Batteriekaufempfehlung

  • Hallo,
    da meine "Kiste" bald fertig wird, mache ich mir nun Gedanken um den Innenausbau.
    Welche Batterie/Marke habt ihr konkret verbaut.
    Ich werde wohl auf eine Säurebatt. zurückgreifen. Doch welcher Hersteller. Kap. so um die 140 AH, können auch zwei sein - guter Tipp für Hersteller und Bezugsquelle wäre mir wichtig.


    Vielen Dank,
    Gruß
    Steffen

  • Hallo Steffen,


    ich habe eine Vetus-Bootsbatterie verbaut und bin damit sehr zufrieden.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Ich habe auch Vetus Batterien bereitstehen, aber noch nicht in Gebrauch. Generell ärgere ich mich aber, dass ich keine ganz einfachen zyklenfesten Super Heavy Duty Blei-Säure Batterien verbaut habe.
    Die halten auch lange, haben eine Menge Kapazität und sind vor allem mit ca. 1EUR/AH annehmbar günstig.


    Banner SHD


    Für diese Batterien gibts auch standard Batterieauszüge.

  • Hallo


    Da ich mir momentan auch Gedanken mache, welche Batterien ich für meinen Auflieger kaufen soll, greif ich das Thema nochmals auf.


    Ich möchte mir da so zwischen 500 und 600 AH 12V reinpflanzen.


    Habe schon die Banner Energy Bull 130AH und die Exide Equipment 135AH ins Auge gefasst.
    Da diese einfach relative günstig zu haben sind.


    So was meint Ihr dazu, hat ev. jemand diese Batterien oder kann mir jemand eine andere Empfehlen?


    Danke Gruss


    Marcel

  • Hi,


    bei dem Strombedarf lohnt es sich vielleicht drüber nachzudenken auf LiFeYpo Zellen zu gehen. Bei 500-600Ah in Blei kommst du da mit 300-400Ah klar, z.B. die hier (4x). Dann musst du nach etwa 500€ für ein Batterie Management System rechnen.
    Vorteil aber: Hält 10x mehr Zyklen als eine Bleibatterie und ist wesentlich niederohmiger, d.h. die Batterie lädt bis 95% Kapazität mit vollem max möglichen Ladestrom. Und die 300Ah dürfen mit max 900A geladen werden, dann wären sie in 20min voll :mrgreen: Aber z.B. über eine extra Lima mit 150A laden wäre durchaus realistisch.

    Gruß, Holger


  • Hallo Mamuag,


    ich habe Midac verbaut.
    Eine echt günstige Batterie, die ich regelmäßig erneuere. In dieser Preisklasse brauch man die Dinger nicht 13 Jahre aufpäppeln.
    Erst vor kurzem habe ich ein Solarpanel montiert und irgendwie zickte meine Anzeige der Batterie herum.
    Mit dem Wissen des Preises und des Alters der Batterien habe ich im Netz gesucht.
    Dort habe ich die Midac 100Ah im kleinen 88er Gehäuse bei Batterieexpress.de entdeckt.
    Bestellt und abgeholt habe ich sie bei Batterie-Outlet.com (3x 12V100Ah für 160€ :D )
    Solltest du dich für Batterie-Outlet entscheiden, rufe dort an und frage nach Frau Herzog-Rehm.


    Gruß Nunmachmal


    PS. Schau das Impressum beider Firmen an... Sind aber zwei verschiedene. Ich habe bei beiden schon gekauft.

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Hallo Marcel,


    hast du ein paar Euro für die Batterien zur Verfügung? Dann würde ich dir auch zu den LiFeYPo raten,
    sind eben teurer aber sonst in allen Punkten besser als Blei-Säure-Batterien.


    Ich habe meine (Winston 300 Ah) nun mehr als ein halbes Jahr im Einsatz und belaste sie auch häufiger über den Wechselrichter (mit über 290 Ah für bis zu 5 Minuten).
    Dabei sinkt die Spannung zwar bis um 12V, danach steigt sie aber sofort wieder und das System wird über Solar oder LiMa nachgeladen.
    Ich schreibe das nicht, um meine vergleichsweise hoch Investition zu rechtfertigen, sondern ich bin wirklich begeistert davon (auch von der Größe und dem Gewicht).


    Bei Blei-Säure finde ich im Verbund einen Nachteil, dass ja stets möglichst gleich alte / gute zusammengeschlossen werden sollen.
    Geht dir eine defekt, müsstest du evtl. das ganze System erneuern. Damit wäre der gute Preis / Ampere auch wieder hinfällig.


    Ich hatte damals eine AGM gekauft, aber die waren enttäuschend schnell hinüber.
    Was mich aus heutiger Sicht erstaunt ist, dass ich bisher in keinster Weise Stromprobleme hatte, aber eben auch wegen der Kombi aus guter Solaranlage und LiMa.


    Mein Batt.-Management-System besteht eigentlich nur aus 4 "Balancern" für rund 160,- Euro, die ein Überladen verhindern.
    Du kannst darüber auch eine Tiefentladung verhindern, wenn du große Verbraucher damit abschaltest.
    Natürlich geht alles auch noch besser und teurer, aber es tut seinen Dienst.


    Gruß
    Jürgen

  • Hallo


    Danke für die Antworten.


    Ja habe mir gedacht dass Ihr mir LiFeYPo empfehlen. Leider sind die doch noch extrem Teuer. Was ich jetzt auf die Schnelle gesehen habe sind die Euro-Preise. Da kostet mich nur 300Ah und BMS locker etwas über 2000.-Euro.Hätte dann aber lieber grad ca.400Ah sprich ca. 2600.-Euro. Ich komme aber aus der Schweiz da sind die Preise wahrscheinlich 1/3 höher. Klar in Deutschland beziehen wäre eine Möglichkeit aber auch dann kostet es noch ordentlich Zoll und Transport.


    Wenn ich so viel Geld ausgeben will, kann ich wahrscheinlich gleich die Lithium von Mastervolt nehmen diese würde dann aber gleich mit meinem Masterbus kommunizieren und ich könnte alles auf dem schon vorhandenen Tablet ablesen und einstellen. Muss mal bei Mastervolt anfragen was mich die 300Ah kostet.


    Platz hätte ich genügend für die Blei-Säure und auch das Gewicht wäre eher ein Vorteil. Da ich damit die Sattellast etwas reduzieren könnte.


    Wie sieht es den mit Brand- und Explosionsgefahr bei LiFeYPo aus ? War das nicht mal ein Thema ?


    Danke Gruss


    Marcel

  • Hallo Mamuag (Marcel),


    in der Schweiz bekommst du LiFePo4 Zellen, Batterien und Zubehör beispielsweise bei http://www.maurelma.ch Maurer Elektromaschinen GmbH, Ruederstrasse 6, 5040 Schöftland


    An anderer Stelle wurde ich auf unterschied der zwei Typen von Akkus, den LiFePo4 Akku und den LiFeYPo4 Akku aufmerksam gemacht. Kenne mich nicht aus. Sowohl Nennspannung als auch Ladespannung ist mit solchen Akku höher, als mit den gewohnten üblichen Blei Akku. Hat das schädliche Auswirkung auf angeschlossene Verbraucher während dem Laden? Kenne mich nicht aus.


    Gruss
    Rene_W


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  • Hallo Marcel,


    wenn du etwas in D bestellst, kann ich dir u.U. helfen.
    Mein Sohn wohnt in Bohlingen bei Singen.


    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Hallo


    So nun habe ich auch den Preis für die angesprochene Lithium Batterie von Mastervolt inkl. BMS.
    Achtung..... Es sind glatte 6049.-Sfr :oops:


    nunmachmal: Besten Dank, falls es nötig wird, komme ich gerne auf dein Angebot zurück.


    Rene_W: Danke für den Link, aber eben ich schrieb ja schon dass die LiFeYPo hier in der Schweiz 1/3 mehr kostet als in Deutschland. Und es sind sogar noch mehr als ein drittel. Bei meinem Mastervolt Masterbussystem würde die hohe Spannung keine Rolle Spielen da ich an jedem Ausgang(Sicherung) die Spannung bestimmen kann.


    Picco: Die Preise im Link sind hoch, aber wahrscheinlich einer der günstigeren hier in der Schweiz.


    Eigentlich sagte ich mir ich will keine so teuren Batterien, aber irgendwie bringt Ihr mich jetzt doch ins grübeln.?.?..?.
    Also wenn doch LiFeYPo dann nur aus Deutschland beziehen.


    Gruss Marcel

  • LiFeYPo brennen nicht! Das sind nur Li-Ion die z.B in Laptops verbaut werden. Also kein Problem!
    Als Ladespannung macht 14,6...14.8V Sinn, mehr nicht. Die 16V braucht man nur für die letzten % Kapazität, braucht dann aber auch einen super zuverlässigen Balancer, damit nichts schief geht und eine Zelle Überladen wird. Also alles noch im normalen Rahmen.
    Ich lade übrigens inzwischen mit Konstantspannung. Die Ladekurven Regelung macht bei der LiFeYpo wenig Sinn. Durch das zurückschalten des Ladegeräts auf 13,8V wird die Batterie wieder unnötig entladen.

    Gruß, Holger


  • Ich hatte übrigens bei Kabinenplanung auch noch Blei-Säure vor einzubauen und wollte warten, bis die Preise sinken.
    Die Preise sind nun schon rund 2 Jahre relativ konstant geblieben, wohl weil es eine immer höhere Nachfrage bei ähnlicher Produktionslage gibt.


    Wenn du dich mal weiter mit dem Akkutyp beschäftigst, wirst du wirklich nur Vorteile finden,
    nicht nur weitaus konstantere Spannung über einen größeren Entladungsbereich,
    auch viel robuster bei Minustemperaturen (hier soll das Yttrium (Y) helfen, das für die Winston-Akkus typisch ist).
    Und wie schon erwähnt, keine Explosions- oder Säuregefahr.


    Mit der Überlegung, dass diese Akkus laut Versuchen und Herstellerangaben wohl weit länger nutzbar sind, und es viel flüchtigere Ausgaben wie Sprit, Versicherung und Steuer gibt, relativiert sich der hohe Preis doch schon wieder. Das hat mich dann spontan doch zu den LiFeYPos greifen lassen.


    Gruß
    Jürgen

  • Ich habe auch so meinen Wunsch nach 400 - 500 Ah und denke da an LiFeYPos. Ich habe mich allerdings mit dem Thema noch nicht wirklich auseinadergesetz.


    Wie verhalten sich denn die Batterien, wenn sie während der (einer langen) Fahrt über die Lichtmaschine aufgeladen werden? Passt da die Ladespannung, die meines Wissens bei 14,4V (Ladeschlussspannung) liegt. Ist das unschädlich bei LiFeYPos ? (Die alten Blei-Säure-Batterien fingen dann ja an zu gasen)


    Wer hat eine günstige Bezugsquelle für LiFeYPos ?


    Grüßle aus dem Münsterland
    Stoppie

    Man(n) fährt MAN :)

  • Ich hab meine bei Faktor.de gekauft. Im Ausland sind sie etwas günstiger, dafür mehr Versandkosten. Es sei denn, du fährst selbst in Tschechien vorbei...
    Bei 4-500Ah lohnt sich LiFeYPo auf jeden Fall, dann sind auch die anteiligen Kosten für Balancer und BMS nicht so hoch.


    Nach 1 Jahr bin ich absolut zufrieden mit der Technologie.
    Am Besten ist das Laden über ein 14,4V Kostanspannungs Ladegerät was über einen 230V AC Konverter versorgt wird. So gibts konstante Verhältnisse für die Batterie.
    Nur mit Trennrelais wird man da nicht glücklich, weil ja auch noch Leitungsverluste auftreten, und der Ladestrom nicht begrenzt wird.
    Bei 500Ah sollte man schon 100-150A Ladestrom aufbringen können, um die Dinger halbwegs schnell voll zu bekommen :wink:

    Gruß, Holger


  • Wenn ich mir die Preise von den tollen Zyklenfesten oder gar Lithium anschaue, hatte ich das früher mit ganz ordinären Bleiakkus eigentlich ganz preiswert gelöst. Ich hatte eine Quelle, bei der es von Bosch ausgemusterte weil überlagerte trocken vorgeladene Starterbatterien gab für LKW. Ein Typ war um die 120 Ah, die andere rd 170 AH. Die kosteten 61 resp. 78 DM...alles ohne Garantie...die Säure wurde in Ballons mitgeliefert, die musste man selbst einfüllen. Danach mit wenig Amp (12 bis 20) ans Ladegerät hängen, aufladen und verwenden. Im 609 D und später im 1222 D hatte ich je zwei als Komfortbatterien, die an der Lima hingen, dazwischen ein Trennrelais mit 50 Amp. Im 609 haben die 5 Jahre problemlos gehalten, im 1222 waren sie 6 Jahre alt, als ich den verkauft habe.


    Allerdings waren die nicht sehr hoch belastet, Beleuchtung, Radio, TV, PC Steurungen von Kühli und Boiler....die größten Verbraucher waren die Shurflo-Pumpen. Also keine Kompressorkühlschränke dran oder elektrische Stützen etc.. Die wurden alternativ von der Lima oder über Ladegerät an 230 V aufgeladen. Und ein Freund hatte mir ne einfache Schaltung gebaut, durch die die unter 11,5 V abgeschaltet wurden. Dann konnte ich noch mit Beleuchtung ohne längere Pumpennutzung noch ein bisschen stehen ,indem ich aufdie Starterbatterien umschaltete. Eine Nacht mit Frühstück ging ohne weiteres, ohne dass die Startfähigkeit in Gefahr geriet (2 x 88 AH bzw 136 Ah, in 24 V geschaltet entsprechend dem Betriebsnetz der LKWs).


    Den 12 V - Strom entnahm ich über einen Spannungswandler mit 30 Amp Kapazität aus dem CB-Funk für LKW, der wurde einfach von den Komfortakkus auf die Starter umgeschaltet.


    Auch wenn man nicht über eine solche Quelle verfügt wie ich, sollte das mit Sonderangeboten bei den Kfz Händlern oder den Baumärkten gehen, bei entsprechender Schaltung kann man z. B. mit 4 Akkus von 50 bis 90 AH arbeiten, wenns die über 100 Ah nicht billig gibt. Auch wenn die nur 4 oder 5 Jahre halten, lohnt es sich, weil sie deutlich billiger sind als die Hightec Spezialakkus. Gasen ist heute bei den voll gekapselten Batterien kein Thema mehr. Und wenn man durch viel fahren oder ans Netz gehen auflädt, wenn sie nur halb leer sind, halten sie auch. Nur die dauernd auf unter 11 V runter belasten und dann erst aufladen vertragen sie halt nicht so gut. Also ne Woche frei stehen mit Familie und Kompressorkühli und dann 200 km fahren ist eher nicht das geeignete Verhalten für diese Art Ausrüstung. Das ginge vielleicht im Sommer mit 400 W oder mehr Solarpanels auf dem Dach und dann beileibe nicht unter Bäumen stehen....hihi....oder nen Generator betreiben, wenns denn die Nachbarschft nicht vergrault......Ich hatte immer einen 10 i von Honda dabei.


    Für meinen Bedarf mit jeden Tag fahren oder bei längerem Aufenthalt auf dem CP oder in Fahrerlagern stehen reichte das völlig aus. Was richtig Energie fraß im Auto, wurde mit Gas versorgt (Kühlung, Kochen, Warmwasser und Heizung).


    Wenn jemand auf eine Apnöe - Maschine angewiesen wäre, würde ich mich nicht drauf verlassen, sondern eine aufwändigere und uneingeschränkt verfügbare Lösung einbauen.


    Apropos Leitungsverluste: Meine waren im 1222 aus Gewichtsgründen im Heck eingebaut, rd. 6,5 m von der Lima entfernt. Ich habe Hin- und Rückleitung in 70 qmm Kupferkabel verlegt, LKW-Starterkabel als Meterware aus dem LKW-Bedarfs-Handel, da gabs keine spürbaren Verluste. Nur ans Trennrelais musste ich mir selbst was basteln, um die dicken Leitungen ohne Engstelle anschließen zu können.


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