Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

  • Hallo,


    seit Montag steht unsere neueste Neuerwerbung vor der Tür: Ein MB Atego 816, 7,49 t, mit Spier-Kofferaufbau und Ladebordwand.
    Koffermaß: 6,10 x 2,48 x 2,50 m (LxBxH). Den Kleinen wollen wir in den nächsten Jahren zu einem Wohnmobil umbauen.
    Da wir beide (m,57 J und w, 56 J) leidenschaftliche Motorradfahrer sind, wollen wir eine große Heckgarage für 2 Motorräder integrieren.
    Daher bleibt die Ladebordwand auf jeden Fall dran. Ein zusätzlicher Anhänger ist für uns keine Alternative.


    Mal sehen, wie eng es dann mit derzeit knapp 2,3 t Zuladung wird. Zur Not könnte man ja noch Auflasten, da er eine 6,2/7 t - Hinterachse verbaut hat.
    Führerschein ist kein Problem, habe die alte Klasse 2.


    Ich werde sicherlich viele Fragen haben und von Zeit zu Zeit hier berichten.
    Jetzt geht es erst einmal ans genaue Ausmessen, um die vorhandene Grobplanung im Detail an die Gegebenheiten anzupassen.


    Grüße vom Niederrhein
    Michael

  • Normal macht man ja über die Heckgarage das Bett, wobei der Boden darunter gasdicht sein sollte (Geruch von den Moppeds).


    Auch über die Höhe hinten müsste man sich Gedanken machen, vor allem, wenn ihr auf enduroähnlichen Geräten unterwegs seid, die mit ihren Lenkergeweihen doch einige Höhe erfordern (z.B. Honda Transalp) oder wenn Ihr Schuh-Scheiben oder ähnliches drauf habt. Man will ja nicht mit dem Gesicht direkt unter der Decke schlafen..... :wink:


    Abgesenkte Spuren im Heckboden wäre ein Mittel......, denn jedesmal Montage am Motorrad ist unbequem... ok, wenn Ihr relativ flache sportliche Maschinen habt, ist es sowieso ok.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous ()

  • UI!


    *neid* !!!
    Wenn ihr nicht gerade mit den dicksten Maschinen rumdüst, auf 2 Zimmer Küche, Bad und viel Luxus besteht, solltet ihr keine Probleme haben. Die meisten hier freuen sich über 1,5T Zuladung :)
    Ich gehe mal von 550KG Gesamt aus, wenn's normale Maschinen sind. (Er 6F, Zephyr, etc...)


    => Wenn keine Koffer aber Enduro: Motorrad Rückwärts rein :)


    Wenn du den Luxusanteil herunterschraubst kommst du mit wenigen Kilos fixe Masse aus:
    - 50L Brauchwasser / Trinkwasser in Flaschen
    - Kühlschrank, Kochen, Heizen über Gas ODER Kochen, Heizen über Diesel: Kühlschrank Strom + Dicke Batterie / Moppel
    - Sitzecke & Schränke (Kein separates Bett)
    => 350KG vielleicht. Wenn halt funktionell. + 50KG Batterie


    Wir sind gespannt!

  • Danke für die Anregungen,
    wie schon richtig bemerkt, kommen die Moppeds rückwärts in den Koffer, und zwar auf eigenen, rollbaren Zurrgestellen. Die Maschinen werden dann draußen auf den Gestellen verzurrt, mit der Ladebordwand hochgefahren und rückwärts in die Garage geschoben und fixiert. Der hintere Meter bleibt deshalb bis 2 m Höhe frei für Lenker und Spiegel. Darüber ist noch ein halber Meter Kofferraum hinter der sowieso vorhandenen Klappe.


    Die Längsbetten, bzw. die hinteren 1,30 liegen über der Garage, die eine Innenhöhe von 1,35 m bekommen soll. Einschl. Konstruktion, Matratzen und Isolierung bleiben dann noch 85 cm Innenhöhe über den Betten, das sollte eigentlich reichen.
    Dieselbe Höhe hatten wir gerade um Weihnachten in einem gemieteten Reisemobil und das war ok.


    Die Gas-bzw. Geruchsdichtigkeit ist natürlich wichtig, aber da sollte doch über die Folie als Dampfsperre auf der Innenseite der Isolierung zu realisieren sein. Die Garage dann bleibt komplett unisoliert.


    Hier mal die bisherigen Planungen, die aber jetzt, da der Wagen bei uns steht, angepasst werden müssen.

  • Hallo Holger,


    geht leider nicht anders. Wir fahren Reiseenduros und die haben nun mal von Vorderkante Vorderrad bis Rückseite Spiegel diesen Platzbedarf. Sicherlich nicht mehr als 1,80 m in der Höhe, aber die restlichen 50 - 70 cm nutze ich dann lieber als Stauraum.
    Wir müssen da halt im Wohnraum Kompromisse machen, aber das sind unsere Prioritäten: Motorräder müssen, der Rest kann...... 8).


    Und wenn wir dann mal älter sind und nicht mehr aufs 2rad kommen, passen auch 2 Quads rein......

    Gruß vom Niederrhein
    Michael

  • Mir gefällt Euer Grundriss, der sehr durchdacht aussieht.


    Eins geb ich zu bedenken...aber ich hab vielleicht andere Prioritäten....nämlich bei der Sitzgruppe. Wir legen Wert drauf, uns dort abends drauf "lümmeln" zu können, also Beine hoch und lesen, TV schauen usw., weil dies bei uns eigentlich jeden Tag vorkommt. Das geht bei der Eckbank nicht...die Querbank wäre dazu viel zu kurz.


    Spontan fiele mir dazu ein, die Eckbank ganz nach vorn in die Ecke zu verlegen und den Querschenkel auf Kosten des Stauschranks Heizung/Elektro zu verlängern. In der Folge würde die Küche etwas kleiner, die daraus resultierende Lösung würde dann so aussehen, dass die Tür verlegt wird. Also Kühlschrank unten direkt an die Küche und die Arbeitsplatte oben drauf verlängern. Die Tür als Zwischenraum zwischen Arbeitsbereich der Küche und Kühlschrank halte ich ergonomisch nicht für ganz optimal. Aber ok, das könnte man zwar so machen bei 60 cm Türbreite, aber nach meiner Idee nicht mehr.


    Die Kombi Dusche/Toilette würde dann auch nach hinten wandern und ihren Platz zwischen Eckbank und Moppedstauraum finden.


    Aber wie gesagt...nur eine Idee, wo die etwas intensivere andere Nutzung der Sitzgruppe im Vordergrund steht.....


    Das ist das schöne im Planungsstadium, dass man da ohne direkte Folgen noch hin und herschieben kann......viel Spaß dabei.

  • Hallo Thomas,


    Deine Überlegung war im Rahmen der 2. Grundrissvariante im Zuge der Planungsentwicklung aktuell, wurde aber aus zwei Gründen verworfen:


    - Uns war wichtig, trotz der Einschränkung durch die Moppetgarage ein möglichst grosszügiges Raumgefühl zu haben. Dies würde unserer Meinung nach durch die raumhohe mittige Dusch/WC-Kombi schlechter.
    - Außerdem möchte ich bei der Lage der Tür im jetzigen Stadium eine möglichst große Freiheit haben, um die noch zu planende Treppe optimieren zu können.


    Zur Zeit habe ich ja noch alle Möglichkeiten, ohne grundsätzlich umplanen zu müssen:


    1. Tür ganz vorne: Schrank - Tür - Küche - Kühlschrank
    2. Tür weiter hinten: Schrank - Kühlschrank - Tür - Küche
    3. Tür noch weiter hinten (wie zur Zeit): Schrank - Küche - Tür - Kühlschrank
    4. Tür ganz hinten: Schrank - Kühlschrank - Küche - Tür


    Uns ist schon bewußt, dass die Sitzgruppe gerne breiter sein könnte, aber das "Füße-Hochlegen" ließe sich evtl. für die Person, die auf dem kurzen Schenkel sitzt, über eine mobile Hockerlösung erreichen, oder 'nen einfachen Klappstuhl.


    Gruß an die WoMoBoxer
    Michael

    Gruß vom Niederrhein
    Michael

  • Von der Planung her wirklich grandios!
    (welches Programm wurde genutzt?)


    Ich würde Elektrik & Gasrkasten nach Möglichkeit irgendwie in die Garage bringen: Diese 40x40 cm für ein Gaskasten & den Platz für die Elektrik darüber werde ihr ja sicherlich haben, eure Garage ist ja so groß wie mein ganzer Wohnraum :)
    Wenn der Raum dann eh Luft und Gasdicht zum Innenraum ist, und unisoliert, könnt ihr auch ohne wärme und Platzverlust direkt den Durchbruch in den Boden machen.
    Übrigens: Ich habe meine Elektrik mit Relais ausgestattet, nicht wegen den vielen & großen Strömen, sondern um z.B. wechselschaltungen zu realisieren:
    Das ganze basiert auf den Relai-Kasten eines alten Fords (Windstar):


    Hintergrund: Mehrere Schalterpositionen für das Innenraumlicht: Einfach Beispiel -> Sitzecke Licht angelassen liegst aber schon im Bett! Ärgerlich!! (So nicht mehr, da Wechselschaltung.
    Ebenfalls Möglich: Umfeldbeleuchtung - Im Innenraum einschalten, Motorräder rausholen und in der Garage ausschalten :)
    Ein Relais ist der Tot-Schalter: der ist für 80A ausgelegt, dieser schaltet die komplette Elektronik gegen Plus tot! (Wintermodus, Wartungsarbeiten)
    Ebenfalls habe ich sektionsweises Abschlaten:
    - komplett Tot
    - Küche / Sanitär Tot
    - Multimedia / Tot
    Sicherlich: Auf einem T3 braucht man sowas nicht, da eigentlich alles mit nem Zeigestab erreichbar ist, aber die Teile haben 11€ gekostet und da mein Kumpel beim Arbeiten nichts Trinkt oder Isst, war das Nahezu kostenlos.

  • Moin mrmomba,


    Ich nutze aus beruflichen Gründen CAD-Software, dadurch natürlich auch für's Hobby nutzbar.


    Zum Thema Elektrik befinde ich mich erst noch in der Findungsphase. Folgende Eckpunkte sollten dabei inbegriffen sein:


    - 2 - 4 Solarpaneele auf dem Dach, mit MPP-Regelung
    - Ladebooster von der Lichtmaschine, Spannungswandler von 24 auf 12 Volt
    - 2 Aufbaubatterien ab 150 Ah, muss ich noch rechnen.
    - Sinuswandler, ca. 1000 - 1500 W (ob in kombi mit Landstrom oder separat, weiß ich noch nicht)
    - Landstromanschluss mit Ladegerät
    - Kompressorkühlschrank
    - Beleuchtung komplett auf 12 V
    - 230 V und 12 V Steckdosen


    auf dem Gebiet bin ich aber Laie, aber Learning by Doing und Rückgriff auf einen Freund, der Elektriker ist und sich etwas mit reisemobilelektrik auskennt.


    Das soll's erstmal gewesen sein.
    Bis denne.
    Michael

    Gruß vom Niederrhein
    Michael

  • Ich bin Schreibtischtäter - noch nicht mal mit CAD-Erfahrung oder sinvolles:
    Die Reilas haben ein Nachteil: Eigener Stromverbrauch! Aber für mich verschmerzbar.
    => Ich wolle dir nur eine vielleicht "unkonventionelle Idee" liefern.


    Meine Planung, außer die der Solarpanels, sehen genauso aus.
    Es gibt eine 'unschöne' aber machbare Möglichkeit um auf 12V zu kommen - du klemmst 2 x 12V Autobaterrien in Reihe und kannst dich dann den Batterien einzeln bedienen:
    (INFOS: http://www.womobox.de/wiki/dok…e:fahrzeuge_ueberbruecken )
    Aber natürlich gibts bessere Lösungen :)


    - Sinuswandler, ca. 1000 - 1500 W
    Den habe ich auch schon organisiert, daran wird ein 230V Minikühlschrank für Haushalt angeschlossen. 100€ - wenn der nur 3 Jahre macht, dann kann ich mir den noch mal 3x Kaufen: Amazon hat auch schon jemand im Womo eingebaut:



    ==> Edit: Meine Ideen sind etwas Kreativ, nicht aber immer die Besten :-P

  • Zitat von mrmomba

    Ich bin Schreibtischtäter - noch nicht mal mit CAD-Erfahrung oder sinvolles:
    Die Reilas haben ein Nachteil: Eigener Stromverbrauch! Aber für mich verschmerzbar.
    .......


    Nein, der Verlust ist in einem autark stehenden Wohnmobil untragbar. Strom für nichts hergeben ist nicht gut.
    Schau mal nach bistabilen Relais, die brauchen nur einen Impuls zum umschalten und halten ihren Zustand auch ohne Strom.
    Zudem kann man beliebig viel Schalter (Taster) anschließen. Oh, wir weichen vom Thema ab, sorry.


    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Hallo,


    schönes Projekt steht euch da bevor.


    Den Motorradtransport würde ich auch so machen allerdings nicht auf Transportgestellen sondern einfach von der Hebebühne aus rückwärts reingerollt und dann verzurrt.


    Wie dick sind denn die Wände bei dem Koffer?
    Wie mrmomba geschrieben hat würde ich auch versuchen die Technik gut zugänglich in der Heckgarage zu integrieren. Es ist immer gut wenn alles funktioniert aber
    im Störungsfall freut man sich dann über die gute Erreichbarkeit der Komponenten.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Zitat von mrmomba


    Es gibt eine 'unschöne' aber machbare Möglichkeit um auf 12V zu kommen - du klemmst 2 x 12V Autobaterrien in Reihe und kannst dich dann den Batterien einzeln bedienen:
    ....


    Irgendwo hast du einen Denkfehler. 2 x 12Volt in Reihe ergibt 24Volt. In so einer 24Voltanlage kannst/sollst du keine 12Volt abgreifen, da die belastete Batterie sich immer weiter von der unbelasteten entfernt und bei Laden die Unbelastete den Ladevorgang beendet bevor die Belastete voll ist!!!

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Zitat von VWBusman


    Den Motorradtransport würde ich auch so machen allerdings nicht auf Transportgestellen sondern einfach von der Hebebühne aus rückwärts reingerollt und dann verzurrt.


    Wie dick sind denn die Wände bei dem Koffer?
    Wie mrmomba geschrieben hat würde ich auch versuchen die Technik gut zugänglich in der Heckgarage zu integrieren. Es ist immer gut wenn alles funktioniert aber
    im Störungsfall freut man sich dann über die gute Erreichbarkeit der Komponenten.


    Gruß Christopher


    Hallo Christopher,


    dich möchte ich sehen, wie du das zweite Motorrad in der Heckgarage verzurrst. Nicht fragen wie dick die Wände sind, sondern an den eigenen Bauch denken.... :mrgreen:


    Gruß P.

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • ...für unsere Nutzung. Da geht es um halb liegen zu können mit guter Rückenunterstützung durch Schrägpolster und Kissen...notfalls bei TV auch mal einzuschlafen. ohne nach einer Stunde total verspannt aufzuwachen. Da brauchts eigentlich mindestens 1,60 m Länge, bei mir, dem langen, 1,75, und, wenn man da ehrlich ist besonders bei TV, geht Winkel überhaupt nicht, da dann einer dauernd mit halbverdrehtem Hals schauen muss.....und möglicher Direktkontakt mit den Füßen schon garnicht. Da wär mir Raumgefühl im Auto sowas von egal....hihi...wenn ich das mit schmerzlichen Verlusten persönlichen Komforts bezahlen müsste. Aber wie gesagt, die individuellen Ansprüche sind völlig unterschiedlich, was ich gerade dargestellt habe. Es hilft auch, mal den persönlichen Tagesablauf im Urlaub bei gutem und schlechten Wetter vor dem inneren Auge passieren zu lassen und die Verweilzeiten in den verschiedenen Bereichen des Fahrzeugs festzustellen, um Komfortschwerpunkte rauszufinden......Ich verspreche, dass man dabei neue Ansichten gewinnt....hihi....wir z.B. halten uns am Abend bestimmt 3 Stunden auf den "Lümmelbänken" auf, wenns Formel 1 oder eine andere attraktive Übertragung gibt, auch länger... ich lese auch schonmal bis 3 Uhr in der Nacht, wenns richtig spannend ist. Wir sind übrigens Nachteulen und Spätaufsteher, bei meiner Frau wirds meist Mitternacht, bei mir auch 1 bis 2 Uhr, ehe wir in den Betten sind....


    Übrigens, bei als raumbeengend enpfundenen Möbelwänden im Womo kann man das Auge betrügen und so eine Wand z.B durch eine Fototapete mit einer weiten schönen Aussicht "wegstreichen", auch Spiegelfolien helfen bei sowas......


    Bei einem umbauten Raum von 3,60 x 2,40 m und 2 m Höhe kann man keine Raumwunder erwarten....dazu müsste man ein 60 qm großes Wohnzimmer mit 50 % Glasflächen rundum haben.... :wink::roll::lol:


    A propos Raumwunder: Hast Du mal über einen Auszug auf der Fahrerseite nachgedacht?

  • ...Garage an. Du musst ja gegen scharf Bremsen die Zweiräder vor der Flucht nach vorn ins Wageninnere retten, das macht man mit einer gebogenen Spur aus einem U-Profil, wobei man das hintere Ende mit einem Spanner oder einer Klammer durch die Felge nach unten hält, damit das Rad nicht aufsteigt. Vorne am Mopped spannt man nach rechts und links ab, damit es nicht umfällt und auch nach unten, damits nicht aufsteigt. Das kann man alles von hinten bedienbar einbauen, wer nicht von selber draufkommt, kann mich fragen....hihi....
    Das Problem beim Beladen dürfte darin liegen, dass die Ladebordwand nicht so lang ist, um die volle Länge des Moppeds aufzunehmen. Da macht eine Schiebekonstruktion das Leben einfacher, zumal die auf der Ladebordwand freien Zugang für alle Verzurrarbeiten gewährt. Insofern kann ich dem TE gut folgen.


    Platz für E-Installationen ist da dennoch, denn zwischen den Zweiradhecks kann man einen Schrank an die Rückwand hängen, unter den die Böden der Schiebekonstruktion drunter fahren. Wenn da Arbeiten nötig werden, muss man halt eins oder beide Geräte wegziehen, um an alles dranzukommen, kommt aber hoffentlich nicht oft vor. Dass man da nichts an Einstellmimiken einbaut, an die man oft dranmuss, versteht sich von selbst.....

  • Zitat von VWBusman


    Den Motorradtransport würde ich auch so machen allerdings nicht auf Transportgestellen sondern einfach von der Hebebühne aus rückwärts reingerollt und dann verzurrt.
    Wie dick sind denn die Wände bei dem Koffer?


    Hallo Christopher,


    Sorry, aber das "Gehampel" mit dem Verzurren im geschlossenen Kasten kenne ich noch von einem ehemals besessenen Kofferanhänger, das brauche ich nicht mehr.
    Das Transportgestell soll auch nur ein Rahmen mit vier Verzurrösen sein, der mittig eine Aufahrschiene hat (die habe ich noch).
    Das Ganze dann auf 4 Schwerlastrollen und vorne mit Schubquerholm. Das kriegt mein Stahlbauer schon hin.


    Die Kofferwände dürften etwa 18-20 mm stark sein, das werde ich beim genaueren Messen feststellen, kommt aber auch nicht auf den mm an.
    Darauf soll dann eine 40 mm Holzständerkonstruktion kommen, Abstand nach Badarf und dazwischen 40 mm Styrodur-Dämmung. Die Aluprofil-Ecken werden mit Armacell oder einem anderen Temperaturstabilen Material aufgefüllt.
    Abschließend dann Folie als Dampfsperre und 8-10 mm Pappelsperrholz oder ein ähnliches Material. Holzständer und die Sperrholzplatte ergeben dann das Tragwert für Deckenschränke und ander Anbauten.


    So weit der Plan.

    Gruß vom Niederrhein
    Michael

  • Hallo Michael,


    an und für sich gefällt mir Dein Grundriß - allerdings wäre mir die Sitzgruppe zu klein. Bei ein paar Tagen Schlechtwetter fühlt man sich da bestimmt nicht mehr so wohl. Wie wäre es, auf den Stauraum unter dem Fußbereich des fahrerseitigen Bettes zu verzichten und genanntes Fußteil nach unten klappbar zu gestalten? Dann könnte die Sitzbank quer zur Fahrtrichtung bis an die Heckgarage heran gehen, das bringt so etwa 50-60cm abzgl. Matratzenstärke. Gleichzeitig stellt die herabhängende Matratze ein nettes Polster zum ankuscheln dar.
    Und da die Teilung der Matratze irgendwo im Kniebereich passieren würde, wo wenig Last vom Körper existiert, merkt man auch beim Schlafen die Teilung der Matratze gar nicht so sehr.


    Noch eins: die Ladebordwand ist zwar nett als Hubvorrichtung, aber auch schwer. Wäre nicht ein Kranausleger mit Rollkatze o.ä. wie z.B. bei Joe realisiert eine gewichtssparende Alternative? Vor allem kann man hier notfalls manuell die Motorräder anheben und einladen. Bei einem Hydraulikausfall (wie gerade bei unserem Feuerwehr-Mehrzweckfahrzeug) geht gar nichts mehr.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
    erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
    04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen
    vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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