Wer hat praktische Erfahrungen mit T-Rex?

  • Servus,


    nach dem es hier im Forum ja ein paar T-Rex Projekte gibt stellt sich die Frage ob denn auch schon reale Erfahrungswerte zu diesem Fahrzeug vorliegen.
    Für uns ist er sexy weil er schmaler ist als alle anderen (wie mussten öfter abbrechen weil das schleifen der Äste auch an unserer 2 Meter breiten Kabine auf 4x4 Sprinter einfach gräßlich war als das uns der Untergrund zu gefährlich war) und natürlich geländegängiger ist.
    Das er mindestens 15.000 Euro teurer und 500 kg schwerer als der Sprinter ist, lässt sich leider nicht ändern.


    Darum T-REX Besitzer meldet euch!!!!


    Alle verfügbaren Videos im Netz glaube ich zu kennen (sieht immer gut aus wenn unbeladene Fahrzeuge durch extremes Gelände gescheucht werden)


    Herr Christ hat auch sämtliche Fragen absolut kompetent und super schnell beantwortet.


    Die Grundkonzeption des Fahrzeuges ist auf dem Papier auch überzeugend.


    Der Preis verursacht zwar Alptäume aber beim Wiederverkauf wird sich das sicher wieder relativieren.


    Darum hier die Frage nach wirklichen praktischen Erfahrungswerten (10 Stück aus dem deutsch-sprachigen Raum fahren doch schon mit Sicherheit mit kleiner Kabine durch die Gegend)


    - Spritverbrauch bei 100 auf der Autobahn mit Kabine (Verbrauch im Gelände ist uninteressant da nicht vergleich bzw reproduzierbar)?


    -räumliches Empfinden im Fahrerhaus


    - Lautstärke im Straßenbetrieb mit Geländebereifung (zb Vergleich mit Sprinter oder Daily)


    - wie stell sich Iveco an wenn man damit mal vor der Werkstatt steht?


    - was stört die Besitzer am meisten an ihrem Fahrgestell (für die Kabine kann er ja nichts) und was würden die Besitzer anders machen wenn man nochmal bei Null anfangen könnte


    - was waren die ersten Fehlerbilder


    - usw


    So und jetzt seid ihr dran

  • Hallo mobilo


    Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du und möchte einen T-Rex anschaffen. Einige Deiner Fragen habe ich für mich schon bearbeitet und kenne inzwischen eine Hand voll T-Rex-Besitzer. Keiner von denen war schon auf großer Reise, Dietmar alias "REXI" in dem oben genannten Forum war zumindest schon in Tunesien damit und hat 4000 km abgespult.


    Die allerersten Käufer hatten noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen, also Konstruktionsflöhe die inzwischen ausgemerzt scheinen. Der Verbrauch dieser 3,5 - 4 Tonnen schweren WoMo´s bei 2x3 Meter Stirnfläche scheint allgemein so um 14 - 14,5 Liter beim Neufahrzeug zu liegen, beim 146 PS-Motor und sehr zurückhaltender Fahrweise.


    Der Preisunterschied zum Sprinter von 15000 Euro kann nicht unwidersprochen hingenommen werden. Für mich ist der Sprinter mit Iglhaut-Umbau die wesentliche Aternative zum T-Rex. Deshalb habe ich diesen Unterschied genauer beleuchtet:


    Sprinter Serie Kurzer Radstand 176 PS einige Extras: ca. 41000.- brutto
    Iglhaut-Umbau nicht unter 20000,- je nach Extras auch mehr
    macht gute 60000 brutto


    T-Rex kostet brutto höchstens 8000 bis 10000 Euro mehr. Alles je nach Extraausstattung und Version.


    Vorteile Sprinter: erheblich mehr Komfort im Fahrerhaus, mehr Beinfreiheit, für meinen Sohn mit 192 cm ein Argument, für mich mit 170 cm keins.
    Sprinter fährt 170, Bremach 130, Geschmackssache.
    Sprinter holt aus 2,2 Liter 176 PS, Iveco aus 3 Liter 146 PS (welchem Motor trauen wir eine bessere Standfestigkeit zu ??)


    Für mich ein riesiger Unterschied: Das Fahrerhaus von Sprinter ist sage und schreibe 42 cm länger als jenes vom T-Rex. Bei Kabinenlänge von 310cm erreiche ich mit Trex noch 525 cm Gesamtlänge, der Sprinter hätte schon fast 570 cm !!


    Dann: Bremach ist ein Geländewagen, Sprinter ein Straßenfahrzeug, was willst Du haben ?


    Und das letzte Argument, welches mich derzeit zur Eile drängt: Sprinter gibt es als Neufahrzeug definitiv nur noch in der Version mit dem hoch sensiblen EURO 5 Motor, der in 3.Welt-Ländern nicht eingesetzt werden kann. Also schön im Bereich der EU bleiben oder in den direkten Nachbarländern nur ausgewählte Tankstellen nutzen. Es geht in erster Linie um den ansonsten zu hohen Schwefelgehalt des Dieselkraftstoffes, der den unvermeidlichen Partikelfilter verstopft und dann den Motor drosselt - Reparatur über 1000 Euro.


    Den T-Rex gibt es noch mit dem EURO 4 Motor und der Möglichkeit, den Partikelfilter vorübergehend durch ein Dummy zu ersetzen, welcher die noch nicht so sensible Software der Motorsteuerung austrickst.


    So weit mein Wissensstand.


    Aber fleißiges Lesen im 4x4-Forum und Fragen werden sicher weiterhelfen


    Sepp R

  • Hallo Sepp,


    danke für die Infos.


    also bezüglich Verbrauch sind sie damit absolut vergeichbar denn wir brauchen jetzt mit dem 318 Serienallrad und 245iger Geländebereifung und 2x3x3,5 m Kabine auch 15 Liter bei tempomat 110.


    den Iglhaut habe ich bewußt nicht mit mit in die Betrachtung gezogen weil der Allrad sicher viel besser ist als der elektronische bei unserem Werksallrad aber das Fahrgestell bleibt halt gleich und ist nun mal auf Transporterbelange hin optimiert. und dann hatte ich Bedenken bei Problemen als Ping Pong Ball zwischen den beiden Firmen hin und her gereicht zu werden. Von daher möchte ich das Thema Iglhaut hier nicht weiter vertiefen denn wenn ich einen richtigen geländegängigen Sprinter haben wollte würde ich den neuen Daily 4x4 kaufen (auch wenns lustig klingt) und er nicht so schwer währe


    bezüglich Körpergröße spielst du sozusagen in der selben Liga (und damit genau wie die kleinwüchsigen durchschnittlichen Mittelitaliener welche die Geometrie des Fahrerhauses entworfen haben :lol: )wie wir mit unseren 170cm 165cm und 100cm :lol: und von daher spielen die Bemerkungen von "großen T-Rex Lenkern" sie würden überall mit den Knien und Ellebogen anstoßen für uns nur ne untergeordnete Rolle


    bezüglich Leistung finde ich sind 176 ebenso genug wie 184 PS die wir jetzt haben denn die brauchst du eh nur auf der Autobahn und wir fahren sowieso nicht schneller als 100 bis 110 weil teuer gefährlich und laut.


    ja die 42 cm mehr nutzbare Länge reizen uns auch da wir unter 600cm bleiben wollen aber noch mehr die mögliche 180cm Kabinenaussenbreite.


    ja was wollen wir? eine kleine hochgeländegängige erprobte Basis möglichst ohne viel elektronischen Firlefanz (auch wenn sie das Leben leichter machen (solange sie funktionieren)) aber trotzdem auf dem Stand der Technik mit dem Bewustsein das jeder von uns 1000 ende km erstmal auf der Autobahn zurücklegen muss ehe er ins Gelände darf 8)


    bezüglich deaktivieren Partikelfilter das ist neu für mich. weißt du ob es die Option auch beim Euro 5 er Iveco Motor von Bremach geben wird?


    Viele Grüße


    mobilo

  • Hallo mobilo


    Zur letzten Frage ein klares Nein von Erich Christ und anderen Motorkennern. Der neuer Iveco-Motor mit Euro 5 (der aber zur sicheren Beurteilung offenbar noch nicht vorliegt) soll diese Möglichkeit nicht bieten, dafür aber andere Gemeinheiten aufweisen wie Piezoelemente in den Einspritzdüsen, die wieder besonders empfindlich sein sollen. Letzteres stammt zwar aus der Gerüchteküche, aber besser wird der Motor durch diese Neuerungen ganz sicher nicht.


    Ein Wort zu Iglhaut: Die sind meines Wissens die Einzigen, die deutlich größere Reifen ermöglichen durch Deaktivierung vom ESP oder wie dieser elektronische Kram auch heißt. Meines Wissens kann man beim Serienallrad bzw. Achleitner-Allrad keine wesentlich größeren Reifen aufziehen.


    Der neue Iveco 4x4 kommt für mich nie in Frage. Erstens hat der ja auch schon Euro 5 (oder gibt es davon noch alte?) und dann ist er länger, breiter, schwerer und teurer bei vergleichbarer Kabinenlänge. 3,5 Tonnen dürften nicht möglich sein. Der weiche Rahmen macht den Kabinenaufbau auch noch schwieriger und schwerer. Was hat der denn noch für Vorteile gegenüber dem T-Rex ?


    Aber vor der Entscheidung müsst Ihr und müssen wir unsere Prioritäten definieren. Bei mir sind das Robustheit und geringe Gesamtlänge: ergo T-Rex.


    Schöne Grüße


    Sepp R

  • ...1700er Unimog?


    Ich hab auf dem schon schöne Kabinen gesehen und die gibts auch als gute gebrauchte, die Basisfahrzeuge.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous ()

  • Ich habe noch einen Hinweis zum neuen Iveco 4x4 vergessen:


    Scheinbar verkauft er sich ziemlich schlecht. Gerüchteweise sollen erst 300 Stück verkauft worden sein. Das sind Zahlen, mit denen Bremach leben könnte, die aber bei Iveco überhaupt nicht ins Profil passen. Iveco ist ein Großserienhersteller. Und die Spatzen pfeifen vom Dach, dass es diesen Wagentyp wohl nicht mehr lange geben wird.


    Den T-Rex schon. Bremach ist gerade dabei, den T-Rex militärtauglich zu gestalten und man hat auch schon von einer Zusammenarbeit mit einem großen russischen LKW-Hersteller munkeln hören. Auf der oben verlinkten Seite des 4x4-Forums gibt es darüber einige Berichte mit Links, die ich mangels Russischkentnissen leider nicht lesen konnte. Aber es wird offenbar eine größere Zukunft geplant. Das bedeutet für uns Reisemobilisten ein besserer und zukunftssicherer after-sales-Service. Jedenfalls vertraue ich darauf. Die Zukunft wird es zeigen.


    Aber klar: Die Masse an Vertragswerkstätten wie Mercedes kann Bremach oder auch Iveco nicht bieten.


    Sepp R

  • Hallo Thomas


    Der 1700-er Unimog ist was ganz anderes. Das weißt Du auch, klar.


    Aber jemand, der ernsthaft mit Bremach, Sprinter etc. liebäugelt für den kommt ein Unimog eher nicht in Frage. Und diejenigen, die Unimog in Betracht ziehen können auch auf die 7,5 Tonner von MAN und Iveco schauen.


    Ich persönlich könnte mit 2,5 Meter Breite glaube ich gar nicht fahren. Die Straßen wären mir dafür zu schmal. Aber komisch: Es gibt viele, die können das.


    Sepp R

  • Zitat von SeppR

    ...Ich persönlich könnte mit 2,5 Meter Breite glaube ich gar nicht fahren. Die Straßen wären mir dafür zu schmal. Aber komisch: Es gibt viele, die können das.....


    Ach weißte, lieber Sepp, das ist nur eine Frage des Alters - bisschen warten, dann kommt der Tunnelblick von ganz allein und dann ist Dir die Breite vom Auto sowas von egal..... :wink::roll:


    Aber wer sich in einen Bremach verguckt....dann ists zum Unimog nur ein kleinerer Schritt.....wenn man etwas großzügig mit den Maßstäben umgeht. Und man kann auch ne 2,30er Kabine draufsetzen.......

  • Hallo Sepp hallo Thomas,
    nee also der Unimog ist für uns nichts denn viel zu fett. wir wollen auf jeden fall in der 3,5 tonnen Liga bleiben (auch wenns nur auf dem Papier für die Zulassung ist) und dem T-Rex sieht man sein garantiertes Übergewicht auf Urlaubsfahrt von 500 kg noch weniger an als unseren bisherigen 4x4 Sprintern und in den letzten 12 Jahren hatte wir keinerlei Probleme mit den grünen Wegelagerern.
    Um dein Bsp mit dem Tunnelblick aufzugreifen Thomas: der Tunnel ist dann immer vorne breiter als hinten demzufolge steckst du immer eher mit 2,3m fest als mit 1,8m Breite (und gerade die schmalen Jeep Tracks der Einheimischen führen oft zu den schönsten Stellen)


    das mit Iveco und den verkaufszahlen hatte ich noch nicht gehört aber kann es nicht bewerten gebe nur zu Bedenken das im Moment gerade viele Kabinenhersteller auf den Iveco 4x4 aufspringen (Bocklet, Bimobil, Unicat ...) und dort sehr schöne Expeditionsfahrzeuge aufbauen (aber alle in der 5 Tonnen Klasse)


    bezüglich Reifen hast du recht, unsere 245 75 R16 auf dem Sprinter ist das Maximum was bezüglich Freigaben geht (die 265iger nimmt offenbar Iglhaut auf die eigene Kappe) ohne an die Radläufe ran zu müssen.
    aber mit unserem Bodendruck sind wir halt im weichen leider recht schnell am Ende.


    Ja Sepp Robustheit und geringe Aussenmaße sind auch unser Fokus.


    wenn du russische links hast sende sie mir mal denn ich habe gerade eine russische Praktikantin.....


    Grüße
    mobilo


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  • Hallo mobilo


    Hier der Link zu dem Beitrag im 4x4forum:


    http://www.viermalvier.de/ubb_…4502/UAZ_T_Rex#Post354502


    Dort sind dann mehrere Links zu den russischen Seiten. Wenn ich das richtig verstehe, sind das alles noch Spekulationen. Keine Firma, auch Bremach nicht läßt sich zu tief in die Karten schauen.


    Aber zur mutmaßlichen Zukunft dieses Fahrzeugsegments: Wir Camper sind sowohl bei Iveco als auch bei Bremach nur ein kleiner Teil des Kundenstammes, ohne genaue Information schätze ich mal so um die 10 %. Die restlichen 90% der Produktion gehen in die gewerbliche oder kommunale Nutzung. Also Bauhof und Baustellen, Feuerwehr, Müllabfuhr in schwierigen Berggebieten, sonstige Sonderfahrzeuge. Diese Nutzer nehmen aber lieber einen etwas größeren 7,5 Tonner oder gleich einen schweren LKW und die MAN 4x4 sind kaum teurer als Bremach und Iveco Daily 4x4.


    Also nur für Sondereinsätze, wenn kleine Größe ein wesentliches Argument ist greifen diese Bereiche auf die Kleinen zurück. Und dann ist der kleinere Bremach, der sogar 500 kg mehr Ladung ermöglicht dem größeren Iveco überlegen. Also ich glaube wirklich, dass es den Iveco Daily 4x4 nicht lange geben wird. Die schönen Mobile von Bocklett, Bimobil und anderen Kabinenbauern für Preise um 150 000 Euro und mehr werden vermutlich keine Stückzahlen erreichen, die für Iveco interessant sind.


    Aber alles nur Vermutungen meinerseits. Ich werde mich auch hüten, über irgend ein Produkt verkaufsschädigende Äußerungen zu verbreiten. Wie in totalitären Systemen muss man halt zwischen den Zeilen lesen.


    Sepp R

  • Hallo in die Runde,


    frage, wie sieht denn die Sachlage genau aus? Die Einführung der Euro 5 Abgasnorm war für PKW und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5t per 1.9.2009, für LKW per 1.10.2009. Gefunden habe ich eine Ausnahmeregelung für PKW welche besagt, dass PKW welche vor dem 1.9.2009 eine Typengenehmigung hatten, dürfen noch bis 31.12.2010 mit Euro 4 Abgasnorm in Verkehr gebracht werden. Gibt es auch eine Ausnahmeregelung für LKW?


    Immer daran denken, der Bremach T-Rex resp. dessen Motor ist nach LKW Norm geprüft und zugelassen, unabhängig ob das Fahrzeug bis 3,5t oder über 3,5t in Verkehr gebracht wird. Hat jemand die Typengenehmigung Nr. eines Bremach T-Rex?


    Gruss
    Rene_W

  • Übergangsfrist für PkW-Norm-geprüfte Fahrzeuge ist korrekt, das hieße F1A. Die LkW-Norm-geprüften F1C-motorisierten Fahrzeuge nutzen alle die "Kleinserienregelungen", die es mWn in der Schweiz nicht gibt, d.h. dort bleibt allein der F1A bis zur Einführung eines stärkeren Euro5-Motors.


    Update aus der Motorenwelt (der geschlossene DPF ist der Troublemaker, auch mitten in Europa, fragt mal die PkW-Hersteller durch..):


    Entweder ein Motorenhersteller bietet eine "Rückrüstoption" an, die für den außereuropäischen Betrieb das Ausbauen des Filters und Deaktivieren der Steuerung erlaubt (ich kenne einen Hersteller, das das tut)
    Plan 1b hieße, dass die Entwicklung mit oder ohne Unterstützung des Motorenherstellers später nachgeholt wird.


    Oder ich optimiere den Motor, dass er ev. mit einem offenen Filtersystem auskommt, weil er hinreichend wenig Partikel emittiert. Bedeutet heißere Verbrennung = mehr NOx. Ein noch nicht so sehr in Erscheinung getretener Hersteller, der in anderen Segmenten einen sehr guten Ruf hat, scheint in die Richtung zu gehen: Die NOx mit adBlue "zuschütten", dort ist der "Einsatzfahrzeugschalter" (keine leistungsreduktion bei leerem adBlue-Tank) erlaubt...


    Welche Lösung welcher Fahrzeuganbieter wählt...noch schwer einzuschätzen, IVECO hat offensichtlich nicht vor, für irgendeine der Entwicklungsrichtungen substanziell Geld in die Hand nehmen zu wollen - die Position kann sich auch wieder ändern. (Ja, es gibt ernste Troubles mit den Leergewichten des Daily4x4, es sollen aus dem Prospekt 3,5t-Dokas gekauft worden sein und sich die Kunden eine Nutzlast zusichern haben lassen, und gegen eine nunmehr im Konzern vorhandene Wrangler-Plattform sieht der Massif sehr alt aus)


    Grüsse,
    Peter


    edit: Tippfehler beseitigt

  • Mercedes ist es wohl nicht. Mercedes hat mir definitiv erklärt, der Euro 5 Motor des Sprinters sei nicht für den Einsatz in Ländern mit schlechter Dieselqualität (insbesondere höherem Schwefelgehalt) geeignet und sie würden auch keine Rückrüstoption anbieten. Ich habe mich dann an die Anfrage eines größeren Abnehmers von 4x4 Sprinterfahrgestellen "angehängt", der den gleichen Bedarf hat und auch der wurde abschlägig beschieden. Für Fernreisende bleibt wohl derzeit nur entweder zu hoffen, daß die Euro 5 Motoren (und insbesondere die Partikelfilter) doch nicht so allergisch auf schlechten Diesel reagieren, wie zumindest Mercedes wohl befürchtet oder jetzt noch schnell ein Fahrzeug zu kaufen, das noch keinen Partikelfilter hat (in der 3,5-5t klasse z.B. Ford Transit Allrad, Bremach, Iveco). Ich habe schweren Herzens letzteres getan, da ich als Nichttechniker mich nicht traue, das Risiko einzugehen, daß Mercedes Recht hat und ich Schwierigkeiten mit dem Motor bekomme.
    SG

    Never confuse having a carreer with having a life

  • Steyr Motors - den Monobloc (und zwar den echten, nicht die Russenlizenz)
    Bekommen gegenwärtig nur Menschen in oliv zu Gesicht, aber das kann sich ev. ändern.


    Ob sich im Iveco-Umfeld etwas ergibt, weiß ich noch nicht, vom Werk selbst kommt definitiv nichts, auch wenn die Defence-Sparte tobt.


    Bei VAG gibt es für diverese PkW Softwareupdates, die unter Euro IV noch ausreichend waren.


    Der Hund ist der Schwefel: Sagenhaft, wie sich die Partikel da vermehren.. da geht jedes Filter zu. Innermotorisch bzw. in den Hochdrucksystemen passiert nicht unbedingt etwas: Wasser und Verunreinigungen sind beherrschbar, aber Jet fuel killt jede Pumpe, die merklich über 1.000 bar operiert - die eine etwas früher, die andere etwas später. Und wenn es richtig kalt wird?


    Grüsse,
    Peter


    Nachsatz für alle gesetzestreuen Beamten: Wenn die Hersteller dementieren, werden sie schon recht haben und ich mich irren ;)

  • Hallo PeterM


    Du kennst Dich mit Motoren offenbar gut aus.
    Deine kritischen Bemerkungen über die fehlende Reisetauglichkeit der zukünftigen Motoren haben mich auch so erschreckt, dass ich (natürlich nach umfangreichen Recherchen) mir jetzt noch einen der letzten Euro4 Motoren im T-Rex gesichert habe.


    Dabei habe ich gehört, dass der von Dir genannte Steyr-Motor leider eine 5 stellige Eurosumme mehr kosten soll als der bisherige Iveco F1C. Aber auch die neue Iveco-Motorengereration mir Euro 5 soll 4-5 Tausender teurer werden als bisher. Und es soll nur noch den 176 PS F1C geben, der wieder einen höheren Verbrauch als sein schwächerer Bruder hat und natürlich die kompliziertere (und mutmaßlich anfälligere) Turbotechnik hat. Alles Dinge, die ich vermeiden wollte.


    Also in sofern bist nicht Du schuld sondern die Entwicklung, dass ich nun zugeschlagen habe.



    Eine Frage an Canoe: Du hast Dich offenbar auch entschieden. Darf man fragen, welche Braut es werden soll ?


    Sepp R

  • Zitat von mobilo


    - wie stell sich Iveco an wenn man damit mal vor der Werkstatt steht?


    Sehr spät klinke ich mich in den Faden ein, mit einem Erfahrungsbericht zu der obigen Frage:


    http://www.viermalvier.de/ubb_…eti_Marelli_ni#Post355502


    Der Iveco-Service in der Bretagne handelte genau so professionell, als wenn es sich um einen liegen gebliebenen Stralis gehandelt hätte: Betreuung, Hilfe bei der Organisation eines Mietwagens, Arbeit auch am Samstag Nachmittag, und so weiter. Das Auto selbst lief als "ein besonderer Iveco Allrad mit großen Rädern" ...


    Ich habe zwar keinen T-Rex, aber das Fahrwerk des Extreme ist recht ähnlich. Das Extreme-Fahrerhaus ist noch deutlich enger als jenes des T-Rex, aber trotzdem fahre ich mit 180cm und leider viel zuvielen Kilos lieber im Bremach als im PKW. Der große Vorteil liegt im hohen Sitz und der gegenüber einem normalen Geländewagen nochmal aufrechteren Sitzposition. Durch den "Tempomat" kann man auch sehr lange Autobahntouren angenehm und ermüdungsfrei zurück legen. Im Winter sind die Kamik-Stiefel Größe 44 zuweilen etwas schwierig bei der getrennten Bedienung der nahe beieinander liegenden Pedale, aber man gewöhnt sich daran.


    Marcus

  • Zu dem letzten Gedanken, "Wie stellt sich Iveco an ..."


    Von Manfred habe ich erfahren, dass er sein Motorenproblem (was letztlich nur ein Batterieproblem war) zuletzt gut mit der lokalen Iveco-Werkstätte lösen konnte wogegen er offenbar vor einem Jahr noch als Exot angesehen und etwas hilflos angelächelt wurde.


    Die Anfangsprobleme scheinen inzwischen doch weitgehend gelöst oder zumindest deutlich gebessert zu sein, was auch andere Bremachbesitzer schon geäußert haben. Deshalb bin ich inzwischen ganz zuversichtlich, dass ich nicht wegen jeder Kleinigkeit zu Erich Christ nach Raab fahren muss.


    Sepp R

  • Hallo Sepp,


    Zitat

    ...dass ich mir jetzt noch einen der letzten Euro4 Motoren im T-Rex gesichert habe....


    kannst Du uns ein bisschen mehr darüber erzählen?
    Schon geliefert bekommen und Erfahrungen damit oder erst nur bestellt?


    Mit welcher Ausstattung?


    Nur reines Fahrgestell oder mit Pritsche?


    Bin neugierig gell? :wink:

    Gruß Ralf


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