Geländekoffer für den T3 syncro

  • Hallo
    Erster Beitrag und schon in die Vollen :D
    Ich habe eine T3 syncro Pritsche und plane momentan einen Wechselkoffer als Schlafmöglichkeit. Das ganze soll irgendwann mal zu einem WoMo ausgabaut werden für den Anfang tut es auch das Feldbett oder so. Ich konzentriere mich also erst mal auf den Koffer, nur warnt mich bitte wenn ich was mache was ich hinterher wieder abreißen müsste...
    Geplant hab ich folgendes: Gitterrahmen auf Alluminium Systemprofiel wie z.b. von Item, Maytec ua. ist nicht ganz billig aber einfach zu verarbeiten und recht stabil, habe damit beruflich zu tun! Füllen wollte ich das Ganze mit Dämmstoffplatten( welche genau wäre so eine Frage an euch). Fals jetzt einer schreit Kältebrücke! hat er sicher nicht ganz unrecht, desshalt folgende Idee: die Dämstoffplatte doppelt so dick wie der Rahmen und ensprächende Aussparungen mit gebogenem Heißendraht schneiden. Beim Boden soll der Rahmen unten auf der Ladefläche liegen und oben auf dem Dach auch außen zum befestigen und begehbar machen. In den Wänden dann aber nach innen um Einbauten, Schränke etc. zu befestigen. Da wo das Profiel die Seite wechselt evtl. Kunstoffklötzchen gegen die Kältebrücken.
    Die große frage ist jetzt welche Maße das ganze bekommen soll, die Ladefläche ist 1,71 x 2,73 das Führerhaus ist etwa 96 cm höher als die Ladefläche. Wie ich schon sagte will ich damit auch ins Gelände weslhalb der Schwerpunkt nicht zu hoch sein sollte (deshalb auch so robuster Aufbau!) Ich hab heute vor einer WoMo Doka mit Allkoven etc, gestanden schätze mal über 3 m hoch. Das wäre mir eine Nummer zu hoch. Momentan Favorisiere ich folgendes: 2 x 3 m Grundfläche (steht akzeptabel über) und 1,3 - 1,5 hoch mit einem Dach das sich um 50 cm anheben läst evtl, mit Alkoven wie bei den Pickup kabinen. Ein festes Hochdach ist natürlich eine Wissenschaft für sich und Stoff im Winter blöd also vieleicht doch eine 1,80 -2 m hohen Koffer ? Könnte ich gerade so drinn stehen bin 1,90, aber was für ein Brett im Wind und im Gelände nicht so der Bringer ... kreative Vorschläge ?
    Ach so hinten hab ich an eine Doppelflügliche Tür in Kabinenbreite gedacht, weil ich das Ganze auch zum wettergeschützten Transportieren verwenden will, Ok dann wird die Zuladung knapp, hab so rund eine Tonne...


    MFG Stefan

  • Hi Stefan und willkommen im Forum.


    Ich hätte da erst mal noch eine Frage: Wenn Du ins Gelände möchtest, was schwebt Dir da vor, wie willst Du Deinen T3 mit Kabine dann einsetzten, bzw. was verstehst Du unter Gelände?

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hoi Stefan und herzlich wilkommen hier! :D


    Wie Krabbe schon angedeutet hat: Definiere den Einsatzzweck bitte besser...
    Zur Konstruktion lässt sich folgendes sagen: wenn Du mit dem Aluprofil von aussen nach innen wechselst hast Du so viele und so starke Wärmebrücken dass Du meines Erachtens eine Tropfsteinhöle bekommst...sorry!
    Besser wärs mit innenliegendem Alu-Gerüst und aussenliegender Isolation überall, nur stellt sich da die nicht ganz unwichtige Frage wie Du die Aussenhülle befestigst...
    Bei Alugerüst aussen kannst Du die Möbel nicht recht befestigen...
    Du siehst, Alugerüst und Wintertauglichkeit ist problematisch...bis unmöglich ohne tragende Innenschale, an der Du die Möbel befestigen könntest...die aber auch wieder Gewicht bringt...

  • Hallo Stefan .
    Meine beiden T3 waren mit der BiMobil-Kabine trotz Auflastung eigentlich immer überladen . Die mögliche Zuladung ist einfach recht gering bei dem Auto . Du musst also immer Richtung Leichtbau denken .
    Das nächste Problem ist die Höhe der Ladefläche . So praktisch der Stauraum ist ( daher mein aktueller T4 nach demselben Prinzip ) , so ungünstig bez. Schwerpunkt im Gelände . Ohne Hubdach aus meiner Sicht nicht sinnvoll machbar ( es sei denn für Pygmäen oder Wurzelzwerge ) .
    Auch bez. der Feinstaub-Plaketten-Situation und der damit einhergehenden Gefahr , zunehmend mit Fahrverboten konfrontiert zu werden , würde ich mir Gedanken machen , ob der T3 auf längere Sicht wirklich das geeignete Basisfahrzeug ist . Wäre doch schade , einen Koffer mit Zukunftsperspektive WoMo maßzuschneidern für ein Fahrzeug ohne dieselbe .
    Seit ich die Kabine auf dem T4 spazierenfahre und der T3 nur noch den Nahverkehrs-Sportzweisitzer gibt , ist die Situation erheblich entspannter .

    Gruss ; Klaus

  • Ja ok Gelände ist definitionssache! Ich sag mal problemloses Befahren von Feld und Waldwegen im Zweifelsfall auch bei schlechtem Wetter. Also kein Expeditionsmobil oder so, ich sollte vieleicht noch erwähnen das ich kein WoMo im eigentlichen Sinne wollte (sonnst hätt ich eins gekauft :wink: ) Ich brauch 50 Wochen im Jahr einen Transporter und 2 Wochen ein WoMo deshalb die Version mit der Box.
    Ja ich weis das die Ladefläche beim T3 sehr hoch ist 1,06 um genau zu sein bei mir, nur so bekommt man aber bei einer selbstragenden Karosserie die Stabilität im Gelände hin, da hab ich von T4 schon viel schlechtes gehört ...
    Unnützplakette interesiert mich nicht ich muß in keine Innenstadt auserdem hängt das ja vom Motor ab und da ist man ja beim T3 im Zweifelsfall flexibel.
    Ich frag mich gerade wie kalt es drausen sein darf das ich noch darin schlafen will bzw. ab wann bekommt man den ein kondenswasserproblem?
    Alternative 20mm Allu, 60 mm Wand und einen Rahmen innen und außen obwohl ich mich frage wieviel kälte durch ein 30 mm Hardkunststoffklötzchen kommt ?
    mit der höhe ist so einen Sache bis zu welchen Temperaturen kommt man den mit einem Hochdach mit Stoffwänden zurecht ?
    Hm viele fragen gar nicht so einfach schon mal vielen dank für den Antworten !

  • Wenn es platzmäßig so eng zugeht, würde ich mir ne Sandwichplatten-Kabine überlegen ... das bringt dir einige cm, bei der "Größe" ist das ne Welt. Auch Gewicht sparst du damit, denn 30mm Wandstärke sollten stabilitätsmäßig reichen, bei Kälte kann man heizen gegen die mäßigere Isolation.

    Gruß Peter

  • Hoi Stefan


    Wie stark verwindet sich die Ladefläche des T3?
    Genauso stark sollte sich auch die Kabine verwinden können, sonst gibt's über kurz oder lang Risse...
    Ich denke aber, dass sich da nicht so viel verwindet...und deshalb würd ich Dir auch Sandwichplatten vorschlagen.
    Die Isolationswirkung von 30mm Sandwich mit "guter" Isolation (Lambda ca. 0,026W/m2K) ist eh besser als 40mm mit "mittelmässiger" Isolation (Lambda >0,036).
    Achte nur drauf dass die Isolation geschlossenporig ist! Ganz Wichtig!
    Und zur Temperatur: Schlaf in einem guten Zelt und Du weist es! 8)

  • Viel verwindung kann die nicht haben aber ich frag mal im syncroforum nac.h Also ihr meint eine Kabine die nur aus Sandwichplatten zusammengeklebt ist? Das ist mir etwas windig ich bin Metaller und deshalb häng ich an so einer "Gerippe" lösung. Das mit dem Heizen ist natürlich bei meiner seltenen Benutzung auch eine einfache Lösung!
    Ich hätte ja noch eine Kunstruktion im Kopf mit fester Hubkabine nach dem Schuhschachtel prinzip bei der die Hubhydraulik vom auf und abladen auch das Kabinendach hochhebt aber das ist dann wieder ein riesen Projekt und ich weis nicht wie ich da eine Tür reinbekommen soll ...

  • Hallo, Stefan,


    ich hab (wieder 'mal) nur wenig Zeit, aber suche einmal nach dem Begriff 'Hubdachkabine' - ich bin nämlich gerade dabei, mir eine kleine Absetzkabine für den T4 oder Transit DoKa zu bauen mit ähnlichen Anforderungen wie bei Dir: 1,3m Fahrhöhe, 2m Wohnhöhe. Ich klebe mir die Kabine aus 30mm Sandwichplatten selbst zusammen - mit Eckwinkeln hält das nicht weniger als eine Konstruktion mit Metallgerippe, ist aber bzgl. Möbel- und Fenstermontage deutlich flexibler und zudem (relativ) gut wärmegedämmt.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • So, nun hab ich noch ein wenig mehr Zeit zum Antworten.
    Neben der Frage oben habe ich noch ein paar Fragen und Anmerkungen:
    Oben schreibst Du, dass Du knapp 1000 kg Zuladung bei Deinem T3-Syncro hast. Wie hast Du die ermittelt? Nur anhand der Daten in Fahrzeugschein / der Zulassungsbescheinigung, oder hast Du Dein Fahrzeug verwogen? Wenn ersteres, dann fahr mit den Fahrzeug am Besten zunächst mal auf die Waage, denn die Daten im Fahrzeugschein stimmen oft nicht mit der Wirklichkeit überein. Gerade auch, wenn Dein Syncro schon etwas „aufgewertet“ wurde, z. B. durch größere Räder, Höherlegung, Rammschutz, ZA, etc. Und dann wäre noch die Frage, was Du als Gesamtgewicht genommen hast? Ist Dein Syncro ggf. auf 2,81 t aufgelastet und Du hast damit gerechnet? Wenn dies auch zutrifft, dann würde ich Dir abraten mit 2,81 t zu rechnen, wenn es um einen Offroadeinsatz geht. Denn der T3 war von VW ja nie für die 2,81 t gedacht gewesen, sondern max. für 2,6 t. Mit einem u. U. auch noch recht hohen Aufbau mit den entsprechenden Massenträgheitsmomenten würde ich die 2,6 t beim T3 mit Geländeeinsatz nicht überschreiten wollen.



    Zu Deinem geplanten Bau mit Alu-Schnellbauprofilen: Sicherlich eine nahe liegende Idee, wenn man damit beruflich zu tun hat. Aber mich würden dann doch zwei / drei Dinge davon abhalten bzw. diese würde ich mir noch durch den Kopf gehen lassen:
    a) Das Zeug ist auch im EK nicht ganz billig.
    b) Ich habe es jetzt nicht nachgeschlagen, aber ich meine, dass das auch von der Gewichtsbilanz nicht ganz so ideal ist. Denn primär entscheidend ist beim Kabinenbau m. E. die Biegesteifigkeit der Profile. Und da sind die Systemprofile wegen Ihrer Form IMHO nicht gerade ideal. Von der Gewichtsbilanz schneidet hier m. E. ein normales Alu-Winkelprofil deutlich besser ab.
    Wenn es aber nur eine recht kleine „Kiste“ werden soll, so etwa in der Art eines Hardtops, die sich vorwiegend nur zum drin Schlafen eignet, dann könnte ein außen liegendes Tragwerk aus Systemprofilen bei einem Offroader durchaus Sinn machen, da man dies dann gleichzeitig als Lastenträger nutzen kann bzw. rundum und auf dem Dach die Möglichkeit hat Ausrüstung zu befestigen.


    Beim T3 würde ich jetzt im Gegensatz zu einigen Vorschreibern nicht unbedingt zu einer Sandwichkabine raten, da eine Sandwichkabine ja leider doch recht schwer ist. Und beim Gewicht würde ich sagen, dass eine Leerkabine (ohne Möbel, ohne Fenster) für einen T3 so bei max. 300 bis allerhöchstens 350 kg liegen sollte. Eine Alkovenkabine bekommt man aus Sandwichplatten dann nicht hin.


    Von der Höhe her hast Du natürlich beim T3 den genannten Nachteil. Einen Aufbau mit Stehhöhe (ohne Klappdach) würde ich da nicht mehr draufbauen. Alternativ zum Zeltbalg käme ggf. auch eine Lösung wie bei den alten Tischer-Kabinen für den T3 in Frage, ein Hubdach mit festen Wänden. Grundsätzlich finde ich die alten Tischer-Kabinen für die T3 Pritsche eh nicht die verkehrteste Lösung, auch wenn es schwierig werden kann noch ein gutes Exemplar zu finden.


    Wegen des Schlafens kommt es natürlich auch drauf an zu welcher Jahreszeit Ihr das Fahrzeug als Wohnmobil nutzen wollt und wie lange Ihr dann unterwegs sein wollt. (Als Beispiel: Auch in einem Fahrzeug (Kastenwagen) mit Faltdach kann man im Januar ein Wochenende verbringen, man muss dann nur entsprechende Gasvorräte haben und heizen. Eine Woche Wintercamping ist aber (zumindest mit den mitgeführten Gasvorräten) nicht mehr machbar.
    Und dann ist Kälte ja auch ein persönliches Empfinden und kommt dazu noch auf den Schlafsack an. Es gibt Leute, die schlafen auch bei (knapp) unter 0 Grad noch im ungeheizten Dachzelt, anderen wird es bei + 10 Grad im Campingbus schon zu kalt.



    Wegen des Verwindens: Beim T3 darf man von einem (sehr) geringen Verwinden ausgehen, insbesondere, wenn der "Offroadeinsatz" sich auf Feldwegniveau abspielt.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Stefan,


    auch von mir ein Willkommen im Forum.


    Deine Geländetauglichkeit habe ich jetzt so interpretiert das Du eben mal auf einem Schotterweg auf eine Baumwiese fahren willst!?
    So richtiges Geländefahren ( quer Feld ein ) habe ich da nicht raus lesen können.
    Soll die Kabine zum absetzten sein?
    Was soll die Kabine neben der "Geländetauglichkeit" noch alles können ( Küche, Waschen, Sitzecke, etc. )?


    Gruß Christopher

    Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Erst mal danke für die antworten!
    Gewicht stammt aus dem Schein, ist sicher etwas schwerer, sehe ich aber nicht so kritisch alle Fernreise T3 wiegen an die 3 to das ist offensichtlich nicht so das problem mit dem richtigen Fahrwerk. Auflasten wäre zur vermeidung, verminderung von Strafen zu überdenken. Zum Thema Geländegänigkeit, da mache ich mit Kabine abstriche also zum Grillplatz oder über eine Wiese sollte es schon noch reichen(sonnst plamiert man sich ja mit einem syncro :oops: ) Bei einer Offroad veranstalltung würde ich die Kabine halt abstellen ...
    Was die allu Profiele angeht finde ich gerade das gegenteil ist der fall! Das Biegemoment von Allu L 20 x 30 ist halb so groß wie von 30 x30 iger Profiel Ok ist auch 2,5 mal so schwer... aber mit L -Profielen baut sich schlecht ein Rahmen und man muß aufwand bei der Krafteinleitung betrieben (Knotenblech oä) das Zeug wiegt übrigens 0,9 kg/m, 20 x 20 0,5 kg/m das L 20 x30 0,38 kg/m


    Ich habe jetzt 3 Hubkabinen konzeptet mal skizziert :
    1. Schuhschachtel bei der die Hydraulik sowohl die Kabine abhebt als auch das Dach anhebt


    2. Festes Klappdach Idee hier aus dem Forum war mal für diesen schwedischen Geländewagen gedacht ...


    3. Stoffhubdach wie von den Pickup kabinen Inklusive Alkoven ...


    Im moment schwanke ich zwischen 1 und 3. Aufwand gegen Wintertauglichkeit Heizen kann man natürlich immer
    :?


    Nach hubkabinen hab ich hier schon gesucht, ist mir durchaus bewusst das das ein Brocken wird, ich hab halt ein konzept beidem ich eine Hydraulik sowohl zum Heben der Kabine auf den Wagen als auch zum anheben des Daches verwenden kann ...
    Ums noch mal klar zu sagen zunächst mal brauch ich eine Schalfkabine das daraus mal eine art WoMo wird ist eine langfristige Planung auch aus dem Grund erscheint mir mein allu Profil sehr sinnvoll man kann jederzeit ändern verschieben neues befestigen, nur die Ausenmaße da muß ich mich halt am anfang festlegen...

  • Zitat von Stefan307

    ...
    1. Schuhschachtel bei der die Hydraulik sowohl die Kabine abhebt als auch das Dach anhebt ...


    Mach es Dir nicht zu kompliziert! Was das Kabinenan-/abheben angeht, so gefällt mir die Lösung von DerHeinz außerordentlich gut: er hat sich aus LKW-Planen einen Sack zusammen geklebt, den er flach auf den Pritschenboden aufgelegt hat und mit den Aupuffgasen aufblasen kann (so a la Wagenhebersack). So angehoben werden die (starren) Stützen montiert und dann die Luft aus dem Sack wieder abgelassen - Kabine steht, Fahrzeug kann wegfahren.
    Auch das Aufsatteln ist extrem einfach, weil derHeinz während des Luftablassens mit einer Hand die Kabine so schieben kann, wie er es braucht. Auf- und Absatteln (er hat nur 2 oder 3 mm Toleranz!) haben keine 10min gedauert...


    Sollte ich keine Volluftfederung für mein zukünftiges gefährt nehmen, werde ich dieses Prinzip umsetzen.


    Ansonsten gäbe es ja die Möglichkeit, mit Version 3 anzufangen und dann auf Version 1 aufzurüsten...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Wolfgang,


    hast Du zufällig auf die schnelle einen Link zu einem Thread, wo das "Hubkissen" von derHeinz beschrieben ist und kannst Du mir sagen, womit er das aufbläst? Die Idee ist gut, ich überlege jetzt gerade, ob ich da nicht was mit diesen Luftsackwagenhebern machen kann. :?:

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo .
    Von der Vorstellung , eine mittels Airbag und starren Stützen angehobene Kabine auf einem T3 bewohnen zu wollen , würde ich mich besser verabschieden !
    In dieser Höhe ( der T3 kommt hinten auch noch ganz ordentlich aus den Federn ) ist eine solche Konstruktion einfach zu instabil . Starre Stützen können ausserdem nicht an Bodenunebenheiten angepasst werden .
    In Verbindung mit verstellbaren Stützen ist das Prinzip sicher anwendbar .
    Man sollte sich dann allerdings Gedanken machen bezüglich der Kabinenbefestigung auf der Pritsche .
    Ich komme nur deshalb mit simplen Laschen aus , weil die Kabine auf dem Gummibelag der T4-Pritsche unverrückbar festliegt und nur am Abheben gehindert werden muss .
    Ein doppelt liegender "Plastiksack" begünstigt eher das Verrutschen der Kabine - die Befestigung muss entsprechend aufwändig sein - oder man muss den Hubsack versenken . Das wäre bei der originalen T3-Pritsche kaum machbar und am Kabinenboden auch nicht ganz einfach .

    Gruss ; Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von KlauDa ()

  • Hallo, Krabbe,


    derHeinz hat seine Realisierung hier leider nicht mit Bildern belegt, er hat das nur einmal auf einem Leerkabinen-Treffen vorgeführt. Wie bei diesem Air Jack wird der Luftsack mit den Abgasen des im Leerlauf laufenden Basisfahrzeugs angehoben. Das geht überraschend schnell - nach 1min Leerlauf schwebte die Kabine 10-15cm über der Pritsche.


    KlauDa:
    Der 'Sack', den sich derHeinz gebastelt hat, darfst Du Dir nicht etwas in der Form des o.g. AirJack's vorstellen: nimm eine LKW-Plane von 2*2m, klappe sie um, so daß Du zwei Schichten von je 2*1m erhältst und klebe dann die offenen Kanten zusammen. So erhältst Du einen Sack von 2*1m Grundfläche - genug, daß die Kabine nicht so leicht wegkippen kann.
    Was die Stützen angeht, so hast Du recht; ich habe mich da schlecht ausgedrückt. Soweit ich mich erinnere, waren Heinzens Stützen zwei ineinander schiebbare Vierkantrohre, die in verschiedenen Höhen durch einen durch beide Rohre geschobenen Bolzen in einer einstellbaren Höhe arretiert werden. Ich meinte mit 'starren' Stützen solche, die über keinerlei eigenen Hubmechanismus verfügen.


    Arretiert hat derHeinz seine Kabine in den standardmäßigen Aufnahmen der Ladebordwände, deshalb auch seine geringe Positioniertoleranz. Vielleicht kann man den Heinz ja einmal animieren, ein paar Bilder seines Prinzips und einen Erfahrungsbericht zu posten...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Ihr habt recht man sollte es nicht zu kompliziert machen, wobei ich vieleicht erwähnen sollte das ich den Ladeboden sowieso neu machen muß wird dann mit Riffelblech belegt bei der Gelegenheit werde ich auch etwas zur Befestigung einfallen lassen...
    Mal eine andere Frage ich höre immer von den festen Aufstelldächern der alten Tischer Kabinen, leider hab ich davon nie ein Foto gesehen, was hat es damit den aufsich ?

  • Zitat von Stefan307

    ...machen, wobei ich vieleicht erwähnen sollte das ich den Ladeboden sowieso neu machen muß


    Solltest Du der Idee mit dem Luftsack näher treten, dann sieh beim Ladebodenneubau eine passende Vertiefung vor, in die der Sack sich legen kann, wenn die Luft abgelassen ist. Die Kabine liegt dann nicht mehr auf dem Sack auf und kann hier die Plane nicht knicken, so daß die Lebensdauer der Plane deutlich erhöht werden dürfte...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Bei meiner Bimobilkabine auf ner T3 Pritsche sehen die Bef. so aus




    Auf den Rand der Ladefläche sind 6mm Flacheneisen mit auf der Rückseite angeschweisster Mutter geschraubt. die Eisen sind mit vielen Schrauben an der Karosse fest und geklebt.



    Für nen Bekannten hab ich mal die Konstruktion gezimmert,
    leider gibts da keine Fotos, habs nur nachgekritzelt.



    Die gekantenten Bleche machen das Aufsetzen der Kaine und das zentrieren leichter.


    Gruß
    bertl

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