Auf die Pritsche oder nicht???

  • Hallo,


    auch wenn ich gerade noch ein paar änderungen an meinem Bus vornehme plane ich schon mein nächstes Fahrzeug.
    T5 mit Absetztkabine.
    Jetzt stellt sich mir immer wieder die Frage ob ich auf die Serienpritsche oder auf eine eigene Prische setzen soll.
    Die eigene Pritsche wäre dann auf Rahmenniveau so das die Radkästen höher sind als die Pritsche selber.
    Was für Vorteile habe ich bei einer Serienpritsche und was für Nachteile?
    Ist die Tiefladepritsche soviel höher als der Rahmen?


    Momentan spricht gegen die Orginalprischen das Gewicht welches mir dann teilweise an Zuladung verloren geht.


    Über Tips und anregungen würde ich mich freuen.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Auf die Serienpritsche ist natürlich am einfachsten, wenig Umbauarbeit, auch Fahrzeugwechsel ohne Probleme möglich.
    Aber der erhöhte Schwerpunkt, Spritverbrauch, Komfortverlust durch eine längere Treppe usw sprechen dagegen.
    Eleganter (aber auch teurer) ist da eine Wechselvorrichtung wie bei Bimobil.


    Und ein Pritschenwagen bleibt ein Pritschenwagen, und ist kein Pickup! 8)

    Gruß, Holger


    Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
    all.jpg

  • Hallo Christopher,


    wenn ich mich im Datenmaterial von VWN nicht verheddert habe, wiegen beide Pritschen T5 LR ca 185 kg.
    Die Tiefladepritsche liegt 14 cm unter der Normalpritsche aber ca 8 cm über OK Rahmen (geschätzt, da keine Maßangabe im Prospekt).


    Bei meinem T4 Fg LR waren 661 mm über FB angegeben fürs neue unbelastete Fahrgestell(OK Rahmen) gegenüber 740 mm für die Tiefladepritsche.
    Siehe Ergänzung im nächsten Beitrag!


    Da der Hinterwagen T4-T5 nur wenig geändert wurde, kannst Du das Maß wohl übernehmen.


    Nach meiner Erfahrung würde ich aber mehr als 3 Zentner Nutzlast nicht verschenken!


    Viel Erfolg beim Planen! Mein T4 muß es noch länger tun - habe aber keine Bedenken bei jetz 146 Tkm.


    Gruß vom Alten Hans

  • Ergänzung:
    über drei Zentner Nutzlast würdest Du nicht verschenken, da die Alubordwände ja entfallen würden (höchstwahrscheinlich). Aber auch 120 ? Kg wären mir noch zu viel.


    Gruß vom Alten Hans



    Und noch was:
    die Höhenmaße von Fg und Pritsche sind wegen des geringeren Gewichts des Hinterwagens beim Fg nicht vergleichbar!
    Sie sind jeweils ganz hinten gemessen.


    Also dürfte das Maß für die Tiefladepritsche mehr als 8 cm betragen.
    Bei Betrachten der Prospektmaßskizzen könnten es auch 15 cm sein.


    Bitte an einer Tiefladepritsche selber die Pritschenaufbauhöhe nachmessen!

  • Holger,


    das ich einen Pritschenwagen nicht mit einem Pickup vergleichen kann ist klar. Nur bietet mir der Pritschenwagen die Möglichkeit meine Anforderungen ( Absetztkabine und trotzdem noch ein Motorradträger ) auch in die Tat um zu setzten.


    @Hans,


    die Gewichtsersparnis ist für mich momentan auch der größte Anreiz eine Lösung ohne Serienpritsche zu finden.


    Ein Wechselsystem um tatsächlich auch die Serienpritsche wieder auf zu setzten brauche ich nicht da ich das Basisfahrzeug nicht als Lastenträger nutzen möchte sondern damit zur Arbeit fahre oder eben die Kabine drauf setzte um Urlaub zu machen.
    Daher würde mir eine einfache Vorrichtung reichen welche mir die Kabine zentriert.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Zitat von Alter Hans


    Bitte an einer Tiefladepritsche selber die Pritschenaufbauhöhe nachmessen!


    Leider stehen nicht so viele Tiefladepritschen rum das ich das mal eben machen kann.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hi Christopher,


    Meinen Rat kannst Du Dir ja denken, oder? ;)


    Für den Rest: Originalpritsche runter und auf den Rahmen eine neue Ladefläche aufbauen.


    Das eine Argument ist natürlich das Gewicht der Ladefläche.
    Die weiteren Argumente sind der tiefere Schwerpunkt und die Möglichkeit einen "Keller" für Tanks etc. zu bauen.


    Ob ich soetwas zukünftig wieder so bauen würde wie beim "Krabbavan" weis ich jetzt nicht, zumal die Alu-Seitenkästen auch Gewicht haben.
    Ich denke ich würde die Ladefläche bis auf Fahrzeugbreite ziehen.
    bei einem T5 würde ich gleich mit Luftfahrwerk an der Hinterachse planen und überlegen, ob dessen Hub dafür ausreicht, das die Räder nach dem "auf Stützen setzen" unter den Kabinenboden passen. Dann würde ich den Kabinenboden auch bis zum Rand ziehen und in die Kabine Radkästen bauen. Ähnlich wie bei 2vgsrainer. Ich denke dessen Kabine solltest Du Dir in Bodenheim mal genauer ansehen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)


  • Hallo Krabbe,


    ja, deinen Rat habe ich mir in der Tat schon denken können :wink: .


    Eine Eigenbaupritsche auf Fahrzeugbreite zu bauen habe ich mir auch schon überlegt. Da ich auf jeden Fall eine Luftfederung haben möchte ist auch mir die Idee mit dem Ablassen des Fahrgestells und dann rausfahren gekommen.
    Den Raum, welchen Du jetzt mit Alukästen ausgefüllt hast, könnte ich so für den Doppeltenboden nutzen und damit eben auch den Schwerpunkt etwas senken.


    Meine größte Frage bei der Absetzgeschichte ist die Befestigung am/auf dem Fahrzeug. Was ist die einfachste Handhabung? Verschraubung, Spannschlösser, Spanngurte....
    Ich möchte ja nicht das mir das gute Stück wärend der Fahrt von der Pritsche hüpft.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallo Christopher,


    ich denke auf jeden fall ohne Pritsche. Bimobilsystem in verbindung mit Luftfeder ist prima. Ich brauche die Kurbeln nur noch ohne belastung zum Boden drehen, Fahrzeug ablassen und dann vorne noch ca 10 cm hochkurbeln. Auf und Absetzen geht damit super. Kannst Du Dir gerne in Bodenheim anschauen. Das System von Pritsche wie es 2vgsrainer hat mit Pritschenboden und einstzbaren Bordwänden würde ich beim nächsten auch so machen.


    Gruß Helmut

    Grüße aus der Waldsiedlung Iggelheim
    unterwegs mit T4 2,5 TDI Doka, mit Bimobilabsetzkabine

  • Hallo Christopher


    In Bodenheim kannst du dir ja mal unsere Kiste näher anschauen. Vom System her halte ich die Variante wo wir jetzt haben, also die Kabine mittels Hilfsrahmen direkt auf das Fahrgestell zu setzen, für das Beste weil man so einen Doppelboden realisieren kann, der Schwerpunkt recht weit unten ist und das ist echt Klasse. Was die Befestigung der Kabine betrifft halte ich das Bimobilsytem vom Prinzip her für das beste, also die Kabine mittelts Zentriersystem auf dem Fahrzeug ausrichten und mit 4 Verschraubungen zu sichern. Unsere System ist ja dem von Bimobil nachempfunden, aber im Datail etwas anderst. Was die Absetzstützen angeht, bin ich jetzt von unserem system noch nicht so überzeugt da würde ich jetzt etwas mehr Detailarbeit in die Stützen investieren um die Bedienbarkeit zu verbessern und das Spiel in den Stützen zu minimieren.

  • Hallo Helmut, hallo Rainer,


    werde in Bodenheim auf euch zu kommen.
    Warscheinlich stell ich mir die ganze ab- aufsetzterei viel zu umständlich von.
    Bin gespannt wie das in natura aussieht.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hallo Christopher,


    habe nachgemessen an einer T5 Pritsche:
    Abstand OK Rahmen - Uk Pritschenplatte: 225 mm
    Pritschenplattendicke ca 25 mm


    OK Pritschenplatte somit 250 mm über Rahmen OK


    Tiefladepritsche 135 mm tiefer gelegt(lt. Prospekt), also
    OK Pritschenplatte 115 mm über OK Rahmen.


    Gruß vom Alten Hans

  • Hallo Hans,


    Danke für die Messungen.


    Da liegt es nahe ganz auf den Pritschenaufbau zu verzichten.
    In meinen Augen bringt die Tiefladepritsche dann nicht so viel das sich der Erhalt der Pritsche lohnt.
    Ich brauche sowieso keine Pritsche und bin daher auch nicht drauf angewiesen.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Hi, Christopher,


    bei meinem Konzept verzichte ich komplett auf eine Pritsche - nur ein Alu-Riffelblech zur Abdeckung des Rahmen ist geplant. Die Radkästen werden demontierbar ausgeführt, so daß ich bei entlastetem Fahrzeug (Reifenoberkante unterhalb des Rahmens) einfach unter der Kabine wegfahren kann.


    Ganz möchte ich aber auch nicht auf eine Pritschenlösung verzichten, deshalb werde ich mir eine flache Kiste aus Siebdruckplatten o.ä. bauen, die ich an Stelle der Kabine schnell einmal aufsatteln kann.


    Nur so erreiche ich eine Kabineninnehöhe (mit eingefahrenem Hubdach) von 1,2m bei nur 1,33m Aussenhöhe (inkl. Dachluken), dem an Rainers Fahrzeug gemessenen Maß zwischen Rahmen und Dachoberkante.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Hallo Wolfgang,


    so stell ich mir mein Basisfahrzeug auch vor. Ohne Pritsche, nur eine Abdeckung das der Rahmen nicht so nackt ist.


    Wie befestigst Du deine Kabine auf dem Fahrgestell?
    Was die Befestigung betrifft tapse ich noch ziehmlich unschlüssig umher.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Christopher,


    wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann willst Du die Kabine doch eh nicht so oft absetzen, oder?
    Dann würde ich vermutlich den ganz einfachen Weg gehen und die Kabine mit 6 Schrauben durch den Boden in den original Befestigungsgewinden verschrauben, in denen normalerweise die Ladeflächenunterkonstruktion verschraubt wird.
    Dann hält das ganze auf jeden Fall und Du hast Probleme dem TÜV die Festigkeit nachzuweisen.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Zitat von Krabbe

    Christopher,


    wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann willst Du die Kabine doch eh nicht so oft absetzen, oder?
    Dann würde ich vermutlich den ganz einfachen Weg gehen und die Kabine mit 6 Schrauben durch den Boden in den original Befestigungsgewinden verschrauben, in denen normalerweise die Ladeflächenunterkonstruktion verschraubt wird.
    Dann hält das ganze auf jeden Fall und Du hast Probleme dem TÜV die Festigkeit nachzuweisen.

    Genau so ist es bei mir geplant. Unten eine 4,5mm starke Birke-Multiplexplatte, darauf zwei Leimholzplatten von 20cm Breite und 3cm Stärke, die von vorne nach hinten über dem Rahmen verlaufen. Obendrüber quer die Lauffläche der Bodenplatte mit nochmals 15mm Stärke geklebt (siehe Bild). In diese knapp 50mm Holz werden versenkt die Schrauben zur Befestigung am Rahmen eingelassen. Das hält! (Hoffentlich :oops: )


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Zitat von Krabbe

    Christopher,


    wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann willst Du die Kabine doch eh nicht so oft absetzen, oder?


    Hallo Krabbe,


    so war das ursprünglich geplant.
    Auf privater Ebene hat sich aber manches getan und so werden wir das Basisfahrzeug auch im Alltag benutzen. Also, ich fahre dann damit ins Geschäft.
    Geplant ist das ganze bei mir so.
    Wenn wir auf Reise gehen bleibt die Kabine auf dem Fahrzeug aufgesattelt ( wir haben das Motorrad ja weiterhin dabei ) und wenn wir dann wieder zuhause sind wird die Kabine abgesetzt und abgestellt.


    Die Variante mit den sechs Schrauben gefällt mir soweit sehr gut und ist Festigkeitstechnisch bestimmt auch das besste. Ich kann mir nur nicht vorstellen das ich so exakt unter die Kabine fahren kann das beim ablassen die Schrauben genau in ihre Befestigungslöcher passen.
    Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
    Möchte wenn möglich auf eine Wechselplattform verzichten da ich sie zum schnellen auf-/absetzten absolut nicht brauche.


    Gruß Christopher

    VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

  • Ich denke, dass mit dem Positionieren könnt man recht einfach hinbekommen. So 2-3 Ideen hätte ich da, da können wir uns ja in Bodenheim mal drüber unterhalten, ich denke das ist im persönlichem Gespräch und evtl. unterm Auto liegend einfacher erklärt.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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