Beiträge von Rolf1

    Mir wurde aus Kreisen der Nutzfahrzeugindustrie berichtet, dass die Hersteller bei leichten Nutzfahrzeugen in keinster Weise auf Langlebigkeit achten, da die Neufahrzeug-Kunden diese eh nur kurz fahren / runterreiten und dann weiter etwas neues leasen / kaufen. Langzeit-Rostschutz / Dauerhaltbarkeit und so etwas sei deshalb komplett aus der Mode gekommen. Angeblich egal bei welchem Hersteller (kann ich nicht beurteilen), aber definitiv auch bei Mercedes (Sprinter - eigene Erfahrung). Von daher: Ist wohl eher kein echter Mangel, sondern heutzutage Standard ("Stand der Technik"- heisst ja nicht, dass der heutige Stand der Technik besser sein muss als der frührere ;.) ).


    Bezüglich Nissan und Gewährleistung / Garantie / Kulanz: Unter aller Sau! Habe selbst einen Nissan NV200 Evalia und anfangs einige Reklamationen. Autohaus vor Ort absolut unfähig und anscheinend auch unfähig, mit Nissan entsprechend zu kommunizieren. Habe mich daher mehrfach selbst an die Hotline gewandt, eine absolute Katastrophe. Die wollen alles, von Keinigkeiten bis zu größeren Dingen abwenden, Kundenzufriedenheit scheint völlig unwichtig zu sein. Mein Nissan hat die (damals serienmäßige) Nissan-5-Jahresgarantie, aber die ist eigentlich völlig für'n Ar... . Bringt nicht viel. Zumindest nicht, wenn Du den falschen Händler hast.


    Je nachdem, ob der Händler Dich ernstnehmen möchte und wie der Händler mit Nissan kann, gibt es dann teilweise doch Lösungen. Nach dem Wechsel der Werkstatt konnte das großte Problem dann doch gelöst werden (ESP hatte einfach in leichten Kurven das Auto grundlos heruntergebremst). Wo monatelang keine Teile tauschen wollte, ging es dann bei dem anderen Händler offensichtlich doch.
    Ich glaube, dass die meisten Händler wirklich auch keine Lust haben, mit der uneffektiven und zähen Arbeitsweise der Nissan-Hotline zu kämpfen und daher nichts tun oder das eben nur halblebig. Wenn Du eine engagierte Werkstatt erwischt, geht dann ggf. eben doch was!


    Probier doch mal einen Werkstattwechsel.


    Rolf1


    PS: Ansonsten bin ich mit dem Nissan insgesamt zufrieden, ist halt eine Billigkarre mit viel Renault-Technik und daher kann man auch nicht viel erwarten. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist dennoch sehr gut und das Auto ist bisher bis auf das Elektronikpriblem am Anfang sehr zuverlässig. OK, bei 76000 km kann man auch noch nicht viel sagen...

    Schade, dass Montenegro wieder vermüllt ist.
    Als ich vor einigen Jahren dort war, hatte es im Vorjahr gerade eine große Aufräumaktion gegeben (Montenegro räumt auf oder so), so die ganze Bevölkerung motiviert wurde, mitzumachen.
    Bis auf einige wenige Stellen war es damals dadurch angenehm sauber.
    Wirklich schade zu hören, dass diese Maßnahme wohl wenig zukunftsweisend war, zumal Montenegro ja als (angeblich einziges?) Land den Umweltschutz in die Verfassung geschrieben hat.
    Rolf

    Holá, buenos días,


    Sicher hat jede Art zu reisen seine Vor- und Nachteile. In schöner Natur frei zu übernachten und sich selbst zu entscheiden "wie weit fahre ich heute", das ist für mich das richtige Camping-feeling.
    Ich war nie ein "Hotel-Reiser" (außer bei Flugreisen mit Mietwagen, aber dann auch eher kleine Unterkünfte), aber inzwischen sehe ich auch die Vorteile einer Unterkunft.


    Momentan haben wir nur einen ganz kleinen Camper ohne Bad, ohne Stehhöhe, ohne Festbett (aber mit Nottoilette und Küchenblock) auf Basis Nissan NV200 Evalia. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Kombination von Camping und kleinen Unterkünften oft eine schöne Sache ist. In brütender Hitze bei 35° in der Konservenbüche zu übernachten ist nicht so toll, oder in Städten ist ein Zimmer oft auch besser als Camping. Auch ab und zu mal ne Dusche macht Sinn.


    Dazu kommt, dass man oft auch nette Leute kennenlernt, wenn man z.B. über AirBnB bucht oder sich kleine Unterkünfte über booking.com o.ä. aussucht. Oft hat man sogar zum kleinen Preis eine kleine Ferienwohnung oder Zimmer mit Gemeinschaftsküche und somit eben ein "richtiges Zuhause".
    Nerven dabei tut die Sucherei/Bucherei (aber dann buchen wir nur 1-2 Tage im Voraus spontan) und die Gepäck-Schlepperei in die Unterkunft und zurück.
    Ansonsten ist es schon eine Wohltat, mal Wäsche waschen zu können, Bett nicht umbauen zu müssen, Platz in der Küche zu haben, zu duschen usw.
    Auch die Lage ist ggf. toller als der schäbige Notstellplatz irgendwo in der prallen Sonne (wenn man nichts besseres findet).


    Das gilt für Eigentümer großer WoMos natürlich nur bedingt, den diesen Luxus hat man dann bis zu einem gewissen Grad eh. Und außerdem wird man sich kein Zimmer mieten, wenn man den Camper davor parkt (selbst wenn es mal schön wäre).


    Die angegebenen Hotelkosten sind ja schon heftig, das hätte ich nicht gedacht!! In Rumänien und Albanien haben wir zwischen 20 und 40 EUR gezahlt (zu zweit), z.T. mit Frühstück. Campingplätze (sofern man sie benutzen möchte) kosten da auch 10 - 20 EUR, da ist der Unterschied zur Unterkunft nicht mehr so riesig.


    Ein teures WoMo lohnt sich rein von den Kosten her nicht. Ein einfacher Ausbau in einen Kleinbus, der nicht teurer ist als ein PKW, also unter 20 000 EUR kann da ein preiswerter Kompromiss sein, wenn man eben Camping mit Unterkünften kombiniert.


    Dass der Unterscheid der Preise der Unterkünfte zu Südamerika so krass ist, wundert mich. Oder gibt es da auch günstige Unterkünfte, die aber inakzeptabel sind? Was Du angegeben hast, sind ja wohl eher richtige Hotels als kleine Privatunterkünfte.
    Vielleicht kommt der große Preisunterschied ja daher?


    Viele Grüße
    Rolf

    Hallo,


    Für mich ganz klar ja, interessant.


    Ich verfolge gerne Reiseseiten, wenn diese gut (und ggf. auch lustig) geschrieben sind, schöne Fotos beinhalten und deben der Highlights der Reisen auch über die Schwierigkeiten (Pannen, Grenzübergänge, Behörden) und die Lösungsansätze berichten. Ggf. auch über die Stimmungslage in bestimmten Situationen.
    Aber natürlich auch viel über Land und Leute, nicht nur über sich selbst.


    Also ein möglichst realistisches Bild. Aber wie gesagt, es soll auch unterhaltsam sein, aber nicht irgendwelche gestellten Fotos und Berichte, mit denen jeder Furz als das Non-Plus-Ultra gefeiert (jedes Abendessen fotografieren usw) wird und man sich selbst als die tollsten Helden in den Mittelpunkt spielt. Gibt es leider inzwischen allzu häufig.


    Nur mal so als spontanes Beispiel: So was lese ich z.B. sehr gerne (auch wenn das jetzt keine eigene HP ist und daher die Formatierung sicher auch begrenzt war).


    https://www.umdiewelt.de/Die-A…richt-5001/Kapitel-1.html


    Ist in Kapiteln, welche leicht zu finden sind. Bei einer eigenen HP kann man das natürlich noch optimieren.


    Was ich nicht mag, sind diese blogartiken Berichte, wo Du nie weisst, wie und wo jetzt die alten und neuen Artikel sind und um was es eigentlich geht. Die HP sollte schon ausreichend strukturiert und übersichtlich sein, ggf. auch nach Themen: Bestimmte Reisen, bestimmte Länder, Rubrik Grenzen, Rubrik Fahrzeug oder so.


    Ich lese sowas prinzipiell also gerne, um von selbst nicht realisierten Reisen zu träumen...


    Rolf1

    Hallo,


    hier noch ein Hinweis:


    "Aufbau aus GFK-Sandwich mit einlaminierten Stufenprofile bei Eingangstüre und Klappen."


    Entweder "mit einlaminiertem Stufenprofil" oder "mit einlaminierten Stufenprofilen"


    Ansonsten würde ich vielleicht diesen Satz anders formulieren, ist aber vermutlich Geschmacksfrage:


    "In Zukunft bieten wir auch GFK-Leerkabinen, fertig ausgebaute Mobile und Möbel für Kabinen an."


    Ich würde nicht "in Zukunft" schreiben, sondern irgendwas anderes, wie z.B. "Inzwischen" oder so. Ansonsten mussst Du den Text in ein paar Wochen wieder ändern, außerdem sieht es so aus, also hättest Du so etwas noch kein einziges Mal hergestellt.


    Nur so als Idee.


    Gruß
    Rolf1

    Nicht ganz...
    Soweit ich weiss, gibt es den "kurzen" Radstand (der auch schon nicht wirklich kurz ist) in den USA nicht.


    Dafür gibt es eine Version ohne Hochdach, also flacher als bei uns. Bei uns hat ja auch schon die flachste Variante ein kleine Hochdach.


    Rolf1

    Hallo Mobilix,


    danke auch für diesen Hinweis. Ähnliches hatte ich auch schon überlegt, dann aber wieder verworfen. Der Kocher soll nicht nur im Küchenblock sicher stehen, sondern auch, wenn ich ihn mal rausnehme. Und das tut er nicht...ich habe einen ähnlichen Uralt-Kocher mit Stechkartuschen "geerbt" und ich möchte ihn eigentlich nicht weiterverwenden, da er mir zu wackelig ist. Zudem ist er auch schlecht regelbar und hat keine Zündsicherung. Das war der eigentliche Grund, mich anderweitig umzusehen.


    Eine alternative Idee war noch, meinen alten Trangia-Sturmkocher zu verwenden, diesen aber mit einem Gasbrenner auszustatten - denn ansonsten (mit Spiritus) ist der kaum regelbar. Wäre sicher eine effektive Option, aber auch hierfür fehlt die Zündsicherung und platzmäßig ist das mir für mein Fahrzeug auch zu sperrig.


    Rolf1

    Auch von mir nochmals vielen Dank.


    Der Hinweis, die Kartuschen beim Transport herauszunehmen und mit dem Deckel verschlossen zu transportieren ist vermutlich recht wichtig. zumindest steht der Hinweis wohl auch (je nach Hersteller??) in den Bedienungsanleitungen und auch anderswo habe ich schon gehört, dass dies sinnvill sein soll.
    Das soll aber ja recht schnell vonstatten gehen.


    Rolf1

    Hallo Urlaubär,


    Wenn Du vom recht komfortablen und spritzigen NV200 (Evalia oder Combi/Kasten?) zum Zermedes Postkoffer wechselst, ist der Komfortverlust schon ganz schön heftig, würde ich jetzt mal behaupten...vorallem wenn es die alte Bauform ist (T1N) - und, falls es hier um das automatisierte Sprintshift (auch Sprint-Mist)-Getriebe handelt, auch nicht gerade zuverlässig (anders sieht es beim Wandlergetriebe aus).


    An Deiner Stelle würde ich auf jeden Fall mal probefahren und das ganze nicht zusehr durch die rosarote Brille sehen... :wink:


    Vielleicht gibt es doch noch geeignetere Basisfahrzeuge...


    Rolf1

    Super, danke auch für diese Antwort mit den schön ausgeschmückten Praxisberichten :lol:


    Wobei - ich würde schon eine Variante mit Zündsicherung bevorzugen. Bin jetzt nicht die ängstlichste Natur, aber rein aus Erfahrung heraus bläst es eben doch gern mal die Flamme unbemerkt aus. (kommt aber sicher auch auf die Bauart des Kochers an).
    OK, den oben angeführten Kompaktkocher "Junior" gibts nicht mit, und den hätte ich dann mit Bauschschmerzen auch ohne verwendet, zumal der einen guten "Asublasschutz" bietet. Das Problem sind eben die in Europa nicht verfügbaren "Junior"-Kartuschen.


    Vermutlich wird es daher ein mit Deinem (Euren) vergleichbarer Kocher, aber eben MIT Zündsicherung. Auf ein paar Euro mehr kommt es jetzt auch nicht an (wenn man eh neu kauft), wollte nur nicht gerade 50 EUR aufwärts ausgeben.


    Rolf1

    Danke schon mal Euch zweien.
    Das klingt ja schon mal gut. Ja, und neben dem Grillaufsatz gibt es auch einen Heizaufsatz ;)


    Gerade habe ich die Antwoert von Outwell erhalten: Nein, der Outwell Appetizer-Kocher hat KEINE Zündsicherung. Sehr schade, der wäre für mich sonst eine schöne Alternative gewesen (wegen der geringeren Abmessungen und der separaten Kartusche (per Schlauchanschluss).


    Rolf1

    Hallo,


    ich bin momentan an einem ganz einfachen, schlanken Ausbau dran, für den ich einen günstigen, aber brauchbaren Kocher benötige.
    Der Minimalausbau ist nur für gelegentliches Wochenend-Campen oder zum "mal zwischendurch" auf An- oder Abreise in den Urlaub gedacht und darf aufgrund der seltenen Nutzung auch icht besonders teuer ausfallen.


    Der Kocher sollte folgende Eigenschaften mitbringen:


    - gerne Gas, ich koche damit lieber als mit Spriritus o.ä.)


    - standsicher (also flach, nicht so ein hohes Ding, das laufend umkippt)


    - mit Zündsicherung, da er auch innen verwendet werden können soll


    - möglichst kompakt, nicht zu viel Tiefe, da der Platz innen begrenzt ist


    - preiswert (da nicht so oft in Verwendung



    Zuerst war ich ganz begeistert vom Gaskocher "Junior", welcher von
    Skippy Campingmodule (https://skippy-campingmodul.de/produkt/kleiner-kocher/) oder auch von
    Aulich (https://aulich24.de/de/gaskocher-junior.html) angeboten wird. Preislich bei Aulich sehr interessant,


    Abmessungen genau wie ich es bräuchte: Abmessung: 224 x 180 x 104 mm (B/T/H)


    Ist ein japanischer Hersteller (Name vergessen), welcher auch andere (schönere) Kocher anbietet, aber leider keinen Europavertrieb mehr hat.


    Leider hat er folgende gravierende Nachteile:


    - er halt keine Zündsicherung - allerdings wohl sehr gute Windschutzeinrichtung an der Flamme. Klar, dann für innen nicht wirklich zulässig, aber evtl. notfalls akzeptabel.


    - Er benötigt EIGENTLICH eine Kurzversion der MSF-1A-Kartusche. Diese sind aber in Europa gar nicht erhältlich! Die langen MSF-1A-Kartuschen können (und dürfen) theoretisch zwar auch verwendet werden, aber diese steht dann hinten aus dem Kocher raus. Somit ist der Vorteil, dass er sehr kompakt ist, wieder hinfällig (zumindest bei Innenbenutzung).


    Somit würde ich gleich zu einem Kocher in "Normalgröße" tendieren, denn diese gibt es wenigstens mit Zündsicherung.


    Interessant finde ich diesen hier, da er etwas mehr Leistung bringt als die meiste Konkurrenz:


    Brunner Devil SD"
    http://www.brunner.it/de/gasko…vil-sd-8022068021812.html


    Kommt mit Zündscherung und 2,2 kW Leistung.
    Abmessungen: 34 x 28 x 12 cm (das tut mir schon weh...)


    Sieht von der Ferne recht gut aus, aber hat den vielleicht jemand in der Praxis im Einsatz und kann etwas zur Qualität sagen?


    Es gibt ja auch noch Konkurrenz in fast gleicher Form, sei es von Campingaz oder anderen.


    Sie alle verwenden die MSF-1A-Kartuschen, welche inzwischen wohl recht verbreitet sind und wenig kosten.


    Wenn ich es richtig verstehe, sind diese auch recht bedienerfreundlich. Nachteil: Man kann keine andere Kartuschen (mit Adapter) anschließen, wenn man mal keinen Nachschub bekommen sollte. Bei meienr geplanten Anwendung aber weniger relevant.



    Weiterer möglicherweise interessanter Kocher:


    Outwell Appetizer 1 Burner (also NICHT der Select):
    https://www.outwell.com/en-gb/…es/appetizer-1-burner-new
    https://www.campz.de/outwell-a…tove-1-burner-566948.html


    Abmessungen: 22,5 x 21 x 8 cm


    Finde ich deshalb interessant, weil er zumindest etwas kompakter ist als die üblichen Standard-Kartuschenkocher und weil er mit einer separaten Kartusche am Schlauch befeuert wird. Natürlich offiziell nur eine Kartuschenart (EN417 gas cartridge), aber per Adapter sollten ja auch andere möglich sein, wie z.B. die günstigen MSF-1A. So hätte man mehr Auswahl je nach Verfügbarkeit in verschiedenen Ländern.


    Außerdem hat er eine recht hohe Leitung von 3000 W.


    Mir ist nur nicht ganz klar, ob der Kocher eine echte Zündsicherung hat. Ich befürche, nicht.
    Outwell hat noch nicht geantwortet...ein Händler meinte, er habe eine...mal sehen, auf was es herausläuft.



    Mir ist klar, dass es sich bei den genannten (und ähnlichen) Kochern nicht um die Hightech-Modelle handelt, welche hier sonst gerne diskutiert werden.


    Aber vielleicht hat ja jemand dennoch Erfahrung mit Handhabung oder Herstellern oder weitere Anmerkungen, Tipps, oder kennt sogar Alternativen.


    Danke schon einmal und viele Grüße


    Rolf1

    Hallo Stefan,


    Supertoll, dass Du aus der Praxis berichtest. Auch ich lese still mit und bin begeistert von der unterhaltsamen Schreibe und den nützlichen Informationen.


    Ich meine, dass dies kein Diskussionsthread werden soll, daher finde ich es gut und richtig, dass die Leute sich hier nicht mit ausführlichen Kommentaren und Meinungen beteiligen.


    Das ist aber keinesfalls ein Zeichen von Desinteresse!!!


    In diesme Sinne: Weiter so!


    Rolf1

    Da gebe ich Dir Recht.


    Ohne jemanden mit seiner Meinung zu Nahme treten zu wonne, oftmals sind es kurioserweise gerade die Leute bei der passiven Sicherheit / Crashsicherheit der Autos sehr anspruchsvoll, die gleichzeitig passionierte Motorradfahrer sind. Da muss ich immer schmunzeln.
    Und wie viele von uns hatten/haben in ihrem "frühreren (oder heutigem) Leben" auch schon Fahrzeuge ohne 31 Airbags, ABS, Seitenwindassistent, Rückfahrkamera, Einparkhilfe, nicht-crash-geprüfte (zugelassene) Sitze hinten, vielleicht gar Frontlenker oder was auch immer.


    Und auch wenn es jetzt nicht mein Ding ist, ich finde es schade, wenn innovative und besondere Projekte so zerrissen werden.


    Rolf1

    Ungarn finde ich uninteressant, Rumänien ist wirklich toll und eine Empfehlung wert. In den letzten JAhren hat es sich aber sehr entwickelt, uind nicht in jedem Bereich zu Positiven. Trotz allem eine klare Reiseempfehlung, es ist eben sehr vielseitig.
    Sprachlich sehe ich auf reisen selten Probleme, aber gerade in Rumänien kommt man mit Englisch und oft auch Deutsch (je nach Region) schon gut durch. Außerdem ist Rumänisch eine romanische Sprache, wer also Spanisch, französisch, Italienisch, Latein oder Rätoromanisch kann, der kann schon einiges ableiten. ISt also keine ganz fremde Sprache.


    Anders ist das in Bulgarien, wo ja auch die Schrift anders ist. Das Land selbst ist auch lohnend, habe es bisher aber nur geschafft, mal schnell durchzufahren.


    Wobei viele sehr von Albanien schwärmen. Dort ist es noch um einiges "ursprünglicher" und es gibt noch mehr schlechte Pisten ;)
    Die Sprache ist für uns wohl eher fremd, es soll aber recht viele Leute geben, die Deutsch, italienisch oder Englisch können. Wenn nicht, sollen sie trotzdem sehr bemüht sein.


    Vermutlich ähnlich wie in Montenegro (übrigens auch ein echter Tipp und kombinierbar mit Albanien!!!):


    Wir haben am See gecampt und da kam so ein Mensch, der einem etwas sagen wollte, wir haben aber nichts verstanden. Dann hat er sein Handy gezückt, jemanden angerufen, der deutsch konnte, und ihm erzählt, was er uns wagen wollte. Schon genial.
    (oer wollte uns sagen, dass es an diesem Platz kein Problem ist, zu übernachten, auch wenn ab und zu ein kleines Boot der Grenzpolizei patroulliert. Die würden nur aussteigen, ne Zigarette rauchen und dann wieder verschwinden. Also keine Angst. ...und genauso war es auch).


    Gruß
    Rolf1

    Schau doch unbedingt auch im Yachtbereich nach! Erstens sind viele der dort angebotenen Produkte hochwertiger und zweitens besteht vielleicht eher die Chance, so etwas in einem der südamerikanischen Länder zu bekommen. Da gibt es ja auch eine recht lange Künstenlinie ;)


    Rolf1

    zum Thema Offine / Onlinekarten:


    ...um keinen Handyempfang zu haben, muss du Dich nur im "zivilisierten" Deutschland aufhalten, z.B. auf der Schwäbischen Alb, dann weisst Du, was es bedeutet, irgendwo hinter dem Mond unterwegs zu sein. Brauchbare Netzabdeckung ist in Deutschland noch immer ein Fremdwort. Dass es in Skanidnavien besser ist, glaube ich gleich. In den Ostländern wird es auch besser sein, ganz zu schweigen von anderen Industrieländern...


    Es braucht keine Offroadambitionen, um eine offline-Navi an seine Grenzen zu bringen. Zumindest nicht in Deutschland...


    Rolf1