Hat schon jemand Erfahrung mit Lithium Akkus?

  • Hallo,
    bin am überlegen ob ich mein Mobil durch leichtere Akkus etwas abspecken kann.
    Neuerdings werden leichtere Lithium Akkus mit 100Ah Kapazität angeboten.


    Allerdings ist die Ladetechnik wohl ein wenig anders.


    Die Suche hat nur ältere Beiträge ergeben. Diese neuen Akkus gibts aber erst seit kurzem.
    Gibt Neuigkeiten?


    Hat von Euch schon jemand sowelche verbaut?

    Honda Dax und Monkey
    jeder sollte eine haben

  • Nein, Erfahrung habe ich keine. Ich denke aber LI-Akkus sind deutlich teurer und brauchen auf jeden Fall ein passendes Ladegerät mit Temperaturüberwachung des Akkus. Sonst ergeht es dir wie den Sony Laptop Akkus!

    Gruß, Holger


  • Hallo,


    persönliche Erfahrungen habe ich keine. Aber ich erhielt vor einiger Zeit Infos. Eine Starterbatterie normaler Bauart, mit 12V/100 Ah hat ein Gewicht von rund 25kg. Diese kann durch eine Lithium Leichtbauspezialbatterie mit 12V/40 Ah welche ein Gewicht von nur 9kg hat, ersetzt werden. Obwohl diese Lithium-Batterie "nur" eine Kapazität von 40 Ah hat, bietet sie mit 950 CCA erheblich mehr Kalt-Startleistung. Ich kann diese Aussage nicht beurteilen. Hier im Thread geht es aber nicht um die Anwendung als Starterbatterie, sondern um Verbraucherbatterie. Hier noch Links:


    http://www.ev-power.eu
    http://www.ev-power.eu/index.p…e=lifeypo4-batteries-(12v)
    http://www.ev-power.eu/docs/GWL-LFP-Product-Spec-LP12V.pdf
    http://gwl-power.tumblr.com/
    http://gwl-power.tumblr.com/po…cell-cycle-voltage-levels
    http://www.kleinboote.at/Batte…0-Ah-ca-7-kg-neues-Modell
    http://www.kleinboote.at/Batte…-Ah-ca-10-kg-neues-Modell
    http://www.kleinboote.at/Batte…-Ah-ca-12-kg-neues-Modell


    Gruss
    Rene_W

  • Die mastervolt Batterie ist viel zu teuer. Kann man selber machen, die bauen auch nur 2 Volt Liio Zellen rein und dann noch ne Ladeautomatik oben drauf.
    Die Zellen kann man sich selber z.B. über Alibaba kaufen, sind natürlich aus China (wie alle). Dort gibst die deutlich!
    Dann noch ein Liio Ladegerät drann fertig. Wer möchte kann ja noch powercheq einbauen.

    Klinsi ist Schwabe.............

  • Man kann sich die Zellen auch in China passend konfektionieren lassen. In dem Forum findet man die Links zu den erprobten Shops: http://endless-sphere.com/foru…368c8ea7293c07be2f2bcd100


    Vor LiPo im Wohnmobil hätte ich aber Angst. Man findet im Netz so einige Videos und Berichte über diese Bomben.


    Für mein E-Bike habe ich aus sicherheitsgründen einen LiFePo4-Akku inkl. Schutzelektronik (BMS) gekauft. Dieser ist größer und schwerer, aber erheblich sicherer und angeblich Zyklenfester als ein ein einfacher LiPo-Akku.


    Es ist einen 36V/10AH mit folglich nutzbaren 360Wh. Umgerechnet auf ein 12V-System wären das nutzbare 30Ah. Eine Bleibombe müsste bei erlaubter Entladetiefe von 50% 60Ah haben. Der Akku wäre dann ca. 4x so groß und schwer.


    Ich weiß nicht, ob bei allen Akkus die nutzbare Energiemenge angegeben ist. Bei Akkus mit BMS sollte das so sein. Dies sollte man in die Rechnung mit einbeziehen.


    Dafür hat der Akku dann aber in Deutschland 300€ inkl. einfachem 230V-Ladegerät gekostet, also 3x so viel wie eine vergleichbare Bleibombe. Das würde sich nur rechnen, wenn sich die LiFePo4-Akus als tatsächlich zyklenfester herausstellen.


    PS: Aktuell überlege ic, wie ich o.g. Akku am sinnvollsten im WoMo nutzen kann...

  • Hallo nochmal,
    da scheint sich ja langsam was zu bewegen. Danke für die vielen Antworten.
    Wenn ich mir diesen Bericht ansehe: http://www.kleinboote.at/Batte…-Ah-ca-12-kg-neues-Modell
    und die Angaben des Herstellers wirklich stimmen, dann kann man so eine Batterie demnächst in meinem Mobil finden.
    Wenn ich meine 200 AH Agm durch eine 90 AH LiFEYPO4 ersetze habe ich ca 60kg gespart.
    Das erhöht den Biervorrat erheblich :D
    Die bessere ausnutzung des Akkus soll die geringere Kapazität zumindest zum Teil ausgleichen.
    Mit dem zur Zeit verwendeten Ladegeräten wird die Batterie sicherlich nur zu 80% voll werden.
    Das verlängert aber wohl in diesem Fall sogar die Lebensdauer.
    Eine Modifizierung des von mier verwendeten Sterling Laders bei Fahrbetrieb währe sicherlich möglich wenn ich beide Batterien austausche.
    Bis zu 17V Batteriespannung sehe ich auch als etwas zu hoch für die meisten Verbraucher im Wohnmobil an.
    Die Bordelektrik meines IVECOs mag das aber bestimmt nicht.
    Für die Empfindlichen Geräte wie TV und Sat Empfänger sowie die LED lampen benutze ich schon seit Jahren einen
    Spannungsbegrenzer auf 12-13V.
    Kritisch ist nach meiner Meinung die Aussage, das bei Tiefentladung die Batterie beschädigt wird.
    Klar das ist für keinen bisher genutzten Akku, wie Blei oder AGM wirklich gut.
    Aber kurzfristige Tiefentladung schadet nur bedingt.
    Wenn das bei diesen neuen Batterien kritisch ist, muss da eine Schutzschaltung davor!
    Bin gespannt was sich in diesem Jahr bei den Batterien tut.
    Zur Zeit gibt es wohl nur diesen einen Anbieter aus China mit halbwegs erschwinglichen Preisen.
    Aber das wird wohl nicht lange so bleiben. Die Verbreitung von Elektrofahrzeugen wird erheblich steigen.
    Was Auswirkungen auf die Preise der Akkus haben dürfte.
    Für weiter Tips und Anregungen bin ich dankbar.


    mfg Dieter

    Honda Dax und Monkey
    jeder sollte eine haben

  • Fertig konfektionierte LiFePo4-Akkus für Pedelecs haben in der Regel ein BMS integriert. Bevor mein LiFePo4 Akku tiefentladen oder erheblich überladen wird, springt das BMS an und trennt die Verbindung.

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