Neues Projekt am Horizont - GFK Kabine auf 3,5to Daily

  • Hallo zusammen,


    nach nun 20 Jahren mit 4 Pickups und 2 Absetzkabinen (Belding und Ormocar) kommt nun langsam die Zeit für ein neues Projekt. :mrgreen:


    Zielsetzung:
    Man wird ja nicht jünger, also darf es etwas mehr Komfort und Platz sein als in der Absetzkabine.
    Kein Alkovenbett mehr, auch damit man im Sommer mehr Luft hat, Längsschläfer.
    Ausstattung mit
    - Gas für Kocher und Backofen + Induktionskochfeld
    - Planar 2D Dieselheizung,
    - Kompressorkühlschrank mit abgesetztem Aggregat,
    - 200Ah LiFeYpo Batterie,
    - 400W Solar,
    - Trocken-Trenn-Toilette
    - keine Innendusche, nur Außendusche
    Das alles mit max 3,5to, gut 2m Außenbreite und ca 6m Länge damit man auch in Städten noch Parkplätze findet.


    Was ist bisher passtiert:
    Neben einiger Planung auf Papier und zuletzt auch in CAD musste erst mal das Fahrgestell identifiziert werden.
    Vom Allrad haben wir uns verabschiedet, weil wir für unsere Touren den nicht wirklich brauchen, der kostet aber viel Geld und Gewicht.
    Aber es soll Heckantrieb sein, möglichst mit HA-Sperre. also sind Ducato &co raus.
    Außerdem will ich kein 2L Motörchen mit 180PS :roll: sondern lieber 2,5..3L mit Automatik.


    Kandidaten in der Auswahl:
    Canter Fuso:
    Hat und nicht wirklich gefallen, schlechte Verarbeitungsqualität, hakeliges Getriebe, Fahrerkabine wenig wohnlich und da verbringt man schießlich viele Stunden.
    Der Preis war ganz ok. Vorteil wäre gewesen eine relativ lange Kabine drauf bauen zu können, ca 70cm Vorteil gegenüber den anderen Kandidaten.
    Und ein Durchgang zum Fahrerhaus wäre nur schwierig möglich gewesen. (Kippfahrerhaus und Motortunnel)


    Sprinter:
    Haben wir auf der Messe angeguckt, mit dem MBUX und dem ganzen Spielkram der da verbaut ist war das auch nicht so unser Ding.
    Außerdem relativ teuer, Radstand für den geplaten Ausbau etwa 20cm zu lang. Ok, damit hätte man noch leben können, aber dazu kommt noch die geringe Vorderachslast.
    Und als 3L V6 mit Automatik auch nicht gerade ein Spritsparwunder.


    Renault Master:
    haben wir nur mal kurz reingeguckt, eine schreckliche Plastikwüste, nee


    Iveco Daily:
    Hat uns auf Anhieb gefallen, ansprechendes Cockpit, gute Sitze, 3L Diesel mit 180PS und 8-Gang ZF Automatik.
    Den sind wir dann als Kastenwagen auch probegefahren incl Autobahn, super komfortabel und leise!
    Der soll es also werden, Daily 35S18HA8, Radstand 3450mm als Einzelfahrerhaus ohne Rückwand:


    Preislich kommen wir auch ganz gut hin, ohne Nachfrage gab es im ersten Quote schonmal ca.30% auf den Listenpreis.


    Wenn das Ganze mal fertig ist, soll es ungefähr so aussehen:


    mit einem Stauraumalkoven.


    Aktuell sind die Anfragen an die Kabinenbauer raus, mal sehen was da kommt.


    Die zeitliche Planung ist ganz entspannt, weil ich im Frühjar 2022 mit dem Ausbau beginnen will.
    Aber bis zu 2 Jahren Lieferzeit, muss man ja jetzt mal anfangen...


    Kabine selbst bauen ist keine Option, ich hab keine Halle dafür und auch kein ebenes Ausengelände wo ich eine Zelthalle aufstellen könnte.

  • Hallo Holger,


    ich würde überlegen den Radstand von 3750 mm zu wählen. Da bist Du von der Aufbaulänge deutlich flexibler.


    Gruß
    Evaristo

    Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.

  • Nee, ich will ja möglichst kompakt sein. Bei 3450mm Radstand passt das ganz gut mit den 6m Fahrzeuglänge. Länger soll es nicht werden.
    Geplant ist auch noch ein am Rahmen befestigter, einsteckbarer Fahrradträger.

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier

  • Ahoj!


    Mit unserem Daily S3518, 3L und RS 3450 bin ich super zufrieden! (jedoch ohne Automatik). Gibt es die "S-Version" nun mit Sperren an der HA? Das gabe es vor gut 2 Jahren noch nicht (nur an der "C-Version", weshalb auch immer). Ein weiterer Vorteil ist, dass der Daily verglichen mit den anderen, vergleichbaren Fahrgestellen der leichteste ist...


    Die gewogenen Gewichte (meiner DoKa) habe ich hier aufgeführt: http://www.womobox.de/phpBB2/v…54c9ad68022525f4bbe047214


    Wo gedenkst Du die Kabine zu bestellen?

  • So kann's gehen Holger:


    Ihr kommt vom Pick-Up und wollt was Größeres ohne Allrad, ich denke in ein paar Jahren als Alternative zum 8,6 Tonner mit Heckantreib über einen Pick-Up mit Allrad nach........


    ......viel Erfolg bei Planung und Durchführung!

    Gruß vom Niederrhein
    Michael

  • Ja das mit den Gewichten ist so eine Sache, leider werden die Autos immer schwerer wegen der Euro6 Abgastechnik, Ad-Blue Tank usw. :roll:
    Vor 2 Jahren war das Fahrgestell deutlich leichter (-150kg). Im aktuellen Angebot stehen mit den gewählten Optionen 1914kg.
    Der Fuso wäre aber noch schwerer: 2025kg, der Sprinter irgendwas zwischen 1745-2356kg - tolle Angabe!


    Ne richtige Sperre gibts leider immer noch nicht, aber elektronische Helferlein "Tracktion-Plus".

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier

  • Hier noch ein paar Bildchen vom geplanten Innenausbau.
    Der Grundriss ist angelehnt an die Ausbauten von den Woelcke Autark Modellen, zumindest die Bettenlösung:
    Hinten eine Matratze 120*200cm quer mit Frolis drunter. Die Beine liegen dann auf den umgebauten Sitzpolstern.
    --> 2x2m Liegefläche :mrgreen:
    Tagsüber wird das Bett auf dem hinteren Teil gestapelt. So hat man zum sitzen und lümmeln auch genug Platz und kann die Beine Richtung Bett hochlegen und ausstrecken.
    Wichtig war uns auch hinten rum an 3 Seiten Fenster zu haben, damit man einen Rundblick in die Landschaft hat.

  • Du kaufst ein Fahrerhaus ohne Rückwand und integriert nicht das Fahrerhaus? Ich empfinde das als unheimlichen Raumgewinn.


    Gruß Nunmachmal, 40.920626,-8.661394

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Ich möchte aus Isolationsgründen das Fahrerhaus nicht in den Wohnraum integrieren, Kälte im Winter und Hitze im Sommer.
    Was man ggf noch machen könnte, wäre ein drehbarer Beifahrersitz, so dass vorne noch ein abgesetzter Lese/Arbeitsplatz mit einem kleinen Tischchen entsteht. Mal sehen...

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier


  • Tja Picco, so ist das im Leben, da ändern sich auch mal die Prioritäten!
    Du bist ja hier auch schon länger ein leerkabinenloser Moderator ;-)


    hahahaha……..ich lach mich schlapp.


    Sorry Picco, aber die Vorlage kam von Dir......ich geh noch ne Runde lachen :lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol:

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer


  • Ich möchte aus Isolationsgründen das Fahrerhaus nicht in den Wohnraum integrieren, Kälte im Winter und Hitze im Sommer.
    Was man ggf noch machen könnte, wäre ein drehbarer Beifahrersitz, so dass vorne noch ein abgesetzter Lese/Arbeitsplatz mit einem kleinen Tischchen entsteht. Mal sehen...


    Hallo Holger,


    wenn Du das Fahrerhaus aus Isolationsgründen nicht in den Wohnraum integrieren möchtest, fällt doch das Hauptargument gegen den Fuso Canter (kippbares Fahrerhaus) weg. Und wenn Du das "hakelige" Getriebe des Fuso Canter gegen die Automatik des Iveco vergleichst, solltest Du mal die geniale Duomatic von Fuso Canter probefahren. Ich weiß nicht, ob Du dann noch bei Deinem Ergebnis bleiben möchtest. Und schaue Dir mal die Doka beim Fuso an.


    Ich habe ja 2 Fahrzeuggenerationen (über 25 Jahre) den Daily Kastenwagen gefahren. Wenn ich Dir die Werkstattberichte und Prozessakten wegen Mängeln mal zeige, die mich insgesamt den Neupreis beider Dailys noch mal on top gekostet haben, kann man vielleicht erahnen, warum ich nie wieder ein Fahrzeug aus dem Hause Iveco kaufen werde. Mit meinem Fuso Canter, der jetzt 2 Jahre alt ist, habe ich nicht einen einzigen Reklamationsgrund oder Schaden bisher. Bei meinen beiden Dailys war ich schon in den ersten 2 Jahren mehr in der Werkstatt, als auf der Straße.


    Ich möchte Dir da kein schlechtes Gefühl machen - aber die Aussage "schlechte Verarbeitungsqualität" und dann noch im Vergleich zum Iveco kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe da den Eindruck, dass Du die beiden Fahrzeuge in Deiner Beurteilung vertauscht hast und den Iveco meinst?


    Ich habe mit meinem Fuso Canter 7C18D (Doka) das bislang in meinem Leben qualitativ beste, störungsfreieste und fahrkomfortmäßig angenehmste Fahrzeug unterm Hintern, was ich je gefahren habe. Mit Suchtfaktor, was die reisebusähnliche Ruhe und Ausgeglichenheit im Federungskomfort betrifft. Komm vorbei, und wir machen ne Probefahrt...


    LG Gode

  • Hoi zämä


    Offenbar ist es Holger und mir gelungen einigen einen lustigen Tag zu bereiten, auch schön! :D


    Du bist ja hier auch schon länger ein leerkabinenloser Moderator ;-)


    Ja, aber nicht ganz ohne Leerkabine...es fehlen nur noch die Wände und der Innenausbau.. :lol::lol::lol:
    Und es gab ja mal was:








    Und jetzt hör ich auf Holgers Tread für die Vorstellung meiner Ex-Camper zu benutzen... 8)

  • Hallo Gode,


    ich war bei dem Händler wo du deinen Fuso auch gekauft hast, und hab ne Probefahrt mit einer Doka mit Pritsche gemacht. Dort hätte ich auch eine Duonic in einem 6-tonner fahren können. Das ist aber keine richtige Wandlerautomatik, sondern ein automatisch geschaltetes normales Getriebe. D.h. beim rangieren am Berg geht das mit schleifender Kupplung...
    Der Fuso mit Einzelkabine hat je eine Beifahrer Doppelbank. Der Händler hätte mir einen Einzelsitz besorgt, das wäre nicht das Thema. Aber der Sitzkomfort war... naja ok würde ich sagen, aber nicht super. Die Aussage mit der Verarbeitungsqualität bezog sich auf den Innenraum, da passte z.B. der Plastikboden nicht richtig, stand hoch, man konnte aufs Blech gucken... das sah alles nach schnell zusammengeschustert und gut genug für die Baustelle aus. Der Platz im Innenraum ist geringer als bei den anderen, weil die Sitze direkt auf dem Boden des Motortunnels sitzen. Unsere 11L Kompressorbox hätte ich dort nicht vernünftig unter gebracht. Es fehlt einfach der freie Bodenraum um die Sitze. Und Doka wäre zu groß für uns, und damit zu schwer und zu lang.
    Der WAF war auf jeden Fall für den Innenraum sehr gering :mrgreen:


    Da sind wir beim nächsten Thema: der Fuso hat auch an Gewicht zugelegt und hat jetzt keine 1,5to an Zuladung mehr und damit Schlusslicht im Vergleich.
    Ich wollte einen etwas größeren Tank, geht aber beim kleinen Fuso nicht. 70L bei 12-13L Verbrauch, das ist mir was wenig. Den Daily bekommt man mit 90L Tank.


    Dazu kommt noch, es gibt nur noch den 3C15 und keinen 3C18 mehr, also nur 150PS was mir schon die untere Grenze war. Den 175PS gibts aber eh nicht mit Duonic und nur als Handschalter.


    Ob der Daily jetzt unbedingt unzuverlässiger ist, weis ich nicht. Im Netz kann man Negatives über alle Autos lesen, es gibt aber auch viele zufriedene Daily Fahrer wie den crono hier.
    Ich muss halt aufpassen, dass mir nach 12Jahren nicht der Rahmen durchrostet, aber da kann man ja was tun.

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier

  • Achja, beim Fuso kommt noch das Thema Tanks dazu:
    Die hängen seitlich am Rahmen, man muss also Tanköffnungen mit Klappe noch in die Schürze integrieren. Der Ad Blue Tank ist da wo meine integrierte Treppe hin soll, der müsste also auf die andere Seite gebaut werden. Auch die Batterien hängen da so halboffen unten am Rahmen. Mit Schürze an der Kabine käme man da nicht mehr vernünftig dran, müsste als auch eine Klappe hin.
    Beim Daily sind die serienmäßigen Tanköffnungen im Fahrerhaus, da muss nix mehr gebastelt werden.

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier

  • Hallo Holger,


    aus meiner Erfahrung kann ich dich nur darin bestärken, das Fahrerhaus abzutrennen, zum mindest dann, wenn eine ganzjährige Nutzung angedacht ist. Ein guter, thermisch verschließbarer Durchschlupf ist allerdings schon wichtig.,


    Weiterhin möchte ich anregen, über ein Hubbett über der Hecksizugruppe nachzudenken. Du verlierst dadurch den Stauraum der Oberschränke, den du aber wieder gewinnst, da kein Bettzeug verstaut werden muss. Die ständige Umbauerei würde mich nerven. Bett einfach hoch oder runterlassen - fertig.


    Es gibt recht unterschiedliche IVECO Erfahrungen. Ich fahre seit 1978 Daily Womos, derzeit das dritte. Hatte bisher keine nennenswerten Probleme auf 650.000km.


    Gruß Wolfgang

  • Hallo, lieber Holger,
    ich hab selber nie einen Iveco im Campingbetrieb gefahren und zwar deswegen, weil ich in einigen Iveco -Vertretungen, wo ich mich um einen Daily bemüht hatte, solche Excesse an Gleichgültigkeit, Schlamperei und dreckiger Werkstatt erlebt habe (Aachen, Düren und Köln) und natürlich Nichtberatung bis hin zu unhöflichem "Vergraulen", dass ich mir gesagt habe: Bei einem Unternehmen, was solches zulässt, kann ich nicht gut aufgehoben sein. Ob das mittlerweile besser geworden ist? Nach dem Schaden bei Gode Re hab ich da so meine Zweifel........ Und einen guten Ruf bei guter Garantieleisteung und Kulanz, darüber gab es bei den Profis nur ein müdes Kopfschütteln....über was, was es nicht gibt, kann man nicht reden....hihi.....


    In der Truckwelt, in die ich durch meine aktive Zeit in der Truck Trial Szene (EM, DM und tschechische Meisterschaft) eingetaucht bin, hatte Iveco zwar den Ruf, bei den großen Trucks ab 12 t sehr billig zu sein, aber die Rechnung ging nur auf, wenn man die Autos nur max 2 Jahre fuhr und dann gut gebraucht verkauft bekam.
    MAN und Mercedes waren die Favoriten, wobei Mercedes wegen des 14 St Reparaturservices die Nase etwas vorn hatte (und der taugt was, wie wir mit unserem ersten Logistiktruck, einer fast 30 Jahre alten ex-Feuerwehr, nachts um zwei auf der französischen Rhoneautobahn erleben durften).
    Volvo, Scania und DAF waren in der Qualität auch anerkannt, aber das Händlernetz war damals zu dünn und wenn man die nicht in einer großen eigenen Werkstatt unterhalten konnte, konnte man schonmal in Probleme kommen.
    Wer viel von D nach Spanien fuhr, konnte ganz gut auf die Renault Trucks zurückgreifen und die in F auch warten lassen.. eine Frage der Organisation.....


    Auch wenn bei Iveco das Modell für deine Anforderungen "passt", ich würd die Finger davon lassen. Bei mir käme nur der Daimler ins Haus und mit dem 207 als "James Cook", dem Sprinter, dem 609 D und der 2222 Sattelzugmaschine war ich allzeit unproblematisch unterwegs.

  • Hallo zusammen,


    auch ich fahre seit mittlerweile 16 Daily. 2016 bin ich vom 35S13 auf den aktuellen 35-170 Hi-Matic umgestigen.
    Die hier genannten Probleme kann ich nicht nachvollziehen. Mit beiden hatte ich nie wirklich gravierende Probleme.
    Der alte musste einmal mit defekter Hochdruckpumpe in die Werkstatt. Das ist allerding dem Einsatz eines anderen Raildrucksensors zuzuschreiben, mit dem der Raildruck um knapp 200 bar erhöht wurde. Iveco kann da definitv nix für!! Immerhin hat die Pumpe das 180.000 km mitgemacht. :D
    Passiert ist das seinerzeit während des Urlaubs in der Bretagne. Morgens hat uns der Abschlepper in der Werkstatt abgeliefert, pünktlich zum Feierabend um 18 Uhr konnten wir mit neuer Hochdruckpumpe weiterfahren.
    Ansonsten hat das Auto ausser jährlichem Ölwechsel (Motor und Differential) und bei Bedarf Verschleißteile keinerlei Wartung erfahren.
    Das Auto ist mitllerweile 18 Jahre alt und immernoch unterwegs. (Falls einer einen weissen Daily mit Klettergriffen an der linken Hecktür sieht, das isser)
    Ausser wegen einem in seinem vorherigen Leben bei AVIS schlampig reparierten Unfallschaden hatte ich auch keine nennenswerten Rostprobleme


    Beim neuen habe ich für die ersten 5 Jahre einen Servicevertrag dazu bekommen. Daher wird der regelmäßig in der Werkstatt gewartet.
    Naach knapp 4.000 km hat sich hier der Turbolader verabschiedet. Laut Werkstatt war wohl irgendwas an der Verstellmechanik defekt. Entweder hatte einer der Mitarbeiter beim Turboladerhersteller oder bei FPT einen schlechte Tag. Jedenfalls konnte ich ihn am nächsten Tag nach Feierabend mit neuem Turbolader wieder abholen.
    Der Werksattmeister hat dann noch gemeint, wenn es ausserhalb der Garantie gewesen wäre, dann hätte er den Verstellmechanismus ohne Probleme für wenig Geld instandgesetzt bekommen.


    Also dass Autos und Werkstätten grundsätzlich schlecht sind würde ich nicht behaupten.


    Meine Frau hatte die letzten sechs Jahre einen VW, da könnte ich ein Buch über Motorprobleme und unfähige VW Werkstätten schreiben. :evil:


    Noch eine kleine Anekdote am Rande: Gestern war ich mit dem Daily beim TÜV. Der Prüfer hat sich dann nach der Prüfung noch für meinen Ausbau interessiert. In diesem Zusammenhang hat er dann gemeint, dass für ihn persönlich entweder der Daily oder ein Sevel die erste Wahl wären wenn er einen Camper wollte. Grundsätzlich wären beide bei normaler Pflege auch nach Jahren noch unauffällig.


    Gruß
    Chris

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