Absetzkabine ohne Auto

  • Hallo zusammen.
    Ich möchte gerne eine Absetzkabine ca. 3,5 x 2 m, Sandwichbauweise,
    selber herstellen.
    Meine Frage ist, da ich mir noch kein Auto kaufen möchte, erst wenn der Aufbau fertig ist( kann etwas länger dauern), wie muß ich die Bodenplatte gestallten, damit ich später keine Schwierigkeiten bekomme.
    Mein Wunschauto ist ein Doka T5.
    Wie wird die Absetzkabine auf der Pritsche befestigt?
    Wie sollte der Aufbau der Bodenplatte ausschauen? Wenn möglich zum
    selber machen. Später soll ein doppelter Boden eingebaut werden?
    Danke schon einmal für euere Atworten.
    Gruß Andreas

  • Hallo, Andreas,


    genau mein Thema :wink: - auch ich werde im nächsten Jahr mit meiner Absetzkabine beginnen und das Fahrzeug dazu wohl erst 2009 kaufen, notwalls kommt die Kabine erst auf einen Anhänger... Aber auch andere (Krabbe, Wolfgangchen, 2vgsrainer) haben dazu schon eine Menge Wissen erarbeitet.


    Bevor wir weiter diskutieren: denkst Du an einen Aufbau direkt auf den Rahmen oder auf eine Pritsche, evtl. auch die Tiefbettpritsche (die gibt es beim T5 DoKa, auch wenn man kaum an Info's dazu herankommt und manch ein VW-Händler das auch nicht weiß)?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

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    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Wolfgang, von einer Tiefbrettpritsche habe ich noch nichts gehört.
    Wollte den Aufbau eigentlich auf eine Pritsche laden, damit ich im Winter auch mein Holz holen kann.
    Bordwände kann ich ja daweil weg machen.
    Gruß Andreas

  • Hi, Andreas,


    ich werde auf Basis der Tiefbettpritsche planen. Dann muß ich zwar irgendwie über die Radläufe kommen, aber ich habe schon daran gedacht, die demontierbar zu gestalten. Wenn die Kabine dann angehoben ist, kommt das Basisfahrzeug so weit aus den Federn, daß die Reifenoberkante mit dem Rahmen nahezu bündig ist, so daß man ohne Probleme mit dem Basisfahrzeug wegfahren kann.


    Vorteil der Tiefbettpritsche: Du gewinnst gegenüber der normalen Pritsche je nach Fahrzeug ca. 20-25cm - genau richtig für einen doppelten Boden.


    Grundsätzlich hast Du bei einer Pritsche den Vorteil, daß Du keinen Hilfsrahmen oder überhaupt einen Rahmen benötigst, da die Pritsche alle dynamischen Kräfte beim Fahren aufnimmt und in den Rahmen einleitet. Der Kabinenboden muß also nur so ausgelegt werden, daß er die statischen Kräfte der Wassertanks etc. bei abgesattelter Kabine aufnehmen kann und dazu die Belastung durch die Personen, die dann im Fahrzeug herumlaufen. Und das dürfte durch eine Sandwichplatte mit eingelegten Verstärkungshölzern (wasserfest!) zu realisieren sein.


    Was die Befestigungsmöglichkeiten angeht, so gibt es da viele Wege: von Spannhaken (häufig bei Pickup-Kabinen eingesetzt) über Verschraubung durch die Verstärkungshölzer in den Fahrzeugrahmen (bzw. entsprechnde Aufnahmen daran, ähnlich wie bei Festmontage einer Kabine) bis hin zu Befestigung an den Befestigungen der serienmäßigen Ladebordwände (wie z.B. von 'derHeinz' vorgemacht). Ich selbst denke über eine Klemmvorrichtung an der serienmäßigen Pritsche nach, wobei die Kabine an den Aufnahmen der Stützen fixiert werden soll.


    Irgendwelche Vorlieben?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • 3,5 m (Bodenlänge) auf einen T5 DoKa, vergiß es geht nicht. Schau mal in den Aufbaurichtlinien nach. Da hättest du einen Überhang von Achsmitte von ca. 2,45m, und dann noch womöglich nur Frontantrieb.

  • Hallo Groecamp,


    das stimmt absolut - ich hatte die geplante Kabinenlänge irgendwie überlesen. Auf T5 DoKa ist bei 2,8-2,85m absolut Schluß. 3,5m lassen sich nur auf einer Einzelkabine erreichen, die ich aber nicht nehmen würde, da man hierbei wegen der Kabinenrückwand die Sitzlehnen sehr steil stellen muß, was zumindest bei mir zu deutlichen Rückenschmerzen führt.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo zusammen.
    Alle Planungen zurück. Wir wollen voraussichtlich eine T5 Pritsche.
    Der Aufbau sollte, damit wir alles unterbekommen, eine Bodenlänge
    von min. 3,5 Meter haben.
    Kann man diese Länge noch als Absetzkabine bauen?
    Wenn ja, wie stark sollte der Bodenaufbau sein, damit er auch noch frei hält ?
    Welche Stützen sind zu empfehlen?
    Was wir aber auch wollen ist ein Durchgang. Und wenn es auch nur
    ein Schlupf ist für Hund und Kind.


    Gruß Andreas

  • Hallo, Andreas,


    auf der T5 Einfachkabine mit langem Radstand sind 3,50m Kabinenlänge möglich; auch lassen sich 3,5m als Absetzkabine leicht realisieren - auf der Tiefbettpritsche sogar problemlos mit doppeltem Boden.
    Allerdings gibt es ein anderes Problem (bevor es an die Kostruktion geht): die Hinterachse kann serienmäßig nur 1580kg ab, und der große Hecküberhang belastet die Hinterachse so stark, daß diese Grenze schnell überschritten ist. Eine Zusatz- oder Volluftfederung ist also unumgänglich (dadurch erhöht sich auch das zul. Gesamtgewicht auf 3.5t).


    Bei 3,5m Kabinenlänge würde ich einen Rahmen aus 4-Kant-Stahlrohren mit 40mm Kantenhöhe vorschlagen, Materialstärke 3-4mm. Aber das ist eine Sache, die genau durchgerechnet werden sollte, wenn es denn soweit ist.
    Die Fächer des Rahmens würde ich mit Styrodur zur Wärmedämmung auffüllen, untendrunter eine 3-6mm starke Platte aus wasserfest verleimtem Birke-Multiplex. Das gleiche obendrauf, es sei denn, auf einen doppelten Boden würde verzichtet, dann sollte die Platte 12mm stark sein, um das Gewicht einer sich bewegenden Person von der Dämmung fern zu halten.


    Ich möchte aber noch einmal auf die unbequeme Sitzhaltung in einer Einzelkabine hinweisen. Habt Ihr schon einmal längere Zeit in einer solchen Kabine gesessen? Vielleicht läßt sich doch ein kürzerer Aufbau auf einer DoKa realisieren; das Fahrerhaus ließe sich z.B. durch drehbare Sitze und einen kleinen Tisch als Sitzgruppe nutzen... Oder durch Verzicht auf einen Stuhl in der zweiten Sitzreihe ließe sich ein Schrank an dieser Stelle einbauen, der dann in der Absetzkabine eingespart werden könnte... Oder, oder, oder...


    Stellt doch einmal Euren Grundriß vor!


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo, zusammen, bin Wieder im Lande und wir wissen jetzt mehr, was wir wollen.
    - Absetzkabine, die auch abgesetzt bewohnt werden kann.
    - Länge der Bodenplatte 3,2 Meter.
    - Fahrzeug soll erst später angeschafft werden.
    - Ganz wichtig, Doppelkabine


    Jetzt meine Frage:
    Welches Fahrzeug könnt Ihr mir empfehlen.
    Sollte schon ein bisschen flott sein, aber in der Anschaffung noch erschwinglich


    Gruß und Danke

  • Also ich geh mal davon aus, dass Du nicht über 3,5 t gehen willst, so dass die 4,5 t oder 4,9 t Sprinter mit langem Radstand und Zwilling hinten ausfallen, die dürfen ja auch nur 80 und Du sprachst von "flott".


    Mit ner Doka gibt´s serienmäßig m.W. nix, was über 3 m Kabinenboden abkann, da würd ich mich mal mit ALKO in Verbindung setzen und ausloten, ob die ihre langen Tiefbettfahrgestelle auch an einen Doka-Triebkopf vom Ducato dranschrauben, und ob FIAT überhaupt einen Doka-Triebkopf liefert. Mit einem Wendekreis von jenseits 15 m mußte dann eben leben.....


    Aber auch bei einer solchen Basis wirst Du richtig Probleme bekommen, 3,5 t Gesamtgewicht mit Leichtbau extrem zu realisieren, denn 3,20 m Kabine und Alkoven dabei, das sind allerhand Kubikmeter Inhalt und entsprechend große Möbeloberflächen.

  • Hallo haluxwalux,


    3,2m Bodenlänge auf einer DoKa - das geht auf dem T5 nicht. Allerdings muß ich Thomas widersprechen: diese Länge könnte auf dem Ford Transit oder beim Ducato - jeweils mit langem Radstand - machen lassen, allerdings immer mit großem Hecküberhang, was bedeutet, daß die Hinterachse auf jeden Fall überdimensioniert belastbar sein muß, evtl. durch technische Auflastung oder Wahl eines Fahrzeugs mit mehr als 3.5t zul. Gesamtgewicht, das dann abgelastet wird. Aber all dies bedeutet wieder zusätzliches Gewicht, ob das ganze dann auf unter 3.5t zu bringen ist?!?


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hi,
    also ich hab mal in meinen alten Unterlagen (Sprinter Modell 2003)geschaut.
    3,5 m Bodenlänge könnte knapp gehen auf einem Sprinter mit dem mittleren Radstand (3550 mm).
    Gewicht ??? Also die Doppelkabine wiegt 125 KG mehr als die kurze Cab.
    Dazu noch das Mehrgewicht für die Absetzkonstruktion, den selbsttragenden Alkoven ...


    Wenn man's mit meiner festen Kabine vergleicht kann man es ja hochrechnen. Massiv ist mein MABU-Häuschen, einen Stahl-Hilfsrahmen hab ich auch schon drunter und die ~60 KG für die hinteren Sitze hat man ja schon in der DoKa.


    Nur - was wiegt der neue Sprinter schon mehr als das 2003er Modell?




    Beim (alten) Sprinter gabs übrigens auch 'ne Doka mit 3,5 Tonnen (Einzelreifen) und 4025 mm Radstand.
    Dieses Teil hat laut Prospekt schon 3,20 m Pritsche (ohne Überhang).
    Und beim Gewicht kommen nur noch 30 kg für den längeren Radstand dabei.

  • Habe ein Prospekt vom alten Fiat Ducato Typ: 244.
    Dort wird beim Doka der Abstand Hinterachse bis max.Aufbaulänge mit 2220mm angegeben.(Bei Radstand 3700mm) Mit dem Abstand von Kabine bis Hinterachse von 1505mm wären das dann 3725mm Aufbaulänge.
    Leergewicht der Doka wird mit ca.1900kg angegeben, je nach Motorisierung. Zul.Achslasten vorne: 1750kg, hinten: 1850kg, h.zul.GG: 3300kg. Kann man aber auflasten auf 3500kg.
    Also bleibt eine Nutzlast von 1600kg für die Kabine übrig, wobei man natürlich die Achslastaufteilung im Auge behalten muß.
    Bei einer Absetzkabine schreibt Wolfgang weiter oben, daß er in den Kabinenboden einen Stahlrohrrahmen ca.40x40mm, Wandstärke 3-4mm einlegen würde. Dann braucht man noch einen zweiten Rahmen für das Fahrzeug (ala Bimobil). Da kommt einiges an Gewicht zusammen. Ob das im Kabinenboden mit Holz nicht auch halten würde?
    Gruß Martin

  • Hallo Andreas,


    ich nehme jetzt mal an das Du nicht bereit bist die 3,5t- Grenze zu überschreiten!?


    Das Du möglichst viel Wohnraum möchtest ist auch klar.
    Du solltest allerdings bedenken das Du bei viel Wohnraum nicht unbedingt viel Zuladung hast.
    Wir hatten in der letzten Zeit schonmal so eine Diskusion hier im Forum mit max 3,5t und einer möglichst großen Kabine, da findest Du eventuell auch was zu deinem Vorhaben.
    Wenn dein Wunschfahrzeug ein T5 ist solltest Du, wie von Wolfgang schon angesprochen, die Sitze im Führerhaus nicht auser Acht lassen. Vorallem nicht wenn Du dort mit zwei Erwachsenen und einem Kind sitzen willst.
    Wenn Du und deine Frau nicht zu groß bist geht das schon auf der Doppelbeifahrerbank aber auch nicht unbedingt mehrere hundert Kilometer in Urlaub.
    Nochmal wegen der Bodenlänge von 3,5m. Geh mal zu einem Womohändler und schau nach den ganz kleinen Fahrzeugen wie z.B. Dethlefs 462. Ein Alkovenmobil mit einer Bodenlänge von 2,6m und einer , meiner Meinung nach gelungenem Grundris. Nicht gerade Üppig aber doch komplett und ausreichend für drei Personen.
    Was ich damit sagen will ist das man mit 3m Bodenlänge in der 3,5t - Klasse sich ein gutes Fahrzeug bauen kann bei welchem die Fahreigenschafften noch akzeptabel sind.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hi Andreas,


    also, die meisten Absetzkabinen auf Dokas sind ja schon länger, als der Hersteller dies in seinen Aufbaurichtlinien frei gibt. Andererseits ist man bei einer Absetzkabine ja auch nicht unbedingt an die Herstellerfreigabe gebunden, wenn man im ersten Anlauf die Kabine mal als Ladung ansieht. Und auch eingetragen werden die Kabinen in der Regel, auch wenn sie länger sind, als die Maximallänge lt. Aufbaurichtlinie.
    Ich bin persönlich auch der Meinung, dass die eigentliche Gesamtlänge der Kabine weniger entscheidend ist, als die Gewichtsverteilung (Urlaubsfertig)
    Wenn Dein Traum nun ein T5 ist, dann ist da aber irgendwo bei 2,80 bis 2,85 m Bodenlänge Schluss, wie Wolfgang ja auch schon schrieb.
    Unter der Prämisse, dass es kein 4-Motion werden soll währe jedoch eine Rahmenverlängerung möglich. Ich muss gleich mal in den Aufbaurichtlinien nachsehen, aber ich denke 40 – 50 cm sollten mit Freigabe drin sein. Dann kämest Du auch mit deinen 3,20 m Bodenlänge hin. Bedenken solltest Du aber, dass Du dann auch einen recht großen Wendekreis hast. Ich bin mit meiner T4-Doka in der Hinsicht sehr zufrieden, einen viel größeren Wendekreis würde ich aber ungern haben wollen, da ich so auch noch relativ Problemlos durch Innenstädte komme und an engen Stellen rangieren kann (auch mit Kabine).
    Eine Alternative stellen die Fahrgestelle für PKW-Transporter bzw. Abschleppwagen dar. Die gibt es ja auch mit Doka und dann hast Du hinten locker Platz, um eine 3,5 m lange Kabine drauf zu setzen.
    Was Du bei einer solchen Kabine aber auf jeden Fall beachten solltest ist das Gewicht. Denn die leere Sandwich-Kabine (ohne Fenster) dürfte bei der von Dir gewählten Größe min. 500 kg wiegen (Ohne Hilfsrahmen etc.) Dazu kämen noch die Stützen (ca. 80 kg), Fenster usw. D. h. Deine Leerkabine würde mit Fenstern etc. bei ca. 650 bis 700 kg liegen. Wenn Du jetzt noch nen schweren Hilfsrahmen bzw. eine schwere Befestigung der Kabine baust, dann bekommst Du vermutlich arge Gewichtsprobleme. Zumal ich davon ausgehe, dass die Doka und die große Kabine ihren Sinn in der Anzahl der mitfahrenden Personen hat.



    Wegen der Befestigung etc. kannst Du Dir mal meine Bilder und die Beschreibungen meiner Kabine hier im Forum ansehen. Ich habe ja ganz auf irgend welche großartigen Hilfsrahmen verzichtet.
    Was ich bisher nur empfehlen kann ist die Art der Befestigung auf dem Fahrzeug: Ich habe die original Ladefläche abgebaut und durch eine, auf dem Rahmen verschraubte Siebdruckplatte ersetzt. Auf dieser Siebdruckplatte liegt die Kabine nun auf (auf einer zusätzlichen Ladungssicherungsmatte) und ist am Fahrzeug verspannt. So sparst Du einiges an Gewicht, kannst das Fahrzeug aber trotzdem noch zum Transport gebrauchen.
    Die Befestigung der Stützen würde ich zukünftig etwas anders machen (und werde ich bestimmt irgendwann noch einmal ändern). Z. B. mit einem Vierkantrohr, welches an/unter der Kabine verschraubt ist und in die die Stützen mittels eines angeschweißten Vierkantes gesteckt werden.


    Deine Frage weiter oben mit dem Kabinenboden: Mein Boden ist im Prinzip so gebaut: Innenlage ist eine Multiplexplatte (15 mm?). Unter der Multiplexplatte verlaufen nun zwei Längstbalken mit 37 mm dicke (= Dicke des Isolierschaumes der Sandwichplatten), um dem ganzen Stabilität zu geben. An den Stellen, wo meine Stützen angebracht sind sind ebenfalls Holzstücke in der Stärke eingebracht. Der Rest der Fläche ist dann mit Isolierschaum gefüllt, und Außen hat es dann eine GfK-Lage. Der Isolierschaum muss also nicht das Kabinengewicht tragen, dass machen die Holzbalken.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe,
    Du hast ja den gleichen Boden wie ich - nur ist meine Kabine fest montiert und nicht zum Absetzen. Die Multiplexplatte ist Birke mit 12 mm und die Unterschicht GfK mit 3 mm.
    Nach 135000 km auch auf schlechten Straßen und etwas Piste habe ich keinerlei Alterserscheinung bemerkt und auch ich habe keinerlei Hilfsrahmen verwendet.


    Hallo Wolfgang,
    zu den Rückenschmerzen in der T5 Einzelkabine:
    auch ich bin recht groß 1,87 insbesondere der Oberkörper, aber in der T4 Einzelkabine mit alten ISRI Sitzen (im 4. Bus eingebaut) sitze ich zwar steil aber ganz hervorragend und habe keinerlei Rückenprobleme mehr wie vor 30 Jahren im T2.
    Unterscheidet sich denn die Einzelkabine im T5 in dieser Hinsicht vom T4?


    Hallo Halluxwallux,
    wegen der Gewichtsproblematik gebe ich allen Vorrednern absolut recht.
    Ich konnte 620 kg Nutzlast erreichen - zusätzlich zum mit Fahrer (75kg) schon eingerechneten Leergewicht. Das brauch ich voll für einen mehrmonatigen 2 Personenurlaub obwohl wir nicht besonders schwer sind und wir auch keine Bierkästen mitnehmen (in den Norden alledrdings Wein).
    Weh, hab ich das kompliziert ausgedrückt.


    Gruß vom Alten Hans


  • Hallo,


    der Ford Transit erfuellt deine Vorgaben recht gut.
    Hier mal ein paar Daten:


    Ford Transit Doka Fahrgestell, langer Radstand mit Rahmenverlaengerung.
    # Heckantrieb
    # max 140PS
    # bis zu sieben Sitzplaetze in Doka :!:
    # Rahmenlaenge: 3266mm :!:
    # zGgw 3,5t -> Leergew.= 1875kg => zul. Achslast hinten: 2300kg
    (Einzelbereifung)
    # zGgw 3,5t -> Leergew.= 1900kg => zul. Achslast hinten: 2450kg (Doppelbereifung)


    Fuer noch mehr Hecklast alternativ einen 4,25t nehmen und ablasten auf 3,5t:
    # zGgw 4,25t -> Leergew.= 1950kg => zul. Achslast hinten: 2950kg :!: (Doppelbereifung)


    Gruss Ronald

  • Hallo, danke für die vielen Antworten.
    Ich glaube ich entscheide mich für die Ford Variante von Ronald.
    Danke für den Tip.
    Aber gleich die nächste Frage.
    Wenn ich die Absetzkabine direkt auf den Pritschenboden setzen will, was soll ich zwischen Pritschenboden und Kabinenboden legen?Brauche ich einen Hilfsrahmen oder langt es wirklich nur eine 15 mm Multiplexplatte mit 2 Stück 37 mm Holzlatten, dem Demmaterial und einer GfK Schicht?
    Hab Angst, daß der Boden sich durchbiegt, bei Belastung.


    Kann man die Bodenplatte selber herstellen?


    Fürs erste wars das wieder.
    Schon einmal danke für die hoffentlich folgenden Antworten.

  • Zitat von haluxwalux


    Aber gleich die nächste Frage.
    Wenn ich die Absetzkabine direkt auf den Pritschenboden setzen will, was soll ich zwischen Pritschenboden und Kabinenboden legen?Brauche ich einen Hilfsrahmen oder langt es wirklich nur eine 15 mm Multiplexplatte mit 2 Stück 37 mm Holzlatten, dem Demmaterial und einer GfK Schicht?
    Hab Angst, daß der Boden sich durchbiegt, bei Belastung.


    Hi haluxwalux,


    die Frage hatten wir heute erst. Hier findest Du die Antwort. Und hier findest Du auch noch was zum Thema.
    Der Boden wird z. B. bei eigentlich allen Ormocar-Kabinen so gebaut und fest montierte Kabinen, wie z. B. die vom Alten Hans sind ja auch nur auf dem Rahmen verschraubt. Da muß die Kabine teilweise sogar noch größere Kräfte aufnehmen, da Verwindugen des Rahmens teilweise komplett in die Kabine geleitet werden.


    Zitat


    Kann man die Bodenplatte selber herstellen?


    Ja, warum auch nicht. Wenn Du die Sandwich-Seitenwände auch selber herstellen kannst, dann kannst Du auch die Bodenplatte selber herstellen.
    Wobei man sich die Frage stellen sollte, ob der Selbstbau von Sandwichplatten Sinn macht. M. E. ist es Sinnvoller sich die Platten fertig zugeschnitten zu kaufen, wenn man die Kabine selber zusammen kleben will. Und dann kann man sich die Bodenplatte auch gleich entsprechend zusammen kleben lassen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Haluxwalux,


    der Boden Deiner Kabine wird sich wohl nur im ungefährlichen Bereich durchbiegen wenn Du die aufgehenden Wände nicht zu sehr schwächst (durch Ausschnitte z.B.).
    Die mit der Bodenplatte fest verklebten Wände stabilisieren das Ganze ja enorm. Insbesondere die Querwände (vorne und hinten).
    Daß meine ormocarkabine durch die Festmontage noch mehr beansprucht wird wie eine Absetzkabine hat Krabbe ja schon gesagt. Meine Kabine ist ja auch mit dem Fahrerhaus fest verschraubt und verklebt was die Kräfte die auf die Kabine wirken erheblich vergrößert.
    Trotzdem, wie schon geschrieben, kann ich keine Verschleiß-
    erscheinungen sehen oder hören. Die Kabine wirkt so stabil wie am ersten Tag. Sie ist allerdings nicht besonders groß (Innenlänge 3,10 m + Alkoven ca 1,2 m, Innenbreite 1,90 m, Innenhöhe ca. 1,80 - 2,05 m nach vorn ansteigend).


    Gruß vom Alten Hans

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