Durchgang Koffer zum Fahrerhaus

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  • Hallo,
    ich möchte mir einen Koffer auf Mercedes zulegen und ihn mit dem Fahrerhaus (Durchstieg) verbinden. Man sagt mir, das es nicht gehen würde, Koffer soll ggen die KAbine vorne arbeiten und Verbindung reisst dann. "Koegel und Flensburger Koffer" sollen anders konstruiert sein. ICH habe NULL-Ahnung. Hat jemand hier einen Tipp?????
    Danke und Gruss von der Küste
    wolfgang




    Zitat

    :!: Hinweis: Beitrag stammt von Wolfgang, nicht Leerkabinen-Wolfgang...

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    Einmal editiert, zuletzt von Leerkabinen-Wolfgang ()

  • Je nach Fahrgestell stimmt die Aussage. Eine Möglichkeit ist, einen Faltenbalg aus LKW-Plane zwischen die Öffnungen von Kabine und Fahrerhaus zu montieren oder bei steiferem Fahrgestell ohne Geländeeinsatz eine Gummilippendichtung. Bei Sprinter &co ist das aber nicht nötig, lediglich bei LKW-Chassis die einen verwindungsreichen Rahmen haben oder im Geländeeinsatz.

  • Danke und sogar verstanden :-). Mit beiden Lösungen hätte ich gewaltige Isolationsprobleme. Ich bin hinter einem Vario (abgelastet auf 3,5 t) oder eben einem Sprinter hinterher. Bei dem gibt es augenscheinlich die Probleme nicht. Frage: Wie krieg ich es bei ihm denn hin ?? Der Vario scheint ja zur Gruppe der verwindungsanfälligen LKW`s zu gehören - ist doch richtig verstanden?
    Danke nochmals
    wolfgang.





    Zitat

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  • bei meinem Vario (Allrad) habe ich die hier angesprochene Verwindung. (Im Extrem hebt sich die Doppelkabine bei mir um ca. 12 cm hinten durch Verschränkung des Rahmens)
    Wie es beim Sprinter ist, weiß ich nicht.


    Gruß Dieter

  • Vario abgelastet auf 3,5 Tonnen???
    Das Fahrgestell wiegt ja ohne Koffer schon fast so viel!
    Nimm besser nen Sprinter, sonst fährst du permanent überladen rum.
    (sofern du die 3,5Tonnen für den TÜV überhaupt erreichst, und ein paar Kilo Zuladung müssen ja auch noch sein :roll: )


    Gruß Otter

  • Otter, das hat was. Hätte selbst drauf kommen müssen! War aber eh die 2.beste Lösung. Favorit ist und bleibt der Sprinter. Hier müsste ich eigentlich nur noch den Tipp haben, wie ich aus dem Koffer heraus nach vorne (oder umgekehrt :) komme - ohne raus und rein!
    Hier im Forum sind lauter Profis - vielleicht hat ja jemand eine Idee, die schon einmal realisiert wurde.
    Gruss wolfgang

  • Ich habe bei meinem Magirus ein Faltenbalg von Langer & Bock eingebaut - hat mich ca. 500,- Juros gekostet. Ist sein Geld aber auch wert! (http://www.langerundbock.de). Allerdings macht der Koffer auch im Gelände Links- und Rechtsbewegungen von ja fast 30 cm!! Wegen der Isolationsprobleme nach vorne habe ich eine verschließbare Durchgangsluke aus 24mm-GFK-Sandwich gebastelt!

  • Hallo Wolfgang,
    Die Fahrerhauskabine vom Spinter ist fest (Ohne Dämpfer) mit dem Fahrgestell verbunden. Die Leerkabine wird dann auf dem Rahmen befestigt und mit den Fahrerhaus verklebt, vernietet........
    DIe Rückwand vom Fahrerhaus wird aufgesägt und damit ist ein Durchgang entstanden.
    Etwas problematischer ist es bei Fz mit gefederter Kabine. Hier ist erst die Federung auszubauen, damit dann die Leerkabine mit dem Fahrerhaus verbunden werden kann. Ist aber auch kein Problem. (habe ich bei meinem 1117 von MB so gemacht.


    Bis dahin


    Uwe

  • Zitat

    Etwas problematischer ist es bei Fz mit gefederter Kabine. Hier ist erst die Federung auszubauen, damit dann die Leerkabine mit dem Fahrerhaus verbunden werden kann.


    veto, würde ich niemandem empfehlen. 'ne federung/bewegliche lagerung des fahrerhauses ist für den hersteller immer teurer zu verwirklichen, als eine feste verbindung, sprich wenn sowas verwirklicht wird, dann hat es i.d.r. handfeste kunstruktive gründe, da würde ich persönlich keinen rückbau machen.


    selbst wenn erst mal alles scheinbar problemlos funktioniert, ich würde mittel- bis langfristig mit undichtigkeiten, haarrisen und ähnlichen problemen rechnen...


    grüße sven[/quote]

  • Hallo Sven,


    wie der Uwe es schreibt ist es schon richtig.
    Denn z.B. von Mercedes, gab es diesen Typ LKW
    von dem Uwe spricht, siehe auch sein Photo,
    Serienmäßig ab Werk!
    Mit festgestelltem Fahrerhaus, Motor-Inspektionsklappe usw........


    noch habe ich so ein Fahrzeug EZ. 1999!
    Und nix da mit Undichtigkeiten, Haarrissen, oder anderen Problemen!
    Ist ein Superfahrzeug!


    Auch der MAN, ist ja in dieser Form unterwegs.
    Ich habe noch keinen gesehen der damit Probleme hatte.


    Den neuen von Mercedes, den Atego,
    den gibts es in der Form nicht mehr Serienmäßig,
    aber nicht weil es nicht geht, sondern wegen den fehlenden Stückzahlen!
    Mecedes würde ihn ja bauen, aber erst ab 100 Stk!
    Und wer braucht schon 100 Wohnmobile :lol:
    und wer soll die bitte ausbauen?


    Ich spreche hierbei allerdings nicht von Fahrten in der Wüste, oder sonstigem schwierigen Gelände.
    Sondern normalen Straßen, da gibt es keine Probleme.
    Gruß achim

  • Servus,


    ich wollte mir nen MAN 8.153 (ex-Post) zulegen und ebenfalls einen durchgang schaffen.



    Daher meine Frage hat damit schon jemand Erfahrung und gibt es irgendwelche Firmen die so etwas machen ?


    Gruß
    Tschii

  • Beim Durchgang Fahrerhaus/kabine gehe ich z.Zt. davon aus, ein flexibles Material an beide Seiten zu schrauben und dachte dabei an Gummiartiges.


    Bei grober Infosicht sah ich Dehnungswerte von ca. 100-800%, je nach Material. Leider kenne ich mich wenig damit aus.


    Hat jemand Ahnung wieviel Dehnung bspw. ein Schlauch eines LKW/Treckerreifens hat, oder versch. andere Materialien.


    Ich müßte eine Mindestdehnung von 300% haben die bei Temperaturen von -30 bis +60 Grad funktioniert. (wird nicht direkt der Sonne ausgesetzt)


    Gruß Dieter

    Wo ein Wille, dort ein Weg


  • Hi,
    mit einem Reifenschlauch wirst du keine Freude haben, selbst wenn du eine direkte UV-Bestrahlung vermeiden kannst hast du immer noch Einflüsse durch das Ozon, das durch UV-Licht gebildet wird: Kurzum: dein Schlauch wird in Kürze porös und zerlegt sich!
    Ich hatte schon einiges provisorisch mit Fahrradschläuchen o.ä. eingepackt (Ketten) oder gepolstert (Dachträger), aber bei allem das Gleiche: Risse und Zersetzung. Ein Jahr oder so könnte es gehen, aber du willst ja sicher was vernünftiges.


    Einzige dehnbares Material das so was aushält wäre Silikon. Das ist aber übel zu verarbeiten, sprich wasserdicht zu verkleben.


    Ich empfehle dir einen Balg aus LKW-Plane. Mach die Wände lang genug, dass sie die Bewegung mitmachen, etwas zu viel schadet ja nicht. Den kannst du aus einem durchgehenden Band mit Stosstelle unten fertigen (nähen geht), dann hast du mit der Dichtigkeit wenig Probleme, vorrausgesetzt, du kriegst die Anschlüsse hin (umschlagen, SIKaFlex und Aluleiste draufschrauben/-nieten.
    Am besten die Ecken rund und die Abdeck"leiste" aus einer 3er Platte schneiden, dann hast du die wenigsten Stosstellen. Die Plane kannst du warm etwas um die Ecken ziehen.
    Noch professioneller ist ein Ultraschall-geschweisster Schlauch mit breiten Umschlägen, 3cm reichen dicke. Kostet auch nicht die Welt, jedenfalls billiger als ein Wasserschaden ;) frag mal beim örtlichen LKW- oder Zeltplanenhersteller nach.


    Und wenn du noch eins draufsetzen willst erstell einen Ziehharmonika-Schlauch mit einem umlaufenden Verstärkungsring aus 5er-Federdraht. Das ist allerdings dreidimensional schon eine HGerausforderung auf Profi-Niveau!


    Aber: Keep it simple...


    Gruss,
    Dirk

    Gruss,
    Dirk
    _______________________________________________________________


    Es ist einfach, glücklich zu sein. Es ist nur schwer, einfach zu sein.

  • Hallo,
    Ich fahre einen Hanomag AL-28, der sich im Gelände extrem verwindet.
    Meinen Durchgang habe ich günstigts aus Teichplane (gibt es in Naturkautschuk = Sonnenlichbeständig und in Streifen!) selber gebaut.
    Um die Isolierung zu gewährleisten sitzt hinter dem Durchgang eine isolierte Schiebetür (brauchte ich wegen der Einbruchsicherheit z.B. bei RORO-Verschiffungen sowieso!)
    Das ganze hält jetzt schon mehrere Jahre. Einmal gab es einen Schnitt, den habe ich einfach mit Sikaflex gedichtet. Kein Problem!
    Es wäre auch denkbar das ganze zweilagig mit aufgeklebter Neopren-Isolierung zu machen!
    gruss
    Florian

  • Hallo Florian,
    Dein Gedanke mit der Kautschuk-Teichfolie gefällt mir. und zu meiner Schande muß ich sogar sagen, daß ich diesbezüglich zu blöd war, schließlich kann man derartige Folie seit vielen Jahren bei mir sogar kaufen (Vielleicht sollte ich mal öfters durchs Lager laufen).
    Nach meinen techn. Unterlagen habe ich für die Folie eine Reißdehnungsfähigkeit von 300-400%. Das wäre für mich ausreichend, die sonstigen Eigenschaften wären auch absolut ausreichend.


    Gruß Dieter

    Wo ein Wille, dort ein Weg

  • Hallo Dieter,


    bei meinem Durchgang habe ich die Folie mit einer Ausgleichs-Falte montiert. Sie wird so eigentlich kaum gedehnt sondern eher´verschoben´.
    Die Beanspruchung in Folie und Karosserieteilen ist so wesentlich geringer und die maximale Dehnung des Materials fast egal!
    Solltest du die Folie so anbringen wollen, daß sie im eingebauten Zustand glatt ist, gibt es evtl. Probleme mit der Zugkraft auf die Karosserie. Außerdem müßte die Folienbefestigung sehr gut durchdacht sein, damit diese bei Zug nicht beschädigt wird!
    Ich habe als Befestigung einfach ein Alu-Flachprofil genommen und es in die Folie eingeschlagen. Das Ganze habe ich dann verschraubt.
    Ich bin mir allerdings nicht sicher, daß diese Variante mehrere 100 kg Zug vertragen würde.


    Hast du mal abgeschätzt, wie groß die Kraft auf deine Halterung bei 300-400 % Dehnung ist (Geben die Werte für die Steifigkeit?)?


    Hast du eine Gute Idee, wie man den Fußboden im Durchgang bauen kann? Mir schwebt da sowas wie in Nahverkehrsbussen vor. Ist allerdings sehr aufwendig!


    Grüße
    Florian

  • Hallo Florian
    mein Durchgang ist 60 breit und ca 150 cm hoch. Anhand von Vorversuchen hatte ich einen Abstand von Fahrerhaus zu Kabine von 8cm festgelegt (max. ca. 12 cm). Meine Max-Verwindung von Fahrerhaus zur Kabine direkt am Fahrerhaus beträgt ca. 20 cm.
    (Kabine auf 3-Punkt-Lagerung, wobei vorne 2 Punkte und hinten 1Punkt, quer zur Fahrtrichtung pendelnd, von daher am Fahrerhaus der geringste Verwindungsunterschied zum Fahrerhaus)


    Bei meinen 8cm Durchgangsbreite unten benötige ich keinen Boden. da reicht mir die Folie, ggf. klebe ich noch einen Ablauf mit ein, damit beim Reinigen des Wagens Wasser ablaufen kann. Ansonsten fällt mir auch nichts passables dazu ein.


    Deine Anregung bezügl. der Dehnungskräfte nehme ich ernst und sind nicht zu unterschätzen. Die Dehnungskräfte hängen natürlich im Wesentlichen von der Materialstärke der Folie ab. Ich gehe von 1 mm aus (und falls ich wg. Isolierung das ganze doppel-lagig mache 2x1mm) Den techn. Wert habe ich noch nicht kontrolliert. Meine angedachte konstruktion wäre schätzungsweise für max. 500 kg Scherkräfte geeignet.


    Gruß Dieter

    Wo ein Wille, dort ein Weg

  • Hallo,


    was mich nochmal interessieren würde ist die Lösung, wo das Fahrerhaus direkt mit der Kabine verbunden ist und nicht schwingungsisoliert gelagert.


    Mir ist zwar klar, dass das nicht für den Geländeeinsatz taugt aber trotzdem bin ich neugierig.


    Meines Wissens nach sind die Fahrerhaus- bzw. Koffer Lager primär zur Schwingungsisolation verbaut. Außerdem sind so die Belastungen auf die Aufbauten aufgrund von Rahmenverwindung geringer. Mir war nicht bewusst, das es Fahrzeuge ganz ohne diese Entkopplung gibt.


    Gibt es bei dieser Lösung Probleme mit Lärm und oder Vibrationen während der Fahrt im Fahrerhaus oder Koffer (Erfahrungen?!)?


    Oder sind evtl. Fahrerhaus und Kabine auf einem Hilfsrahmen montiert und dann schwingungsisoliert am Hauprahmen befestigt? So was hatte ich mir mal für ein ´vollintegriertes´ Geländewomo (z.B. auf Pinzgauer-, Vario- oder Unimog-Basis) ausgedacht.


    Grüße
    Florian

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