• Hallo, ich bin relativ neu hier, beschäftige mich aber schon lange mit der Idee, meinen 2002er Transit etwas wohnlicher zu gestalten.
    Als " reisender" Handwerker habe ich mir im Laderaum ein Klappbett mit den Maßen 190x0,90 incl. Lattenrost eingebaut. Der doppelte Beifahrersitz wurde in einen einzelsitz verwandelt. Da ich sehr oft im Transit übernachte, kommen einem immer wieder Dinge in den Sinn, die fehlen. Eine Isolierung gegen Kälte und Hitze, feste Waschgelegenheit, Möglichkeit bei Minusgraden frühmorgens etwas Wärme in den Transporter zu bekommen......, naja, viele von Euch werden darüber wahrscheinlich nur noch lächeln aber ich habe vor , mich mit Eurer Hilfe etwas mehr " zu bilden" !
    Ich habe mich über X-tremisolator erkundigt und werde im Januar auch nach Troisdorf fahren um mich einzudecken( habe noch genügend Platz, falls jemand Platten benötigt!!!! ) Nun mal meine Frage: wie isoliere ich die Streben/ Holme im Kasten? Die glatten Flächen lasse ich mir noch eingehen aber den Hohlraum einfach ausschäumen oder wie?
    Für einen Tip wäre ich sehr dankbar, bis dahin raiho

  • Hi,


    ob es sich lohnt bei einem Kastenwagen die Holme zu isolieren ist so eine Frage, die wohl jeder für sich selber entscheiden muß. Die Kältebrücke bleibt auf jeden Fall, da ja nicht unbedingt nur die Luft im Holm die Kälte durchläßt, sondern das Blech des Holmes selber ja einen Großteil der Kälte nach innen bringt.


    Am Betsen isolieren kann man das ganze, wenn man flächig X-Trem auf die Holme klebt. Nimmt damit aber natürlich Platz im Innenraum weg und erschwert die Möbelbefestigung.
    Holme ausschäumen kann man machen, bin ich aber persönlich kein Freund von. Denn einen einmal ausgeschäumten Holm kannst Du nie mehr schweißen. Wenn Holme ausschäumen, dann auf jeden Fall vorher ordentlich mit Holraumwachs versiegeln und Brunnenschaum nehmen (keinen normalen Bauschaum), da der Brunnenschaum weniger oder kein Wasser zieht. Und dann nur Stückweise ausschäumen, damit sich der Schaum im Holm ausbreiten kann und nicht das Blech auseinander drückt.


    Bei allen Überlegungen zum Kastenwagen isolieren nicht übertreiben, denn den vorderen Bereich (Türen, Boden, Frontblech) bekommst Du i.d.R. eh nicht isoliert.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

    Einmal editiert, zuletzt von Krabbe ()

  • Man sollte auch wissen, dass eine Isolierung nur was bringt, wenn Du den ganzen Raum isolierst, also auch Boden und Decke und Schiebetür und so. Und dann brauchst auch eine einigermaßen Abtrennung nach vorne, wenn Du da nicht eh ne Wand hast.


    Bin bei meinem vorigen Ausbau nie dazu gekommen die Schiebetür zu isolieren, weil die so verdengelt war, dass ich sie austauschen wollte. Hab ich dann aber doch nie geschafft. Mit einer so großen unisolierten Fläche kann man sich dann das ganze restliche eigentlich auch sparen, da die Wärme schon allein darüber komplett abhaut.


    Nur so als ab und an mal, wenn das mehr improvisiert ist, kannst Dir so nen Gasstrahler vom Baumarkt holen. Der kost 30 Euro und Du brauchst nichts einbauen. Den kannst allerdings nicht über Nacht laufen lassen, die Heizleitung ist zu wenig regulierbar. Gibt die aber auch in kleiner im Campingzubehör.


    Problem: Ich hab jetzt in meinem neuen, der noch gar nicht ausgebaut ist (leerer Metallkasten) einmal gepennt und abends und morgens kurz geheizt, danach war der schon dermaßen naß innen, dass ich mir vorgenommen habe dies nicht mehr zu tun bis der Ausbau fertig ist. Dann lieber mit dem Schlafsack davor gelegt!


    Auch beim Arbeiten innen drin hab ich schon bemerkt dass nach kurzer Zeit die Decke nass wird. Deshalb kommt der jetzt in die beheizte Halle.


    Ich werde bei meinem neuen größtenteils auf den Raum zwischen den Holmen verzichten, also quasi zuerst mal ne glatte Deckschicht z.B. aus dünnen Siebdruckplatten und die dann isolieren. Das Gefuzel in den Zwischenräumen ist mir einfach viel zu blöd. In der Zeit die ich dafür beim letzten Ausbau benötigt habe, bau ich mir locker 4 oder 5 selbstragende sauber isolierte Raum-Stückchen.

  • Hi mangiari,


    das nur ein paretielles isolieren der großen Flächen nichts bringt will ich so mal nicht stehen lassen.
    Wenn man bei einem Kastenwagen die Wände zwischen den Holmen u. das Dach u. ggf. noch den Boden isoliert, dann ist das zwar nicht das optimum, aber ganz unnütz ist das auch nicht. Und gerade im Sommer, wenn die Sonne auf das Wohnmobil scheint merkt man eine isolierung der großen Flächen recht schnell, weil es dann nämlich erst ne Stunde später zu warm zum weiterschlafen wird... :)


    Von Deinem Tip mit dem einfachen Gasheizstrahler im Wohnmobil will ich hier auch gleich mal ganz entschieden abraten. Die Dinger sind nicht umsonst nur für den Ausseneinsatz zugelassen. I.d.R. haben die keine Zündsicherung. Dann fehlt die Verbrennungsluftzufuhr von außen und zu guter letzt hast Du durch die offene Flamme auch noch ein Brandrisiko. Man denke nur daran, dass evtl. mal Bettwäsche o. Schlafsack an den Heizstrahler kommen... :shock: Nichts für ungut, aber zum heizen im Wohnmobil sollte man immer nur geeignete und zugelassene Heizungen verwenden.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Na klar, im WOHNMOBIL schon, drum hab ich bei mir ja auch ne Truma. Im Handwerkswagen (um den es hier ging) ist das ja aber wohl was anderes. Ausserdem hat selbst der super billige Strahler aus dem Hornbach eine Sicherung, die sofort die Gaszufuhr unterbricht, wenn das Ding nicht mehr sauber brennt. Dürfen tatsächlich noch Geräte verkauft werden die sowas nicht haben???


    Mit den Flächen hast Du mich falsch verstanden. Mein Beispiel war ja eben gerade das mit der Schiebetür, also eine große FLÄCHE die nicht isoliert ist. Ich weiß natürlich nicht genau ab wo die Grenze ist, dass die vorhandene Isoliereung so gut wie gar nichts bringt. Das hängt ja wohl auch von Temperatur und Heizleistung ab. Bei meinem alten war die nichtisolierte Fläche jedenfalls groß genug dass die Isolierung für die Katz war :D


    Und stimmt, ich hätte noch auf Risiken bei den Heizstrahlern hinweisen sollen. Ich wollte den großen auch nicht laufen haben, wenn ich nebenher schlafe. Aber ich hab ja schon darauf hingewiesen dass es auch kleine gibt, die haben sogar ne Kippsicherung. Wenn man den umschmeißt geht er sofort aus. Und raiho hatte nach einer Möglichkeit gefragt "bei Minusgraden frühmorgens etwas Wärme in den Transporter zu bekommen". Dafür finde ich den Strahler geradezu ideal. Man ist wach und kann aufpassen dass genügend Frischluft da ist und der nichts ankokelt und der macht halt sofort warm und vor allem das was er anstrahlt und nicht nur die Luft.


    Dass eine offene Flamme und ein Schlafsack nicht zusammenpassen dürfte einem HANDWERKER ja wohl hoffentlich klar sein.

  • Hi,


    einem Handwerker sollte das klar sein.


    Nichts für ungut, nur ist es ja so, dass die Artikel hier von jedem gelesen werden können. Und bevor da irgend jemand mit weniger bis keiner Sachkenntnis so einen Vorschlag unreflektiert übernimmt und sich und andere in Gefahr bringt weise ich lieber noch mal auf die Gefahren hin, die ein solches Vorgehen in sich birgt.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hi mangiari.......


    Du hast es noch nicht ganz verinnerlicht........ ein Zwischenraum zwischen einer Siebdruckwand und dem nackten Blech ist nicht auf Null Luftfeuchtigkeit zu bekommen, es sei denn Du dichtest die Siebdruckwand ganz sorgältig zum Boden, zur Seite ab...schließt die in einer auf 50 Grad aufgeheizten Lackierkabine mit Lufttrockner und füllst in jeden Zwischenraum zwischen den Holmen noch einen Literpott voll Silicagel........ Sobald etwas Luftfeuchtigkeit in der eingeschlossenen Luft vorhanden ist, schlägt die sich auf der Blechwand nieder und wird Wasser...läuft nach unten usw.....


    Auf die Wand geklebter PE-Schaum läßt nicht zu, dass Wasser da entsteht, weil, so lehrt uns die Physik, wo ein Körper ist (Schaum) kann ein anderer Körper nicht sein..... und der Schaum ist geschlossenporig und nimmt kein Wasser auf (0,03% nach Datenblatt ist keins).


    Und wo ist bei der Verarbeitung in der Halle das Problem? Du stellst Dir einen Tapetentisch auf, besorgst Dir zum Entlangschneiden eine Putzlatte aus Alu, mißt, nimmst Dir das Industriemesser und ruck zuck haste zugeschnitten. Dann Terostat oder Pattex (für PE nimmt man normalerweise einen Kontaktkleber) oder einen vom Hersteller empfohlenen Kleber auf beide Flächen bei mindestens 13 bis 15 ° Raumtemperatur, eben ablüften lassen und drauf damit.... nach dem zweiten Zwischenraum haste Übung und an einem Samstag biste fertig.
    Zwei oder drei Schichten drauf, je nachdem wie hoch die Holme sind, und dann übers ganze einschießlich der Holme noch eine Schicht, dann haste die Kältebrücken minimiert. Wenn Du noch was sorgfältiger sein willst, schäum die Holme aus (weil wo ein Körper ist...., wie Du das machst, ist oben beschrieben) schäum auch vor der letzten Deckschicht die Ritzen leicht aus oder stopf die mit speziell zugeschnittenen Reststücken, vor der letzten Schicht bitte alles glattschneiden, sonst sieht man Unebenheiten in der letzten Schaummatte. Und um Verschnitt kümmer Dich nicht, den kannst Du gut zum Stückeln in den Türen gebrauchen...... am besten setzt Du da Deine Freundin/ Lebens(abschnitts...hihi)gefährtin dran, denn Mädels puzzeln gern... :-)).
    In diese graue Schaumwelt setzt Du Deine Möbelmodule rein....was dann noch sichtbar ist, wird mit was auch immer kaschiert.....Stoff, Pappelsperrholz (kleben geht damit wunnebar....), Teppichboden, Kork etc. etc. Bei den Fenstern solltest Du bis an die Ausschnitte rangehen, da brauchst Du sowieso einen Holzrahmen, weil sonst die Fenster nachgeben würden, kannst dann aber den Rahmen über den Schaum und die Kaschierung ein paar mm drüber gehen lassen (also Holzlatte nen cm schmaler als die Rahmenabdeckung innen.), das sieht dann sehr sauber aus.

  • Krabbe schreibt:
    ...ob es sich lohnt bei einem Kastenwagen die Holme zu isolieren ist so eine Frage, die wohl jeder für sich selber entscheiden muß. Die Kältebrücke bleibt auf jeden Fall, da ja nicht unbedingt nur die Luft im Holm die Költe durchläßt, sondern das Blech des holmes selber ja einen großteil der Kälte nach innen bringt.



    So ist es, wer das ausrechnet wird feststellen, dass die Isolation des Holmes sicht nicht lohnt, weit mehr als 50 % der Energie gehen über die Wärmebrücke verloren.


    Fritz

  • Hm, danke für die ausführliche Beschreibung. Genau so (vielleicht nicht ganz so ordentlich) hatte ich das in einigen Bereichen gemacht. Ich fand es aber schon sehr aufwändig, und vor allem braucht man ein Vielfaches des Isolierschaumes, als wenn man einfach die glatten Flächen vor den Holmen isoliert. Natürlich wird sich dahinter auch mal Feuchtigkeit sammeln, aber doch nicht in dem Maße. Natürlich ist schon überall Feuchtigkeit in der Luft, aber die haste ja z.B. auch im Moterraum und in den Türen des Fahrerhauses usw. Problem ist doch erst wenn ständig neue Feuchtigkeit durch die Atemluft, Kochen und die erhöhte Innentemperatur (warme Luft nimmt mehr Feuchtikeit auf) zugeführt wird. Und wenn Du die ganzen schönen Löcher in den Holmen und Rahmen alle zu klebst, kann evtl eindringende Feuchtigkeit auch nimmer weg.


    Die die eh schon in der Luft im Rahmen ist, wird bei wärmeren Temperaturen ja auch wieder voll aufgenommen. Und Du hast es genau richtig angesprochen: Ich will den Rahmen hinterlüftet haben. Wenn man nämlich den Innenraum flächig schließt, bleibt dahinter jede Menge Raum zwischen den Holmen, wo die Luft ungehindert zirkulieren kann. Das ist ja üblicherweise auch das Konzept von Maschinenbauern. Feuchtigkeit abführen, nicht verhindern. Drum ist ja in einem Rohrahmen immer ein Loch in den Rohren. Alles mit Schaum auffühlen verhindert spätere Reperaturen am Rahmen. Und ich kenn den Duc. Der ist ganz schön schnell gerostet und zwar NICHT da wo Feuchtigkeit vom Innenraum hinkahm, sondern 2 Stockwerke tiefer.


    Also was ich sagen wollte:
    1. Kommt ja keine zusätzliche Feuchtigkeit hinter meinen Ausbau, weil ich den absolut dicht mache (hab sogar beim Vater noch ne dicke Rolle Alu-Dampfsperre gefunden, die dann noch mit eingeschichtet wird)
    2. Wird ja der Hohlraum vorm Blech nicht so warm, da er zum Innenraum hin isoliert ist. Also kann am Blech auch nicht so viel kondensieren. Kondensieren bedeutet ja dass sich wärmere Luft am Blech abkühlt und Wasser abgeben muss.


    Ich will ja auch gar nicht meine Lösung als besonders gut oder besonders effizient verkaufen, ich würd's nur gerne für mich so machen. Unabhängig davon ob es vielleicht auch einfacher oder schneller anders gehen würde. Ich bastel auch lieber mit Holz, als mit Schaum.


    Und ich könnte mir vorstellen, dass es auch z.B. für so ne Handwerkerkiste nicht verkehrt ist einfach flächig abzudecken, denn da kommt's doch auf die 2-3 cm auch nicht an (um den Bogen zum eigentlichen Thema wieder zu erwischen ;) )

  • Warum willst Du den Raum zwischen den Holmen nicht zur Isolation nutzen?
    Wenn Du den Platz zwischen den Holmen vollflächig mit X-trem beklebst und dann deine Siebdruckplatte auf die Holme montierst und auf diese Plate noch einmal Isolierung klebst wirst du das schon deutlich merken.
    Der K-Wert von den großen Flächen zwischen den Holmen wird deutlich besser sein und durch die Isolierung auf der Siebdruckplatte hast Du auch die Kältebrücke der Holme sehr deutlich reduziert.
    Der Wohnkomfort im Winter wird höher und der Gasverbrauch der Heizung geringer sein.



    Bei den Gasstrahlern muss man übrigens auch beachten das die Dinger nicht zu knapp Sauerstoff verbrauchen und Kohlenmonoxid produzieren.
    Bei geschlossenen Fenstern und Dachluken kann das zu netten Nebenwirkungen führen. Es muss ja nicht gleich der Exitus sein, aber starke Kopfschmerzen am Morgen mit Schwindelattacken sind auch nicht gerade angenehm.

  • Hallo, danke für die vielen Tips. Ich muß noch dazu sagen, das mein Transit trotzdem noch zum transportieren und unterbringen von Material/ Werkzeug bestimmt ist. Es kann also leider kein 100%tiger Ausbau werden, da ich ja doch die einen oder anderen cm verliere. Ich habe da was von einem Infrarot-Heizstrahler auf Gasflasche gelesen, hat da jemand Erfahrung?
    Ansonsten ein ruhiges Weihnachtsfest und ich werde Euch bestimmt noch genug nerven.
    Gruß raiho

  • Eine Teilisolierung bring meiner Meinung nach auch ordentlich mehr an Komfort.


    Allein die "Strahlungskälte" kann das Frühstück trotz Heizung ungemütlich oder den Schlaf unangenehm machen. An den Isolierten Flächen hat man dann auch kein Tropfwasserproblem. Kastenwägen lassen sich nie 100%ig isolieren - trozdem wirds idR gemacht...


    Bei einem Handwerker-Womo würde ich auf Flexibilität achten, da man den Platz häufg für sperrige Güter benötigt. Schön finde ich die Lösung einer mobilen Campingbox:


    Ein herausnehmbarer Schrank mit Spüle, Pumpe und 2 20L-Kanistern (Frisch- und Abwasser). Leicht zu bauen und sehr praktisch. In den Schrank kann man sich dann noch eine 11kg Gasbuddel + 2Flammkocher setzen.


    Heizen: Je nach Leidensfähigkeit und Jahreszeit:
    In meinem Ford-Courier-Mini-Womo werkelte eine Origio-Heat-Pal-Bootsheizung (Spiritus). In besonders kalten Nächten bin ich schon mal frierend aufgewacht. Mit der Heizung habe ich dann Teewasser zum Kochen gebracht und gleichzeitig den LKW durchwärmt. Durchgewärmt konnte ich wieder schlafen und zum Frühstück wartete später heisses Teewasser in einer Thermoskanne auf mich ;-)


    Bis 0°C braucht man nicht unbedingt eine Heizung, wenn man sich ansonsten viel im Freien aufhält und den LKW häufig durchlüftet.


    Ich habe in einem luxeriösen Wohnwagen eine art Wandheizung gesehen. Also so etwas wie die Gasstrahler aus dem Baumarkt -nur eben luxeriöser. Das Teil hatte eine Mörderleistung. So wie es aussah, war das Ding für Wohnwagen zugelassen...

  • Hi raiho,
    du bringst mich auf so einige Fragen. Ich hoffe, es passt hierher.


    Gibt’s eigentlich so was wie ne Maßeinheit für Isolierfähigkeit? So was, wo ich nachschauen könnte: z.B.
    Xtreme-Isolator = 10
    Styrodur = 7
    Kork = 8


    Würd mich schon interessieren. Oder gibt es Vergeleichswerte:
    z.B. 2cm Xtreme-Isolator isolieren genau gleich viel wie 3,1cm Styrodur? Zahlen hab ich mir jetzt ausgedacht, nur so als Beispiel. Ich hab halt nur so im Ohr, das Xtreme eben extrem isoliert, wie der Name schon sagt. Aber ich würde gern mal Vergleichswerte haben. und irgendwie wär mir Kork auch angenehmer, als so Kunststoffzeugs.
    Hoffe, ihr wisst, was ich meine.


    @ Greifswald
    diese Wandheizung aus dem Luxuswomo – kann man so was irgendwo anschauen? Vielleicht zufällig irgendwo ein Bild im netz?


    danke mit greetz von ice b

  • Hallo Greifswald, mit solch einem Schrank habe ich auch schon geliebäugelt aber ehrlicherweise noch nicht die Muse zum bauen gehabt. Ich suche immer nach der günstigsten Variante und beim zuvielen grübeln kommt man immer nur auf die aufwendigsten Lösungen und leider nicht auf die einfachsten.
    Hast Du vielleicht ein Bild von solch einem Schrank? Ich habe ein Waschbecken zum in den Schrank schieben gesehen, Idee war gut aber mir fehlt leider die Erfahrung im elektrischen( Wasserpumpe etc.) Zusammenspiel und wie Du schon gesagt hast, für manche Einsätze muß ich den Transit auch schon mal zu 80% leer räumen. Dann wären verschiedene Module sehr von Vorteil.
    Das mit der Wandheizung bzw. Bootsheizung find ich interessant, gibts da Informationen im Net?
    Einen angenehmen 2. Feiertag wünscht raiho

  • Moin allerseits!


    Hier eine wie ich finde sehr pfiffige Lösung:
    http://de.geocities.com/vwsyncro16/camping.html


    Ich meine mich erinnern zu können, dass es diese "Campingboxen" für viel Geld auch fertig zu kaufen gibt. Dann allerdings als Schrank aus Plastik...


    Bzgl. Elktrischem siehst du Probleme, wo meiner Meinung nach keine sind. Die Pumpe gibt es fertig inkl Anschluss für den Zigarettenanzünder zu kaufen.


    Es geht natürlich auch einfacher:


    Anstelle Pumpe+Strom kann man auch einen handelsüblichen Kanister mit Auslaufhahn an den Rand der Spüle stellen und diesen während des Transportes auf den Boden stellen. Ist evtl. für deine Zwecke praktischer.


    Die "Campingbox" würde ich so bauen, dass man sie gleichzeitig als Tisch benutzen kann. Also entweder eine Holzplatte integrieren, die man wie eine Schublade ausziehen kann, oder ein Schanier an den Schrank, so dass man die Platte hochklappen kann.

  • Hi Rudi,
    danke, ja, nach so was suchte ich. Die Zahlen sind sehr schön 8), und abzuleiten wäre daraus, dass Kork weniger gut isoliert wie Xtrem oder Polystyrol. Ja, schon.... Aber... naja, ich hab jetzt aber trotzdem keine Vorstellung darüber, wie viel weniger Kork isoliert, als z.B Xtrem. Ich meine die Differenz von Wärmeleitwert 0,020 zu 0,045 – wie kann ich mir das vorstellen? Heißt das vielleicht, dass man die Doppelte Stärke Kork braucht, um den gleichen Isolationswert zu bekommen? Oder heißt es vielleicht, dass ein Unterschied von 0,025 so gut wie gar kein Unterschied ist? Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine?? Wie auch immer:


    Frohe Weihnacht zusammen!!!


    ice b

  • Also lieber Rainer (Raiho),
    lassen wir doch mal festhalten, was Du so brauchst.


    1. Eine ausbaubare möglichst raumsparende Lösung für Minimalsanitär und Kochen...etwa so wie diese Campingbox... aber einfacher....
    2. Eine Schlafmöglichkeit möglichst ohne Tropfsteinhöhle im Auto, ein bisserl Heizmöglichkeit im Winter.....ohne CO-Vergiftung...alles einfach und billig....


    All das in einem unisolierten Transit, der je nach Arbeitsvoraussetzungen auch schonmal proppenvoll ist mit Material, Werkzeug etc.


    Also billig geht da mal nicht viel, wenn Du dich nicht auf Zarges Boxen, Kanister in Salatschüssel, Gasheizstrahler, nur bei offener Tür zu betreiben, und ähnliches zurückgreifen willst.


    Ich weiß nicht, ob und wie oft Du mehr als einen Beifahrer mitnehmen mußt, ob Dein Auto gekauft oder geleast ist, ob Du eine olle Gurke hast, bei der Du jeden Tag mit dem Auseinaderfallen rechnen mußt oder ein relativ junges Fahrzeug, das Du noch ein paar Jahre fahren willst. Außerdem kann es sein, dass Du expandierst wie der Teufel und Du im Frühjahr sowiesoauf den Sprinter wechseln mußt, weil der Ford zu klein wird.... daher alles mit Vorbehalt.
    Bei "lohnenswertem" Transit, der noch ein paar Jahre mitlaufen soll, würde sich eine Standheizung von Webasto oder Eberspächer lohnen, zusammen mit einer Extrabatterie, denn die Starter darfst du nicht benutzen, weil Du morgens fahrbereit sein mußt.
    Du sagst 80% des Frachtvolumens brauchst Du..... bau eine Trennwand aus Sperrholz/Styrodur/Multiplex oder Siebdruck (vom Fahrerhaus zum Frachtraum)ein, ohne Tür, nur vielleicht mit ner Klappe für Langmaterial (Rohre etc.). Die setzt Du einige 20 cm nach hinten, um Platz zu gewinnen. Wenn Du nur allein unterwegs sein solltest, hast Du die Trumpfkarte, denn dann kannst Du den Beifahrersitz ausbauen und hast richtig viel Bewegungs- und Wohnraum. Aber auch mit einem einzelen Beifahrersitz hast Du Platz. Hinter den Sitzen bewahrst Du eine größere zweiteilige Platte auf Styrodurbasis mit Vekleidung auf, die vor die Windschutzscheibe von innen gestellt und eingeklemmt wird. Auf die Seitenscheiben kommt eine Luftpolsterfolie mit Saugnapfbefestiung, im strengen Winter auch doppelt oder mit Styro-Innenleben. Durch die 20 cm hinter den Sitzen annst Du nach Umbau die nach hinten schieben, eine Platte mit Matratze auflegen, auf der Du schäfst.... ob die mit Füßen abgestützt wird oder an der Tür eingehängt.....das ergibt sich beim Bau. Trick: Du nimmst eine dünne Multiplexplatte, die in die Fensterführung der Seitenscheibe reinpasst.....an die Form oben angepasst und mit einer Leiste unten, so dass sie auf die Scheibe gesteckt werden und durch Drehen nach oben eingeklemmt werden kann. Darin läßt Du ein veschließbares Lüftungsgitter ein außen durch ein Kiemenblech abgedeckt. Wenn Du das biseitig einbaust, hast Du im Führerhaus eine einstellbare Querlüftung. Auf die Rückwand würd ich Teppichboden kleben, auch auf den Boden sollte auf Isomatten ein Teppichboden gegen die Kälte von unten....
    Außerdem sollte durch die nach hinten ersetzte Wand platz für einen Stauschrank sein, worin du Kanister, Klappwaschbecken und Kocher unterbringst. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass Du Wohnen und unbeschränktes Arbeiten getrennt hast, Luxus pur ...hihihi...das Radio..... außerdem halten sich die Umbauereien in Grenzen....
    Nachteil wären die Kosten für die Heizung.......


    Das ist die eine Lösung, die andere, die ich vorschlagen würde, ist unabhängig vom Auto, setzt aber einen Anhänger voraus, so einen gebrauchten alten mit 2 x 1,30 oder 1,20 m und ungebremst mit 750 Kilo maximal...... mit Plane und Spriegel......


    Unter die Plane baust Du Dir einen Kasten aus 30 bis 40 mm Styrodur in Leistenrahmen... mit janz billigem Sperrholz abgedeckt, und richtest den nach Deinem Geschmack ein.....
    Bett, zugleich Sitzbank... Stauboxen darunter....Klapptisch an der gegenüberliegenden Seite....etc...etc...
    Die Front des Kastens wird ein Schrank, in dem Du alle Technik einbaust, sogar eine einfache Truma Wowaheizung, die kleinste, die es gibt, ohne Gebläse......
    Das fährst Du als Ladung, brauchst nix zuzulassen etc....... Und, wenn es arg pressiert mit zusätzlichem Material, nimmst Du die Kiste raus und hast noch nen Hänger zusätzlich..... auch wenn Du ihn billig gebraucht kaufst, kannst Du ihn steuerlich absetzen..... und ihn zum nächsten Auto mitnehmen.....


    Ich mein, das wäre eine ganz passable Lösung...... denk mal drüber nach... wenn´s nicht Deine Lösung wird....auch nicht schlimm....

  • Hallo ice b


    Die Unterschiede von 0,025 zu 0,045 würde ich nicht überbewerten.
    Polysterol würde ich nicht nehmen , da hast du beim Kontakt zu Blech Quitschgeräusche
    Ob Kork Wasserfest ist , keine Ahnung
    Also, ich würde Xtrem nehmen , lässt sich am besten verarbeiten und ist wasserfest.


    Du schreibst zu 80 % leerräumen .
    Was transportierst du da eigentlich.
    Waren die durch die Gegend fliegen ( in Kurven ,beim Bremsen )
    dann mußt du auch an die Ladungssicherung denken.
    Lange oder kurze Teile.
    Welcher Transit ist es ? lang , kurz ??? Länge Laderaum ????
    Brauchst du immer einen Basisbestand an Material /Werkzeug im Transit
    Von wo aus wird der Transit überwiegend beladen ,
    von der Seite oder von hinten, oder von beiden Seiten ??


    Rück mal mit paar Info´s raus dann kann man evtl. Vorschläge machen



    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Hallo Rudi, bin mitn PC nicht ganz so fit, habe heute nachmittag eine Nachricht vergeigt, neu geschrieben und die steht jetzt unter " Isolierung" ganz alleine da. Wie kriege ich die in dieses Thema? Gruß raiho



    *********************************************************
    Hallo, Rainer,


    ich war so frei, gerade Deinen 'anderen' Beitrag hier einzugügen - ich hoffe, daß ist in Deinem Sinne. Gruß Leerkabinen-Wolfgang


    *********************************************************


    Hallo Thomas, irgendwie ist mein Text ans Forum abhanden gekommen, also nochmal von neuem?!
    Mein Transit ist bezahlt, Baujahr 2002, mit 40 000 km gekauft jetzt sind ca. 140 000 km zurückgelegt. Den Doppelbeifahrersitz habe ich gegen einen Einzelsitz getauscht, gleichzeitig eine 90 cm breite Öffnung in das Trennblech zwischen Lade/ Fahrerhaus geschnitten( um Nachts nicht immer die laut schliesende Schiebetür zu betätigen) Ausser ab und zu mal Frau und Hund habe ich keine Beifahrer. Im Laderaum habe ich mir einen Lattenrost 90x190 mittels zweier Türscharniere an der Seite hinter dem Fahrersitz befestigt( zum hochklappen oder rausnehmen). Dieser Lattenrost befindet sich in ca. 80 cm Höhe um darunter ständig mitzuführendes Werkzeug verstauen zu können. Ist auch eine angenehme Schlafhöhe. Eine richtige Matratze, richtiges Bettzeug, für den Notfall einen Schlafsack zum darüberlegen, falls die Temperaturen nachts doch mal drastisch sinken sollten. Im Fahrerhaus habe ich auch noch solch einen Zwischenboden nach oben, auf dem ich vom Laderaum her viele persönliche Dinge ständig lagern kann.
    In diese geschnittene Öffnung möchte ich eine Schiebetür einbauen, da bei diesen Temperaturen die ganze Wärme nach "hinten abhaut", auch da wäre ich für Lösungen dankbar. Wie gesagt, ich befinde mich am Anfang was die Ausbauerei betrifft, habe immer nur das erledigen meiner Jobs im Kopf und genau das ist mein Problem. Wenn ich abends wieder mal "irgendwo stehe", merke ich immer was mir im Transit noch an Annehmlichkeiten fehlt. Ich mache mir dann immer notizen aber dabei bleibt es auch, also, ich bin immer ganz Ohr und freue mich immer wieder über jeden Tip.
    Frohe Weihnachten noch

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