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  2. pseudopolis

Beiträge von pseudopolis

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 3. Juni 2026 um 18:07

    Mach dir nicht so viel Gedanken über einen Totalausfall der Sprintshift. Das ist stabiler als du denkst und auch mit "Hausmitteln" reparabel. Die Hydraulikeinheit selbst ist eigentlich unkaputtbar, ausser man fährt sie zu Klump. Ist ja nicht viel dran, ausser ein paar Ventilen. Die Standardprobleme sind auf der elektronischen Seite, und da auch einfach natürlicher Verschleiss: Relais und Kohlen der Hydraulikpumpe. Das Relais war bei mir 3x kaputt, die Hydraulikpumpe hat bei ca 200.000km neue Kohlen gebraucht. Die 2 Gummischläuche an der Hydraulikeinheit werden mit der Zeit marode und dann gibts Verlust der Hydraulikflüssigkeit. Ich habs einfach gegen Kraftstoffschläuche ersetzt, das schien mir stabiler, und hat auch nie wieder Probleme gemacht. Ansonsten ab und zu Pentosin checken und die Sprintshift einmessen, wenn du die Möglichkeit hast. Dann schaltet es butterweich. Ich vermisse die Sprintshift bei dem Nissan den ich jetzt fahre ;)

    Auf dem Mercedes Pentosin steht nicht drauf, wer der Hersteller ist. Du kannst das Fuchs Pentosin schon probieren. Wenns Schaltprobleme macht, geht davon nichts kaputt und du merkst es eh gleich am ruckeln beim Schalten. Dann musst es halt wieder abfliessen lassen, und dafür das Original rein. Ich hatte auch schon unpassende Hydraulikflüssigkeit drin. Das wieder zu entleeren ist kein Problem.

    Michael

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 30. Mai 2026 um 20:30

    Also ich war mit der Sprintshift sehr zufrieden. Die Hydraulik schaltet flott, kein Vergleich zum Iveco, bei dem das Schalten von Stellmotoren erledigt wird. OK, es gab immer wieder mal ein Problem, aber nichts weltbewegendes. Letztlich habe ich es als Hobbyschrauber immer selbst reparieren können. Wenn man das Prinzip mal verstanden hat, ists halb so schlimm. Die 903 Sprinter Basis hat viel schlimmere Schwachstellen, als die Sprintshift. Zb die Einspritzanlage. Das ist die wirkliche Dauerbaustelle. Aber im Grunde hat halt ein jedes Auto seine eigenen Schwachstellen.

    Wegen des Pentosins: ich habe mal ein "Equivalent" eingefüllt, Das Ergebnis waren Schaltprobleme. Gib lieber etwas mehr Geld für das Mercedes Benz Pentosin aus, das spart dir Nerven.

    Michael

  • Hat jemand schon Erfahrungen mit den "RW Fusion"-Fenstern?

    • pseudopolis
    • 30. Mai 2026 um 20:13

    Ich hab die Carbest Schiebefenster eingebaut. Ist vom Rahmenprinzip das selbe. Ja, Alurahmen, aber, da sich Innen- und Aussenrahmen nicht berühren, ausser über sie Schrauben, gibts auch keine Kältebrücke. Ich hab kein übermässiges kondensieren am Innenrahmen feststellen können. Ansonsten ist das Glas stabil und kratzfest. Einzig die mitgelieferten Schrauben sind Schrott, da sie zu klein für die nötigen Anzugsdrehmomente sind und schnell abreissen. Ich hab sie durch grössere selbstschneidende Metallschrauben ersetzt. Ich bin zufrieden damit.

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 28. Mai 2026 um 09:47
    Zitat von Ducato-Heere

    Ich dachte immer Pentosin sei ein Hersteller?

    Ja, aber da Mercedes genau das als Hydrauliköl fürs Getriebe nimmt, und andere Öle mit selben Spezifikationen trotzdem Probleme machen, hat sich eingebürgert, das einfach Pentosin zu nennen. Wie Nussnougat Creme einfach Nutella heisst.

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 27. Mai 2026 um 11:40
    Zitat von holger4x4

    Das war dann aber der nackte Schlüssel ohne Funksender!?

    Ein Schlüssel aus einem Standardrohling gemacht, aber mit Transponder, ohne funktioniert der Schlüssel ja nicht. Den Transponder kopieren ist kein Hexenwerk. Ich war ja danebengestanden und hab drauf gewartet. Ein paar Minuten für den Transponder. Das Anfertigen des Schlüssels war definitiv aufwändiger. War der Schlüsseldienst einer Kaufhof Filiale. Ist allerdings schon ca 15 Jahre her, könnte sein. dass es heute ein wenig mehr kostet.

  • Hilfe: Sprintshift Probleme

    • pseudopolis
    • 26. Mai 2026 um 08:37

    Den Schlüsselklon mit Kopie des Transponders hat mir ein Schlüsseldienst in München für 30€ angefertigt. Das bieten mittlerweile viele Schlüsseldienste an. 250€ ist masslos überteuert.

    Pentosin auffüllen: An der Hydraulikeinheit die Imbusschraube unten an der kleinen Ölwanne raus, das ist der Überlauf. Den in Fahrtrichtung hinten an der Hydraulikeinheit quer nach oben verlaufenden Gummischlauch unten abziehen, und mit zb einer grossen Spritze das Pentosin da rein, bis es zum Überlauf heraus läuft. Imbusschraube und Schlauch wieder drauf, fertig. Ist ganz einfach.

  • Erfahrungen mit Elgena

    • pseudopolis
    • 4. Mai 2026 um 23:49

    Ich hatte jahrelang den 3L/12V/200W Elgena, war zufrieden damit. Mit Haare waschen hat das warme Wasser gerade gereicht, ohne war noch welches übrig. Da man die Warmwassertemperatur auch höher einstellen kann, lässt sich kaltes Wasser zumischen und dann reicht das zum duschen. Hängt natürlich auch stark von der Fördermenge der Pumpe ab. Wenn 20L/min durch die Leitung fliessen, ist das warme Wasser weg, bevor du dich eingeseift hast. Aber sowas ist ja im Camper eh unüblich. Der 200W Boiler braucht halt etwas lang zum aufheizen der 3L. Um von 20 auf 50 Grad zu kommen 35 Minuten. Dafür hält das Wasser dank guter Isolierung schön lang warm. Den 6L Boiler wollte ich damals nicht, weil die Anheizzeit sich verdoppelt, mir aber klar war, 6L Warmwasser brauche auf einmal ich gar nicht.

  • Thermometer - Fühlerkabel verlängern?

    • pseudopolis
    • 30. April 2026 um 19:40
    Zitat von Picco

    Digitale Fühler haben wir im Heizungsbereich kaum.

    Im Asphalt- und Regenrinnenheizungsbereich ;) läuft das alles Digital . Da gehts darum, Vereisen zu verhindern und nicht unnötig die Megawatt zu verblasen. Da wäre eine ungenaue Messung suboptimal.

  • Thermometer - Fühlerkabel verlängern?

    • pseudopolis
    • 30. April 2026 um 01:06

    Es gibt wie gesagt auch Thermofühler, die einen Controller eingebaut haben, die ermittelte Temperatur dann digitalwandeln, und als Daten zum Anzeigeelement schicken. Da kann dann die Leitung auch 50m lang sein, ohne, dass es eine Abweichung gibt. Hab mal thermische Steuerungen produziert, drum weiss ich wie die Profis das machen, daß die gemessene Temperatur garantiert nicht verfälscht wird. Teure Thermometer arbeiten so, die billigen haben nur einen NTC mit Kabel. Die Kabellänge scheint da als Parameter mit einberechnet zu sein. 2-Adriges Fühlerkabel = Analog mit NTC, mindestens 3-Adrig = Digital. Spannungsschwankungen spielen bei den Billigteilen schon auch eine Rolle, allerdings ist sowas in der Regel nicht mit 12V betrieben, sondern mit einer kleinen Batterie.

    Jedenfalls hab ich, nachdem ich festgestellt hab, wie unterschiedlich die angezeigten Temperaturen bei verschiedenen Billigtermometern (verglichen mit dem Eichtermometer im Job) sind, aufgehört das ernst zu nehmen, und bin von dem Anspruch, eine wirklich exakt angezeigte Temperatur haben zu wollen runter gekommen. Die billigen Dinger sind eher zum Temperatur schätzen da. +- 1-2 Grad. Reicht eigentlich auch völlig aus.

  • Thermometer - Fühlerkabel verlängern?

    • pseudopolis
    • 29. April 2026 um 21:08

    Haha, das selbe Problem hatte ich auch schon. Hätte ich als alter Elektronikspezi auch nicht erwartet, dass es bei dem bissl Rumstückeln gleich so eine extreme Temperaturabweichung gibt. Der Widerstand kanns nicht sein, die NTC sind so hochohmig, da fällt das bisschen Leitungswiderstand nicht ins Gewicht. Vielleicht die Leitungskapazität, die sich durch die Verlängerung zwischen den beiden Leitern erhöht? Jedenfalls ist das äusserst empfindlich. Ich hab festgestellt, sogar die Rückstände des Flussmittels vom Lötzinn hat Auswirkungen auf die angezeigte Temperatur.

    Lange Rede kurzer Sinn: ohne Probleme verlängern kannst du nur, wenn der Fühler die Temperatur digital als Daten an das Display übergibt.

    Michael

  • Bodenplatte lösen

    • pseudopolis
    • 12. April 2026 um 17:21
    Zitat von Ducatotobi

    Um Holz komplett zu vermeiden (verstanden warum) und insbesondere nicht drüber nachdenken zu müssen, wieviel Wasserschutz ich für das vollflächig auf die Erhebungen gelegte XPS bräuchte ...

    Warum eigentlich nochmal eine Siebdruckplatte zwischen Isolierung und Fussboden? Den Boden gleich auf die Isolierung geht doch auch, wenn du ein entsprechendes Material wählst.

    Ich hab im momentanen Gefährt Rauspund auf GFK Sandwich. Quasi halbfreischwebend, an einigen Punkten festgeklebt. Da knarzt nix, gibt ein schön parkettartig, holzige Gefühl am Fuss und isoliert auch obendrein noch ein wenig. In vorhergehenden Mobil war auf die XPS Isolierung Laminat geklebt.

    Den Rauspund würde ich wieder machen, das übersteht auch Wasserunfälle. In der Wohnung muss man ja auch nicht das Parkett rausreissen, wenn einem der Putzkübel umfällt ;-). Das Laminat war etwas zweifelhaft, ist mit der Zeit an den Stössen aufgequollen. Mag aber auch an der Qualität gelegen haben.

    Michael

  • Bitte mal Feedback ob ich was vergessen habe

    • pseudopolis
    • 29. März 2026 um 13:08

    Nochmal zur Boilerfrage: Ich hab mir einen 12V Boiler selbst gebaut, vielleicht ist das ja eine Anregung.

    Bei Aliexpress gibt es (Druckluft)-Edelstahltanks als Maßanfertigung (3,5L) für wenig Geld. Da hab ich auch gleich die Gewinde für Zu-und Ablauf und 12V Heizstäbe (auch vom Ali) reinschweissen lassen. Elektronisch einstellbarer Themostat (auch China). Drumrum etwas Armaflex zur Isolation. Kostenmässig war das etwas unter 100€.

    Das ganze Konstrukt sitzt im Kaminschacht meines Refleks Ofens, so gibst warmes Wasser von der Abwärme. Ursprünglich wollte ich das auch noch mit einem Gaskocher beheizbar machen, aber da ich nie in der Bredoullie war, das mal zu brauchen, habe ich es auch nie nachgerüstet.

    Michael

  • Bitte mal Feedback ob ich was vergessen habe

    • pseudopolis
    • 24. März 2026 um 21:09

    Ich finde den angeführten 230V Boiler etwas gross. Wenn wenig Warmwasser gebraucht wird, reicht auch der 3L 12 Volt Boiler von Elgena. 8 Liter müssen ja von 400W Solar via Wechselrichter aufgeheizt werden. Das braucht erstmal fast die 3 fache menge an Energie, obwohl wahrscheinlich diese Wassermenge gar nicht gebraucht wird. Sooo viel ist 400W Solar auch wieder nicht, vor allem in der Übergangszeit. Zum anderen brauchst du einen entsprechend dimensionierten Wechselrichter. Minimum 2kw, denn der Wechselrichter soll ja nicht im Grenzbereich arbeiten und auch nicht durch den erhöhten Anlaufstrom abschalten. Ein Heizstab in einem Boiler ist ja eine Iduktivität.

    Der Elgena Boiler mit 3 Liter hört sich jetzt erstmal wenig an. Aber stellst du den zb auf 50 Grad ein und mischt noch etwas Kaltwasser hinzu, reicht das zum Duschen und Haare waschen für 1 Person. Hatte ich jahrelang. Aufheizzeit von 20 auf 50 Grad: ca 35 min.

  • SPU Saunadämmplatten

    • pseudopolis
    • 11. März 2026 um 19:13
    Zitat von Urlaubär

    mir hat mal ein Energieberater gesagt,ein gut gedämmtes Dach ist das wichtigste.

    Im Wohnmobil gehts da aber eher ums übermässige Aufheizen, wenn die Sonne drauf scheint, als, dass einem wertvolle Heizenergie entweicht. So ein kleiner Raum ist ja im nu, auch mit einer kleinen Heizung, aufgeheizt, und die Energie die man dafür braucht ist nicht allzuviel. Eher ists sogar schnell überheizt. Meiner Meinung nach reicht es, nicht vorhandene Dämmung in so einem Postkoffer zu vervollständigen, damit es länger warm bleibt, wenn nicht geheizt wird. Dann klappts auch im Winter mit dem Wohlbefinden im Bus. Das übermässige Aufheizen durch die Sonne lässt sich auch gut verhindern, wenn man ein "Sonnendach" aus Solarpanels baut.

  • SPU Saunadämmplatten

    • pseudopolis
    • 11. März 2026 um 12:42

    Eigentlich hast du durch das GFK Sandwich im Koffer schon genug Dämmung. Ich würde nur den Fussboden, die Aufbautüren, die Kältebrücken und zum Fahrerhaus hin machen. Bei meinem Postkoffer war das grösste Dämmproblem die Wand zum Fahrerhaus und die Türen. Dagegen sind die Wände zu vernachlässigen.

    Ausserdem hast du nur 3,5t, da solltest du nicht mit nicht wirklich nötiger Dämmung Gewicht verschenken.

  • Hubbett an GFK kleben

    • pseudopolis
    • 3. November 2025 um 17:24

    Ich habe die Aluprofile, in denen die Rollen laufen und an deren oberen Ende die Zugbänder befestigt sind, mit Körapur 666 auf das GFK geklebt. Hält perfekt.

  • Kaufempfehlung Sprinter oder Iveco Postkasten?

    • pseudopolis
    • 2. Oktober 2025 um 00:25

    Ich hab den alten Sprinter Postkoffer lange gefahren, und war wirklich zufrieden. Runtergerockt würde ich nicht sagen. Was da an Reparaturen war, das war das übliche, nichts was auf außergewöhnlichen Verschleiß schließen lässt. Man kann sich die Fahrzeuge ja vorher ansehen und hat bei Händlern oft Auswahl aus mehreren gleichen Fahrzeugen. Pluspunkt ist, daß die Fahrzeuge mit relativ wenigen Kilometern verkauft werden, da hast du erst mal Ruhe vor Verschleißreparaturen.

    Wenn dein Boxer noch in Italien ist, schau doch dort nach einer Motorinstandsetzung. Das geht da deutlich günstiger, als in Deutschland.

    Michael

  • Akkuzellen schon defekt?

    • pseudopolis
    • 7. Juli 2025 um 01:12

    Das mit dem Balancing ist ja nur ein Anstoss zur Lösung des Problems, das mir beim Ansehen des Screenshots, mit den stark unterschiedlichen Ladungen, in den Sinn kam. Natürlich kanns auch was anderes sein, ich habe es allerdings schon 2x erlebt, davon 1x am eigenen Batteriepack. Möglich ists also, aber es wird übersehen, da den meisten der Sinn des Balancing, der Ladungsausgleich unterschiedlich geladenen Zellen, gar nicht klar ist. Ich geh mal ins technische:

    Sind die Zellkapazitäten sehr nahe beieinander, können 200mA, wie beim Urs, ausreichen. Am deutlichsten macht es ein einfaches Rechenbeispiel (tiefergehende Faktoren lasse ich aussen vor): Nehmen wir an die Batterien werden 4std am Tag geladen, dann sind sie voll. Die restlichen 20std kann das Balancing arbeiten. Davon entfällt auf jede Zelle 1/4 der Zeit (bei typischerweise 4 Zellen), denn das Balancing findet nicht gleichzeitig statt, also 5std am Tag. Dann kommt man mit Urs´ BMS der nur 200mA kann auf täglich 1Ah. Das bedeutet, der Unterschied der Zellkapazitäten sollte nicht über 2Ah sein, sonst ergibt sich mit der Zeit ein immer größerer Ladefehler.

    Der Ladefehler kommt folgendermaßen zustande: Die schlechteste Zelle (mit am wenigsten Ah) ist am schnellsten voll. Sobald eine Zelle voll ist, wird der komplette Ladevorgang vom BMS angehalten, um diese Zelle nicht zu überladen und mit der Zeit zu ruinieren. Die anderen Zellen werden dadurch niedriger geladen. Beim Entladen wird allen Zellen gleich viel Ladung entnommen. Beim nächsten Aufladen ist die schlechte Zelle wieder als erste voll geladen und die guten Zellen werden wieder ein Stück weniger geladen. Mit jedem Ladevorgang nimmt also die Ladung der guten Zellen ein wenig ab. Also ein schleichender Prozess. Irgendwann ist dann die Kapazität so gering, dass das Batteriepaket scheinbar kaputt ist, die Spannung zu gering und der BMS die Unterspannungsabschaltung aktiviert. Der Ladungsausgleich beim Balancing soll das verhindern.

    Bei mir war das nach 1 Jahr täglicher Nutzung soweit. Mein alter BMS hatte 200mA Balancestrom. Ich hatte die Möglichkeit die Kapzität der Zellen daraufhin zu messen: Der Unterschied schlechteste>beste Zelle war 7Ah, bei 280Ah die die Zellen eigentlich haben sollten. Das sind nur 2,5% Abweichung. Seit ich den BMS mit 2A Balancing drin habe, ist Ruhe in der Richtung.

    Schaltet man die Verbraucher eine Weile ab und das BMS läuft weiter (zb, beim übern Winter einmotten des Fahrzeugs) hat das BMS natürlich mehr Zeit für das Balancing, und kann den evt Fehler kompensieren.

    Die BMS Hersteller empfehlen für höhere Zellkapazitäten externe Balancer und haben das auch im Angebot. Oft mit weit mehr als 2A. Bei den roten Daly BMS wird extra darauf hingewiesen. Ausserdem unterliegen die Zellen ja auch Alterung, verlieren mit der Zeit an Kapazität, aber natürlich nicht jede Zelle im selben Maß. Also lohnt sich in der Richtung voraus zu denken.

  • Akkuzellen schon defekt?

    • pseudopolis
    • 2. Juli 2025 um 10:02

    Hi

    Zelle 1, 2, 5 und 6 haben zu wenig Spannung. Die Spannungen sollten viel einheitlicher sein. Der BMS sollte das eigentlich balancen. Wenn die Zellkapazitäten (Ah) weit auseinander liegen und der Balancingstrom des BMS gering ist, kommt das BMS nicht mit dem Ladungsausgleich hinterher, und der Fehler potentiert sich mit der Zeit. Wird bei einer Zelle dann der Abschaltwert unterschritten, trennt das BMS die Verbraucher. Ein vernunftiger Balancestrom bei deiner Konfiguration sollte mindestens 1A sein, besser 2A. Sieh mal in die Anleitung deines BMS, da steht drin, wie hoch der Balancingstrom ist.

    Ausserdem würde ich den Wechselrichter nicht an das BMS, sondern direkt an die Batterien anschliessen. So eine hohe Last wie ein Wasserkocher, lässt die Batteriespannung stark abfallen, was auch wieder zum unterschreiten des Abschaltwerts des BMS führen kann. Eine Überlastschutzfunktion hat der Wechselrichter auch eingebaut, das muss man keine Angst haben.

    Und natürlich sollte dein BMS auch mit so hohen Strömen klar kommen. Nehmen wir an dein Wasserkocher leistet 2kw, dann fliesst bei 12V 166A und bei 24V 83A. Das ist ganz schön knackig. Wenn dein BMS nicht dafür ausgelegt ist, wird sein Überstromschutz greifen.

    Ciao, Michael

  • SSG Gänge lassen sich bei laufendem Motor nicht einlegen

    • pseudopolis
    • 1. Juli 2025 um 00:14

    Hi

    die typischen Schwachstellen hast du ja schon abgearbeitet. Ich geh mal davon aus, du hast das 100% gemacht, und kannst das auch wirklich abhaken. Also zb das richtige Relais eingebaut und das gerade eben, und nicht vor 1 Jahr. Neuer Pumpenmotor oder neue Kohlen und kein Gebrauchtteil.

    In der Diagnose kann man schauen, ob sich der Hydraulikdruck auch wirklich aufbaut. Ist kein Druck da, schau ob die Hydraulikpumpe überhaupt Spannung bekommt. Eine 40A Sicherung in der Fahrersitzkiste sichert die Pumpe ab. Wenn der Druck da ist, würde ich die SSG Hydraulik Stelleinheit abbauen, und schauen ob sich das Getriebe auch schalten lässt. Könnte ja das Getriebe blockieren. Es ist ja sonst ein ganz normales Getriebe. Die Stelleinheit selbst ist ein Recht simples Teil. Ein paar Hydraulikventile, die vom SSG Steuergerät elektrisch aktiviert werden. Dass alle Ventile auf einmal defekt sind, ist auszuschliessen, also würde ich die Stelleinheit mal aussen vor lassen. Wenn also das Getriebe gängig ist, wär das nächste das SSG Steuergerät. Das bekommst du gebraucht für wenig Geld. Wenn du ein gebauchtes SSG Steuergerät einbaust, musst du in der Diagnose die richtige Achsübersetzung einstellen. Also am besten mit dem alten SSG Steuergerät die Achsübersetzung nachsehen und dann beim neuen SSG Steuergerät das selbe programmieren.

    Viel Erfolg, Michael

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