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  2. Reisetommy

Beiträge von Reisetommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 4. September 2026 um 16:26
    Zitat von Uli177

    In meinem Auto soll ALLES über Strom gehen, idealerweise incl. Heizung (Klima Splitgerät), darum 1,3kWp und 8kWh Akku. Unter Volllast zieht alleine mein Induktionskochfeld 3,5kW weg, ergo hab ich allein schon einen 4kW Wechselrichter (und auch damit kann ich aber nicht parallel kochen, Wäsche waschen, Klimatisieren, backen,...). Für die 12V Geräte sorgt ein 24 --> 12V Konverter 30A (wird hoffentlich reichen). Alles in allem fließen da schon fette Ströme, selbst bei 24V können so über 200A zusammenkommen.
    Und Landstrom ist nicht vorgesehen.
    Wohl aber kann es passieren, daß ich mal 1-2 Wochen am selben Platz rumlümmele, idealerweise im Warmen, darum viel Solar. Ladebooster soll für den Notfall sein, wenn sonst garnix geht. Ja klar sind dann 20-30A besser als nix, aber auch die wollen dann 50+A aus der 12V LiMa ziehen (incl Wandlerverlusten). Mit 60A laden wäre schöner, das wird aber die LiMa 100%ig grillen, weil dann die komplette Ladeleistung nur für die Aufbaubatterie drauf geht. Ich WEISS allerdings nichtmal, ob die LiMa dann wirklich am kokeln fängt oder einfach nicht mehr hergibt, als sie kann - regelt der Regler das zuverlässig? SOLLTE schon, oder? Dauerhaft riskieren muss man das vielleicht trotzdem nicht?
    Eine 100-150A Zusatzlima mit 24V würde halt viele Fragen beantworten, ist allerdings natürlich auch wieder ordentlich Gewicht.

    Ah, Danke für die ausführliche Erklärung. So gibt das natürlich für Dich wirklich Sinn, aus dieser Sicht hatte ich das noch nicht betrachtet. Das wird bei Dir halt ein weitaus größeres Auto, als ich das vor habe.

    Ich bin kein Elektroniker; aber nach meinem Verständnis (und meiner Erfahrung) dürfte die Lima zwar unter Nennlast warm werden, aber nicht so viel, dass sie einen roten Kopf kriegt. – Ich hatte an meinem Oldie-Camper mal eine ähnliche Situation, damals mit einer ebenfalls zu kleinen Lima; da kann ich das schön überwachen, weil ich pro Stromkreis je ein Amperemeter eingeschleift habe. Die originale Lima hatte nur 42A, da war sie bei leerer Versorgungsbatterie schon ganz schön ausgelastet, wenn man auch noch "vollen Christbaum" an hatte. In dieser Situation fiel dann auch die Spannung (Voltmeter sind auch eingebaut) etwas ab, ein Beweis, dass die Lima am Anschlag war. (Der Strom verteilte sich dann etwas um gemäß den Ampmetern; allerdings lösen die – es sind analoge Zeigergeräte – nur relativ grob auf.)

    Grundsätzlich ist der Regler bei Drehstromlimas NUR ein reiner Spannungsregler. Er begrenzt den Strom nicht, schaltet quasi nur die Erregerwicklung ein und aus. – Den Maximalstrom regelt der Regler einer DLM nicht aktiv; der regelt sich selbst. Ein etwas komplizierter elektrotechnischer Vorgang; ich hab mir das mal erklären lassen, hab es damals auch verstanden – aber wäre jetzt nicht mehr in der Lage, die Erklärung zu wiederholen. Insofern bleibt mir allenfalls ein Wikipedia-Link als Ausrede; sicher findet man über die allmächtige KI auch noch tieferschürfende Erklärungen ... Ich habe mir nur abgespeichert: Alles gut; eine DLM ist quasi überlastungssicher. Wirklich erfreut wird sie allerdings nicht sein, wenn sie immer (oder zumindest oft) an der Belastungsgrenze betrieben wird; die thermische Belastung auf alle Bauteile (speziell die Leistungswicklungen und die Gleichrichterdioden) ist erhöht, mit kürzerer Lebensdauer ist zu rechnen. – Ich hab mir damals deshalb letztlich eine stärkere Lima (95A) aus einem ganz anderen Fahrzeug eingebaut, die zufällig kompatible Halterungen hatte und auf die auch die alte Riemenscheibe passte ... Die arbeitet nun immer maximal auf Teillast; allerdings quietscht manchmal kurz der Keilriemen (noch wirklich ein klassischer 9,5-mm-KEILriemen, kein Multi-V-Belt), wenn man bei voller Belastung direkt nach dem Kaltstart Drehzahl gibt; und die Leerlaufdrehzahl musste ich 50/min höher einstellen, sonst hat die Lima den Motor im kalten Zustand schier abgedrosselt ... Funktioniert aber sonst seit sechs Jahren tadellos.

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 4. September 2026 um 15:59

    So, nun muss ich mich doch nochmal melden. Wollte den Thread nur nicht durch zu viel hin und her unnötig ausufern lassen.

    Also erst nochmal vielen Dank für Eure Geduld mit mir Unbelehrbaren – und für Eure vielen wertvollen Beiträge. Tja, es mag ja sein, dass ich mich in ein paar Jahren nochmal melde und zugebe, dass Diejenigen, die mir von den Flexmodulen abgeraten haben, recht haben. Oder dass meine Kabine so leicht geworden ist und auf dem Pickup so gut zu fahren ist, dass es überhaupt nicht nötig gewesen wäre, hier so auf jedes einzelne Kilo zu schauen. – Aber für mich, für meinen voraussichtlichen Einsatz, für meine Gegebenheiten etc. scheinen sie mir weiterhin attraktiv – bzw. sogar die attraktivste Lösung zu sein.

    Zitat von pius

    die Stege habe ich quer zum Modul und das Modul ist längs zur Fahrtrichtung.
    Also sind die Stege quer zur Fahrrichtung :)

    Okay, alles klar, Danke! So hätte ich mir das auch gedacht. – Konntest Du auffällige Windgeräusche feststellen?

    Zitat von pius

    Ich habe früher bereits schlechte Erfahrung mit Flexmodulen gemacht.
    Eines hatte zu heiss und ein anderes habe ich beim mobilen Einsatz zu oft gebogen.

    Nun versuche ich es nochmals. Habe extra die Stege mit leichter Steigung auf das Dach geklebt, so dass die Thermik unter dem Modul für zusätzliche Kühlung sorgt.

    Das ist ganz neu, ich habe noch keine Erfahrung wie viel sich bewegt.
    Einzig die Temperatur habe ich im Stillstand bei Sonnenschein gemessen.
    Und siehe da, nur leicht höher als das weisse GFK Dach.

    Na, das stimmt mich doch positiv. Der Kasus Knaxus scheint mir die hinreichend stabile Abstützung der Module zu sein, damit in den Zellen kein "Vibrationsdauerbruch" entsteht und die Dinger auch nicht durch aerodynamische Effekte zu schwirren anfangen oder vom Fahrtwind zwischen den Verklebestellen zu stark nach oben gesaugt werden. (Ich bin ja auf jeden Fall unter 3,5 to – und das werde ich vielleicht auch mal hie und da nutzen, je nach Situation.)

    Also : nochmals vielen Dank für Eure Tipps!

    Gruß

    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 1. September 2026 um 15:29
    Zitat von Uli177

    Leute, nett daß ihr bei mir mitdenkt, aber macht das doch nicht hier im Thread! Ich hab nen (begonnenen) Aubaublog.

    Kurzantwort: Bei 12V Technik fließen schnell Ströme von deutlich über 300A, das ist nicht lustig. Und bei der LiMa hätte ich Angst vor Überlastung, daß sie mir abbrennt, wenn der Ladebooster 100A zusätzlich zieht. Und einer der sich mit 30A zufrieden gibt ist sinnlos, da müsste ich permanent fahren.

    Okay, werde mich bessern. – Ich persönlich bin allerdings durchaus ein Freund solcher "zerlaberter" Threads, die man ja dann auch über die Suche auffindet (wohingegen ich noch nicht über Deinen Ausbaublog gestolpert bin ...)

    Hmm. 300 A? Da hast Du aber eine dicke Kaffeemaschine ... :D

    Und wie Du selber schreibst: 30A ständig sind besser als nichts. Und die Lifepo4 mag es eh am liebsten, wenn sie immer im mittleren SOC gehalten wird; man MUSS sie ja nicht bei jeder Fahrt auf 100% aufpumpen. Selbst WENN er das nicht (bei jeder Fahrt) schafft, ist ein Ladebooster in meinen Augen annähernd unverzichtbar. Dass man vielleicht zusätzlich noch ein dickes Ladegerät (bitte eins für Lithium-Akkus) einbaut, für den Fall, dass man irgendwo dicken Landstrom ziehen kann, bleibt davon ja unberührt. – Aber bei Schlechtwetter mit 5% Restkapazität durch die Gegend zu irren auf der Suche nach Landstrom: DAS finde ich richtig unschön. Da hat halt jeder seine persönlichen Präferenzen und Reisegewohnheiten.

    Gruß
    Tommy

  • LED Rückleuchten

    • Reisetommy
    • 1. September 2026 um 15:18

    Ich hätte wegen der Erwärmung durch die Vorschaltgeräte wenig Bedenken: Denn die Glühlampe, die vorher drin war, verbrät ja auch den Großteil der zugeführten Energie in Wärme, das Licht ist nur Nebenprodukt.

    Gruß
    Tommy

    (der allerdings bisher NUR schlechte Erfahrungen mit den LED-Nachrüstlampen gemacht hat. Das Licht sieht durch die höhere Farbtemperatur zwar subjektiv heller aus; aber speziell bei Regen sieht man damit schlechter als mit Glühlampenlicht.)

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 1. September 2026 um 15:09

    Aber, Uli177 : Wieso möchtest Du den Aufbaustromkreis mit 24V machen? Hat doch eigentlich fast nur Nachteile, weil praktisch alles, was man im Womo so hat, auf 12V ausgelegt ist ...

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 1. September 2026 um 14:57
    Zitat von Uli177

    Die Frage ist, wann fängt die Iveco Lima an zu kotzen? Und 320Ah mit 20A laden, da bist ne Weile am fahren für.

    Also, da hätte ich wenig Bedenken. Ich weiß ja nicht, was für ein Iveco das wird; aber wenn es nicht gerade ein Daily der ersten Generation aus den frühen 80er Jahren ist, der nur eine 55A-Lima hatte, sollte das kein Problem sein. Die üblichen 80...100A-Generatoren, wie man sie seit rund 20 Jahren so hat, kommen mit 30 oder auch 50 A Zusatz-Stromabnahme gut zurecht. – Was ist bei Dir denn für eine Lima eingebaut?

    Notfalls würde ich vorschlagen, ein Voltmeter zur Überwachung der Bordspannung des normalen Starterbatteriestromkreises einzubauen. Noch idealer wäre natürlich ein Amperemeter, aber das bedingt erhöhten Installationsaufwand. – Da siehst Du recht schön, wann die Lima damit fertig ist, den beim Motorstart verbrauchten Strom nachzufüllen – und insofern noch Kapazität übrig hat. Wenn Du dann einfach einen manuell betätigten Schalter (ggf. über Relais geschaltet) einbaust (auf Dauerbelastbarkeit des Schalters/Relais achten!) und erst dann den Booster zuschaltest, bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. – Ich halte das nur in Ausnahmefällen (schwache Lima, zu großer Booster) für nötig: Einer der Vorteile eines Ladeboosters ist ja, dass er (anders als ein einfaches Trennrelais) NIE mehr Strom zieht als den Auslegungswert; insofern ist die Mehrbelastung des normalen Bordnetzes gut kalkulierbar.

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 1. September 2026 um 14:47
    Zitat von pius

    ich habe Stege mit ca. 30 cam Abstand verklebt. Das Flex Modul schwappelt ein bisschen. Ich habe noch keine Langzeiterfahrung aber ein mulmiges Gefühl ob das auf Dauer hält.

    Ja, also so in der Art stell ich mir das auch vor ...

    Hast Du die Stege quer oder längs angbracht? Also beides: längs bzw quer zum Modulformat – und zur Fahrtrichtung? Und wie weißt Du, ob es beim Fahren "schwappelt"? Kamera? – Und wabbert es in erster Linie durch die Erschütterungen beim Fahren – oder durch die Luftströmung? Also: ist das vor allem fahrbahn- oder geschwindigkeitsabhängig?

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 1. September 2026 um 14:30
    Zitat von Uli177

    Absolut! Wären sogar eher 15kg als 10 - wenn Du nur ein Modul willst und Dir die 310Wp auf jeden Fall reichen.

    Ja, ich denke, damit sollte ich hinkommen. – Bei mir ist solar nicht die primäre Strom-, erst recht nicht die primäre Energiequelle; basierend auf den Erfahrungen der zurückliegenden 40+ Jahre, die ich mit irgendwelchen Campingfahrzeugen durch die Landschaft gurke, wird die Fahrzeuglichtmaschine den Großteil der Ladung liefern, weil ich je spätestens am übernächsten Tag wieder weiterfahre. Die Solaranlage ist nur ein bisschen mehr als Spielerei: Macht mal halt, weil's heutzutage geht; aber es ist nicht die Basis der Energieversorgung: Geheizt wird eh mit Diesel, Warmwasser macht der Elgena vorwiegend mit Motorabwärme, gekocht wird auch in diesem Fahrzeug wieder mit Spiritus (Origo). Ein kleines mobiles Induktionskochfeld wird zwar mitreisen, als Notkocher oder falls man tatsächlich mal das Bedürfnis hat, draußen zu brutzeln ... Aber sonst brauch ich den Strom quasi nur für die Kühlbox(en) sowie als Hilfsenergie für die Dieselheizung und für den Wasserkocher. Naja, und für Pipifaxverbraucher wie Beleuchung oder Kleingeräte laden.

    Insofern: Ja, viel Solar ist schon gut, das stimme ich völlig zu. Aber halt nicht um jeden Preis. Und der heißt in meinem Fall vor allem: Gewicht. Und wenn man ganzjährig reisen will, und das nicht nur im Süden, dann bringen im ungünstigen Fall 1000Wp genauso viel Ertrag wie 100 Wp: nämlich Null.

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 1. September 2026 um 14:07
    Zitat von Uli177

    Link? Die 17% (ok, 17,4) hab ich vom Datenblatt des SMF310M-5X12DW Panels. Vielleicht sprechen wir von verschiedenem?

    Du hast völlig recht. Da hatte ich mich vertan. 17,4% ist korrekt, 20% ist falsch.

    So, jetzt muss ich erst die ganzen anderen dankenswerten Einträge lesen, die über das (für mich) verlängerte Wochenende eingelaufen sind ...

    Gruß
    Tommy

  • Batterien von Redodo

    • Reisetommy
    • 29. August 2026 um 10:10

    Ich hab schon in inzwischen 3 Autos Li-Time eingebaut, den ersten vor inzwischen 4 Jahren. Alles bestens. Nur die bei meinen Akkus fehlende Bluetooth-Schnittstelle stört mich ein klein bisschen. Die aktuellen LiTime haben die aber auch.

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 29. August 2026 um 10:01
    Zitat von Uli177

    460kWp ca 20kg.
    So viel spart man also mit den flexiblen garnicht, man vernichtet aber reichlich Geld. Die 14mm hohen Trapezschienen und Modulklemmen, die ich schonmal iwo verlinkt hatte, wiegen auch ca nix. Und der Wirkungsgrad selbst der "guten" Flexpanels ist ja mal unterirdisch - 17% vs 23% ist halt nicht 6% schlechter, sondern 33%...

    Okay, 460 Wp wären mir aber wahrscheinlich eh zu groß, die werde ich kaum unterbringen. Bei den Schienen und Haltern verschätzt man sich gern mal, 5 kg kommen da doch schnell zusammen. Sind wir bei 25 kg für die 460 Wp, konservativ gerechnet. Ist halt doch rund 150% mehr als mit den flexiblen auf Vierkantrohr. Der Wirkubgsgrad: auch wahr, aber nicht ganz. Die Sonnenmänner sind mit 20% spezifiziert. Unterschied also nur 13%. Und: wieso die 10fachen Kosten? Ich rechne für das flexible 178 Euro, dazu rund 12 Euro für die Aluvierkantrohre und 30 Euro für den Kleber. Also brutto 220 Euro für die 310 Wp. Kommen die festen mit Halter und Schrauben und Gedöns echt nur auf 22 Euro? Bzw proportional zur Leistung auf 30 Euro?

    Ich sag mal so: für 10 kg weniger Gewicht aufm Dach würde ich schon 100€ springen lassen. Dauert lang, bis man woanders 10 kg eingepart hat, etwa beim Möbelbau. Und wie gesagt: Leicht bauen hat bei mir höchste Priorität.

    Also nicht falsch verstehen - an Deinen Überlegungen ist zweifellos was dran; aber da hat halt jeder andere Voraussetzungen und Präferenzen. 🤷🏻‍♂️ Was mir an den Sunman halt auch gut gefällt, sind die rückseitigen, also nicht vorstehenden und damit nicht beschädigungsgefährdeten Anschlusskästchen.

    Egal, ich danke Euch allen für Eure Gedanken und Bedenken. Fließen alle in meine Überlegungen ein!

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 29. August 2026 um 09:36
    Zitat von Abweg

    Mein Ansatz ist aber auch etwas anders, ich möchte mit einer ausfahrbaren PV die Markise sparen (ca. 35-40 kG).

    Interessanter Ansatz. - Wo sind denn die Paneele, wenn sie nicht ausgefahren sind?

    Ich find halt das Interessante an dachmontierten Modulen, dass sie 24/7 laden, so lange das Auto im Freien steht. Das spricht für mich auch gegen Solar-Folder, die man immer erst aufbauen muss ... Ich hab wenig Lust, bei jeder Kaffee- oder Pinkelpause, bei jedem Tank- und Fotostopp Strippen zu ziehen. Und mein Reiseverhalten ist halt so, dass ich eh fast nie länger an einem Platz stehe. 🤷🏻‍♂️ Insofern find ich aufzubauende Panels für mich nicht so geeignet.

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 28. August 2026 um 16:11

    Oh, und nochmal vielen Dank. Ist wieder sehr interessant.

    Ohja, die Carbonrohre sind natürlich vom Gewicht her schon sehr verlockend. – Sollten sich ja mit Sika auch problemlos verkleben lassen, oder? Aber halt schon eine Nummer teurer als Alu 🤔 ...

    Mit drei Carbonrohren käme ich also auf eine Gesamtmasse von deutlich unter 10 kg (5 + 3*0,43). Vielleicht noch 1kg für den Kleber dazu. Schon geil. – Andererseits mit Alu (20x20x2; 400g/m) ist es auch nur gut 1 kg mehr ...

    Das Bild des demontierten Panels ist natürlich leicht deprimierend. Aber andererseits hast du es wohl schon etwas misshandelt bei der Demontage ... Ist halt die Frage, wie sehr die Vibration beim Fahren es zerrütten würden. Die Tatsache, dass Du nach den 5 Jahren kaum Leistungseinbuße bemerkt hast, stimmt mich wieder optimistisch ... – Allerdings wird es natürlich so sein, dass die zwischen den Montagerohren freitragende Montage eine zusätzliche Belastung darstellt. Hmm. Schwer einzuschätzen.

    Ich werde da doch nochmal drüber nachdenken ... Wie schwer sind denn die harten Paneele, die Du jetzt verwendest, also: pro Stück bzw. pro ca 300 Wp?

    Gruß
    Tommy

  • Klapp-Klapp-Treppe für Wohnkabine

    • Reisetommy
    • 28. August 2026 um 15:11

    Hmja, klar. Soo oft wird das nicht sein, dass es ein Grund wäre, die Tür nicht so zu machen.

    Nein, ich glaub, die Caravantür ist nicht so geeignet. Mit den 70 cm Unterteilhöhe käme ich zwar gut hin, die unterste Stufe muss ja nicht auf Außenbodenhöhe sein. Ich glaube aber nicht, dass es das Unterteil aushält, dass man es als Treppe missbraucht. Diese Wohnwagentüren sind schon recht leicht gebaut, da ist man ja schon fast froh, wenn sie sich selbst tragen, sie sind ja seitlich angeschlagen. 😆

    Gruß

    Tommy

  • Klapp-Klapp-Treppe für Wohnkabine

    • Reisetommy
    • 28. August 2026 um 14:50

    Ahja, stimmt. Die Geschichte hatte ich damals auch gelesen. – Allerdings ist das ja ein Heckeinstieg; da ist das ja nicht ganz unüblich mit der geteilten Tür - und bietet sich bei einer unten gewinkelten Tür auch an. Ich mache hingegen einen Seiteneinstieg mit einer geraden Tür; aber prinzipiell geht das ja genauso: dann muss halt die ganze Unter-Tür in offenem Zustand schräg abstehen.

    Einziger kleiner Nachteil könnte sein: Man parkt (etwa zum Einkaufen) auf einem Marjane-Parkplatz – und wenn man mit gefülltem Einkaufswagen zurück kommt, hat ein Bösewicht so knapp neben dem Auto geparkt, dass man das Unterteil nicht mehr abklappen kann. – Aber ich glaub, damit kann ich leben ...

    Gruß
    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 28. August 2026 um 14:34

    Danke für Deine Gedanken!

    Ja, von der Idee des direkt Auflebens bin ich ja inzwischen auch weg - nicht zuletzt aufgrund des Erfahrungsberichtes von Thomas135 . Mit 2 cm Unterlüftung und Montage auf Stege sollte sich dieses Problem aber eigentlich nicht ergeben, denk ich mir ... Wenn ich die Stege in vielleicht 40 cm Abstand (also in Längsrichtung des Panels 3 parallel) anbringe und zudem mit ausreichend starker Klebefuge (Sika) aufklebe, sollte die Elastizität der Klebefuge auch die Wärmedehnung hinreichen auffangen können, ohne zu viel Spannung auf die Dachhaut und/oder das Solarpanel zu bringen ... Und vom Gewicht und der Aufbauhöhe bin ich dann immer noch günstig dabei. (Das Gewicht hat halt bei mir höchste Priorität.)

  • Klapp-Klapp-Treppe für Wohnkabine

    • Reisetommy
    • 28. August 2026 um 14:25
    Zitat von holger4x4

    Oder du machst eine 2-geteilte Türe wie es manche Expeditionsmobile haben: Der untere Teil der Türe wird nach unten geklappt und hängt an 2 Stahlseilchen. Die Treppenstufen sind fest auf dem Element. Die obere Hälfte ist dann wie eine normale Türe.

    Hmja, das wäre auch ein Idee, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Bestechend!

    Nachteil ist halt: dann muss ich die Tür selber bauen, anderenfalls hätte ich einfach eine fertige Wohnwagentür genommen. Aber andererseits: wenn ich die erst aufwändig umbauen müsste, wegen der Abdichtung der Unterkante, läuft's wahrscheinlich vom Aufwand her aufs gleiche hinaus ... (Und zudem ist so eine "Stalltüre" jaauch irgendwie ganz cool ... 😄)

    Muss ich mir überlegen. Danke für den Tipp.

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 28. August 2026 um 14:14

    Vielen herzlichen Dank für all Eure Rückmeldungen! – Und einen dicken Extradank an Thomas135 für den ausführlichen Erfahrungsbericht!

    Tja, das ist ja wohl GANZ blöd gelaufen mit den direkt aufs Laminat geklebten Modulen bei Deinen Autos! Fiese Nummer, dass da Feuchtigkeit in die Sandwichpaneele eingedrungen ist. Darf ich fragen, woher die Sandwiches waren? (Ich werde wohl bei RST kaufen, die erschienen mir schon im Vorfeld sehr kompetent.) Eigentlich sollte die Laminat-Deckschicht doch diffusionsdicht sein ...

    Für mich heißt das: Die Module an sich funktionieren, nur die Montage war eher subotimal. – Genau diese Bedenken hätte ich eigentlich auch gehabt bei einer (nicht rundum ganz dichten) Verklebung mit Klebeband. Allerdings hätte ich zunächst nicht Wasser auf dem Schirm gehabt – was ja bei Dir das Fatale war – gedacht, sondern Staub/Sand: ich würde fürchten, dass der eindringt und dann Beulen zwischen Untergrund und Paneel bildet. Aber das Wasser ist natürlich offenbar noch übler ...

    Mein Plan ist daher, sie so in der Art zu verkleben, wie etwa Plentisolar (das war der Verkäufer, den ich gefunden hatte) das auf Hallendächern macht: also ohne druntergelegtes Alublech auf einzelne Stege von etwa 20 mm Höhe. Aluvierkantrohre 20x20x2 erscheinen mit praktikabel, sind nicht zu schwer und bringen gleichzeitig etwas Unterlüftung (und damit nebenher ein bisschen "Tropendacheffekt"). Könnte höchstens sein, dass das störende Windgeräusche verursacht ... In Fahrtrichtung vorne würde ich eher zumachen wollen, damit der Fahrtwind nicht drunterfährt. Leider hab ich zu wenig Ahnung von Aerodynamik um beurteilen zu können, wie die Luftströmung an meinem geknickten Dach anliegt bzw. verläuft. Kann sein, da entsteht Unterdruck auf der Dachfläche. (Das Modul würde rund 80 cm hinter dem Knick (s. Skizze im Avatarbild) montiert, zum Teil liegt eine Dachhaube davor.)

    Schaumermal. Ich werde auf jeden Fall berichten, wenn das Ding fertig ist (was allerdings wohl frühestens Ende '27 der Fall sein wird.)

    Gruß und Dank
    Tommy

    (edit) PS: Die zurückgehende Leistung bei Wärme hab ich mir auch angesehen, sie stört mich allerdings wohl nicht. Im Sommer bei Hitze hab ich eh nicht so viel Strombedarf; zudem ist da die Sonnenscheindauer länger, das wird den geringeren Output pro Stunde kompensieren. Wichtiger ist mir tendenziell die Leistung bei geringer oder flacher Sonneneinstrahlung (Winter, Wolken, Nordeuropa ...). Und da scheinen die Sunman mit ihrer "Linsenbeschichtung" schon geeignet.

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 28. August 2026 um 02:43

    So, erstmal vielen Dank für Euren Input.

    Hab jetzt mal noch ein bisschen weiter gestöbert – und bin dabei wiederholt auf die flexiblen Sunman-Module gestoßen. Zwar waren häufig die links zu den Bezugsquellen fehlerhaft; bei einem Anbieter – der auch versendet – bin ich aber fündig geworden. Anscheinend ist es so, dass diese Module quasi der weiße Rabe sind, also der Ausnahmefall von der Regel; denn sie scheinen zu halten. Bin mehr oder weniger finster entschlossen, mir so eins an Land zu ziehen. Das sind an sich ja Module für aufs Haus; daher sind sie zum einen ziemlich groß (nur als 310 Wp mit Betriebsspannung 31V; Abmessungen 2009x885 mm); da würde gerade so ein einziges auf mein Kabinendach passen; und sie sind erschütternd günstig: Für eben jenes 310 Wp nehmen sie (für Hauseinbau) 150 Euro, macht mit MWSt 178,50. Das halte ich für tragbar, wenn die Dinger wirklich taugen.

    Haben willy und Abweg ihre denn inzwischen schon im Einsatz und können was dazu sagen?

    Gruß

    Tommy

  • Flexible Solarmodule

    • Reisetommy
    • 28. August 2026 um 01:48
    Zitat von diekorks

    .... such mal bisschen hier im Forum, ich hab genug dazu geschrieben

    Gruß Ralf

    Hmm. Also gesucht hab ich schon allerlei hier. Zumindest die gezielte Suche nach flexible Solarp bringt nicht ganz so viel: 8 Einträge bis auf einen eher fragenfern.


    Wenn ich nur nach "flexible"suche, bekomme ich 670 Einträge, davon die meisten auch wieder irrelevant.

    Gib mir bitte mal einen Tipp, wonach ich suchen soll ...

    Herzlichen Dank

    Tommy

    PS: Bin beim Durchblättern auf einen Eintrag gestoßen, wo es um die flexiblem Sunman-Module (an anderer Stelle auch als Leichtmodule bezeichnet) geht. User André "Abweg" hat die wohl verwendet, einige andere haben es auch getan oder haben es vor. Sind ein bissel teurer als die ganz billigen, aber angeblich sehr haltbar. Gibt's dazu von ihm schon Erfahrungen?

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