Wohnkabine mit Hubdach

  • Hoi zämä


    Zitat von SeppR

    Durch dickere Zylinder und oder höhere Luftdrücke kann die Tragkraft deutlich gesteigert werden, zumindest theoretisch.


    Nicht nur theoretisch, auch in der Praxis verdoppelt sich die Kraft bei doppelter Fläche, deshalb kann z.B. ein Druckluftunterstützter Stossdämpfer mit 4cm Durchmesser bei gleichem Druck auch niemals eine Luftfederung mit 12cm Durchmesser konkurenzieren.


    Zitat von SeppR

    Jetzt kommt das Haupt-Gegenargument gegen alle diese Lösungen: Das Verkanten beim Hochfahren.


    Das Problem bei Hydraulik und Pneumatik ist das selbe: Der Zylinder, welcher das kleinste Losbrechmoment hat hat den kleinsten Widerstand und fährt aus, solange er kann, das heisst, da fährt einer nach dem anderen aus, was fast zwangsläufig zu starkem Verkanten führt.
    Wenn das Dach verkantet, bevor die erste Ecke komplett ausgefahren ist geht nichts mehr...


    Wie wärs denn mit Winkelgetrieben und Gewindestangen? Ist zwar etwas aufwendiger, aber sicher sogar mit Billigstteilen synchron genug um das Dach paralell hochzuschieben...


    Gruss


    Picco

  • Zitat von Picco

    Wie wärs denn mit Winkelgetrieben und Gewindestangen? Ist zwar etwas aufwendiger, aber sicher sogar mit Billigstteilen synchron genug um das Dach paralell hochzuschieben...


    Hi Picco,


    genau darüber versuche ich mich gerade schlau zu machen, nachdem ich hier im Forum einen Link auf Fa. Ketterer gefunden habe (man ist ja in alle Richtungen offen ;-) ).



    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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    2 Mal editiert, zuletzt von Leerkabinen-Wolfgang ()

  • Zitat von SeppR


    Voll zustimmen möchte ich der Einschätzung, dass die Realisierung mit 4 Spindeln an den Ecken ziemlich aufwendig und ganz bestimmt störungsanfällig sein dürfte.


    Ich will jetzt vorerst aufhören mit der Beschreibung, damit der ganze Text nicht wieder weg ist


    Hi Sepp, aber es ist das einzige System, das wir bei ausreichender Genauigkeit und Verkantungssicherheit mit unseren technischen Fähigkeiten als "advanced Black & Decker Schrauber" beherrschen dürften. Und wenn Du die lange Endloskette schön geschmiert in Elektroleitungesrohren führst, dann düfte sich die Störungsanfälligkeit in Grenzen halten, die Geschwindigkeiten sind ja nicht hoch.


    Zum Rausfliegen beim zu langen Schreiben:
    Geh, wenn Du rausgeflogen bist, mit dem grünen Pfeil eins zurück, kommst dann wieder ins Manuskriptfenster. Da markierst Du Deinen Text und gehst oben in die Kopfzeile zu Bearbeiten/Kopieren.... damit hast du es in der Zwischenablage. Dann wieder neu aufmachen und ein Antwortfenster im Thread erzeugen, dort kannst Du den Text komplett an der Stelle des Cursors mit Bearbeiten /Einfügen wieder erstehen lassen...ok?


    Äh.....@ all: bitte diesen Beitrag ignorieren, weil ich in dem Thread nix mehr schreibe wollte....aber was kümmert mich mein Unsinn von gestern.....


    PS: Andere Konstruktionen wie mit Gewindestangen oder andere mechanische Patente mit einem gemeinsamen Antrieb für 3 oder 4 Hubstellen betrachte ich ebenfalls als Spindelhubantrieb...... man braucht ja z.B. keine Endloskette zu nehmen....4 biegsame Wellen an Winkelgetrieben tun es ja auch....hihihi.... duck und wech.....

  • Also das stimmt schon, dass bei einer Hutschachtelkonstruktion, wie Wolfgang sie haben will, das Problem des Verkantens riesig ist. Ich habe das nicht bedacht, weil ich selber keine hochfahrene Schachtel haben will sondern nur ein Dach mit abklappbaren Fenstern. Das Modell Dustdevil ist mein Vorbild. Nur gefallen mir dort die Scherenführungen nicht, außerdem verstehe ich bei Dustdevil nicht, wer das Dachgewicht hochstemmt, doch hoffentlich nicht die reine Muskelkraft.


    Mein (leider noch nicht realisierter) Taum ist ein Hochdach ohne seitliche Wände, welches etwa 65 cm hochgeht und dann mit einer erhöht anzubringenden Dinette einen herrlichen Rundblick in alle Richtungen ermöglicht, und zwar auf 250 vm Höhe, also mit Blick über die Hecke des Straßenrandes. Bei Schlechtwetter würde ich das dann so machen wie Dustdevil: einfach die Fenster runterklappen und arretieren.


    Ein solches fast ebenes Hochdach stellt dann an die Verkantungsproblematik deutlich geringere Anforderungen und ich hoffe, ich komme mit meinen geplanten etwas windigen Pneumatikzylindern aus. Jedenfalls ist das mein Zukunftsprojekt und ich werde bei gegebener Zeit darüber berichten.
    SeppR

  • Zitat von maximfahrer

    ..da hebt der Erbauer ein ganzes Stockwerk am Womo in die Höhe.....


    .... mit zentral gesteuerten Elektromotoren.........


    HM: 2 Probleme seh ich da.....


    1. Untersetzung, damit die schnelle Rotation in die langsame Hubbewegung umgewandelt wird....


    2. Harmonisierung der E-Motoren auf absolut gleiche und konstante Drehzahl (natürlich wegen der Verkantung)....


    Die müssen auch ganz schön kräftig sein, weil das ja ein ziemlich großes Teil zum Heben ist.


    Wofgang, ich seh schon, da mußt Du hin und Dir das ansehen und die Leut ausfragen. Denk an die Arbeitsweise bei Verwindung des Aufbaus, insgesamt, wie sie das Verkanten in den Griff bekommen haben....

  • Hallo zusammen,


    ich kannn mir nicht Vorstellen, das man das Verkanten nicht in den Griff bekommen soll. Wenn man an die inneren Wände oben je 2 Rollen hat, welche im Hut auf Blechtstreifen treffen, an den Hutwänden innen unten genügen dann vielleicht sogar Filzgleiter, die auch auf Blechstrefen treffen.
    Das sollte für leichte Maulwurfshügelschrälage genügen.


    Wir haben in der Firma Vorrichtungen mit Druckluft. Vergesst es! Die teuersten fahren nicht gleichzeitg aus! Ich rate hier zur "einfachen russischen Drahtseilvariante". Kann man uU sogar mit og.Rollen verbinden, dann sind diese auch noch angetrieben.


    Grüße aus dem Vogtland


    Ps. Ich beziehe mich hier auf den Vorschlag von Krabbe (?) mit etwas Luft zw. Kasten und Hut.

  • Zu Eurerm Vorschlag mit der DustDevil-Hubdachkonstruktion (Dach alleine wied angehoben, Seitenwände dann ausgeklappt): als ich das Prinzip auf der DustDevil-Homepage gesehen habe, war ich im ersten Moment begeistert - und für den Einsatz in trockenwaremn Gebieten halte ich das immer noch für eine geniale Lösung.


    Aber unsere Kabine würde auch im Winter und in feuchteren Regionen eingesetzt. Das hätte zur Folge, daß bei Regen die nassen Aussenwände ins Fahrzeuginnere geklappt werden, wo dann die Nässe abtropfen würde. Außerdem wären die Seitenwände vom Einklappen bis zur Dachabsenkung offen, so daß hier bei Wind mächtig Regen ins Fahrzeug gelangen könnte.
    Desweiteren sind die Dichtungen beim DustDevil-Konzept aussenliegend, d.h. nach Regen/Schnee und Frost könnten diese Einfrieren und beim Einklappen der Seitenwände beschädigt werden.


    Aus diesen beiden Gründen ist die DustDevil-Konstruktion für mich Nordland- und Winter-Fan nicht die beste Wahl.



    Im Augenblick grüble ich eher darüber nach, ob man nicht mit einem einzigen Elektromotor und vier Kegelradgetrieben wie in http://www.ketterer.de/pdf/kegelradgetriebe_3010.pdf, die über drei Sechskantstangen miteinander verbunden sind, etwas anfangen kann - und ob das am Ende günstiger ist als die Parapanther-Hydrauliklösung.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang



    P.S.: sollte jemand eine Maßzeichnung des neuen Transit AWD DoKa Fahrgestell in die Finger bekommen können - ich wäre daran sehr interessiert...

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  • Hallo Wolfgang,
    die Maße des Transit AWD sollen ja identisch mit denen des Hecktrieblers sein. Die Maße dafür kannst Du entweder als Broschüre beim Ford-Händler Deines Vertrauens erhalten oder im Download-Bereich von Ford.CH. Dort musst du die Preisliste (!!!) herunterladen. Da sind für alle Typen Maßzeichnungen dabei!


    Viele Grüße


    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Dustevil Dach im Schutzanzug, was hältste davon ?


    Also das Dach mit den Wänden zum Hochklappen, wie schon beschrieben.
    Das Dach soll aber überstehen und eine Kederschiene haben, wo eine Plane, angefertigt vom LKW-Planenmacher Deines Vertrauens mit Fensterfolie drin usw. Damit kommt kein Regen an die Seitenwände.
    Und solltest Du doch mal im Hochsommer losfahren, dann kannste die ja aufädeln und zu Hause lassen.


    Grüße aus dem Vogtland

  • Hallo Herby/Balu,


    danke für Deinen Hinweis auf die schweizerische Ford-Homepage. Leider finde ich auch da nicht die notwendigen Informationen (Höhe Rahmen->Dachoberkante, Befestigungspunkte am Rahmen etc.). Übrigens finde ich interessant, daß viele Maße mit denen der deutschen Hompage nicht übereinstimmen.


    Aber ist es auch nach Deinen Informationen so, daß Ford nur ein Facelift durchgeführt hat, das Fahrzeug aber eigentlich das alte ist? Dann hätte ich nämlich die entsprechenden Zeichnungen...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • @ Uwe aus dem schönen Vogtland:


    doppelte Wände, einmal fest für die Wärmedämmung, einmal als Plane zur 'Feuchtigkeitsabwehr' - hmmm, ist zwar doppelt gemoppelt, hat aber 'was. Ich glaub', ich muß mir einmal anschauen, wie Stoff-Aufstelldächer gebaut sind. Die Kombination könnte evtl einige Probleme lösen, allerdings weiß ich noch nicht, wie ich in diesem Fall die Ecken der Planen abdichten könnte. Und mit dem Lüften ist es bei der Doppelwanfkonstruktion dann auch problematisch.


    Ich schlaf' 'mal drüber...
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Wolfgang,
    jetzt wirst Du aber schon sehr wankelmütig !
    also wenn Schuhkarton-Lösung , dann richtig !
    und nicht den festen Deckel sparen und nur das Seidenpapier als Dach bzw Seitenteile !

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • Hi, Ralph,


    ich sehe ja - nicht zuletzt durch diesen Thread, daß so eine Hubdachkabine nicht unbedingt das leichteste Unterfangen ist. Deshalb versuche ich, mir nicht eine festgefahrene Vorstellung bestätigen zu lassen, sondern mir die Umsetzung aller Beiträge zu überlegen - manchmal lassen sich zumindest Teilaspekte auch aus etwas weit hergeholten Beiträgen herauspicken (und so weit hergeholt waren die bisherigen Überlegungen ja nun wirklich nicht).


    Wie heißt es so schön? "Der Kopf ist rund, damit die Gedanken ihre Richtung ändern können." So geht's mir auch. Immer mal wieder überlegen, ob man nicht noch irgend einen Punkt meiner Planung verbessern kann...


    Also in diesem Sinne: lieber wankelmütig als stur - am Ende pendle ich doch immer wieder auf eine mehr oder weniger ausgereifte Planung zurück.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo zusammen


    Wenn ich mir den Link von Christel anschau
    http://www.strong-shadow.de/ko…ID=14&rubrikID=211&pano=1


    dann hab ich den Eindruck wir machen uns viel zu viel Gedanken.


    Schaut doch eigentlich ganz einfach aus.
    4 (2 sichtbar) Spindelstützen von ca. 30 mm Durchmesser in den Ecken iinnen montiert .


    Mit den von Wolfgang genannten Kegelgetrieben
    http://www.ketterer.de/pdf/kegelradgetriebe_3010.pdf


    inkl. 1 Zentralmotor sollte man doch einen Gleichlauf erreichen


    Bei Bocklet funktionierts doch auch , und das Dach ist alles andere als klein und leicht und schaut eigentlich rel. einfach aus


    Zusätzlich scheint das Dach an allen 4 Kanten ziemlich exakt in einer Führungsschiene zu sein.


    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Hallo Leute,
    Hallo Wolfgang,


    bezüglich des Antriebes möchte ich Euch noch eine weitere Adresse nennen. Denke das wäre auch für andere Vorhaben interessant.


    http://www.maedler.de/


    Ich hoffe das hilft dem Einen oder Anderen.


    viele Grüße


    Frank

  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Übrigens finde ich interessant, daß viele Maße mit denen der deutschen Hompage nicht übereinstimmen.


    Die Maße differieren eigentlich bei allen Maßzeichnungen, die ich irgendwo im Netz oder sonstwo (Prospekt) finden konnte. Interessant ist auch der Hinweis auf jeder Maßzeichnung, das alle Maße um +/- 50 mm :shock: variieren können. Das hieße eine Fertigungstoleranz von 100 mm ':?' !!! Wahrscheinlich haben die in England, Belgien und Türkei verschieden geeichte Messlatten oder die Umrechnung von Millimeter zu Zoll hat ihre Tücken ':lol:'


    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Aber ist es auch nach Deinen Informationen so, daß Ford nur ein Facelift durchgeführt hat, das Fahrzeug aber eigentlich das alte ist? Dann hätte ich nämlich die entsprechenden Zeichnungen...


    Vom Blech her ist da nur ein Facelift bis zur A-Säule gemacht worden. Beim Kastenwagen soll es im Heck noch Modifikationen gegeben haben, wie mir ein Ford-Händler geflüstert hat


    Gruß
    Herby

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