LT35 Iglhaut - Benz 814d 4x4 oder doch nen Sol y Sombra 4x4?

  • Servus Forum,
    mein erstes Posting hier, deshalb kurz zu mir:
    - komm aus dem schönen Bayern, genauer München
    - fahr derzeit ein Cabrio (ca. 30tKM im Jahr)
    - werde bald zum ersten mal eine 2 als erste Ziffe im Alter führen
    - habe letzten Sommer unsern selbstausgebauten (insg. 6 Sitze, Bänke zum Bett umklappbar, Dieselkocher, Kühlschrank, Solar, ProtaPorti) MB100 mit Motorschaden abgestellt. Wurde mit kompletten Einbau fürn Appl undn Ei verscheuert. Jetz tuts mir leid.
    - werde euch mit Fragen überschütten ;)


    Naja, da ich derzeit am gründlichen renovieren unseres Hauses bin, viel Sport mache und bald wieder auf die Schule gehe (sprich nicht mehr so viel Geld für Urlaub haben werd) kam in mir die Idee von so nen Transportercamper :D auf.


    Zum Profil was mit dem Teil gemachten werden sollte:
    - Sport: Segelboot ziehen (Baum muss im Fahrzeug transportiert werden, Windsurfen, Mountainbiken, Alpinski, Langlaufen und sonstige Späße, also doch viel Holz)
    - Transport: ja was halt bei ner gründlichen Renovierung so anfällt, Türen, Möbel, Ziegelsteine usw. usw. Es wird also Zuladung wie Platz für Sperriges benötigt
    - Verkehr/ Reise: mindestens 4, eher 6 Sitzplätze, auf der Autobahn möcht ich ned zum Hinderniss werden und von LKWs überholt werden ---> Reisegeschwindigkeit über 120km/h, Allrad weil ich in den letzten Wintern Probleme mit meinem nur Frontantrieb hatte (kleine, abseits gelegene Straßen ned hochgekommen; aus Parkplatz ned rausgekommen) + siehe Urlaub
    - Urlaub: Europa, Winterbetrieb, keine extremen Geländetouren, nur um mal bissl wo abseits ohne Straßen hinzukommen, autark für 2 bis 3 Tage, Platz f. Surfbrett(er) und hintendrauf auf ne Bühne 1 oder vll. gar 2 Roller, Wenn ned möglich dann halt nur Radl


    Zum Ausbau:
    - bequemes Bett f. 2, am liebsten feststehend
    - Nasszelle (Waschbecken, Toilette, Dusche)
    - Außendusche
    - Kühlschrank
    - Kochstelle
    - evtl. Microwelle
    - Entertainmentprogramm
    - einfach auch ma nen Abend im Autokino oder so mit bissl gehobenem Standard :lol: Film guggn
    - winterfest :shock:
    - Klima Fahrerkabine
    - Servo


    Naja da mir ein Carthago weggekauft wurde, bleibt mir wohl nur Selbstausbau. Mir kamen folgende Basisfahrzeuge unter:


    VW LT35 109PS Iglhaut 14.000€:
    + deutsches Fahrzeug
    + großes Werkstattnetz
    + Allrad mit Untersetzung
    + von den Bildern her gepflegt
    Klima, Servo, Topspeed keine Ahnung
    - im Forum war zu Lesen, dass Iglhaut nicht so dolle sein soll. Warum (auch gern per PN)?


    Mercedes 814d 130PS 4x4 Kasten '92 8.000€:
    + deutsches Fahrzeug
    + großes Werkstattnetz
    + wohl der Größte derzeit in der Auswahl
    Klima, Servo wohl eher nicht, Topspeed schätz ich auf 110km/h
    - Blech müsste ausgebeult, Rost entfernt und lackiert werden (Lackierung so ziemlich für lau...)
    Ist das auch ein Iglhautallrad oder von MB?


    BavariaCamp Sol y Sombra Citroen Jumper Dangel 128PS 19.500€:
    + fertig
    + Solar dabei
    + Nachbar Citroenhändler
    + 128PS :lol:
    + Frontantrieb
    + 650KG Zuladung
    Servo wird er wohl haben, Klima keine Ahnung
    - Raumaufteilung nicht ganz nach meinen Wünschen
    - Entertainment fehlt
    - "nur" ein Citroen
    - keine Außendusche
    - Transpormöglichkeiten f. sperrige Ladung: keine Ahnung
    - bei Konkurs des Herstellers evtl. Schwierigkeiten bei Reparaturen
    Was könnt ihr zur Qualität des Bavariaausbaus sagen?


    allgemein zu den Fahrzeugen:
    Ich brauch Langzeitqualität an der ich selbst Reparaturen durchführen kann (ok beim Citroen evtl. etwas weniger).
    VW und Mercedes san Kastenwägen, was macht die Eintragung von Sitzplätzen im ehemaligen Laderaum so schwer (Sitzbock oder doch ned, des hab i ned kapiert)? Klima dürfte sich überall nachrüsten lassen.
    Budget gesamt 20.000€.
    Für die Stadt bleibt das Cabrio und ein Roller erhalten und Zeit zum Ausbau sollte auch reichen.


    Tso ich hoffe ich hab nix vergessen und euch ned mit meinem ersten und zugleich sehr langen Posting ned erschlagen.
    Würde mich über eure zahlreichen Antworten freuen!


    schönen Abend noch!


    zugvogel

    8ung: viele Hersteller verkaufen unfertige Autos! Sie haben vergessen, alle Räder mit dem Motor zu verbinden!


    Viele Grüße, Marcel

  • Hallo Zugvogel und Willkommen bei den verückten.


    Lange Frage erfordert lange Antwort. Ich werd Dir morgen mal meinen Senf dazu zusammentexten, gerade fehlt die Zeit.


    Aber geile Signatur hast Du, darf ich mir die für ein anderes Forum oder für nen Aufkleber für meinen Ausleihen?

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Zitat von Krabbe

    Lange Frage erfordert lange Antwort. Ich werd Dir morgen mal meinen Senf dazu zusammentexten, gerade fehlt die Zeit.


    Aber geile Signatur hast Du, darf ich mir die für ein anderes Forum oder für nen Aufkleber für meinen Ausleihen?


    Ja nur keine Panik, ich werd da noch genug Zeit für haben. Oder alles eine Frage der Organisation. :wink:


    Und die Sig kannst dir latürnich nehmen, is ja kein Copyright ode Patent drauf. Aber Vorsicht bei der Benutzung :D!


    ich geh jetz schlafen, 15 Stunden PC machen müd...


    Servus

    8ung: viele Hersteller verkaufen unfertige Autos! Sie haben vergessen, alle Räder mit dem Motor zu verbinden!


    Viele Grüße, Marcel

  • Hallo Zugvogel,


    Bezüglich der Fahrzeugauswahl habe ich mal bei einem VW T4 begonnen, mir diesen vor Jahren auch gekauft und bin jetzt schliesslich bei einem Lastwagen gelandet. Den T4 habe ich immer noch, wenn ich nochmal beginnen könnte, so hätt ich aber einen Sprinter mit Stehhöhre gekauft.


    Zum 4x4 gibt es wohl nicht all zu viel zu sagen, den Igelhaut brauchst Du aber theoretisch für Deine beschriebenen 4x4 Anwendungen nicht. Der ist eher für die etwas gröberen Touren gedacht, jedoch nicht zu verwechseln mit einem richtigen Geländewagen oder Unimog. Schlechtes habe ich nur über gelegentliche Federbrüche an der Vorderachse gehört.


    Beim LT würd ich auf die Wartung des Motors achten. Ist z.B. ein 102 oder 150 PS 5 Zylinder drin, dann hast Du alle 100tkm einen Riemenwechsel vor Dir, und der kostet ne Menge. Ich habe selber den 102 drin und weiss von was ich spreche.


    Schreib doch bitte noch die km zu den Fahrzeugen.


    Wichtig für lange Fahrten ist nicht nur die Reisegeschwindigkeit sondern auch der Geräuschpegel. Mit gutem Sound ist zwar viel übertönbar, aber man ist nicht immer so gut drauf, dass man ACDC bei 90dB während 8 Stunden hören kann.


    Ich persönlich würde in Deinem Fall - Abenteuer und Saharadurchquereung stehen vermutlich nicht im Vordergrund - auf eher auf ein moderneres Fahrzeug setzten, das nach Möglichkeit schon komplett ausgebaut ist und vermutlich wieder mind. 10 Jahre halten wird.


    Gruss Silberpfil

    Grisu on Tour

  • Ne Sahara war ned angedacht. Aber was nich is... ;)


    T4: Ja den Carthago hät ich schon mit T4 Basis genommen. Nur zum Selbstausbau, hab da dochn paar Vorbehalte:
    - Viskoallrad, is mir suspekt
    - für Selbstausbau möcht ich doch was größers
    - mim Hochdach gibts doch ne ganz schöne Biegung


    Achja KM:
    LT: 180tKM
    814d: 220tKM
    Citroen: 70tKM


    Ja Lärmpegel, da dürfte der Jumper auch die Stoßstange vorne haben. Werkstattnetz müsste zumindest in Südeuropa durch die baugleichen Ducs und Boxer groß sein.
    Was mich am Raumkonzept des BavariaCamps stört:
    - anstatt der Stockbetten im Heck, hätte ich gern ein Doppelbett
    - der Küchenblock steht in der Schiebetür und damit im Weg beim Beladen
    - Nasszelle verhindert eventuell das Einladen großer sperriger Gegenstände


    Was ich noch vergessen habe:
    - Warmwasser solls geben (hat der SYS - Sol y Sombra)
    - Versorgung mit Gas (hat der SYS)
    - Tempomat, mein Lieblingsspielzeug im Auto


    Und scho wieder so viel geschrieben... :(


    Greetz

    8ung: viele Hersteller verkaufen unfertige Autos! Sie haben vergessen, alle Räder mit dem Motor zu verbinden!


    Viele Grüße, Marcel

  • Hi Zugvogel,


    hier meine angedrohten Antworten und Kommentare:


    Was mir als erstes auffiehl: Du willst eigentlich ein „richtiges“ Wohnmobil, dann aber auch ein Transportfahrzeug. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Ich habe in einem alten Kastenwagenumbau des öfteren Licht- und Tontechnik spazieren gefahren. Und der Ausbau ist davon nicht schöner geworden... Im Laufe der Zeit waren überall Macken im Holz usw. Also für Renovierungsmaterial ist das Womo vielleicht nicht die Beste Wahl. Wie sieht das denn bei Deinem Budget aus? Noch ein wenig Luft, insbesondere wenn sich der Geldbedarf etwas verteilt? Dann Denk doch ggf. auch mal über eine Absetzkabine auf einer Pritsche oder Doka nach. Da hast Du bei abgesetzter Kabine eine Ladefläche um Deinen Renovierungskram zu transportieren und eine vollisolierte Kabine mit entsprechendem Platz. Wenn kompletter Selbstbau zu teuer ist, dann tut es ggf. auch erst mal eine gebrauchte Kabine für ein Pick-Up, die entsprechend abgeändert wird, oder Du importierst Dir ne Ami-Kabine. Die hast Du schon für ca. 10.000 € in D und hast dann eine komplett Eingerichtete Wohnkabine. (OK, streng genau genommen müsstest Du dann die Gasanlage noch umrüsten, weil alle Geräte keine Deutsche Zulassung haben, aber wenn Du das Teil dann als Ladung fährst und nicht eintragen lässt...)
    Ansonsten wären fast alle Deine Wünsche erfüllt. Festes Bett, bei Hecktür bekommst Du auch bequem lange Dinge ins Auto ... Das ganze dann noch auf einen entsprechenden Doppelkabiner, und Du hast 5-6 richtige Sitzplätze usw.
    (Und nein, ich favorisiere die Absetztkabine nicht nur, weil ich selber eine fahre...)



    Zu Deiner geplanten Nutzung:


    Ein Segelboot sollten die Kastenwagen alle ziehen können. Bei einer Absetzkabine musst Du aufpassen, das sie hinten nicht zu weit überhängt. Die 70 cm bei mit machen schon arge Probleme. Für Baum, Board, Ski usw. was lang ist brauchst Du ne Hecktür oder Heckklappe. Und beim Ausbau schränkt es Dich schon sehr ein, da Du immer die Möglichkeit brauchst von Hinten nach vorn lange Gegenstände Durchzuladen. Das kann zu Problemen mit Deinem festen Bett führen. Ansonsten ist für solche Transporte natürlich ein Kastenwagenausbau ideal. War schon zu VW-Bus Zeiten so: Bank zum Bett geklappt, Heckklappe auf und hinein mit dem Zeug...
    Zum Transport von Baumaterial habe ich oben schon was geschrieben. Sollte in jedem Kastenwagenausbau gehen.
    4-6 Sitzplätze sind inzwischen echt schon ein Problem. Da mich die Sache nicht interessierte bin ich nicht genau auf dem laufenden, was die Zulassungsvorschriften angeht. Da sprichst Du am Besten mal mit Deinem TÜV. Aber wenn ich es richtig weis, dann braucht es für Sitzplätze in Fahrtrichtung zumindest geprüfte Gurtbefestigungen und geprüfte Gurte. Evtl. müssen es inzwischen schon 3-Punkt Gurte für alle Sitze in Fahrtrichtung sein. Sitze gegen die Fahrtrichtung müssen m. W. keine Gurte haben und auch nicht geprüft sein. Gleiches gilt für Sitze seitlich zur Fahrtrichtung. Nur müssen bei letzterem für jeden Sitzplatz eine abstützung nach vorn vorhanden sein. (Also mehrere Sitzplätze auf einer Längstbank sind nicht Möglich). Aber wie gesagt, das Thema am Besten immer vorher mit dem TÜV besprechen und ggf. auch mal die Meinung mehrerer TÜV-Prüfer einholen.
    Reisegeschwindigkeiten von 120 sollten die meisten Kastenwagen heute hinbekommen. Kommt bei Allrad natürlich auch immer ein wenig auf die Getriebeübersetzung an. Aber als Beispiel: Mein T4 mit 102 PS kommt mit Kabine je nach Wetter auch noch auf 125 bis 130 km/h.
    Allrad ist ne gute Wahl, auch wenn es die möglichen Basisfahrzeuge stark einschränkt. Um etwas abseits der Straße zu Fahren muß aber nicht unbedingt Allrad her. Heckantrieb und ggf. Differentialsperre langen meist schon. (Kommt aber auch auf die Gewichtsverteilung an). Viel wichtiger ist ausreichende Bodenfreiheit. Mit vielen Fahrzeugen reicht die Beladen nicht mal mehr für Feldwege, insbesondere wenn Abwassertank Unterflur angebracht ist.
    Bei 1-2 Rollern auf der Hinterachs solltest Du Dir sehr genau Gedanken über die Gewichtsverteilung des Ausbaus (Wassertanks, Gasflasche, Kühlschrank, Stauraum, etc.) und die zulässige Hinterachslast machen.



    Zu Deinen Wünschen:
    -Bequemes Bett für zwei, und dann noch fest:
    Im Kastenwagen m. E. schwer zu realisieren, ausser Ihr seid nicht besonders lang. Denn es bleiben im Kastenwagen eigentlich nur zwei Möglichkeiten für feste Betten: Heckbett quer, hier ist die Frage, ob das Bett lang genug für Euch ist. Ausserdem schränkt es dann das Beladen von hinten ein, entweder muß auf das Bett geladen werden, oder das Bett muß hochgebaut werden, das das Zeug drunter her passt. Zweite Möglichkeit wäre Dachbett. Doch ist das mit meist zu Eng. Ausserdem braucht es dann auch ein richtig hohes Hochdach.
    Alternative s. o. Absetzkabine mit Alkoven, da hast Du das Alkovenbett.


    -Nasszelle: Eigentlich kein Problem, aber Im Kastenwagen mit Festbett und 6 Sitzplätzen nicht zu realisieren. Eins davon musst Du dann entfallen lassen. Schau Dir hier mal die beschreibung und die Bilder vom Sprinter von Tobi an. Der hat auf Paketkoffersprinter gebaut und hat Festbett und Nasszelle. Aber Platz für 6 Sitzplätze sind nicht mehr. Und sein Koffer ist größer als der Kastenwagen. Ansonsten würde ich aber (bei Deinen Hobbies) auch zu der Lösung raten, die Tobi für die Nasszelle gewählt hat und diese in den Eingangsbereich integrieren. So kannst Du mit den nassen Klamotten vom Surfen oder Skifahren ins Womo, diese dann im Eingangsbereich ausziehen und aufhängen und dann in den eigentlichen Wohnteil. Alternativ beim Kastenwagen wäre Nasszelle ganz hinten anzudenken.


    -Aussendusche: Ist gar kein Problem diese auch in „fertige“ Autos nachzurüsten.


    -Kühlschrank und Kochstelle sind klar und gar kein Problem. Beim Kühlschrank ist halt nur die Frage: Absorber oder Kompressor. Kompressor kühlt besser, braucht aber Strom. Absorber kühlt schlechter und kann mit Gas oder Strom versorgt werden. Und nach Lothars Erfahrungen und Berichten kann man die Kühlleistung des Absorbers wohl durch eine Intelligente Be- und Entlüftung mit Kaminwirkung deutlich steigern.


    -Microwelle-OK, dafür sollte sich auch immer ein Platz finden lassen. Nur ist Dir klar, das Du die nur bei 230 V Stromversorgung nutzen kannst? Also wenn Du nur autark stehen willst, dann lass sie besser raus. Ist Schade um den Platz.


    -Entertainmentprogramm musst Du eh nach Deinen Wünschen stricken und sollte immer machbar sein.


    -Autokino mit Wohnmobil? Dann darf es aber nicht zu hoch sein, oder? War lang nicht mehr im Autokino, aber wenn ich da mit meinen über 3 m aufschlag wird ich doch von den hinteren Plätzen gelyncht, oder?


    -Winterfest: Ganz ehrlich: Winterfest und Kastenwagen sind eigentlich ein Widerspruch. Denn ein Kastenwagen wird niemals richtig Winterfest. Klar habe ich auch schon im VW-Bus Sylvester im Schnee verbracht, mit ner vernünftigen Heizung und genug Gas geht alles, aber wirklich Winterfest, da gehört mehr zu.
    Warum ein Kastenwagen nie Winterfest ist? Du bekommst ihn nie wirklich gut isoliert. Allein das Fahrerhaus kannst Du nicht isolieren. Für die Scheiben gibt es zwar diese Isolierfolien, doch was ist mit dem Blech der Türen, dem Frontblech und dem Bodenblech? Vorn isolieren geht nicht wirklich. Und hinten? Da hast Du auch überall Kältebrücken, wo Aussenblech und Innenblech verbunden sind. Die Holme und die Türrahmen sowie ggf. vorhandene Fensterrahmen lassen sich eigentlich gar nicht isolieren. Ausschäumen mit Bauschaum ginge noch, aber a) dann kannst Du nie mehr in den Bereichen schweißen, dann fackelt Dir das Womo ab und b) ist das Zeug meist Wasseranziehend und das Womo gammelt von innen weg.
    Kondenswasser wirst Du in einem Kastenwagenausbau immer haben. Dementsprechend auch immer das Risiko, das das Fahrzeug schnell vor sich hingammelt.
    Dazu kommt das Problem mit der Winterfesten Wasserinstallation. Denn dazu müssen beide Tanks ins Auto, Frisch und Abwasser. Und auch die ganzen Wasserleitungen müssen innerhalb der isolierten Bereiche geführt werden. Schön hinter der Isolierung verstecken macht keinen Sinn.
    Du brauchst ne Menge Gas zum heizen, um das Fahrzeug auf vernünftige Temperaturen zu bringen.


    -Klima im Fahrerhaus: Entweder ab Werk, oder Nachrüsten. Alles nur eine Frage des Geldbeutels und / oder des eigenen Könnens.


    -Servo: Siehe Kima.



    Zu den Fahrzeugen:


    LT: Wenn von Igelhaut, dann ist es ein LT2, richtig?
    Topspeed sollte ausreichend sein. Klima kann man nachrüsten und Servo sollte er haben.
    Im Fahrerhaus vom LT hab ich mich eigentlich immer Wohl gefühlt, hat schon PKW-Charakter.
    Persönliche Erfahrungen mit Igelhaut habe ich nicht, ich kenne auch keinen persönlich, der einen fährt. Ich habe von Igelhaut bisher eigentlich immer nur gehört, das es gute Umbauten zu teuren Preisen sind. Von Negativen Dingen habe ich noch nichts gehört, ausser hier im Forum jemand, der wohl keine alzu hohe Meinung vom Firmenchef ? Aber Gründe kenne ich nicht. Wenn ich richtig Informiert bin, dann verbaut Igelhaut Serientechnik (DC?) und gab / gibt eine Liste der Eingebauten Teile mit Teilenummern mit? Damit dürfte es dann bei der Teilebeschaffung keine Probleme geben.


    MB 814 (ist ein Vario, oder?): Eher LKW-Charakter, Zuladung ohne Ende, aber Du darfst als Womo max. 100 km/h fahren. Allrad m. W. von MB. Auto recht groß, zu groß für kleine Bergdörfer und „Insiderparkplätze“ in den Skigebieten?
    Lackieren usw. ist im vergleich zu nem Wohnmobilausbau eher das kleinste Problem.


    Citroen: Bei einem Ausbau „von der Stange“ dürfte Wintertauglichkeit eher weniger gegeben sein. Leistung ist nicht alles es kommt auch auf die Übersetzung an. Frontantrieb bei einem hinten schweren Wohnmobil und dann noch mit Roller auf dem Heckträger? Muß nicht sein. Lieber Heckantrieb. 650 kg Zuladung? Wirklich? Gewogen? Oder nur auf dem Papier? Fahr unbedingt auf die Waage, Papier ist sehr geduldig.
    Wenn die Raumaufteilung auch nicht passt, dann lass es lieber. Du Ärgerst Dich später nur. Aussendusche kann man Nachrüsten, Entertainment auch. Reparaturen: Wenn Du Dir zutraust ein Womo selber auszubauen, dann kannst Du auch notwändige Reparaturen an „fertigen“ Mobilen durchführen.


    Noch ein paar Anmerkungen:
    Ein (guter) Selbstausbau braucht Zeit. Wenn Du nur 2 Std. am Tag hast, dann kommst Du schnell auf 1 Jahr. Dann muß Selbstausbau als Hobby verstanden werden und nicht als Mittel zum Zweck, da fährst Du mit nem fertigen Mobil besser. Wenn Dich ein Jahr Bauzeit nicht schreckt, dann viel Spaß.
    Mein Tip: Denk noch mal über so was nach: Allrad Doppelkabiner mit Alkoven-Absetzkabine: 5-6 richtige Sitzplätze, festes Bett, Nasszelle, wirklich Wintertauglich und gutes Baufahrzeug.


    Noch Fragen? Dann melde Dich.
    :D

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • @ Krabbe: absolut zustimm! (bis auf die Geschichte mit den Seitensitzplätzen - in der aktuellen Reisemobil-international steht in einem Bericht, daß Sitze quer zur Fahrtrichtung ab Oktober nicht mehr zulässig sind).


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Zugvogel,
    ich reihe hier mal auf die Schnelle meine Tipps aneinander:


    1. Für die Baustoffe und Schutt kaufst Du Dir besser einen Anhänger, denn das Zeugs zerrümpelt Dir Deinen schönen Womoausbau ganz schön schnell, da sprech ich aus Erfahrung. Ausserdem hat ein vernünftiger Hänger mehr Zuladung als Dein ausgebautes Womo.


    2. Zu Deinen Anforderungen:
    Sitzplätze:
    4-6 Sitzplätze wird im Womo schwierig, wenn Deine Passagiere sicher sitzen sollen. Aus diesem Grund rate ich von Sitzen quer zur Fahrtrichtung ab, da auch bei neuen Fahrzeugen diese Sitze noch immer keine Rückhalteeinrichtung benötigen. Dafür sind diese Sitze billigst zu bauen. Sollen Deine Passagiere sicher sitzen (soweit das im Womo möglich ist) dann brauchst Du 4 Sitze mit 3-Punktgurten, was anderes wird nicht mehr zugelassen.


    3. Allrad:
    Die Eurotransporter (Fiat/Citroen/Paugeot) haben den Dangel Allrad. Dieser ist bis zu einer Geschwindigkeit von 65km/h zuschaltbar, man darf aber mit zugeschaltetem Allrad natürlich auch schneller fahren. Das Zuschalten bewirkt die Aktivierung einer Viscokupplung zwischen Vorder- und Hinterachse, die jedoch wesentlich härter ausgelegt ist als beim VW-Bus. Als Option gibt es noch ein Untersetzungsgetriebe von ca. 0,6 (Geländewagen oder auch Iglhaut haben ca. 2,5). Weiters gibt es eine 100% Hinterachssperre.
    Wie Du schon sicher gemerkt hast wird es schwer einen vernünftigen gebrauchten Allrad Kastenwagen zu bekommen.


    4. Gewicht:
    Ein Ausbau wiegt ungefähr 500-700kg, dazu kommen 6 Personen a 75kg=450kg, dazu 1 Roller 80kg, 2 Surfausrüstungen 60kg, jetzt bist scho bei 1200kg, hast aber noch kein Essen Campingzubehör etc dabei. Also eher doch ne Nummer größer als 3,5to.


    Noch Fragen?


    Gruß,
    Ronny

  • Hallo Zuvogel,


    wenn mein Wagen schon von Krabbe erwähnt wird, gebe ich auch noch meinen Senf dazu:


    Bei meinem Paketkoffer habe ich die Durchlademöglichkeit überm Bett erhalten können. Die Hecktür ist geblieben und ich habe das Heck-Hochbett nur mt einem gespannten Vorhang nach hinten abgeteilt. Der kann abgeknöpft werden und dann ist das Durchladen möglich. Allerdngs tatsächlich nur über das Bett - dreckige Sachen oder so würde ich damit nicht permanent transportieren wollen. Für Boots- oder Surfmasten tut es alternativ natürlich auch ein Dachträger.


    Als ich allerdings meine 5m Einzugsschiene für das Vorzelt bei Reimo abgeholt habe war das mit dem Durchladen schon praktisch :D


    Fahrräder sind bei mir unter dem Bett angebracht. Ab 2 m Innenhöhe ist das ohne zu große Verrenkungen machbar (1,05 m unter dem Bett, 0,20 m Bett mit Unterfederung/Matratze, 0,75 cm über dem Bett).


    Schau Dir an Grundrissen alles an, was Du bekommen kannst. Da gibt es immer wieder interessante Ideen.


    Gruß, Tobias

    2016er Sprinter 319CDI (906.136) mit Al-Ko Tiefrahmen und Ormocar-Koffer, gasfreier Ausbau
    Mehr zu unserem Fahrzeug gibt es hier und in der Campergalerie - unsere Reiseberichte aus Mittel- und Nordeuropa findet ihr hier.

  • :D Schön, dass ihr so umfangreiche Antworten schreibt, das erhält man in sonst keinem Forum!


    @Iglhautallrad: ja da wurden Teile vom G Model verwendet
    @Winterfest: da gings mir eigentlich nur drumm, dass das Wasser in den Tanks ned gefriert. Ich bin ziemlich Temperatur unempfindlich (letzte Saison bei 20°- Langlaufen gewesen, grad Recht wars :D)
    @Frontantrieb:Auf vereisten und verschneiten Straßen, hab ich mim Heckantrieb ein dummes Gefühl, bei nem LKW mit Heckantrieb verstärkt sich des noch. Und das die Zuschaltallradsysteme nur bis max. 30km/h zu gebrauchen sind (wegen Verspannungen) ist mir bekannt.
    @Zuladung: vielleicht ist es in meinem ersten Posting nich rausgekommen, ich werde erst 20. Ergo darf ich ned mehr als 3,5 Tonnen durch die Gegend schippern. Und nen Führerschein für Anhänger hab ich auch ned. Bleibt also nur noch ein Transporterwomo bis 3,5 Tonnen.
    Zur Rechnung von Ronny: wohl in den meisten Fällen so richtig. Bei mir wird sich die Ladung wie folgt darstellen:
    - Urlaub: Freundinn + Ich, dazu Kleidung, Verpflegung, Ausrüstung, evtl. Surfausrüstung, evtl. Roller/ Radl
    - Linienverkehr (so komm ich mir manchmal vor): 3 Mitfahrer + ich (bei 4 Sitzen)
    - Freizeit: zum Surfen werd ich auch allein aufbrechen müssen
    - Transport: Ich als Fahrer + Ladung, evtl. noch Helfer
    Von daher müsst sich des mim 3,5Tonner scho hingehn.
    Wenn ich bisher in meinem Cabrio was zu transportieren hatte, wurde das auch in Folie und Decken eingepackt, so konnte sich nichts am Fahrzeug abzeichnen.


    @Krabbe: Wieso darf ich mim 814d ned schneller als 100km/h(sofern möglich)? Gibt es allgemein eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit?


    Beim SYS gibts doch die Möglichkeit durchzuladen: die Deckplatten von Bett und Kabine können entfernt werden, die Breite scheint für meine Anwendungen ausreichend zu sein.
    Könnt ihr mir daher etwas zur Qualität von BavariaCamp und der Eurotransporter sagen? Werden ja oft als Fahrgestelle bei Fertigwomos gewählt, aber da habe ich so den Gedanken, dass es möglichst günstig sein muss. Denke ich hier was falsches?


    Nochmal ein Merci für eure super Antworten!


    schönen Abend, zugvogel

    8ung: viele Hersteller verkaufen unfertige Autos! Sie haben vergessen, alle Räder mit dem Motor zu verbinden!


    Viele Grüße, Marcel

  • ... und doch noch was vergessen.


    Kofferaufbau auf Fahrgestell mag ich aus optischen gründen ned, bei PickUp mit Kabine schauts auch doof aus. Und es gibt keinen oder nur sehr beschwerlichen Durchgang.


    Glaub das wars. :roll:

    8ung: viele Hersteller verkaufen unfertige Autos! Sie haben vergessen, alle Räder mit dem Motor zu verbinden!


    Viele Grüße, Marcel

  • Zitat

    Und das die Zuschaltallradsysteme nur bis max. 30km/h zu gebrauchen sind (wegen Verspannungen) ist mir bekannt.


    Wer hat dir den das erzählt? Vergiss das gleich wieder, ist kein Körnchen Wahrheit dran.


    Zum Eurotransporter: Das sind zähe langlebige Fahrzeuge die auch bei miesester Behandlung (Paketdienste) noch ein biblisches Alter erreichen, der Rostschutz dieser Fahrzeuge ist vorbildlich, die Motoren 2,5er & 2,8er beim Ducato kommen von IVECO, der 1,9er ist nicht zu empfehlen, der neigt zu Zylinderkopfschäden aufgrund überlastung im Lieferwagen.
    70'000 als WoMo ist gerade gut eingefahren, zu den Motoren die Citroen verbaut hat weiss ich nix - die Franzosen haben aber generell viel Kompetenz in Dieselmotoren.


    Zum MB Vario: Der 814 braucht Führerscheinklasse C1, aufgrund deines Alters wirst du die wohl erst noch machen müssen.
    Ansonsten ein feines Fahrzeug, die 220'000 sind kein Problem da LKW.


    Zum VW: Die Iglhauts haben generell zu schwache Bremsen und die Achsen sind unterdimensioniert, ich hatte mal einen dabei auf einer Tour, der wäre bei ner Passabfahrt beinahe verunglückt deswegen, war haarscharf.
    Die 160'000 sind für dieses Fahrzeug schon eher viel, die Diesel haben bei uns (CH) keinen guten Ruf, sind alle aus dem PKW Regal.

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Hallo, Zugvogel,


    Ozy hat das mit dem 814 schon geschrieben - das ist ein 7.5-Tonner, für den demnach die Geschwindigkeitsbegrenzung aug 80km/h als LKW bzw. 100km/h als Wohnmobil gilt - also nix mit Tempo 120...


    Ok, die Sache mit der Optik eines Kofferaufbaus ist Geschmacksache, da mag ich Dir nicht widersprechen. Allerdings solltest Du von PickUp-Wohnkabinen nicht auf Kabinen auf Transportern schließen. Schau Dir einmal das Mobil von Roadrunner an - das ist doch schön proportioniert, oder?
    Aber wieso meinst Du, ein Durchgang von einem Ducato-Führerhaus zum Aufbau wäre nur in beschwerlicher Form möglich? Du kannst hier volle Höhe des Fahrerhauses haben - bei Festaufbau der Kabine durch ein hochklappbares Alkovenbett sogar volle Stehhöhe im Durchgang. Mehr findest Du im Kastenwagen auch nicht.


    Über die Probleme mit dem Verrotten eines Kastenwagens im Winter hat Krabbe sich ja schon ausgelassen. Und wenn das der Fall ist, ist die Inneneinrichtung meist auch nicht mehr so einfach wiederzuverwenden - also Totalverlust. Bei einer Absetzkabine wird das Basisfahrzeug einfach ausgetauscht (ermöglicht außerdem den anfänglichen Einsatz eines einfachen, billigen Basisfahrzeugs) ...


    Übrigens: ich habe selbst gerade gebaut und viel Zeug in meinem Kombi transportiert. Trotz aller Vorsicht sah der Wagen nach einem Jahr irreparabel nach Baufahrzeug aus. In einem Wohnfahrzeug, in dem der Platz doch sehr beschränkt und Befestigungsmöglichkeiten für Ladung eher wenig vorhanden sind, würde ich kein Baumaterial transportieren wollen...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Zugvogel,


    auch von mir herzlich Willkommen im Forum.


    Da Du erst 20 wirst hast Du in der Tat ein Führerscheinproblem was die Fahrzeuge über 3,5t betrifft.
    Zu Deinen Transportanforderungen muß ich mich meinen Vorschreibern anschließen und Dir eher zu einem Anhänger raten.
    Ich fahre selber einen ausgebauten T4 und hab schon so manchen Umzug damit gemacht und leider hat jeder Umzug auch seine Spuren hinterlassen. Bei Umzügen denke ich ist die Sorgfalt mit dem Transportgut noch größer wie bei z.B. Baumaterial und daher denke ich ist der Ausbau schneller verratzt als Dir lieb ist.


    Wenn Du Festbett, Nasszelle mit Dusche, Sitzplätze und Motorradtransport in einen Kastenwagen bekommen willst darfst Du entweder nicht groß sein(dann reicht ein kleines Bett) oder der Kastenwagen muß riesig sein.


    Was die Sitze betrifft gilt das sowohl in als auch entgegen der Fahrtrichtung angeortnete Sitze mit Dreipunktgurten bestückt sein müssen.


    Wie schon erwähnt fahre ich einen VW T4 mit langem Radstand und Serienhochdach mit 2,5TDI, 102PS und bin bis jetzt überall hingekommen wo ich hin wollte. Was deine Einsatzbeschreibung betrifft finde ich keinen ernsthaften Bedarf an Allradantrieb. Ich habe bei Urlaubsfertiger Beladung eine Motorradbrücke hinten dran die mit Roller (ca.150kg), zwei Fahräder(ca.25kg)und ein Vorzelt(ca30kg) beladen ist. Das sind dann etwas über 200kg ( der Cate-Träger darf 250kg) und da fahr ich sogar noch feuchte Wiesen mit hoch wenn sie nicht zu steil sind.


    120km/h Reisegeschwindigkeit ist schon in Ordnung aber Du solltest immer darüber im Klaren seindas ein Fahrzeug mit 3Tonnen mehr schiebt als ein Cabrio bzw. normaler PKW.


    So, möcht jetzt nicht alles schlecht machen aber ich denke es ist nicht immer das dümmste wenn man Infos bekommt die auch etwas die Schattenseiten ans Licht bringen.


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hi Zugvogel,


    Zitat

    @Krabbe: Wieso darf ich mim 814d ned schneller als 100km/h(sofern möglich)? Gibt es allgemein eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit?


    Ganz einfach wie Wolfgang schon geschrieben hat: Die Typenbezeichnung 814 bei DB bedeutet 7,49 t zul. Gesamtgewicht und 140 PS Motorleistung.
    Und mit Wohnmobilen über 3,5 t darfst Du nur (oder immerhin) 100 km/h fahren.
    Aber da Du nur den Führerschein B hast fällt das Auto für Dich eh aus, weil der abgelastet auf 3,5 keine Zuladung mehr haben dürfte.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hi,


    in irgendeinem Forum hab ich kürzlich von einer herausnehmbaren Inneneinrichtuing gelesen, die recht schnell montiert/demontiert werden kann. Diese in einen Allrad-Duci / Jumper / Boxer ...

    Gruß Peter

  • Hallo Zugvogel,


    kontaktier doch ma Mikiado hier im Forum http://www.womobox.de/phpBB2/p…hp?mode=viewprofile&u=949


    Er hat einen Daily ausgebaut. Bis auf die nicht empfehlenswerte Variante mit dem Baumaterialtransport hat er so ziemlich alles verwirklicht was du haben willst.
    Er hat allerdings auch die Version mit 7m Gesamtlänge, was mir persönlich doch zu lang wäre, da ich mich auf 6m beschränkt habe. Zugegeben mußte ich doch erhebliche Kompromisse machen.


    Mit dem Heckantrieb und guten Reifen fährst du i.d.R jedem Fronttriebler davon, solange das Auto nicht leer ist, was bei einem Womo eher nicht die regel ist.


    Gruß
    Christoph

  • Jo also der 814er dürfte sich damit erledigt haben, der dürfte in der Tat als 3,5 Tonner nicht mehr ausreichend Zuladung haben.


    Naja und der LT dürfte nach den Aussagen von Ozy für mich auch ausfallen. Schlechter Motor + dürftige Bremsen und Achsen, hmm ne doofes Gefühl.


    Der 2.8er JTD müsste in allen Eurotrapos doch der gleiche Motor sein. Sprich ich denke, dass auch in den französichen Varianten der JTD ausm Duc drinnen ist.


    Zitat


    Aber wieso meinst Du, ein Durchgang von einem Ducato-Führerhaus zum Aufbau wäre nur in beschwerlicher Form möglich?


    Ich habe mich mit meiner Aussage auf PickUps mit Kabine bezogen, dass es beim Fahrzgestell/ Pritsche in voller Höhe möglich ist, ist klar.
    Die Sache mit der Optik bleibt. Ich finde ein Kastenwagen als WoMo passt besser zu mir, sieht einfach in meinen Augen sportlicher und moderner aus.
    Zudem halte ich den Bau einer eigenen Kabine für doch sehr aufwendig.
    Womit wir auch bei der verfügbaren Zeit wären. Ich werde demnächst meinen Job beenden und habe dann bis Mitte September fast jeden Tag 10 Stunden Zeit.


    Zitat


    Mit dem Heckantrieb und guten Reifen fährst du i.d.R jedem Fronttriebler davon, solange das Auto nicht leer ist, was bei einem Womo eher nicht die regel ist.


    Naja ich dachte auch, dass mir der Frontantrieb vom Cabrio reicht (Hatte schon überlegt mir anstatt des Cabrio einen 4x4 zu kaufen).
    Und wurde eben doch des anderem belehrt.
    Deswegen nur noch Allrad.


    Naja ihr bringt mich mit meinem Kastenwagen trotz allem zum grübeln :twisted: , ich werd mir jetz dann erstma wieder paar Gedanken machen müssen.




    Greetz


    zugvogel

    8ung: viele Hersteller verkaufen unfertige Autos! Sie haben vergessen, alle Räder mit dem Motor zu verbinden!


    Viele Grüße, Marcel

  • Ein PKW Frontantrieb mit sportlichen Sommerreifen und ein Transporter mit Klötzchenreifen kann man schon nicht direkt vergleichen, so ein Duc geht eigentlich ganz gut auch abseits der befestigten Strasse - vom geringen Rampenwinkel mal abgesehen aber der spielt bei deinen Plänen auch keine Rolle.


    Ist alles eine Frage der Bereifung.

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Hallo Zugvogel,
    nachdem Du nun Deine Transportaufgaben konkretisiert hast, tu ich mir auch leichter Dir einen Rat zu geben.


    Bei dem was Du vorhast reicht meiner Meinung nach ein normaler Eurotransporter Kasten lang evtl MAXI völlig aus.
    Ich baue mir derzeit selber einen solchen aus, weil mit die fertigen nicht gefallen, wegen:
    1. die Isolierung ist schlecht bis garnicht vorhanden (z.B. Pössl & Globecar isoliert die Türen nicht)
    2. Wir brauchen kein Bad, jeder verbaut ein Bad und Änderungen sind nicht möglich
    3. der Möbelbau ist mir zu schlampig


    Im Prinzip wir mein Fahrzeug von der Inneneinteilung wie der Pössl 2Win, nur statt Bad ein Kleiderschrank, das gibt mehr Bewegungfreiraum im Küchenbereich und höherem Bett. Bei mir ist die Matrazenoberkante auf 110cm Höhe. Dadurch habe ich unterm Bett 75x140x100cm Stauraum. Hätte ich vorne unterm Bett keine Schränke wäre der Stauraum 120cm tief. Macht man dann noch den Lattenrost und Matraze zum hochklappen oder rausnehmen, hat man 140x120x180cm Stauraum. Da ich meine Garten/Hausbaustoffe mit Hänger transportiere brauche ich nicht so viel Stauraum im Womo.
    Du kannst Dir das Auto gerne mal anschauen, bin auch aus München.


    Gruß,
    Ronny

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