Ein perfekt ausgeklügelten Minimobils und sein Werdegang

  • Ein alljahrestaugliches fahrendes Heim ist entstanden aus dem Fiat doblo maxi durch die Ideen und den Ausbau einer Frau.


    Die Motivation nach einem selbst ausgebauten VW-Bus mit Namen "Sturmvogel"und dessen Nachfolger"Sonnenvogel", einem MB 100 mich nun für ein viel kleineres Fahrzeug zu entscheiden, das sich nicht unbedingt zum Wohnmobilausbau anbietet, baute sich aus mehreren Gründen auf:
    1. Die finanzielle Seite: Anschaffungspreis, Spritverbrauch, Ersatzteilkosten... und vor allem die Steuer und Versicherung sollten ein niedriges Niveau haben.
    2. Die Frage: wieviel Platz brauch ich beim Reisen, was ist überflüssig und ebenso die Frage: Plane ich es für 1 Person, also für mich, ergab schliesslich: ein Kleinstlieferwagen reicht aus.


    Die Wahl des Fabrikats war relativ einfach. Der Fiat Doblo hatte zur Zeit meiner Entscheidung so ziemlich als einziger eine Maxiversion mit langem Radstand, sodass der Bettenbau ohne Einbezug der Vordersitze möglich ist. Ebenso bieten die Maße insgesamt und die relativ eckige Form am meisten Platz verglichen mit gleichartigen Kollegen. Dennoch war es ein schwieriges Projekt, dieses Gefährt zu einem alljahrestauglichen perfekten Wohnmobil zu machen, ein Experiment, das gelingen musste, denn der Neuwagen war beim ersten Sägestich, der die Blechwand für den Einbau von Isolier-Aufstellfenster zu öffnen begann, keiner mehr.


    Ein Jahr lang vor dem Kauf hatte ich geplant und getüfftelt und als er schliesslich am 15. Januar nackt auf meinem Stellplatz stand, begann unter härtesten winterlichen Bedingungen im Freien die Umsetzung einer Idee.


    Zu den ersten Arbeiten gehörten die Anbringung von unzähligen Leisten, auf die später die Möbel aufgebaut werden sollten und eine vollflächige Verklebung einer Isolierschicht der gesamten Blechwände. Noch war der Zollstock, aber auch die Stichsäge mein meistgebrauchtes Handwerkszeug, das mit kälteklammen Fingern und zum Teil behandschuht zum Einsatz gebracht wurde.
    Tage und Nächte waren bei jedem Wetter erfüllt von der Umsetzung einer Idee, die so in dieser Form einzigartig ist. Sie wurde in Alleinarbeit getätigt, wobei die Elektro- und Gasinstallation zu den Hürden gehörten, dagegen die Schreinerarbeiten bei inzwischen frühjahrsmässigem Wetter mir leicht von der Hand gingen und bis zum kleinsten handgeschnitzten Türriegel Freude machten.



    Zum Innenausbau:


    Der Wand Decken- und Bodenaufbau besteht aus dem Isoliermaterial X-trem, vollflächig mit dem Metall verklebt und darauf Undichtheiten dampfsperrmässig mit Klebefolie verschlossen.
    Gerade Wandflächen um die eingebauten beiden Aufstellfenster an der Schiebetür und gegenüber erhielten als Wandverkleidung eine dünne Bio-Holfaserplatte, der Rest wurde mit Rauhfaser tapeziert und mit Kalkfarbe hellblau gestrichen. Die Wand am Bett wurde statt mit Farbe mit einem Papierputz, der sich anfühlt wie Pappmaschee, nur weicher, versehen.
    Die Bodenplatte auf der Isolation besteht aus 4 Teilen dicke Bio-holzfaserplatte.
    Das Trenngitter zum Fahrerraum wurde entfernt und stattdessen eine seitlich von Holzplatten begrenzte grosse Durchgangstür aus doppelter Plexiglasplatte zum Aufklappen geschaffen, die im Winter kältedämmend wirken soll und viel Licht in den Wohnraum durchlässt.


    Die Einrichtungsmöbel sind gebaut aus Holzleisten, Nut-und Federbrettern, sowie nichttragende Teile wie Schranktüren und Fächer aus 2 cm dicker Wellpappe, die aussen glatt, tapezierbar und überstreichbar ist.
    Die linke Seite ist 50 cm breit mit Schränken, Herd-Kocher-Kombinationsschrank und Gasflaschenschrank bestückt, z.T. demontierbar, Alles ist an den Leisten und an der Bodenplatte verschraubt. In der Mitte bleibt ein 50 cm breiter Gang auf die ganze Länge frei. Auf der rechten Seite befindet sich der Schrank, der tags das Bettzeug aufnimmt, und ein Sitzplatzkasten mit Rollen, auch ca. 50 cm breit. Beides wird nachts zur 1m breiten und 1.80 m langen Liegefläche, einschliesslich des variabel einsetzbaren kleinen Tisches, der tagsüber an mehreren Leisten an der Möbelseite eingeklemmt werden kann und mit einem herausnehmbaren Metallfuss abgestützt wird. Die Tischplatte lässt sich auch an der geöffneten Hecktüre mittels Schnüren so befestigen, dass er als Aussentisch dient. Der Sitzplatz kann in diesem Fall die Hecktürschwelle oder ein Stuhl drausssen sein. Eine mittels Türscharniere aufklappbare Schranktüre lässt sich ganz herausnehmen und als zweiten noch kleineren Tisch einsetzen. Auch er hat eine Vorrichtung für den Tischfuss.
    Der Kleiderschrank links hinten ist zum Mittelgang nur mit einem Vorhang geschlossen und auch von der geöffneten Hecktüre zu bedienen. Ein Kleidungsstauraum mit Fächern befindet sich auf der rechten Seite am Heck hinter dem Bettschrank. Er geht auch bis zur Decke und ist von drei Seiten zu erreichen, vom Heck, vom Mittelgang mittels Tür, vom Bett aus mittels Klapptüren je Fach.


    Die Gasanlage: 2 Gasflaschen, ein Kathalyt-Heizofen und ein Gasherd mit 2 Flammen.


    Elektroanlage: Eine Zusatzbatterie hinter dem Fahrersitz, 1 Zusatzlampe ( und eine Dynamo- Solarlampe)


    Alarmanlage: per Türkontakte an allen Türen mit eingebauter Doppelsirene im Motorraum, sowie mechanische Zusatzabsperrungen mit Hängeschlössern und Ketten ( auch für die Wohnraumfenster).


    Wasser: Ein 20-l-Frischwasserkanister mit Hahn über der Spüle angebracht. Schmutzwasserkanister unter dem Ausfluss des Spülbeckens. Ausserdem führe ich noch 2 weitere 20-Literkanister als Vorrat mit.


    Solardusche, die auf dem Armaturenbrett liegend von der Sonne aufgeheizt wird und zum Duschen aufs Dach gelegt oder irgendwo aufgehängt wird.


    Ästhetische Details, wie das Abschrägen von Ecken und wie farbliche Bemalung der Flächen in unterschiedlichen Blau- und Weisstönen wurden hineingearbeitet, damit sich z.B viereckige Formen für das Auge auflösen und z.B. zu Fünfecken, Sechsecken, Bögen und Halbmonden erweitern, die angenehmer wirken. Sie ergänzen den zweckgebundenen Ausbau mit einer künstkerischen Note.


    Das Heck wurde mit einem Heck-Fahrradträger versehen und das Dach mit einer abnehmbaren Dachreling aus Holz, an dem alles mögliche befestigt werden kann, z.B. auch eine Sonnenplane.


    Manchmal der Verzweiflung nahe und unsicher, ob das Projekt gelingen wird, wenn die Hürden, die sich mir in den Weg legten, unüberwindbar erschienen, manchmal aber von Ideenreichtum erquickt, bewegte ich mich mit dem Ausbau Ende Mai auf Pfingsten zu. Zu diesem Termin waren die Funktionen (ich konnt’s kaum glauben) so weit tüchtig, dass einer Einweihungsfahrt nichts im Wege stand.


    Danach änderte ich noch einige Detail, die sich da als unpraktisch gezeigt hatten und beendete den Ausbau Mitte Juni nach 5-monatiger Schuffterei, um Anfang Juli zur ersten grösseren Reise aufzubrechen. Unterwegs erhielt das Minimobil noch seine Namensgebung mit sichtbarer Aufschrift und Symbol auf dem Blech: Zugvogel.


    Mit dem schöpferischen Ausgestalten des Projektes, mit der Verwandlung der Materie, mit der Lösung fast unlösbarer Probleme, mit denen ich konfrontiert wurde, mit der Geduldsaufwendung wenn die Arbeitsleistung mancher Tage einen im Äusseren zurückwarf statt vorranbrachte, hat sich doch auch im Innern etwas verwandelt. Man ist nicht mehr derselbe Mensch wie vorher. Bemerkenswert ist auch, dass ich während der 5 Monate mit etlichen Menschen ins Gespräch gekommen bin, die ich sonst nicht beachtet oder auch nicht kennengelernt hätte, auch zum Beispiel Menschen aus der Nachbarschaft, die auf mein Tun aufmerksam geworden sind und dass sich auch das Verhältnis zu manchen schon gekannten Mitbürgern durch sachbezogenen Austausch veränderte.


    Wer noch mehr Bilder sehen möchte, wende sich am besten an mich persönlich.


    Danke für alle, die mir Tipps während des Ausbaus gegeben haben.

  • Hallo Sonnvogel,
    ein lustiges Fahrzeug hast du Dir da mit viel Phantasie und Kreativität gebaut. Die schiere Größe macht's oft nicht! Es kommt drauf an, was man braucht und will!
    Das Einzige, was mir etwas Kopfschmerzen macht, ist der Kathalyt-Heizofen. Der holt sich doch seine Verbrennungsluft aus der Umgebung, während "normale" Wohnmobil-Heizungen ihre Verbrennungsluft von draussen holen. Ich hätte mit Deiner Heizlösung Angst, dass ich eines kühlen morgens in einem warmen Fahrzeug aufwache und tot bin! Wäre doch schade!
    Gruß
    Herby

    Probier's mal mit Gemütlichkeit

  • Hallo Sonnenvogel,


    da kann ich Herby nur zustimmen: Ein KATALYTOFEN ist wirklich nicht für die Verwendung im Inneren des Fahrzeuges vorgesehen und wird bei der Umschreibung auch nicht den Segen des TÜV´s bekommen. Bei der geringen Innenraumgröße und einer kalten Nacht - mit dem entsprechenden Heizbedarf - kann man ausrechnen, dass das kein gutes Ende nehmen wird. Ich würde dieses Detail nocmals überdenken und in der sonst dargestellten Professionalität anpassen.


    Besten Gruß


    HWK

  • Hallo Sonnvögelchen, Du hast so toll gebaut und das ganze so hübsch beschrieben, es wäre schade, wenn Du in so jungen Jahren schon stirbst. Meine beiden Vorschreiber haben es noch höflich formuliert, ich sags Dir unverblümt:


    Wenn Du das Ding die erste kalte Nacht am Laufen hast im Auto, wirst Du morgens nicht mehr aufwachen!!!! SCHMEIß ES UNBEDINGT UND SOFORT RAUS!!!!!!!!


    Katalytöfen ziehen nicht nur ihre Verbrennungsluft aus dem Innenraum, sondern produzieren auch CO2 und vor allem das hochgiftige CO, also Kohlenmonoxyd, im Abgas und das bringt Dich zuverlässig um.


    Ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe vor über 40 Jahren eine nur etwa zweistündige Heizzeit in einer Gartenlaube, deren Innenraum mindestens 5 mal so groß war als Dein Doblo, durch pures Glück überlebt. Ich bin nämlich von der schmalen Liege, die ich romantischerweise mit dem Mädel geteilt hatte, mit dem ich nunmehr 40 Jahre verheiratet bin, gefallen und dadurch aufgewacht. Ich habe dann instinktiv richtig reagiert und gemerkt, was mit uns passierte, und konnte auf Bauch und Knieen gerade eben zur Tür kriechen und diese aufmachen. Dann ebenso zurück und meinen Schatz an die frische Luft ziehen. So haben wir mit knapper Not überlebt, eine halbe Stunde später wären wir tot gewesen!!!!


    Gasheizungen im Wohnwagen oder Wohnmobil funktionieren nur deswegen sicher, weil sie ihre Verbrennungsluft von außen unter dem Wagen wegziehen und ihre Abgase durch einen Kamin ebenfalls nach draussen ableiten. Es hat früher mal Kamine aus Alufolie gegben, die unter ungünstigen Umständen korrodieren konnten. Durch ein paar kleine Löcher in diesen Kaminen sind damals eine ganze Reihe Camper umgekommen, ehe man das merkte und die Kamine ausschließlich aus Edelstahlfolie anfertigte.


    Also bitte, schmeiß den Katalytofen raus und bau Dir eine kleine Truma ein oder eine Standheizung von Webasto oder Eberspächer (wobei die letzteren eine Zweitbatterie erfordern, weil Du sonst am nächsten Morgen u.U. nicht mehr genug "Saft" zu starten haben könntest).


    Übrigens, mehrere Kerzen, längere Zeit bei geschlossenen Fenstern im Innenraum brennend, sind nicht ganz ungefährlich, denn die machen einen vergleichbaren Effekt, wenn auch nicht ganz so stark. Du brauchst halt länger, bis Du tot bist. Ein Gaskocher, dessen offenen Flamme ja ordentlich heizt, kann das ebenfalls, nämlich Dich umbringen, Du musst ihn nur lange genug im geschlossenen Raum laufen lassen.


    Aber sonst, gratuliere zu Deinem Wägelchen, sehr schön gemacht, ein Traum, der Gestalt angenommen hat. Ein paar Kleinigkeiten hätte der eine oder andere hier im Forum anders gemacht..... :wink: aber dafür sind wir ja alle Kerls....hihihi..... Und wenn was dabei ist, was sich auf Deinen Reisen nicht wirklich bewährt, dann wirst Du es bald merken und abändern....Du weißt ja jetzt, wie es geht :D:idea::lol::roll:

  • Ich hab mich sehr lange mit der problematik beschäftigt und weiss um die Gefahren, aber erstens schaltet der Ofen aus, wenn der Sauerstoffgehalt der luft zu wenig wird, zweitens hab ich nicht vor, die Heizung während des Schlafens eingeschaltet zu haben. nacht sind bei mir alle Gashähne zu, das hab ich auch früher bei der truma so gehandhabt.


    Mein bettzeug ist so warm, dass ich selbst bei -20 Grad nicht friere- alles schon erprobt.


    Für das Sommerreisen hat sich der Zugvogel nun schon bewährt ( 6 Wochen in Frankreich)- ich muss nichts ändern.


    Grüsse vom Zugvogel

    Klein, aber fein

  • Zitat von sonnvogel

    Ich hab mich sehr lange mit der problematik beschäftigt und weiss um die Gefahren, aber erstens schaltet der Ofen aus, wenn der Sauerstoffgehalt der luft zu wenig wird.......l



    Hallo Sonnvogel,


    hier geht es nicht um den Sauerstoffmangel sondern um das Kohlendioxid, was bei der Verbrennung gebildet wird. Bei 5-8% CO2 in der Luft wird es problematisch - bei den 8% ist nach 30 Minuten dann mit Eintritt des Todes zu rechnen



    Zitat von sonnvogel

    ..... ich muss nichts ändern.


    Es ist ja nur ein Hinweis - aber das sehe ich hier anders. Aber es ist jeder für sich verantwortlich. Siehe mal den Fred hier, der über den Tod von zwei Personen berichtet, die mit dem Kocher heizten.


    Besten Gruß


    HWK

  • Wenn Du das alles im Griff hast, mach was Du willst, aber sorg bitte dafür, dass es passiert, bevor Du ein Kind geboren hast. Es gibt schon genug Dumme in dieser unserer Republik und auch genug, die ohne Eltern aufwachsen müssen.


    Dies ist eine unverschämte, ungehörige und ungezogene, zudem auch völlig unqualifizierte Bemerkung, für die ich mich im Prinzip herzlich schäme und für die ich mich in aller Form entschuldige. Dies ist alles andere als die Art, in der ich sonst mit meinen Mitmenschen kommuniziere, aber ich lasse sie deswegen hier stehen, weil ich Dir zeigen will, wie ernst ich meine Warnung meine.


    Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass Du ein weibliches Wesen bist, denn ich pflege Frauen zu respektieren.


    Übrigens, auch die Manager von Lehman Brothers waren davon überzeugt, alles im Griff zu haben.......

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous ()

  • Danke, daß diese wichtige Thema noch einmal auf den Tisch kommt: ich habe selbst schon mit einer solchen Lösung für mein Kabinchen geliebäugelt, bin dann aber nur wegen der bei mir notwendigen Gaskartuschen davon abgekommen. An die Gefahr habe ich gar nicht gedacht...


    Da hab' ich doch tatsächlich den Thread übersehen. Na ja, eine Entschuldigung habe ich ja parat: ich war im Urlaub, da kann sogar mir einmal soetwas passieren...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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    05.-07.05.2023: Leerkabinen-Treffen

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    Einmal editiert, zuletzt von Leerkabinen-Wolfgang ()

  • Hallo Sonnvogel


    Ein richtig gemütliches Reisefährt hast du dir da eingerichtet. Wie wärs, noch ein paar Bilder zu den Detaillösungen zu posten? Ich denke, das Interesse wäre vorhanden.


    Was ich nicht verstehe, ist deine Ignoranz gegenüber den zahlreichen Warnungen seitens des Forums über deine Katalytofenheizung. Diese Dinger haben nun wirklich nichts in einem Wohnmobil zu suchen, schon gar nicht in einem so kompakten Teil, wie du es hast. Das Luftvolumen ist so klein, dass es es beim Betrieb eines Katalytofens in kürze mit Kohlendioxyd angereichert ist.


    Ich war selbst während 2 Jahren mit einem Pickup mit einfachem Aufbau in Afrika unterwegs ohne Heizung. In Berg- und Wüstenregionen waren Temperaturen unter Null keine Seltenheit. Das Kistchen war, so wie deines, gut isoliert, und wir behalfen uns damals mit einigen Kerzen. Mir ist kein Fall bekannt in dem Kerzen einen Kohlendioxydunfall verursacht haben. Die Gefahr besteht dort eher durch ein Abfackeln des Fahrzeuges.


    Dass sich dein Gefährt in den Sommerferien bewährt hat ist ja super! Für die kühlere Jahreszeit würde ich das Konzept nochmals üpberdenken!


    Viel Spass mit deinem Minimobil
    pedroricco


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  • Hallo, sonniger Zugvogel,


    in mein kleines Kabinchen (3,7m² Grundfläche) werde ich mir eine Webasto Airtop 200 ST einbauen - vielleicht wäre bei Dir diese Heizung (oder das Pentant von Eberspächer) einsetzbar. Vorteile: kein Gasverbrauch für's Heizen, keine Gefahr der Vergiftung. Und größer als Dein Katalytofen ist diese Heizung bestimmt auch nicht...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang


    ... der Dir wünscht, daß Du niemals eine CO bzw. CO2-Vergiftung erlebst!

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  • Hallo an alle, die sich an meinem Thema beteiligten


    Ich weiss nicht, warum ihr von einer jungen Frau ausgeht. Ich bin weit über 50 und habe lebenserfahrung (auch mit Heizungen, WoMos und gefährlichen Situationen).
    Ich weiss auch, dass Angst einen Grossteil des Lebens ausmacht. Ich hoffe, dass Eure Angst sich nicht auf mich überträgt.


    Meine Vernunft hätte es niemals zugelassen, bei einer offenen Flammewie es beschrieben ist, in einer Laube zu schlafen, auch nicht mit Gas zu kochen oder eine Kerze zu brennen bei geschlossenem Fenster: wie gesagt, nicht mal die geschlossene Truma-Heizung des letzten Mobils war nachts an. Die gasflasche ist zu, wenn ich mich hinlege.


    Ich freue mich auf den kommenden Winterurlaub in den Alpen!!


    Dich, lieber "Halbgott aus Aachen" bitte ich, mit Deinen Beleidungen im Forum zurückhaltend zu sein, auch wenn Du noch ein ungestümer Jüngling sein solltest, hier ist nicht der richtige Platz, seine Agressioenen auszuleben.


    Dem Wunsch nach weiteren Bildern möchte ich gerne nachkommen.


    Grüsse vom Sonnenvogel bzw. Zugvogel

  • Zitat von sonnvogel

    .....Dich, lieber "Halbgott aus Aachen" bitte ich, mit Deinen Beleidungen im Forum zurückhaltend zu sein, auch wenn Du noch ein ungestümer Jüngling sein solltest, hier ist nicht der richtige Platz, seine Agressionen auszuleben.......


    Danke für den ungestümen Jüngling, das geht mir 65jährigem wie Honig runter..... :P .....


    Als persönliche Beleidigung war mein Posting nicht gemeint, es ist das erste dieser Art, das ich je von mir gegeben habe, und ich habe es auch entsprechend selbst richtig kommentiert und mich auch schon entschuldigt. Was ich wollte, war, Dich aufzuregen, nachdem Du auf sachliche Argumente nicht so recht zu reagieren schienst, ich habe das also kühlen Kopfes und agressionslos als, wenn Du willst, Stilmittel schlechten Stils eingesetzt, um Wirkung zu erzielen..... :roll::oops: .... um Dir auch zu demonstrieren, wie ernst ich meine Warnung meine......


    Eh, Du bist schließlich als Forumsmitglied ein Mensch, der in einem nicht unwichtigen Bereich der Lebensgestaltung auf einer ähnlichen Wellenlänge "tickt" und der auch wegen der anerkennenswerten Leistung beim Ausbau Deines Doblo meinen Respekt hat. Und als solcher Mensch bist Du meine potentielle Freundin auf Sympathieebene und für solche gilt bei mir: "I care for you", auch wenn es Dir nicht gepasst haben sollte, wie ich´s getan habe.


    Alles klar und "no harm"?


    In dem Sinne bitte ich, diese Sache zu betrachten.


    Ja ja, ich weiß, wer mich zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr .... hihihi..... :wink::shock:

  • ... ok, dann kann ich meinen gerade im entstehen begriffenen Kommentar ja wieder löschen - Du hast ja selbst schon alles nochmals ins rechte Licht gestellt, Thomas...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo,


    .....mal was anderes.....


    .....ich habe gesehen das du keine Dachhaube eingebaut hast.....und warme feuchte Luft steigt bekanntlich immer nach oben.....


    ...gibt es da keine Probleme mit Kondenswasser?


    ...oder hab ich irgend eine Dachnahe Lftungsmöglichkeit in den Bilder übersehen...?

    Gruß Rolf

  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    ... ok, dann kann ich meinen gerade im entstehen begriffenen Kommentar ja wieder löschen - Du hast ja selbst schon alles nochmals ins rechte Licht gestellt, Thomas...


    Ich tu doch alles, damit Du nicht soviel Arbeit hast, lieber Wolfgang.....hihi.... und dass es damit nicht zu Ende sein würde, war mir klar, als ich es geschrieben habe....

  • Hallo Rolf,


    es stimmt, ich habe keine Dachluke, hat sich im letzten Fahrzeug nicht bewährt. Die beiden Isolierfenster sind relativ weit oben, würden aber wahrscheinlich entstehendes Kondenzwasser am Himmel nicht uneingeschränkt hinauslassen. Aber ich denke, es wird sich Kondenzwasser nicht auf der Oberfläche niederschlagen, da ich dick isoliert( gedämmt) habe und mit einer Spezialtapete tapeziert, die Wasser aufnimmt und an den Raum wieder abgibt. Es wird sich im Winter zeigen obs stimmt. Im Vorgänger hatte ich damit keine Probleme, auch wenn die Dachluke geschlossen war.


    Viele Grüsse
    vom Sonnenvogel

    Klein, aber fein

  • Hallo sonnenvogel

    Zitat von sonnvogel

    ... Ich weiss nicht, warum ihr von einer jungen Frau ausgeht. Ich bin weit über 50 und habe lebenserfahrung (auch mit Heizungen, WoMos und gefährlichen Situationen).

    Warum ICH von einer jungen Frau ausgegangen bin, kann ich Dir sagen! Dein Fahrzeugkonzept ist so herzerfrischend unkonventionell und minimalistisch, wie ich es auch in jungen Jahren gerne verwirklicht hätte. (Damals hat's aber nur für einen Kombi mit Luftmatratze und Schlafsack gereicht). Mit zunehmenden Alter wachsen in der Regel die Komfortansprüche.

    Zitat von sonnvogel

    ... Ich weiss auch, dass Angst einen Grossteil des Lebens ausmacht. Ich hoffe, dass Eure Angst sich nicht auf mich überträgt.

    Angst kann auch eine Lebensversicherung sein! Wenn man sich gnadenlos überschätzt und keine Angst kennt, kann das böse ausgehen! Ich denke niemand will irgendwelche Ängste auf Dich übertragen, sondern nur auf Gefahren aufmerksam machen, die zunächst aus Deinem Posting herauszulesen sind! Aber dazu später..

    Zitat von sonnvogel

    ... Meine Vernunft hätte es niemals zugelassen, bei einer offenen Flammewie es beschrieben ist, in einer Laube zu schlafen, auch nicht mit Gas zu kochen oder eine Kerze zu brennen bei geschlossenem Fenster: wie gesagt, nicht mal die geschlossene Truma-Heizung des letzten Mobils war nachts an. Die gasflasche ist zu, wenn ich mich hinlege.

    Da haben wir die Angst, die ich meine... Du glaubst offensichtlich halbwegs vernünftig mit den Gasverbrauchern umzugehen! Eine gesunde Art von Angst! Das klingt zunächst gut! Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie das mit dem Kohlenmonoxid ist. Döst man da bei zu hoher Konzentration friedlich weg und wacht erst wieder auf, wenn man tot ist? Vielleicht können sich da Leute dazu äußern, die sich damit besser auskennen? Da habe (nicht nur) ich ein ungutes Gefühl! Wäre doch schade um Dich!

    Zitat von sonnvogel

    ... Dich, lieber "Halbgott aus Aachen" bitte ich, mit Deinen Beleidungen im Forum zurückhaltend zu sein, auch wenn Du noch ein ungestümer Jüngling sein solltest, hier ist nicht der richtige Platz, seine Agressioenen auszuleben.

    Den Thomas habe ich eigentlich im Forum immer als lustigen Querdenker mit guten Ideen erlebt. Dass er solche (seltsamen) Töne anschlägt, zeigt doch eigentlich nur, dass er sich massive Sorgen gemacht hat! Ein ungestümer Jüngling hätte sich sicher nicht im gleichen Beitrag für sein Verhalten entschuldigt. Deine Reaktion zeigt übrigens, dass wir alle beim Erraten des Alters daneben liegen können! :wink: Der "Halbgott" resultiert aus der Anzahl der geposteten Beiträge und ist somit Schall und Rauch!
    Gruß
    Herby

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  • Zitat von Balu

    [Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie das mit dem Kohlenmonoxid ist. Döst man da bei zu hoher Konzentration friedlich weg und wacht erst wieder auf, wenn man tot ist? Vielleicht können sich da Leute dazu äußern, die sich damit besser auskennen? Da habe (nicht nur) ich ein ungutes Gefühl! Wäre doch schade um Dich!


    Hallo Balu,


    das Kohlenmonoxid wird hier nicht die Rolle spielen, da es sich wirklich nur bei sehr unzureichender Verbrennung bildet und bei einem Katalytofen wird es eh weniger gebildet als bei der offenen Verbrennung (da die Umsetzung von Propan und Sauerstoff zu Wasser und Kohlendioid am Katalysator bei ca. 600 Grad abläuft). Aber durch das CO2 tritt halt bei steigenden Konzentrationen eine Beschleunigung der Atmung (als Reaktion auf das Gas) und dann eine Lähmung der Atmung und Bewußtlosigkeit ein. Bei einer Konzentration von ca. 8 Volumenprozent in der Luft ist mit dem Eintreten des Todes in wenigen Minuten zu rechnen. Geht man von einem 2,5kW Katalytofen aus, so generiert der in der Stunde ca. 400 l Kohlendioxid.


    Aber zur Frage "Döst man weg ..." kann man nur sagen, dass die meisten Opfer solcher Unfälle hier wirklich nichts merken, da beim Schlaf die Konzentration ansteigt und durch den Schlaf die ersten Anzeichen wie Atemnot, schnelle Atmung und auch Kopfschmerz nicht wahrgenommen werden. Aber trotzdem ist es einfach zu früh, diese irdischen Gefilde zu verlassen und schon garnicht wegen eines vermeidbaren Fehlers.


    Besten Gruß


    HWK

  • Du, Sonnenvögelchen, in Dir vermute ich sehr viel interessantes aber auch eher ungewöhnliches aber spannendes. Würdest Du uns bitte ein
    weiteres Foto einstellen, aber von Dir?
    Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit!


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