Holz Alu Wechselkabine

  • Grüß´Euch!
    Ich bin der Christoph (Chris), 42, Schreiner und spiele mit dem Gedanken mir eine Kabine für mehrere Fahrzeuge zu bauen.
    Ich habe einen Tandem-Anhänger (Kugelkopf, 1,8t Zuladung), einen Drehschemelanhänger (Traktor, 3t Zuladung) und in naher Zukunft kommt vermutlich noch ein Allrad-LKW (5t Zuladung) hinzu. (Sagt es vorläufig nicht meiner Frau! :wink: )
    Maße sollen L 4,25m B 2,20m H 2,075 (oder innen Stehhöhe für 1,87m) sein.
    Bei den Maßen könnte der geneigte Leser denken: "gibt´s doch schon - FM II" ja, ABER: Ich habe schon eine Menge Lebenszeit in diesen Kabinen verbracht und das Klima ist einfach grauenhaft!
    Im Sommer wirst du gegrillt, im Winter tropft die Zeckenpisse von der Decke...
    Die Tür ist an einer (für mich) unpraktischen Stelle, ein Schnäppchen sind die Kabinen schon lange nicht mehr und das Leergewicht steht meines Erachtens nicht im Verhältnis.
    So viel Geld für einen unpassenden Grundriß den man aufwendig anpassen muß - Danke, hatte ich beim Haus schon.
    Also bin ich gedanklich bei einem Eigenbau.
    Da die Kabine auf mehreren Fahrzeugen mit unterschiedlichen Ladeflächenhöhen zum Einsatz kommt, würde ich sie gerne mit einem Kran umsetzen.
    Da fängt das Problem an.
    Meine bisherigen Planungen kreisen um einen Rahmen aus Stahl Vierkantrohr / Winkel / U-Stahl, Boden aus 2mm Alu, Styrodur, Siebdruckplatte.
    An den drittel Punkten des Rahmens anschraubbare Kranösen, hat das schon jemand so gebaut?
    Die Kabine selbst würde ich gerne außen mit 2mm Alu beplanken (geklebt), Städerwände 4cm (Ständer 4/6 oder 4/8, verdübelt und geschraubt, dazwischen Styrodur), innen Siebdruck/Sperrholzplatten (geklebt und geschraubt).
    Mein Kumpel (WIG-Schweißer) würde die Alu Platten am liebsten verschweißen, da habe ich aber Bauchschmerzen wegen der Ausdehnung.
    Ich würde das Alu lieber mit einer Dehnungsfuge (2-3mm) aufkleben und die Naht mit einer zusätzlich aufgeklebten Deckleiste verschließen.
    Für den Übergang zum Dach brauche ich ohnehin Alu Winkel.
    Ich bin mir sicher es werden noch Fragen zu der Konstruktion auftauchen, das sehen wir später :wink:


    Zur Verwendung:
    Auf dem PKW-Anhänger - als Wohnwagen für die Familie (2 Erwachsene 2 Kinder) kurze Ausflüge (verlängertes Wochenende)
    Auf dem Traktor Anhänger - als Unterkunft auf Traktor-Treffen für mich und meinen Kumpel.
    "Später" auf dem LKW - nur innerhalb der BRD auf Treffen, ausdrücklich NICHT Afrika oder Schweden etc.
    Deshalb plane ich momentan ohne Heizung und Klima-Anlage, um eine Dusche und Toilette komme ich aufgrund innerehelicher Vorgaben nicht herum.
    Die Innenausstattung wird vermutlich nicht halb so hübsch wie bei den meisten hier.
    Stockbetten hinten quer für die Kinder, vorne Sitzgruppe die zum Bett für die Erwachsenen umgebaut werden kann, die besagte Dusche/Toilette auf der Fahrerseite, kleine Küche und Einstieg auf der Beifahrerseite.


    Hat schon jemand von Euch etwas in dieser Richtung gebaut und ein paar Tipps für mich?
    Die drängendsten Fragen sind momentan die Statik des Bodens für den Kran-Betrieb und der Wandaufbau.
    Danach werde ich mich um den Schwerpunkt kümmern müssen, damit es auf dem Tandem-Anhänger keine bösen Überraschungen gibt.


    Viele Grüße
    Chris

  • Hallo Chris und willkommen hier bei den Verrückten.


    Zu Deiner Hauptfrage nach der Kranbarkeit der Kabine: Mein Meinung - Jede Absetzkabine mit Füßen kannst Du eigentlich auch kranen, denn ob die Kabine auf vier Punkten steht oder unten an vier Punkten hängt ist eigentlich von der Statik her egal.
    Sechs Punkte machen da eigentlich auch keinen Sinn, da Du die Lastverteilung bei sechs Punkten eh nicht sauber hinbekommst. Vier Punkte reichen also aus.


    Und beim geplanten Aufbau der Kabine frag ich mich, warum außen Alu - und warum auch noch 2 mm, das ist m. M. n. viel zu viel. Wenn Du eh mit Holzrahmen und Sperrholz innen bauen willst, dann würde ich über Siebdruck außen nachdenken. Schau Dir dazu mal ggf. die Kabinen bzw. die entsprechenden Threads hier von VWBusman, Anton oder sasisust an.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe,
    danke für die freundliche Begrüßung und verrückt, naja sagen wir die Meßlatte wurde 2020 massiv nach oben geschoben.
    Nee, 6 Punkte wären etwas übertrieben, ich meinte die Länge gedrittelt und dann pro Seite zwo Stränge.
    4,25m / 3 Felder = 1,416m vom Ende.
    Mit langen Ketten drückt da auch nichts am Dach.


    Auf Alu bin ich bzw wir durch die Witterungsbeständigkeit gekommen, auf die Dicke durch die Spannweite.
    Bei 1,25m Plattenbreite und einem Ständer in dem Fach würde 1mm zu wabbelig.
    Siebdruck könnte ich mir für die Wände auch noch vorstellen, wenn es von der Haltbarkeit passt.
    Lackieren muss ich beides.


    Ich werde mich bei den genannten mal einlesen.

  • Ok, von der Länge gedrittelt.
    Wo genau die Punkte hinkommen würde ich auch Abhängig von den Einbauten bzw. der Schwerpunktlage machen. Und für den Kraneinsatz ggf. von der Lage hervorstehender Bauteile wie Fenster, Abgaskamin, ...
    Und anheben würde ich nicht mit einer Kette, sondern mit textilen Hebegurten.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Das Blech wabbelt nicht, wenn du es flächig mit der Styrodur Isolation verklebst. Das wird dann ein stabiles Sandwich.
    Also nicht unnötig Material verschwenden, sonst schafft das am Ende dein Anhänger nicht ;-)

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier

  • Hallo Chris,


    Du hast dich so schön vorgestellt, dann will ich das auch mal tun.


    Ich bin Anton, war auch mal Schreiner und nun mache ich was ganz anderes. Aber das Schreinern macht immer noch Spaß.


    Bisher habe ich zwei Kabinen aus Holz gebaut. Zuletzt diese: https://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?t=7934


    und zuvor diese: https://www.womobox.de/phpBB2/…7295&hilit=Hanomag#p17295


    Schön das für dich auch ein Holzaufbau in Frage kommt. Das Klima ist immer gut, im Sommer wie im Winter. Einzig bei mehr als 35 Grad wird auch unser Holzkoffer innen zu warm. Mit entsprechend unangenehmen Nächten.


    Das erste was von den ganz genauen kommt ist der Einwand, außen dichter als innen geht nicht. Mit unseren Wänden mit Siebdruck, (Aufbau innen nach außen: 6mm Birken Sperrholz, 40mm XPS, 9mm Siebdruck), gab es bisher nie ein Problem.


    Bei Alu außen mag das anders aussehen, kam für uns aber nicht in Frage. Sicherlich ist aber zu überlegen, ob der Aufbau sporadisch oder als Dauerwohnung herhalten soll.


    Du schreibst die Ständer sollen ca. 40/ 60 oder gar 40/80. Das brauchst Du nicht. 40/40 reicht völlig. Mit der Aufgeleimten Außenplatte wird das so was von stabil, da bewegt sich nix. Die Ständerbauwiese ist aus Kiefer, Fenster und Türen/Klappen aus Kiefer mit Eiche.


    Die Kiste anheben mit 4 Punkten geht ohne weiteres. Unser Aufbau ist so stabil, das er getrost an drei Ecken angehoben werden kann, und die Tür immer noch auf und zu geht. Wenn du Gewicht sparen willst, geht auch außen 6mm Sperrholz. Siebdruck in 6mm würde ich aber nicht nehmen, dann lieber ein, zwei Schichten Lack mehr auf dem Außenholz. Plastikfenster sind natürlich auch leichter. Aber nicht so schön.


    Aber lies dir mal die Beiträge durch, bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung.


    Alles Gute aus dem Wald


    Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Hallo Anton,


    ich habe mir letztes Jahr eine sehr kleine Kabine aus Holr gebaut, allerdings ohne Isolierung, da wir nur im Sommer Campen fahren. Die Kabine habe aus 18mm Fichte-Sperrholplatten gebaut. Die Platten habe ich zuvor auf der Außenseite mit einer Lage Glasfasergewebe und Epoxidharz beschichtet. Dann die Platten Zusammengeklebt (Epoxidharz) und gespaxt. Die Bodenplatte ist 18mm Siebdruck. Über alle Kanten habe ich dann Alu-Riffeblechwinkel mit Sabatack 750xl geklebt, die Stöße der Winkel mit dem Kleber verfugt. Die Kabine hat ein Aufstelldach und hängt bei nichtgebrauch im Garagendachstuhl. Dafür habe ich einen Kran aus einem elektrischen Seilzug in den Dachstuhl gebaut. Im Fahrbetrieb sitzt die Kabine auf einem 1500kg Anhänger, dessen Bordwände man abnehmen kann.


    Würde ich einen größere Kabine bauen und isoliert, dann würde ich die Außenhaut aus 6mm Multiplex machen und dieses mit Glasfaser und Epoxidharz beschichten. Der vorteil ist, dass man von außen gesehen an der Isolierschicht eine viel niedrigere Temperatur hat als bei Alu und das dankt einem nicht nur die Isolierung sondern auch die Verklebung selbiger. Aus meiner Sicht ist auch eine Aluaußenhaut deutlich aufwendiger zu reparieren.


    Viele Grüße,
    Ronny

  • Hallo Ronny,


    klar kann man auch mit Dreischichtplatten was tolles bauen, keine Frage! 8)


    Wenn ich eine Absetzkabine bauen wollte die nicht zu aufwendig ist würde ich das glaub ich auch tun.


    Schöne Beispiele, zwar nicht für Absetzkabinen, aber für Bauen mit Holz, gibt es z.B. hier: http://www.schäferwagenbau.de/schaeferwagen.html


    Der Themenstarter, der ja auch en einen Shelter gedacht (und verworfen) hat, war nach lesen und deuten seines Eingangsbeitrags aber für mich nicht ganz der richtige Kandidat für diese Bauart.


    Aber warten wir mal ab, wie das Thema sich entwickelt. :D


    Alles Gute aus dem Wald


    Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Guten Morgen


    *puh* viel Input - vielen Dank!
    Ich hatte gestern Abend so eine Art "Baubesprechung" mit meinem Kumpel, Resultate:
    - Weiterhin Stahl als kranbare Bodenplatte, Anschlagpunkte und Dimensionen sind noch zu klären.
    - Alu ist vom Tisch, schon wegen des Kondenswassers, ersetzt durch Siebdruck (9 oder 12mm)
    - innen Sperrholz, im Feuchtraum (?)


    Fragen an die Erfahrenen:
    - Gibt es ein Tool oder eine Anleitung um die Bodenplatte statisch zu dimensionieren?
    Ich gehe fest davon aus, daß sich die fertigen Wände selbst tragen (bilden ja einen 2,20m hohen Fachwerkträger) aber die Bodenplatte und die Anschlagpunkte bereiten mir Kopfzerbrechen.
    - Wie habt ihr die Siebdruckplatten verarbeitet?
    Lamellos dürften bei 9mm Platten nicht in Frage kommen, also "nur" auf den Holzrahmen aufkleben oder die Plattenstöße auch verleimen?
    Eine andere Variante wäre: Platten auf die Ständer kleben, die Fuge mit Sika abdichten?
    Auf Schrauben würde ich in der Außenhaut gerne verzichten.
    - Wie habt ihr die Oberfläche lackiert?
    Mir schwebt grundsätzlich eine Lackierung vor.
    Ich bin noch so altmodisch und verwende 1K Kunstharzlack, würde das funktionieren oder habt ihr einen anderen Lack, der auch zur Abdichtung beiträgt?
    - Die Ecken und Kanten würde ich am liebsten mit Alu-Winkeln abdichten (40x40 2mm)
    Aufgeklebt mit Sika und mit Lackiert.


    In den Weiten des www bin ich auf verschiedene Siebdruck-Qualitäten gestoßen, wenn ich es richtig verstanden habe, habt ihr die rauhe Seite nach innen verwendet?
    Spielt das für die Verklebung eine Rolle oder könnte ich auch "Film-Film" verwenden?
    Muß mir nächste Woche von unserem Haus und Hof Lieferanten mal ein Angebot machen lassen.


    Langfristig bzw als nächstes ist noch zu klären:
    - Fenster, Türen, Klappen
    Richtige Glasfenster wollte ich nicht einbauen, hab keine Probleme mit Camper-Fenstern und Türen
    - Dusche
    Mir ist aufgefallen, daß meine Gedanken im Punkt "Abwasser" bisher bei einem Kanister unter der Spüle endeten.
    Ein Tank unter der Kabine funktioniert natürlich nicht, bliebe nur ein direkter Ablauf nach draußen!?


    Ich bedanke mich für die bisherige Beteiligung und wünsche allen Lesern und Schreibern ein schönes Wochenende.


    Gruß
    Chris

  • Warum muss es unbedingt eine Platte sein?
    Damit die sich nicht durchbiegt, müßte sie wohl schon enorm dick (und damit schwer) sein.


    Werum keinen Stahl- uder Alu-Bodenrahmen aus Vierkantrohr und darauf eine Siebdruckplatte?

    Gruß vom Niederrhein
    Michael

  • Hallo Michael,


    es soll ja einen Rahmen geben.
    Die Frage ist aber momentan aus was.
    Im Gespräch war bisher:
    Rundum U-Stahl, Ausfachung aus T-Stahl (Raster ca 62,5cm) darauf dünne Siebdruckplatten, Styrodur, Siebdruck als Bodenbelag.
    Oder an den Kopfseiten Vierkantrohr und diese dann auch als Anschlagpunkt für den Kran.
    Die drängende Frage ist die Statik.

  • Hier Mal ein Bild von meinem Bruder seinem Hausboot in der Bauphase.
    https://photos.app.goo.gl/QmxM9qRtYLTDX7wg7
    Auf dem Bild erkennt man gut den Aluwinkel an der Hausecke.
    Die Winkel wurden gekürzt und später die Anschlagpunkte angeklebt und genietet.
    https://photos.app.goo.gl/9vCveAidaA8JT2L48
    Hier die Klebestelle
    https://photos.app.goo.gl/MzdeueptKVvn4i6Y6
    Bauartbedingt werden die vorderen zwei Punkte mit rund 2/3 des Gewichtes belastet. Plangewicht 13to, geworden sind es aus mehreren Gründen 18,5to.
    Bedeutet das die vorderen Winkel mit je 6to belastet sind.
    Wie man sieht, hat es gehalten.
    https://photos.app.goo.gl/PbqnQKMYr9MA6S9o9


    Gruß Nunmachmal

    Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.


  • Hallo


    Ein "Tool" für den Bodenplattenrahmen hab ich nicht, aber die Kabine steht doch bei gebrauch auf der Ladefläche des jeweiligen Fahrzeuges, oder? Da genügt ein Rahmen unter der Bodenplatte aus Vierkantrohr von etwa 50x50x2 als umlaufenden Rand. Den an den Anschlagpunkten für die Ösen evtl. etwas verstärken. Dazwischen ein paar quer ein paar Vierkantrohre aus 50x20x2. Und fertig. Wie Du schon geschieben hast tragen die Wände von allein.


    Ob die glatte oder die raue Seiten nach außen kommt ist Geschmackssache. Sasisust und vw-busmann haben die raue Seite außen, (Beide Kabinen von Sasisust gebaut) ich hab die glatte Seite außen. Sasisust klebt die Platten mit einem ohne abschleifen des Film's auf's Holzgerippe. Diesen Leim konnte ich aber nicht auftreiben und deshalb habe ich die Platten an den Leimstellen abgeschliffen. Siehst Du auf meinen Bildern. Gekelbt habe ich das mit Bindulin Purleim und teils mit Ähnlichem von Wührt.


    Die Fugen habe ich mit einer Feder aus auf 3mm abgehobelten Plattenresten verleimt. 3mm Fleigersperrholz ist aber noch besser, oder Du machst dir aus Furnier selbst ein 3mm Sperrholz. Die Plattenstöße haben leicht gebrochene Kanten. Alle meine Plattenstöße leigen auf dem Ständerwerk oder sind mit Plattenstreifen hinterlegt. Aber immer nur geleimt, an den Außenflächen sind außen keine Schrauben im Holz.


    Die Platten gib es in mindestens Zwei Qualitäten. Nimm die guten Finnischen, die Asiatischen taugen nix.


    Die Aluwinkel an den Ecken habe ich geklebt und geschraubt, einfach weil ich das so wollte. Nötig sind die Schrauben nicht. Achte beim Kleben auf genügent Kleberstärke, sonst hält das nicht. Schöne Abstandshalter für die Klebefugen sind Kunstoffunterlegscheiben oder kleine Fleisenkreuze.


    Plastikfenster sind nicht so schön, aber da spart man halt viel Gewicht.


    Duschabwasser kann man mit einer Pumpe in einen höherliegenden Tank pumpen. Kein Problem, haben andere auch.


    Sperrholz im Feuchtraum macht keine Probleme, Flächen die direkt mit Wasser in Berührung kommen musst Du halt entsprechend versiegeln oder z.B. mit PVC belegen.


    Noch etwas zum Dach. Sorge dafür das da keine Kanten nach oben dran sind hinter denen das Wasser stehen bleibt. Unseres ist mittig leicht überhöht, ca. 2cm, und mit GFK naß in naß belegt. Damit hat es keine Fugen und ist absolut dicht.


    Alles Gute aus dem Wald


    Abton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • Hallo Chris,
    ich habe vor ein paar Jahren eine Absetzkabine für meinen 90-16 es THW gebaut.
    Ich habe einen Leiterrahmen gebaut, vorn und hinten zwei Querrohre 120/80/3, um dort die Absetzstützen einstecken zu können. Brauchst Du so nicht, 80/80 würde m.E. reichen.
    Den Längsrahmen habe ich als 30 cm hohen Fachwerkrahmen geschweißt, weil meine Kabine einen Doppelboden bekommen hat.
    Da könntest Du alternativ ein Rechteckprofil hochkant einsetzen, so 100/50/2 oder so etwas in der Art.
    Ich habe die Längsrahmen in der Breite meines LKW-Rahmen gemacht, wegen des Lastabtrags.
    Der Koffer ist darauf als Holzfachwerk gebaut, Innen und Außen 3,6 mm Lauansperrholz, 40 mm Styrodur, das Fachwerk in 40 mm KVH.
    Das Sperrholz war eindeutig die falsche Wahl (falsch beraten...) Nach 5 Jahren im Freien löst es sich jetzt großflächig auf.
    Ich würde jetzt 4mm Phenolharzbeschichtete Platten nehmen (Wie Siebdruck, aber Film/Film-Oberfläche)
    Oder GUTES Sperrholz in 4 mm, und das dann ordentlich beschichten.


    Das Beschichten hat mit dem Lauan halt nicht geklappt...


    Jedenfalls ist der Koffer sehr steif gegen Verwindung!
    Dank entsprechend hoher Scheune hebe ich ihn mittlerweile auch mit Kettenzügen vom LKW, statt der Hydraulik-Stüzen.


    Ich würde die Anschlagpunkte an Deiner Stelle an die Ecken setzen, dann hast Du keine Problem mit der Lastverteilung beim Kranen.
    Mein Koffer hat einen Überhang hinten, und wg. der Lastverteilung auf dem Auto sitzt viel Gewicht hinten. Das macht sich ordentlich bemerkbar!


    Beim Kranen zwei Spreizstreben für die Gurte vorsehen, dann kannst Du auch mit kurzen Gurten kranen, wenn Du in der Kranhöhe beschränkt bist.
    Die Gurte/Ketten drücken sonst schon ordentlich das Häuschen zusammen!


    Der Boden meiner Kabine ist: Leiterrahmen/9mm Siebdruck/40 mm Styrudur mit 40 mm KVH im Bereich der Wände_Laufwege/9mmSiebdruck, Obenauf Laminat (Klickvinyl wäre heute das Maß der Dinge für mich).
    Der Boden drückt sich leicht durch, ist für meine Belange aber ausreichend Stabil.


    Viel Spaß beim bauen!!


    Sven

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