Pick-up Wohnmobil

  • Finde die neue Form des Forums sehr gut.


    Habe selber ein Bimobil Husky 230 mit selbst ausgebauter Kabine.
    Fahrgestell ist ein L 200 aufgelastet mit Luftfederung.
    Das Pappelsperrholz für den Möbelbau wurde von Obi zu geschnitten, dann geölt und gewachst und eingebaut (Plattenstärke von 3 - 10 mm).
    Damit konnte einiges an Gewicht eingespart werden.
    Ausreichend Platz ist in der Kabine, da wir auf den Kleiderschrank verzichtet haben. Bei entsprechendem Bettenumbau können wir bequem zu viert übernachten.
    Die Fahreigenschaften sind ausreichend gut, besser jedenfalls als mit angehängtem Wohnwagen, der im Sommer vor dem Ausbau noch genutzt wurde.
    Das Auf- und Abhuckeln der Kabine ist in kurzer Zeit gemacht, und dann kann das Fahrgestell für Erkundungsfahrten genutzt werden. Gerade in Südeuropa ist es häufig schwierig, sich in engen Ortschaften mit einem grossen Wohnmobil zu bewegen, insbesondere, wenn geringe Durchfahrthöhen die Weiterfahrt unmöglich machen.
    Hier der Innenausbau:

    2 Mal editiert, zuletzt von o-bimobil ()

  • Hallihallo,


    schöner heller Ausbau.
    Ich hab bei meinem einerseits den Fehler gemacht das Pappelsperrholz mit Kiefer zu lasieren, andererseits ist das ganze nicht mehr so schmutzempfindlich.


    10 mm Pappel, ... hält das, grad in einer Offroadkabine :?:
    wie wird das verbunden? Durchgeschraubt? Spax greifen da ja kaum.


    gruß
    robert



    http://www.die-clemens-seite.d…obert1/Beschreibung1.html

    grüße
    robert
    wenn man was selber macht weiß man wenigstens wer da rumgepfuscht hat ;-)

  • Hallo Robert,
    im Prinzip hält das Ganze mit den üblichen Möbelverbindern. An kritischen Stellen habe ich allerdings Aluprofile genommen. Im übrigen ist das zwar ein Off-road Womo, aber off-road ist man auch schon auf einer Campingplatz Wiese :-)). Wir haben nicht vor, mit unserem Womo off-road zu fahren.



    Gruss


    Winfried

  • Das sieht ja spitze aus!
    Das etwas dunklere Holz ist Pappelsperrholz.
    Und aus was sind die Wände?
    Freu mich auf eine Antwort
    Marco

  • Hallo Marco,
    alle Möbelteile sind aus Pappelsperrholz. Je nach Lichteinfall erscheint die Oberfläche heller oder dunkler.
    Wenn du die Kabinenwand meinst, das ist die Bimobilwandoberfläche (graue Folie auf 3 mm Pappelsperrholz).


    Gruss
    Winfried

  • Danke für INFO
    Ich finde es sieht sehr gut aus.
    Wenn meine Kabine endlich vom Rohbau fertig ist, werde ich das mit den Türen mal probieren. Die aufgesetzten Ränder finde ich schick.


    Ciao und allzeit gute Fahrt
    Marco

  • Die Ränder sehen aber nicht so aus als sind sie "aufgesetzt". Sieht nach dem Rahmen aus und innen eine dünne Füllung. Originol bimobil 8)

    .





    ***

  • Die Türen sind aus 6 mm Grundplatte und 10 mm Randstreifen, mit wasserfestem Holzleim verklebt, dann geschliffen, geölt und gewachst.
    Bimo baut anders.
    Die Gesamtplattenstärke von 16 mm braucht man für die Pushlock Schlösser.


    Gruss
    Winfried

  • Hab ich es mir doch gedacht :D


    Frage:
    Warum wird erst das Holz geölt?
    Und mit was für ein Öl?


    Hoffentlich nerve ich nicht, aber die gefallen mir einfach und mit Sperrholz habe ich noch keine Türen gebaut.
    ( Blöde Ausrede :oops: )


    Ciao
    Marco

  • Hallo Marco,
    das Ganze ist ein Öl - Wachs System von AURO:
    Auro Hartwachs 171 und als Basis Grundieröl 122.
    Dazu gibt es noch einen Reiniger, mit dem man Gebrauchsspuren gut entfernen kann.
    Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten (haben das Wachs zu lange vor dem Polieren einwirken lassen) war die Verarbeitung akzeptabel. Der starke Anfangsgeruch (Zitrone - Bienenwachs) reduziert sich schnell.


    Gruss
    Winfried

  • Aha,
    war mal wieder voreilig und habe mir heute ein Öl von Clou gekauft.
    Erstmal habe ich alle Verkäufer gefragt warum Öl und dann Wachs.


    Hab ich begriffen...........
    Öl für den Tiefengrund und zum Schutz
    und
    Wachs für die tolle Oberfläche.


    Werd mal meine Bodenbretter als Versuch nehmen. Hab ich extra gekauft.
    Typich Neugierde.
    Noch keine Wände in der Kabine ( Hab erst die Isolierung dran ) aber Bodenplatte kaufen.


    Dabei habe ich festgestellt, dass unser OBI nur B/B Sortierung hat und keine A/B Multiplex-Platten.
    Das wird ein Glücksspiel. Manche Platten haben sehr unschöne Flicken. Und bei meinem Glück dann genau im Sichtbereich.


    Auf jedem Fall arbeite ich wie ein blöder. Bin mal gespannt wann die erste Rüge von meinem Weiblein kommt :oops:


    Bis zum nächsten Mal
    Ciao
    Marco

  • Hallo Marco,


    such Dir für diese Holzarten besser einen Holz-Händler für Schreinerbedarf (bei uns in Ulm optimal sortiert : Holz Keller).
    Da kriegst Du alles in 1a-Sortierung und manchmal, zumindest bei uns, Reststücke zum Schnäppchenpreis.
    Und die Leute haben Ahnung!


    Öl-/Wachs-Oberfläche finde ich Klasse. Läßt sich in unserem Bimobil leider nicht ohne größeren Aufwand machen, weil alles lackiert ist.


    Wir haben in unsrem Häuschen auch alle Holzböden so behandelt und ich bin mit der Haltbarkeit absolut zufrieden. Mit der Optik sowieso!


    Gruß
    Uwe

    Endlich wieder bi-mobil

  • Hallo Marco und andere Helfer,


    wir haben auch Schäden an der Bodenplatte. Es ist eine Sandwichplatte Gfk-4cm Schaum-8mmSchichtholz. An drei Stellen mit Wassereinbruch ließ sich auch die aufgewichte Holzschicht abspachteln. Ca. 3/4 qm insgesamt ist betroffen. Der weitaus größte Teil ist jedoch völlig intakt.


    Mit welchem Material gleiche ich nun diese Stellen aus?


    Hat jemand Erfahrung damit oder sonstwie einen Tipp?


    Vielen Dank im vorraus! gipsy

  • Ich habe zwar kein Sandwich, aber das Holz würde ich mit einer Feinsäge sauner rausschneiden und eine neue Platte einsetzen.
    Mit dem Schaum kenn ich mich nicht, da müssen die Profis Dir einen Tip geben.


    Zur Säge:
    Ich arbeite mit so einer ozilirenden Säge. Der Vorteil ist, dass man direkt ins Holz eintauchen kann und der Schnitt sehr sauber und dünn ist.


    Ich glaube so eine Säge gibt es auch von anderen Herstellern.


    Ciao
    Marco

  • Hallo,
    wir haben auch nach dem Muster von Bimobil ausgebaut, aber nicht lackiert, sonderd gewachst und geölt, dabei aber weiße Farbpigmente beigemischt, um das Nachdunkeln zu verhindern, besser wäre zu behaupten lange zu verzögern. Es dunkelt auf alle Fälle etwas nach. In unserem Holzhaus haben wir es genau so gemacht, da sehen wir, dass die Farbe sich doch verändert. Bei unserer Buchetreppe im Haus hat sich diese Behandlung bewährt, aber bei unserem Kiefertisch im Wohnmobil nicht. Der hatte schon nach kurzer Zeit Ränder und Flecke. Den haben wir wieder abgeschliffen und lackiert.
    Christel

    Wenn kein Wind weht, zeigt auch der Wetterhahn Charakter.

  • Nachtrag zum Thema Nachdunkeln:
    Die Möbeloberflächen sind nicht dunkler sondern heller geworden. Sieht jetzt noch besser aus - wir werden diese Art der Möbelbehandlung immer wieder anwenden. Auch die Reinigung ist einfach möglich.


    Das Bimobil - Prinzip hat sich im letzten Urlaub (von Schottland bis Cornwell) wieder bewährt. Insbesondere im Cornwell wären wir mit Kabine nicht überall hingekommen (Strassenbreite < 2 m !).


    Gruss


    Winfried

  • Zitat von Anonymous

    Das Bimobil - Prinzip hat sich im letzten Urlaub (von Schottland bis Cornwell) wieder bewährt.

    Frage : was ist das Bimobil - Prinzip ??


    Gruss ; Werner

  • @ Werner


    <<<< Frage : was ist das Bimobil - Prinzip ?? <<<<


    Das Wechselsystem der Kabine und auch der Ladefläche..
    Geht rel. schnell . Man braucht nicht Zentimetergenau drunterfahren.


    Durch konische Metallschienen fällt die Kabine beim ablassen automatisch in die richtige Position.


    zu sehen auch auf der Homepage von BiMobil


    http://www.bimobil.com/wechselvorrichtung/absetzen.htm



    Gruß Rudi

    Gruß Rudi

  • Nachtrag nach 3 Jahren: Wir haben das Fahrgestell gewechselt. Von L200 auf Ford Ranger 2007. Die Zuladung des Ranger ist ok (wir sind nur noch zu zweit :wink: ) und das Fahrverhalten ist um Welten besser als mit dem alten L. Ausserdem ist der neue Moter des Ranger beeindruckend. Die Bimokabine ist noch super in Schuss und beim Umbau musste nur die hintere Befestigungsleiste geändert werden. Der gesamte Umbau ist allerdings nicht ganz billig, da der alte Zwischenrahmen des L200 nicht genutzt werden konnte. Aber in Summe aufgrund der stabilen Ausführung des Zwischenrahmens durch Bimobil ist das Ganze preis-wert !


    Gruss
    Winfried

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