wandaufbau

  • Hi,


    wenn die Dicken maßstäblich sind, wird es mE nach zu schwer für den T3. Lieber mehr Styrodur und weniger Holz.

    Gruß Peter

  • Hallo, Furrball,


    Bei den Zahlen sehe ich erhebliche Gewichtsprobleme auf Dich zukommen. Ich baue mir ja gerade auch meine Bodenplatte, die hat aussen 4,5mm Birke-Multiplex, dann 30mm Styrodur und darauf nochmals 15mm Birke-Multiplex. Bei einer Bodenfläche von rund 2*2m ist das mehr als ausreichend. Würde ich die Wände ebenfalls selbst bauen, würde ich hier innen nur 4,5mm Sperrholz vorsehen - wenn Möbel etc. daran geklebt und nicht geschraubt werden, reicht das mehr als aus.


    Als Kleber habe ich Sikaflex 228 genommen, der funktioniert bei mir sehr gut. Außerdem habe ich den als Muster kostenlos bekommen, da ich nur 3-4 Kartuschen brauchen werde. Ansonsten ist Sikaflex 228 allerdings nicht die günstigste Wahl... Ach ja: vorheriges Primern ist ganz wichtig!


    Für die Wände werde ich fertig zugeschnittene Platten nehmen - wenn man den Preis für die einzelnen Komponenten im Selbstbau zusammenrechnet, sind fertige Platten nicht allzuviel teurer. Aber gleich passend geschnitten sparen sie eine Menge Zeit!


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:

    07.-09.05.2021: Leerkabinen-Treffen

    erstes Juni-WE (04.-07.06.2021): Weinfest

    vierter Sept.-Samstag (25.09.2021): Weinprobe in den Weinbergen


    Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

  • Kleine Ergänzung:


    0,3mm Alu-Aussenhaut - die wirst Du kaum glatt auf das Holz drauf bekommen. Der Kleber zwischen Holz und Alu wird nicht perfekt gleichmäßig verteilbar sein, da wird eine 0,3mm-Aluschicht der unterschiedlichen Kleberstärke folgen.


    Willst Du mit Deinem Wagen ins Gestrüpp? Falls nicht, würde eine 2mm starke GfK-Aussenhaut bestimmt auch reichen...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Hallo Furrball!
    Ich stehe kurz vor Baubeginn meiner Sandwichplatten für meine Leerkabine. Alledings habe ich als Trägerkonstruktion ein Holzfachwerk. außen 2mm GFK, innen3-4mm Sperrholz und dazwischen 30mm Styrodur. Bezüglich Gewichtsproblematik schließe ich mich Wolfgang an. (Für was brauchst du denn innen 15mm multiplex? Ich nehme für den Boden lediglich 12mm Multiplex)
    Kleben möchte ich mit Körapur 666/90 bzw.für Flächenklebungen, liegend, mit Körapur 672 (ist dünnflüssiger). Vorteile sehe ich bei Körapur in der längeren Topfzeit (bei Körapur 666/90 ist die Topfzeit 90min; bei Körapur 672 ist die Topfzeit 60min. Bei Sikaflex ist die Topfzeit lediglich 20min.) Aber wie gesagt, der Bau steht bevor, ich habe also noch keine Erfahrung damit
    Gruß Martin

  • Ach ja, mit den Kosten hat Wolfgang übrigens recht; allein was man da an Kleber braucht-Wahnsinn!!! Du kannst bei vollflächiger Verklebung für den Quadratmeter sicher € 10 berechnen; das dann mal 2, weil innen und außen; sind also ca. € 20 pro Quadratmeter Sandwichplatte, allein an Kleber.
    Ich baue mir die Sandwichplatten aus reiner Liebe zum Selbstbau selbst.
    Obwohl ich meiner Meinung nach bei den wesentlich kleiner erforderlichen Eckwinkel an Geld und Arbeit wesentlich weniger brauche.
    Gruß Martin

  • Hi,
    also die 15 mm Multiplex bzw. 20 mm Multiplex sind deutlich zu dick dimensioniert.
    An den Wänden max. 4 mm und im Boden langen 15 mm.
    Und rechne Dir das vorher genau vom Gewicht durch, wahrscheinlich wird Deine Kabine dann immer noch viel zu schwer für eine T3 Doka.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo zusammen,


    schau mal auf der HP von den Leerkabinenherstellern. Hier wird meist als Wandmaterial 6 mm Sperrholz genommen und als Boden 12mm Sperrholz wasserfest verleimt. So ist auch meine Kabine aufgebaut und es ist mehr als ausreichend.


    Die Multiplexplatten sind richtig schwe und die Stabilität kommt eigentlich durch das Verteilen der Kräfte, dazu reichen die o.g. Dicken voll aus.


    Besten Gruß


    HWK

  • hallo


    frage eines aussenstehenden dritten:
    warum klebt man(n) das styrodur nicht direkt an die aluaussenwand ..?


    lg
    g

  • Alu - gerade in der gewünschten geringen Stärke - ist sehr empfindlich auf punktuelle Krafteinleitungen, z.B. gibt's schnell ein Loch, wenn Du beim Fahren durch's Gelände mit einem Ast nähere Bekanntschaft machst. Eine Dünne Schicht Sperrholz unter dem Alu wirkt dieser Schwäche ganz deutlich entgegen, eine Beschädigung ist deutlich schwerer zu erreichen.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Alu - gerade in der gewünschten geringen Stärke - ist sehr empfindlich auf punktuelle Krafteinleitungen, z.B. gibt's schnell ein Loch, wenn Du beim Fahren durch's Gelände mit einem Ast nähere Bekanntschaft machst.



    hallo


    alles klar
    daran hatte ich nicht gedacht


    ich verwende bei meiner restauration alu in 1mm stärke fürs womo aussen bzw sogar 1,5mm für die schmalen seitenteile links/rechts


    da hatte ich nicht den eindruck als ob da die gefahr besteht dass was durchgeht


    macht es wirklich sinn das alu so dünn zu planen?


    ich weiss schon, die 1mm sind kräftig überdimensioniert ..., aber das zeug hat doch - im vergleich zur multiplex relativ wenig gewicht, da kanns doch 0,7 auch sein, oder?


    lg
    g

  • Hallo!
    Ich würde auch lieber Alu in einer Stärke von 0,8mm bis 1mm nehmen, und auf die zusätzliche Sperrholzaußenlage verzichten, um Gewicht und Kleber zu sparen.
    Aber es hängt sicher auch vom Einsatz der Wohnkabine ab.
    Gruß Martin

  • Hallo Wolfgang,
    was willst Du mit 15 mm Multiplex oder Siebdruck als Fußboden? Wenn Du den Boden as Fachwerk mit ein paar 30mm Leisten machst, kommst Du locker mit den 4,5 mm von unten und 6 mm oben aus. Nur wo Du läufst, also im Gang, kannst Du nochmal eine Auflage von 4,5 mm draufmachen, das reicht doch völlig.
    Ich hab damals bei meinem dicken 7,5 Tonner 6 mm Siebdruck unten und oben verwendet auf Fachwerk 30x30 mm "auf Luke" mit insgesammt 60 mm Styrodurdämmung drin.

  • Hallo Furrball!
    Wenn du dich für ein Holzfachwerk interessierst, lese dir den Beitrag "Ich bau mir eine Wohnkabine" von Tango durch.
    Gruß Martin

  • furrball


    Wenn du wie auf der Zeichnung bauen willst, kommst du um ein tragendes Fachwerk wohl nicht drumrum.


    Für ne Kabine aus selbsttragenden Sandwichwänden (was sich anbieten würde bei der Größe) müßte die Türe weiter von der vorderen Kante und vom Alkoven wegrücken.


    Der Abstand Alkovenboden - KFZ-Kabine secheint mir auch etwas zu klein, da wirds wohl auf schlechten Straßen oder gar im Gelände Kontakt geben.

    Gruß Peter

  • Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Hallo Wolfgang,
    was willst Du mit 15 mm Multiplex oder Siebdruck als Fußboden? Wenn Du den Boden as Fachwerk mit ein paar 30mm Leisten machst, kommst Du locker mit den 4,5 mm von unten und 6 mm oben aus. Nur wo Du läufst, also im Gang, kannst Du nochmal eine Auflage von 4,5 mm draufmachen, das reicht doch völlig.
    Ich hab damals bei meinem dicken 7,5 Tonner 6 mm Siebdruck unten und oben verwendet auf Fachwerk 30x30 mm "auf Luke" mit insgesammt 60 mm Styrodurdämmung drin.


    Hallo, Thomas,
    von meinen rund 2*2m Bodenfläche gehen noch die Radkästen ab, die aufgrund der Planung für verschieden Basisfahrzeuge auch noch relativ groß sind. Die Stockbetten auf der einen Seite werden hochklappbar sein (mehr Stauraum im Alltagsbetrieb), die Küchen-/WC-Zeile auf der anderen Seite rd. 50cm tief werden. Somit ergibt sich einfach, wenn ich nicht überall verschiedene Stärken stückeln will, die 15mm bei durchgehender Bodenstärke. Daran kann ich dann aber die Möbel und auch Zurrleisten befestigen, da ich ja auch einmal im Alltag etwas transportieren möchte.
    Außerdem möchte ich die Kabine auch in abgesatteltem Zustand begehen können, da muß der Boden schon etwas die Kräfte verteilen können.


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang


    P.S.: bei der kleinen Kabine kommt es auf 5kg mehr oder weniger nicht an, da gehe ich lieber auf Nummer sicher...

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  • Zitat von furrball

    was würdet ihr für fachwerk verwenden?
    holz innenseite?


    Was das Holz in den Wänden angeht, so würde ich immer wasserfest verleimtes Sperrholz nehmen - da ist eine unerkannte Undichtigkeit nicht gleich ein k.o. für die Kabine, die Stabilität ist in alle Richtungen sehr hoch und der Wärmeausdehnungskoeffizient ist näher an dem von GfK oder Alu als geschnittenes (massives) Holz. Das gleiche gilt auch für die Innenwand.


    Zitat von furrball

    ich häng mal ein bild von meinem plan an

    Meine (Alltags-)Kabine wird ja eine ähnliche Bodenfläche wie Deine Kabine haben, deshalb die Anregung, auf die Tür zu verzichten und durch die Tür in der zweiten Sitzreihe ins Fahrzeug zu gehen, dazu evtl. das hintere Ende des Alkovens etwas aufschneiden, um von der Kabine ins Fahrzeug zu gelangen. Das bringt einiges an Platz und gleichzeitig dient das Fahrerhaus als Schmutzschleuse. Zudem entfällt das Problem mit der Instabilität der Wand im Übergang Kabine/Alkoven.
    Irgendwo hier im Forum gab es in den letzten zwei Monaten einen Beitrag mit einem Bild, bei dem das Heck einer T3-Fahrerkabine entsprechend aufgeschnitten und verstärkt worden ist. Vielleicht findest Du es ja, wenn Du suchst...


    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang



    edit: hab den Thread gefunden: hier ist er!

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