Vorstellung bin neu hier

  • Hallo zusammen, ich bin absolut neu hier und habe erst nachdem ich mein Womo gebaut habe dieses Forum gefunden.

    Ich habe einen Iveco Dayli 50 15 BJ 2014 mit 20 000 km vor einem Jahr gekauft und mit nach meinen Vorstellungen eine

    Moserleerkabine bauen lassen. Die Fenster und der komplette Innenausbau wurde von mir und meiner Frau vorgenommen

    hat auch alles bis auf 5 mm gepasst.

    In den Herbstferien haben wir dann die erste große Probefahrt in den Nor-Osten Deutschlands unternommen.

    Was uns absolut gut gefallen hat, war, dass wir von ersten Tag im Koffer "zu Hause" waren.

    Was uns nicht gefallen hat und was wir zuvor auch nie getestet hatten, war das Fahrverhalten von unserem Ivi

    auf den Autobahnen mit Querrillen. (War ein gehoppel ohne Ende)

    Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Verhalten von Iveco?

    Ich habe schon an eine Luftfederung nachgedacht, aber dafür ist lt. Goldschmidt an der Vorderachse kein Platz.

  • Willkommen im Forum. Um das Fahrverhalten besser einschätzen zu können, wäre es gut die aktuellen Achslasten zu kennen.

    Ich schüttelte immerwieder den Kopf wenn mit stärkeren Federn das Fahrverhalten verbessert werden soll. Ich habe schon Fahrzeuge gefahren, da war das hintere Achs-Paket starr. Also da wo andere Federn haben war da ein Stahlträger. Daher war das Fahrzeug auf 60 km/h begrenzt. Geschwankt hat da nichts, aber Fahrkomfort nahe Null. Die Federn müssen zum Gewicht der Achse passen. Für Schwankungen links/rechts würde der Stabilisator erfunden. Er überträgt einen Teil der Federenergie auf das gegenüberliegende Rad. Für alle Fahrgestelle die im Rettungsdienst fahren gibt es sogenannte Stabis ab Werk. Sowohl für vorne, als auch hinten.

    Ein aufschaukeln vorn zu hinten deutet auf falschen Schwerpunkt.


    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

  • Hallo,


    willkommen im Forum.


    Bei deiner Schilderung des Fahrverhaltens ist mir gleich die Gewichtsverteilung eingefallen.

    Wenn Ihr viel Gewicht hinter der Hinterachse habt und die Vorderachse dadurch entlastet wurde kannst am Fahrwerk ändern bist Du schwarz bist - da ändert sich am Fahrverhalten nichts.

    Wie nunmachmal schon geschrieben hat solltest Du mal die Achslasten vergleichen. Möglichst im Urlaubsmodus, also, beladen mit vollen Tanks.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • vielen Dank für die schnellen Antworten werde morgen mal die Achslasten

    Wiegen um diesen Fehler auszuschließen.

    Werde danach das Ergebnis mitteilen

    Lieben Dank für eure Mühe

    Iviwanderer

  • Bei deinem Daily hast du folgende Optionen:


    1. Die Spannung der Torsionsstäbe an der Vorderachse der Achslast anpassen, sodass genügend Federhub bleibt.


    2. Sowohl die Hinterachse als auch die Vorderachse können mit einer Zusatzluftfederung versehen werden. In der komfortableren Ausführung kann dann der Luftdruck variabel eingestellt werden. Das bewirkt zwar keine Wunder, verbessert aber den Fahrkomfot.


    Grundsätzlich ist die Vorderachse des Daily zwar recht robust und langlebig, allerdings bei kurze, harten Stößen von Queerfugen, nicht sehr komfortabel.


    LG Wolfgang

  • Hallo Ivi(?) und willkommen im Forum.

    Zu den Querfugen auf alten Betonautobahnen:

    Ich habe an meinem VW T5 eine Vollluftfedervon Goldschmitt an allen Achsen.

    Aber auf derlei Geläuf ist sie nutzlos. Wenn ich die "richtige" Geschwindigkeit erwische, dann habe ich den Eindruck, dass es mir das Armatuenbrett raushaut. Es schwingt dann deutlich sichtbar.


    lg Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Hallo zusammen

    Vielen Dank für die wirklich nützlichen Hinweise.

    Ich werde den Rat von Wolfgang befolgen und auf der Hinterachse eine Luftfederung verbauen.

    Das Einstellen der Vorderachse muss ich doch dann in einer Fachwerkstatt vornehmen lassen.

    Werde vom Erfolg weiter berichten.

    lg. Ivi

  • Die Einstellung der Torsionsstäbe an der VA kann man durchaus selbst machen. Am hinteren Ende der Federstäbe kann deren Vorspannung verändert werden. Dazu Kontermutter öffnen und Gewindespindel drehen. Wird damit der kurze Hebel auf der Spindel nach innen bewegt (zum Rahmen), dann erhöht sich die Vorspannung und das Fahrzeug wird vorne angehoben. Zu messen ist dabei zuvor der Abstand zwischen dem oberen Anschlagpuffer und dem darunter befindlichen Queerlenker. So lässt sich auch eine asymmetrische Belastung ausgleichen. Ein Anheben des Fahrzeuges erleichtert den Verstellvorgang.


    LG Wolfgang

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