Alu-Tankgasflaschen

  • Hallo Krabbe,
    nee, keine Angst, die Flaschen kommen stehend unter das Auto. Ich hab da ja demnächst ein wenig mehr Platz :lol: . Es gibt spezielle Gasflaschenhalter von Truma für LKWs. Davon werden 2 Stck am Rahmen befestigt und da kommen die Flaschen rein. Werden dann mittels Spannband verschraubt.(Normal wäre eine Kette mit Schloß)
    Nach aussen unter den Kabinenrand kommt dann nur der Einfüllstutzen.
    Grüsse
    Lothar

  • Hallo Lothar,


    zwei der Tankflaschen und zwei der Truma Halter sind aber schon recht aufwändig. Kommt da ein einfacher Tank mit Fernbefüllung nicht preiswerter und auch komfortabler?


    Besten Gruß


    HWK

  • Ja, die Halter kenne ich auch. Hätte jetzt aber im ersten Moment nicht Gedacht, dass das bei Dir dann von der Höhe her paßt. - So von wegen Bodenfreiheit und Geländegängigkeit.


    @ hwk, im Prinzip hast Du recht und beim LKW hat es ja auch weniger Zuladungsprobleme. An Lothars Stelle würde ich aber auch zu den Tankflaschen geifen, denn bei seiner Tour ist es ja nicht immer gesichert, dass er eine "ordentliche" Gastankstelle vorfindet, wo er mit dem LKW hinkommt. Und so kann er, wenn nötig, die Flasche auch abbauen und zur Füllstation tragen.
    Es ist ja schon was anderes, ob man ein Gefährt für Zentraleuropa plant, oder für Südamerika etc.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Hallo Krabbe,


    das kann ich nachvollziehen, aber da gibt es bei mir im Gepäck ein Teil, dass immer mit auf reisen ist : UMFÜLLSCHLAUCH. Das wird Dir als Sachkundigen sicherlich die Haare zu Berge stehen lassen, bewährt sich aber doch sehr gut. Hier kann man dann den Tank aus den normalen Flaschen einfach füllen.


    Den Schlauch habe ich mir anfertigen lassen, da es auch für uns manchmal etwas schwerer ist an Tankstellen zu kommen (Höhe 3,65m); besonders in Frankreich sind die preiswerten Tankstellen an den Supermärkten häufiger für hohe Fahrzeuge nicht passierbar. Eventuell kann man nooch den Diesel tanken, aber meist nicht das Gas.


    Besten Gruß


    HWK

  • Hi Lothar,


    kenne mich mit Gas nicht mehr so aus, daher bitte mit Vorsicht genießen!
    1. Teife Temperaturen z. B. in den Anden: Was passiert da mit der gasförmigen Phase wenn die Flaschen draußen hängen? Bis zu welcher Temperatur kann man Gas entnehmen? Meine mich zu erinnern, dass es gar nicht so doll niedrig war! Wäre es nicht besser, die Teile erwärmt IM Koffer zu haben?
    2. Was draußen ist bzw leicht sichtbar ist, kann / wird eher geklaut werden. Klar kommt man in jeden Koffer rein, aber nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!

  • Hallo Joe,


    sofern das richtige Gas getankt wurde (auch beim handelsüblichen Propan-Gas oder Campinggas) gibt es hier Unterschiede. Bei reinem Propan, was in den kälteren Regionen vertrieben wird, kann es schon bis unter -25 Grad C gehen und man hat dann immer noch keine Probleme. Beim Butan oder I-Butan sieht es hier schon anders aus; da ist dann bei kurz unter Null Ende mit dem Heizen.


    Die Anbringung unter dem Fahrzeug hat halt den Vorteil, dass auch bei Undichtigkeiten (sollte es eigentlich nicht geben) oder beim Ansprechen des Überdruckventils (falsches Gas getankt) eine super Lüftung gegeben ist.


    Besten Gruß


    HWK

  • Find ich super. Der eine hat ne Frage an mich, der nächste beantwortet sie, der dritte hat noch ne Frage und der 4. weiß die richtige Antwort. :lol:
    Da hab ich nix mehr zu tun, oder besser zu schreiben.
    ALso: Flaschen und kein Tank weil man in Südamerika besser die Flaschen (wie die normalen) befüllt bekommt als man eine Autotanke findet. Tankflaschen deshalb, weil man in Nordamerika die normalen Flaschen nun überhaupt nicht befüllt bekommt.
    Flaschen draussen weil :
    a) drinnen kein Platz
    b) Sehr viel Aufwand für Gaskasten, Zwangsbelüftung...
    SIe werden halt so montiert, das ein Diebstahl zumindast schwierig wird.
    Davor die Sandbleche (abgeschlossen), darunter ein Lochblech (verschraubt).
    Mal sehen wie es wird....

  • @ Lothar,


    so sind wir halt. :D


    Mal aus Interesse: kommen die Flaschenhalterungen an den Koffer, oder an das Chassis, und wenn letzteres, wie machst Du das mit der Bewegung zwischen Koffer und Rahmen?




    Zu Joe's Frage
    Reines Propangas hat eine Siedetemperatur von -42°C, reines Butan eine Siedetemperatur von 0 °C und Gemische irgend was dazwischen.
    Wenn man in den Höhenlagen der Anden bzw. in der Andenregion Gas bekommt, dann wird es wahrscheinlich (fast) reines Propan sein. Im Zweifelsfall darf Lothar die Heizung nur auf kleiner Stufe laufen lassen, damit das Gas nicht zu sehr abkühlt. (Beim Verdampfen kühlt das Gas ab)

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • DIe Flaschen kommen an den Rahmen. Dann kommt da der normale Schlauch dran bis zum Koffer. Sollte doch flexibel genug sein, oder?

  • Hi Lothar,


    das könnte etwas problematisch werden. Je nach Art der Lagerung hast Du doch eine relativ große Bewegung zwischen Koffer und Rahmen und (zumindest in Deutschland) darf der Schlauch ja nicht länger als 45 cm sein. Dazu könnte es noch in kälteren Regionen zu Problemen kommen, wenn der Schlauch durch Kälte etc. spröder wird. Die Schläuche sind zwar flexibel, aber auch nicht unbedingt dafür ausgelegt ständig großartig bewegt zu werden. Da er außen am Fahrzeug ist wird er zusätzlich noch durch UV-Strahlung schneller altern.
    Ich würde bei der Bauweise eine Schlauchbruchsicherung vorsehen und den Schlauch regelmäßig (z. B. in den Anden täglich) auf Beschädigung bzw. beginnende Risse untersuchen und min. 2 Ersatzschläuche im Gepäck haben.

    Viele Grüße
    Krabbe
    (Sachkundiger für Campinggasanlagen)

  • Mit den 45cm komm ich sicher zurecht. UV Licht ist nicht zu unterschätzen, obwohl unter dem Auto hoffendlich nie die Sonne scheint :oops: . Aber Kälte scheint mir schon ein Problem zu sein.
    Ersatzschläuche werd ic sicher mitnehmen.

  • Zitat von Lothar

    Hallo zusammen,
    ich war am Samstag in Düsseldorf auf dem Caravansalon um ein paar Schnäpchen zu ergattern.
    Ganz spannend fand ich die superneuen Tankgasflaschen von ALU-Gas. das ist der gleiche Hersteller der auch die normalen 11kg Aluflaschen herstellt.


    Gibt es diese Tankflaschen von ALU-Gas noch? Ich habe sie dieses Jahr (2009) auf dem Caravan-Salon nicht gefunden. Alu-Gas war nicht mit einem eigenen Stand vertreten. Als Tankflasche für Womos gab es nur die grüne von Wynen mit Leergewicht 17 kg.


    Gruß
    Hero

  • Es soll sie noch geben (die ALU-Flaschen) sie sind aber in Deutschland nicht zuglassen ! (deshalb füllt sie keiner, sollte jedenfalls nicht !) Währe mir aber auch egal gewesen benutze sie überwiegend im Ausland. Habe aber keine auf der Messe bekommen.


    Ich habe mir bei Wynen die Stahlflschen gekauft, gab es zum Sonderpreis mit Eurofüll-Set.


    Gruß Heiner

  • tja Alugasflaschen ein teures Hobby 8)

    Viele Grüße Dieter


    Qualität setzt sich eben durch !
    und wie verfahren
    Mit einem Womo kann man sich nie verfahren,
    man lernt höchsten neue Wege u. Ziele kennen.

  • Zitat

    Es soll sie noch geben (die ALU-Flaschen) sie sind aber in Deutschland nicht zuglassen ! (deshalb füllt sie keiner, sollte jedenfalls nicht !) Währe mir aber auch egal gewesen benutze sie überwiegend im Ausland. Habe aber keine auf der Messe bekommen.



    Da muss ich aber lachen ich habe bisher auch mit der Alugas Tankflasche noch nie Probleme in DE zu tanken. Die helfen einem sogar noch gerne beim tanken einige sind sehr Intresiert an den leichten Tankflaschen. Würde mir einer mahl das Tanken in DE verweigern würde ich zur nächsten fahren und gut ist es ausserdem gibt es ja auch selbst Bedienung.


    Ausserdem ist die Alugasflasche europaweit zugelassen nach DIN norm nur beim tanken gibt es in DE angeblich noch keine offizielle Zulassung. Tanken auf eigenes Risiko lach mit oder ohne Zulassung kommt doch auf das gleiche hinaus.


    Mich erinnert diese Bürokraten Schikane an die Schweizer Gift Gesetzgebung wonach jeder Schweizer der Benzin getankt hat ohne Giftprüfung C eine Straftat begangen hatte das wurde auch einfach geduldet obwohl laut Gesetz nur Personen mit Giftprüfung C hätten tanken dürfen.


    Die Alugas Tankflaschen bekommt man immer noch direkt bei Alugas selber.


    Alugas ist daran auch die europaweite Zulassung zu bekommen zum betanken. Was einiges an Aufwand ist €u Regelwerk und behören werke mahlen langsam.
    Wen das mahl soweit ist habe sei dann allerdings die korrekteste Bewilligung. Wina hat sie nur als feste tank Flasche gekriegt. Eines ist aber klar dann werden auch die Alugastank Flaschen teurer.

  • Hallo! Bei Berger in Witten habe ich vorige Woche ein komplettes Alutankflaschenset,also 2 Flaschen mit einem kompletten Einbausatz,für 455Euro gesehen!Rainer

  • Hoi zämä


    Zitat von leo

    Mich erinnert diese Bürokraten Schikane an die Schweizer Gift Gesetzgebung wonach jeder Schweizer der Benzin getankt hat ohne Giftprüfung C eine Straftat begangen hatte das wurde auch einfach geduldet obwohl laut Gesetz nur Personen mit Giftprüfung C hätten tanken dürfen.

    :?::?::?:
    Was soll das denn für ein Gesetz sein???
    Noch nie sowas gehört...

  • Hallo Picco
    Das wahr Jahrzehnte lang so laut damaligem Giftgesetz hätten nur Leute Tanken dürfen die eine Griffprüfung C hatten. Das wusste nur niemand das heisst nur die, die, die Prüfung gemacht haben wurden durch einen guten Lehrer darüber aufgeklärt.


    Heute ist das gesetzt über holt weil sich die Schweiz dem € Gesetz angepasst hat und damit einen Bürokraten Akt herangezogen hat heute muss man seitenweisse Merkblätter Daten Blätter mitschleppen wo Vorher eine Etikette mit entsprechendem gift streiften genügt hatte und das auch wenn nur spuren von etwas gift im Produkt drin ist. Das durch seine geringe menge gar kleinen schaden anrichten kann oder sogar durch die anderen Komponenten neutralisiert wird. ein Vorteil hat das ganze allerdings auch heute kann jede Firma jeder Chemiker seine Produkte selber gift klassieren wen er bereit ist den kopf dafür hin zu halten.
    Die lange dauernde BAG Anmeldung und Prüfung vor dem in den verkehr setzen ist nicht mehr nötig.

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