Vorstellung / Kofferselbst bauen, nur wie?

  • Hallo allerseits,
    ich wollte mich mal kurz vorstellen:
    Bin der Sven aus dem Eichsfeld (Zugezogen :D ),Bergmann und seit ein paar Wochen sehr stolzer Besitzer eines Iveco Magirus 90-16 AW vom THW (Wieso nennt der Kerl sich bloß blauer laster??? :D )
    Der Plan sieht vor, das der Laster auch also ein solcher zugelassen wird, den originalen Kofferaufbau habe ich bereits zu einem offenen Kasten "umgestaltet", die THW-Fahrzeuge habe ja unterhalb der Rolläden Bordwände, bis dahin hab ich den Koffer abgeschnitten. Die Doka ist ja riesig bei der Kiste, hat original 11 Sitzplätze, aus dem hinteren Teil soll eine Sitzgruppe werden.
    Für die Urlaube soll ein Wohnkoffer zum Aufschnallen drauf, also quasi als Ladung.
    Die Pritsche ist leider nur 3m lang, der Koffer soll aber so 3,5 - 4 m lang werden, würde dann also überstehen.
    Nach vorne ein Alkoven dran, Schlafplatz für meine Zwillinge (aktuell 2,25 Jahre alt). Die Aufbaubreite soll in der Gegend von 2,5 m liegen, ich bin ein Platzfreak)
    Nun frage ich mich, ob ich a) einen gebrauchten LKW-(Kühl-)koffer nehme, oder einen Koffer selbst baue.
    Die Beiträge zum Thema Alkoven nachträglich an nen Koffer setzen hab ich schon gelesen. Erste (nicht durchdachte!!) Idee wäre, nen 6 x 2,5 x 2,5 Koffer nehmen und den Alkoven sozusagen rausschneiden, ich weiß aber noch nicht, ob das mit der Höhe des Fahrerhauses passt...
    Kofferselbstbau würde ich einen Holzkoffer bevorzugen, Gerüst aus Lärche (Schneide ich selbst ein), aussen 6 / 9 mm Siebdruck oder Wasserfestes Sperrholz, Dämmung Hanfmatten, innen Sperrholz 6 mm.


    Wintercamping ist nicht vorgesehen, Nutzung voraussichtlich als reines Sommerfzg.
    4köpfige Familie (derzeit 8) ) mit zwei Hunden, die kommen aber Nachts in die DoKa.


    Soweit erst mal, habt Ihr Ideen /Anregungen / Erfahrungsberichte über gut und schlecht für mich??


    (Den tollen Holzkoffer vom Anton hab ich schon ausgiebig bewundert)

  • Hi Sven,


    da hast Du Dir ja etwas vorgenommen... Aber machbar ist das alles.


    Einen fertigen Kühlkoffer umzubauen ist wahrscheinlich die einfachste Möglichkeit, würde vielleicht auch gut aussehen, weil Dein Magirus m.W. auch eine steil stehende Front hat. Allerdings weiß ich nicht, ob Du mit dem Fahrzeug ins Gelände willst: hat der Magirus ein 'weiches' Fahrwerk, so daß er bei starken Unebenheiten immer noch alle vier Räder auf die Straße bringt? Dann solltest Du den Alkoven nicht auf dem Fahrerhaus abstützen, sondern Luft dazwischen lassen. Diese Luft ginge dann aber von der Alkovenhöhe ab - ich fürchte, mit 2,5m Kofferhöhe wirst Du da nicht glücklich werden - weder bei einem fertigen noch einem selbst gebauten Aufbau.


    Du hast ein sehr langes Fahrerhaus - das wäre ja geradezu prädestiniert für einen (wie auch immer gearteten) Dachaufbau, der fest auf dem Fahrerhaus aufliegt und nicht mit dem Koffer verbunden ist. Ich habe soetwas einmal bei einem Rundhauber gesehen - da war das Fahrerhaus der Wohnraum, der Aufsatz ein geräumiges Bett, und der Koffer hinten Naßzelle, Küche und weitere Betten. Vielleicht wäre das eine Überlegung für Dich wert?


    Ach so: Hanfmatten würde ich als Dämmung nicht nehmen. Einerseits könnte es passiern, daß durch eine Undichtigkeit (z.B. durch Astberührung) Wasser eindringt und der Hanf in Verrottung über geht, zum anderen ist ein Wohnmobil ziemlichen Erschütterungen und Vibrationen ausgesetzt, da könnten die Hanfmatten zusammen rutschen und nichtgedämmte Bereiche erzeugen...


    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (02.-05.06.2023): Weinfest (Stellplatz nicht nutzbar)

    vierter Sept.-Samstag (23.09.2023): Weinprobe in den Weinbergen

    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Wolfgang,
    die Idee, nen ´Topsleeper draus zu machen, hatte ich auch schon, da geistern auch Bilder von einem entsprechenden 170er Magirus durchs Netz. Eigentlich die optimale Lösung, allerdings ist mein Kleiner 2015 reif fürs H-Kennzeichen, und noch weiß ich nicht, ob sich das verträgt...
    Daher hat die Idee, den LKW optisch quasi orischinol zu lassen, und den Koffer als Ladung aufzusatteln.
    Der Alkoven MUSS auf jeden Fall freitragend sein, der Kleine holt seine Achsverschränkung nahezu vollständig aus der Rahmenverwindung.
    Schon die ersten Testfahrten habe das Eindrucksvoll gezeigt. Der originale Aufbau hat im Prinzip eine Federlagerung, wobei Tellerfedern verbaut wurden (Federweg fast gar nix) und der Aufbau mittig auch noch mal starr mit dem Rahmen verschraubt ist. Ergebnis nach nur 19.600 Dienst-km: Koffer selbst zwar i.O., aber die Einbauten hatten sich ihrer oberen Verbindungsnieten nahezu vollständig entledigt...
    Ich schätz mal, 15-20 cm Luft brauch ich da schon, besonders niedrig wird die Fuhre damit natürlich nicht... Unter 4 m wird er wohl bleiben... :mrgreen:
    Nee, im Ernst, aktuell haben die Radkästen hinten ca. 1,2 m und das Führerhaus 2,8 m, allerdings soll er ja später mal ordentliche Räder bekommen, momentan sind da ja nur Schubkarrenräder drauf... (9R22,5).
    Ich dachte da so an 315/80 22,5 oder ähnliches.


    Ja die Optik, stimmt schon, ist halt ein fahrender Ziegelstein... Großartig Gelände ist jetzt noch nicht vorgesehen, aber Feldwege, Waldarbeit im Winter und diverse Festivalwiesen auf jeden Fall schon, da muss die Lagerung der Pritsche entsprechend angepasst werden. Der Koffer sollte sich dann nicht mehr verwinden müssen.


    Hanf rutscht zusammen, meinst Du? Hm, das ist natürlich ungünstig... In ´nem anderen Forum gehen die Meinungen da auch stark auseinander... Ich werd mich mal schlau machen.
    Und jetzt will ich mal ´n Bildchen von meinem Kleinen anhängen, mal sehen ob ich des hinkrieg! 8)

  • Hallo Sven,


    auch von willkommen in diesem schönen Forum!



    Erst mal: es freut mich das Dir mein Aufbau gefällt!


    Die Idee mit dem Aufsatzkoffer hab ich auch schon gehabt, schlecht ist das nicht, weil man viele Zulassungstechnische Sachen umgehen kann. Letzlich bin ich aber doch beim Festaufbau gelandet.


    Wolfgang sprach es schon an, Du musst die Verwindung vom Fahrzeug mit einberechnen wenn Du mal ins Gelände willst. Also stellt sich die Frage, wie die Prizsche jetzt gelagert ist. (Federgelagert oder ähnlich?) Bleibt sie plan, wenn das Fahrgestell verwindet? Kann man prima mit einem Gabelstapler testen. Einfach mal ein Rad anheben, bis das gegenüberliegende den Bodenkontakt verliert und schauen was mit der Pritsche passiert. Wenn Du natürlcih sagst, "so Gelände will ich eh nicht" reicht auch eine zahmere Variante. Das solltest Du aber bedenken, sonst zereißt es dir den Koffer von den Berührungen mit dem Fahrerhaus dsch mal ganz abgesehen.


    Die Idee mit dem Kühlkoffer ist schon OK, gehen tut das. Nur mit der Breite wird wohl ehr knapp. Serienmäßige Koffer in der Länge sind sicherlich auch Serienmäßig breit, passen also nicht zwischen die Bracken. Oder willst Du die abnehmen, wenn der Koffer drauf soll ?


    Ein Holzkoffer lässt sich auch prima bauen, den würd ich (wenn wunderst) vorzeihen. Nur bei einem Holzkoffer würde ich kein planes Dach bauen damit das Wasser immer weg kann. Besser ist das. Und, wie LKW schon geschrieben hat, isoliere nicht mit "weichen" Materialien, die werden Dir früher oder Später zusammensacken.


    Mann hört und sieht immer wieder Wassereinbrüche in Holzkonstruktionen, deshalb sind sie ja auch oft so verteufelt. Wenn man es vernüftig konstruiert, passiert aber so schnell nix. (siehe Dach) Ich hab alles mit Luft Konstruiert, also so gebaut, das zwischen Außenbeplankung und Styrodurisolierung noch eine Luftschicht ist. die ist unten mit Öffnungen Versehen, so das Feuchtigkeit auch weg kann. Das ist auch am Boden so. Wenn Du Siebdruckplatte nehmen willst, reichen 9mm auf jeden Fall, wenn die Abstände der Träger nicht zu groß ist, reichen auch 6mm. Selbst das hält mehr wie jedes Alublech oder GFK.


    Mach doch mal ein Bild von der Kiste, dann kann man evtl noch mehr dazu sagen.



    VG


    Anton

    Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

  • ....solltest Du Dich nennen, denn beim Bau werden Dir ob der Tücke des Objekts oder wegen eigener Ungeschicklichkeiten noch so manche deftige Flüche entrinnen....hihi...aber das gehört dazu.


    Die Idee mit dem Festaufbau auf der Doka ist im Prinzip nicht schlecht, aber Ihr werdet bis auf weiteres ja auf das Zusammenschlafen mit den Knirpsen angewiesen sein, es sei denn, Du selber ziehst es vor, separat zu nächtigen, einmal um Deiner Familie das steigertypische Schnarchen zu ersparen, oder weil die Kleinen noch jede Nacht Terz machen, schon zu Bäckers Zeiten morgens durch die Gegend toben etc.
    Aber tatsächlich ist der Alkoven über der Doka nicht das Gelbe vom Ei, weil er nicht mit der Kabine verbunden werden kann ohne das Risiko von Rissbildung. Eine Dacherhöhung gibt Stehhöhe in der Doka, das wäre für die Benutzung der Sitzgruppe nicht schlecht. Das "Alleinschläferbett" könnte dann eine Hub oder Klappkonstruktion werden (als Hubbett auch 1,40 breit, wenn die zwei Minis schon in der anderen Kabine fest pennen....hihi).

  • ... sicher ein technisch guter Vorschlag, nur dann wirds wohl nix mehr mit H-Kennzeichen! Und außerdem hat man bei Nutzung ohne Kabine trotzdem immer so ein riesen Fahrerhaus mit Buckel drauf. Das sieht bestimmt auch komisch aus!

    Gruß, Holger


  • Erst mal Danke an alle für das freundliche Hallo!
    Hm, wo fang ich an, am besten bei Anton...


    Also, derzeit ist die Pritsche suboptimal gelagert, hatt ich oben erwähnt, hinten UND IN DER MITTE fest verschraubt, vorne Federlagerung mit Tellerfedern.
    Schon der Koffer hat sich so verwunden, das die Nieten der Einbauten oben großteils abgerissen waren. Also, was die Jungs von Wackenhut sich dabei gedacht haben... :?:
    Das wird umgebaut auf eine funktionsfähige Federlagerung, schweres Gelände ist nicht geplant.
    Die Bracken / Bordwände sollen aus zwei Gründen runter, wenn der Wohnkoffer draufkommt: erstens, Anton Du liegst da genau richtig, wg. der Breite. Innenbreite zwischen den Bracken aktuell 237 cm.
    Zweitens, bei THW-Koffer sind sie an Auslegern befestigt, so dass sie beim öffnen herunterschwingen und als Aufstieg genutzt werden können. Entsprechend stabil und damit schwer sind sie, daher will ich sie halt bei Wohneinsatz abnehmen, so schlimme Schrauberei ist das nicht.


    Das mit dem Hinterlüften ist ein Supertip, eigentlich ja auch ganz logisch, vielen Dank!! :D


    Hast Du da Leisten gesetzt, oder von innen nach aussen gearbeitet? Nee, nach den Bildern in Deinem Thread hast Du das nicht... :?:


    Was Thomas und Holger betrifft:
    Ja, das mit dem gemeinsam schlafen stimmt schon, die müssen noch ein paar Jahre unter Aufsicht bleiben, wobei, wozu gibt´s n Babyphon...
    Hauptproblem ist wahrscheinlich das H-Kennzeichen...
    Ich hab sogar schon überlegt, auch hier eine abnehnembare Konstruktion zu verwenden, mit Einstieg durch die Dachluke, ich weiß, recht verwegen. Quasi ein "Festes Dachzelt"...
    Hier mal ein Link zu von dem besagten Topsleeper Magirus, ohne Kofferaufbau, da wird Holgers Einwand mehr als deutlich.
    Dann hat man wirklich ein Scheunentor! :?
    http://beimirwirkt4x4.de/Galer…irus_Deutz_Topsleeper.jpg
    Und mit dem Gewicht uaf der Kabine muss ich auch ein wenig aufpassen, schließlich muss sie im ernstfall von Hand hochgepumpt werden, ist bei kpl. leerer Doka schon nicht ohne...
    Ich werd mal mit dem Prüfer meines Vertrauens reden, Schlafdächer gab´s ja schließlich auch schon vor 30 Jahren...


    Auf jeden Fall Danke für die Anregungen!

  • Hallo
    ich bin in den Fragen kein Experte
    Bei Mobile ist ein THW Iveco Doka 170D11. Der hat ein großes Dachzelt Maggiolina Extreme auf die Kabine gesetzt. So etwas scheint mir die beste Lösung zu sein. Ein "echter" Zugang zum Koffer ist dann nicht drin, aber ein öffenendes Kofferfenster an der Front oben schon
    Link: http://suchen.mobile.de/wohnwa…E&negativeFeatures=EXPORT
    Oder suchen "Iveco 170D11 " Allrad ist unter Wohnmobile gelistet
    Im Netz gibt es aber auch einen Franzosen, der mit großem Alkoven am EX-Möbelkoffer über eine Doka durch Afrika gekommen ist. Das sieht etwas wuchtig aus, aber nach den Bildern hat er damit extremes Gelände gemeistert, ohne das ihm Nase abgebrochen wäre
    Bild gefunden


    Link zum Französ. THW Fahrer
    http://bernard.debucquoi.com/spip.php?article56





    Mal nebenbei gefragt: Der Wagen hat doch einne Kippkabine? Oder nicht? Das will ja auch bedacht werden

    Einmal editiert, zuletzt von Krakz ()

  • Ich weiß ja nicht genau was für einen Führerschein du hast, würde jetzt aber einfach mal behaupten, das du Probleme bekommst, wenn der wirklich 11 Sitze hat. Normalerweise darf man maximal 8+1 Sitzplätze haben, ohne besonderen Führerschein. Mit dem alten Schein darf man den zwar leer fahren, aber wenn wer drin sitzt nicht mehr. Also 2 sitze raus, und beim TÜV im Schein ändern lassen...

  • Mir würde die Topsleeper-Variante sehr gut gefallen ! allerdings als Hubdach,um Raum zum Atmen über dem Queensize-Bett zu haben.
    Unten ein großes Rundsofa mit Bar und auf Esshöhe anhebbaren Tisch,die Fahrersitze drehbar und gegenüber noch 2 drehbare Sitze =perfekt.
    In dem mitgeführten Container nur Küche,WC und Dusche.
    Der feste Topsleeper würde auch ein klein wenig Isolierung nach oben bedeuten - das wird das größte Problem bei einer so großen ungedämmten
    Fahrzeugkabine werden und die "aberwitzige" Achslastverteilung - da muß der Topsleeper schon absolute Leichtbauweise werden und alles was geht
    an Gewicht weit nach hinten , möglichst hinter die Hinterachse -
    eine schöne Aufgabe ! nur zu :D


    LG
    Ralf


    edit
    Fido - es würde ohne Änderung gehen , wenn auf den beiden Fahrer- Sitzen die Hunde Platz nehmen :lol:

    der Urologe


    Vorsorge tut gut - KAT fahren

  • Du hast mit dem blauen Laster einen Problemfall erworben, der Dir zeigt, warum die Hersteller einen vergleichbaren Wagentyp bei ihren Produkten nicht verwenden.


    Du hast einen großen kaum isolierten Bereich mit der Doka. Im professionellen Einsatz spielt das eher eine untergeordnete Rolle, weil die Benutzer in Einsatzmontur drin sitzen, im Sommer die Fenster aufreißen und im Winter die Heizung laufen lassen. Aber du willst Dich im Sommer und in der Übergangszeit ruhig drin aufhalten. Das heißt in der Praxis, dass es bei Sonneneinstrahlung unerträglich heiß dort ist, während in der nacht im Frühling oder Herbst die Kühle schon unangenehm zu werden droht. Beim Schlafen, wo man ziemlich viel Luftfeuchtigkeit produziert, kann es zum gefürchteten Trofpsteinhöhleneffekt kommen, also herabfallendes Kondensationswasser.


    Also must Du die Fahrerkabine wie einen integrierten Kastenwagen isolieren, wenn Du ihn uneingeschränkt nutzen willst, wobei die Front- und die Türscheiben ein besonderes Problem wie bei jedem Integrierten Womo darstellen, gleichermaßen wie übrigens die Türen selbst auch und die Abdichtung zum Motorraum und zur Front.


    Damit kommen wir zum Grundriss. Aus allem ergibt sich, dass Du eigentlich Deiner Grundidee mit Wohnzimmer vorn und schlafen , Nasszelle und Kocken hinten folgen solltest, allerdings ohne Alkoven oder Topsleeper. Vorne würde ich ein Klapp- oder Hubdach einbauen, um zumindest hinten im Fahrerhaus Stehhöhe zu haben. Wenn Du das geschickt unter Verwendung des originalen Blechdachs machst, sollte auch die H-Zulassung noch gehen. Zwischen Fahrerhaus und Kabine sollte ein großzügiger Durchgang entstehen, damit vor allem die beste von allen leicht hin und her kann, z. B. beim Kochen. Außerdem kann man dann auch läger wach bleiben, während die kleinen noch schlafen, Überwachung mit Babyphon. In der Kabine sollte es zwei einzelne Betten längs geben, ggf mit Rollrost dazwischen, und im Heck ein Etagenbett für die zwei. Die Kabine kann auch nach hinten überstehen....vielleicht in Geländewagenart mit eine Schräge unten. Vorn neben der Tür die Nasszelle auf der einen, die Küche auf der anderen Seite.


    ist alles noch was unausgegoren und eher als Denkansatz ohne jetzt ausgefeilte Planung, aber in der Richtung könntest Du gehen.

  • Hallo


    Dein toller Laster Hatte ich auch schon im Auge


    Jedoch mit großen Räder und wegen Nutzlast mit 7,5 to und Spritverbrauch
    werde ich mir so ein Laster nur zum Spazierenfahren und Treffen holen


    Denke doch mal über den Vorschlag nach den Orgin. THW-Koffer zulassen
    wegen H-Kennzeichen und das Dach zum hochkippen wie bei Landys wegen stehhöhe


    so daß du nur das Innenleben ausbaust und an den Rolladen innen eine Platte reinbaust mit Fenstern zb.
    Rollo runder Diestahlschutz ohne dass man sieht dass es ein Womo ist

    Viele Grüße Dieter


    Qualität setzt sich eben durch !
    und wie verfahren
    Mit einem Womo kann man sich nie verfahren,
    man lernt höchsten neue Wege u. Ziele kennen.

  • .... hi Dieter, der Originalaufbau ist doch schon abgesägt bis auf die Bracken, der Wagen ist im Moment eine Doka Pritsche.


    @ BL
    Zu meinem Vorschlag, das vergaß ich zu erwähnen, gehört auch noch eine Aufrüstung für die Kabine, also eine elektrisch verstärkte Hydraulik, um das Teil auch mit der Möblierung kippen zu können.

  • Hallo zusammen,


    erst mal Danke für die neuen Ideen und Anregungen!
    Aaaalso, mal der Reihe nach:
    Er hat 11 Sitzplätze REAL, die waren auch alle mal eingetragen, das ist beim THW aber schon auf 8+1 reduziert worden, mittels großem "Achtung"-Kleber auf dem Armaturenbrett! :lol:
    Der freundliche Herr von der Dekra hat selbst schon vorgeschlagen, von den verbleibenden 9 auf 4 oder 5 zu reduzieren, allerdings wg Finanzamt, da er da schon den Versuch erlebt hat, aus dem LKW einen Bus oder sowas zu machen, wg mehr Steuer!! :shock::evil:
    Wahrscheinlich wird er SoKFZ irgendwas statt LKW eintragen...


    Zum Aufbau:
    Das mit der Isolierung der Doka ist natürlich richtig und schon auch ein Problem...
    Das mit dem Gewicht der Doka natürlich auch, von wg. Achslast vorn und kippen der DoKa!
    Hm..
    Da sowieso eine umfassende Schallisolierung geplant ist, kann mann natürlich da auch noch in Richtung Thermoisolierung arbeiten, das mit den Fenstern bleibt natürlich.
    Durchgang ist ein muss für mich, kommt auf jeden Fall!
    Tja, was im Moment am vorhandenen WoWa am meisten nervt, ist das Betten bauen.
    Daher folgender Plan bis eben: Von hinten im Koffer die Sitzecke, die oberhalb ein Hubbett bekommt. Wg Aufbaubreite von 2,4 bis 2,5 m ev Stauflächen daneben, allerdings wg des entstehenden Überhangs schon wieder in Frage zu stellen.
    Dann links Schrank und Bad mit Dusche, rechts der Küchenblock.
    Das Ganze mit Doppelboden für Technik und auch einen Teil der Ladung, wg. Schwerpunktlage / Gewicht/-sverteilung.
    jetzt kommt ev. der Alkoven mit Bett für die Kids, oder der Koffer endet hier.
    Wenn Kofferende, dann Hub- / Klapp- oder Hochdach auf der Doka mit Bett für die Kids, darunter auf jeden Fall eine zweite Sitzecke für mind. 4 Personen, ev die vorderen Sitze drehbar.
    Leider ist hier der Überbau des Motor recht störend, aber da fällt mir schon was ein...


    Ja Ralf / Thomas, Schlafgemach nur hinten, Wohnzimmer kpl vorn... hat auch was... HM!
    Aber das Gewicht der DoKa...


    Gruß der Laster


    Muss ich wohl wieder weiter denken...

  • Die Gewichtsverteilung ist natürlich ein Knackpunkt.
    Aber Optimismus ist angesagt, Zunächst denk dran, die Grundmöblierung mit zwei Sitzkisten und einem Tisch ist auch nicht viel schwerer als die derzeit verbauten Sitze, die dann ja rausfliegen würden. Und der Aufbau mit einem Topsleeper oder einem echten Hubdach mit Matratzen drunter wiegt schließlich auch etwas. Wenn du nur das Dach absäbelst, vorne zwei Scharniere dranmachst, seitlich Zeltstoff notfalls auch mit zwei Lagen Luftpolsterfolie gefüttert, hast Du hinten Stehhöhe, vorne brauchst Du die über der Fahrersitzreihe nicht. Und Du veränderst die Optik in geschlossenem Zustand nicht, H-Zulassung weiterhin möglich.
    Anheben des Fahrerhauses ist ein weiteres Thema. Ein Weg wäre, die Hubmimik so zu verstärken, dass die ein evtl. erhöhtes Gewicht bewältigen kann. Du hast ja, wenn ich mich nicht täusche, für die Bremse Luftdruck, den man dazu einsetzen könnte. Sonst eine Hdraulikpumpe über Elektromotor mit stärkeren Hubzylindern?
    Du kannst auch Gewicht abspecken. Die Sitzkisten sind ja normalerweise mit einigem auch schweren Zeug beladen. Was wäre, wenn Du die zu beladenden Behälter fest auf dem Fahrgestell installierst und das Fahrerhaus mit entsprechenden Löchern im Boden versiehst, so dass es sich drüberstülpen läßt? Die Behälter finden dann Platz unter den Sitzkisten, die auch den Lärm von unten dämmen. Damit, weil sie sich im hinteren Bereich des Fahrerhauses befinden und damit näher bei der Fahrzeugmitte angebracht sind, verschiebst Du etwas Gewicht nach hinten......


    Wäre das eine Grundlage, um drüber nachzudenken?

  • Aloha in die Runde!


    Lange ist´s her, war eben schon verwundert das mein erster Passwort-Versuch erfolgreich war...
    Viel hat sich in meinem Leben verändert, die gecrashte Ehe war auch der erste Grund für die lange Abstinenz hier.
    Der Laster ist geblieben, nicht nur das, er ist seit 3-4 Jahren zumindest nutzbar für Urlaube, fertig natürlich noch nicht...
    Trotzdem mal ein Bildchen, sind ja meist gern gesehen hier.


    Letzter Einsatz diesen Sommer, mit Anhang:


    Die Kiste ist da schon seit 2015 drauf, zumindest im Urlaubsmodus.
    Solar und damit eigener Strom erst seit 2017.
    Und die Dusche... liegt immer noch im Lager.
    Aber wird schon noch. Erst mal fix das neue alte Haus renovieren... :mrgreen:


    Gruß vom Laster

  • Schön mal wieder was von Dir zu lesen!
    Große Fensterflächen... Jaaaa!!


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (02.-05.06.2023): Weinfest (Stellplatz nicht nutzbar)

    vierter Sept.-Samstag (23.09.2023): Weinprobe in den Weinbergen

    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Wolfgang, danke!
    Ja, die Fenster fetzen. War ne Gelegenheit, die stammen aus ´nem Ami.
    Da ich zum Bau befragt wurde hier mal in Kürze:
    Stahlgrundgerüst geschweisst als Leiterrahmen im Fachwerk aus Rechteckrohr 20x40x3 mit Querträggern vorn und hinten bis aussen in 60x80x4, sind die Aufnahmen für die Absetzstützen.
    Dazwischen im Abstand von ca. 80cm noch Querträger aus 20x40x3
    Auf den Rahmen 9mm Siebdruck als Fußboden. Leichte Durchbiegung beim Laufen, passt aber für mich! Gedämmt mit Styrodur, im Bereich der Wände und der Stahlrohre
    Die Wände und Decke als Fachwerk mit 60x40 KVH, innen und aussen mit 3,6 mm Lauansperrholz beplankt, die Gefache mit 40 mm Styrodur gefüllt.
    Erfahrung nach 4 Jahre draussen stehen: Das Lauan ist nicht für Holzöle geeignet, nix Bio. Die Grundierung und der Decklack als Dickschichtlasur lösen die Verleimung auf...
    Da muss ich noch mal ran...
    Besser wäre 4 mm Siebdruck (gibt´s, wusste ich damals leider nicht. Beratung beim Holzfachhandel war leider nicht so vom Fach.)
    Sonst alles Schick, der Koffer ist sehr leicht und dabei stabil.
    Ich habe mit einem PU-Kleber gearbeitet, der leicht aufschäumt und so Spalte gut überbrückt bis 2-3 mm.
    Nicht alles vollflächig verklebt, sondern im Bereich Styrodur so alle 2-4 cm Regelmäßige Kleckes gesetzt, dan möglichst gut gepresst.
    Das so entstandene Sandwich Sperrholz/Styrodur/Sperrholz ist auch ohne das Ständerwerk sehr sehr stabil.
    Auf das Dach habe ich eine LKW-Plane geklebt, in Weiß (Sonneneinstrahlung...). Das hält super.
    Fenster von ´nem Ami-Womo geerbt, da der Koffer als Ladung auf der Pritsche steht ist TÜV bzw. Zulassung hier kein Thema.
    Innenausbau von ´nem alte Knaus WoWa übernommen. nicht modern, aber günstig, zweckmäßig und leicht.


    Wenn gewünscht, hier die Ausbau-Story in meinem Fred bei der ALG:
    https://www.allrad-lkw-gemeins…it=absetzkoffer+baubeginn
    Kann aber sein, das man angemeldet sein muss.


    Gruß Sven

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