Kofferausbau mit 500kg nutzlast unrealistisch?

  • Moin !
    Nachdem meinen LT bei einem Unfall das Zeitliche gesegnet hat, sind wir nun auf der Suche nach einem Ersatz. Dabei bin ich auf abgelastete Ivecos gestoßen, die ich mit meinem B(äh)-Führerscheinchen noch bewegen darf. Jetzt bin ich aber beim Überlegen:
    Es stehen mir knappe 500 Kilo nutzlast zur Verfügung. Ich will keinen Monsterausbau einbauen, sondern nur ein hochbett mit Ladegarage im heck, eine Sitzgruppe, Pantry, Bad. Keine großen Tanks, da 2-Personen und Wochenendfahrzeug. Kann das klappen? Mit Leichtbau ?


    Martin

  • Moin Martin,


    mal ehrlich - Du hast Dir das schwerste Fahrgestell dieser Klasse ausgesucht. Je nach Koffer kommt der Daily als 3,5-Tonner auf 500-650 kg Nutzlast, wogegen Sprinter/LT mit dem gleichen Koffer 900-1050 kg schaffen! Die Daten für Ducato & Co. sind glaub ich ähnlich wie für den Sprinter.


    Zu Deiner Frage - schwierig. Ich habe gerade einen Ausbau für 2 Personen gemacht. Mein Fahrzeug wiegt jetzt 3050 kg mit leeren Wassertanks und hatte vorher 1050 kg Zuladung!


    Die größten Einzelbrocken bei mir:


    Batterien (2x 100 Ah): ca. 55 kg
    Gurtbock für Sitzbank: ca. 40 kg
    Boiler (16l + 10 kg), Bettrahmen (Alu-Kastenprofil 50/50),
    Webasto-Luftheizung, 2. Boden (über Isolierung, Siebdruck 9mm),
    KEIN Gas.
    Ausbauten mit 15mm Multiplexrahmen Birke, belegt mit 4-6 mm Sperrholz.


    Trotzdem - es kommt einiges zusammen.
    Willst Du nicht doch über ein anderes Fahrgestell nachdenken?


    Gruß, Tobias.

    2016er Sprinter 319CDI (906.136) mit Al-Ko Tiefrahmen und Ormocar-Koffer, gasfreier Ausbau
    Mehr zu unserem Fahrzeug gibt es hier und in der Campergalerie - unsere Reiseberichte aus Mittel- und Nordeuropa findet ihr hier.

  • Moin Tobias.
    Danke für die Infos ! Erzähl mal mehr zu deinem Ausbau, das Bild sieht schon spannend aus...


    Naja, der koffer hat eine Innenraumlänge von über 4.5 Metern, das wiegt natürlich, zudem ist es wohl ein Alu-kein Plywoodkoffer.
    Aber am ende spielt leider der Preis die hauptrolle und da ist der unschlagbar. Etwas gleichwertiges ist beim Stern dopelt so teuer, wenn überhaupt erhältlich.



    Du schreibst es wiegt jetzt 3050 kg, bei 1050 Zuladung. Das heißt, 3,5 Tonnen GG vorausgesetzt, du hast ziemlich genau 500 gebraucht.
    Da ich keine Zusatzbank brauche, könnte es demnach klappen, beim ausbau habe ich an etws ähnliches gedacht, wie du es beschreibst.
    Hast Du Bilder von Deinem ausbau ?


    "Willst Du nicht doch über ein anderes Fahrgestell nachdenken? "


    Ich schon, mein Konto nicht ;)


    Danke, Martin

  • @ Martin


    Kannst in deine Rechnung noch 105Kg einrechnen, soviel ist nämlich Wiegetoleranz - 3%, also 3605 Kg Gesamtgewicht, die Achslasten darfst aber nicht überschreiten.

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • @ Ozmandis: Also das mit deiner Wiegetoleranz erklär mir mal genauer ????


    Martin: Ich hab ziemlich genau eine Tonne incl. der Kabine verbaut.


    Fahrgestell 1700 kg, fertiges Mobil 2700 kg, Kabine allein 470 kg.

  • Hallo Martin,
    unter meinen Posts findest Du einen Button'www' - probier den mal aus,
    dann hast Du auch die Koffermaße, Grundriß und Einrichtung


    Zu den 3050 kg - das ist mit leerem Wassertank. Nach DIN macht das:


    3050 kg leer
    + 75 kg 2. Person
    + 50 kg Gepäck für 2
    + 70 kg Gepäckzuschlag für 7m Auto
    + 90 kg Wasser (Tank zu 90% voll)
    -----------
    3335 kg für 2 Personen


    + 150 kg für weitere 2 (Sitzbank ist ja vorhanden)
    + 50 kg für deren Gepäck
    ----------
    ...........


    Mit Glück habe ich den Wagen mit 4 Plätzen eingetragen bekommen.


    Gruß, Tobias.

    2016er Sprinter 319CDI (906.136) mit Al-Ko Tiefrahmen und Ormocar-Koffer, gasfreier Ausbau
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  • Eins hab ich noch vergessen: Bei 1050 kg Zuladung waren noch die Paketregale und die Schiebetür drin, die ich danach ausgebaut habe - zusammen mind. 100 kg.


    Gruß, Tobias.

    2016er Sprinter 319CDI (906.136) mit Al-Ko Tiefrahmen und Ormocar-Koffer, gasfreier Ausbau
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  • Meine Meinung ist vergess es mit 500kg. Ganz einfach wenn du nur mit einem Ausbau von 300kg rechnest und 2. Person mit 75kg dann hast du ein Problem mit dem TÜV nachher. und 300kg Ausbau da ist nicht viel drin
    Kühlschrank 30kg
    pro Fenster rechne 5kg
    Batterie 88 Ah 26kg
    Heizung 10kg
    Boiler 15 kg
    Wassertank leer 25kg
    Möbel mindestens 100kg
    Ist der Koffer isoliert?
    Eingangstür? 15kg
    Eintrittsstufe? usw.
    Polster ca. 25kg
    Ich bin der Meinung, wenn man Geld ausgibt, dann sollte man die Sache wegen dem Gewicht nicht so spartanisch machen. Wenn du irgendwann mal etwas mehr haben willst, dann hast du keine Chance mehr.

  • Ich kann Dir auch nur dringend davon abraten ein Fahrzeug, was leer nur 500 kg Zuladung hat, zum Wohnmobil auszubauen. Als Untergrenze für ein einfaches 2-Personenwohnmobil würde ich minimal 800 kg Zuladung ansehen (und die auch unbedingt gewogen, und nicht nur aus den Papieren abgelesen) , wobei ich persönlich eigentlich 1000 kg Zuladung als unbedingt notwändig erachte.


    Für einen Wohnmobilausbau eines Alkovenmobils mit 2,5 – 3 m Bodenlänge bzw. eines Kastenwagenausbaus mit ca. 3,5 – 4 m Wohnraum-Innenlänge würde ich min. 400 kg veranschlagen, die sich ca. wie folgt zusammensetzten:


    Isolierfenster Dachhauben und Stauklappen 20 kg
    Isolierung 10 kg
    Möbelbau (Holz, Winkel, Schaniere, Verschlüsse, ...) 200 kg
    Polster und Stoff 25 kg
    Unterbau Bett (Froli oder Lattenrost o. ä.) 5 kg
    Heizung / Boiler und Rohre (Boiler leer) 20 kg
    Kocher / Spühle, Kühlschrank 30 kg
    Wasser- /Abwassertank, Pumpe, Schläuche, ... 10 kg
    Kassettentoilette, Waschbecken, Duschtasse, ... 20 kg
    Strom 12 V - Anlage (incl. Batterie (22 kg) u. Ladegerät) 35 kg
    Strom 230 V - Anlage 4 kg
    Gasanlage (Ohne Gasflaschen) 2 kg
    Kleber, Schrauben, Lack, Kleinkram 10 kg
    Ggf. Markiese 20 kg
    Ggf. Solaranlage 20 kg
    Ggf. 2. Radio incl. Lautsprecher 12 kg
    Ggf. Heckleiter, Dachgalerie 10 kg
    Ggf. Fahrradträger 10 kg
    (Alle Angaben ca.-Werte, teilweise geschätzt, teilweise meiner eigenen Planung entnommen. Der Ausbau wir Schlussendlich eher etwas schwerer werden.)


    Als Beispiel, der Ausbau meiner Wohnkabine (Alkoven, Bodenlänge innen 2,62 m) wiegt ca. 550 – 600 kg. (werde ich im Frühjahr mal genau wiegen)


    Und dazu kommt nun noch die Beladung. Und da kalkulieren viele zu knapp. Auch die Werte der Normrechnung, die Tobi oben schon angeführt hat sind m. E. zu gering. Aus eigener langjähriger Erfahrung komme ich auf folgende , minimal notwändigen Zuladungsreserven, die sich bei einem 2-Personen-Wohnmobil in der Praxis als realistisch erweisen.


    Ich wiege leider mehr als die 75 kg Norm 25 kg L
    Beifahrer(in) (kann auch mehr sein) 75 kg
    Gepäck (min. 25 kg pro Person) 50 kg


    2 Personen + persönliches Gepäck 150 kg (Fahrer schon mit 75 kg im Leergewicht enthalten)


    Frischwasser 65 kg
    Füllung Toilette (Spühlwasser, Chemie) 15 kg
    Gas (2 x 11 kg in Alu-Gasflasche) 35 kg


    Summe Gas und Wasser 115 kg


    Grill, Holzkohle, Anzünder, ... 10 kg
    Campingstühle, - Tisch 15 kg
    230 V Anschlusskabel 5 kg
    Campingzubehör Kleinkram 5 kg


    Summe Campingzubehör 35 kg


    Küchenausstattung
    (Töpfe, Geschirr, Gläser, Besteck, ...) 10 kg


    Bettwäsche, Schlafsäcke, Kissen, Decken 10 kg


    Werkzeug, Feuerlöscher, Liter Öl ... 10 kg


    Getränke Antialk. (min.) 10 kg (i.d.R. eher ca. 15-20 kg)
    Getränke Alkoholisch (min.) 10 kg (i.d.R. eher ca. 15-20 kg)
    Grillfleisch, Salat, Grillsoßen 4 kg
    Frühstückszeug, Brot, Kaffee, ... 2 kg
    Grundaustattung Konserven, Nudeln, ... 5 kg
    Frische L. (Kartoffeln, Gemüse, Eier,...) 5 kg
    Gewürze, Zucker, Öl, ... 2 kg


    Summe Grundaustattung Getränke und Lebensmittel 38 kg


    Diverser Kleinkram, Campingführer, Atlas, ... 10 kg

    Mindestzuladung 2 Personen Wohnmobil ca. 380 kg


    Dazu kommen dann oft noch mal Dinge zur Freizeitgestaltung wie z. B.


    2 Fahrräder 40 kg
    Fernseher / Satanlage 10 kg
    Schlauchboot 10 – 50 kg
    Angelausrüstung 10 kg
    ...
    Und ggf. noch so Dinge wie umfangreicheres Werkzeug, Wagenheber, Reservekanister, Schneeketten, Ersatzteile, Stützlast eines Anhängers, ...


    Die Liste ist durchaus noch erweiterungsfähig und gibt wie gesagt die Gewichte an, die man meiner Meinung und Erfahrung nach als Mindestgewichte kalkulieren sollte.
    Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass ein Wohnmobil mit der Zeit immer schwerer wird, da sich nach und nach immer mehr Kleinkram ansammelt, den man meint zu brauchen, immer neue und praktische Küchenhelfer eingepackt werden man immer wieder mal die ein oder andere technische Errungenschaft sieht, die auch noch eingebaut werden muß.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • @ Martin


    Das ist die allgemeine Toleranz bei Überladung, 3%, erst wenn diese überschritten sind wird man geandet, wenn man sie überschritten hat also zb. 7% dann kann man die 3% nicht mehr abziehen und bezahlt die volle Strafe.



    Du schreibst das der IVECO abgelastet ist.
    Um welches Modell handelt es sich dabei genau, Typbezeichnung?

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Hallo Tobi,


    leider muß ich mich meinen Vorrednern Krabbe, Groecamp, ... voll anschließen.


    Mein T4 syncro Fahrgestell brachte gut 1700 kg,
    die Ormocar Alkovenkabine (Bodenfläche innen 3,10 x 1,90, Innenhöhe ca 2 m), Alkoven eher klein gut 400 kg,
    Möbeleinbau und kpl. Ausbau knapp 250 kg auf die Waage.


    Leergewicht nach TÜV im Schein 2370 kg


    Zulässig 2890 kg.


    Mit zwei Personen auf langer Reise ist das knapp. (2 Monate Marokkoreise ohne Fahrräder Startgewicht 2900 kg)


    Dabei habe ich beim Ausbau auf einiges verzichtet:
    Naßzelle, Warmwasser, Porta potti (nur leichtes Trockenclo für Ausnahmefälle. Ausbau leicht mit Birkenmultiplex. kleine Wasservorräte (Kanister), 4 rel. kleine Fenster, 2. Batterie ca 25kg ist incl.


    Mit dem Gewicht ist das wie verhext - Du mußt ständig nachrechnen und -wiegen Es wird fast immer schwerer wie man will.


    Vor 30 Jahren hatte ich mal einen Meßbus VW LT 28 ausgebaut der mit Meßausrüstung sündhaft überladen war - ich habs aber wohlbewußt nie gewogen. Hatte aber Gelblicht und Straßenbauwarnfarbe und grünes Kennzeichen dran das hat mir die Kontrollen erspart. Bei hohen Geschwindigkeiten wurde der im Fahrverhalten ganz labil. Auch hatte es später Reifen zerrissen.


    Vielleicht findest Du doch noch eine Lösung mit mehr Zuladungsmöglichkeit.
    Gruß Alter Hans


    PS:Jahre später wurde der Meßbus leer (!!) gewogen und mußte dann zum LT 31 umgebaut werden (was 300 kg brachte und einfach war).

  • Hallo,


    Zitat von Ozymandias

    Das ist die allgemeine Toleranz bei Überladung, 3%, erst wenn diese überschritten sind wird man geandet, wenn man sie überschritten hat also zb. 7% dann kann man die 3% nicht mehr abziehen und bezahlt die volle Strafe.


    das ist aber nur in der Schweiz so. Da werden von dem Messergebnis 3 % abgezogen und dann die Strafe errechtet. Alle anderen Länder haben anscheinend genauere Waagen 8)

  • Zitat von frebeka

    Hallo,



    das ist aber nur in der Schweiz so. Da werden von dem Messergebnis 3 % abgezogen und dann die Strafe errechtet. Alle anderen Länder haben anscheinend genauere Waagen 8)


    Im Ernst???


    Wenn ihr 3510 Kg schwer seit bezahlt ihr Strafe wegen 10 Kg überladung?????


    Ehrlich????

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Zitat von Ozymandias

    Im Ernst???


    Wenn ihr 3510 Kg schwer seit bezahlt ihr Strafe wegen 10 Kg überladung?????


    Ehrlich????


    Laut Gesetzestext ja - es gibt hier m.W. seit einiger Zeit keine Toleranz mehr. Wenn man bei einer Kontrolle an einen scharfen Hund gerät, könnte das im Ernstfall bis zu einem Bußgeldverfahren wegen Fahrlässigkeit führen (zumindest wenn der Wagen nicht abgelastet ist, technisch also keine Reserven mehr hat)...
    Allerdings ist mir nicht bekannt, das jemand ein solches 'Vergnügen' schon einmal hatte...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    03.-05.09.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest fällt aus

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Uh das ist natürlich übel dann, zum Glück sind wir nicht in der EU, sonst hätten wir wohl solchen Unsinn auch.


    :wink:

    Na ja, ihr wisst ja.......... wie auch immer.......

  • Zitat von martin-seb

    Ich will keinen Monsterausbau einbauen, sondern nur ein hochbett mit Ladegarage im heck, eine Sitzgruppe, Pantry, Bad. Keine großen Tanks, da 2-Personen und Wochenendfahrzeug. Kann das klappen? Mit Leichtbau ?


    Moin moin trüch Martin, alles richtig, was geschrieben wurde. Sind Profis hier, man merkt`s. Und die gehen immer von der max. Anforderung aus, was grundsätzlich ja auch richtig ist. Dennoch: Ich mein schon, dass Du es versuchen solltest, musst nur aufpassen und vorab festlegen, was Du wirklich benötigst und was für ein Material Du einsetzt.
    Bei gewerblich genutzten LKW`s sind meist 3 Plätze eingetragen (Fahrer und Doppelsitzbank vorne). Du brauchst nur 2, meine schon, Du kannst zu den 500, die als Zuladung zur Verfügung stehen, noch 75kg zurechnen. Auch benötigst Du keine 100 – 200 Liter Frischwasser, sondern kommst mit 1 oder 2 Kanistern á 20 Litern aus, Abwasser geht in einen kleinen Tank, musst aber nicht mit einrechnen – kommt ja aus der Frischwassermenge. Eine Batteriebank ist in Deinem Falle nicht notwendig, es reicht eine 135ger Gel (o.ä.), die an 220V geladen wurde. Voraussetzung: Du bist nicht im Winter unterwegs und TV ist nicht. Wenn doch, dann sollte schon eine 2. her. Wie immer, Du solltest auf jeden Fall die Kabelverbindung vom Trennrelais zur Bordbatterie mit mindestens 35qmm auslegen, 50 wäre ideal. Für Wochenendfahrten u.ä. reicht ein sog. Leichtausbau. Die Materialien bekommst DU im Heimwerkermarkt. Musst nur immer mit der Waage unterm Arm durch die Gänge streifen. Ich selbst habe schon mehrere LKW`S um-/ausgebaut und bin immer mit einem "Leichtausbau"“ klargekommen – auch auf Piste. Z. Zt. fahre ich einen Iveco Daily 35-12 (also 3,5t, altes Modell). Hatte natürlich mehr als 500 kg Zuladung zur Verfügung, bin dafür aber mit viel Wasser und 4 Personen an Bord unterwegs. Gleicht sich aus :-). Schau mal hier: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…=STRK%3AMEWA%3AIT&rd=1Ist noch sehr günstig im Vergleich zu den Angeboten unter Mobile.de.
    Wünsche Dir Viel Spass
    wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    das mit den 3 Sitzplätzen im LKW verstehe ich nicht so ganz. Soweit ich weiß, ist im Leergewicht IMMER nur ein Fahrer mit 75 kg 'Standardgewicht' drin ?!


    Ein Mehrgewicht des Fahrers bzw. 1 oder 2 Fahrgäste reduzieren entsprechend bereits die Nutzlast, oder liege ich da komplett schief?


    Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass das Vorhaben unmöglich ist, nur muss man halt permanent -wie Du sagst - mit der Waage unterwegs sein und für spätere Wünsche an Zusatzausstattung ist dann eben keinerlei Platz mehr.


    'Früher' war das evtl. ok, da sich später kein Mensch mehr für das wahre Gewicht der Fuhre interesiert hat (es sei denn, der Wagen hing hinten am Boden), aber bei den häufigeren Kontrollen zur Reisezeit ...


    Gruß, Tobias.

    2016er Sprinter 319CDI (906.136) mit Al-Ko Tiefrahmen und Ormocar-Koffer, gasfreier Ausbau
    Mehr zu unserem Fahrzeug gibt es hier und in der Campergalerie - unsere Reiseberichte aus Mittel- und Nordeuropa findet ihr hier.

  • Zitat von Tobi

    Ein Mehrgewicht des Fahrers bzw. 1 oder 2 Fahrgäste reduzieren entsprechend bereits die Nutzlast, oder liege ich da komplett schief?


    Genau Tobias, ich denke, bei der ursprünglichen Inbetriebnahme ist das "Mehr" von 2 Personen bei der Berechnung der max. möglichen Zuladung bereits berücksichtigt. Denn die Zulassung gilt bei solchen Fahrzeugen mehrheitlich für 3 Personen. Die sind dann auch im KfZ_schein so aufgeführt. Dann muss man bei der Festlegung des zulässigen Zuladung auch diese zusätzlichen 2 x 75kg berücksichtigt haben. Anders gibt es keinen Sinn. Die 500 kg also sind nach meiner Denke die Differenz zwischen Leergewicht des Autos (incl. Fahrer) + der 2 Personen zu den 3,5 t. Wenn man also auf 2 Personen reduziert, müssten 75kg wieder "frei" gegeben werden :-). Vielleicht mache ich ja einen Denkfehler!
    Grüsse
    wolfgang
    Edit: 3 Personen durchweg deshalb, weil die gewerblich genutzten Fahrzeuge oft mit mehr als 1 Person besetzt sind. Baustellenfahrzeuge z.B. in der Früh sind sehr oft mit 3 Personen vorne (Doppelsitzbank) unterwegs. Ich glaube, es wird keinen LKW geben, der von den Papieren her nur den Fahrer als alleinige Besatzung kennt.

  • Nene Wolfgang, da liegst Du mit Deiner Annahme völlig Falsch.
    Die Zuladung berechnet sich ganz einfach aus Zulässigem Gesamtgewicht - Leergewicht (oder Gesamtmasse - Leermasse).
    Und das Leergewicht ist das Gewicht des Fahrzeugs mit 90% vollem Kraftstofftank + 75 kg für den Fahrer. (StVZO §42(3)
    Die Beifahrer sind im Leergewichtnicht enthalten.
    Und oft ist das Leergewicht, welches in den Fahrzeugpapieren steht, sogar geringer, als das tatsächliche Leergewicht, da die Angaben in den Papieren den Wert der Basisaustattung ab Werk darstellen. Zusatzaustattung wie Radio, Klimaanlage, el. Fensterheber, größere Räder, Airbags, usw. fehlen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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