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Erfahrungen mit Elgena

  • Reisetommy
  • 4. Mai 2026 um 22:44
  • Reisetommy
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    • 4. Mai 2026 um 22:44
    • #1

    Für die Beheizung meiner Kabine habe ich mir – statt der üblichen, aber teuren, zudem recht schweren und sperrigen Truma – eine Kombination aus Diesel-Warmluftheizung und getrenntem Kleinboiler überlegt. Heizung ist klar; fürs Warmwasser denke ich an den bekannten Elgena-Boiler. Die Dinger gibt es ja seit gefühlt 100 Jahren, sie werden vor allem bei Booten gern eingebaut.

    Es gibt da ja viele unterschiedliche Ausführungen. Ich denke an einen Nautic Compact als ME, also Beheizung über Kühlwasser (Motorabwärme) plus elektrisch. Hat jemand hier so etwas eingebaut und im Einsatz und kann mir ein paar Erfahrungen damit zukommen lassen? Zum einen geht es mir um Generelles; also Zuverlässigkeit, Haltbarkeit etc.; zum anderen frage ich mich, welche genaue Ausführung ich nehmen soll:

    • Es gibt den Nautic Compact ja mit 6 oder 10 Liter Volumen. Der kleine 6-Liter-Boiler ist natürlich sehr verlockend, weil eben klein und leicht. Die Frage ist: kommt man damit hin? Reicht das zum Duschen? (Ja, ich weiß, man mischt ja, insofern ergeben 6 Liter Heißwasser eine deutlich größere Menge Duschwasser. Aber wie sieht das in der Praxis aus? – Glücklicherweise bin ich ein Morgen-, meine Freundin aber eher ein Abendduscher. Also wird es selten so sein, dass zwei Leute direkt hintereinander duschen.)

    • Für die E-Beheizung hat man die Wahl zwischen 12V/200W oder 220V/660W oder 220V/330W. Auch da bin ich mir nicht sicher, was nehmen. (Es gäbe auch beides, also 12V + 220V; aber das erscheint mir etwas overdone.) – Bei der stärksten Version (220V/660W) des 6-l-Boilers gibt Elgena 22 min fürs Aufheizen auf 55°C an. Das find ich schon recht schön fix. Beim 220/330 wären es dann logischerweise 44 min; das zieht sich schon ein bissel, wenn man durchgefroren ins Mobil zurückkommt und auf die warme Brause wartet. Und die 12-V-Beheizung würde, wenn man das linear umrechnet, für die gleiche Übung fast 73 Minuten brauchen, also gut über eine Stunde. Das erscheint mir schon recht lang.
    Vom Gesamtenergieverbrauch, den die Aufbaubatterie liefern muss, ist es ja quasi egal, ob ich den halben Strom doppelt so lang fließen lassen. – Was mir aber an der 12V-Beheizung gefallen würde, ist die Tatsache, dass der Inverter dazu nicht laufen muss – der ja auch wieder Wirkungsgrad verliert, also selber auch etwas verbraucht. – Und falls die Rückfrage kommt: Betrieb am Landstrom, wo die 220-V-Variante natürlich ideal ist, wird in der Praxis bei mir so gut wie nie vorkommen. Selbst wenn ich mal in Europa auf einem bestromten Campingplatz stehe, ist mir das einfach zu doof, mit der Kabeltrommel übers Gelände zu laufen und mir meinen Stellplatz danach aussuchen zu müssen, dass eine Stromsäule in der Nähe ist; zumal ich eh kaum jemals länger als einen, höchstens zwei Tage am gleichen Platz bleibe ... Das hat mir meine Reise-Erfahrung der letzten 40 Jahre immer wieder gezeigt ...

    Daher auch hier die Frage: Hat jemand einen Elgena-Boiler mit 12V-Heizstab? Und wenn ja, bringt das irgendwas oder "verhungert" man da? (Dass 10 Liter Volumen und 12-V-Beheizung eher ein Scherz ist, ist mir eh klar.)

    • Zusatzfrage: Bei den diversen Online-Hökern gibt es ja so ähnliche Dinger wie die Elgenas auch, mutmaßlich aus fernöstlicher Produktion. – Hat jemand schon mal sowas ausprobiert? Und wenn ja, mit welchem Ergebnis?

    Vielen Dank!

  • pseudopolis
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    • 4. Mai 2026 um 23:49
    • #2

    Ich hatte jahrelang den 3L/12V/200W Elgena, war zufrieden damit. Mit Haare waschen hat das warme Wasser gerade gereicht, ohne war noch welches übrig. Da man die Warmwassertemperatur auch höher einstellen kann, lässt sich kaltes Wasser zumischen und dann reicht das zum duschen. Hängt natürlich auch stark von der Fördermenge der Pumpe ab. Wenn 20L/min durch die Leitung fliessen, ist das warme Wasser weg, bevor du dich eingeseift hast. Aber sowas ist ja im Camper eh unüblich. Der 200W Boiler braucht halt etwas lang zum aufheizen der 3L. Um von 20 auf 50 Grad zu kommen 35 Minuten. Dafür hält das Wasser dank guter Isolierung schön lang warm. Den 6L Boiler wollte ich damals nicht, weil die Anheizzeit sich verdoppelt, mir aber klar war, 6L Warmwasser brauche auf einmal ich gar nicht.

    2 Mal editiert, zuletzt von pseudopolis (5. Mai 2026 um 00:03)

  • nunmachmal
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    • 5. Mai 2026 um 00:55
    • #3

    Ich hatte im Transit den 6 Liter Boiler. Davon abgesehen das er an den Stechkontakten am Heizstab einmal geschmort hat, lief er gut. Er wurde während der Fahrt voll aufgeheizt und man konnte am Morgen zu zweit duschen. Wobei wir wenig Wasser dafür benötigen.

    Im Ducato hatte ich den EE verbaut. Mit 20 Liter viel zu groß. Leider wurde er an der Schweißnaht undicht und wurde mehrmals geschweißt und gelötet.


    Jetzt arbeitet ein kleiner, druckfester 230V Boiler mit 8 Liter sehr zuverlässig. Ich habe den für 48€ gekauft, kostet aber jetzt 65€.

    Vorteil, heizt dad Duschwasser in 5-8 Minuten von 20° auf 38° auf.

    Nachteil, kein Ablassventil


    Gruß Nunmachmal, 🏰 48.906508,9.162210

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Holledauer
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    • 5. Mai 2026 um 08:29
    • #4

    ich habe den 10 l nautic compact als ME mit 12V Heizstab. Während der Fahrt oder im Stand per Solarertrag wird das Wasser mit 12V beheizt, da ich die Kopplung mit dem Motorkühlkreislauf noch nicht fertig habe. Elektrisch Beheizen klappt prima. Auch die Beheizung über den Wasser/Wasser-Wärmetauscher ist eine tolle Sache, da wir eine Wasserheizung haben, die als erstes den Boiler durchströmt. Das geht deutlich schneller als mit 12V. Finale Lösung ist es bei mir, den Heizungskreislauf per Wärmetauscher im Motorraum mit dem Kühlkreislauf vom Motor zu koppeln.

    Und da der Boiler auch recht gut isoliert ist, ist auch morgens noch warmes Wasser da, auch wenn ich nachts nicht weiter heize. Wie lange die 10 l reichen, hängt stark vom Nutzungsverhalten ab.

  • Reisetommy
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    • 5. Mai 2026 um 13:35
    • #5

    Oh, vielen Dank Euch.

    Na, das klingt ja nicht schlecht. Somit spricht für mich nichts dagegen. – Dann sind wohl 6 Liter richtig für mich; aber vielleicht nehme ich doch den 660-Watt-Heizstab 🤔

  • Reisetommy
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    • 5. Mai 2026 um 13:38
    • #6
    Zitat von nunmachmal

    (...)

    Im Ducato hatte ich den EE verbaut. Mit 20 Liter viel zu groß. Leider wurde er an der Schweißnaht undicht und wurde mehrmals geschweißt und gelötet.

    Hmm. Na, ging das nachschweißen dann wenigstens auf Garantie/Kulanz? – Ich hätte ja immerhin den Vorteil, dass München nicht weit weg ist, wenn er daheim kaputtgeht. – Aber sowas passiert, wenn, dann halt auch immer unterwegs ...

    Dein jetziger Boiler ist von einem Online-Händler?

  • nunmachmal
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    • 5. Mai 2026 um 15:23
    • #7
    Zitat von Reisetommy

    Dein jetziger Boiler ist von einem Online-Händler?

    Amazon, Made in Vietnam.

    Nein, habe mit Elgena keinen Kontakt gehabt. Porto würde mehr kosten wie das Bier das ich ausgeben musste.


    Gruß Nunmachmal, 🏰

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Phil
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    • 5. Mai 2026 um 17:03
    • #8

    Wir haben einen Elgena Nautic Air 9l mit 230V / 500W Heizstab verbaut. Davor sitzt eine Autoterm Air 2D Heizung.
    Die Kombination funktioniert für uns gut und würde diese so wieder verbauen. Ich habe zusätzlich noch das Truma Frost-Control verbaut und ein Thermostat, um die Temperatur des warmen Wassers zu begrenzen.
    Zum Duschen schalte ich ca. 30 min zuvor den Heizstab ein. Dann können zwei Personen problemlos nacheinander warm duschen.
    Wenn die Heizung läuft, gibt es sowieso ausreichend warmes Wasser.
    In der Übergangszeit und Strom vom Camping hatte ich auch schon das Wasser über den Heizstab erwärmt und die Heizung auf "Gebläse" eingestellt. Dann lässt sich die Kabine auch per Strom Heizen.

    Grüße Phil

    Einmal editiert, zuletzt von Phil (5. Mai 2026 um 20:33)

  • Abweg
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    • 5. Mai 2026 um 20:26
    • #9

    Auch zu beachten, das viele Warmluftboiler nicht "vollgasfest" sind und einen Beipass benötigen.

    Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich mache, aber wenn ich´s lasse, werde ich es nie erfahren.

  • Ducato-Heere
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    • 6. Mai 2026 um 11:53
    • #10
    Zitat von Abweg

    Auch zu beachten, das viele Warmluftboiler nicht "vollgasfest" sind und einen Beipass benötigen.

    So war es auch bei uns im Ducato und da bekanm die Heizung einen Bypass mit einstellbarer Klappe...

    Grüße aus dem Vorharz von Steffi und Tim

  • Holledauer
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    • 6. Mai 2026 um 14:49
    • #11
    Zitat von Reisetommy

    Hmm. Na, ging das nachschweißen dann wenigstens auf Garantie/Kulanz? – Ich hätte ja immerhin den Vorteil, dass München nicht weit weg ist, wenn er daheim kaputtgeht. – Aber sowas passiert, wenn, dann halt auch immer unterwegs ...

    ich hatte einen "quasi" Garantiefall, der bei Elgena völlig unbürokratisch und schnell bearbeitet wurde.

    Quasi deshalb, weil letztlich kein Mangel festgestellt werden konnte. Ich habe meinen Boiler gebraucht, aber unbenutzt gekauft, hatte also keine Kaufrechnung. Nach dem Einbau hatte ich mehrfach leichte Undichtigkeiten bei aufgeheiztem Boiler und ich konnte die Leckstelle nicht finden. Hr. Namendorf/Elgena war bei der Analyse telefonisch mehrfach sehr hilfsbereit und als nichts anderes mehr half habe ich den Boiler zähneknirschend wieder ausgebaut und zu Elgena gebracht. Man sagte mir aber schon im Vorfeld, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht der Boiler sondern ein Schlauchanschluss undicht ist.

    Der Boiler wurde bei Elgena innerhalb von 2 Tagen ab Anlieferung abgedrückt und wie erwartet konnte kein Leck gefunden werden. Man hat mir aber statt der Tüllen für die Brauchwasseranschlüssen, die schwer dicht zu bekommen sind, Verschraubungen in 3/8" an die Stutzen gebaut. Seit dem ist alles dicht.

    Gekostet hat mich das 30 min Arbeitszeit = 30 € bei Elgena. Für mich nachvollziehbar, weil ja kein Mangel vorlag.

  • pius
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    • 7. Mai 2026 um 14:34
    • #12

    die Leistung wähle ich anhand der Solarleistung.

    Ich nutze den Solarüberfluss. Sobald die Batterie 13.9V erreicht, schalte ich die E-Heizung des Boilers ein.
    Bei einer zu grossen E-Heizstab, fängt das Batterierelais zu takten an. Bei einer kleineren Heizleistung taktet es weniger oder gar nicht.
    Somit hat die E heizung ein paar Stunden Zeit, ich brauche keine grosse Leistung um das Wasser aufzuheizen.
    Je nach Sonnenscheindauer oder Solarleistung geht das aufheizen halt schneller oder langsamer.

    Ich habe Battriewächter oder auch schon Spannungsrelais verbaut. Beides funktioniert bestens.

  • Auf.Fridas.Spuren
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    • 7. Mai 2026 um 19:16
    • #13

    Wir haben den 6L Warmluft und Heizsttab 230V 500W verbaut.

    Die 6L reichen uns aus, im Sommer schalten wir 15-30min bevor wir duschen wollen den Heizstab ein. Wir duschen nacheinander und benötigen in Summe ca.20l Wasser welches durchgehend warm ist (Eingestellt mit Verbrühschutz sodass dauerhaft auf Warm gedreht ist).
    Der Stromverbrauch ist im Sommer kein Problem, im Winter gibt es Warmwasser über die Standheizung. Wobei wir auch da zuheizen da der Boiler am Ende eines Luftstranges liegt und damit nicht optimal heiß ist.
    Da wir insgesamt eine Stromüberkappazität haben und wenn ich auf den Platz achten müsste, würde ich nur 230V und Heizstab nehmen. Die 230V kommen von einem 2KW Wechselrichter, wir haben keinen Landstromanschluss.

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