruß
    Herby


    Kann ich ebenso wenig beurteilen. Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass all diese Leute so extrem fest geschlafen haben, dass sie nichts von den Überfällen gemerkt haben. Es sind ja nicht wenige. Wenn nicht Gas, das dann? Mit irgendeiner "Waffe" müssen die arbeiten. So fest kann man dorch gar nicht schlafen.
    Ich habe gerade noch eine Story (über eine Dritte Person) gehört, wo wohl ein Paar im Womo auf einem Rastplatz in Frankreich übernachten wollte und dann beide ganz plötzlich extrem müde wurden. Dann hat er aber noch bemerkt, dass jemand auf dem Dach war und wohl über die Dachluke einsteigen wollte. Er hat dann sofort das Fahrzeug gestartet und ist weggefahren - die Person auf dem Dach sei dann wohl unterwegs "verloren gegangen", sage ich mal so. Ebenfalls über einen Dritten habe ich eine Story in Schweden gehört, wo ebenfalls irgendetwas in Einsatz war, was die LEute sehr schläfrig gemacht haben muss, dort wurde dann eingebrochen.
    Die Polizei geht auf jeden Fall von Gas aus. Welches, weiss ich nicht.
    Lasse mich aber ebenfalls gerne belehren (vielleicht auch die Polizei in Schweden, Frankreich und Ungarn?)
    Rolf1

  • Zitat von Rolf1

    Ich habe gerade noch eine Story (über eine Dritte Person) gehört...
    ....Ebenfalls über einen Dritten habe ich eine Story in Schweden gehört...

    Das ist genau der Punkt!
    Man hört immer nur die Stories von Leuten, denen jemand erzählt hat, dass...


    Ich kann mich nicht erinnern, einen Bericht von einem direkt Betroffenen gelesen/gehört zu haben.
    Aber wie gesagt, ich bin lernfähig...


    Gruß
    Herby

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  • Nicht jeder kann eben immer zwei gute Kollegen dabeihaben :D


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  • Das mit dem Gas kann ich auch nicht verstehen.
    Aber eine Arbeitskollegin wurde ausgeraubt und war sich ganz sicher, mit Gas betäubt worden zu sein.
    Wäre schon interessant, wie die das machen.

    Das Leben ist zu kurz um sich lange zu ärgern
    Gruß,
    Stefan

  • Hoi zämä


    Ich hab mal irgendwo was von einem Narkosearzt zu dem Thema gelesen, der meinte ziemlich genau das was Balu schon geschrieben hat, also unmöglich!
    Ich denke eher dass die so leise sind dass man das im Tiefschlaf nicht mitbekommt.
    Wissen werdens jedoch nur die Ganoven selbst, falls es denn welche gibt.

  • Oh Jee, wieder kommen diese Geschichte...
    - Ich habe es selbst gelesen…
    - Es stand in die Zeitung…
    - Die Polizei hat gemeint…
    - Meine Frau hatte morgens Kopfweh…
    - Unser Hund ist nicht wach geworden…
    - Ich habe es von dritte..
    Informiere euch bitte dringend. Es gibt auf Internet genügend Information zu finden die beweis liefern das diese Gas Geschichten nicht stimmen. Bis heute gab es kein einziges beweis von Überfalle mit Gebrauch von Narkose gas.
    Mehr wie ein paar leben von diese Art von Geschichten und denen geht es …finanziell gut.


    Grtz Campo

    Jetzt Iveco Daily 4x4 7T, vorher TGM 13290 4x4

  • Zitat von Picco


    Ich hab mal irgendwo was von einem Narkosearzt zu dem Thema gelesen, der meinte ziemlich genau das was Balu schon geschrieben hat, also unmöglich!
    Ich denke eher dass die so leise sind dass man das im Tiefschlaf nicht mitbekommt.
    Wissen werdens jedoch nur die Ganoven selbst, falls es denn welche gibt.



    Hallo


    vielleicht war's einfach nur zu viel Wein, Bier und sonst irgend welche "Muntermacher"! :lol:


    "falls es denn welche gibt"



    Das trifft es ziemlich gut! In einem anderen Beitrag hatte ich schon mal verlauten lassen: 15% mehr positives Denken würde die Welt um 50% besser machen!


    Hat ein schlauer Mann gesagt! Ob da wohl was drann ist!? 8)


    VG


    Anton

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  • Aber sicher doch lieber Anton.
    Das ist genau so. :wink::wink:
    Aber vielleicht gehen die ganz leise rein und narkotisieren dann zum Beispiel mit Chloroform.? :roll:

    Das Leben ist zu kurz um sich lange zu ärgern
    Gruß,
    Stefan

  • Aber Chloroform müsste nachweisbar sein, bei Schlachttieren ist der Einsatz wegen der Rückstände verboten.


    Das ist es ja ...... immer nur Hörensagen, aber es gibt von nix und niemandem nachweisbare Spuren. Vielleicht haben die ne Raketentechnik von der sonst noch niemand was weiss?! :mrgreen:

  • Zitat von fernweh60

    Aber vielleicht gehen die ganz leise rein und narkotisieren dann zum Beispiel mit Chloroform.? :roll:

    Die Kiste unbemerkt zu Knacken dürfte die größte Hürde sein, wenn Leute drin sind. Wenn die DAS geschafft haben, unbemerkt reinzukommen, warum sollten sie sich dann noch die Mühe machen, jemanden zu betäuben? Die pennen eh tief und fest!
    Dann sollte doch die Devise sein schnell ausräumen und weg!


    Gruß
    Herby,


    der sich selbst im Urlaub ab und an mit ein paar Bierchen oder Weinchen "betäubt" :lol:

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Hallo Herby,


    immer diese Drogenverherrlichungen.................................................................Herrlich,
    da freue ich mich schon wieder auf mein Nachmittagsbier..................................................


    Vernebelte Grüße sendet:


    AXEL

  • Zitat von AxelKleitz

    immer diese Drogenverherrlichungen.................................................................Herrlich,
    da freue ich mich schon wieder auf mein Nachmittagsbier..................................................

    Hoffentlich nicht im Ducato! Dort besteht die Gefahr dass du Opfer von einem Gasüberfall wirst!!!
    ...und wenn's nur Blähungen sind... :lol::lol::lol:


    verkaterte Grüße
    Herby

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  • Hallo miteinander,


    habe schon ein Einschussloch am Womo neben dem Vorderrad gesehen. Der Fahrer hielt wegen dem Knall an und stieg aus. Dann versuchter Diebstahl aus dem Fahrerhaus durch zwei Personen eines ebenfalls anhaltenden PKWs der vorher nebenher gefahren war. Erfolglos, da die Frau auf dem Beifahrersitz den einen Ganoven rausgedrängt hatte. Der andere lenkte den Fahrer ab. Der grosse Boxerhund hinten im Womo hatte nichts geblickt. Auf der Autobahn um Barcelona.
    Weiter hatte ich von derselben Gegend einen glaubwürdigen Bericht aus erster Hand über einen erfolgreichen Wertsachenraub aus dem Kombi einer alleinreisenden Touristin. Hier schien die Polizei mit unter der Decke gesteckt zu haben. Die Beraubte durfte über zwei Stunden ihr handy nicht benutzen um die Karten sperren zu lassen.
    In dieser Gegend fuhren mehrfach PKW mit jungen feixenden Männern neben unserem Mobilchen her. Die wohl im Sinne hatten uns zu stoppen. Ich fuhr immer ungerührt weiter und schaute zu ihnen hin. Dann fuhren sie davon.


    Eigenes Erlebnis in Süditalien auf der Autobahn:
    längere Zeit fuhren zwei Männer in einem schäbigen Kleinwagenmit wenig Abstand hinter unserem langsamen Reimo her. Mehrfach wollte ich sie überholen lassen und fuhr noch langsamer. Sie blieben hinten. Schliesslich fuhr ich plötzlich raus auf einen Parkplatz mit grandioser Aussicht. Der Kleinwagen ebenfalls. Verdächtig!
    Wir stiegen aus zum fotografieren. Die beiden seltsamen Italiener ebenfalls. Ich schloss das Fahrzeug ab. Sie sprachen mich freundlich englisch an, der eine auch mit wenig deutsch. Er hatte in Solingen in einer Messerfabrik gearbeitet.
    Ich blieb aufmerksam, fotografierte zwei eben im Cabrio angekommene Römerinnen mit ihrem Fotoapparat vor der schönen Aussicht. Die düsten sofort weiter und wir waren wieder alleine mt den beiden Männern.
    Es entstand ein sehr höfliches Gespräch mit Komplimenten und guten Reisetipps. Abschiedsfoto, Händeschütteln und getrennte Weiterfahrt.
    Ein erfreuliches Erlebnis ohne Hintergedanken? Ich weiss es nicht, aber gerne erinnere ich mich daran.


    Selber erlebt 1976 im Zollhof an der persisch-afghanischen Grenze: wir wurden nachmittags als einzige nicht abgefertigt und auf den nächsten Morgen vertröstet. Also übernachten in unserem VW Bus im stockdunklen, menschenleeren Zollhof, umgeben von finsteren Gebäuden!
    Nach einiger Zeit versuchte jemand unsere Türen zu öffnen. Ich rief und stieg aus. Schemenhaft verschwanden zwei Kapuzengestalten in den Hof. Ich ging ihnen nach und fragte: can I help You? Keine Antwort. Sie verschwanden und wir konnten recht ruhig schlafen.


    Im Land (A.) wurden wir dann mehrfach an Tankstellen betrogen. Wechselgeld usf. Das war wohl Nationalsport. Und immer stand ein Wächter mit Gewehr daneben und schaute zufrieden zu.


    Ansonsten ein Aufbruch der Türschlösser Fahrerhaus T4 in Südtirol in Abwesenheit. Nichts entwendet. Nur die Schlösser waren kaputt.
    Noch ein Schloss büssten wir in der Ukraine beim Übernachten ein: ich wachte an Geräuschen auf und schrie: "Ruhe". Es wurde befolgt. Am nächsten Morgen entdeckten wir das defekte Schloss.


    Also niemals etwas gravierendes bei uns.
    Glück gehabt!

  • Wenn man unter diesem Begriff googelt, bekommt man unter dem Titel Inhalationsanaesthetika eine Übersicht über die in der Medizin verwendeten Gase.


    Von denen wäre Lachgas das am leichtesten erreichbare (bekommt man in der Tuningszene - Lachgaseinspritzung), die Flurane sind als Flüssigkeiten erhältlich.


    Lachgas wird zur Narkose mit Sauerstoff zusammen verwendet...der Mac50Wert (wirksame Konzentration in der Atemluft) liegt mit 105,5 sehr hoch, so dass die Aussage: "Funktioniert im Womo nicht." stimmen dürfte. Anders sieht es bei den Fluranen aus, die einen Mac50Wert von nur 1,2 oder 1,7% haben, nur Desfluran liegt mit 6% etwas höher. Diese Werte beziehen sich auf eine Vollnarkose, wenn es nur um einen kurzzeitig vertieften "Schlaf" geht und man das Zeug wie aus einer Dusche über die Dachluke einsprüht, sollte durchaus Wirkung möglich sein. Bei den Nebenwirkungen wird von Erbrechen und Übelkeit gesprochen, außerdem über erhöhten Hirndruck, so dass sich die Klagen der Betroffenen auch über Kopfschmerzen, die nur langsam abklingen, logisch erklären. Deswegen sind diese Inhalationsanaesthetika allgemein aus dem Gebrauch gekommen und man ist zu Injektionen übergegangen.
    Äther ginge natürlich auch, aber nur theoretisch, denn man braucht eine Maske und das Zeug ist so scharf in der Nase, dass man davon aufwachen würde.......


    Chloroform setzt einen direkten körperlichen Angriff voraus (getränktes Tuch auf das gesicht pressen), daran würde man sich erinnern.


    Bei meiner Schwägerin ist mal der große Hund betäubt worden, um den Wagen auszuräumen, während die Leute sich am Strand aufgehalten haben. Der hatte den Wagen vollgebrochen und konnte sich über mehrere Stunden nur taumelnd bewegen, hat wohl in dem kleinen Innenraum eine hohe Dosis Fluran mitbekommen.


    Das Problem dürfte bei den Tätern zum einen in der Beschaffung liegen, denn man bekommt Flurane nicht ohne weiteres im Supermarkt. Zum zweiten muss man auch etwas Technik vorhalten, denn die Flurane werden als Flüssigkeit gehandelt und müssen für die Inhalation über einen Verdampfer in einen gasähnlichen Zustand gebracht werden. Insofern sind die Hürden recht hoch, aber nicht unüberwindbar. Wenn es einem geschickten Menschen gelingt, ein Fluran als Aerosol in eine Sprühdose abzufüllen, dann wäre es unauffällig handhabbar. Ich frage mich, ob es in einem Drucksprüher, wie er im Garten für die chemische Keule (z.B. gegen Mehltau an Rosen) eingesetzt wird, funktionieren würde. Aber das müssten Spezialisten beantworten.


    Aus alledem ergibt sich für mich, dass das Abtun von "Ko-Gas-Erzählungen" als reine Erfindung vielleicht doch etwas optimistisch sein könnte. Die kriminelle Energie scheint unerschöpflich zu sein.....


    Nur stellt sich mir die Frage, ob Gaswarner auch bei Aerosolen ansprechen.....

  • Interessante Fragen die du aufwirfst Thomas. Mir fallen noch weitere ein.


    Gesetz dem Fall dass die Anwendung von Fluran eine realistische Möglichkeit wäre, wie sieht es mit der Dosierung aus?


    Müssten die Leute über anästhetisches Fachwissen verfügen oder lässt sich das auch für Laien so einfach dosieren ohne eine Überdosierung zu riskieren?
    Was passiert bei Überdosierung, könnte das zu Todesfolgen führen? Dann wären wir strafrechtlich schon wieder bei ner anderen Hausnummer und auch solche Fälle müssten doch bekannt geworden sein.
    Und wie sieht es mit der Nachweisbarkeit von Rückständen im Körper aus, gerade wenn es Tote durch Überdosierung geben sollte?
    Und was kostet sowas? Rechnet sich der Kosten/Nutzen-Faktor, wenn mich das Narkotikum viel mehr kostet als die wahrscheinliche Beute (fährt ja nicht jeder mit prallem Geldbeutel und neuer teurer Hardware rum) ist das Risiko nicht zu hoch ein Minus zu verzeichnen?

  • Hallo Thomas,
    vielen Dank für deine sehr ausführlichen Recherchen.
    Ich bin zugegebenermaßen Laie, was die Materie Narkose angeht. Was ich verstanden habe ist, dass von den Fluranen man weniger braucht, um eine Wirkung zu erzielen. Aber wie schaut das in der Praxis aus?


    Für mich bleibt die Frage offen, wie exakt die Dosierung sein kann/muss, damit keine Unfälle (Todesfälle) passieren. Von tödlichen Unfällen bei Narkose-Überfällen habe noch keine Berichte gelesen. Wie muss man sich die Anwendung der von dir genannten Flurane genauer vorstellen? Verteilt sich das Zeug gleichmäßig in der Atemluft, so dass es letztendlich egal ist, auf welcher Höhe man schläft? Im anderen Fall würde sich ja bei einer Höhe eine Überdosierung einstellen, bei der anderen eine Unterdosierung (Schlafplatz umgebaute Sitzecke <=> Alkoven).
    Wie stellt der Ganove fest, wann die "richtige" Konzentration bei allen Schlafenden erreicht ist, aber nirgends eine Über- bzw. Unterdosierung herrscht? Zumal sich das tatsächliche Luftvolumen im Fahrzeug sich aufgrund der Außenmaße nur sehr grob abschätzen lässt und man keine Ahnung hat, welcher Personenkreis (vom Säugling bis zum kräftigen Mann) an Bord ist? Lüftet der Dieb danach erst mal unauffällig durch, damit er selbst rein kann (er hat ja Zeit! :lol: ), oder geht er mit Gasmaske rein?
    Diese Unbekannten lassen mich (zumindest im Moment noch) nicht wirklich an eine Betäubung glauben, die zwar wirksam ist, aber keine Todesfälle hervorruft. Wenn das Narkotisieren wirklich so einfach wäre, dass das jeder Laie auf der Straße mit vielen unbekannten machen kann, dann würden das unter den definierten Bedingungen, die in Kliniken herrschen, irgendwelche Schwestern und nicht Narkoseärzte machen.


    Gruß
    Herby


    Uups, der Börni war schneller! :D

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  • Ich glaube ja auch das der Fachbegriff für dieses Gas Lambrusco, oder so ähnlich heißt, und hoffe das ich keinem Opfer unrecht tue.
    Ja, mir wurde aus erster Hand über einen solchen Überfall berichtet, aber ich habe trotzdem so meine Bedenken.
    Bei jeder Poppel-Operation ist unbestritten die Narkose das größte Risiko!
    Aber in Zeiten der KO-Tropfen gegen Mädchen und Schüsse auf Flüchtlinge muss ich einsehen das es skrupellose Menschen gibt.
    Es ist eine schlimme Zeit, in der wir leben.


    Es grüßt ein nachdenklicher Nunmachmal


    edit: oh, ich korrigiere meine Aussage.
    Falsch ist: Schüsse auf Flüchtlinge
    es müsste richtig heißen: dem Wunsch das auf Flüchtlinge geschossen wird

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.


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