Oh - danke schon mal!
Beiträge von Reisetommy
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Und schon wieder eine Frage von mir:
Bei Reimo gibt es ja seit nicht so langer Zeit Reisemobilfenster, die mir sehr einleuchten: Außen haben die eine Echtglasscheibe (die nicht so verkratzt wie Acrylglas, wenn man durchs Gebüsch fährt); innen haben sie eine Acrylglasscheibe, die gut ist für die Wärmedämmung. – Das scheint mir eine gute Idee, quasi die Vorteile beider Materialien; zudem sind diue Dinger nicht übermäßig teuer und nicht so schwer wie die gängigen Echtglas-Isolierfenster. – Die Frage ist für mich nur: Sind die Dinger ordentlich gemacht? Hält die Verklebung? Siind die ordentlich dicht?
Insofern: Wenn schon jemand diese Fenster (sie werden unter der Reimo-Hausmarke Carbest verkauft) eingebaut hat und womöglich schon ein bisschen damit herumgefahren ist – wie sind die Erfahrungen? Kann man die kaufen?
Gruß
Tommy -
(...)
Im Ducato hatte ich den EE verbaut. Mit 20 Liter viel zu groß. Leider wurde er an der Schweißnaht undicht und wurde mehrmals geschweißt und gelötet.
Hmm. Na, ging das nachschweißen dann wenigstens auf Garantie/Kulanz? – Ich hätte ja immerhin den Vorteil, dass München nicht weit weg ist, wenn er daheim kaputtgeht. – Aber sowas passiert, wenn, dann halt auch immer unterwegs ...
Dein jetziger Boiler ist von einem Online-Händler?
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Oh, vielen Dank Euch.
Na, das klingt ja nicht schlecht. Somit spricht für mich nichts dagegen. – Dann sind wohl 6 Liter richtig für mich; aber vielleicht nehme ich doch den 660-Watt-Heizstab 🤔
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Hoi Picco 😁,
das ist ja schön, dich hier zu treffen (wenn Du's bist). – Im Pickuptrucks-Forum gab es auch einen Picco aus der Schweiz, der sich eine Flachpritsche auf seinen D-Max (der zweiten Generation) gebaut hatte (oder bauen wollte), um da drauf die Wohnkabine zu setzen – und das Ganze mit vielen schönen Bildern und Beschreibungen gezeigt hatte. – Da hatte ich vor einigen Wochen eine Frage gestellt, aber keine direkte Antwort bekommen; nur einige andere Leute hatten mir geantwortet ...
Bist Du eben dieser Picco?
Gruß
Tommy
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Für die Beheizung meiner Kabine habe ich mir – statt der üblichen, aber teuren, zudem recht schweren und sperrigen Truma – eine Kombination aus Diesel-Warmluftheizung und getrenntem Kleinboiler überlegt. Heizung ist klar; fürs Warmwasser denke ich an den bekannten Elgena-Boiler. Die Dinger gibt es ja seit gefühlt 100 Jahren, sie werden vor allem bei Booten gern eingebaut.
Es gibt da ja viele unterschiedliche Ausführungen. Ich denke an einen Nautic Compact als ME, also Beheizung über Kühlwasser (Motorabwärme) plus elektrisch. Hat jemand hier so etwas eingebaut und im Einsatz und kann mir ein paar Erfahrungen damit zukommen lassen? Zum einen geht es mir um Generelles; also Zuverlässigkeit, Haltbarkeit etc.; zum anderen frage ich mich, welche genaue Ausführung ich nehmen soll:
• Es gibt den Nautic Compact ja mit 6 oder 10 Liter Volumen. Der kleine 6-Liter-Boiler ist natürlich sehr verlockend, weil eben klein und leicht. Die Frage ist: kommt man damit hin? Reicht das zum Duschen? (Ja, ich weiß, man mischt ja, insofern ergeben 6 Liter Heißwasser eine deutlich größere Menge Duschwasser. Aber wie sieht das in der Praxis aus? – Glücklicherweise bin ich ein Morgen-, meine Freundin aber eher ein Abendduscher. Also wird es selten so sein, dass zwei Leute direkt hintereinander duschen.)
• Für die E-Beheizung hat man die Wahl zwischen 12V/200W oder 220V/660W oder 220V/330W. Auch da bin ich mir nicht sicher, was nehmen. (Es gäbe auch beides, also 12V + 220V; aber das erscheint mir etwas overdone.) – Bei der stärksten Version (220V/660W) des 6-l-Boilers gibt Elgena 22 min fürs Aufheizen auf 55°C an. Das find ich schon recht schön fix. Beim 220/330 wären es dann logischerweise 44 min; das zieht sich schon ein bissel, wenn man durchgefroren ins Mobil zurückkommt und auf die warme Brause wartet. Und die 12-V-Beheizung würde, wenn man das linear umrechnet, für die gleiche Übung fast 73 Minuten brauchen, also gut über eine Stunde. Das erscheint mir schon recht lang.
Vom Gesamtenergieverbrauch, den die Aufbaubatterie liefern muss, ist es ja quasi egal, ob ich den halben Strom doppelt so lang fließen lassen. – Was mir aber an der 12V-Beheizung gefallen würde, ist die Tatsache, dass der Inverter dazu nicht laufen muss – der ja auch wieder Wirkungsgrad verliert, also selber auch etwas verbraucht. – Und falls die Rückfrage kommt: Betrieb am Landstrom, wo die 220-V-Variante natürlich ideal ist, wird in der Praxis bei mir so gut wie nie vorkommen. Selbst wenn ich mal in Europa auf einem bestromten Campingplatz stehe, ist mir das einfach zu doof, mit der Kabeltrommel übers Gelände zu laufen und mir meinen Stellplatz danach aussuchen zu müssen, dass eine Stromsäule in der Nähe ist; zumal ich eh kaum jemals länger als einen, höchstens zwei Tage am gleichen Platz bleibe ... Das hat mir meine Reise-Erfahrung der letzten 40 Jahre immer wieder gezeigt ...Daher auch hier die Frage: Hat jemand einen Elgena-Boiler mit 12V-Heizstab? Und wenn ja, bringt das irgendwas oder "verhungert" man da? (Dass 10 Liter Volumen und 12-V-Beheizung eher ein Scherz ist, ist mir eh klar.)
• Zusatzfrage: Bei den diversen Online-Hökern gibt es ja so ähnliche Dinger wie die Elgenas auch, mutmaßlich aus fernöstlicher Produktion. – Hat jemand schon mal sowas ausprobiert? Und wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Vielen Dank!
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20mm haben mir die Zahnstocher angezeigt beim N25. Zwischen Pritsche und Fahrerkabine bei max. Verschränkung, leer.
Ähm, ich versteh ehrlich gesagt nicht genau, was Du meinst. Sind das dann zwischen fest aufmontierter Kabine und Fahrerhaus auch diese 20 mm? – Gemessen auf ebenem Boden stehend oder irgendwie verschränkt?
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Vielen Dank für Eure Antworten. – Insbesondere natürlich an Arno; Du hast das ja richtig versuchsmäßig untersucht – super. – Allerdings glaube ich, dass der (doch recht kurze und sehr steife) Rahmen Des G463 (lang) nicht unbedingt mit einem Pickuprahmen vergleichbar ist. – Hochinteressantes Konzept übrigens! – Sieht so aus, als hättest Du die Karosserie hinter den B-Säulen abgeschnitten und da den neuen Basisrahmen drangeschweißt. Ist das so? – Dann entsteht ja bei Dir doch wieder ein einteiliger Aufbau – kein zweiteiliger wie üblicherweise bei einem Pickup. – Diese Schwingmetallelemente sind die originalen Karosserielager vom G? Ich gestehe, dass ich mir das da noch nie so genau angeschaut habe (und erröte angemessen).
Ich muss gleich mal suchen, ob ich hier noch mehr über Deine Kabine finde, wirklich interessant.
Gruß
Tommy
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Hallo zusammen,
ich muss ein Update bzw. eine Korrektur bzgl. Torsion des Rahmens beim Hilux geben... (...)
Daher habe ich das gleich nochmal gemacht, dieses Mal mit ca. 700 kg Leistensteinen auf einer Palette als Ballast direkt über der Hinterachse und Auffahrrampen 1x vorne und 1x hinten, also diagonal verschränkt, Rad hinten rechts in der Luft. Dann neu gemessen. Mein Rahmen verdreht sich dabei ca. 1,2°, was satte 4,5 cm zwischen hinten links und vorne rechts ausmacht!
Grüße Lars
Ha! - Jetzt habe ich den Thread, wo Lars die Verwindung seines Lux-Rahmens gemessen hatte, doch noch gefunden. War wohl vorhin doch blind, sorry dafür!
Hochinteressant. Ich weiß jetzt natürlich nicht, inwiefern mein D-Max-Rahmen (es handelt sich um einen 1,5-Kabiner) vergleichbar ist mir dem des Hilux. Aber gerüchteweise tut sich da nicht viel; die Rahmen von Nissan und Mitsubishi sollen weniger steif sein – auch der Großteil der kursierenden Bilder von Rahmenbrüchen beziehen sich ja eher auf Navara und L200.
Hmm. Für mich heißt das: Ich werde doch mal überlegen, da Elastizitäten einzubauen. Auch wenn Du, Stefan, gute Erfahrungen mit einen starr verschraubten Rahmen gemacht hast, misshagt mir das irgendwie. Denn mein Gedanke ist: Wenn ein starr verschraubter Zwischenrahmen den Fahrzeugrahmen im hinteren Bereich versteift, bleibt dem armen Kerl nichts anderes übrig, als die (nötige?) Verwindung vorne zu machen, speziell im Übergang zwischen den beiden Aufbauteilen (Fahrerhaus/Motorhaube und Zwischenrahmen/Wohnbox. Und das ist ja eh der kritische Bereich, was Rahmenbrüche angeht ...
Vielen Dank an Dich, Lars, für Deine Pionierarbeit!
Tommy
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Das ist ein super interessanter Thread! – Genau die gleichen Überlegungen wie Du, Harry, beschäftigen mich auch seit einiger Zeit. Sogar bis ins Detail: Auch ich überlege, den Zwischenrahmen in die Bodenplatte einzubauen (bzw vorher anzufertigen und beim Plattenhersteller einlegen zu lassen). Die Überlegung geht in Richtung Alu-Rechteckrohr als Hauptmaterial; die Möglichkeit, Alu zu schweißen, besteht.
Bei den Radkästen bin ich mir nicht so ganz im Klaren: Bei meinem Isuzu "ragen" die Räder bei voller Verschränkung doch einiges über die Befestigungskonsolen der Originalpritsche hinaus. Andererseits erzeugen ja elastische Aufnahmen, wie sie mir vorschweben, ja von sich auch schon eine gewissen Bauhöhe, um die der Zwischen- gegenüber dem Fahrzeugrahmen nach oben kommt. – Wenn ich mir jetzt die Bilder von Stefans Zwischenrahmen so ansehe, bei dem die Radkästen gegenüber der Bodenfläche ja nur etwa um die Profilhöhe nach oben versetzt sind, frage ich mich, ob ich nicht lieber den ganzen Rahmen um diese (was sind es? vielleicht 60-70 mm?) nach oben versetze. Dann können die Seitenholme gerade durchlaufen, was nicht nur den Bauaufwand deutlich reduziert, sondern auch die Steifigkeit verbessert. - Kann mir jemand folgen?
Ich lese aus dem Thread, dass schon mal jemand (Lars?) gemessen hat, wieviel sich so ein Pickuprahmen verwindet. – Ich habe ja vorhin auch schon einen eigenen Eintrag gepostet, mit der Frage, wieviel sich so ein Rahmen verwindet. Da hatte ich diesen Thread hier noch nicht vollständig gelesen, sorry.
Auf jeden Fall freue ich mich, nun hier im Forum unterwegs sein zu können. Ich glaube, hier bin ich richtig!
Gruß
Tomym
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Liebe Leute,
frisch angemeldet haue ich Euch gleich mal eine dicke Frage um die Ohren, die mich schon länger beschäftigt. Nämlich: Für mein Wohnkabineneigenbauprojekt auf Basis Isuzu D-Max (Serie 1) frage ich mich: Wieviel verwindet sich ein Pickup-Rahmen in einer Verschränkungssituation wirklich? - Ich habe die gleiche Frage auch schon in einem Geländewagenforum gestellt, aber noch keine wirklich zielführende oder fundierte Antwort bekommen. Nun habe ich den Eindruck gewonnen, dass hier bei Womobox einige echte Cracks unterwegs sind – und vielleicht finde ich hier ja die Antwort.
Es geht mir um Folgendes: Ich möchte eine festaufgebaute Kabine auf den Rahmen setzen, keine abnehmbare. – Üblich ist, dass dabei ein Zwischenrahmen auf den Leiterrahmen des Pickups gesetzt wird, um eventuelle Verwindung des Fahrzeugrahmens von der Wohnkabine fernzuhalten – weil die das vielleicht nicht so mag. Nun sind ja die serienmäßigen Pritschen starr mit dem Rahmen verbunden. Das macht offenbar nichts, denn der Blechkasten ist ja in sich recht verwindungssteif; und wenn er sich DOCH ein bissel verdreht, stört das nicht. – Faktisch wird es sogar so sein, dass die Pritsche den Leiterrahmen stabilisiert – also verhindert (oder jedenfalls verringert), dass sich der verwindet. – Ich neige aber dazu, diesen Zwischenrahmen (wie auch immer der im Detail aussieht) mit Elastizitäten auf dem Leiterrahmen zu befestigen – also so, wie auch das Karosserievorderteil befestigt ist. Ich verspreche mir davon, dass der Zwischenrahmen sich nicht mit verwinden muss, wenn sich der Fahrzeugrahmen kräuselt.
Aber das macht natürlich mehr Arbeit; außerdem kommt damit der Zwischenrahmen und damit die Kabine höher – was ich gern vermeiden würde, denn viel Gesamthöhe ist ja immer nachteilig bis hinderlich. Außerdem tut sich da bei den kleinen Pickups nach dem, was ich "gerüchteweise" gehört habe, bei Weitem nicht so viel wie bei Lkw-Rahmen, wo ja die Rahmen viel länger sind und die Verwindung beträchtlich und sogar gewünscht ist (auch wenn's kein Unimog ist) ...
Deshalb frage ich mich, ob ich den Aufwand nicht sparen kann - und den Rahmen starr befestige. – So ist das nach dem, was ich so rausgefunden habe, ja bei den käuflichen Festaufbaukabinen üblicherweise auch gemacht. (Manche Aufbauhersteller, zum Beispiel Woelke, verkleben die Kabine sogar fest mit dem Pickup-Fahrerhaus, so dass sich da gar nichts mehr bewegen kann. Allerdings weiß ich nicht, wie Woelke die Kabine auf den hinteren Rahmen schraubt - auch mit Gummi, wie das Häuschen, oder starr.)
Daher die Frage: Hat schon mal jemand wirklich rausgefunden (im Sinn von ausprobiert und nachgemessen), wieviel sich da wirklich tut? – Klar kann ich einfach mal diagonal auf zwei Rampen fahren. Aber da sieht man nicht wirklich etwas, wenn die Pritsche draufgeschraubt ist. Bei demontierter Pritsche sieht man auch nichts, weil der Bezug fehlt. Außerdem ist es da schwierig, Last auf die Fuhre zu bringen - was aber zweckmäßig ist, weil sich mit Beladung natürlich mehr tun wird.
Aber vielleicht hat' ja mal jemand hier mit "halb demontierter" Pritsche probiert, also mit einer, die zB nur an den vordersten zwei Schrauben noch befestigt ist, die hinteren aber schon draußen sind. (Das wäre so meine Idee zur Vorgehensweise; aber wenn's schon mal jemand gemacht hat, kann ich's mir sparen und somit meine angeborene Faulheit unterstützen ... )
Insofern: bitte melden, auch wenn's kein D-Max ist ... Danke! -
Hallo liebe Box-Bewohner,
ich bin der Tommy, schon ein reiferes Semester, habe einiges an Reise-Erfahrung – auch off the road. Zu Hause bin ich ganz im Süden der Republik – im Landkreis Ostallgäu. – Aktuell starte ich ein neues Reisefahrzeug-Projekt; es wird eine fest montierte Eigenbau-Kabine aus Gfk-Sandwich auf einem Isuzu-Pickup. (Konkret einem D-Max der ersten Generation – der faktisch angesichts meines "Lastenheftes" alternativlos war ...). Ich habe schon etwas Erfahrung mit Camperfahrzeugen, hab selber im Lauf der letzten Jahrzehnte schon ein paar ausgebaut. Mit Wohnkabinen auf Pickups hatte ich beruflich schon einigen Kontakt, habe aber bisher selber noch keine besessen.
Ich habe dazu ein paar Fragen, freue mich auf angeregte Diskussionen – und hoffe, vielleicht auch selber ein bisschen was beitragen zu können.
Herzlichen Grüße rundum
Tommy