Ich lese diesen Thread mit Interesse, obwohl er mich nicht persönlich betrifft, weil ich ja mit einer (Engel-)Kühlbox arbeite, eigentlich sogar mit zwei (eine zum Tiefgefrieren). – Aber, ehrlich gesagt, wundert mich da eine grundlegende Sache immer: Worin liegt der Vorteil, einen Haushaltskühlschrank in ein Reisefahrzeug einzubauen – und den dann auch noch über einen Inverter zu betreiben? – Gut, ja, von der Energieeffizienz sind Haushaltsgeräte vielleicht schon weiter als die übliche Camper-Ware, bei denen das mit der Energieeffizienzklasse und den dazugehörigen bunten Aufkleberchen wohl nicht ganz so ernst genommen wird (sonst würden keine Absorber mehr angeboten werden). – Aber ist dieser Vorteil nicht sofort wieder dahin, wenn man den Wirkungsgradverlust im WR mit berücksichtigt? – Okay, ja, ich hab verstanden, dass es Möglichkeiten gibt, den WR sozusagen "von hinten her" über den Thermostat des Kühlschranks zu schalten, so dass wenigstens sein Leerlaufstrom wegfällt, während der Kühlschrankkompressor gerade nicht läuft. Aber trotzdem: geht das wirklich auf?
Zudem kommen mir manche Details an Haushaltskühlschränken nicht so wirklich fahrzeuggeeignet vor; etwa die da heute üblichen Glas-Fachböden, die ja die früheren Gitterböden weitgehend verdrängt haben. Oder die weihe Gummilagerung der Kompressoren, die zwar schon die Schwingungen des Aggregats aufnehmen und dämpfen; aber ob sie es auf Dauer vertragen, wenn der Kühlschrank ständig geschüttelt wird und Vibrationen ausgesetzt ist? Ich hätte da schon irgendwie Bedenken ...
Warum also? Nur wegen der Kosten? Oder wegen der Größe?
Gruß
Tommy