Wechselrahmen für Pritsche und Womo-Aufbau ????

  • Hallo zusammen!


    Ich war schon längere Zeit nicht mehr aktiv im Forum (nur mal zwischendurch reingelesen), da ich nichts zu bauen hatte. Jetzt gibt´s aber wieder ein neues Projekt: Ich möchte mir auf eine Pritsche (ist gerade in Anschaffung - wahrscheinlich Fiat Ducato vielleicht auch Allrad) einen Womoaufbau draufbauen.
    Die Frage ist jedoch, was ist geschickter - die Pritsche drauflassen und für den Urlaub die Kiste draufsetzen (Frage der Befestigung!) oder eine Möglichkeit schaffen mit der man ohne viel Aufwand die Pritsche runter und den Womoaufbau draufstellt.
    Habt ihr eine Idee wie so etwas aussehen könnte? Die Rahmen für Pick-up´s hab´ich schon im Forum gesehen, aber ich bin mir nicht sicher ob das auch bei einer Kabine mit ca. 3 x 2 Metern (+ 1,5 Meter Alkovenüberhang) so einfach funktioniert.
    Und wie sieht das mit der Typisierung in Österreich aus?


    Wäre wirklich dankbar für Tipps, da ich zwar schon mal eine Gfk-Kabine gebaut habe, aber in punkto Rahmen keine Erfahrung habe.


    Gruß aus Niederösterreich


    Harry

  • Hallo Harry,


    wie das mit der Zulassung in Österreich aussieht kann ich Dir nicht sagen.
    Aber eine Möglichkeit wie Du es mit dem Wechselaufbau machen kannst kannst Du bei mit abgucken. (S. auch Fotos unten unter www).


    Ich habe auf VW T4 gebaut. (Kabine hat eine Bodenfläche von ca. 2,8 m x 2 m und einen Alkoven mit über 2,10 m Gesamtlänge).
    Ich habe zuerst die original Ladefläche des T4 abgeschaubt. Und zwar aus zwei Gründen: 1. Gewicht, und 2. Um so von der Höhe her direkt auf den Rahmen bauen zu können und so ca. 20 cm tiefer zu kommen.


    Auf den Rahmen (auf die Original Befestigungspunkte) habe ich eine Siebdruckplatte verschraubt, als neue Ladefläche.


    Meine Kabine ist eine Ormocar-Leerkabine aus 40 mm GfK-PU-GfK Sandwich, der Boden hat statt GfK eine Innenlage aus Multiplexplatte.
    In die Bodenplatte habe ich dann beim "zusammenbacken" der Sandwichplatten noch in Längstrichtung 40 mm Holzbalken einlegen lassen und an den Stellen, wo die Stützen befestigt sind ebenfalls Hölzer einlegen lassen. (Die Hölzer dienen dazu, daß sie das Gewicht der Kabine auf die Unterlage übertragen und nicht der PU-Schaum das Gewicht der Kabine übertragen muß.)
    Damit ist die Kabine selbsttragend und braucht keinen weiteren Hilfsrahmen. (Zumindest bei einem relativ verwindungssteifen Rahmen. Und dem (Haupt)einsatz auf befestigten Straßen. Wenn Dein Fahrzeug stark verwindet und Du ins Gelände möchtest könnte evtl. doch ein Hilfrahmen nötig sein.) Die Kabine liegt dann im Prinzip einfach auf der Ladefläche auf. (Dazwischen habe ich noch eine Antirutschmatte aus dem Bereich der LKW-Ladungssicherung). Dann habe ich die Kabine noch an 4 Punkten mit dem Fahrzeug verspannt, das hat für den deutschen TÜV gereicht. (Alternativ hätte ich die Kabine so auch nur als Ladung fahren können,eine Eintragung in die Papiere wäre nicht nötig gewesen.)

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe!


    Danke für Deine Antwort.


    Mein Problem ist, daß ich die Pritsche unter der Woche beruflich nutzen muß (Glastransport).


    Darum denke ich an ein Wechselsystem, welches an den Rahmen (Originalbefestigungspunkte der Pritsche) angeschraubt ist und quasi irgendwiegeartete Führungsschienen besitzt in die wahlweise die Pritsche oder der Aufbau "einrasten".


    Hast Du eine Ahnung ob schon irgendjemand so etwas gebaut hat?


    Gruß aus Niederösterreich


    Harry

  • Hallo Harry,


    schau Dir mal die Bimobil Wechsel-Aufbauten an.
    Ich hab jetzt das 2. Bimobil und denke, dass die das Thema gut gelöst haben.
    Bodenlänge von unserem jetzigen ist 3,40 m bei 2,15 m Breite.
    Der Aufbau auf dem alten Fiat Ducato (Typ 290) Einzelkabiner ist sogar stabiler als die Kombination Nissan Pickup (1 1/2) mit Bimobil Husky 240, zumindest ist das Nicken des Alkoven deutlich weniger.
    Das heisst ja, dass die Rahmenverwindung deutlich geringer sein muss.


    Roadrunner hier im Forum hat seine Selbstbaukabine ähnlich aufgesattelt, vielleicht fragst Du mal bei ihm nach.


    Zur Frage ob auf die Pritsche oder mit Hilfsrahmen direkt auf den Rahmen:
    Ich würde die Pritsche abnehmen, schon allein wegen der dadurch deutlich reduzierten Gesamthöhe. Gewicht spart es definitiv auch, wenn Du mit Kabine fährst.


    Und die Pritsche lässt sich ja recht einfach mit einem Kettenzug auf- und absetzen, wenn nötig.


    Gruss
    Uwe

    Endlich wieder bi-mobil

  • Hallo


    Das BiMobil System ist schon super.
    Geht relativ schnell der Umbau. Kein mm-genaues Rangieren notwendig.
    Durch den Konus fällt die Kabine immer in die optimale Position.


    Bedenkt aber auch das der Kabinen-Boden beim BiMobil durch den integrierten Alu Rahmen extem stabil ist und wesentlich größere Kräfte aufnehmen kann wie ein normales Sandwich mit eingelegten Holzleisten.


    Bei normalen Sandwich würde ich auf einen massiven Zwischenrahmen
    nicht verzichten.



    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Hallo Leute!


    Danke für Eure Antworten!


    Hat vielleicht einer von Euch Zeichnungen oder andere Unterlagen von dem Bi-Mobil System?


    Gruß aus Niederösterreich


    Harry

  • hi,
    mein Vorschlag ist, bau dir ein gescheites Wechselsystem auf dein Fahrzeug und setzt dann eine Absetzkabine drauf. Die ist wenn es ein kluges Wechselsystem ist in 5min drunter.

  • Hallo Harry


    Hab z.Z. keine Fotos vom Wechselsystem
    Schau aber bei BiMobil selbst , da sieht mab die hintere Schiene mit dem linken Konus.
    Oder auf die Homepage von Ragnhild , ist ja ähnlich.



    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Hallo Harry,
    was Du suchst sieht etwa so aus:[/img]


    meine Kabine hat eine Basis von B/L 2,2mx3,3m
    Der Zwischenrahmen liegt direkt auf dem original Fahrgestell
    und ich kann die original Pritsche an Ihren original Befestigungspunkten verschrauben.


    Mehr Fragen? mail mal.


    gruß
    roadrunner


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